POPULARITY
Grazia Deledda: ein Porträt zum 100. Nobelpreis Jubiläum Vor 100 Jahren wurde zum ersten Mal eine Italienerin mit dem Nobelpreis gekrönt. Ihr Leben und Lebenswerk stellten die Landschaften der Insel Sardinien und ihre BewohnerInnen stets in den Mittelpunkt, aber nicht nur. Heute Abend versuchen wir euch die Atmosphären und den Charakter von Grazia Deledda ein wenig näher zu bringen. Dabei stellen unsere Freundinnen Elisabetta Officio und Marta Veltri zusammen mit unserer Fabiana literarische Kostproben vor. Kommt mit uns auf diese Entdeckungsreise, wir freuen uns auf Euch!
Mit t.ziana war wieder mal ein tolle Stimme aus Köln zu Gast im JazzrockTV-Studio. Die gebürtige Italienerin, Sängerin und Komponistin Tiziana Moi präsentierte ihre aktuelle EP “Nuances”. Ihre Songs sind ein Mix aus Neo-Soul, Jazz & Pop mit englischen und italienischen Texten. Zusammen mit ihrer eingespielten Band begeisterte sie das ausgewählte Publikum beim Jam In […]
Mathias Modica ist ein Mann von Welt. Er wird 1977 in Rom geboren und verbringt dort die ersten drei Jahre seines Lebens, bevor es für drei Jahre nach Paris geht. Pünktlich zur Schulzeit wird die Familie in München sesshaft. Seine Mutter ist Italienerin, sein Vater der Komponist Robert Maximilian Helmschrott. Folglich ist Modica immer von Musik umgeben, schon als Fötus im Mutterleib. Modica bekommt die klassische Ausbildung. Er ist fünf, als er beginnt, Klavier zu spielen. Später studiert er das Instrument, spielt drei Jahre Saxophon und acht Jahre Schlagzeug. Zu Schulzeiten singt er in einer Hardcore-Punk-Band. Sein erstes Konzert spielt er mit 14. Mit seinem Vater bereist er immer wieder die Welt, wenn der Konzerte gibt. "Musik ist für mich so wichtig! Wichtiger als alles andere, außer vielleicht die Luft zum Atmen. Und die Liebe", sagt Modica. Nach dem abgebrochenen Studium arbeitet er beim Privatradio "Jazz Welle Plus", ab 1996 agiert er auch als Veranstalter in München. Zur Jahrtausendwende wird Modica mit Gomma zum Label-Macher für handgemachte Dance-Music. Er selbst tritt mit Munk in Erscheinung, wird zum deutschen Verbündeten von James Murphy und dessen LCD Soundsystem und ist Entdecker von WhoMadeWho. Gomma ist zwar Geschichte, dafür hat Modica 2014 das Dance-Label Toy Tonics gegründet. Neben seiner DJ-Crew wirbt Modica dafür weltweit Künstler*innen und Bands an, die via Soul, Funk, Afro, Italo Disco und mehr wieder Farbe, Freude und das Analoge ins House-Geschehen bringen. Seine Vorliebe für Jazz, Krautrock, Ambient und Artverwandtes lebt Modica außerdem seit 2018 mit dem Label Kryptox aus. Er veranstaltet europaweit regelmäßig Veranstaltungen und Label-Nights. Bei denen tritt er unter seinem DJ-Pseudonym Kapote in Erscheinung. Darunter hat er im März 2025 sein zweites Album "Para Mytho Disco" veröffentlicht. Über das und vieles mehr gibt er ausführlich Auskunft. Kein Gast war musikalisch bisher so breit aufgestellt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spreche ich mit Daniela Tantaro – Kaltakquise-Expertin mit über 20 Jahren Erfahrung. Und ja: Wir reden über das Thema, das fast alle vermeiden… Kunden anrufen.Wenn du dir 2026 mehr Umsatz wünschst, aber nicht noch mehr posten, tanzen oder hoffen willst, ist diese Folge für dich. Daniela erklärt, warum Kaltakquise nicht „oldschool“ ist, sondern ein echter Shortcut – wenn du es richtig machst: menschlich, klar und ohne Druck.Warum Kaltakquise niemals aussterben wird (auch nicht mit KI)Die größten Blockaden: Angst, Glaubenssätze, „Ich will nicht nerven“Wie du startest, wenn du Respekt vor dem ersten Anruf hastWas im schlimmsten Fall passiert (Spoiler: es ist nur ein „Nein“)Warum du nicht „perfekt“ sein musst, sondern vorbereitetDer wichtigste Hebel: persönlich bleiben – damit du im Kopf bleibstWie viele Kontakte es wirklich braucht, bis ein Auftrag entsteht (Real Talk!)Wie du an Entscheider rankommst – und warum „Susi am Empfang“ dein Türöffner istWann es Sinn macht, Akquise selbst zu lernen vs. auszulagernWie Daniela Akquise-Strukturen aufbaut (inkl. Vorarbeit, Vorlagen, Prozesse)du aktuell auf Anfragen „wartest“, statt aktiv zu verkaufendu B2B-Kund:innen willst (oder wieder mehr)du 2026 weniger „Overposting“ und mehr Abschlüsse willstTrinkt Daniela Kaffee? (Ja – natürlich. Italienerin. Mit einem Schuss Sahne
Treffen sich eine Italienerin und eine Schweizerin im Hauptstadtstudio. Was dann passiert, könnt ihr hier und heute hören!
Gerd Buurmann im Gespräch mit der Historikerin Regula Stämpfli und dem Schriftsteller Giuseppe Gracia über eine der einflussreichsten Frauen Europas: Giorgia Meloni. Als Ministerpräsidentin Italiens sorgt sie für Aufsehen, nicht nur wegen ihrer konservativen Werte, sondern auch wegen ihrer Biografie, ihrer Rhetorik und ihres politischen Stils. Meloni behauptet sich gegen das politische Establishment, als Mutter, Christin, Italienerin. Ein Gespräch über Medienklischees, kulturelle Identität, moderne Rechte – und über eine Frau, die viele überraschte.Für die Bestellung für das Buch "Ich bin Giorgia – Mein Wurzeln, meine Vorstellungen" hier klicken.
When he came to Melbourne for the first time as a software developer, Volker Tischler actually had no intention of staying in Australia. But he fell in love with the country and with Natalina, a second-generation Italian. When daughter Sofia was born, it was clear that both languages were spoken at home... - Als er zum ersten Mal als Software-Entwickler nach Melbourne kam, hatte Volker Tischler eigentlich nicht die Absicht, in Australien zu bleiben. Doch er verliebte sich in das Land und in Natalina, einer Italienerin der Zweiten Generation. Als Tochter Sofia geboren wurde, stand fest: es wird sowohl deutsch als auch italienisch zu Hause gesprochen...
Wenn ich kurz innehalte, dann wird mir klar, dass ich seit vier-fünf Jahren ein anderes Bewusstsein vom „richtigen“ Gärtnern entwickle. So lange ist es her, dass der Klimawandel nicht nur ein dräuendes Konstrukt der Wissenschaft an der Peripherie meines Sichtfeldes darstellt, sondern unmittelbar in meiner Umgebung spürbar wurde. Die Rinde der über hundertjährigen Buche im Garten platzte plötzlich auf. Schuld daran waren einige aufeinander folgende Hitzesommer gewesen, die vom Asphalt der Strasse her auf den Stamm des Baumes einwirkten. Ein anderes Schlüsselerlebnis, die Corona Pandemie, hatte für viele Menschen die Wirkung, dass sie während der Lockdowns förmlich ins Freie drängten. Die Stadtnatur wurde zum Zufluchtsort und, für eine Weile zumindest, war die Beziehung zu ihr in Ordnung. - In den Blog-Beiträgen, die ich in diesem Intermezzo 3 vorlese, geht es um einen Bewusstseinswandel illustriert anhand verschiedener Beispiele, z.B. dass ich nicht nur eine halbe Italienerin zweiter Generation bin, sondern auch eine „Seconda“ in Bezug auf mein Erbe als Gärtnerin. Meine Eltern vollzogen bereits den Wechsel von der Landwirtschaft zum „Schrebergarten“ und prägten mich damit. Ein zweiter Beitrag handelt davon, wie meine Mutter nach dem ersten harten Lockdown einen Baum in ihrem Garten fällt, und ein dritter wirbt für mehr Dreck und Wildnis im eigenen Garten.
Petra Reski vive in Italia da oltre trent'anni e lavora come scrittrice e giornalista investigativa per diverse testate tedesche. A partire dai primi anni'90 Reski ha condotto inchieste e reportage sulla mafia in Italia e sulla sua diffusione in Germania. Nel suo nuovo libro "All'italiana! Wie ich versuchte, Italienerin zu werden" descrive il suo rapporto con l'Italia, e con Venezia, sua città d'adozione. Cristina Giordano l'ha intervistata per COSMO italiano. Von Cristina Giordano.
Ref.: P. Vito dAmato OFM, Geistlicher Begleiter von Chiara Lieben und vertrauen bis zum letzten Atemzug: Chiaras Leben zeigt, wie Heiligkeit in der Welt von heute möglich ist. Die Geschichte der jungen Italienerin bewegt Millionen weltweit, vielleicht weil ihr Schicksal so unfassbar hart erscheint und sie dennoch von einer unerklärlichen Freude erfüllt war. Der Franziskaner P. Vito dAmato hat Chiara und ihren Mann begleitet, als sie zuerst zwei Kinder gleich nach der Geburt verloren und die junge Mutter dann selbst 2012 nach der Geburt des dritten Kindes an einem aggressiven Tumor starb. Am Fest Allerheiligen versuchen wir in der Lebenshilfe mit P. Vito, dem Geheimnis dieser modernen Glaubenszeugin auf den Grund zu gehen. Chiara Corbella wurde am 1984 in Rom geborgen. Ihren zukünftigen Ehemann Enrico Petrillo lernte sie 2002 auf einer Pilgerreise nach Medjugorje kennen. Begleitet von dem franziskanischen Jugendseelsorger P. Vito dAmato heirateten die beiden 2008, ihre ersten beiden Kinder starben 2009 und 2010 innerhalb einer halben Stunde nach der Geburt aufgrund schwerwiegender Behinderungen, die bereits während der Schwangerschaft diagnostiziert worden waren. Chiara gab danach auf Lebensrechts-Veranstaltungen Zeugnis von ihren Erfahrungen (https://www.youtube.com/watch?v9CCWktERgZk). Während der dritten Schwangerschaft wurde bei Chiara ein aggressives Zungenkarzinom entdeckt, an dem sie ein Jahr nach der Geburt ihres dritten Kindes verstarb. Zu ihrer Beerdigung kamen hunderte von vorwiegend jungen Menschen. 2018 wurde sie offiziell als "Dienerin Gottes" anerkannt. Ihr Seligsprechungsprozess ist bereits in der abschließenden Phase.
Wir sind in Klagenfurt und treffen eine junge und sehr engagierte Architektin. Laura Frediani Gasser ist in einem architektonischen Umfeld aufgewachsen, denn ihre Eltern und auch Vorfahren waren Architekten. So entwickelte Laura sehr früh ihre Leidenschaft für kreative Prozesse. Zusätzlich ist Laura in einem bilingualen Umfeld aufgewachsen. Zuhause wurde immer schon deutsch und italienisch gesprochen. Sie hat gemeinsam mit ihrem Bruder auch ein Schuljahr in Udine verbracht. In den Sommerferien war sie in Italien und während des Schulalltags in Österreich. Ihre Familie lebt beide Welten und sie fühlt sich als Italienerin und Österreicherin. In jedem Fall hat diese Erfahrung ihr Bewusstsein für verschiedene Kulturen geschärft. Nach dem Abitur begann Laura, Rechtswissenschaften zu studieren. Sie hat auch noch einige andere Fächer ausprobiert merkte jedoch schnell, dass ihre wahre Leidenschaft in der Architektur lag. Sie engagiert sich intensiv in der Architektur und ihre Projekte beginnen stets mit einem empathischen Beobachten des Umfelds. Es ist ihr wichtig die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer:innen zu verstehen. In ihrem Schaffen hat sich Laura intensiv mit dem Sichtbarmachen von Femiziden auseinandergesetzt. Ihr jüngstes Projekt, eine umgebaute Trafik in Wien dient als lebendiges Denkmal und Gedenkort für eine tragisch verstorbene Trafikantin, die von ihrem Partner dort ermordet wurde. Laura betrachtet diesen Ort als Raum der Erinnerung und der Neuanfänge. Das Projekt „Frau schafft Raum“ war ein wichtiger persönlicher Schritt für Laura. Sie wurde beauftragt, eine Vision für den Raum zu entwerfen. Die Trafik liegt an einer öffentlichen Schnittstelle in Wien, wo es wichtig war einen sensiblen Umgang mit dem Thema zu finden und auch die Öffentlichkeit dieses Ortes richtig zu nutzen. Sie arbeitete intensiv mit einem interdisziplinären Team über einen langen Zeitraum an diesem Thema. Für die Umsetzung und Finanzierung konnte die Stadt Wien und eine Versicherung überzeugt werden. In dem Projekt war auch der sensible Umgang mit beteiligten Menschen wesentlich. Während der Bauarbeiten erzählten ihr Menschen im Vorbeigehen von der Trafikantin. Laura hat auch die Bauarbeiter auf die Brisanz der Thematik hingewiesen und sie haben sich mit kreativen Lösungen engagiert, um dem Projekt zu einem positiven Abschluss zu verhelfen. Alle Beteiligten haben ihr Bestes gegeben. Laura sagt zwar, dass sie nicht unbedingt im Rampenlicht stehen muss, betont aber auch, dass es wichtig ist ihre Arbeit zu präsentieren und zu den Themen zu stehen, die sie bewegen. Ihr Weg ist von einem starken Wunsch geprägt, etwas Positives zurückzugeben. Sie möchte außerdem junge Menschen ermutigen, sich zu engagieren, und fordert faire Bezahlung für die geleistete Arbeit. Ihr Lebensmotto, „Wenn sie scheitern, dann scheitern sie schön“, zeugt von ihrem positiven Umgang mit Herausforderungen und Rückschlägen. Ihre Mutter spielt eine zentrale Rolle in ihrem Leben und bringt sie oft zum Lachen, während sie ihre beste Freundin immer wieder treffen möchte, weil sie ihr schon oft eine wichtige Lehrerin war. Wir wünschen Laura alles Gute für ihre weiteren Projekte und sind beeindruckt von so viel Empathie, Feinfühligkeit und Weitsicht.
Die beiden Ikonen des Kinos feiern ihre runden Geburtstage: Loren wurde am 20. September 90, Bardot wird es am 28. September. Wir blicken zurück auf Leben und Wirken der so unterschiedlichen Schauspielerinnen, deren Karrieren in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts begannen. Der Französin Brigitte Bardot gelang 1958 der internationale Druchbruch mit dem Film «Et Dieu ... créa la femme» (deutscher Titel: «Und immer lockt das Weib»). Sophia Lorens Schaffen erfuhr 1962 eine erste Krönung: Sie gewann einen Oscar für ihre Hauptrolle im Kriegsdrama «La Ciociara» (deutscher Titel: «Und dennoch leben sie»). Bardot beendete ihre Filmkarriere bereits 1973. Schon lange engagiert sie sich für den Tierschutz, und sie unterstützt das fremdenfeindliche und rechtsnationale «Rassemblement National». Loren lebt vorwiegend am Genfersee und war zuletzt 2020 in einer Hauptrolle zu sehen: Als jüdische Holocaustüberlebende und ehemalige Prostituierte, die sich um einen senegalesischen Flüchtlingsbuben kümmert. Was macht diese beiden Ikonen des europäischen Kinos aus? Gibt es Gemeinsamkeiten? Brigitte Bardot galt als Sexsymbol, und auch Sophia Lorens körperliche Attribute wurden gerne in Szene gesetzt. Beider Karrieren wurden von ihren im Filmgeschäft einflussreichen Ehemännern vorangetrieben. Beide sangen nebenbei (Bardot mehr und durchaus erfolgreich). Und doch unterscheiden sich die Französin und die Italienerin in vielerlei Hinsicht in ihren Leben und ihrem Werk. Live im Studio: Literaturredaktorin Britta Spichiger, die sich in die Biografien und Autobiografien von Sophia Loren und Brigitte Bardot vertieft hat. Und Filmredaktor Georges Wyrsch, der alles weiss über die Filme, in denen Loren und Bardot glänzten, über ihre Rollen und darüber, was die beiden als Schauspielerinnen ausmachte.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts bricht in Frankreich eine der blutigsten Nächte seiner Geschichte an. Innerhalb weniger Tage entlädt sich ein Konflikt, der sich über acht Bürgerkriege hinweg aufgestaut hat. Der Auslöser der sogenannten Bartholomäusnacht ist eng verknüpft mit einer der faszinierendsten Frauen Europas: Katharina von Medici, aus einer der legendärsten Familien der Geschichte. Wie schafft es eine Italienerin, den französischen Thron zu besteigen? Und wie kommt es zur Bartholomäusnacht? Obwohl Katharina von Medici stets eine Politik der Toleranz verfolgt, wird sie zur zentralen Figur in einem Ereignis, das Frankreich für immer verändern wird.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Memoiren von Marguerite De Valois Zur Vorgeschichte de Bartholomäusnacht von Johann Karl Heinrich Wuttke+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/was_bisher_geschah +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Autorin Petra Reski ist Wahl-Italienerin und hat inzwischen die Staatsbürgerschaft erhalten. In ihrem neuen Buch "All`Italiana" erzählt sie anekdotisch, wie sie versuchte, Italienerin zu werden, aber auch vom schwierigen Kampf gegen die Mafia. Reski, Petra www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Autorin Petra Reski ist Wahl-Italienerin und hat inzwischen die Staatsbürgerschaft erhalten. In ihrem neuen Buch "All`Italiana" erzählt sie anekdotisch, wie sie versuchte, Italienerin zu werden, aber auch vom schwierigen Kampf gegen die Mafia. Reski, Petra www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Autorin Petra Reski ist Wahl-Italienerin und hat inzwischen die Staatsbürgerschaft erhalten. In ihrem neuen Buch "All`Italiana" erzählt sie anekdotisch, wie sie versuchte, Italienerin zu werden, aber auch vom schwierigen Kampf gegen die Mafia. Reski, Petra www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In der aktuellen Folge von "dieclementa - vollkommen im Leben" widme ich mich dem Thema: Was bedeutet Heimat für dich? Als Gastarbeiterkind aus Italien habe ich mein Leben lang zwischen zwei Welten gelebt – in Italien war ich die Deutsche, in Deutschland die Italienerin. Diese Zerrissenheit war nie einfach für mich. Doch eines Tages habe ich erkannt, dass Heimat mehr ist als ein Ort oder eine Nationalität. Heimat ist dort, wo ich mich wohlfühle und es liebe zu sein. In dieser Episode teile ich meine persönliche Reise und die Erkenntnisse, die mir geholfen haben, meinen eigenen Begriff von Heimat zu finden. Es ist eine Einladung, über die eigene Definition von Heimat nachzudenken und herauszufinden, wo das Herz wirklich zu Hause ist. Wenn DU noch mehr von mir sehen und hören willst, dann gehe einfach auf folgende Seiten: Instagram: https://www.instagram.com/die_clementa/ TikTok: https://www.tiktok.com/@die_clementa Im Internet findest Du mich unter, hier gibt es auch Tickets zu meiner Tour: https://www.dieclementa.de
Sie lebt den Traum von vielen: Eva Schubert-Mazzola ist nach ihrer Karriere als Geigerin nach Italien ausgewandert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in der Toskana, umgeben von einem Olivenhain und Wiedehopfen. Ob sie mittlerweile mehr Italienerin oder Bayerin ist und warum sie erst jetzt das Geige spielen so richtig genießen kann, hört ihr hier.
"Der Moment ist gekommen, dass wir uns vereinigen", ließ die französische Präsidentschaftsanwärterin Marine Le Pen vergangene Woche in Richtung Giorgia Meloni ausrichten. Denn: Die harte Rechte könnte zur drittstärksten Kraft im Europäischen Parlament werden – wenn ein Zusammenschluss von Melonis Europäischen Konservativen und Reformern (EKR) und von Le Pens Fraktion Identität und Demokratie (ID) gelingt. Doch will das die Italienerin überhaupt? Innerhalb der Fraktionen gibt es große Differenzen: beim Umgang mit Russland etwa. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihre EVP werben ebenfalls offensiv um Melonis EKR. Kommt es womöglich zu einem Zusammenschluss aller Mitte-Rechts-Fraktionen? Fest steht: In Europa wird nach rechts gerückt. Wie von der Leyen, Meloni und Le Pen die Zukunft Europas verhandeln und wohin der Rechtsruck unseren Kontinenten führt, bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 43. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.
Diese Folge ist die Podcast-Version meines Video-Interviews, das du auch hier findest: https://youtu.be/MuzcMEbYCso Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, mit der fantastischen Sarah Valentina Winkhaus zu sprechen und wow, was für ein inspirierendes Gespräch!
Es ist ein wichtiges Jahr für die Pop-Sängerin Gianna Nannini. Die Italienerin feiert ihren 70. Geburtstag und hat gerade ein neues Album herausgebracht. Bei Netflix startet nun eine Miniserie über den Start ihrer Karriere, berichtet Luciana Caglioti. Von Luciana Caglioti.
Petra Reski schreibt auf Ihrer Internetseite über sich selbst: "Schriftstellerin und Journalistin und lebt seit 1991 in Venedig, nachdem sich ihr ein Venezianer in den Weg geworfen hat." Mit ihr sprechen Karin Barthelmes-Wehr und Dr. Irina Kummert über Heimat und - über die Mafia. Ist Heimat eher ein Gefühl oder ein Ort? Fühlt man sich anders als vorher, wenn man auch qua Staatsbürgerschaft Italienerin ist und wie kommt eigentlich jemand, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist auf die Idee, über die Mafia zu schreiben?
Chiara Ferragni ist so etwas wie der OG der Influencerinnen, der Social-Media-Star avant la lettre. Vor allem aber ist die Italienerin mittlerweile eine erfolgreiche Unternehmerin. Neben ihrer eigenen Bekleidungsmarke und Werbung für grosse Modebrands sammelt Ferragni auch immer wieder Geld für wohltätige Zwecke.So auch vor einem Jahr, als sie zusammen mit Balocco einen Pandoro lancierte, dessen Verkaufserlös einem Kinderspital zugute kommen sollte. Doch dann kurz vor Weihnachten der Knall und der Vorwurf: Ferragni und Balocco hätten die Kundinnen in die irre geführt. Sogar das italienische Kabinett hat nun dazu beraten und eine neue Verordnung verabschiedet.In der neuen Folge «Tages-Anzeigerin» sprechen Kerstin Hasse und Annik Hosmann nicht nur über den Unterschied von Panettone und Pandoro, sondern vor allem über die Berichterstattung über Chiara Ferragni in den letzten Wochen. Denn war die vor einem Jahr während des legendären Musikfestivals San Remo gefeiert worden, bricht nun die Häme über sie hinein – als hätten alle schon lange auf einen Misstritt gewartet.Produzent: Noah Fend Habt ihr Lob, Kritik oder Gedanken zum Thema? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Cristiana Colettiwww.deutschlandfunk.de, SonntagsspaziergangDirekter Link zur Audiodatei
Der Tag ist gekommen!
Das Geheimrezept einer guten Tomatensauce laut unserer heutigen Gästin: Du machst hier 'nen Schwups dran und da 'nen Schwups und dann da 'nen Schwups dran und dann muss sie super sein. Das Geheimrezept für diese Podcastfolge waren mit Sicherheit nicht nur der Schwups Mälzer hier und Merget dort, sondern vor allem die seltene und wichtigste Zutat: Franca Cuneo. Selbstbewusste, aber bewusst zurückhaltende Italienerin und Gastgeberin des CUNEO, dem ältesten Italiener Deutschlands in Familienbesitz, in der vierten Generation. Außerhalb von Hamburg kennt sie fast keine Sau, hat dafür jedoch Fiete schon einmal in ihrem Lokal zu einer solchen gemacht. In eben diesem Lokal wird Tradition übrigens noch so groß geschrieben, als dass es im Restaurant kein WLAN, dafür noch ein Wahlschreiben-Telefon gibt. Für eine gelungene Podcastmischung darf selbstverständlich auch ein kleiner Schwups an guten Gesprächsthemen nicht fehlen: Vor welcher riesigen Herausforderung steht die italienische Küche? Wie wichtig ist Authenzizizität wirklich und warum müssen traditionsbehaftete Restaurants vor Modernisierung geschützt werden? Inwiefern hat sich der Hamburger Kiez in den letzten Jahren verändert und ist er überhaupt noch zu retten? Wer ist der Moccamaster und weshalb muss Sebastian unbedingt Francas Onkel dazu bringen, mal vorbeizukommen?Wie dem auch sei, die Moral von der Geschicht: Tomatensoße ist ne Bitch. Und eine gute Podcastfolge auch. Aber wenn sie denn mal gelingt, dann: schwups, auch so richtig!Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/fietegastro +++Das Geheimrezept einer guten Tomatensauce laut unserer heutigen Gästin: Du machst hier 'nen Schwups dran und da 'nen Schwups und dann da 'nen Schwups dran und dann muss sie super sein. Das Geheimrezept für diese Podcastfolge waren mit Sicherheit nicht nur der Schwups Mälzer hier und Merget dort, sondern vor allem die seltene und wichtigste Zutat: Franca Cuneo. Selbstbewusste, aber bewusst zurückhaltende Italienerin und Gastgeberin des CUNEO, dem ältesten Italiener Deutschlands in Familienbesitz, in der vierten Generation. Außerhalb von Hamburg kennt sie fast keine Sau, hat dafür jedoch Fiete schon einmal in ihrem Lokal zu einer solchen gemacht. In eben diesem Lokal wird Tradition übrigens noch so groß geschrieben, als dass es im Restaurant kein WLAN, dafür noch ein Wahlschreiben-Telefon gibt. Für eine gelungene Podcastmischung darf selbstverständlich auch ein kleiner Schwups an guten Gesprächsthemen nicht fehlen: Vor welcher riesigen Herausforderung steht die italienische Küche? Wie wichtig ist Authenzizizität wirklich und warum müssen traditionsbehaftete Restaurants vor Modernisierung geschützt werden? Inwiefern hat sich der Hamburger Kiez in den letzten Jahren verändert und ist er überhaupt noch zu retten? Wer ist der Moccamaster und weshalb muss Sebastian unbedingt Francas Onkel dazu bringen, mal vorbeizukommen?Wie dem auch sei, die Moral von der Geschicht: Tomatensoße ist ne Bitch. Und eine gute Podcastfolge auch. Aber wenn sie denn mal gelingt, dann: schwups, auch so richtig! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/fietegastro +++Das Geheimrezept einer guten Tomatensauce laut unserer heutigen Gästin: Du machst hier 'nen Schwups dran und da 'nen Schwups und dann da 'nen Schwups dran und dann muss sie super sein. Das Geheimrezept für diese Podcastfolge waren mit Sicherheit nicht nur der Schwups Mälzer hier und Merget dort, sondern vor allem die seltene und wichtigste Zutat: Franca Cuneo. Selbstbewusste, aber bewusst zurückhaltende Italienerin und Gastgeberin des CUNEO, dem ältesten Italiener Deutschlands in Familienbesitz, in der vierten Generation. Außerhalb von Hamburg kennt sie fast keine Sau, hat dafür jedoch Fiete schon einmal in ihrem Lokal zu einer solchen gemacht. In eben diesem Lokal wird Tradition übrigens noch so groß geschrieben, als dass es im Restaurant kein WLAN, dafür noch ein Wahlschreiben-Telefon gibt. Für eine gelungene Podcastmischung darf selbstverständlich auch ein kleiner Schwups an guten Gesprächsthemen nicht fehlen: Vor welcher riesigen Herausforderung steht die italienische Küche? Wie wichtig ist Authenzizizität wirklich und warum müssen traditionsbehaftete Restaurants vor Modernisierung geschützt werden? Inwiefern hat sich der Hamburger Kiez in den letzten Jahren verändert und ist er überhaupt noch zu retten? Wer ist der Moccamaster und weshalb muss Sebastian unbedingt Francas Onkel dazu bringen, mal vorbeizukommen?Wie dem auch sei, die Moral von der Geschicht: Tomatensoße ist ne Bitch. Und eine gute Podcastfolge auch. Aber wenn sie denn mal gelingt, dann: schwups, auch so richtig!Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Im Rahmen der “Lob und Verriss” Sommerpause die Rezension eines Buches aus dem Jahr 2015. Ein wirklicher Urlaubsschmöker mit Tiefgang, und natürlich wusste Neal Stephenson mal wieder viel mehr über unsere Zukunft als alle anderen.Holy f*****g s**t, Neal. Neal, Neal, Neal Neal, Neal.. Was machst Du hier mit uns?Neal Stephenson hat einen Roman geschrieben, der unendlich deprimierend ist. Und genauso grenzenlos empfehlbar. Es ist seit langem ein Roman, bei dem man 200 Seiten im Buch nicht das Ende ahnt. Es kommt alles ganz anders. Ganz anders. Deshalb hier mit einem Katzenbild von der Rezension getrennt die Bitte an alle, die Starke Nerven und ein positives Gemüt haben, sofort abzuschalten und sich Neal Stephensons unaussprechlich betitelten Roman “Seveneves”, auf Deutsch “Amalthea” zu holen und wiederzukommen, nachdem die letzte Seite gelesen ist. Ich verspreche beim heiligen Douglas Adams, dass niemand enttäuscht sein wird. Das Buch ist noch nicht übersetzt, aber der Schwierigkeitsgrad is mässig und man vermeidet bei sofortigem Lesen den unvermeidlichen Spoiler, den ein gedankenloser Verleger durch den Deutschen Titel verbrechen wird (was sich überraschend nicht bewahrheitet hat, Respekt!). Neal Stephenson heißt der Autor, “Seveneves” das Buch. und … an alle Fragilen, Daheimgebliebenen, zur Depression neigenden Leser kann ich ohne Angst vorm Spoiler von einem ganz unglaublichen Buch berichten. Ort der Handlung: Die Erde. Zeit der Handlung: Jetzt. Szene: Nacht. Ein Arbeiter genießt seinen Feierabend, schaut in den Sternenhimmel von Alaska. Szene: Nacht. Rio. Menschen amüsieren sich.Szene: Nacht. Eine Party in LA. Kamerafahrt: Blick zum Mond. Action. In einer Sommernacht Anfang des 21. Jahrhunderts verschwindet der Mond. Genauer, ein “Agent”, im Sinne von “eine nicht erklärbare Ursache”, “irgendeine Kraft” spaltet den Mond in 7 Teile. 300 Millionen Tweets während eines Super Bowls sind ein Scheißdreck. Jeder kann es sehen und jeder ist starr vor Schreck und Faszination. Wo gerade eben noch ein Mond war, sind jetzt, etwas größer in der Fläche, sieben verschieden große Mondteile, nicht weit voneinander entfernt, umgeben von einer Halo Mondstaub. Faszinierend. Während der Bürger noch am tweeten ist, der Politiker fragt, wer dran Schuld hat, machen sich Wissenschaftler Gedanken um die Auswirkungen. Bleiben die Gezeiten aus? Die Erde stehen? Keine Sorge, Stephenson erklärt uns kurz das Ding mit Newton, Gravitation. Der Mond ist nur gespalten, nicht verschwunden, solange die Masse halbwegs an einem Platz bleibt, sind die Gravitationskräfte, die auf die Erde und damit die Meere einwirken, die gleichen. Puh. Faszinierend. Problem: Der Mensch. Er hört nur, was er hören will. Das Entscheidende am soeben gehörten Satz war nicht, dass die Gravitationskräfte, die auf die Erde wirken, dieselben bleiben werden. Das Entscheidende war das einschränkende Konditional: Solange die Masse des Mondes halbwegs an ihrem Platz bleibt. Nunja, wo soll der Mond hin, die Gravitationskräfte der Erde wirken auch auf den Mond zurück. Dass sich da sublim etwas verändert über einen kosmischen Zeitraum, sicher, aber kurzfristig sollten die Veränderungen klein sein, schreiben wir den Gezeitenplan halt um. Ein paar Nächte später beobachtet Astrophysiker Dr. Harris, TV-Celebrity und Physikerklärer irgendwo zwischen Bill Nye und Neil DeGrass Tyson dass aus den sieben um die Erde und sich selbst kreisenden Mondteilen durch Zusammenprall zweier derer acht geworden sind. Kurze Zeit später 10, kurze Zeit später 14… Faszinierend.Problem: Entropie. Dr. Harris erklärt: Das Universum neigt zum Chaos, zum auseinanderdriften. Vom Organisierten zum Unorganisierten. Der Mond - gespalten von bis zum Ende des Romans unbekannter Kraft - wird sich weiter teilen, immer kleiner, immer kleiner. Vorbild: Saturn. Ein Mondring um die Erde. Faszinierend.Problem: Gravitation. Kein Mond bedeutet keine Gezeiten. Zumindest nicht das Bekannte, das durch das Eiern des Mondes um die Erde hervorgerufene Gezerre an zähen Wassermassen im Zwölfstundentakt. Klingt beunruhigend und ist völlig egal. Weil...Problem: Gravitation. Vor 4,5 Mrd Jahren haben sich Erde und Mond gefunden oder voneinander gespalten, je nach Theorie, so dass beide in einem Equilibrium sind. Die gegenseitig aufeinander wirkenden Kräfte sind im Gleichgewicht, man tanzt umeinander. Das geht mit sieben Teilen eine Weile gut, mit acht auch noch, mit zehn? Mit vierzehn Teilen? Eines leichter als das andere? Beunruhigend.Frage: Was passiert, wenn man es mit 100, 1000, einer Millionen Mondteilen zu tun hat?Antwort: Nichts, solange diese beieinander bleiben. Masse in halbwegs der gleichen räumlichen Ausdehnung ist im Prinzip die gleiche Masse. Problem: Beim sich gegenseitigen Splitten fallen Brocken aus dem Mond. Sie gelangen aus dem Gleichgewicht. Werden von der Erde angezogen und verglühen als Kometen. Je mehr sich der Mond splittet, desto öfter passiert das. Desto leichter wird der Mondstreusel. Desto eher fliegen Tele aus dem Verbund. Zur Erde. Desto näher rückt der Mond zur Erde. Desto ungleichgewichtiger werden die Gravitationskräfte. Desto einfacher werden Teile aus dem Mond gerissen. Desto öfter. Problem: Exponentialität. Die gerade Linie ist in der Natur unbekannt. Nichts steigert sich linear. Nicht die Anzahl von Blättern an einem Baum. Nicht die Anzahl von Menschen auf der Erde. Nicht die Anzahl von Atomspaltungen in einer Atomnombe. Nicht der Zerfallsprozess des Mondes. Insert: Exponentialität kann man berechnen. Danke Herr Euler (1707 bis 1783). Eulers Number: e=2,71828. Viel wichtiger als Pi.Lösung? Der Gleichung? Kein Problem mit Euler: Masse der Erde. Masse des Mondes. Anzahl von Teilungen pro Zeiteinheit. Eulers Number. Endlösung.Und das ist kein schnippig dahin gesagtes Wort. Höhö. Endlösung, so wie bei den Nazis. Es ist ein Gefühl, das das Buch durchzieht. Es ist alles so grausam. Gruselig, wenn das nicht ein Wort für Kinderbücher wäre. Traurig. Zutiefst. Die Menschheit hat sehr genau noch 2 Jahre. That's it. Alles, was sie der Erde, sich selbst abgerungen hat. noch 720 Tage +/-. Dann kippt die Linie in die Kurve. Die Entropie gewinnt. Meteoriten werden größer, mehr. “Hard Rain” wird der Effekt getauft. Es wird der Tag kommen, sehr genau berechenbar, in 2 Jahren, da wird es nicht einen Einschlag pro Woche geben. Nicht einen pro Tag. Nicht einen pro Stunde irgendwo auf der großen weiten Welt, da wird der ganze f*****g Mond in einem Rutsch auf die Erde fallen. Ok, nicht in einem Rutsch. Es wird ein paar hundert Jahre Steine regnen. Hard Rain. Dann wird es ein paar tausend Jahre Vulkane, kochende Meere, dünne Luft geben. Dann vielleicht wieder Bakterien. Irgendwann. Toll ausgedacht, Neal. Ganz toll. Faszinierend.Zwischendurch beim Lesen wird man einfach wütend. What the f**k. Man recherchiert ein bisschen und begreift, dass so astronomische Katastrophen nicht unüblich sind, im kosmischen Maßstab. Statistisch möglich. Diese Sinnlosigkeit. Es ist einfach nur frustrierend.Neal Stephenson also gibt der Menschheit noch 2 Jahre. Nach kurzer Schockstarre beginnt sich die Welt zu vereinen, in der Anstrengung wenigstens die “Heritage” der Menschheit zu bewahren. Etwas zu Hinterlassen. Alle Anstrengungen werden auf die Errichtung einer “Ark Cloud” gerichtet. Um die Raumstation ISS sollen Pods für jeweils 5-6 menschen gescharrt werden. Lose verbunden wie ein Fischschwarm, um Manövrierfähig zu bleiben. Jedes Land soll per Los proportional zur Weltbevölkerung junge, vermehrungstüchtige Menschen schicken, sich über dem Sturm zu halten, zu vermehren, wenn es sein muss ein paar tausend Jahre lang, bis die Erde sich abkühlt von Mondes Dauerfeuer. Keine Wissenschaftler, berühmte Künstler, oder, Gott behüte, Staatsmänner. Hier geht es um Biologie. Jung müssen sie sein, fruchtbar. Der Plan klingt so verzweifelt und aussichtslos wie er ist. Er ist Hoffnung und Therapie und gibt der “Menschheit” etwas zu tun bis zum Hard Rain. Aber der Gedanke, dass 1000 oder 2000 Menschen über 1000, 4000 oder nur 500 Jahre in ein paar hundert Raumkapseln um die Erde segeln. What are the odds? Und ist das dann noch eine “Menschheit”? Was ein Wald ist, was ein Fluss, was ein Berg, eine Bar, ein Fussballspiel ist Stoff von Erzählungen, dann Videos, dann unverständlichen Bildreihen. Was für eine Scheisse.Aber der Mensch gibt nicht auf, Selbsterhaltungstrieb over alles. Also baut man und stößt auf Schwierigkeiten und überwindet sie. Die Monate vergehen, der Mond wird größer, milchiger, Meteoriten häufiger, Einschläge kommen näher. Es sind nur noch Wochen, man verabschiedet sich von den zu Hause bleibenden, wenn man auf der ISS ist, von den glücklichen, die einen Platz dort gefunden haben, wenn man sein Leben auf der Erde runterzählt. Ein paar verzweifelte graben sich ein in tiefen Steinbrüchen. Atom-U-Boote tauchen in tiefe Meeresschichten. Ein Asteroid. Seit Millionen Jahren im Sonnensystem unterwegs wird ausgemacht. In sechs Stunden kreuzt der die Bahn der Mondwolke. Der Auslöser. Der Schmetterling in China, der den Sack Reis auf die Erde stürzen lässt. Panisch werden in höchster Eile die letzten Pods in die Luft geschickt, zur “Izzy” wie die neue Mutter der Menschheit liebevoll genannt wird. Zur Ark Cloud, ihren Babies. Die Einschläge beginnen um den Äquator herum, astronomische Gründe, die keinen mehr interessieren. In den Kathedralen, Konzerthäusern, Stadien der Welt versammeln sich Orchester. Ein letztes Mal Musik, Volkslieder, Hymnen, Mozart, Bach. Radiostationen übertragen aus London, Paris, Sao Paulo, New York. Man spielt durch, trotz Einschlägen entfernt und immer näher kommend. Man spielt für sich und für die Ark Cloud. Dort hört man das Ende der Zivilisation per Mittelwelle. Paris fällt aus. Sao Paulo. London, trotz Einschlägen spielt weiter. Nördliche Hemisphäre, weiter weg vom Äquator. Ein Tsunami löscht die East Coast aus. Die Erde trägt eine Schärpe aus Feuer. London verstummt. Die Erde schweigt.Neal Stephenson hat uns 400 Seiten lang von einer Sommernacht auf der Erde zu derem Ende als Heimstatt der Menschheit geführt. 2000 Arkies, ein paar tausend Reagenzgläser Sperma, Wasser für ein paar Jahre, nicht wirklich funktionierende Nahrungsproduktion sind übrig geblieben vom Jagen und Sammeln, vom Glauben, vom Aufklären, vom Ausbeuten, vom Bekriegen, vom Spielen mit Atombomben. Wie ausgesetzte Kinder hängt der klägliche Rest der Zivilisation aneinander und bibbert. In aller Ausführlichkeit hat uns Neal Stephenson an diesen Tiefpunkt, den tiefsten den man sich in der Belletristik vorstellen kann, geführt. Tiefer geht es nicht. Denkt man, als das letzte von der Erde gestartete Pod anlegt, sich die Schleuse öffnet und die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika an Bord kommt. Die nunmehr einzige Politikerin in der Ark Cloud. What could possibly go wrong?Es dauert keine Stunden, da fängt Julia Bliss Flaherty, als POTUS noch sehr schön assoziativ JBF genannt, an "Politik" zu machen und sich eine Machtbasis zu suchen. Die Cloud Ark technisch bedingt geteilt in die recht groß gewordene Mannschaft der ISS, meist Techniker, Genforscher, Psychologen, Piloten und in die "Arkies", das fruchtbare Jungvolk, dass in separaten Raumkapseln und nur durch ein kleines Internet miteinander verbunden hinter der ISS her fliegt. Julia, die nicht wirklich etwas dagegen hat, wenn man sie Madam President nennt, hat den für jeden Karrierepolitiker notwendigen Spalt in der Gesellschaft gefunden.Die Cloud Ark, ISS und die Archies, mögen voneinander getrennt leben, aber sie fliegen gemeinsam und nur gemeinsam können sie überleben. Nach all dem S**t, der die letzten 2000 Menschen in diese verdammte Situation gebracht hat, alle Wunden noch offen vom nacheinander Verstummen der Orchester der Welt, sieht der Leser, was kommen muss: ein egomaner Politiker hat nichts besseres zu tun, als sich auf Kosten der Überlebenschancen des letzten verschissenen Restes der Menschheit zu profilieren. Blutdruck. E-Book weglegen. Unvorstellbar. Was für eine Scheiße.Aber Neal Stephenson ist noch nicht fertig mit uns.In den ersten 500 Seiten von “Seveneves” hat er uns eine Kerntruppe von Charakteren nahe gebracht. Fast alle Besatzungsmitglieder der ISS. Da ist Dr. Harris, der Erklärbär aus dem Fernsehen, der immer mehr sieht, dass die Cloud Ark, verkauft an Todgeweihte auf der Erde, eine Sache ist, die nicht funktionieren kann. Da sind Dinah und Ivy, respektive Robotertechnikerin und ehemalige Kommandantin der ISS, beste Freundinnen, die sich auch mal einen Tequila hinter die Binde kippen und sich ewig aufeinander verlassen können, Moira, die Gentechnikerin, die alles daran setzt den letzten Rest der Menschheit, zusammenklebend in Reagenzröhren, irgendwie zu retten, Tekla, eine russische Pilotin, aufrichtig und kompromisslos, wenn es um die Sicherheit der Cloud Ark geht. Luisa, die Psychologin aus New York, die vielleicht ohne die Erde auskommt, aber nicht ohne ein Strassencafe, eine Dive Bar, einen Tacostand und sich darum kümmert, dass, so Scheiße alles ist, es noch Reste an normalem Leben gibt. Dutzende Typen, mit denen der Leser die letzten zwei Jahre der Erde verbracht hat, an Bord der ISS und der entstehenden Cloud Ark, auf einem "Ausflug" um einen Wasserhaltigen Kometen von weit außerhalb der Umlaufbahn des ehemaligen Mondes einzufangen, denn ohne Wasser braucht man das Projekt Cloud Ark gar nicht angehen. Charaktere, die zu Menschen wurden, dank Stephenson, die sich den Arsch aufgerissen haben gegen alle odds, gegen alle Hoffnungslosigkeit, die gewachsen sind, die auf einmal Dinge können, die ihnen und sich selber niemand zugetraut hat, die jedes Problem angehen, alles unter dem Gesichtspunkt diese f*****g allerletzte Chance zu erhalten, diesen Hauch einer Chance, dass das hier nicht die letzten 1500 Menschen sind, die es je gab und dann kommt so eine B***h von abgefuckter Politikerin, Madam President Julia Bliss Flaherty an Board, mit einer Pistole, Feuerwaffe, mit Kugeln und so. Im Weltraum. Diese grenzenlose Dummheit!Bis diese zum Einsatz kommt, vergehen ein paar Monate. Monate, in denen sie zusammen mit ihrer Bewunderin "Camila" und einem fetten Schwein von Blogger die halbe Cloud Ark Besatzung aufwiegelt, sich von der ISS zu trennen. Camila ist ein Schulmädchen aus Pakistan, ein Medienstar und Beleg dafür, wie gut das "Auslosen" von Arkies in den jeweiligen Ländern funktioniert hat. Camila hat ein Vorbild in der realen Welt: Malala Yousafzai - das Pakistanische Schulmädchen, dass bei einem Talibanüberfall in den Kopf geschossen wurde und überlebt hat und seitdem ihre Bekanntheit dazu nutzt, Vorträge über die Situation von Frauen in der islamischen Welt zu halten, ihre Unkritisierbarkeit jedoch dazu missbraucht, dies in einem derart pathetischen, unhörbaren Duktus zu tun, dass man als TV-Zuschauer nur still in's Kopfkissen schreien kann. Neal Stephenson rächt sich damit, sie zu einem der Präsidentin der USA verfallenen, manipulierten Dummchen zu machen. Ich bin Fan.Zumal sich Camila rehabilitieren kann. Nachdem sich der aufgewiegelte Teil der Cloud Ark selbst und -mörderisch vom Rest des Restes der Menschheit gelöst hat, kommt es zu einem Handgemenge (alles in Zero G) und JBF, Madam President schießt auf Tekla und wird nur durch die mittlerweile augengeöffnete Camilla daran gehindert, diese zu erschießen. Aber eine Pistole im Raumschiff, zusammen mit einem Meteoreinschlag in wichtige Teile der ISS, dezimiert die Menschheit auf die Hälfte. Da waren es nur noch 800. Minus all den gesammelten und tiefgekühlten Spermavorräten. Oups. Kann ja mal passieren. Zwei Teile des Schwarmes machen sich also auf den Weg: der Eine, die Abtrünnigen in eine vermeintlich sichere Umlaufbahn, ein Korridor, in dem man den Mondsplittern entgehen kann - für den Preis, permanent Sonnenstürmen ausgesetzt zu sein - soviel zum Thema "Wenn Facebookuser entscheiden könnten". Der Rest macht sich zusammen mit der ISS zum letzten stabilen Teil des Mondes auf, eine tiefe Spalte im selben, in die man sich schmiegen möchte, geschützt von Strahlung, Meteoriten und Politikern. Problem: Physik. Um sich von der Position der Raumstation ISS in stabilem Orbit um die Erde zu einem Orbit um den Mond, oder was davon übrig ist zu bewegen, braucht es Zeit und Energie. Drei Jahre werden vergehen.Drei Jahre, in denen der abgespaltene Teil der Archies, ganz kalter Krieg, keinerlei Kontakt haben möchte. Irgendwann jedoch fehlt Wasser, die ISS hilft. Bald essen, die ISS hilft. Irgendwann, kurz vor Erreichen des Mondes, es sind noch ein paar Dutzend Menschen am Leben, meldet sich der Schwarm, man möchte wieder nach Hause. Mit letzter Kraft, in letzter Minute, auf der finalen Umlaufbahn um die Erde, bis diese in eine Umlaufbahn in den Mondrest umschlägt, stoßen ein paar wenige Überlebende zur ISS, angeführt von Aida. Eine charismatische Italienerin, Madam President Jula Bliss Flaherty entmachtet, die Zunge mit einem verschraubten Beissring ruhiggestellt. Wir sind alle dankbar. Der Schwarm dockt an, die Schleusenautomatik beginnt, das Intranet des Schwarms verbindet sich wieder mit dem der ISS, die Inboxen füllen sich mit drei Jahr lang nicht abgeholten Postings und denen, die gerade nicht mit der Landung auf dem Mondrest beschäftigt sind, stehen die Haare zu Berge. Was da ankommt, sind keine Überlebenden. Was da ankommt, sind Kannibalen. Vom Hunger getrieben hat der fette Blogger angefangen, sich selbst zu essen. Wer braucht schon Beine in der Schwerelosigkeit. Der erste Tabubruch ist getan, und bald spaltet sich der Schwarm in Kannibalen und Hungernde, Fresser und Gefressene, Tabuisten und Tabubrecher. Angeführt von Aida kommt der Schwarm und fällt über das letzte Dutzend Menschen her, mit ihrem Plan, im letzten verbliebenen Ort im Sonnensystem, auf dem wenigsten die Theorie ein Überleben hergibt. Man kämpft mit allem, was man hat, um alles was von der Menschheit übrig geblieben ist. Und verliert.Ja, es gibt Überlebende. Genau Acht. Acht Frauen. Und kein Sperma. Zugegeben, Neal Stephenson hat uns nie Hoffnung gemacht. Kein wundersamer Mondbeschuss mit Atomraketen wurde uns versprochen, keine Aliens haben uns gerettet, der Vater von Dinah, der Robotertechnikeren, Tochter eines Bergmannes, der sich am Tag 1 des “Hard Rain's" in Alaska eingegraben hat, hat sich nicht wieder gemeldet, der Bruder von Ivy, der Kommandantin, der sich als Chef eines Atom-U-Bootes am gleichen Tag unter Wasser begeben hat, auch nicht. Ein paar Arkies waren zum Mars aufgebrochen, keine Antwort von dort. Die Erde, ein oranger Feuerball, die ISS auf Restenergie in einer Mondspalte, 8 Frauen on the moon. Kein Mann. Moment. Seite 553 von 860. Mh.. What the f**k.Wir sind am grössten Climax der Literaturgeschichte. Neal Stephenson hat uns jede Hoffnung genommen, die Erdbevölkerung von 7 Millarden Menschen auf 8 dezimiert und beginnt nach dem literarischen Mord an 6.999.999.992 Menschen mit einem spektakulären Comeback, zu welchem ich alle deprimierten und labilen Hörer nochmals die Chance gebe, sich Neal Stephensons “Seveneves” zu kaufen und wenigstens die letzten 300 Seiten, brillant wie die ersten 550 zu lesen und wiederzukommen, nachdem die letzte Seite gelesen ist. ich verspreche beim heiligen Douglas Adams, dass niemand enttäuscht sein wird. Acht Frauen sitzen in einer Spalte im Mond. Dinah, die Roboterbauerin, Ivy, die Kommandantin, Tekla, die Sicherheitschefin, Julia “Madam President”, Camilla, Ihr ehemaliger Fan und Aida, die einzig überlebende Kannibalin vom Schwarm. Dazu Luisa, die Psychologin. Und - Moira, die Genbiologin.Alle bis auf Luisa, die schon in der Menopause ist, sind fruchtbar. Seven Eves. Sieben Evas.Die Männer fehlen - aber Moira weiss Rat. Parthenogenese. Die Jungfernzeugung, eine Form der Fortpflanzung durch Zellteilung, die verbunden mit Genmanipulation der Menschheit eine Chance gibt. Ressourcen sind genug da, jetzt wo nicht mehr 2000 sondern nur noch zunächst 8 versorgt werden müssen. Zeit ist da, die Genmanipulation von der Theorie in die Praxis zu bringen. FaszinierendProblem: Heterozygosität. Inzucht für Fortgeschrittene. Wenn der Genpool klein ist, und Sieben ist verdammt klein, kommt es in nachfolgenden Generationen zu Erbgutschäden. Aber wenn man schon für die Jungfernzeugung am Erbut rumspielt, kann man auch dagegen gleich was machen, sprich, die Gene der Eizellen vor der Teilung manipulieren. Problem: Moral. Welche Gene verändert man, welche lässt man lieber in Frieden. An sich klar, man baut starke Menschen, man baut kluge Menschen, man baut weniger aggressive Menschen. Problem: Philosophie. Aggressivität verursacht Konflikte, aber beschützt gegen Feinde. Körperliche Stärke löst Konflikte zu Deinen Gunsten, bis der Kluge mit der Pistole zum Boxkampf kommt. Aber Gendiversifizierung muss sein, sonst Inzucht und aus der Menschheit wird in eine paar Generationen ein Stamm von noch größeren Dummköpfen. Also Genmanipulation. Aber welche?Problem: Gruppendynamik. Seven Eves, Sieben Evas, jeder mit prototypischen Eigenschaften, klug, aggressiv, stark, milde sitzen auf einem Plenum. Fünf sind Freundinnen, eine Ausgestossene und eine ist einfach nur evil. Aber gerade diese, Aida, die Kannibalin, ist die Jüngste, und man kann nicht einfach ein Siebtel der Menschheit euthanasieren. Lösung: Ein Pakt. Jede Eva darf sich eine Modifikation aussuchen, die Moira umsetzt, aber keine weiß welche.Lösung? Oder Problem? Aida, die Kannibalin wider Willen, die Ausgestoßene ahnt: Problem. Sie stimmt zu mit diesen Worten:“Ich künde von einem Fluch. Das ist kein Fluch den ich Euch auferlege. Das ist kein Fluch den ich Euren Kindern auferlege. Nein. Ich war nie so "böse" wie Ihr alle denkt. Das ist ein Fluch den Ihr auferlegt, wenn Ihr das tut, was Ihr tun wollt. Und es ist ein Fluch, den Ihr meinen Kindern auferlegt. Denn ich weiss, ich sehe wie es sein wird. Ich bin das "Böse". Die Kannibalin. Die, die nicht mitmachen wollte. Meine Kinder, egal welche Entscheidung ich treffe, werden für immer anders sein als Eure Kinder. Denn täuscht Euch nicht, was Ihr hier entscheidet ist neue Rassen zu erschaffen. Sieben neue Rassen. Sie werden für immer anders und getrennt voneinander sein, so wie du Moira von Dir Ivy. Sie werden sich nie wieder in eine einzige Menschheit zurück vereinigen, denn so sind die Menschen nicht. In tausenden Jahren werden die Nachkommen von Euch sechsen auf meine Nachfahren schauen und sagen, "Da, schau, da kommt ein Kind von Aida, der Kannibalin, der Bösen, der Verfluchten". Sie werden die Straßenseite wechseln, meine Kinder meiden, auf den Boden spucken. Das ist es, was Eure Entscheidung meint. Ich werde meine Kind formen, meine Kinder, und ich werde viele von ihnen haben um mit diese Fluch leben zu können, um überleben zu können. Um Euch überleben zu können."Womit diese Buchbesprechung, halb Buchvorstellung, zum kreischenden Ende kommt, immer noch 300 Seiten vor dem Schluss. Man fragt sich gespannt, warum soll man ein derart deprimierendes Buch, dessen dunkelster Abschnitt mit einem Fluch auf die Zukunft endet, lesen? Punkt 1: Neal Stephenson. Stephenson begann als Novellist und findet durch seine Arbeit in der TV- und Filmbranche den Rhythmus, den ein Buch dieser Länge braucht, die richtige Menge und Tiefe an Nebensträngen und schafft es, wie schon gesagt, über 550 Seiten nicht im Ansatz zu verraten, was am Ende geschieht. Wovon die Hörer dieser Rezension nun nichts mehr haben. Sorry.Punkt 2: Neal Stephenson. Stephenson hat mit seinen Frühwerken Zodiac und Snow Crash, man beachte: in den 80ern, enormen gesellschaftlichen Weitblick besessen, Umweltkatastrophen und die Machtübernahme durch weltweite Firmenkonglomerate vorhergesehen, hat mit dem letzten Werk REAMDE die Parallelwelt viele Jugendlicher in Massenrollenspielen wie Eve Online oder World of Warcraft begleitet und bündelt in seinem Magnum Opus hier nichts weniger als sein Wissen über die Human Condition. Geschichtsverläufe sind aus deren Mitte heraus schwer zu beurteilen, aber wenn man jemandem diese Kompetenz im Ansatz zugestehen kann, ist es Neal Stephenson. Das Verschwinden des Mondes ist anlasslos, was danach folgt, jedoch mit dem heutigen Wissen um unseren Umgang mit uns selbst ursächlich unvermeidlich. Die Konzentration von Macht und Geld in den Händen weniger ist undemokratisch und für das Wohlergehen in “normalen” Situationen schon problematisch. In extremen Situationen ist sie fatal. Was “Seveneves” dabei so lesenswert macht, ist, dass Stephenson sich das alles schon lange anschaut und trotzdem nicht zum einseitigen Prediger wird: Denn man kann das Argument bringen, dass Machtkonzentration in Situationen, in denen es schnell gehen muss, positiv ist. Stephenson tut es. Er lässt einen Multimilliardär nach dem Vorbild von Elon Musk ein Problem erkennen, zukünftiger Wassermangel auf der ISS, und auf eigene Kosten, mit eigenem Antrieb und schlussendlich unter Opfern des eigenen Lebens lösen: der elon-muskeske Protagonist schleppt einen aus Eis bestehenden Asteroiden aus seiner Umlaufbahn zur ISS und ohne diese heroische Aktion wäre die Cloud Ark nicht im Ansatz bis zum Mondrest gekommen. Aber das Gegenargument folgt prompt in Form der schlussendlich renegaten US-Präsidentin und ihrer Machtspiele, die die Cloud Ark den Zusammenhalt kosten. Der Machtwille einer Person löscht nahezu die Menschheit aus. Das Argument “Demokratie löst alle Probleme” führt Stephenson im nächsten Schritt ad absurdum: Der sich abspaltende Teil der Cloud Ark mag von Madam President manipuliert worden sein, aber am Ende entscheiden sich 1100 Arkies, sich auf den Weg in eine eigene Umlaufbahn zu machen - das Argument, dass man dort an radioaktiven Sonnenstürmen drauf gehen könnte, wurde im Spacebook (dem Facebook der Cloud Ark) gemacht, aber verworfen, denn Klimawandel is for Pussies. 1050 Arkies weniger (oder 50% der Menschheit) kommt der letzte Rest derselben dann final in die Situation, solchen Entscheidungen nicht mehr wirklich unterworfen zu sein. Für Demokratie sind acht Frauen zu wenig, für Diktatorentum erst recht. Es bleibt nur noch der Glaube an wissenschaftliche Notwendigkeit, der alles, inklusive der Moral, untergeordnet wird. Eine Verurteilung von früheren Vergängnissen, die Gefahren von Rassismus werden dem Überleben geopfert und damit die achso schöne einfache Welt der “Lösung der Probleme der Welt aufgrund technischer Analyse und daraus gezogener Konsequenz” auch noch diskreditiert. Danke Neal Stephenson. Am Ende müssen sich “Die Menschen” auf das verlassen, was sie alle eint und ausmacht. Das, sorry, cheesy, “Menschsein”. Das, von dem keiner weiss, was es ist, aber für das jeder irgendwie inherent ein Gefühl hat, was es sein soll. Etwas Gutes. Und das wird auf den letzten dreihundert Seiten erzählt. Diese müssen positiver sein als die vorangegangenen fünfhundertfünfzig. Sind Sie auch, aber Aidas Fluch war kein leerer. Es wird ein Wiedersehen mit alten Bekannten geben, und um die letzten 300 Seiten von Neal Stephensons “Seveneves” nicht auch noch komplett zu verspoilern hier nur die Überschrift über diesen, letzten Teil des Romans: “Der Habitatring, 5000 Jahre nach Verschwinden des Mondes.”Gehet hin und leset dieses Buch. Es ist wichtig und es ist traurig und es ist gut und damit ertragbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Zur Welt kommt Francesco Wilking 1974 in Freiburg im Breisgau und wächst im südlich davon gelegenen Lörrach auf. Den Namen Francesco sucht seine Mutter aus – die ist nämlich Italienerin. Er studiert ab 1996 in Freiburg. Irgendwann um den Zeitraum gründet er die Band Kicking Edgar Allen Poe – aus der dann irgendwann Tele werden, mit denen Wilking nach Berlin zieht. Zwischen 2002 und 2009 erscheinen vier Alben mit Tele, die Indierock und -Pop mit deutschen Texten machen. 2011 bringt Wilking das Soloalbum „Die Zukunft liegt im Schlaf“ heraus. Im gleichen Jahr tut sich Wilking mit dem Musiker und Regisseur Moritz Krämer zusammen – und so entsteht das Bandprojekt Die Höchste Eisenbahn. Die liefert zwischen 2013 und 2019 drei Alben. Außerdem ist Wilking einer der federführenden Köpfe hinter der Crucchi Gang, einem Musiker*innen-Kollektiv, das deutschsprachige Indie-Songs ins Italienische überträgt. 2020 entsteht so ein erstes Album. Weil das so gut angekommen ist, verlangte die Crucchi Gang nach einer Fortsetzung. Also gibt es seit Ende Mai das zweite Album „Fellini“. Das ist im eigenen Studio entstanden, das Wilking unter anderem mit Moritz Krämer im Prenzlauer Berg betreibt – und in dem beide auch Musik für Filme, Serien und fürs Theater schreiben, komponieren und produzieren. Dort entstehen unter anderem auch die bisher acht Teile der Reihe „Unter meinem Bett“, auf denen das Who-is-Who der deutschen Indie- und Pop-Szene Songs für Kinder spielt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
**Wer bist du in wenigen Worten?** Ciao!
Obwohl in der heutigen Folge keine Italienerin die Hauptrolle spielt, geht es im Thema um die Verlustangst einer Hörerin. Zuvor sprechen wir über die Entwicklung des menschlichen Charakters, über die Erklärung einer Zahnärztin und ob sich unser erster Eindruck von Personen meistens bestätigt. Melisa mag keine Feiertag, Flo liebt sie. Viel Spaß! (auf https://bit.ly/bookbeat-zweidreissiger könnt ihr Bookbeat 2 Monate lang kostenlos testen - auch dabei viel Spaß) Folge direkt herunterladen
Roger Mohn führt zusammen mit seiner Frau Lorena die grösste Bäckerei im Thurgau, die Bäckerei Mohn AG. Und die hübsche Italienerin hat es ihm bereits in der Lehre angetan. Was er damals nicht wusste: Ihre Eltern hatten ganz andere Pläne für die Tochter, da passte der Schweizer «Burscht» nicht rein. Aber die beiden waren kreativ: Überstunden, Englischkurs, … da gab es einige Möglichkeiten. Ein Gespräch über die Liebe, den Familienbetrieb, über Innovation und über Zopf.
Heute haben wir Claudia Russo von der Ludwig-Maximilians-Universität aus München bei uns im news aktuell Podcast zu Gast. Zuvor war sie PR-Referentin bei GEOX, wechselte danach zu Roland Berger in den Bereich Marketing und Kommunikation und startete dann vor drei Jahren in München an der LMU als Kommunikationsleiterin und Pressesprecherin. Wir sprachen mit der gebürtigen Italienerin über ihre Arbeit als Kommunikatorin einer Universität mit ihren vielen Stakeholdern – als da zum Beispiel wären: 53.000 Studentinnen und Studenten, 18 Fakultäten, 800 Professorinnen und Professoren und diverse Forschungseinrichtungen. Claudia Russo bei LinkedIn twitter LMU Im Web LinkedIn Instagram twitter Facebook Youtube CO2-Multimedia-Story https://www.story.lmu.de/landnutzung-klimawandel/ Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns: podcast@newsaktuell.de Hashtag für Social Media: #napodcast Am Host-Mikrophon: Beatrix Ta und Nicola Wohlert
Nur zwei Prozent aller Werke, die von Orchestern weltweit aufgeführt werden, stammen von Frauen. Das Female Symphonic Orchestra Austria will dem entgegenwirken und holt unbekannte Komponistinnen vor den Vorhang.Gründerin und Dirigentin des Podcasts ist Silvia Spinnato. Sie erzählt im Podcast ihre Beweggründe: „Es gibt wahnsinnig viele Komponistinnen, die seit der Klassik und Romantik fantastische Werke geschrieben haben – und zwar nicht nur kleine Kammerkonzerte, sondern auch große Opern. Die sind aber unbekannt, keiner kennt sie wirklich“, erzählt Spinnato im Podcast „Die gefragte Frau“: „Ich habe mich geärgert, dass ich diese Musik zuvor nie gehört hatte.“ Heute führt Spinnato als Dirigentin mit dem Female Symphonic Orchestra Austria fast ausschließlich Stücke von Komponistinnen auf. Auch bei der Orchesterbesetzung gibt es eine Frauenquote von 100 Prozent. Spinnato kritisiert im Podcast, dass Frauen jahrhundertelang in der Musikgeschichte ignoriert wurden: „Komponistinnen mussten kämpfen, dass ihre Werke gespielt wurden. Nach ihrem Tod hat niemand mehr gekämpft für sie.“ Auch mit Salzburg als Kulturstadt geht sie im Podcast hart ins Gericht. Sie wünscht sich mehr Offenheit gegenüber unbekannteren Programmen, wie sie ihr Orchester aufführt: „Die einzigen Veranstalter, die uns gezielt zu sich gerufen haben, waren außerhalb von Salzburg.“Im Podcast verrät die gebürtige Italienerin außerdem, warum sie Dirigentin geworden ist, ob Frauen anders komponieren als Männer, und was sie von Frauenquoten in Orchestern hält.
Folge 3075 Als waschechte Italienerin fühlt sich Raffaella in der Pflicht, für Familie Preissinger an Weihnachten zu kochen. Kann sie die Erwartungen erfüllen?
Grazia Vittadini will das Fliegen neu erfinden. Dabei setzt sie auf neue Technologien, nachhaltige Antriebsarten und grüne Kraftstoffe. Vittadini ist seit etwa einem Jahr Technik- und Strategie-Chefin bei Rolls-Royce, das unter anderem Triebwerke für das zivile und militärische Flugwesen herstellt. Das erste Flugzeug, an dem sie vor rund 20 Jahren arbeitete, war der Eurofighter. 2002 begann die Italienerin ihre Karriere bei Airbus in Hamburg, stieg fünfzehn Jahre später zur Chefin von Airbus „Defense und Space“ in Frankreich auf, wurde Vorstandsmitglied und 2018 Technikchefin des Gesamtkonzerns. Verteidigung in der Luftfahrt beschäftigt Vittadini ihr Leben lang – schon als Mädchen wollte sie Kampfjet-Fliegerin werden. Als junge Frau bewarb sich die Italienerin bei der italienischen Luftwaffe, erhielt jedoch eine Absage, denn Pilotinnen gab es dort nicht. „Wenn ich keine Flugzeuge fliegen darf, dann werde ich sie eben bauen“, habe sie damals gesagt. Über ihren Karriereweg an die Spitze eines der weltweit größten Triebwerkeherstellers, geopolitische Spannungen in Zeiten von Energie- und Klimakrise sowie die Neuerfindung der Luftfahrt sprechen Tech-Reporterin Larissa Holzki und Vittadini heute bei Handelsblatt Disrupt. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft
Die Schriftstellerin Christine Wolter hat lange Zeit eine Doppelexistenz geführt: Sie war DDR-Bürgerin und Italienerin und besaß zwei Pässe. Ein seltenes Privileg, für das sie lange kämpfen musste: Christine Wolter selbst hat ein Leben zwischen den Welten geführt, zwischen Ost und West. Autorin: Heide Soltau Von Heide Soltau.
Christian und Raffaella haben sich Hals über Kopf verliebt. Gibt es eine Zukunft für den Bayern und die Italienerin?
Diese Woche haben wir Besuch von Federica Sanfilippo in der Extrarunde. Die Italienerin setzt 2015 erste Zeichen in der Weltspitze des Biathlons. In den Einzelformaten auf dem Vormarsch, nimmt sie auch immer wieder erfolgreich an den Staffelrennen teil. Neben Federicas Highlights im Weltcup, einschließlich ihrer Olympiateilnahmen, blicken wir auch auf die Talfahrten ihrer bisherigen Karriere. Gerade die letzten drei Jahre sind für die Italienerin keine leichten. Obwohl sie im vergangenen Winter ihre läuferisch zweitstärkste Saison abliefert und fester Bestandteil der Staffelmannschaft ist, wird die 31-Jährige erneut aus dem italienischen Team gestrichen. In der Vorbereitung auf den neuen Winter wollen wir wissen: Was macht der fehlende Rückhalt mit Federica? Wie organisiert und finanziert sie sich in dieser Situation? Und was hat sie noch vor im Biathlon? Die News sind voll von Schlagzeilen der Szene. Tarjei Boe ist zum ersten Mal Vater, eine Biathlonlegende ist in den Alpen verschollen und Marte Olsbu Roeiseland gerät ins Stocken. Außerdem gibt es Ergebnisse der französischen Meisterschaften zu besprechen. All das und noch viel mehr erfährst du in der neuen Extrarunde Biathlon. Verpasse nichts im Biathlon-Weltcup und folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/extrarunde Oder suche nach @extrarunde Kontaktiere uns über E-Mail: info@extrarunde-biathlon.de Oder auf unserer Website: https://www.extrarunde-biathlon.de/ Hier findest du Federica Sanfilippo: Instagram: https://www.instagram.com/federica__sanfilippo/ Facebook: https://www.facebook.com/sanfilippofederica
„Ich bin Giorgia, ich bin eine Frau, ich bin eine Mutter, ich bin Italienerin, ich bin Christin.“ Mit solchen Parolen hat Giorgia Meloni die Herzen vieler Italienerinnen und Italiener im Sturm erobert. Die 45-jährige Römerin ist der umstrittene Star vor den Parlamentswahlen, ihre rechtsradikalen „Fratelli d'Italia“ könnten zur stärksten Partei in einer neuen Regierung werden. Kehren hundert Jahre nach Mussolinis Marsch auf Rom die Faschisten zurück an die Macht? Und was hieße das für das Land, für Europa? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Christian Jansen - Historiker, Universität Trier, Tonia Mastrobuoni - „La Repubblica“, Rom, Jörg Seisselberg - ARD-Korrespondent, Rom
Europa ist bunt und war es auch schon im 18. Jahrhundert: Zefira Valova spielt Violinkonzerte einer Italienerin, eines Franzosen mit karibischen Wurzeln, eines Tschechen und eines Sachsen - Musik zwischen Barock und Rokoko.
Schauspielerin Anna Hofbauer ist ein echter Foodie - sie liebt essen! Uns verrät sie ihre Food-Philosophie, teilt ihre liebsten Rezepte und Erinnerungen mit uns und gibt auch zu, warum Diäten schwierig sind. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
An dësem Episod vun „Mäin Element“ ass de Max am Max Planck Insitute Luxembourg op Besuch. Am Department of International Law begéint hien d'Bianca Nalbandian. D'Fuerscherin kombinéiert an hirem Alldag d'Entwécklungen op der Finanzplaz mat geopoliteschen Aflëss wärend si, ganz niewebäi, nach reegelméisseg Artikelen zum Thema Klimawandel publizéiert. Am Podcast erzielt d'Bianca dem Max, wéi e Problem si mam Begrëff "ambitiéis" huet, firwat der Italienerin eng Karriär am Geheimdéngscht nogeluecht gouf a wéi et dozou koum, dass si e pelzege Matbewunner mam Numm „Julio“ huet.
Ganz zu Beginn hört ihr eine Wienerische Stimme. Erkannt? Hier ein Hinweis. Alkis und Marco sagen euch, was euch im Zweiten Semifinale des Eurovision Song Contest 2022 in Turin erwartet, der am 12. Mai in der Pala Olimpico über die Bühne gehen wird. 18 Songs kämpfen um 10 Finalplätze.Drei Semifinalisten haben wir auch gesprochen:The Rasmus aus Finnland eröffnen das Semifinale, und Alkis sprach mit Frontman Lauri Ylönen.Konstrakta aus Serbien traf Dr. Eurovision Irving Wolther und Marco im Pressezentrum.Und in der Kabine nebenan empfing die Schwedin Cornelia Jakobs Marco zum Interview.Dhana Insara ist Italienerin aus Südtirol und lebt in Brüssel. Sie war schon einige Male im Podcast zu hören. Als wir sie ganz zufällig trafen all wir S10 interviewten, gingen wir auf einen Kaffee und sie sprach uns gleich eine Song Contest-Geschichte am Schluss ein - natürlich mit Sanremo-Bezug.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
In dieser Folge gibt's weitere Aromen und Düfte des Salento auf den Tellern und in den Gläsern: Wir sind wieder unterwegs in Presicce. Die kleine Gemeinde im Innenland des südlichen Salento ist Mitglied der Vereinigung "I borghi più belli d'Italia“ und zählt damit zu den schönsten Orten Italiens! Wir berichten live aus einem Restaurant mit einer Sternendecke über deinem Tisch, wo eine Italienerin mit dem wohlklingenden Namen Maria Gracia ihren 50. Geburtstag feierte. Außerdem verraten wir dir eine hinter alten Fassaden versteckte Weinkellerei mitten in der Stadt, die auch Olivenöl produziert. Betina hat übrigens ihre Langzeitstudie der „Orechiette al cima di rapa“ weitergeführt! Inzwischen haben wir diese geniale Kohlsorte sogar bei einem Gemüsehändler in der Markthalle Stuttgart entdeckt und dieses salentinische „signature dish“ mit selbstgemachten Orechiette sofort nachgekocht
#132 Ist Pressearbeit von Social Media noch sinnvoll? Angela Recino - Herbert Maria Schnalzer Diese Interview entstand im Zuge der Erstellung des Podcasts "Un Espresso con" von Angela ! Angela Recino, Journalistin und Expertin für Inbound-PR, ist ausgebildete Tageszeitungsredakteurin, und heute eine gefragte Kommunikationsberaterin mit langjähriger Erfahrung in Bereich Journalismus und Public Relations. Die heute 55-jährige Italienerin arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Journalistin, Autorin, PR-Beraterin und Filmemacherin für Zeitungen, Zeitschriften, Online-Magazine, Radio und Fernsehen. Sie hat mehrere Jahre das Ressort eines bundesweiten Magazins geleitet und als freie TV-Produzentin an der Seite von Urgestein Alfred Noell nahezu ein Jahrzehnt eine der bekanntesten Sendungen der ARD produziert. Der "7. Sinn" gilt auch Jahre nach seiner Einstellung als Best Practice für Verkehrserziehung im TV. Daneben verantwortete sie mehrere regelmäßige Service-Sendungen für den WDR; außerdem hat sie zahlreiche Technik- und Imageproduktionen für namhafte Unternehmen der deutschen Wirtschaft sowie für Bundesministerien realisiert. Für das chinesische Fernsehen etablierte Angela Recino mit einem eigenen Fernsehteam vor Ort in Peking und Shanghai eine mehrteilige Verkehrssicherheitsserie im Auftrag eines großen deutschen Automobilherstellers und des chinesischen Verkehrsministeriums und erreichte damit ein dreistelliges Millionen-Publikum: Über die Sendereihe "Der 8. Pfad" wurde auch in Deutschland in renommierten Medien wie DIE WELT berichtetet. Für hervorragende journalistische Arbeit wurde Angela Recino mehrfach ausgezeichnet: unter anderem mit dem Christophorus-Autorenpreis und dem Silbernen Ottocar des IAA-Filmvestivals. Als freie PR-Beraterin und Expertin für Unternehmenskommunikation begleitet sie seit mehr als 10 Jahren zahlreiche Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen im DACH-Raum auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit am Markt. Infos zu ANGELA: https://www.bewegtkommunikation.de Angela Recino Podcast: https://podcasts.apple.com/at/podcast/un-espresso-con-ein-espresso-mit-der-unternehmer-und/id1594235201 Infos zu den Sprechern auch unter: office@lifebiz20.academy APPLE PODCAST https://podcasts.apple.com/at/podcast/lifebiz20-podcast/id1482738173 Spotify: https://open.spotify.com/show/3gtmA0JX9oQQZ6Dn8wII7B?si=0FrgZMSWS72lMhFoD9ZqTA Google: https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy9mMjI2MjMwL3BvZGNhc3QvcnNz PocketCasts: https://pca.st/0nyicval Youtube: https://www.youtube.com/channel/UC3PPHpKggxA4QW_1VBfEnQQ Lifebiz20 Social Media https://www.instagram.com/lifebiz20_podcast/ https://www.facebook.com/Lifebiz20/ www.mikme.com #presse #angelarecino #bewegtekommunikation#inputs #leben #business #mindset #millions #lifebiz20podcast #lifebiz20academy #thepodcastmaker #applepodcast #spotify #google #alleswirdwiedergut #gamechanger #kleinezeitung #orf #antennesteiermark #bayern #oe3 #lifebiz20verlag #lifebiz20verlag #thepodcastmaker
Klischees begleiten Valentina Maceri schon ihr ganzes Leben. Kein Wunder, hat sie doch in einer Zeit mit Fußballspielen begonnen, als das noch nicht normal war - Ihre Eltern fanden sogar, dass sich das für ein Mädchen nicht gehört! Da Valentina schon immer anders war, als der Rest der Familie, hat sie das nicht gestört. Valentina mag es eben unbequem und herausfordernd. Auch, was den Hund angeht: Ein American Bully, den viele für einen Kampfhund halten. Sie hat Maddox aus einer Tötungsstation gerettet und liebt den breitköpfigen Hund mit Herz auf der Nase über alles! So sehr, dass sie sich sein Gesicht sogar auf den Arm tätowiert hat! Wie oft sie noch heute mit Vorurteilen konfrontiert wird, womit sie Mario Basler beeindruckt hat und wie hart es war, sich im Frauenfußball durchzusetzen, hört Ihr in dieser Folge. Außerdem verrät die Journalistin mit italienischen Wurzeln, wann sie eine große Schnauze hat, ob Maddox aufs Wort hört und ob sie sich von ihm den Platz auf der Couch nehmen lässt.
Es war der Tag nach einer kalten Herbstnacht im Oktober 2008, als ein Mountainbiker die schreckliche Entdeckung machte. Im Völkermarkter Stadtwald fand er eine Teils verbrannte Frauenleiche. Kriminalreporter Peter Kimeswenger fuhr mit dem Fotografen Gert Eggenberger zum Tatort um von einem Verbrechen zu berichten, das die Ermittler bis heute beschäftigen sollte. In dieser Podcast-Folge spricht Kimeswenger mit Moderator David Knes über die Hintergründe eines Kriminalfalls, der ihm bis heute keine Ruhe lässt – der Täter konnte nie gefunden werden. Er bespricht auch welche Rolle jüngere Ermittlungsergebnisse nun spielen könnten.Schon kurz nach der Tat stand fest, dass die Frau von mehreren Schüssen getötet wurde, doch ihre Identität blieb lange ungeklärt, war doch ihr Oberkörper mit Benzin übergossen worden und das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Genaue Untersuchungen des Zahnbildes und akribische Ermittlungsarbeit führten nach fast vier Jahren schließlich zu einem Ergebnis. Anna Todde ist der Name der Verstorbenen, eine Italienerin mit familiären Bezug zu Osteuropa. Vieles deutet darauf hin, dass Todde vor ihrem Tod mit einem männlichen Begleiter unterwegs war. Das lassen DNA-Spuren vermuten, die von einvernehmlichen Geschlechtsverkehr stammen. Die Wohnung von Todde war nach der Tat völlig leer geräumt worden. War es ein Raubmord? Wurde sie am Fundort getötet, oder da erst abgelegt? Kreditkartenabrechnungen zeigen die Behebung eines höheren Betrags kurz vor ihrem Tod, was hat es damit auf sich? Und wer könnte eine Nachricht an Toddes Schwester von ihrem Handy nach der Tat verfasst haben? Diese Podcast-Folge begibt sich auf eine Spurensuche.
Pizza, Pasta, Amore? Die beiden Italiener:innen Salvatore und Giulia kennen la Dolce Vita. Aber was macht einen waschechten Italiener/ eine waschechte Italienerin eigentlich aus? Sind die Männer alle Machos? Wer ist eigentlich der Kerl auf der Pizzaverpackung? Und dürfen Spaghetti denn nun mit dem Löffel aufgerollt werden?! Dumm gefragt gibt es auch als Video auf 1LIVE.de - Ein 1LIVE-Podcast, © WDR 2021