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In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über die neue Religion der Sicherheit. Ausgangspunkt ist ein merkwürdiges Paradox: Moderne Gesellschaften sind in vieler Hinsicht sicherer geworden als frühere Generationen – und doch wächst das Bedürfnis nach noch mehr Absicherung, Kontrolle und Prävention. Je mehr Risiken wir erkennen, desto stärker scheint die Angst zu werden, dass etwas übersehen, falsch eingeschätzt oder nicht verhindert werden könnte. Dabei fragen wir, ob Sicherheit heute mehr ist als ein politisches Ziel oder ein persönliches Bedürfnis. Wird sie zu einem säkularisierten Heilsversprechen? Versuchen moderne Gesellschaften, mit Versicherungen, Präventionslogiken, Resilienzprogrammen und Schutzkonzepten etwas zu leisten, was früher religiös verhandelt wurde: Trost, Geborgenheit, Kontingenzbewältigung, vielleicht sogar Erlösung vom Bösen? Theologisch wird es dort spannend, wo der christliche Glaube nicht einfach zusätzliche Sicherheit verspricht. Im Gegenteil: Die reformatorische Tradition unterscheidet zwischen falscher Sicherheit und Glaubensgewissheit. Glaube bedeutet nicht, alles im Griff zu haben, sondern sich dem Unverfügbaren anzuvertrauen. Nicht Kontrolle steht im Zentrum, sondern Geborgenheit. Nicht die Vermeidung jedes Verlusts, sondern die Hoffnung, dass der Verlust nicht das letzte Wort hat. Eine Folge über Angst und Vertrauen, Prävention und Freiheit, Sicherheit und Geborgenheit – und über die Frage, ob eine Gesellschaft, die jedes Risiko vermeiden will, noch lieben, hoffen und gerecht handeln kann.
Hartmut ist Soziologe, Professor an der Universität Jena und einer der bekanntesten Gesellschaftsdenker des deutschsprachigen Raums. Er ist bekannt für seine Theorien über Beschleunigung, Resonanz und Unverfügbarkeit – und ein wiederkehrender Gast im Hotel Matze. Ich wollte von ihm wissen, warum wir trotz immer mehr Effizienz immer erschöpfter werden und was dahintersteckt, wenn Menschen aufhören zu handeln und anfangen, nur noch zu vollziehen. Wir sprechen über Bürokratie und Burnout, über geworfen und getragen sein, Weitwinkelaufmerksamkeit und die Revolution des kleinen Wortes „eigentlich". WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://bit.ly/3RicK8B DINGE: Alle Bücher von Hartmut Rosa: https://bit.ly/43kqFh2 Astrid Lindgren - Mio mein Mio: https://bit.ly/4tOFVhc Jonathan Haidt - Generation Angst: https://bit.ly/4fDc4Vc Robert N. Bellah - Habits of the Heart: https://bit.ly/4tLdKQ4 Hans Joas - Die Kreativität des Handelns: https://bit.ly/4eXF4XM Erik Kessels “In almost every picture”: https://bit.ly/4usbONy Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/4fhY2rV TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/3QXmCVc
Krisen, Konflikte, schlechte Nachrichten: Vieles in unserer Zeit bindet unsere Aufmerksamkeit und zerrt an unserer inneren Ruhe. Umso aktueller wirkt ein antiker griechischer Begriff: Ataraxia. Gemeint ist eine Haltung der Seelenruhe, Unerschütterlichkeit und heiteren Gelassenheit, wie sie Stoiker und Epikureer als Voraussetzung und Zeichen für ein glückliches Leben verstanden haben. In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Ataraxia nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat, weshalb wir lernen müssen, zwischen dem Beeinflussbaren und dem Unverfügbaren zu unterscheiden und wie man auch in schwierigen Zeiten bei sich selbst bleiben kann. Es geht um innere Stabilität, den Umgang mit Sorgen und Ängsten und die Frage, warum die wahre Stärke vielleicht gerade darin liegt, nicht alles erzwingen zu wollen.
Wir planen, organisieren und versuchen, unser Leben möglichst gut im Griff zu haben. Und doch passiert vieles gerade dann, wenn wir nicht damit rechnen: Eine verpasste Fähre führt zu einer unerwarteten Begegnung, ein Umweg verändert einen ganzen Tag, ein scheinbares Unglück eröffnet plötzlich neue Möglichkeiten. Der Zufall begleitet unser Leben ständig. Mal als glückliche Fügung, mal als schmerzhafte Vereitelung unserer Pläne. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum gerade das Unverfügbare eine wichtige Rolle für ein gelingendes Leben spielt. Dabei geht es um die philosophische Frage, ob der Zufall eher Bedrohung oder Bereicherung ist und warum viele antike Philosophen davor warnten, äußere Ereignisse vorschnell als Glück oder Unglück zu bewerten. Denn oft zeigt sich erst später, was ein Ereignis wirklich bedeutet. Die Folge kreist um Themen wie Gelassenheit, Perspektivwechsel und die Kunst, aus allem etwas Gutes zu machen. Oder wie die Daoisten sagen würden: nicht gegen den natürlichen Gang der Dinge kämpfen, sondern lernen mitzuschwingen. Vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für das Leben: offen zu bleiben für das, was ungeplant geschieht.
In diesem Teisho lädt Christoph Rei Ho Hatlapa uns dazu ein, die Teilnahme an einem Sesshin als einen Akt der Selbstliebe zu verstehen. Frühes Aufstehen, langes Sitzen und Schweigen wirken auf den ersten Blick zwar abschreckend. Doch genau in dieser Strenge liegt die Fürsorge, die es uns ermöglicht, uns nicht länger selbst aus dem Weg zu gehen, sondern zu erforschen, wer oder was wir jenseits unserer Geschichten wirklich sind. Dabei geht es nicht um Selbstbespiegelung, sondern um die Bereitschaft, sich im Zusammenhang der fünf Skandhas zu betrachten und zu erkennen, wie sehr das vermeintlich fixe Ich ein Prozess ist, der vom gesamten Kontext des Lebens bedingt ist. Shin'ichi Hisamatsu, der philosophische Lehrer von Ōi Saidan Roshi, vergleicht das wahre Selbst mit einer Raupe, die sich verpuppt und schließlich als Schmetterling ihre Schale durchbricht. Dabei vereinigt sich die Raupe nicht mit dem Schmetterling, indem sie sich selbst aufgibt, sondern die Puppe verneint sich selbst, erlangt Freiheit von sich selbst und wird so zum Schmetterling. Ein Sesshin ist vergleichbar mit dem Kokon, in dem wir uns der Krise, der Enge und dem Nicht-Wissen nicht mehr entziehen können. Wenn wir das alte Ich nicht aus Selbsthass verneinen, sondern aus Durchschauen, kann etwas Weites, Leichtes, Unverfügbares auftauchen: unsere Buddha-Natur. Ein Mensch, der auf diese Weise weich geworden ist, erlebt sich nicht länger als getrennt von der Welt und den Wesen um sich herum. Es entsteht ein Raum, in dem wir uns selbst freundlicher betrachten können. Unser Herz öffnet sich für die vier Qualitäten der Liebe – liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Diese bleiben keine abstrakten Ideale, sondern scheinen im ganz Konkreten auf: in der Partnerschaft, bei der Erziehung von Kindern, in der Sangha, in unserem Umgang mit Konflikten und mit der verletzten Erde. Die Art und Weise, wie wir unsere eigene innere Landschaft kultivieren, prägt unmittelbar unseren Blick auf das gesamte Mit-Leben. Dieses Teisho wurde im Kô Getsu An (https://zen-bonn.de) gehalten. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben?Und wieso sollten wir eigentlich mit jedem Menschen sprechen, dem wir begegnen? Vor allem: Wie startet man überhaupt ein Gespräch mit einem Fremden, ohne dass es weird wird?Dazu haben wir wieder starke Hörer*innen-Geschichten und Fragen:Eine Hörerin hat plötzlich Gefühle für den Mann ihrer Freundin – was tun?Und: Sollten Kinder den Nachnamen der Mutter tragen, wenn er sowieso nicht heiraten will?Ausserdem wird's spielerisch:Loredana testet Kilian – erkennt er, was echte Studie ist und was komplett erfunden?Fake oder Studie?
Ich bin nicht Stiller (Max Frisch).Max Frisch begründet das biblische Bildnisverbot („Du sollst dir kein Bildnis machen“) nicht theologisch, sondern als eine existenzielle Ethik, die den Kern der menschlichen Identität und Freiheit schützt. Seine philosophische Begründung lässt sich in mehreren zentralen Punkten zusammenfassen:Frisch übernimmt das zweite Gebot aus dem Alten Testament, transformiert es jedoch in eine zwischenmenschliche Forderung. Für ihn ist das Erstellen eines Bildnisses von einem Mitmenschen ein Akt der moralischen Anmaßung. Er fordert, dass wir andere Menschen stets als lebendige, sich ständig verändernde und unreduzierbare Wesen wahrnehmen müssen.Die philosophische Gefahr des Bildnisses liegt in der Fixierung. Sobald man sich ein fertiges Bild von jemandem macht, presst man das Gegenüber in eine „bequeme Version“ und beraubt es seiner Entwicklungsmöglichkeiten.Identität als Erzählung: In Werken wie Mein Name sei Gantenbein zeigt Frisch, dass das Ich keine feste Entität ist, sondern ein beständiger Akt des Erzählens, der ständiger Revision bedarf.Der Begriff des „Phoney“: Salinger im Roman Der Faenger im Roggen (USA). Pflichtlektuere, Kritik der erwachsenen Heuchler weltweit am Beispiel New York.Frischs Bildnisverbot ist auch eine Antwort auf die Katastrophen der Moderne. Er begriff die Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts (wie den Holocaust) als Produkt einer rationalen, technologischen Tendenz zur Kategorisierung und Bildfixierung.Das Bildnis ersetzt im Modell Andorra den lebendigen Menschen durch ein soziales Konstrukt (das Vorurteil), was letztlich zu dessen Vernichtung führt.Philosophisch verortet Frisch die Wahrheit und das eigentliche Leben in der Lücke zwischen dem festen Bild und dem lebendigen Menschen. Er ist der Überzeugung, dass eine echte Begegnung mit dem Wirklichen nur dort stattfinden kann, wo man bereit ist, das Bildnis immer wieder zu demontieren. Literatur hat für ihn die Aufgabe, in dieser Lücke zu existieren und die Festschreibung von Identität zu verhindern.Zusammenfassend ist das Bildnisverbot bei Frisch der Schutzraum der menschlichen Unverfügbarkeit. Wer sich ein Bild macht, begeht einen „Verrat“ am Lebendigen.1. Vom theologischen Gebot zur existenziellen Ethik2. Kritik der Fixierung und Reduktion3. Zivilisationskritik und Kritik der Massenmedien 4. Die „Lücke“ als Ort der Wahrheit 5. The cultural Gap and Society.Das Drama Andris (der Andere) steht fuer sich selbst und braucht keine langen Erklaerungen: In deutschen Gymnasien ist es seit es auf die Buehne kam quasi Pflichtlektuere. Die AfD in Deutschland oder Pauline Hanson in Australien Trump in den USA nutzen die Mechanisierung fuer ihre Propaganda, um an die Macht zu gelangen.Power corrupts, wie die Gruenen gerade gelernt haben. Oder auch nicht.
Woop! Woop! Was bedeutet Nähe heute noch – in einer Zeit der Distanz, der Screens und der Entwurzelung? Simon Strauß, Autor und Theaterkritiker, stellt sich in seinem Buch „In der Nähe" genau dieser Frage. Er sucht das Konkrete, das Körperliche, das Unverfügbare – und findet darin eine stille Form des Widerstands. Darüber spreche ich heute mit Simon Strauß. Enjoy!^^
Co fascinuje na Donaldu Trumpovi i ty lidi, kteří z jeho činů neprofitují? Knihu Situace a konstelace (2026) od německého sociologa Hartmuta Rosy můžeme číst jako pokus o odpověď. Rosa sám upozorňuje na „lehkost“, s níž Donald Trump a jeho okolí jednají. Možná ta lehkost fascinuje právem – a zároveň odpovídá na jednu z hlubokých bolestí současnosti. V moderních, přeregulovaných společnostech jsme totiž tuto schopnost z velké části ztratili. Naše jednání je stále více svázáno procedurami, pravidly a kontrolními mechanismy. Práce se pak stává ubíjející: místo uplatnění vlastního úsudku sledujeme předepsané postupy, často navíc pod zesíleným dohledem digitálních systémů.Úřednice dnes nemůže nad chybějícím dokumentem prostě mávnout rukou – systém ji nepustí dál. Podobně i lékař nebo učitel jsou stále více svázáni předem danými procedurami, jejichž se stávají spíše vykonavateli než samostatně jednajícími profesionály. Tento posun ke směrnicím a návodům nachází Hartmut Rosa i v dětské hře. Lego bývalo souborem prostých kostek, z nichž dítě samo vymýšlelo, co postaví. Dnes dostává přesný návod a sadu figurek, z nichž má sestavit předem daný model.Ale je-li toto problém, řešení by se mohlo zdát jednoduché: osvobodit lidi od byrokracie, vrátit jim možnost jednat podle vlastního úsudku a naplnit tak příslib osvícenství. Jenže Hartmut Rosa, který ve svém celoživotním díle navazuje mimo jiné na Maxe Webera a Georga Simmela, si takové zjednodušení nemůže dovolit. Oba zmínění myslitelé ukazují, že byrokracie není jen omezením, ale také podmínkou podstatné formy svobody. Umožňuje jednotlivci vymanit se z tlaku skupiny. Teprve neosobnost byrokratických pravidel zajišťuje, že nezáleží na tom, zda člověk pochází „ze správné“ rodiny nebo zda je katolík či bezvěrec. V tomto smyslu je byrokracie zvláště důležitá pro ty, kdo nepatří k aristokracii vlivu, moci a majetku. Právě jim otevírá prostor k jednání tím, že i mocné podřizuje pravidlům a transparentnosti.Podle Hartmuta Rosy jsme se však ocitli v paradoxní situaci: pomocí směrnic jsme sice omezili libovůli silných, zároveň však blokujeme i ty slabší. Ve snaze odstranit svévoli jsme napříč společností potlačili schopnost reagovat na konkrétní situace. Právě tato schopnost je přitom pro dobrý vztah ke světu klíčová. Člověk závisí na možnosti odpovídat, jednat pružně, učit se ze zkušenosti a nechat se situacemi proměňovat. Pokud tento prostor mizí, vznikají nové formy odcizení – svět se stává sice kontrolovatelným, ale zároveň „němým“. Rosa proto vyzývá k obnovení schopnosti improvizace a situativního úsudku. Uvědomuje si, že se tím znovu otevírá prostor i pro nespravedlnost. Jenže právě v tomto napětí se rodí jediný smysluplný vztah ke světu i k druhému člověku. A také platí, že teprve jako jednající bytosti se stáváme dospělými, ba zralými.KapitolyI. Svět podle návodu [úvod až 25:10]II. Dobrý život potřebuje souzvuk [25:10 až 39:55]III. Když pravidla ničí spravedlnost [39:55 až 57:40]IV. Osvobozující byrokracie [57:40 až 01:04:15]V. Improvizace jako podmínka svobody [01:04:15 až konec]BibliografieHartmut Rosa, „Demokracie potřebuje hlas, ale také uši a srdce“, in: Tereza Matějčková, Bůh je mrtev. Nic není dovoleno, Praha: Echo Media, 2023, str. 269–275.Hartmut Rosa, Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2026.Hartmut Rosa, Unverfügbarkeit, Wien: Residenz Verlag, 2018.
Auf welcher Schule geht es nach den Ferien weiter? Diese Frage stellt sich Autor Rüdiger Kohl gerade zusammen mit seinem Sohn. Eine Wunschschule gibt es. Aber was, wenn es ganz anders kommt?
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die unerwiderte Liebe hat keinen guten Ruf, sie gilt als Selbsttäuschung. Für die Philosophin Miriam Metze zeigt sich darin hingegen die wesentliche Unverfügbarkeit der Liebe selbst. Ein Gespräch über Verletzbarkeit, Trost - und Quantenphysik. Rohde, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Andreas Schulze aus Friedensau.
«Ich hätte nicht Theologie studieren können, hätte ich nicht meine Yogapraxis gehabt», sagt Kathrin Rehmat. Dass der Körper eine zentrale Rolle spielt im Leben, aber auch in ihrer Spiritualität, sei ihr immer schon klar gewesen. Kathrin Rehmat ist Pfarrerin an der Predigerkirche in Zürich und im Vorstand vom Festival «Stilles Zürich» (https://www.stilles-zuerich.ch/). Von ihr möchte ich wissen: Wie schafft das fünftägige Festival Begegnungen mit der Stille? Und für wen? Natürlich frage ich Kathrin auch nach ihrem eigenen Üben, nach ihren Einsichten aus über 30 Jahren Yoga – und nach ihrem Umgang mit dem Unverfügbaren. Das erwähnte Buch «Das Kleinod der Unterscheidung» von Shankara könnt ihr zum Beispiel hier finden: https://www.buchhandlung-bodmer.ch/shankara-das-kleinod-der-unterscheidung-advaitamedia-gmbh-isbn-978-3-936718-72-0
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
In dieser Folge wird es persönlich.Ich erzähle von einer Freundin, die ich kürzlich getroffen habe. Sie steckt mitten im Liebeskummer und hat mir erzählt, dass sie sich nach einer gescheiterten Kennenlernphase nicht gut genug fühlt.Dieses Gefühl kennen viele. Das Gefühl, nicht auszureichen oder nicht genug gewesen zu sein. Gerade beim Dating schleichen sich solche Gedanken schnell ein, wenn etwas endet oder man zurückgewiesen wird.Doch ihre Geschichte enthielt einen wichtigen Hinweis, den sie selbst lange nicht sehen konnte. Schon beim ersten Date hat der Mann klar gesagt, dass er aktuell Schwierigkeiten hat, sich zu binden. Er hat es nicht versteckt oder beschönigt. Er hat es ausgesprochen.In dieser Folge spreche ich darüber, warum sie diese Information trotzdem nicht wirklich wahrnehmen konnte. Warum Hoffnung, Nähe und Chemie oft stärker sind als klare Worte. Und warum wir manchmal an etwas festhalten, obwohl die entscheidende Information von Anfang an da war.Es geht darum zu verstehen,warum Red Flags im Kennenlernen zwar gehört, aber emotional übergangen werden,weshalb Liebeskummer schnell in Selbstzweifel umschlägt,was Bindungsangst und emotionale Unverfügbarkeit mit unserem Erleben machen,und warum es so wichtig ist, sich selbst beim Dating ernst zu nehmen.Diese Folge ist für dich, wenn du dich nach einem Kontakt fragst, ob mit dir etwas nicht stimmt oder ob du vielleicht jemandem geglaubt hast, der dir seine Grenzen sehr früh gezeigt hat.Manche Menschen sagen uns beim Kennenlernen mehr, als wir in dem Moment hören können. Nicht, weil wir naiv sind. Sondern weil wir hoffen.In Liebe, Stella ❤️Wenn du mit mir arbeiten möchtest, buch dir deinen kostenlosen Clarity CallMehr von mir:Website: www.stellaschultner.comInstagram: @stellaschultner_psychologieYouTube: @stellaschultnerproduziert von podcastly
Leuchtend grün und lila: Nordlichter sind ein einzigartiges Himmelsspektakel. Immer mehr Menschen reisen dafür in die Polarregion. Ob sie dort Nordlichter sehen, bleibt dabei offen. Macht sie gerade das so besonders?
Leuchtend grün und lila: Nordlichter sind ein einzigartiges Himmelsspektakel. Immer mehr Menschen reisen dafür in die Polarregion. Ob sie dort Nordlichter sehen, bleibt dabei offen. Macht sie gerade das so besonders?
In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Vortrag des Philosophen und Publizisten Konrad Paul Liessmann mit dem Titel „Abenteuer: Lob der Unverfügbarkeit“. Liessmann hielt diesen Vortrag am 25. September 2025 im Rahmen des Philosophicum in Lech am Arlberg, welches er seit dem letzten Jahr zusammen mit der Philosophin Barbara Bleisch leitet. Er referiert über das moderne Abenteuer zwischen Souveränität und Ausgeliefertsein.
Der in Villach geborene Wissenschaftler, emeritierte Universitätsprofessor und Publizist studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien und ist laut der Tageszeitung "Der Standard" der "produktivste, öffentlichkeitsaffinste und auch publikumswirksamste Intellektuelle Österreichs". Für seine philosophischen Ausführungen und kritischen Beiträge wurde Konrad Paul Liessmann vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln" oder mit dem Paul-Wazlawik Ehrenring. Seit 1996 ist Konrad Paul Liessmann wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 18.10.2025.
Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)
Die Bibelstelle Lukas 1,37 – ausgelegt von Reinhard Arnold. (Autor: Pfarrer Reinhard Arnold)
Harald ist Soziologe, Sozialpsychologe und Autor. Zuletzt war er vor genau zwei Jahren, im September 2025, im Hotel Matze zu Gast. Gerade ist sein neues Buch “Das Haus der Gefühle” erschienen, in dem er untersucht und aufzeigt, wie (unsere) Gefühle mit dem politischen Weltgeschehen in Beziehung stehen. Ich wollte von Harald wissen, warum er medial in der letzten Zeit nicht mehr so präsent war, wie es um seine aktuelle Beziehung zur Welt steht und warum das Gefühl der Unverfügbarkeit heutzutage wichtig ist. Wir sprechen über fortschrittskapitalistische Logik, wertvolle Zeitverschwendung, Verdummung durch KI und die Gründe für antidemokratisches Wählen. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://fischerverlage.de/autor/harald-welzer-1009733 DINGE: Haralds Buch “Das Haus der Gefühle”: https://bit.ly/4pilLe7 https://futurzwei.org/ https://project2025.observer/de Martin Hiel - “Prozesse der Machtbildung”: https://grin.com/document/54385 Levitzky & Ziblatt - “Wie Demokratien sterben”: https://bit.ly/3JYjpB8 Aladin El-Mafaalani: https://mafaalani.de/ Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze LIVE - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 12.10.2025 – Leipzig – Kupfersaal Leipzig 13.10.2025 – München – Muffathalle München 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
In den zweckfreien Unterbrechungen meines Alltags entsteht Raum für das Unverfügbare. Die Morgenandacht mit Julie Kirchberg.
In dieser Folge des Elektrotechnik-Podcasts trifft Giancarlo the Teacher auf Gerhard Atzberger – Elektroniker, Social-Media-Profi und angehender Meister. Gemeinsam sprechen sie über die größten Lücken im Ausbildungssystem, reale Baustellenprobleme, das Leben in der Meisterschule und wie man mit Humor, Smartphone und Fachwissen eine ganze Generation motiviert.
Albin Brun mag es, Naturerfahrungen und Landschaftsstimmungen in Klänge zu fassen. Beim Festival «Alpentöne» gehört er zu den Stammgästen. Im Theater Uri erzählt er von seiner Faszination für Volksmusik aus verschiedenen Kulturen. Und er verrät, weshalb er seine Konzerte in Gedichtform ankündigt. In seiner Kindheit in Luzern hätte wohl niemand vermutet, dass Albin Brun einmal Musiker werden würde. Sieben Jahre lang ging er lustlos in den Flötenunterricht, bis er in den 1970er Jahren erstmals das Folk-Festival Lenzburg besuchte: „Dort entdeckte ich den Geist des Einfachen, Unverfälschten.“ Albin Brun fing Feuer und begann, autodidaktisch mehrere Instrumente zu lernen. Nach der Schule tingelte er eine Weile als Strassenmusiker durch die Lande, bevor er sich an der Jazzschule einschrieb. Mittlerweile hat ihn seine Leidenschaft um die ganze Welt geführt. Diese Erfahrung kommt in seiner Musik zum Ausdruck, in der Heimisches und Fremdes ganz selbstverständlich zusammenfinden. Die Musiktitel: 1. Urs Hostettler: Outobahn 2. Bobby Jones: Bringin' in the sheep 3. Didier Squiban: Ledenez Kurzer Einspieler: Ala Fekra - Longa Yamen 4. Singfrauen Winterthur: Aslanuri Mravaljamier Albin Brun Quartett / Franziska Welti, Leitung 5. Mikhail Alperin & Arkady Shilkloper: Unisons 6. Paul Giger: Zäuerli - Pt. 1 7. Albin Brun Quartett – Himbrimi (Album: «Pas de quatre»)
Was jeden Mann unattraktiv macht – auch wenn er gut aussieht Er sieht gut aus, ist erfolgreich, charmant – und trotzdem will keine Frau bei ihm bleiben. Kommt dir bekannt vor? In dieser Folge spreche ich über die unsichtbaren Abtörner – die Dinge, die Männer unattraktiv machen, ohne dass sie es merken Ich rede über Bedürftigkeit, emotionale Unverfügbarkeit und warum "nett" manchmal einfach nicht reicht.
In der ersten Folge Beziehungsmuster erkennen mit Laura- spreche ich mit Tini, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes eine neue Beziehung eingeht und sich verliert in einem Strudel aus Hoffnung, Fürsorge und tiefer Verunsicherung. Was zunächst wie eine gemeinsame Trauergeschichte beginnt, entpuppt sich als schmerzhafte Dynamik zwischen Nähe und Rückzug. Worum es geht: Wie erkenne ich früh emotionale Unverfügbarkeit? Wann wird Fürsorge zur Selbstverleugnung? Und: Warum hilft Verständnis allein nicht, wenn die Basis nicht stimmt? Ein Gespräch über Verlust, Nähe, Hoffnung und Selbstaufgabe. Zur YouTube Folge mit Video Mein Name ist Laura Wegmann, ich habe mittlerweile über 300 Menschen auf ihrem Weg begleitet, ihre Muster aus der Kindheit zu erkennen, zu verändern und vor allem: sich selbst nicht mehr zu verlieren, gesunde und sichere Beziehungen zu sich selbst und anderen aufzubauen. Du möchtest Unterstützung auf deinem Weg zu sicherer Bindung? Lass uns sprechen: https://www.laurawegmann.com/ Weitere Links: Erfahrungen meiner Klien:tinnen Verbinde dich mit mir Website | Instagram | YouTube
Akademie MenschSein - denn alles in deinem Leben steht und fällt mit dir!
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Männliche Selbstwirksamkeit – Zwischen Stärke, Ohnmacht und radikaler Ehrlichkeitmit Marie – der MENtorin – und Kevin Maeck MeyerWas heißt es heute eigentlich Mann zu sein – jenseits von Klischees, gesellschaftlichen Erwartungen und stiller Wut?In dieser Folge des Denke anders Podcasts treffen zwei Welten aufeinander, die sich längst nach Versöhnung sehnen: Die rohe Kraft männlicher Selbstwirksamkeit und die tiefgehende innere Arbeit, die es braucht, um sie nicht länger zu unterdrücken – sondern zu verkörpern.Kevin Maeck Meyer spricht mit Marie – der MENtorin – über die Schattenseiten männlicher Identität, emotionale Unverfügbarkeit, toxische Rollenmuster und darüber, warum echte Stärke nichts mit Alphagehabe, sondern alles mit radikaler Selbstverantwortung zu tun hat.Wir reden über:Warum viele Männer funktionieren, aber nicht fühlenDie unterschätzte Kraft von Verletzlichkeit und PräsenzWie Männer wieder Zugang zu ihrer inneren Autorität findenWieso Coaching für Männer oft anders aussehen mussUnd warum männliche Selbstwirksamkeit nicht laut, sondern klar istDu erfährst, was es bedeutet, den Weg vom angepassten Überlebensmodus hin zur verkörperten Männlichkeit zu gehen – ohne Scham, aber mit Konsequenz. Diese Folge ist ein Weckruf für Männer, die spüren, dass da mehr ist. Und für Frauen, die Männer endlich wieder in ihrer Wahrheit sehen wollen.Triggerwarnung: Diese Folge kratzt nicht an der Oberfläche. Sie reißt auf, konfrontiert und inspiriert – vielleicht genau deshalb, weil sie so dringend gebraucht wird.Get in touch mit Marie:Masterclass:https://mariementorin.de/machs-ihr-richtig/Linktreehttps://mariementorin.de/start/Website https://mariementorin.deGet in touch mit Kevin:
Viele finden die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz besorgniserregend und nutzen sie daher nicht. Aber möglicherweise bieten KI-Tools auch die Chance zur Selbsthilfe. Wie das konkret gehen kann, ist Thema dieser Folge von Achtsam.**********An dieser Stelle findet ihr die Übung:00:31:43 - Übung: Eine kurze Meditation, die vor der Nutzung eines Chatbots angewendet werden kann**********Quellen aus der Folge:Studie: D'Alfonso, S. (2020). AI in mental health. Current opinion in psychology, 36, 112-117. **********Dianes und Main Huongs Empfehlungen:Bernhardt, K. "Der KI-Therapeut: Psychische Probleme mit künstlicher Intelligenz überwinden – KI-Tools als erste Hilfe für Betroffene - Mit konkreten Anwendungsbeispielen bei Ängsten, Depressionen und Burnout", Ariston VerlagRosa, H. (2016). "Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung", Suhrkamp Verlag.Rosa, H. (2018). "Unverfügbarkeit", Residenz Verlag. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Überhöhte Erwartungen: Wie uns Perfektionismus davon abhalten kann, Dinge zu tunMiteinander: Achtsam lobenPersönlichkeitsmuster: Achtsam introvertiert sein**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de
Genauso unsinnig wie der Satz »Ich glaube nur, was ich sehe« (s. gestrige Andacht) ist die Behauptung – im Sinne der heute geforderten Toleranz – »Egal, was du glaubst, Hauptsache du glaubst«. Denn damit wird Glaube zwar als ein mehr oder weniger bereicherndes Element für die menschliche Identität definiert, aber die Wirklichkeit von Dingen außerhalb unserer sinnlichen Wahrnehmung im Grunde geleugnet.Das Gegenüber des Glaubens ist jedoch das Entscheidende. Es kann ein toter Götze oder der lebendige Gott sein. Von einem Götzen werde ich keine Hilfe bekommen, von einem lebendigen Gott schon, wenn ich ihn demütig darum bitte. Ein toter Götze redet nicht, der lebendige Gott schon seit ewigen Zeiten. Ein toter Götze ist zu gar nichts fähig, der lebendige Gott aber vermag alles. Einem toten Götzen bin ich völlig egal, dem lebendigen Gott, der uns Menschen liebt, aber nicht. So und noch größer und umfassender stellt ihn uns die Bibel vor: unfassbar, aber doch greifbar nahe. Unberechenbar, aber doch zuverlässig. Verborgen, aber doch wahrnehmbar. Unverfügbar, aber doch unübersehbar aktiv, wenn es darum geht, uns Menschen für sich zu gewinnen.Und dazu sandte er seinen Sohn, Jesus Christus, in diese Welt. Dieser machte deutlich, wie sehr uns Gott liebt. Denn er gab sein Leben für uns, bezahlte für unsere Schuld vor Gott und machte den Weg frei zu Gott. Durch den Glauben an ihn kann nun jeder Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott haben, der schon seit ewigen Zeiten existiert und auch in Zukunft immer da sein wird. Was also können und sollen wir glauben? Jesus selbst sagt uns: »Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat« (Johannes 6,29). Damit fängt alles an.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im Sommer 1983 lernen sich Jerry und Deborah auf einer Party kennen, und die Funken fliegen. Auch wenn es vielleicht ein paar Red Flags auf beiden Seiten gibt - Jerry hatte sich kurz zuvor von seiner Frau getrennt, Deborah ist noch verheiratet. Aber die beiden beschließen, einen One-Night-Stand zu haben. Unverfänglich, heiß und harmlos. Doch am nächsten Morgen sind beide tot. Ein Mordfall, der dazu führt, dass sechzehn Jahre später die erste Frau in Texas seit 135 Jahren hingerichtet wird.CW: Drogen- und Alkoholmissbrauch, sexueller Missbrauch MinderjährigerUnterstütze den Podcast - werde Komplize! https://steadyhq.com/de/darfseinbisserlmordsein ** Trinkgeld: https://ko-fi.com/darfseinbisserlmordsein ** Merch: https://debms.myspreadshop.at/ ** Alle Links, Rabatte und Promocodes unserer Sponsoren findest du hier: https://linktr.ee/darfseinbisserl "Darf's ein bisserl Mord sein?" ist der #1 True Crime Podcast aus Österreich - internationale Fälle mit Flair. Egal ob deutsche, österreichische oder internationale Fälle - Mit Flair, Charme und Wiener Schmäh spricht Franziska Singer über kuriose, ungelöste und längst vergessene Kriminalfälle aus der ganzen Welt. Ob Serienmörder, Entführungen, ein Bankraub oder Femizide - bei Darf's ein bisserl Mord sein? wird jeden Montag je ein Kriminalfall ausführlich behandelt und durchleutet. Von diesen Verbrechen habt ihr bestimmt noch nie gehört! Darf's ein bisserl Mord sein? ist seit 2021 zweifacher Podcast Award Preisträger. Folge uns auf Instagram!Darf's ein bisserl Mord sein? ist eine Produktion der Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zuerst macht der Bäcker zu, der Supermarkt, die Bank, irgendwann ist der Ortskern … tot. Aber nicht überall. Wie eine Handvoll engagierter Menschen ein Dorf Schritt für Schritt retten kann, erklärt der Architekt Peter Nageler.Peter Nageler ist Partner und Gründer des Architekturbüros nonconform. Diese Bücher empfiehlt Peter:1. Das Wenige und das Wesentliche: Ein Stundenbuch von John Düffel2. Unverfügbarkeit von Hartmuth Rosa3. Insektengeflüster - Über das verborgene Leben auf sechs Beinen von Dominique Zimmermann Peters Shoutout für Medien, die er gerne mag:1. Neue Zürcher Zeitung Was nehme ich mir mit?1. Es fängt meistens mit ein paar Leuten an. Das Ortskernsterben hat viele Gründe und die Lösungen sind kompliziert, aber sie beginnen immer mit ein paar engagierten Menschen die beschließen, dass sie das nicht mehr hinnehmen wollen – und die anfangen etwas zu tun.2. Demokratie braucht öffentliche Räume. Es ist toll, wenn man Freunde zu sich nachhause einlädt oder sich im Verein betätigt. Aber wir dürfen uns nicht nur in unsere Bubbles zurückziehen, sondern wir brauchen öffentliche Räume, wo wir mit Fremden zusammen treffen, diskutieren, neue Leute kennenlernen und Zufälliges passiert.3. Das Auto ist Teil des Problems. Autos sind super Verkehrsmittel, aber wenn man einen Ortskern beleben will, ist es meistens notwendig, dass sie entweder nur mehr sehr langsam oder gar nicht durchfahren dürfen. Dann können plötzlich Kinder und Familien dort rum laufen, es ist leiser, sauberer und eine positive Dynamik kann beginnen. ***Erklär mir die Welt hilft dir dabei, die Welt besser zu verstehen. Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen! ***So kannst du noch mithelfen Schick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***Du willst mehr?Bewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per WhatsApp, Newsletter, Telegram oder SignalFolge uns bei Tiktok, Instagram und FacebookQuatsche mit anderen Hörer:innen auf DiscordAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kannGroße Empfehlung für Steady, wenn du wie ich von deiner Community leben möchtest ***Das Team:Mitarbeit: Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig, Missing LinkAudio Production: Dominik Lanterdinger, Audio Funnel Video Production: Alexander Coman, DomotionLogo: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Als Geburtstagsgeschenk für ihren 14-jährigen Bruder hat Natasha Bedingfield diesen Song geschrieben und damit 2002 einen Welterfolg gelandet. Immer weiter zu gehen, nicht aufzugeben und jedem Tag eine neue Chance zu geben ist die Botschaft. Mit poetischen Worten und ihrer natürlichen Interpretation überzeugte die junge Britin eine ganze Generation. 20 Jahre später brillierte der Song erneut in der Netflix Liebeskomödie „Anyone but you“ („Wo die Liebe hinfällt“).
"Wir akzeptieren die vollständige Unverfügbarkeit."
„Jsem švorc,“ zní název jedné eseje od současného sociologa a filozofa Hartmuta Rosy. Autor si nestěžuje na to, že jeho práce málo nese, ale že on sám už nic dalšího nesnese. Nemá na mysli finanční, ale časovou insolvenci. Hartmut Rosa v eseji poznamenává: „Už nejsem schopen plnit své závazky. Naprosto selhávám. Kdyby měl tento příspěvek k něčemu být, potřeboval bych aspoň tři dny, ale já jej musím napsat za pár hodin.“ V tomto životním pocitu se patrně najde ledaskdo. Časovou tíseň navíc Rosa učinil svým výzkumným tématem: moderna je spjatá s tím, že jsme všichni, co se času týče, žebráci. Čím více se navíc snažíme přizpůsobit rychlosti, tím spíše se propadáme do zoufalství. Když se dnes nevyspíme a propracujeme noc, zítra budeme ještě citlivější na stres. Když se naučíme brát doplňky na zvyšování výkonnosti, můžeme ohrozit své zdraví; když se z toho navíc stane norma a ty doplňky bude brát stále více lidí, posune se to, co se od všech očekává. Teze o zrychlující se moderně není nepřesvědčivá. Ale staví na kontrastu vůči minulosti, která prý byla méně stresující. S tím je spjaté nebezpečí romantizace minulosti, v níž prý bylo na všechno více času. Ale copak to může být pravda? Vždyť pojem volného času je vyloženě moderní výdobytek. Život se navíc z jedné strany možná zrychluje, z druhé však zpomaluje. Vzrostl věk dožití a člověk na to zareagoval odkládáním rodičovství, manželství, dostudování. Mladí lidé získali čas na studium; „malý lidé“ čas na dětství. Třeba německý filozof Peter Sloterdijk proto na teorie zrychlování pohlíží skepticky. Nezavrhuje ji, ale vtahuje do hry ještě jedno hledisko. Co když to není tak, že objektivně stoupá stres, co když je to spíše tak, že se prohlubuje naše citlivost na stres? To není útok na citlivost. Sloterdijk nepochybuje o tom, že je spolutvůrkyní demokratických pořádků: i díky citlivosti jsme v druhém člověku rozpoznali druhé já a přisoudili každému rovná práva. Akorát se v nás také vytváří – působením té stejné citlivosti – nekonečný potenciál pro nespokojenost. „Všechny úlevy, které moderní společenství skýtají, jsou odsouzeny k tomu, aby byly pohlceny zvýšenou senzibilizací. Zákon rostoucí nespokojenosti v demokraciích stále čeká na své systematické zdůvodnění,“ poznamenává Peter Sloterdijk v knize Stres a svoboda. Kapitoly I. Vyrazit si s želvou na procházku [Začátek až 15:50] II. „Vyhlašuji časový bankrot.“ O časové insolvenci [15:50 až 42:30] III. Resonancí proti stresu? [42:30 až 58:40] IV. Jak stresující je přecitlivělost? [58:40 až konec] Bibliografie Walter Benjamin, „Das Paris des Second Empire bei Baudelaire“, in: Gesammelte Schriften, I, 2, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2012, str. 511–604. Thomas Fuchs, „O bezútěšnosti optimalizace a radosti z nesnází“, in: Bůh je mrtev. Nic není dovoleno, Praha: Echo Media, 2023, str. 282–292. Hartmut Rosa, „Demokracie potřebuje hlas, ale také uši a srdce“, in: Bůh je mrtev. Nic není dovoleno, Praha: Echo Media, 2023, str. 269–275. Hartmut Rosa, Unverfügbarkeit, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2020. Hartmut Rosa, When Monsters Roar and Angels Sing. Eine kleine Soziologie des Heavy Metal, Stuttgart: Kohlhammer, 2023. Peter Sloterdijk, Stress und Freiheit, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2011. „The worrying effects of working more and sleeping less“, in: BBC, 7. 7. 2017, https://www.bbc.com/worklife/article/20170707-the-worrying-effects-of-working-more-and-sleeping-less Shawn D. Youngstedt, Eric E. Goff et al., „Has Adult Sleep Duration Declined Over the Last 50+ Years?“, in: Sleep Med Rev., 28, 2016, str. 69–85, https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4769964/ Celé epizody sledujte na www.forendors.cz/pravdaneexistujetm
In dieser Folge sprechen Juliane und Christian über die sogenannte Unverfügbarkeit. Ein Begriff, der vom Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Wie können wir akzeptieren, dass es im Trailrunning keinen Verlass auf Dinge wie die eigene Gesundheit oder äußeren Wetterbedingungen gibt? Wie viel Zufall halten wir aus, wo wir doch versuchen so viel zu kontrollieren? Was tun wenn alles anders kommt als gedacht? Außerdem wird über "Strav.art" gesprochen. Heiß diskutiert wird außerdem die Frage, ob es ok ist, das Stirnlampenlicht eines Mitläufers zu schnorren, um den Akku der eigenen Lampe zu schonen.
Das Unberechenbare, der Zufall macht uns Angst. Deshalb wollen wir die Welt verstehen, erforschen, kontrollieren und nutzen. Wir wollen uns die Welt verfügbar machen. Doch ist das, was das Leben spannend, bunt und lebendig macht, nicht genau das Gegenteil von dem, was wir kontrollieren können? Atze und Leon beschäftigen sich mit dem Zufall, finden heraus, was sie innerlich berührt und suchen gemeinsam nach Wegen, wie man solche Erfahrungen erleben kann. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Start ins heutige Thema: 11:07 min. Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Der Instagram Account für Betreutes Fühlen: https://www.instagram.com/betreutesfuehlen/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Masterclass von Leon ab Herbst https://wemynd.de Links: Harmut Rosas Essay: Rosa, H. (2018). Unverfügbarkeit. Residenz Verlag. Und wer noch mehr wissen möchte: Rosa, H. (2016). Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung. Suhrkamp verlag. Der Versuch, das Geschlecht des Kindes aktiv zu bestimmen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10032484/ Resonanz in der Pädagogik: https://www.pedocs.de/volltexte/2024/29777/pdf/Jerg_et_al_2024_Resonanz_erfahren.pdf Der Vortrag mit “I think Brexit is a really terrible Idea” https://www.ted.com/talks/anil_seth_your_brain_hallucinates_your_conscious_reality?lng=de&geo=de Redaktion: Andy Hartard Produktion: Murmel Productions
Am ersten Sonntag im Oktober feiern christliche Gemeinden Erntedank. Angesichts extremer Wetterereignisse erinnert Pfarrer Christian Hartl vom Exerzitienhaus Leitershofen an den Geschenkcharakter unseres Lebens.
Noch nie zuvor war der Mensch in seiner Menschlichkeit so fragwürdig geworden wie in der Gegenwart, meint Ahmad Milad Karimi, Religionsphilosoph und Islamwissenschaftler. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 06. 2024
Wiederholung des Gesprächs mit Hartmut Rosa: In dieser Episode widmen wir uns einigen ganz wesentlichen gesellschaftlichen Fragestellungen aus soziologischer Perspektive. Von Ansätzen einer Postwachstumsgesellschaft, über den Umgang mit beständiger Beschleunigung, hin zu den Möglichkeiten von Individuen und Kleingruppen Veränderungen zu schaffen und der großen Fragen nach dem gelungenen Leben, decken wir eine spannende Bandbreite an Themen und deren Zusammenhängen ab. Unser Gast ist Prof. Hartmut Rosa, der faszinierende Bücher über Beschleunigung, Resonanz und Unverfügbarkeit geschrieben hat, in Erfurt und Jena Soziologie lehrt und sich als Teil des Postwachstumkollegs mit Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaft befasst. Herr Rosa teilt in diesem Gespräch u.a. welche Lehren der Corona Phase auf keinen Fall in Vergessenheit geraten sollten, was hinter dem Begriff der Mediopassivität steckt und welche Erkenntnisse er in einer letzten Vorlesung seinen Zuhörern mit auf den Weg geben würde. Wie kann eine zukunftsfähige, nachhaltige Gesellschaft aussehen? Was für eine Welt wollen wir gestalten? Welche Technologien und Innovationen sollten wir dabei auf dem Schirm haben und wie wirken sich diese auf unser Leben aus? Jonathan Sierck, Gründer von vonMorgen und Experte für digitales Lernen, begibt sich mit Pionieren, Koryphäen und inspirierenden Persönlichkeiten aus aller Welt auf eine Reise in die Zukunft. In Gespräche von Morgen suchen wir klare Antworten und (auch) kontroverse Blickwinkel auf die großen Fragen der Menschheit, erkunden Zukunftstrends und -technologien und erklären, worauf es bei den Future Skills wirklich ankommt. Wir eröffnen spannende Perspektiven und Einblicke, die zum Nachdenken und Handeln anregen. Die Zukunft beginnt jetzt – mit dir – in den Gesprächen von Morgen. Hier findest du mehr Informationen zu Leaders vonMorgen und zu unserer digitalen Lernreise: Leaders vonMorgen: https://leadersvonmorgen.com/lvm/ Wirf auch gerne einen Blick auf unsere anderen Projekte: vonMorgen Website: www.vonmorgen.io
Neben Sauerstoff, Nahrung, Liebe und anderen existentiellen Dingen - was wird zukünftig immer wichtiger werden? Wir tippen mal auf Glaubwürdigkeit. Authentizität. Unverfälschtheit. Dem entgegen stehen viele neue KI-beeinflusste Traditionen, die in rasantem Tempo alles bisher Bekannte auf den Kopf und in Frage stellen. Welche drastischen Auswirkungen auch immer das auf unsere Gesellschaft haben wird: in unserem heutigen Gast finden wir eine zähe und leidenschaftliche Anwältin der Glaubwürdigkeit, die zudem noch einen ziemlich guten Humor hat und ein Faible für Musik: Caren Miosga. 1969 im niedersächsischen Peine geboren, tanzte sie zwar in schwarzen Gymnastik-Anzügen und sang in einer Band, schrieb sich dann aber für Slawistik und Geschichte ein, jobbte als Reiseleiterin in der damaligen Sowjetunion und machte, weil es sich anbot, von dort aus auch gleich ein paar Beiträge für den NDR. Wie heißt es so schön? Der Rest ist Geschichte. Erst Radio, dann Fernsehen: Kulturjournal, Zapp, Titel, Thesen, Temperamente, Tagesthemen - Letzteres übrigens 16 Jahre lang. Jetzt: wird’s Zeit für etwas Neues, für eine eigene Talkshow. liebe Caren Miosga. Playlist The Fugees - Ready or not Prince, Sheila E - Starfish & Coffee Sesamstraße - Manah Manah Elvis Costello & The Attractions - Shipbuilding Stereo MC's - Connected Jochen Distelmeyer - Zurück zu mir Element of Crime - Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin Arctic Monkeys - 505 Lorde - Stoned at the Nail Salon Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Neben Sauerstoff, Nahrung, Liebe und anderen existentiellen Dingen - was wird zukünftig immer wichtiger werden? Wir tippen mal auf Glaubwürdigkeit. Authentizität. Unverfälschtheit. Dem entgegen stehen viele neue KI-beeinflusste Traditionen, die in rasantem Tempo alles bisher Bekannte auf den Kopf und in Frage stellen. Welche drastischen Auswirkungen auch immer das auf unsere Gesellschaft haben wird: in unserem heutigen Gast finden wir eine zähe und leidenschaftliche Anwältin der Glaubwürdigkeit, die zudem noch einen ziemlich guten Humor hat und ein Faible für Musik: Caren Miosga. 1969 im niedersächsischen Peine geboren, tanzte sie zwar in schwarzen Gymnastik-Anzügen und sang in einer Band, schrieb sich dann aber für Slawistik und Geschichte ein, jobbte als Reiseleiterin in der damaligen Sowjetunion und machte, weil es sich anbot, von dort aus auch gleich ein paar Beiträge für den NDR. Wie heißt es so schön? Der Rest ist Geschichte. Erst Radio, dann Fernsehen: Kulturjournal, Zapp, Titel, Thesen, Temperamente, Tagesthemen - Letzteres übrigens 16 Jahre lang. Jetzt: wird’s Zeit für etwas Neues, für eine eigene Talkshow. liebe Caren Miosga. Playlist The Fugees - Ready or not Prince, Sheila E - Starfish & Coffee Sesamstraße - Manah Manah Elvis Costello & The Attractions - Shipbuilding Stereo MC's - Connected Jochen Distelmeyer - Zurück zu mir Element of Crime - Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin Arctic Monkeys - 505 Lorde - Stoned at the Nail Salon Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Im Kalender steht heute ein wenig bekannter Heiliger: Thomas Beckett. Der war erst Lordkanzler von England und dann Erzbischof von Canterbury. Abt Jeremias Schröder / unveröffentlichter Text
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"In Selbstgemachtem steckt ein Stück von mir selbst." – Über den Wert des Unverfälschten, Ursprünglichen und Wahren in Zeiten von künstlicher Intelligenz und sozialen Medien. Was ist Echtheit? Was bedroht die Echtheit in der Gegenwart? Und wie können wir sie in unserem Leben fördern? In dieser Podcastfolge erkunden Sinja und Boris verschiedene Antworten auf diese Fragen.Wie gefällt dir Verstehen, fühlen, glücklich sein? Erzähle es uns hier.Boris und Sinja freuen sich weiter über deine Fragen und Sprachnachrichten an unsere Whatsapp-Nummer 01782039465. Hintergründe und Studien:Sinja und Boris gehen in dieser Folge unter anderem auf die Titelgeschichte des aktuellen Flowmagazins (Nr. 77) *Wie wir das Leben wirklich fühlen* von Christiane Stella Bongertz ein. Das Magazin ist seit dem 21.11.2023 im Handel und online erhältlich. Chae, J. (2018). Reexamining the relationship between social media and happiness: The effects of various social media platforms on reconceptualized happiness. _Telematics and Informatics_, _35_(6), 1656-1664. Link zur StudieHancock, J., Liu, S. X., Luo, M., & Mieczkowski, H. (2022). Psychological well-being and social media use: A meta-analysis of associations between social media use and depression, anxiety, loneliness, eudaimonic, hedonic and social well-being. _Anxiety, Loneliness, Eudaimonic, Hedonic and Social Well-Being (March 9, 2022)_. Link zur StudieValkenburg, P. M. (2022). Social media use and well-being: What we know and what we need to know. _Current Opinion in Psychology_, _45_, 101294. Link zur StudieTwenge, J. M. (2019). More time on technology, less happiness? Associations between digital-media use and psychological well-being. _Current Directions in Psychological Science_, _28_(4), 372-379. Link zur StudieUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Demut zerstört so manche Illusion, bewahrt uns vor Stolz sowie Überheblichkeit und erlebt als Tugend gerade ein erstaunliches Revival. Sie beschreibt das Vermögen, seine eigenen Stärken und Schwächen akkurat einzuschätzen und mit diesem Selbstbild einverstanden zu sein. Dafür sollten wir unsere eigenen Grenzen und Limitierungen erkennen und akzeptieren. Sie lehrt uns zudem, dass nicht alles möglich ist, dass wir nicht auf alles Anspruch haben, dass wir zu einem großen Teil im Unverfügbaren leben. Die oder der Demütige ist lernbereit und offen, versteht sich als Teil des Ganzen und bringt seinen Mitmenschen Respekt und Wertschätzung entgegen für das, was sie tun. Doch wieso fördert das Hintenanstellen unseres Egos und das Zugeben eigener Schwächen unser Wohlbefinden? Diese grundlegende Frage besprechen Albert und Jan in diesem Pudelkern-Pod und diskutieren, warum die Demut als Haltung so wichtig für das gelingende Leben ist und wie wir verhindern können, dass Demut in Unterwürfigkeit umschlägt.
Ein heißer Sommertag in der Stadt, wie gut tut die Kühlung an einem Brunnen. Ein Brunnen ist auch Sinnbild für das Leben. Pfarrerin Melitta Müller-Hansen lädt zu einem Gespräch über göttliche Verschwendung und Unverfügbarkeit ein.
Mir fällt auf, dass wir Menschen eine Vorliebe für Reinheit haben. Das beginnt beim Hände Waschen vor dem Essen und geht weiter über saubere Kleidung, reines Koch- und Essgeschirr, Fensterscheiben, Edelmetalle und vieles mehr. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass man damit eine möglichst unveränderte und homogene Situation vor sich haben möchte und dadurch die Charakteristik aufgrund der Homogenität oder Unverfälschtheit besser eingeschätzt werden kann. Reinheit hat aber auch seinen Preis. Ein reiner Diamant ist teuer als ein nicht reiner und selbst ein weisses Hemd bedarf eines vorherigen Waschgangs und danach sorgfältiger Trocknung und Aufbewahrung. Viele sind daher auch bereit, für diese Reinheit den entsprechenden Preis zu bezahlen. König David betet einmal zu Gott „gib mir ein reines Herz“. Er hatte den Wert der Reinheit gerade auch im Herzen, in den Gedanken etc. erkannt und dass er selbst diese Reinheit nicht von sich aus erreichen wird. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/audiostretto/message
Über Abtreibung, den gesellschaftlichen Umgang mit Frauen und die Unverfügbarkeit des Lebens.