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Könnt ihr euch noch an die sehr große Diskussion über Milchpreise erinnern, die wir vor ein paar Jahren hatten? Damals ging es darum, dass Bäuerinnen und Bauern nicht von ihrer Arbeit leben können, weil sie ihre Milch nicht zu einem Preis an die Molkereien verkaufen können, der ihre tatsächlichen Produktionskosten deckt. Dieses Problem haben nicht nur Landwirt:innen in Deutschland, sondern weltweit. Auf EU-Ebene gibt es die sogenannte UTP-Richtlinie, die unfaire Handelspraktiken in der Agrarlieferkette regulieren soll. Sie gilt, wenn einer der beiden Handelspartner (also der Landwirt oder der Einkäufer) in der EU ihren Sitz haben. So ist es zum Beispiel verboten, Aufträge sehr kurzfristig zu stornieren. Diese Richtlinie wird aktuell von der EU überarbeitet. Fairtrade will diese Gelegenheit nutzen und richtet sich deshalb mit einem Appell an unseren Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Sie fordern, dass Rainer sich bei der Reform der UTP-Richtlinie für die Aufnahme der Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung auf schwarze Liste einsetzen soll. Welche Folgen das hätte, das erklärt Claudia Brück im Interview. Sie ist Vorständin für Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. Den Appell zum Unterschreiben findet ihr hier: https://www.openpetition.de/petition/online/landwirtschaft-braucht-fairness Wenn ihr Lust habt, euer Geld ganz konkret in Projekte mit Mehrwert bei bettervest zu investieren, dann nutzt gerne meinen Code FAIRQUATSCHT25. Damit erhaltet ihr 25 Euro Bonus auf euer erstes Investment: ihr investiert z.B. 100€, überweist 75€ und erhaltet Rückzahlung & Zinsen auf die vollen 100€ berechnet. Wichtiger Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Mehr Infos: https://www.bettervest.com/de?mtm_campaign=2026_Fairquatscht&mtm_source=Podcast
In der vierten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet: - Gleich zu Beginn informieren wir euch über die am 3. und 4. Juli stattfindenden Eine Welt-Tage in Augsburg. - Und in einem Schwerpunkt geht es dann um 30 Jahre Städtepartnerschaft München – Harare, die am 19. Juni im Eine Welt-Haus gefeiert wurde. Wir waren vor Ort und haben mit Menschen gesprochen, die die Städtepartnerschaft von Anfang an begleitet haben.
In der dritten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet: - Global denken, lokal Handeln: Wir stellen den Feldmochinger Weltladen vor - Licht im Siegelschungel? Was bringt die Empowering Consumers Directive (kurz: EmpCo) der EU? - „Bitter Oranges - Afrikanische Erntearbeiter in Kalabrien“, so der Titel einer Ausstellung im EineWeltHaus - "Zivilgesellschaft weltweit unter Druck - Wie viel Zeit bleibt noch?" Darüber sprachen in München Julia Duchrow, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International und Katja Niebler vom Global Youth Collectiv von Amnesty.
In der zweiten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet: - Faire Wettbewerbsbedingungen schaffen: Warum Import-Lebensmittel an verbindliche Umwelt-, Gesundheits- und Tierschutzstandards gebunden werden müssen. Dazu hören wir Ludwig Essig vom Umweltinstitut München und vom Netzwerk Gerechter Welthandel sowie Rupert Ebner von Slowfood. - Dann heißt es “Mit uns kreisen die Dinge im Viertel …und nicht um die Welt“, das sagt Chriss Ross vom Verein Kreislaufschränke München, der uns das Konzept der Kreislaufschränke vorstellt. - 44 Staaten im Globalen Süden sind hoch verschuldet, weitere 15 hoch belastet. Über die Ergebnisse des Schuldenreports 2026 informiert uns Malina Stutz von der Entschuldungskampagne Erlassjahr.de - Wo steht der Faire Handel in Deutschland? Wir berichten von der Jahrespressekonferenz von Fairtrade Deutschland.
In der Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet: - Foodhub München, ein Mitmachsupermarkt in Obergiesing - „Greenwashing – Das schmutzige Geschäft mit dem Gewissen” - Das Westendwohnzimmer – ein Wandertisch sucht Dritten Ort - und: Red mit, horch zu, pack mer's an“ Die Dialogveranstaltungen für Demokratie und Klimaschutz der Initiative „Riem machts einfach“
In der Sendung aus der Reihe "Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ machen wir einen Spaziergang über die Messe "München global - solidarisch aktiv", die am 15. November im Kulturzentrum LUISE stattgefunden hat. Die Organisator*innen der Messe, das Münchner Nord-Süd-Forum und der Fachbereich Europa und Internationales im Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, hatten interessierte Bürger*innen eingeladen, sich mit globalen Themen zu beschäftigen und konkrete Möglichkeiten kennenzulernen, wie man sich auch von München aus solidarisch engagieren kann. LORA war vor Ort und hat von vielen Vereinen, Initiativen und anderen Organisationen mehr über ihre Arbeit und Projekte erfahren.
In der Sendung aus der Reihe "Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ geht es um Faire Beschaffung von Kommunen. Damit ist der Einkauf von Produkten und Dienstleitungen unter Beachtung sozialer Kriterien gemeint. Dazu sprechen wir mit den Organisationen Weed, Femnet und Südwind, die ihre neuen Projekte in Sachen Faire Beschaffung auf der Preisverleihung "Hauptstadt des Fairern Handels" am 29. Oktober im Alten Rathaus in München präsentiert haben. Im letzten Drittel der Sendung schauen auf weitere Preisträger des Wettbewerbs. Die Gewinnnerkommunen hatten wir in der letzten Sendung schon vorgestellt, diesmal sind die Preisträger des Publikumpreises, des Newcomerpreises und der zwei Sonderpreise dran.
In der neunten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ berichten wir von der Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels“ die am 29. Oktober im Alten Rathaus in München stattgefunden hat. Der Preis zeichnet Kommunen aus, die herausragende Beispiele für die Förderung des fairen Handels und der fairen Beschaffung auf den Weg gebracht haben. In der Sendung hören wir Vertreter*innen der Gewinnerkommunen Langeoog, Ludwigsburg und Lübeck, die Laudator*innen, die Staatssekretärin im Entwicklungsministerium Bärbel Kofler, die Münchner Stadträtin Mona Fuchs sowie von den Veranstalter*innen der Preisverleihung, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Niels Albers und Theresa Güldenring.
Und das sind unsere Themen heute: - Faire Beschaffung der Stadt München:Simone Krischke von der Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München berichtet, welche Produkte die Stadt unter Beachtung sozialer Kriterien einkauft. - Wo steht der Faire Handel und wo drückt der Schuh? Mehr dazu von Vertreter*innen des Forums Fairer Handel - Über das Ende des billigen Wohlstands – Wege zu einer Wirtschaft, die nicht zerstört. Darüber hat der Ökonom und Publizist Dr. Wolfgang Kessler gesprochen. - Eine andere Welt ist möglich! Wir sprechen über und mit Yanis Varoufakis – dem Vordenker einer postkapitalistischen Zukunft.
In der siebten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet: Steht die Faire Computermaus vom Verein Nager IT vor dem Aus? Wir sprechen mit Susanne Jordan von Nager IT Und wir haben bei „UFG - Unverpackt, Fair Gemeinsam“ vorbeigeschaut, einem Unverpackt-Laden in Unterföhring, und dort mit Markus Dimmer der im Vorstand der Genossenschaft sitzt, gesprochen.
Sara Nuru: früher Showbiz, heute fairer Kaffee – Sara Nuru war ein erfolgreiches Model, doch sie fand eine neue Bestimmung: Sie gründete eine nachhaltige Kaffeemarke und veränderte damit nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das vieler Frauen in Äthiopien.
In der fünften Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vobereitet: - Wir waren auf den Eine Welt-Tagen in Augsburg. Alexander Fonari vom Eine Welt Netzwerk Bayern erläutert uns, was es mit der Veranstaltung auf sich hat und wer alles da war. - Wie es weiter geht mit dem deutschen Lieferkettengesetz und der europäischen Lieferkettenrichtlinie, das erfahren wir von Bärbel Kofler, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von Andrea Fütterer von der Fairhandelsgesellschaft Gepa und von Maximilian Brunnett von LCC - Legal Compliance and Consultance. - Und zum Schluss schauen wir auf die Geschäftszahlen der eben erwähnten Fairhandelsgesellschaft Gepa, die ist die größte europäische Importorganisation für fairen Handel. Wir waren bei der Jahrespressekonferenz dabei.
In der vierten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet. - 40 Jahre Weltladen München in Haidhausen. Wir haben vorbeigeschaut und von den Akteur*innen von damals und heute wissen wollen, wie war das so mit dem Fairen Handel in den 80ern und 90ern und wo steht der Faire Handel und die Weltladen-Bewwegung heute. - Geopolitische Umbrüche und wachsende Konflikte treffen auf schrumpfende Budgets in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes und die Welthungerhilfe haben den diesjährigen „Kompass 2025 – Zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik" vorgestellt. Wir waren bei der Pressekonferenz dabei.
Kaffeehandel: mit dem Segelschiff nach Hamburg – Fairer Bio-Anbau und emissionsfreier Transport auf einem Segelschiff: Die Kooperative „Café Chavalo“ versucht, Kaffeehandel so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Ist der Segelkaffee aus Nicaragua ein Zukunftsmodell?
In der dritten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet. - Wir schauen zunächst auf den Rabenstore. Das ist ein Gebrauchtwarenhaus, in dem Menschen im Rahmen des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) arbeiten. Ziel des Programms ist die berufliche und soziale Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt. Zum MBQ hören wir Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, und den Rabenstore stellt Betty Gerling aus dem Anleitungsteam vor. - Dann geht es um den vom deutschen Entschuldungsbündnis Erlassjahr.de und der Hilfsorganisation Misereor vor kurzem veröffentlichten Schuldenreport. Wir waren dabei bei der Pressekonferenz und hören Malina Stutz, Politische Referentin bei Erlassjahr.de und Klaus Schilder, Experte für Entwicklungsfinanzierung bei Misereor. Sie schildern den aktuellen Negativrekord beim Schuldendienst, der vor allem Länder aus dem globalen Süden betrifft. - Und es geht um ein internationales Klimaschutzprojekt der Energiesparfüchse der Münchner Mathilde-Eller-Schule, einer Förderschule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Die Energiesparfüchse, zu denen Schüler*innen aus verschiedenen Klassen gehören, lernen bei der Umsetzung ihrer Projekte sparsames Wirtschaften mit Energieressourcen. Durch ihr Engagement hat die Schule schon sehr viel CO2 eingespart. Die Energiesparfüchse haben nun eine Energie-Schulpartnerschaft mit der Allamano Special School in Kenia gestartet, ebenfalls eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Um was es geht, hören wir am Ende der Sendung.
In der zweiten Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“ haben wir folgende Themen vorbereitet. - Wir schauen zunächst auf die Situation im Fairen Handel. Da gibt es gute Nachrichten, die Umsatzzahlen von Fairtrade-Produkten sind im Jahr 2024 deutlich gestiegen. Weniger gute Nachrichten gibt es von der Politik. Bundeskanzler Merz möchte sowohl das deutsche Lieferkettengesetz als auch die europäische Lieferkettenrichtlinie abschaffen. - In der zweiten Hälfte der Sendung berichten wir von einer Veranstaltung aus der Seidlvilla. Im Rahmen der Klimapartnerschaft der Stadt München mit dem indigenen Volk der Ashaninka sind Yanet Velasco Castillo und Melqui Huaman Delgadillo nach München gekommen, um ihre Anliegen zu erörtern und über ihre Probleme zu sprechen, mit denen sie im peruanischen Regenwald zu kämpfen haben.
Hier die erste Sendung aus der Reihe „Von München soll kein Schaden ausgehen – Fairer Handel, Solidarische Ökonomie und Entwicklungszusammenarbeit“. Und das sind unsere Themen - Am 14. März fand das Einweihungsfest für einen neuen Kreislaufschrank in der Schwabinger Rümannsstraße statt. Wir waren vor Ort und haben mit Julia Schnell und Karl Pfaffinger vom Verein Kreislaufschränke München gesprochen. Die beiden schilderten uns, wie Kreislaufschränke funktionieren und welche Ziele sie damit verfolgen.. - Und am 13. März hieß es in der Fußgängerzone „Reparieren statt Wegwerfen“ – Dort haben Aktivist:innen kostenlos Kleidung geflickt und gegen Fast Fashion protestiert. Mehr dazu hören wir von Susanne, Nadine und Stephanie vom Klimatreffpunkt. - In der zweiten Hälfte der Sendung stellen wir die Kinderrechtsorganisation Terre des hommes vor, die in 44 Projektländern 367 Partnerprojekte für Kinder in Not fördert. In Deutschland engagieren sich rund 1500 ehrenamtlich Aktive für Terre des hommes und zwei davon waren bei uns im Studio. Sylvia Rogg und Christoph Dallmayr. Sie erzählen uns mehr über die Arbeit und die Ziele der Organisation.
EZA-Pionier Anton Wintersteller über die Anfänge des fairen Handels in einem Stall in Salzburg und die folgende Erfolgsgeschichte, weil sich immer mehr Menschen für eine gerechtere Welt einsetzen wollten. Was werden die nächsten 50 Jahre für den fairen Handel bringen? Warum ist Wintersteller von der Grundbotschaft der Katholischen Soziallehre so überzeugt? Warum baut er in Afrika eine Schule und welche Farbe hat sein in Afrika fair gekauftes Lieblingshemd. Viele Fragen – und alle Antworten darauf in diesem Podcast.
Heute ist Weltfrauentag und diesen Anlass möchte ich gerne nutzen, um einem Projekt die Bühne zu bieten, dass sich dafür einsetzt, dass Frauen ein selbstbestimmtes und finanziell unabhängiges Leben führen können. Und zwar ist das die Initiative AMIGAS vom schwedischen Kaffeehersteller Arvid Nordquist. Weltweit werden nämlich 70% des Kaffees von Familienbetrieben angebaut, in welchen Frauen einen großen Teil der Arbeitslast tragen, aber wenig profitieren. Sie sind seltener in Führungspositionen als Männer und ihnen gehört auch deutlich weniger Land. Arvid Nordquist möchte das ändern und hat daher die Initiative Amigas ins Leben gerufen. Was genau das bedeutet, das erklärt mit Alexander Trampert vom AT Foodnetwork, das die Produkte von Arvid Nordquist und damit auch die AMIGAS-Kaffees in Deutschland vertreibt im Interview. Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit dem AT Foodnetwork entstanden. Mehr Infos zum Thema: https://www.arvidnordquistcoffee.com/de/ www.atfoodnetwork.com
Sara Nuru teilt ihre inspirierende Reise von der Modewelt hin zu nachhaltigem Unternehmertum und gibt tiefe Einblicke in ihre Projekte Nuru Coffee und Nuru Women. Die Transformation begann mit einer Reise nach Äthiopien, dem Herkunftsland ihrer Eltern. Diese Erfahrung öffnete ihr die Augen für die Herausforderungen, aber auch Chancen des Landes. Gemeinsam mit ihrer Schwester gründete sie Nuru Coffee. Das Unternehmen steht für nachhaltige und faire Produktion des Kaffees und legt großen Wert auf eine transparente Wertschöpfungskette, die Äthiopien und Deutschland verbindet. Mit ihrem Verein Nuru Women setzt sich Sara Nuru für Frauenprojekte in Äthiopien ein. Durch Mikrofinanzierungs-Kredite ermöglicht Nuru Women Frauen, wirtschaftliche Selbstständigkeit zu erlangen und stärkt dadurch ihre Position in der Gesellschaft. In dieser Folge mit Sara Nuru und Verena Schlüpmann lernst Du… ☕️ …wie Sara Nuru Erfolg definiert ☕️ …wie Nuru Coffee mit einem innovativen Abonnement-Modell Kundenbindung schafft ☕️ …welche Bedeutung Storytelling für die emotionale Bindung von KundInnen bei Nuru Coffee hat *Werbepartner*
El Puente - 50 Jahre fairer Handel by Bistum Hildesheim
Solide aber herausfordernd - ein leichtes Umsatzplus für fair gehandelte Produkte in Deutschland (Autorin: Susanne Henn)
Was bedeutet fairer Handel wirklich?In unserer neuesten Episode begrüßen wir direkt zwei Expert:innen auf diesem Gebiet: Jette Ladiges, Geschäftsführerin von El Puente, und Jonas Lorenz, Referent beim Forum Fairer Handel. Gemeinsam tauchen wir tief in das Thema fairer Handel ein und beleuchten, was sich wirklich dahinter verbirgt.Wir sprechen über die konkreten Maßnahmen, die zu fairen Preisverhandlungen beitragen, und diskutieren, warum fairer Handel weit mehr bedeutet als nur faire Preise. Jette und Jonas teilen ihre Erfahrungen und Insights aus der Praxis, erklären die Prinzipien des fairen Handels und wie diese in den Unternehmen umgesetzt werden.Diese Episode ist ein Muss für alle, die überzeugt sind, dass unsere Geschäftswelt gerechter und nachhaltiger werden sollte. Erfahrt, wie distributive Geschäftsmodelle und langfristige Partnerschaften zur Stärkung fairer Lieferketten beitragen und welche Rolle Transparenz und Gerechtigkeit dabei spielen.Viel Spaß beim Zuhören!
Im Supermarkt kommt man nicht vorbei an den Schoko-Osterhasen, die seit Monaten beworben werden. Es gibt sie auch mit Fairtrade Siegel oder von Fairhandelsunternehmen, wie der GEPA – auch wenn man da manchmal gezielter Ausschau halten muss. In dieser Osterfolge wird deutlich, wie Claudia Brück von Fairtrade Deutschland und Andrea Fütterer von der GEPA versuchen den Fairen Handel zum Standard zu machen und damit die Welt ein Stück gerechter. Wir haben mit beiden über den fairen Handel gesprochen, darüber wieviel Macht wir als Käufer*innen vor dem Supermarktregal haben und wie die Branche gerade mit den höchsten Kakaopreisen zu kämpfen hat, die es je gegeben hat. Spoiler: Grund sind mal wieder der Klimawandel, aber auch Marktmechanismen und unser Konsum. Worauf achtet ihr beim Einkauf für den Osterbrunch? Schreibt uns gerne bei Instagram @ichwillfair!
In dieser Folge haben wir Desirée Binternagel von Fairever zu Gast. Wir tauchen tief in die Welt des fairen Goldabbaus ein und beleuchten die Arbeitsbedingungen im Kleinbergbau. Dabei diskutieren wir auch Recycling-Gold als mögliche Alternative, die jedoch bei Weitem nicht unproblematisch ist.Desirée teilt ihre Expertise und Erfahrungen in diesem wichtigen Bereich und wirft ein Licht auf die dringenden Themen, die den fairen Goldabbau betreffen. Wir erfahren mehr über die Herausforderungen, aber auch die Lösungsansätze, die in dieser Branche existieren.Hier findest du alles zu Fairever und den wichtigsten Siegeln, die dir beim Kauf von Gold oder Schmuck helfen können: https://fairever.goldAlle Infos zu unseren Spendenläufen Mudraise & Muskathlon findest du über über diesen Link. Mehr zum Podcast und zur Sendung:Trotz allem auf Instagram: bit.ly/3siQdaFAlles weitere zu unserem Podcast: http://bit.ly/3bifwC5Mehr zu IJM Deutschland: bit.ly/3i6Q8lTDu willst mehr über IJM Deutschland erfahren? Dann melde dich jetzt zum kostenlosen Online-Basiskurs an! https://ijmde.org/basiskursModeration: Marius Maurer (bit.ly/3snUTMi)Schnitt & Redaktion: Mathias Schweikert (www.purpose-stories.de)Musik: Friedrich Rexer (www.friedrichrexer.de)Kontakt: Feedback, Anregungen und Fragen kannst du uns über unseren Instagram-Kanal oder per Mail an podcast@ijm-deutschland.de schicken. Wir freuen uns außerdem über deine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify.
Forstfreunde.de ist eine powervolle Community aus Naturschützern und Menschen, die wirklich einen Unterschied machen wollen. Ihr bietet nachhaltige Aufforstung mit sozialem Impact. Damit wollt Ihr Euren Beitrag dazu leisten das CO2 in der Atmosphäre zu binden, Gebiete wieder aufzuforsten und Lebensräume zu renaturieren. Ihr wollt Wüstenbildung stoppen und die lokale Wirtschaft stärken, sagt Ihr. Hallo, lieber Robin, Ihr habt die Forstfreunde gegründet. Wie setzt Ihr diese Ziele denn nun in die Realität um?
Das zeigt eine umfassende Studie, die u.a. von Fairtrade Deutschland und dem Weltladen-Dachverband beauftragt wurde. Demnach ist nicht nur das Sortiment an Fairtrade-Produkten stark gewachsen, auch immer mehr Institutionen bekennen sich zu verantwortungsvollem Handel und Konsum. Von Daily Good News.
In dieser Trilogie begleiten Judith und Jan gedanklich ihre Kollegin Ruth auf ihrer Reise zu drei Bio-Bananenplantagen in Lateinamerika. Die Plantagen liefern Bio-Bananen für die Marke bioladen. 1 Cent je verkaufter Banane fließt wieder zurück in soziale Projekte der Partner vor Ort. Ruth kümmert sich seit 2019 um die Organisation und Abwicklung der Projekte und reiste 2023 für 20 Tage in die Dominikanische Republik, nach Ecuador und Kolumbien. Nachdem sie nun schon in den zwei vorhergehenden Folgen in der Dominikanischen Republik und Ecuador war, besuchte Ruth zuletzt nach Kolumbien. Dort betreiben die bioladen-Partner Victoria und Louis echte Pionierarbeit im plastikfreiem Bananenanbau. Viele Jahre hat es gedauert bis das gängige Plastik durch Papier ersetzt wurde. Auf insgesamt 40 ha werden die Bananen plastikfrei angebaut! Warum das nicht überall geht erzählt euch Klaus Merckens, bio-dynamischer Anbauberater. Dieser unterstützt Landwirt/innen und Erzeuger/innen dabei, ihre Unternehmen auf Bio oder bio-dynamischen Anbau umzustellen. Er berichtet von den Schwierigkeiten und von den Erkenntnissen, die die Arbeiter/innen bei der Umstellung hatten und von dem unermüdlichen Einsatz von Victoria und Louis. Ruth kann darüber hinaus noch viele eigene Geschichten hinzufügen, wie die von dem Messerschleifer und der „Rente mit Liebe“. Natürlich erfahrt ihr auch, wohin der 1 Cent pro Banane geht: Mit den Geldern aus dem Verkauf der bioladen-Bananen ist nun gerade einer Trinkwasserfilteranlage gebaut worden. Denn in dieser Region befindet sich häufig Schwermetall im Wasser, sodass vermehrt Krankheiten auftreten. Dank der fairen Bananen haben die Menschen vor Ort Zugang zu sauberem und kostenlosem Trinkwasser. Eine weitere Folge, die zeigt, wie viel 1 Cent bewegen kann und sich die Welt für Arbeitenden und ihre Angehörigen verändert. Hintergründe zum Thema und zum Hersteller www.bioladen.de/bioladen-fair/ Mehr Infos zum Podcast findet Ihr auf www.bioladen.de
Trotz inflationsbedingter Kaufzurückhaltung hat sich der Faire Handel in Deutschland im Geschäftsjahr 2022 positiv entwickelt (Autorin: Nadine Gode)
Warum sind eigentlich Produkte aus fairem Handel nicht Mainstream & was haben die Weltläden damit zu tun? Was wird uns genau garantiert, wenn wir uns für fair gehandelte Waren entscheiden? Was steht hinter den 10 "Fairer Handel"-Grundsätzen der World Fair Trade Organisation? Wir sprechen heute mit der Geschäftsführerin von EL PUENTE, Jette Ladiges. Das Pionierunternehmen importiert & vertreibt fair gehandelte Lebensmittel & Kunsthandwerk aus Asien, Afrika & Lateinamerika. Mit 5.000 gelisteten Produkten beweist das Unternehmen seit den 70er Jahren, dass es wirtschaftlich gut funktionieren kann, wenn man das Wohl von Mensch & Natur vor den Profit stellt. Jette ist ua dafür angetreten, mehr Menschen für den fairen Handel zu begeistern & die Branche auch weiter zu entstauben. Sie hat bis 2015 Politikwissenschaften & Soziologie studiert & ihren Master in Unternehmensführung an der Uni Canterbury absolviert. Es folgte die Arbeit bei der WFTO & nun ist sie Geschäftsführerin bei El Puente! Sie teilt mit uns ihre Gedanken, was an unserem Handelssystem nicht stimmt & erklärt, was hinter dem Segelschiffkaffee aus dem Sortiment steckt. Links Zum Shop Zu Instagram Empfehlung Buch „Unlearn Patriarchy“ von Lisa Jaspers Partnercorner/Werbung Polarstern Energie Der Ökoenergieversorger Polarstern ist so ein Gemeinwohl-Unternehmen. Gegründet wurde Polarstern schon vor 12 Jahren als Social Business. Heute sind sie zertifiziert durch die Gemeinwohl-Ökonomie und bald auch ein B Corp Unternehmen. Ihr erklärtes Ziel ist es, mit Energie die Welt zu verändern. Und mit jedem Tag, mit jedem Produkt und jedem:r neuen Kund:in wird das Realität. Mach mit: www.polarstern-energie.de WEtell Wechsel jetzt zu WEtell & mach deine Smartphone-Nutzung nachhaltiger. Das Unternehmen steht für Klimaschutz, Datenschutz, Fairness & Transparenz. Alle Tarife sind monatlich kündbar & es gibt einen Wechselservice. Wenn du gerade in einem finanziellen Engpass steckst, dann kannst du dich auch fairstärken lassen von der Community & weniger pro Monat zahlen. Link: https://www.wetell.de/2vor12 Goodie Code: 2vor12 Bei Eingabe des Code bei Tarifbestellung am Ende der Bestellstrecke erhaltet ihr entweder eine einmalige 25€ Gutschrift, oder WEtell investiert 40€ in Solarenergie. ZWEIvorZWÖLF Infos/KontaktZur WebsiteZu Instagram Produktion & Musik: David Wehle david@ZWEIvorZWOELF.de, https://www.instagram.com/david_wehle/Redaktion & Interviews: Andrea Gerhard @andreagerhardZWEIvorZWÖLF ist offen für Sponsoren & Partner. Wir wissen, dass Nachhaltigkeits-Unternehmen oft nur ein kleines Marketing-Budget haben. Kontaktiert uns einfach und wir finden eine Lösung.
Schwarz, weiß oder grün. Wir reden heute über Tee. Alle diese Sorten wachsen am selben Busch, der Unterschied liegt in der Verarbeitung. Das Gute vielleicht zuerst: Die Ökobilanz von Tee, also Wasserverbrauch, Energieeinsatz und Flächenbedarf fällt gar nicht so schlecht aus – zumindest im Vergleich mit Kaffee. Aber auch der schwarze Tee hat ein paar dunklere Flecken auf der nicht immer so weißen Weste. Einer, der darüber einiges erzählen kann, ist Günter Faltin. Er ist der Gründer der „Teekampagne“. Was es damit auf sich hat, wird er uns gleich erzählen. Ihm geht es darum, das Geschäft mit den getrockneten Blättern fairer und mit der Unterstützung der Kollegen vom WWF Indien auch umweltverträglicher zu organisieren. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/himalaja-region/tee-anbauen-und-natur-schuetzen https://www.teekampagne.de/
In Deutschland fallen etwa 6 Millionen Tonnen Plastikmüll im Jahr an – nur wenig davon wird recycelt. Wir exportieren unsere Abfälle gerne ins Ausland und rechnen das sogar noch in die Recyclingquote rein. Dabei landet der Müll in einigen Fällen auf wilden Deponien in Südostasien, der Türkei oder auf dem afrikanischen Kontinent – mit schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt. Bernhard Bauske vom WWF: “Plastik in der Natur darf nicht sein.” Illegale Geschäfte mit dem Müll haben dramatisch zugenommen. Wir haben mit Jakob Kluchert von Greenpeace drüber gesprochen, der mit seinem Investigativteam dem Müll gefolgt ist. Die EU will mit einer Verordnung den Export von Plastikmüll in Nicht-OECD-Staaten verbieten. Malte Gallée sitzt für die Grünen im EU-Parlament und hofft, dass die EU es Kriminellen mit dem Exportverbot so schwer wie möglich macht. Er appelliert auch, die erweiterte Herstellerverantwortung endlich ernst zu nehmen. Verantwortlich sind aber auch wir: Lasst uns alle gemeinsam weniger Einwegplastik verbrauchen! Wo gelingt euch das schon ganz gut? Schreibt uns bei Instagram @ichwillfair oder per Mail: ina@giz.de.
Pastor Marc Gommlich über die Tageslosung aus 3. Mose 25,14: "Fairer Handel. Faire Deals. Weil Du an Jesus glaubst.“ https://www.elia-kirchengemeinde.de Losungen: © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.herrnhuter.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.losungen.de
Mit Kopfsprung in ein für mich noch sehr neues und spannendes Thema: nachhaltiges Wirtschaften. Was ist das? Was bedeutet das? Im Gespräch mit der wunderbar lebendigen Jette durfte ich erfahren, dass nachhaltiges Wirtschaften mehr ist, als am Ende eines Jahres keine Dividenden auszuschütten, um die Gewinne wieder ins Unternehmen zu geben. 50 Jahre El Puente: ein proof of concept, keine Utopie. Hört rein in die neue Folge... so inspirierend. "Liebste Jette, Du bist ein Wirbelwind an so spannend neuen Informationen für mich. Ich bewundere Deine Zuversicht und Dein konsequentes Handeln und wünsche Dr maximalen Erfolg mit El Puente und allem was da noch kommt. Danke für dieses Gespräch - Verbeugung."
Seit 30 Jahren versucht Fairtrade Max Havelaar den Kaffeehandel fairer zu gestalten. Aber was ist denn fair? Was war es damals und was ist es heute? Und reicht das Angebot aus, was Fairtrade anbietet, wirklichen Wandel zu beschleunigen?
In der aktuellen Folge von Labor Zukunft wollen wir ein weiteres Mal unseren Konsum hinterfragen und über fairen Handel sprechen. Wir machen uns Gedanken: Wer stellt die Produkte, die wir täglich nutzen eigentlich her – und unter welchen Bedingungen? In vielen alltäglichen Dingen steckt eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffe, die häufig aus Ländern des globalen Südens kommen. Durch fairen Handel sollen den Produzent:innen, die diese Rohstoffe herstellen oder verarbeiten, gerechte und gesunde Arbeitsbedingungen sowie wirtschaftliche Perspektiven garantiert werden. Wir werfen einen Blick darauf, wie sich die Wissenschaft mit dem Thema nachhaltiger Handel beschäftig und sprechen mit Dr. Miriam Bodenheimer, die zu sozialer Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten am Fraunhofer ISI forscht und uns spannende Einblicke in die Bekleidungs- und IT-Branche gibt. Viele von uns kennen vielleicht das eine oder andere Logo, das für faire Produkte oder nachhaltige Produktionsbedingungen steht. Wir geben euch in dieser Episode auch einen Überblick was sie bedeuten und wie ihr durch eigene Konsumentscheidungen ein nachhaltiges und faires Wirtschaften unterstützen könnt. Außerdem treffen wir Ingeborg Pujiula, die im Karlsruher Weltladen arbeitet und gemeinsam mit dem Umweltamt die „Faire Woche“ organisiert. Mitte September bis Ende Oktober dreht sich im Zuge der Fairen Woche in Karlsruhe alles um das Thema fairer und nachhaltiger Handel, natürlich haben wir alle wichtigen Infos für euch! Eine spannende Folge zu Gerechtigkeit, Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten und was wir dazu beitragen können, hört rein.
Fairtrade oder fairer Handel? Ein Thema, bei dem sich viele fragen, wie es genau funktioniert und was fairer Handel eigentlich bedeutet. Wir sprechen in der Folge des Utopia-Podcast darüber, was man beachten kann und wie man Produkte aus fairem Handel erkennt.
Pünktlich zur Frauen-Fußball-EM gibt's eine besondere Folge “Vom Feld ins Regal”. Lara, ehemalige Fußballspielerin und leidenschaftliche Stürmerin im Team #ichwillfair hat Selina Cerci eingeladen. Die 22-Jährige ist Fußball-Profi, hat gerade ihren Wechsel von Turbine Potsdam zum 1. FC Köln bekannt gegeben und würde eigentlich gerade auch für die DFB-Elf auflaufen, wenn sie nicht eine Verletzung auskurieren müsste. Selina nutzt die Zeit, um auf das Thema Nachhaltigkeit im Fußballgeschäft aufmerksam zu machen. Auch ihr war vorher nicht klar, dass sie sonst täglich gegen Naturkautschuk tritt, der nämlich in Profi-Fußbällen verbaut ist. Auch hier spielen Agrarlieferketten, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen der Produzent*innen eine wichtige Rolle. Im Talk mit Lara geht's aber auch darum, wie wenig die Spielerinnen Einfluss haben, wenn es um nachhaltige Beschaffung geht. Außerdem reden die beiden über Selinas Werdegang und auch über das Ansehen des Frauenfußballs. Schreibt uns gern bei Instagram @ichwillfair, was euch zum Thema noch interessiert und werdet ein “Vom Feld ins Regal”-Ultra.
Dieses Interview hat uns nachhaltig bewegt. Das klingt jetzt etwas theatralisch, aber es hat uns wirklich noch lange danach beschäftigt. Bisher dachten wir nämlich, dass wir „auf der sicheren Seite sind”, wenn wir fair-gekennzeichnete, regionale Lebensmittel kaufen und über diese Themen auch schon gut Bescheid wissen. Wie fair der „faire Handel” aber wirklich ist und warum man nicht um jeden Preis regional kaufen sollte, erzählt uns Adrian Wiedmer. Er ist CEO von gebana, dem größten Fairtrade-Handelsunternehmen der Schweiz. Webseite von Gebana: https://www.gebana.de/ Gebana auf Instagram: https://www.instagram.com/gebana.official/ Mit dem Code „gebanaundjagdwurst“ erhaltet ihr bis zum 31.12.2022 10 € Rabatt (ab einem Einkaufswert von 40 €).
Hinrichs, Dörtewww.deutschlandfunk.de, AgendaDirekter Link zur Audiodatei
Nepalesische Handwerkskunst mit dänischem Design zu verbinden, das war die Gründungsidee von Én Gry & Sif. Dabei war es der Gründerin des Unternehmens von Anfang an wichtig, auf Augenhöhe mit den nepalesischen Arbeiter*innen zusammenzuarbeiten. Um menschenwürdige Standards und mehr Transparenz zu schaffen, entschied man sich für die Zertifizierung über die World Fair Trade Organization. Im Podcast sprechen wir über den Weg zum Fair-Trade-Siegel und dessen Bedeutung für einen fairen Handel.
Er ist Aushängeschild ostfriesischer Geselligkeit, hat in Asien seine Heimat und ist ein weltweit beliebtes Getränk: der Tee. Während Thilo eigentlich eher der Kaffee-Trinker ist, kann man Lara als kleinen Tee-Fan bezeichnen. Die beiden begeben sich in dieser Folge auf die Spuren des Tees und nehmen sich dabei natürlich besonders die Lieferkette vor. Oftmals unfaire Löhne und harte Arbeitsbedingungen sind auch hier ein Riesenproblem. Günter Faltin von der Teekampagne wollte das 1985 ändern und setzt sich seitdem mit seinem Fair-Handels-Unternehmen für Fairness und Nachhaltigkeit im Tee-Anbau ein. Ihr erfahrt, wie er versucht den großen Konzernen Konkurrenz zu machen und was ihn antreibt mit der Teekampagne weiterzumachen. Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne eine Bewertung und Feedback da. Ihr erreicht uns außerdem bei Instagram: @ichwillfair.
Ref.: Edith Gmeiner, Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Mod.: Anjuta Engert
Ein Tag im Oktober, die Temperaturen liegen bei 35 bis 36 °C. Die Regenzeit ist gerade zu Ende. Wir befinden uns mitten im westafrikanischen Burkina Faso, übersetzt „Land des aufrichtigen Menschen“. Geografisch grenzt es an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und die Elfenbeinküste; wirtschaftlich ist es das drittärmste Land der Welt. Genau hier, genauer in Banfora, südlich der Hauptstadt Ouagadougou [waga'du:gu], hat die Marke bioladen* vor zehn Jahren ihr drittes bioladen*fair-Projekt auf die Beine gestellt. An diesem Tag im Oktober besucht Dr. Peter Meyer zum wiederholten Male das Projekt. Er ist Geschäftsführer des Bio-Großhandels Weiling und auch Pate des bioladen*fair-Projektes in Banfora. In der heutigen Folge interviewen Judith und Jan ihn zu seiner Reise, zu den Entwicklungen des Projekts und den Menschen vor Ort. Dabei geht es um Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie die Energieversorgung oder die medizinische Versorgung. Aber auch die Frage, wie man sicherstellt, dass die Produkte auch wirklich ökologisch sind, was es dabei für Hindernisse gibt und schlichtweg auch mal schieflaufen kann. Am Ende steht die Erkenntnis: Jede Mühe, die bioladen* und das Unternehmen Weiling dort investiert, ist es wert. Reinhören lohnt sich. Das Projekt wird aus dem Verkauf der bioladen*fair-Produkte gefördert. Je verkauften bioladen*fair Mangos, bioladen*fair Cashews und bioladen*fair Erdnüsse unterstützt ihr die Frauenkooperative in Burkina Faso zusätzlich mit 5-10 Cent pro Verpackung oder Glas. Mehr Infos über die bioladen*fair-Projekte findet Ihr unter www.bioladen.de/bioladen-fair/ Mehr Infos zum Podcast findet Ihr auf www.bioladen.de
Günstig müssen sie sein, die Qualität muss stimmen und vor allem sollen sie jederzeit verfügbar sein. Diese Einstellung zu Lebensmitteln sorgt für immer volle Regale auf der einen und Überproduktion in der Landwirtschaft auf der anderen Seite. Aber wo wird am meisten weggeworfen? Schon auf dem Feld? Im Laden? Oder doch bei uns Zuhause? Lara und Thilo gehen dem Skandal der Lebensmittelverschwendung auf die Spur und suchen Antworten bei Dr. Thomas Schmidt vom Thünen-Institut. Lebensmittel-Spenden gibt's in Deutschland deutlich mehr als in anderen Ländern, mit Gesetzen tut sich unser Land aber noch schwer und auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum auf verpackten Lebensmitteln muss diskutiert werden. Mehr Infos zum Thema Lebensmittelverschwendung und ein paar Tipps für den Alltag gibt's auf unserem Instagram-Kanal @ichwillfair. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann lass uns gerne ein Abo da. Auch deine Meinung interessiert uns natürlich. Schreib uns dein Feedback!
Im heutigen Podcast geht es um das Thema „Schokolade“. Zunächst wächst Schokolade nicht an Bäumen, dafür aber der Rohstoff Kakao: 70 Prozent der globalen Kakaoproduktion befindet sich in Afrika, Hauptländer sind Ghana und die Elfenbeinküste. Allerdings wird bemerkenswert wenig, nämlich weniger als 1 % davon, auch in Afrika zu Schokolade verarbeitet. Warum? – Dazu sprechen Judith und Jan mit Bea Draese vom fairen Bio-Schokoladenhersteller Fairafric. Sie legen die Hintergründe offen und auch die Möglichkeit, wie man es anders machen kann. Das Unternehmen gehört zu dem einem Prozent, die Schokolade im Ursprung produzieren lassen. Wie es dazu kam und was es mit der verrückten Idee auf sich hat, mehr Geld für den Rohstoff zu zahlen, als der Marktpreis es vorgibt, was der ghanaische Präsident und Privatjets mit der Geschichte des Start-ups zu tun haben, all das hört Ihr in dieser Folge. Natürlich geht es auch um den perfekten Snap. Denn, wie immer, wenn es um Lebensmittel geht, testen die Beiden auch wieder fleißig. Ich wisst nicht, was ein Snap ist? – Dann sollte ihr unbedingt ganz aufmerksam zuhören. Die Sorten in der Folge Milchschokolade & Haselnuss 43%, Milchschokolade 43% Fleur de Sel, Schokolade 43% & Milch, Zartbitterschokolade 70%, Zartbitterschokolade 70% Tigernuss Mandel, Zartbitterschokolade 80%, Zartbitterschokolade 80% & Fleur de Sel Hintergründe zum Thema und zum Hersteller fairafric.com Mehr Infos zum Podcast findet Ihr auf www.bioladen.de
Model, Autorin und Unternehmerin Sara Nuru hat mit ihrer Schwester ein Social Business gegründet, das fair-gehandelten Bio-Kaffee aus äthiopischen Kleinbauernkooperativen verkauft und Frauen in Äthiopien neue Perspektiven eröffnet. Damit stehen „nuruCoffee“ und „nuruWomen e.V.“ für die Idee einer gerechteren Welt. Doch wie genau leistet Fairtrade einen Beitrag zu Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit? Und welche politischen Hebel haben wir in Deutschland, um die Menschen, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind, zu unterstützen?Eine Produktion von Random House AudioWeiterführende Links:https://www.penguinrandomhouse.de/Verlag/Random-House-Audio/21000.rhd https://germanzero.de/ https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Klima-ist-fuer-alle-da/Akshat-Rathi/Blanvalet/e583149.rhd https://www.nurucoffee.com/ https://www.nuruwomen.org/ https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/ROOTS/Sara-Nuru/Goldmann/e561504.rhdhttps://www.one.org/de/press/fairness-darf-kein-luxus-sein-one-sara-nuru-starten-kampagne-um-kaffeesteuer-auf-fairen-kaffee-abzuschaffen/https://labelchecker.de/labels/https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade/wirkung-von-fairtrade/studienhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/keine-schokolade-ohne-kinderarbeit-101.htmlhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/fairtrade-kaffee-101.htmlhttps://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lidl-bananen-fairtrade-1.4452279https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade/arbeitsschwerpunkte/geschlechtergerechtigkeithttps://greentreasurersfarms.wordpress.com/+++
Weltweit nachhaltiger und fairer Handel
In Duisburg liegt ein Ende der Neuen Seidenstraße - eine 11.000 Kilometer lange Bahnstrecke die von China bis an das Hafenbecken im Ruhrgebiet führt. Die Region, die früher von der Stahlindustrie lebte und immer noch mit dem Strukturwandel zu kämpfen hat, erhofft sich durch den verstärkten Handel neuen Aufschwung und mehr Arbeitsplätze. Außerdem erfahren Sie mehr über den Ausbau des 5G-Netzes und das Projekt Smart City.
Mal angenommen, es würden nur noch fair gehandelte Produkte verkauft: Schokolade, Kleidung, Smartphones. Würde dann alles teurer? Was hieße das für die Unternehmen? Ein Gedankenexperiment.