Podcast appearances and mentions of michael thiel

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Best podcasts about michael thiel

Latest podcast episodes about michael thiel

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 333: Wie viele Verbote brauchen wir?

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 55:22


Wie viel Begrenzung braucht Freiheit, um nicht zerstört zu werden? In unserer Folge 333 (!!!!) sprechen wir über Sinn und Unsinn von Verboten – und darüber, warum Regeln für eine Gesellschaft unverzichtbar sind. Wann schützen sie uns – und wann fühlen sie sich wie Bevormundung an? Warum wurden Sicherheitsgurt und Rauchverbot erst bekämpft und später selbstverständlich akzeptiert? Und weshalb wirken manche Regelverstöße wie Kavaliersdelikte, während andere unsere Grundordnung erschüttern? Ausgehend von aktuellen gesellschaftlichen Debatten – etwa über Gewalt im öffentlichen Raum oder die Frage nach Zivilcourage – diskutieren wir: • Welche Aufgaben haben Verbote in einer Gesellschaft? • Brauchen wir mehr Regeln oder mehr Konsequenz? • Wann verlieren Normen ihre Autorität? • Und was lernen Kinder über Regeln, wenn Erwachsene sich nicht einig sind? Mit Gedanken von John Stuart Mill, Immanuel Kant und Carlo Schmid fragen wir: Ist Freiheit ohne Grenze überhaupt denkbar? Eine Folge über Verantwortung, Respekt und die fragile Balance zwischen individueller Freiheit und dem Schutz aller. Diskutiert gern weiter mit uns über die Grenzen der Freiheit und über Verbote, die Ihr wichtig findet oder die Euch nerven. Bis nächsten Sonntag, Annika und Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Warum richten sich Wut, Aggressionen und Gewalt gegen Menschen, die helfen wollen oder einen Job im Dienste der Allgemeinheit haben? Ein Busfahrer wird erschlagen, weil er seinen Job macht. Sanitäter werden angegriffen, während sie Leben retten. Polizisten, Feuerwehrleute, Behördenmitarbeiter, Ärzte, Pflegekräfte – immer häufiger werden aus Helfern Zielscheiben. Was passiert in der Psyche eines Menschen, wenn aus einer Regel- oder Hilfesituation Gewalt wird? Ist es Empathiemangel? Verrohung? Oder etwas Tieferes – Scham, Ohnmacht und verletzte Identität? In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück schauen wir hinter die Schlagzeilen. Wir sprechen über fehlende Frustrationstoleranz, Statusbedrohung, Kontrollverlust und die Dynamik von Kränkung. Und wir stellen eine These auf: Nicht Hass auf Helfer treibt die Gewalt – sondern die Unfähigkeit, eigene Ohnmacht auszuhalten. Außerdem fragen wir: Wie lassen sich Eskalationen verhindern? Und wie schützt man Helfer psychologisch vor Zynismus und innerem Rückzug? Eine Folge über Gewalt, Würde und die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen. Was sind Eure Erfahrungen mit rohem Verhalten und Gewalt? Schreibt uns gerne in die Kommentare. Bis nächsten Sonntag, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 331:ENDLICH STÄRKE ZEIGEN!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Feb 8, 2026 61:18


Was bedeutet es eigentlich, Stärke zu zeigen? Nicht lauter zu werden. Nicht sich durchzusetzen. Sondern sich selbst nicht mehr zu verlassen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Selbstbewusstsein entsteht – im Job, in der Familie, in Beziehungen – und warum so viele Menschen gelernt haben, sich anzupassen, statt klar zu sein. Wir greifen dabei zentrale Gedanken von Erik H. Erikson und Carl Rogers auf: Eriksons Idee, dass Stärke aus gelungener Entwicklung und innerer Identität wächst Rogers' Haltung, dass Selbstbewusstsein dort entsteht, wo Menschen sich ernst genommen und nicht bewertet fühlen Wir sprechen über: • typische Manipulationsmuster und warum sie sich oft „schuldig“ anfühlen • warum Grenzen kein Angriff, sondern Beziehungskompetenz sind • wie man Stärke ganz praktisch zeigen kann – ohne hart, laut oder kalt zu werden Und wir geben Euch klare, alltagstaugliche Sätze mit, die man im echten Leben sagen kann. Ein zentraler Gedanke dieser Folge: „Stärke zeigen heißt nicht, sich durchzusetzen – sondern sich nicht mehr selbst zu verlassen.“ Diese Episode ist für alle, die… • das Gefühl haben, sich oft erklären, rechtfertigen oder anpassen zu müssen, • im Kontakt mit anderen kleiner werden • und spüren, dass da eigentlich mehr innere Klarheit möglich wäre. Psychologisch fundiert. Persönlich. Beim Frühstück. Und viel Spaß mit unserer Wochenaufgabe: Führe eine kleine, mutige Handlung durch, in der Du Stärke zeigen kannst. Wir freuen uns auf die nächste Folge mit Dir, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 329: Endlich gesehen werden!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jan 25, 2026 49:29


Folge 329: Endlich gesehen werden! Nach unserer letzten Folge haben uns viele bewegende Zuschriften erreicht: vom unsichtbaren Kind, vom ewigen Versorger, vom Problemlöser, vom Bankomat der Familie. In dieser Episode reagieren wir auf Eure Geschichten und sprechen darüber, wie Rollen entstehen, warum sie so stabil bleiben – und wie man aus ihnen aussteigen kann. Wir stellen Euch konkrete Sätze zum Rollen-Ausstieg vor: Was kann ich sagen, wenn ich nicht mehr funktionieren will? Wie setze ich Grenzen, ohne mich zu rechtfertigen? Und welche Meta-Sätze helfen, Beziehungsmuster nachhaltig zu durchbrechen? Rollen enden nicht, weil man sie erklärt, sondern weil man sich anders verhält. Diese Sätze sind Einladungen zur Veränderung, aber die eigentliche Botschaft ist das konsequente Tun danach: Schuldgefühle beim Rollen-Ausstieg sind normal, kein Warnsignal Widerstand bedeutet nicht, daß man egoistisch ist Manche Beziehungen verändern sich - manche enden Gesehenwerden beginnt immer mit der eigenen Erlaubnis Eine Folge über Akzeptanz, wachsende Souveränität und innere Zustimmung – und den Mut, nicht mehr nur eine Funktion sein zu wollen. Und wer mehr Informationen über die Arbeit von Bettina wissen möchte, findet sie hier: www.dmsg-brandenburg.de. Wir jedenfalls fühlen uns von Euch gehört und gelesen! Bis nächsten Sonntag, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Gesehen zu werden ist kein Luxus, sondern ein psychisches Grundbedürfnis. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Mensch sich nur dann frei entwickeln kann, wenn er sich als Individuum wahrgenommen und innerlich anerkannt fühlt. Wir gehen der Frage nach, was passiert, wenn dieses Gesehenwerden ausbleibt: Warum Kinder sich klein machen, versuchen perfekt zu werden oder um sich schlagen – und warum diese Muster oft ein Leben lang nachwirken, bis ins Erwachsenen- und Rentenalter. Oder sich manchmal auch erst im Erwachsenenalter entwickeln können. Dabei betrachten wir familiäre Rollen, Bindungserfahrungen und die stillen Strategien, mit denen Menschen versuchen, zu überleben und vielleicht doch gesehen zu werden. Anhand zentraler Konzepte aus der Bindungstheorie, der Individualpsychologie und der systemischen Familientherapie – unter anderem nach Donald Winnicott, John Bowlby, Virginia Satir und Alice Miller – beleuchten wir, wie Identität, Selbstwert und Freiheit entstehen und was ihnen im Weg steht. Eine Folge über das leise, existenzielle Bedürfnis, wahrgenommen zu werden. Was habt Ihr für Erfahrungen zu diesem Thema gemacht? Schreibt uns gern in den Kommentaren dazu. Wir wünschen Euch eine spannende neue Woche, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 327: Laß Dich nicht ablenken!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 57:12


*Warum lassen wir uns ständig ablenken?* In dieser Folge betrachten wir Ablenkung aus psychologischer Perspektive als nachvollziehbare Reaktion auf innere und äußere Anforderungen – nicht als mangelnde Disziplin oder persönliches Versagen, sondern als erlernte Strategie unseres Nervensystems im Umgang mit Stress, Überforderung und Reizvielfalt. **Wir stellen typische Ablenkungs-Typen vor:** Der Getriebene: „Solange ich in Bewegung bin, komme ich nicht ins Straucheln.“ Der Tröster: „Ich brauche gerade etwas Leichtes.“ Der Pflichtbewusste: „Erst wenn alles stimmt, darf ich anfangen.“ Der Harmoniesucher: „Wenn ich gebraucht werde, bin ich okay.“ Der Denker: „Wenn ich alles verstehe, bin ich sicher.“ Der Reiz-Sucher: „Hauptsache, es passiert etwas.“ Zum Abschluss sprechen wir über einen möglichen Weg aus der Dauerablenkung: Achtsamkeit im Sinne des MBSR-Ansatzes, u. a. nach Jon Kabat-Zinn, als alltagstaugliche Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu stabilisieren und bewusster mit Stress umzugehen. Zündet vielleicht mal eine Kerze an und versucht Euch für ein paar Minuten auf die Flamme zu konzentrieren. Das wäre schon ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit... Wir wünschen Euch trotz Schnee, Sturm und Eis einen entspannten Sonntag. Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 326: Vergiß gute Vorsätze!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jan 4, 2026 57:23


„Dieses Jahr mache ich alles anders“ – sagt Dein Gehirn. Und meint es nicht so. Jedes Jahr nehmen wir uns zum Jahreswechsel vor, endlich konsequent, gesünder oder disziplinierter zu sein. Und jedes Jahr scheitern viele genau daran. Warum eigentlich? In dieser Folge geht es darum, warum gute Vorsätze so verführerisch sind, warum sie uns kurzfristig ein gutes Gefühl geben – und weshalb sie langfristig oft nicht funktionieren. Es geht um innere Erwartungen, unrealistischen Druck, Identität, Gewohnheiten und darum, warum echte Veränderung selten mit einem großen Vorsatz beginnt. Eine psychologische Einordnung jenseits von Durchhalteparolen – und eine Einladung, den Umgang mit Veränderung neu zu denken. Und wir reden am Ende noch über den aktuellen „Public Health Index 2025“ (https://www.dkfz.de/fileadmin/userupload/Krebspraevention/Download/pdf/BuecherundBerichte/2025Public-Health-Index.pdf)), der den Umsetzungsstand wissenschaftlich empfohlener Maßnahmen zur Unterstützung gesunder Lebensweisen verschiedener europäischer Länder vergleicht. Deutschland liegt auf dem vorletzten Platz. Die Lebenserwartung liegt unter dem EU-Durchschnitt. Trotzdem haben wir das teuerste Gesundheitssystem in der EU. Wie können Politik und Gesellschaft uns bei der Umsetzung von gesünderer Lebensweise unterstützen? Oder ist das eher Privatsache und sollte weiterhin jedem Einzelnen überlassen werden? Was machen andere Länder anders? Lasst uns darüber diskutieren. Wir freuen uns auf Eure Kommentare! Habt einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und bis bald, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 325: Endlich klar sehen...

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Dec 28, 2025 59:51


Psycho-Fragen Vol. 3 In der letzten Folge dieses Jahres von „Psychologe beim Frühstück“ haben wir uns noch einmal ganz Euren Fragen gewidmet. Wir sprechen darüber, wie man erkennt, ob man wirklich gestresst ist oder einfach nur müde, warum Kritik oft so persönlich trifft, ob es normal ist, sich ständig Gedanken zu machen – und wie man besser mit Vergleichen, Grübeln und einem rastlosen Kopf am Abend umgehen kann. Danke für die vielen offenen, ehrlichen Fragen, die uns erreicht haben, und danke an alle, die uns zuhören. Wir hoffen sehr, dass Euch unsere Antworten helfen konnten und Euch ein Stück weiterbringen. Wir freuen uns auf ein tolles 2026 mit vielen gemeinsamen Sonntagsfrühstücken! Guten Rutsch, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Vielen, vielen Dank für Eure Zuschriften und Mails - und Eure Psycho-Fragen! Was tun, wenn das mühsam aufgebaute Kartenhaus unseres Lebens plötzlich wieder zusammenbricht? Warum wachen wir voller Tatendrang auf – und möchten nach Arbeitsbeginn am liebsten wieder nach Hause? Und weshalb werden gutmütige Menschen so oft belächelt oder in Gruppen und Beziehungen übergangen? In dieser Folge beantworten wir wieder Fragen unserer Hörerinnen und Hörer rund um innere Stabilität, Arbeit, Beziehungen und Selbstwert. Ehrlich, alltagsnah und mit psychologischem Tiefgang – beim Frühstück. Und jetzt wünschen wir Euch einen wunderschönen 4. Advent und ein hoffentlich glückliches Weihnachtsfest! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Jetzt unseren Podcast hören: Psychologie fürs Leben, nicht fürs Lehrbuch. Wie geht man mit gut gemeinten Ratschlägen rund um ein ganz kleines Baby um? Was tun, wenn man als Oma plötzlich nur noch fürs Schenken zuständig scheint? Und wie bewältigt man alte Verletzungen und kommt mit einem Trauma zurecht? Wie kann man Weihnachten genießen, während man zwischen Familienbesuchen, Erwartungen und „Tourismus“ pendelt – ohne Raum für die eigenen Bedürfnisse? In dieser Folge beantworten wir Fragen unserer Hörerinnen und Hörer rund um Psychologie, Beziehungen, Familie, Trauma und Selbstfürsorge. Alltagsnah, ehrlich und mit Zeit zum Nachdenken – beim Frühstück oder unterwegs. Viel Spaß mit dieser Sonderfolge und einen schönen 3. Advent! Annika + Tilly Schreibt uns gern, wenn Ihr mehr Psycho-Fragen an uns habt!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Warum fühlen manche Menschen mehr, hören mehr, spüren mehr – und sind nach einem ganz normalen Tag völlig durch? In dieser Folge sprechen wir über Hochsensibilität: ein Persönlichkeitsmerkmal, das etwa bis zu 30% aller Menschen betrifft und oft völlig falsch verstanden wird. Wir klären, weshalb diese besondere Feinfühligkeit sowohl Geschenk als auch Herausforderung sein kann. Außerdem reisen wir kurz durch Geschichte und Kultur: vom „melancholischen Genie“ der Antike bis zum sensiblen Kreativkopf von heute. Wie lebt es sich nun als Hochsensibler? Das Tolle: Wir können jemanden fragen, denn Annika gehört ohne Frage in diese Kategorie. Also machen wir einen kleinen Test mit ihr, den Ihr gleich mitmachen könnt. Humorvoll, alltagstauglich und mit einer Portion Aha-Effekt – perfekt für alle, die selbst sehr empfindsam sind, jemanden kennen oder einfach verstehen wollen, warum manche Seelen ein bisschen dünnhäutiger, aber auch ein bisschen strahlender sind. Den Fragebogen zur Hochsensibilität findest Du auf den Websites www.psychologethiel.de. und https://medienbuero-lt.de Wir freuen uns über Eure Erfahrungen zum Thema Hochsensibilität zu hören. In welchen Bereichen gehört Ihr vielleicht dazu? In welchen nicht? Habt eine schöne Adventszeit, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Gesund bleiben – klingt einfach, ist aber manchmal schwieriger als der erste Kaffee am Montagmorgen. In dieser Folge sprechen wir darüber, was „gesund“ eigentlich heißt – körperlich, geistig und seelisch. Wir schauen auf die WHO-Definition von Gesundheit, den Boom der psychischen Erkrankungen und wie wichtig Mikropausen, Beziehungen und Nein-Sagen sind. Wir reden über den Umgang mit Ärzten, warum eigene Entscheidungen so wichtig sind, was gute Ernährung wirklich bedeutet – und natürlich über das, was im echten Leben hilft: Humor, Gelassenheit und ein funktionierender Kaffeevollautomat. Kurz: Zwei Psychologen, ein Mikro und die Frage, wie man nicht nur überlebt, sondern gut lebt. Wir wünschen Euch allen Gesundheit! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

WIR SIND WIEDER ZURÜCK! Nachdem wir alle drei - inklusive unserer Freundin Christin - mit Infektionen das Bett hüten mussten, fühlen wir uns nach nunmehr rund drei Wochen wieder halbwegs fit genug, für Euch einen Podcast aufzunehmen. Und wir wissen: Auch von Euch haben viele mit Erkältung & Co. zu kämpfen gehabt. Tja, was haben wir nun aus dieser Hustinettenphase gelernt? Erstens: Manchmal ist eine Erkältung mehr als nur ein Schnupfen — sie ist ein Stopp-Signal des Körpers. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir oft erst dann krank werden, wenn wir zu lange funktionieren. Zwischen Taschentüchern, Hustenbonbons und Gedanken über Selbstfürsorge schauen wir auf die psychologische Seite des Krankseins: Was will uns unser Korper eigentlich sagen, wenn er uns ins Bett schickt? Und zweitens: Sind die Symptome vorbei, sind wir noch lange nicht wieder vollständig genesen. Ganz wichtig: die Regenerationsphase! Wie lange eigentlich bei welcher Krankheit? Und was hilft am besten? Warum wollen wir sofort wieder arbeiten, aktiv sein, also funktionieren, ohne Konzentration aufs Gesundwerden und mit dauerhaft schlechtem Gewissen? Eine Generationsfrage? Bitte bleibt möglichst gesund und schreibt uns gern Eure Erfahrungen mit dem Seelen-Schnupfen… Alles Gute wünschen Euch Annika, Christin und Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Wann hörte der Mensch eigentlich auf, nur satt zu werden – und fing an, zu genießen? Schon vor rund 10.000 Jahren kombinierten die Menschen verschiedene Zutaten wie Getreidebrei mit Milch und brieten Fleisch. Die eigentliche kulinarische Vielfalt begann ab ca. 4000 v.Chr. in den Hochkulturen, die ältesten überlieferten Rezepte stammen aus Babylonaber erst ab dem 15. Jahrhundert wurde sie durch Reisende, Entdecker und Transportwege so bunt wie wir sie heute kennen. In dieser Folge servieren wir Euch die ganze Evolution des Essens: von der ersten Steinzeit-Suppe über babylonische Eintöpfe bis zum kulinarischen Globalisierungsschub mit Kartoffeln, Tomaten & Schokolade. Wir reden darüber, warum Kochen mehr ist als Nahrungsaufnahme – nämlich Kultur, Identität und manchmal auch Therapie fürs Gehirn. Humorvoll, leicht verdaulich und garantiert ohne Kalorien. Wir wünschen Euch guten Appetit beim Hören, Annika, Christin + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 315: Deutschland, ein Jammerland 2011 & 2025

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Sep 21, 2025 53:55


Vor 14 Jahren haben wir in unserem Buch „Deutschland, einig Jammerland“ beschrieben, warum Nörgeln manchmal sogar erstaunlich produktiv sein kann. Jetzt, 2025 blicken wir erneut auf unsere deutsche Lieblingsdisziplin: Hat sich unser Jammern verändert? Damals war Jammern fast Luxus – uns ging's wirtschaftlich und sportlich gut, aber wir hatten trotzdem immer was zu meckern. Heute dagegen hat das Jammern eine neue Dimension: Es ist gehässiger, realistischer, ernster – weniger Murren am Kaffee- oder Stammtisch, dafür mehr anonyme Hate-Beiträge im Netz und mehr der Ruf nach „denen da oben“, die bitte alles richten sollen. In dieser Folge reden wir über Jammern, Hilflosigkeit, Ohnmacht angesichts der weltweiten Krisen und die neue Härte in unserer Sprache – vom ewigen Nörgeln bis zu Morddrohungen im Netz. Wir sprechen über Resignation und die wachsende sprachliche Aggression im Netz. Was macht es mit uns, wenn Abwertung und Hass zur Normalität werden? Und warum Empathie die härteste Ressource ist, die unsere Demokratie hat. Denn Empathie ist keineswegs ein Kuschelkurs, sondern unsere effektivste Waffe gegen Spaltung! Wir fragen: Wie können wir aus dem Jammern ins Handeln kommen? Und darf man beim Jammern vielleicht sogar ein bisschen schmunzeln? Wir freuen uns auf Euer Feedback, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Folge 314: Nach dem Sommer… Wir sind zurück! Die Flipflops sind wieder im Schrank, die Kürbisse stehen schon bereit: Wir sprechen zusammen mit unserer Freundin Christin darüber, warum uns der Sommer nicht immer erholt zurücklässt, wie man die Urlaubsentspannung trotzdem ein bisschen in den Herbst rettet – und warum die dunkle Jahreszeit für manche ein Graus und für andere die pure Freude ist. Außerdem: Einschulung, neue Anfänge, Wein- und Apfelernte, Erntedank und ein kleiner Ausflug zu Halloween. Kurz gesagt: Alles, was der Herbst so mit sich bringt – nur ohne Laubfegen. Wir freuen uns auf Euch und Eure Kommentare! Habt einen schönen Herbstsonntag, Annika, Christin + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

„Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, während man erwachsen wird.“ Pablo Picasso In dieser Folge laden wir Dich an unseren Frühstückstisch ein, um über einen oft unterschätzten, aber lebenswichtigen Begleiter zu sprechen: das innere Kind. Gemeinsam schauen wir, • wie Kindheitserfahrungen unser Denken, Fühlen und Handeln bis heute beeinflussen, • was es mit Schatten- und Sonnenkind auf sich hat, • wie alte Glaubenssätze entstehen – und wie wir sie liebevoll verändern können, • welche kindlichen Eigenschaften uns im Erwachsenenalter stärken, • und warum es nie zu spät ist, sich das Staunen und die Freude am Leben zurückzuholen. Freu Dich auf ein ehrliches, leicht verständliches Gespräch mit praktischen Impulsen, kleinen Aha-Momenten und vielleicht sogar der Anregung, heute mal wieder Seifenblasen zu machen. Denn: „Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden; wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.“ George Bernard Shaw Wir wünschen Euch einen verspielten Sonntag, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Folge 312: Leselust Was passiert eigentlich, wenn wir lesen? In dieser Folge tauchen wir zusammen mit Christin ein in die Psychologie des Lesens:

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren," - Benjamin Franklin (US-amerikanischer Staatsmann) Was bedeutet eigentlich Freiheit – jenseits von Politik und Reisefreiheit? Und warum ist das Gefühl von Freiheit so zentral für unsere seelische Gesundheit? In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück tauchen wir ein in die psychologischen Tiefen des Freiheitsbegriffs:

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 310: Vier Ohren - viele Missverständnisse

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jul 20, 2025 52:17


Du sagst: „Mach doch bitte das Fenster zu.“ – und Dein Gegenüber hört: „Du bist rücksichtslos und ich friere wegen dir.“ Willkommen im ganz normalen Kommunikationschaos. In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück geht's um das geniale Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun – und darum, warum wir selten nur das hören, was wirklich gesagt wird. Wir sprechen darüber: • Wie Nähe und Distanz unsere Kommunikation (und Missverständnisse) beeinflussen. • Warum viele von uns ein besonders fein eingestelltes Beziehungsohr haben – und woher das kommt. • Wie alte Prägungen und unbewusste Erwartungen in unseren Gesprächen mitschwingen. • Und wie man lernen kann, klarer zu hören – und gelassener zu antworten. Wir schauen uns an: • Warum hören wir manchmal Dinge, die gar nicht gesagt wurden? • Was haben Kindheitserfahrungen mit unseren heutigen Missverständnissen zu tun? • Und was passiert, wenn Nähe- und Distanzbedürfnisse im Gespräch aufeinanderprallen? Mit einem psychologischen Blick – und einer Prise Humor – erklären wir, wie jede Nachricht auf vier Ebenen wirkt: Sachinhalt, Beziehung, Selbstoffenbarung und Appell. Und warum wir in Konflikten oft nicht mit dem Kopf, sondern mit der Kindheit zuhören. Denn Missverständnisse entstehen meistens nicht aus Dummheit, sondern aus Verletzlichkeit. Auf gutes Verstehen! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Es ist heiß, es ist hell – und es ist spät. Die Stadt döst, aber Dein Kopf ist hellwach. Du hast das Gefühl, alle machen Party oder grillen, nur Du liegst hier allein herum. Und Du musst doch früh wieder raus… Klar: Jetzt kannst Du gar nicht mehr schlafen. Und alles klebt… und Du schwitzt. Also: Warum schlafen wir im Sommer so schlecht? In dieser Folge nehmen wir Euch, zusammen mit unserer Freundin Christin, mit in die verschwitzte Welt der Grübelzirkel, inneren Unruhen und nächtlichen Gedankenspiralen. Wir sprechen über das Zusammenspiel von Psyche, Körper und Temperatur, klären, was wirklich hinter dem Spruch „Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen“ steckt – und warum manchmal gerade der Gedanke ans Schlafen wach hält. Mit dabei: • Warum die Hitze Dein Unterbewusstsein grillt. • Was Floating Anxiety mit Tropennächten zu tun hat. • Welche Redensarten (fast) bessere Schlaftherapie sind als Melatonin. • Und was Du psychologisch tun kannst, wenn Du nachts wachliegst und denkst: „Warum komme ich nicht zur Ruhe?“ Und kann ich bei Hitze praktisch etwas tun? Fenster auf, Fenster zu? Kalte Lappen, nackig oder angezogen? Und was essen vorm Hinlegen? Also: Kaffee weg, Ventilator an – und reinhören in eine Folge zwischen Hitzewelle und Schlafmangel. Habt Ihr vielleicht noch Tipps für uns, wie man Nachts besser schlafen kann? Bis bald, Christin, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 308: Mattering - Wieviel Bedeutung brauchst Du?

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jul 6, 2025 53:41


In dieser Folge schnappen wir uns Kaffee, Erdbeeren – und ein großes Thema: Mattering, vom Englischen "matter"= bedeuten. **Was gibt uns das Gefühl, wichtig zu sein? Und was passiert, wenn genau das fehlt?** Wir sprechen über Likes, Leere, leise Zweifel – aber auch über echte Begegnung, kleine Gesten mit großer Wirkung und die Frage: **Wie zeige ich anderen, dass sie zählen?** Ein Gespräch über Bedeutung, Bindung und das Bedürfnis, gesehen zu werden. Persönlich, psychologisch und wie immer mit einer Portion Frühstücks-Leichtigkeit. **Wir sprechen über trügerische Bestätigung via Social Media, über Einsamkeit, Mutter-Theresa-Komplex und psychische Probleme wie auch über Suizidalität**, die sich in der Folge von gefühlter Bedeutungslosigkeit einstellen können. Eine Anlaufstelle bei suizidalen Krisen ist nach wie vor die Telefonseelsorge(https://www.telefonseelsorge.de/sorgen-themen/suizidpraevention/) . Bitte nutzt diese Kontaktmöglichkeit. **Und das Zitat, was Michael am Anfang erwähnt hat, stammt natürlich von Nelson Mandela: " Ich verliere nie. Entweder gewinne ich, oder ich lerne."** Mit diesen Gedanken wünschen wir Euch einen wunderschönen Sonntag und freuen uns auf Eure Kommentare. Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 306: Me Time – Warum Alleinsein oft der schwerste Termin ist

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jun 15, 2025 54:29


In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück geht's um das, was viele dringend brauchen – aber kaum schaffen: echte Me Time. Warum fällt es so schwer, allein mit sich zu sein? Warum löst freie Zeit bei manchen sogar Stress aus? Und wie gelingt es, zwischen Kindern, Arbeit, Partnerschaft und WhatsApp-Gruppen kleine Oasen nur für sich selbst zu schaffen? Warum ist es eigentlich so kompliziert, mal nichts zu tun, außer sich selbst nett zu finden? Wieso haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir einfach nur auf dem Sofa liegen, obwohl niemand leidet – außer vielleicht der Staubsauger, der ungenutzt in der Ecke steht? Me Time ist kein Luxus. Sie ist ein stiller Überlebensfaktor! Wir schauen heute auf die psychologischen Hintergründe, werfen einen liebevollen Blick auf unsere inneren Antreiber – und klären, warum es manchmal gesünder ist, eine halbe Stunde auf dem Balkon in die Luft zu starren, als die Steuererklärung zu machen. Spoiler: Auch wenn Dein innerer Kritiker was anderes sagt. Wir sprechen über psychologische Hintergründe, persönliche Erfahrungen, überraschende Studien – und darüber, warum Me Time für die Seele so wichtig ist wie Zähneputzen für den Körper. Plus: Ein Mini-Feature über berufstätige Mütter und die Stunde, die nicht reicht. Also: Kaffee in die Hand, Handy auf Flugmodus – und los geht's mit einer Portion Me Time für die Ohren. Eine Folge für alle, die sich selbst mal wieder verabreden wollen – mit sich. Wir wünschen Euch viel Spaß! Christin, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 305: Machen Tierfilme glücklich?

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jun 8, 2025 49:44


Warum geht ein Clip mit einem kleinen Otter, der gestreichelt wird, millionenfach viral? Warum rührt uns ein Känguru mit Flugticket in der Hand mehr als so mancher Liebesfilm? Warum brauchen wir bei Kummer Disney & Co.? In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt der niedlichen Tiere – und der Gefühle, die sie in uns auslösen. Ob real gefilmt oder KI-generiert: Süße Häschen, tapsige Koalas oder verspielte Kätzchen treffen einen Nerv. Aber warum eigentlich? Wir sprechen über: • Das geheimnisvolle Kindchenschema • Eskapismus in überfordernden Zeiten • Wie Niedlichkeit unser Belohnungssystem triggert • Warum diese Filme wie emotionale Erste Hilfe funktionieren Ein Podcast über Tierfilme, KI, Fürsorge, Gerechtigkeit – und darüber, warum ein Otter unser Herz schneller erreicht als jede Schlagzeile. Wir wünschen Euch schöne Pfingsten, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 304: Embodiment - Körper & Geist

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Jun 1, 2025 51:29


Warum macht schlechte Laune eigentlich krumm? Und kann ein aufrechter Gang wirklich die Stimmung heben? In dieser Folge von Psychologen beim Frühstück geht's um Embodiment – also um die spannende Verbindung zwischen Körper und Psyche. Wir sprechen darüber: • Wie der Körper unsere Gefühle beeinflusst – und warum ein gerader Rücken manchmal mehr hilft als ein Motivationsspruch. • Wie unsere Psyche sich im Körper zeigt – von verspannten Schultern bis zum sprichwörtlich „gebrochenen Herzen“. • Warum Schauspieler:innen Embodiment täglich trainieren und es ihr zentrales Werkzeug ist, es aber auch im Alltag und in der Therapie eine große Rolle spielt - und auch wir davon profitieren können. Der Körper ist kein bloßer Mitläufer – er ist ein aktiver Teil unseres Erlebens. Kurz gesagt: Nicht nur der Kopf denkt – auch der Körper denkt mit. Also, setzt Euch aufrecht hin, nehmt einen Schluck Kaffee – und hört rein! Wir freuen uns wie immer auf Eure Kommentare! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 303: Wieviel KI verträgt der Mensch?

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later May 25, 2025 56:31


KI ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Von den Sprachassistenten wie Siri und Alexa über die Navigation via Google Maps bis hin zu Chatbots im Kundenservice, die 24/7 einfache Fragen beantworten, sind wir von KI umgeben. Und sehr zur Freude von Annika beantwortet ChatGPT auch um Mitternacht die schwierigste Frage: Welches ist die Lieblingsspeise in Bhutan? Tilly arbeitet als Betriebspsychologe beim Softwareunternehmen Iteratec und beschäftigt sich intensiv mit der "Künstlichen Intelligenz" (KI). Was macht nun die KI-Nutzung mit unseren Gefühlen, unserer Kreativität, unserer Entscheidungsfähigkeit? Wo bleiben Empathie und Wärme in der Kommunikation mit der KI? Welche Gefahren gehen von ihr aus? Wie können wir sie kontrollieren? Worin unterscheidet sie sich vom menschlichen Verhalten? KI verbreitet sich mit unglaublicher Geschwindigkeit in unserem Leben. Sie fasziniert uns - macht aber auch Angst. Was tun? Wir befragen dazu Tessa und Sven, zwei Kollegen von Michael und KI Spezialisten. Wir freuen uns wieder über Eure Kommentare zu dem Thema und wünschen Euch einen angenehmen Sonntag. Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 302: Warum hast Du mich nicht lieb?

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later May 18, 2025 55:43


Folge 302: Warum hast Du mich nicht lieb? "Du bleibst solange sitzen, bis Du aufgegessen hast - und wenn es Nacht wird!" Von Verständnis und Zuwendung keine Spur, denn nicht jedes Kind mag jedes Essen. Was passiert mit einem Kind, das keine Zuwendung bekommt? Wenn Nähe fehlt, statt Liebe nur Kälte herrscht – und das alles trotzdem für Kids „normal“ erscheint? Erst im Vergleich mit anderen Kindern oder sogar erst im Erwachsenenalter, wird klar: Meine Kindheit war durch Strenge, Lieblosigkeit, starre Regeln, Strafen und fehlende Empathie gekennzeichnet. Wir reden hier von emotionalem Missbrauch. In dieser Folge sprechen wir über emotionale Vernachlässigung, seelischen Missbrauch und die leisen Wunden aus der Kindheit, die oft erst im Erwachsenenleben spürbar werden. Wie wirkt sich so eine lieblose Kindheit auf Beziehungen, Selbstwert und Elternschaft aus? Und was hilft beim Heilen? Psychologen beim Frühstück – ehrlich, nah und mit Herz. Wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare, Annika + Tilly ⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Kindheitstraumata, emotionale Vernachlässigung, psychischen Missbrauch und belastende Familiendynamiken. Bitte achte auf Dich – höre die Folge nur, wenn Du Dich stabil fühlst oder sprich im Anschluss mit einer vertrauten Person oder Fachkraft.

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 301: Jeder Tag ist Muttertag!

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later May 11, 2025 54:21


Renate ist da eigen: Jeder Tag sollte ein Muttertag sein - Annikas Mutter Renate möchte, dass man Frauen jeden Tag achtet und wertschätzt… und nicht nur zum Muttertag ein paar Blumen schenkt. Tillys Mutter dagegen hat bis zu ihrem Tod großen Wert darauf gelegt, am Muttertag "verwöhnt" zu werden. Kein Wunder: Sie musste einen Haushalt für ihren Mann, ihre drei Söhne und zeitweise auch noch für ihren Schwager und ihre Schwiegermutter schmeissen - neben ihrer Arbeit als Rechtsanwaltsgehilfin. Sie brauchte dringend das Gefühl, dass jemand diese Leistungen beachtete. Im Nachhinein litt Tillys Mutter damals schon an "Mental Load" und Burnout - wie rund 84% der für den "Barmer Krankenkassen Report 2022" befragten Frauen. Wir werden heute über die vielen Rollen von Frauen zu verschiedenen Zeiten in unterschiedlichen Ländern reden. Wir werden aus psychologischer Sicht darüber reden, was eine "gute" Mutter ausmacht. Auch dazu gibt es neue Erkenntnisse. Ausserdem sprechen wir darüber, wie wir mit Müttern in verschiedenen Altersstufen umgehen. Eines ist uns klar: Mütter leisten jeden Tag unbezahlte Spitzenarbeit – körperlich, emotional und mental. Wenn jeder Tag Muttertag wäre, dann bräuchte es mehr als Blumen: echte Anerkennung, faire Arbeitsteilung, soziale Gleichberechtigung und politische Lösungen sind längst überfällig! Wir wünschen allen Frau und Müttern in jedem Alter - nicht nur heute - einen respektvollen Tag. Und falls sich der Partner heute mal wieder vor der Hausarbeit drücken sollte, zitiert gern Annika: "Wir Frauen haben kein eingebautes Haushaltsgen!" Bis bald, Annika & Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Juchhuuuu!!! 300 Folgen "Psychologen beim Frühstück!" Also: 300mal Dankeschön an EUCH für's Zuhören, für Kommentare, Lob und wenig wenig Kritik. Es macht uns so viel Freude, mit Euch jeden Sonntag um 9 Uhr zu Frühstücken. Auf die nächsten 300… Und das sagen wir Euch in ehrlicher Überzeugung! Denn: Wir leiden glücklicherweise nicht unter dem "Impostor-Syndrom", bei dem sich die betroffene Person für einen Hochstapler und Betrüger hält, obwohl sie objektiv kompetent ist. Sie glaubt nur, sie spiele eine Rolle und werde irgendwann „entlarvt“. Einstein, Lady Gaga, Tom Hanks und David Bowie litten und leiden darunter. Das Wort „Impostor“ (auch: imposter) stammt aus dem Englischen, ursprünglich vom lateinischen „impostor“, was so viel bedeutet wie „Betrüger“ oder „Täuscher“. Und darüber reden wir heute bei frischen Erdbeeren zum Frühstück. Das Impostor-Erleben hat meist tiefe Wurzeln im frühkindlichen Selbstbild, in familiären Bewertungen und in der frühen Formung von Leistung und Identität. Es entsteht nicht durch eine einzelne Erfahrung, sondern durch ein Zusammenspiel vieler subtiler Botschaften. Mögliche Ursachen können in leistungsbezogener Liebe liegen, wenn also Zuneigung oder Anerkennung nur bei guten Leistungen gegeben wird. Dann kann das Kind lernen: „Ich bin nur dann etwas wert, wenn ich erfolgreich bin.“ Das führt im Erwachsenenalter zu Perfektionismus, Versagensängsten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen – selbst bei objektivem Erfolg. Oder wenn Fehler in der Kindheit stark sanktioniert wurden oder als beschämend galten, lernen Kinder: „Ich darf keine Schwächen zeigen“ – was später zur Angst führt, „aufzufliegen“, sobald man nicht perfekt ist. Wenn Leistungen eher bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen des Kindes als echter Anstrengung zugeschrieben werden wie „Du bist eben klug!" – und nicht: "Du hast viel dafür gearbeitet!“, dann kann das dazu führen, dass Kinder ihren Selbstwert nicht aus realistischen, überprüfbaren Leistungen ableiten, sondern aus Fremdzuschreibungen – und die fühlen sich später „unverdient“ an. Das Impostor-Syndrom ist keine klinische Diagnose, sondern die Beschreibung eines Phänomens, das 1978 von den Psychologinnen Clance & Imes entdeckt wurde: Erfolgreiche Frauen waren trotz objektiver Kompetenz überzeugt, ihren Erfolg nicht verdient zu haben. Heute weiß man, dass es alle Geschlechter betrifft, oft in Hochleitungsumfeldern. Was tun? Vielleicht zweifelst Du manchmal daran, ob Du wirklich so kompetent bist, wie andere denken. Vielleicht hast Du das Gefühl, nur eine Rolle zu spielen – und irgendwann wird jemand merken, dass Du gar nicht so gut bist. Wenn Du Dich darin wiedererkennst: Du bist nicht allein. Diese Zweifel bedeuten nicht, dass Du unfähig bist – sie zeigen nur, dass Du ein Mensch mit Gewissen und Selbstreflexion bist. Es ist okay, sich nicht immer sicher zu fühlen. Es ist sogar mutig, das zuzugeben. Und: Du musst Dich nicht jeden Tag neu beweisen, um wertvoll zu sein. Denke einmal über diese Fragen nach: • Wann hast Du zuletzt an Deinem Erfolg gezweifelt – obwohl es gute Gründe gab, stolz zu sein? • Welche Botschaften über Leistung und Wert hast Du in deiner Kindheit gelernt – und passen sie heute noch zu Dir? • Gibt es Menschen in Deinem Leben, die Deine Stärken sehen – auch wenn Du selbst sie manchmal nicht erkennst? • Was würdest Du einer guten Freundin oder einem Freund sagen, wenn sie sich selbst so infrage stellen würden wie Du? Wenn Du nach Deiner Einschätzung unter dem Impostor-Syndrom leidest und allein nicht herauskommst, hole Dir Gespräche bei einem vertrauenswürdigen Psychologen oder Coach, der sich damit auskennt. Wir wünschen Euch viel Erfolg - und bis nächste Woche zur Folge 301! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 299: Wenn man kleingehalten wird - Infantilisierung

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Apr 27, 2025 52:00


„Püppi! Lass, ich mach das schon! Das ist viel zu schwer für Dich!“ „Mausi! Das kannst Du doch nicht!“ Na, schon mal gehört? Vielleicht in der Beziehung oder Familie? Und hat Euch im Job schon mal jemand nichts zugetraut? Oder in der Kindheit alles aus der Hand genommen und versucht, jedes Risiko aus dem Weg zu räumen? Ja, das ist beschützend, aber bei Eltern reden wir dann auch von Rasenmäher-Eltern. Weil sie alles wegmähen, was es überhaupt nur an Stolpersteinen geben könnte - was sie meistens mit bester Absicht und aus Angst tun. Aber damit können die Kinder natürlich keine eigenen Fehler machen, also keine Erfahrungen sammeln. Sie werden bevormundet, also künstlich klein gehalten. Die Folge: fehlendes Selbstbewusstsein, keine Lernkurve, Unsicherheit (manchmal als Arroganz getarnt) und fehlende Lebenserfahrung. Das gilt für jeden Menschen in kleingehaltenen Situationen. Interessanterweise ist diese Art von Entmündigung recht vielen jungen Leuten passiert, so dass es jetzt schon „Adulting Kurse“ (von „adult“=Erwachsener) gibt, in denen man Selbstbewusstsein, gesellschaftliche Anforderungen und normale Interaktion zwischen Erwachsenen nachlernen kann. Wir unterhalten uns heute über Infantilisierung, also das „Kindlichhalten“ von Menschen. Das passiert auch in einer Gesellschaft, in der durch viele Apps und Werbung Lösungen für alle Lebenslagen vorgeschlagen werden und damit die Eigenständigkeit unmerklich verringert wird. Infantilisierung passiert auch in der Altenbetreuung, wo Pflegepersonal plötzlich wieder mit Kinder- und Babyjargon spricht. Andererseits finden wir angesichts von Kriegen und Krisen einen ganz bewussten Rückzug in kindlichere Welten wunderbar: Animefilme, Plüschtiere sammeln, Verkleidungsparties, grosse Fell-Maskottchen, Aufkleber oder Computerspiele. Manchmal, wenn das Leben zu groß wird, retten wir uns zurück in kleine Welten – mit sprechenden Katzen, übergroßen Plüschwesen oder einem Avatar, der magische Kräfte verleiht. Wie sehen Eure kleinen Fluchten aus? Und habt Ihr auch schon einmal "Kleinhalten" erlebt? Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 298: Opfer bringen – warum Helfen heute ein Akt des Widerstands ist

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Apr 20, 2025 57:53


Willkommen bei unserem Oster-Special: „Opfer bringen – warum Helfen heute ein Akt des Widerstands ist“ Ostern erzählt eine alte Geschichte: Einer, nämlich Jesus, gibt alles – für andere. Sie ultimative Opferbereitschaft, die Hoffnung bringen soll. Und Heute? Wird eher derjenige gefeiert, der sich nimmt - wie Trump - nicht der gibt. Wir leben in einer Zeit, in der Altruismus belächelt und Egoismus gefeiert wird. Da treffen "Gutmenschen" auf Egoisten, Empathen auf Psychopathen, Soziale auf Narzisten. Das Wort Opfer hat inzwischen einen herablassenden Beigeschmack und wird als Schimpfwort verwendet, Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft gelten als naiv und dumm. Donald Trump ist nicht nur ein Politiker – er ist ein Symbol. Für eine Kultur, die Helfen für Schwäche hält. In der es um Deals und Machtdemonstrationen, um Destruktion und Eigengewinn geht. Mitgefühl, Kompromisse, Menschlichkeit, Diplomatie und langfristige Lösungen für alle haben in der Trumpschen Vorstellung keinen Platz. Deshalb ist jeder, der dagegen angeht, mutig und stark. deshalb ist in einer Ellbogengesellschaft Opferbereitschaft Widerstand - gegen Kälte, gegen Gleichgültigkeit, gegen die Diktatur des Egos. Ausserdem sagt die psychologische Forschung: Wer gibt, gewinnt. Unser Gehirn belohnt das Gute bis hin zum "Helfers High". Aber was passiert mit einer Gesellschaft, in der niemand mehr bereit ist, etwas zu opfern? Wir freuen uns über Eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema und wünschen Euch schöne Ostern. Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 297: Zu früh erwachsen - Parentifizierung

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Apr 13, 2025 59:18


Unsere Freundin Christin ist heute wieder mit dabei - und die hat es selbst erlebt: Schon als kleines Kind musste sie saubermachen, saugen, wischen und Geschirr spülen. Sie hatte das Haus innen sauberzuhalten, der Bruder den Garten. Wenn sie von der Schule kam, warteten schon die Aufgabenzettel ihrer Mutter. Der Stiefvater kontrollierte abends. Um Schularbeiten, Sport, Wäsche oder Essen hatte Christin sich selbst zu kümmern. Nix Kindheit: ein kleiner Erwachsener! Was passiert nun, wenn Kinder Verantwortung tragen, die eigentlich Erwachsene übernehmen sollten? Wenn sie trösten, statt getröstet zu werden? Wenn sie Entscheidungen treffen, bevor sie überhaupt wissen, wie? In unserer neuen Folge sprechen wir über Parentifizierung – ein Phänomen, das vielen unbekannt ist, aber unglaublich viele betrifft. Kinder, die emotional oder organisatorisch in die Rolle eines Elternteils rutschen. Kinder, die funktionieren müssen, obwohl sie selbst noch Halt gebraucht hätten. Wir gehen den Fragen nach: Woran erkenne ich, ob ich parentifiziert wurde? Wie wirkt sich das bis ins Erwachsenenleben aus? Und: Was hätte ich als Kind eigentlich gebraucht? Außerdem: Eine Checkliste zum Nachdenken auf https://psychologethiel.de, echte Reflexionsimpulse – und ein achtsamer Blick zurück, der vielleicht auch ein Stück Entwicklung nach vorn erlaubt. Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag und schreibt uns gern über Eure Erfahrungen mit dem Thema. Christin, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Schweissausbruch, Atemnot, Herzrasen, Kontrollverlust, Fluchtimpuls und das Gefühl, gleich zu sterben oder verrückt zu werden. Das Ganze ausgelöst durch irgendeinen Trigger. Kennst Du? Glückwunsch: Du hattest eine Panikattacke. Wie jeder fünfte Erwachsene in Deutschland auch. Zumindest einmal in seinem Leben taucht eine unkontrollierbare, plötzlich Panikattacke auf. Warum? Eigentlich soll uns Angst vor Gefahren warnen und schützen: Wir kommen automatisch in einen "fight or flight"-Modus, in dem unserem Körper in kürzester Zeit extrem viel Energie zur Verfügung gestellt wird, um uns gegen Angreifer zu schützen - eben mit Kampf oder Flucht. Nur ist manchmal der Säbelzahntiger heutzutage ein stressiger Supermarkt… Bei Panikattacken reagiert dieses Überlebenssystem "falsch positiv", so als ob eine unmittelbare Lebensgefahr bestünde, obwohl keine reale Bedrohung da ist. Wie entsteht nun eine Panikattacke? Was passiert dabei in unserem Gehirn? Welche "Erste Hilfe Maßnahmen" können wir während der Attacke anwenden? Wie können wir ihr vorbeugen? Wann kann mir eine Therapie helfen? Darüber reden wir heute - mit vielen persönlichen Beispielen. Wir freuen uns auf Euch, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00
Folge 295: Wenn die Romantik flöten geht...

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Play Episode Listen Later Mar 30, 2025 50:56


Abschied in Casablanca: "Ich schau Dir in die Augen, Kleines!" Kerzenschein. Sanfte Musik. Lächeln. Warme Berührungen. Innige Beziehung. Leidenschaft… Für viele sind das die Zutaten für die Grundausstattung einer romantischen Situation. Doch dann kommt der Göttergatte mit einem rot gesprühten mickrigen Kaktus zum Valentinstag daher. Und bei der schönen Seefahrt mit Blick in den Sonnenuntergang säuselt der Geliebte plötzlich: "Ich glaube, mir wird schlecht…" Tja, das war's dann mit der Romantik! Aber warum ist uns Romantik wichtig? Was verstehen wir überhaupt darunter? Ist Romantik für jeden etwas anderes? Und warum gehen die Situationen oft so wunderbar daneben? Ist auch dies "daneben gehen" und der Humor, der damit einhergeht, eine gewisse Form der Romantik - nur eben für etwas ironischere Menschen? Wir beleuchten Romantik heute sowohl von persönlicher wie auch von psychologischer Seite. Und gern würden wir von Euch erfahren: Wie sieht's bei Euch mit Romantik aus? Viel Spaß wünschen Christin, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

"Duuu duddu du duddududududu, don‘t worry be happy…!" Es kann dieses Lied sein, eine bestimmte Situation, eine kleine Geschichte, Erinnerungen an Mutti, die Kuchen backt, Papa, der eine Geschichte vorliest…, es kann ein Fantasiewald, ein Konzert des Lieblingskomponisten, ein besonderer Film oder eine ausgedachte Phantasy-Welt mit dem schärfsten Helden ever sein. Alles kann ein imaginärer Happy Place sein. Viele von uns leiden unter der so genannten Free Floating Anxiety. Eine frei schwebende Angst, deren Ursache wir gar nicht genau zuordnen können. Krisen, verrückt gewordene Politiker, Wirtschaftskrise, Einsamkeit oder wirtschaftliche Engpässe – alles kann dazu führen, dass wir so ein diffuses Angstgefühl haben. Als Gegenmittel hilft da der Happy Place. Wenn Angst aufkommt, übernimmt das limbische System, insbesondere die Amygdala, die Kontrolle. Es aktiviert den „Fight-or-Flight“-Modus, um uns vor vermeintlichen Gefahren zu schützen. In diesem Zustand fällt es dem präfrontalen Kortex – dem Teil des Gehirns, der für bewusste Entscheidungen und Imagination zuständig ist – schwer, sich durchzusetzen. Der Zugang zum „Happy Place“ wird blockiert, weil der Körper glaubt, dass wir uns in akuter Gefahr befinden. Wie kann man den Zugang zum "Happy Place" erleichtern? Durch regelmäßiges Training: Wenn man in entspannten Momenten den gedanklichen Zugang zu seinem imaginären „Happy Place“ übt, kann das Gehirn diese Verbindung schneller herstellen, wenn es drauf ankommt. Übrigens: Euer Happy Place muss nicht immer super ernst oder tiefgründig sein, oft hilft auch einfach Humor und Quatsch - je absurder, umso besser! Wie das funktioniert, werden wir Euch in dieser Folge erzählen! Wir wünschen Euch einen "Happy Sunday", Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Fasten? Digital Detox? Weniger shoppen? Warum fällt es einigen von uns so schwer, auf Dinge zu verzichten? Warum werden andere geradezu euphorisch, wenn sie eine Zeitlang fasten können? Welche psychologischen Vorteile kann das Reduzieren haben - und ab wann kann es vielleicht sogar gefährlich werden? Ein für uns spannendes Thema zum Beginn der Fastenzeit und in einer Welt, in der wir bombardiert werden mit Reizen und Verlockungen, die uns zum Konsumieren statt zum Verzichten anregen sollen. Was passiert bei Verzicht in unserem Gehirn? Bin ich ein schwacher Mensch, wenn ich keine Lust auf Einschränkungen habe? Wie finde ich die gesunde Balance zwischen Verzicht und Genuss - zwischen bewußt genießen und bewußt verzichten? Wir freuen uns auf Eure Reaktionen! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Na, was meint Ihr? Wie oft hat Trump in seiner ersten Amtszeit gelogen? Unglaubliche 30.500 falsche oder irreführende Aussagen hatte damals der neugewählte amerikanische Präsident nachweislich während seiner ersten Amtszeit nach dem "Washington Post Fact Checker" getätigt. "PolitiFact" bewertete 70% seiner überprüften Aussagen als "größtenteils falsch". Lügen und Fake News als Mittel der Trumpschen Politik? Offensichtlich Ja! Aber warum glauben ihm scheinbar doch so viele Menschen, sodass er wiedergewählt wurde? Interessanterweise glauben wir irgendwann jede Story, wenn sie uns bloß oft genug und immer wieder erzählt wird. Deshalb beschäftigen wir uns u.a. mit der "Big Lie"- Technik, nach der die Wiederholung von Lügen sie für viele Menschen glaubwürdiger macht. Warum lügen wir überhaupt? Wie können wir uns vor Fake News und Deepfakes im Internet schützen? Wie können wir unseren Nachwuchs vor Fake News schützen? Können Notlügen vielleicht auch prosoziale Seiten haben? "Ehrlichkeit währt am längsten" - so ein Sprichwort. Ist es wirklich so? Und was ist "die Wahrheit"? Hat nicht jeder seine eigene Wahrheit und Realität? Das Thema Lügen ist ein universelles Phänomen und psychologisch hochinteressant, weil es tief in unserer kognitiven, sozialen und moralischen Entwicklung verwurzelt ist. Wusstet Ihr übrigens, dass Kinder unter vier Jahren nicht lügen können? Wir freuen uns wie immer über Eure Kommentare zu dem Thema - und bitte keine prosozialen Fake News… Bis nächsten Sonntag, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Die Bahn hat Verspätung? Also Zeit fürs Lesen. Schmerzhafte Trennung? Vielleicht endlich der Punkt, um die langerträumte Reise zu unternehmen. Und eine fiese Krankheit? Kann Dir unter Umständen in der Reha ein neues Lebensprojekt oder eine neue Leidenschaft bringen. Du weißt nie vorher, wie sich die Dinge entwickeln. Aber Du kannst die Art beeinflussen, wie Du mit Krisen und Rückschlägen umgehst. Der amerikanische Schriftsteller Elbert Hubbard schrieb 1915: "Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus!" Das nennen wir heute in der Psychologie "Limonading". Damit ist keineswegs unrealistischer, übersprudelnder Optimismus und durchgehend positives Denken gemeint, sondern eher die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen positive Erfahrungen zu erkennen, etwas zu lernen, kreative neue Lösungswege einzuschlagen und auch mal spielerisch zu erforschen. Oder wie es Nelson Mandela sagte: „Ich verliere nie. Entweder ich gewinne oder ich lerne!“ Laut einer aktuellen Studie der Oregon State University zeichnen sich besonders verspielte Menschen beim Lemonading aus. Durch ihre Verspieltheit und ihrem Streben nach Spaß sind sie eher neugierig, flexibel, kreativ und dadurch in schwierigen Situationen belastbarer. Doch wie bekomme ich Lemonading in meinen Alltag? Wie kann ich eine gewisse Leichtigkeit lernen? Genau darum geht es in diesem Podcast. Viel Spaß beim Spielen wünschen Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Messingringe um den Hals: Giraffenhälse sind topmodisch bei den Padaung-Frauen in Myanmar. Schwarz lackierte Zähne waren voll im Trend im Japan des 18. Jahrhunderts. Ob letztendlich für Haarausfall sorgende Haarmasken mit Pferde-Urin für rotblondes Haar oder halsbrecherische 50cm hohe Schuhe (sogenannte Calsagnini) um schlanker zu wirken bei den Venetianerinnen der Renaissance, extrem schmerzhaft gewickelte Lotus-Füße der Mädchen im alten China oder Blei-Schminke zur Zeit Elisabeth 1., die die Haut wegätzte - immer will der Mensch gut aussehen und eifert dem Schönheitsideal seiner Zeit und seines Umfelds nach, egal welche langfristigen Konsequenzen dies für ihn hat. Denn: Es gibt keine "objektive" Schönheit! Sie ist subjektiv, liegt im "Auge des Betrachters" und wird durch kulturelle, gesellschaftliche und mediale Normen geprägt. Aber warum ist Aussehen bloß so wichtig? Warum nimmt man Schmerzen und körperliche Reaktionen in Kauf? Gibt es Unterschiede bei Männern und Frauen? Warum benutzen wir Filter ohne Ende bei unseren Fotos? Wollen wir wirklich nur dazugehören und nicht aus der Masse herausfallen? Aber was ist mit der Individualität, was mit der Realität? Die meisten sind eben keine Models… Die Zufriedenheit mit unserem Körper, unserem Aussehen ist eine wichtige Quelle für unser Selbstwertgefühl. Finde ich mich vergleichsweise häßlich, habe ich ein negatives Selbst- und Körperbild, kann das zu permanentem psychischen Stress und am Ende sogar zu einer psychischen Erkrankung führen. Es gibt viele verschiedene Formen von Essstörungen, u.a. Magersucht, Bulimie, Binge Eating, Depressionen durch Adipositas usw. Spätestens wenn Dein Denken an Essen, Gewicht, Figur und Aussehen Deinen Alltag dominiert, wenn Gefühle wie Schuld, Scham oder Angst in Bezug auf Essen auftreten, solltest Du Dir frühzeitig professionelle Hilfe suchen. Frage bei Deiner Krankenkasse nach, die meistens eine Vielzahl von Angeboten bei Essstörungen bieten. Über Schönheit, Body Positivity und Ausstrahlung unterhalten wir uns heute… wieder mit Christin. Viel Spaß! Christin, Annika und Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Na? Etwas Casu Marzu (Madenkäse) oder Balut (angebrütete Eier) zum Frühstück? Nein? Eklig? Wäre in Sardinien oder auf den Philippinen aber eine Delikatesse! Und wie steht's mit Hákarl, fermentiertem Hai aus Island? Der Ammoniakgeruch dieses "Gammelhais" löst bei vielen Menschen Würgereflexe aus - und sein Verzehr ist schon längst in den sozialen Medien eine Challenge. Aber spätestens beim Surströmming - schwedischem fermentiertem Hering in Dosen, der in den Konserven weiterreift, sodass es wegen Explosionsgefahr verboten ist, diese Dosen in ein Flugzeug mitzunehmen - reden die einen von der schlimmsten olfaktorischen Zumutung, während einige Schweden diesen Müffelfisch mit Zwiebeln, Kartoffeln, Knäckebrot und viel Alkohol als Sommerdelikatesse empfinden. Dafür werden diese Schweden wahrscheinlich etwas anderes als eklig empfinden. Vielleicht Sauerkraut? Deshalb sprechen wir heute über eine Emotion, die wir alle haben, über die aber wenig geredet wird: Ekel! Ekel hat eine evolutionspsychologische Funktion, ist aber auch kulturell und individuell geprägt. Man kann sich vor physischen Dingen wie Gerüchen oder Schimmel ekeln, vor Dingen und Tieren, man kann sich aber auch vor Handlungen oder Amoral ekeln. Es gibt Menschen, die keine Ekelgrenze haben, was es ihnen leicht macht, Straf- und Gräueltaten zu begehen. Und natürlich Menschen, die sich sehr leicht ekeln, die u.a. aus Ekel vor Schmutz und Bakterien einen behandlungsbedürftigen Zwang entwickeln. Und so reden wir mit Euch über unsere Ekelerfahrungen, die wir in verschiedenen Teilen der Welt gemacht haben und über die Grenze, ab der Ekel pathologisch werden kann. Trotz einiger ekliger Lebensmittelbeispiele wünschen wir Euch ein genußvolles Frühstück am Sonntag. Freut Euch einfach, dass Ihr leckere Dinge auf dem Tisch habt! Bis bald, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Kennt eigentlich jeder: Wir machen immer wieder den gleichen Fehler. Oder wir machen immer das Gleiche und erwarten aber, dass etwas anderes dabei herauskommt. Nur, dass sich so keine Änderungen oder Lösungen einstellen. WIR müssen etwas anders machen. Aber was? Und wie? Ein Perspektiv-Wechsel wäre ein prima erster Schritt, um die ganze Situation von aussen oder von oben oder mit den Augen eines anderen zu betrachten. Ab und zu mal das eigene Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten kann nämlich helfen, Probleme zu lösen, festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen und dadurch bessere Entscheidungen zu treffen. Welche Methoden und Techniken bietet die Psychologie zum Perspektiv-Wechsel? Warum ist es Kindern erst ab einem bestimmten Alter möglich, die Sichtweise einer anderen Person einzunehmen? Was passiert, wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, sich selbst kritisch einzuschätzen oder sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen? Für uns ein spannendes Thema - für Euch hoffentlich auch! Schreibt uns gern über Eure Erfahrungen mit Perspektiv-Wechseln. Bis bald, Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Na, das war nix mit dem Babyschlaf… Christin, die heute mit uns frühstückt, haben nacheinander ihre vierjährigen Zwillinge aus ihrem Bettgedrängelt. Ihr intensiv schnarchender Mann sägte einen großen Wald ab…Und bei uns mußte Annika musste wegen unseres Frühstücks ihren Schlaf abbrechen - Garant für Grummelei und kleine Augen - ausserdem war ihr nachts so kalt. Erholung also gleich Null. Nur Tilly hat gut ausgeschlafen - aber der hat jetzt Hunger… Und mit dem "Schlafen wie ein Baby" ist das sowieso so eine Sache: Die meisten Babies schlafen streckenweise prima, sind aber alle zwei Stunden hungrig… Es gibt wahrscheinlich keine Eltern, die in der Babyphase ihrer Kinder überhaupt ausreichen Schlaf bekommen. Doch ab wann ist Schlaf erholsam? Wieviel Schlaf brauchen wir eigentlich und was passiert in Körper und Psyche bei Schlafentzug? Wie kommen wir in einen regenerativen Schlaf und was können wir tun, wenn wir vor lauter Sorgen nicht in den Schlaf kommen? Dieses und einiges mehr bekommt Ihr heute von uns auf die Ohren, damit Ihr gut und erholsam schlafen könnt. Christin, Annika und Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Erst einmal vorneweg: Heute gehts bei uns nicht um Winterblues, Traurigkeit oder depressive Verstimmung - wir sprechen heute über klinisch relevante Depressionen. DEPRESSIONEN SIND ERKRANKUNGEN, DIE BEHANDELT WERDEN MÜSSEN UND GEHEILT WERDEN KÖNNEN! Fast 10 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer depressiven Erkrankung. Wir werden Euch die Symptome schildern, die auf eine behandlungsbedürftige Depression hinweisen, damit Ihr sie bei Euch selbst oder in Eurem Umfeld entdecken könnt. Wir erklären Euch kurz die verschiedenen Formen von Depressionen und schlagen Behandlungsarten und Wege zur Therapie vor. Hier schon mal eine kleine Auswahl von Adressen, an die Ihr Euch wenden könnt, falls Ihr selbst oder jemand in Eurer Umgebung Symptome einer Depression zeigen sollte: In Notfällen, z.B. bei drängenden und konkreten Suizidgedanken, auch bei anderen, wende Dich bitte sofort an die nächste psychiatrische Klinik (Internet) oder wähle den Notruf unter der Telefonnummer 112. Ein psychologisches Erstgespräch bei Dir in der Nähe - um abzuklären, ob tatsächlich eine behandlungsbedürftige Depression vorliegt - kannst Du beim ärztlichen Notdienst unter 116 117 erfragen. Mehr Infos über Depressionen und einen Selbsttest findest Du auf der Website der Deutschen Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/selbsttest-offline Wir wünschen Dir viel Kraft, falls Du selbst oder einer Deiner Lieben in einer Depression stecken sollte. Denke bitte immer daran: Es gibt Wege aus dieser Erkrankung! Annika + Tilly

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Auch so müde, antriebslos, Energie gleich Null? Hast Du eine Kälte-Unverträglichkeit entwickelt und ein magisch-konstantes Verlangen nach Süßigkeiten entwickelt? Klarer Fall: Diagnose "Winterblues"! Christin und Annika stimmen da ganz klar ein: Christin vermisst die Sonne, Annika mutiert zur Bettwurst. Und Tilly zeigt sich solidarisch - zumindest, was seinen Konsum von Maxis Super-Nußecken angeht. Wann reden wir Psychologen aber offiziell vom Winterblues und ab wann von einer behandlungsbedürftigen Depression? Und was kann man in welchem Fall machen, um aus einem derartigen Stimmungstief herauszukommen? Darüber reden wir heute zusammen mit Christin. In der nächsten Woche werden wir uns dann mit klinisch relevanten Depressionen beschäftigen, die unabhängig von Jahreszeiten auftreten können und dringend behandelt werden müssen. Wir wünschen Euch einen kuscheligen Sonntag, Annika, Christin und Tilly Hier einige Adressen, unter denen man sich Hilfe bei Depressionen oder einen Termin zur psychologischen Diagnostik besorgen kann: In Notfällen, z.B. bei drängenden und konkreten Suizidgedanken, wende Dich bitte an die nächste psychiatrische Klinik oder wähle den Notruf unter der Telefonnummer 112. Ein psychologisches Erstgespräch bei Dir in der Nähe - um abzuklären, ob tatsächlich eine behandlungsbedürftige Depression vorliegt - kannst Du beim ärztlichen Notdienst unter 116 117 erfragen. Mehr Infos über Depressionen und einen Selbsttest findest Du auf der Website der Deutschen Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/selbsttest-offline

Psychologen beim Frühstück---Jeden Sonntag---Ab 9.00

Kennen wir alle, machen wir alle: Neues Jahr - wir fassen gute Vorsätze. Und zwei Monate später schmeckt die Schokolade wieder so gut und ins Fitnessstudio sind wir auch nur dreinmal gegangen. Tja, das war's dann in diesem Jahr mit den guten Vorsätzen. Warum ist das so? Und wie schaffen wir es, unsere Ziele wirklich dauerhaft umzusetzen? Bei unserem heutigen Frühstück, bei dem wieder unsere Freundin und Redaktionsassistentin Christin dabei ist, sprechen wir über die Hürden beim Umsätzen unserer Vorsätze und die Fehler, die uns dann vom Durchhalten abhalten. Wir verraten Euch psychologisch fundierte Strategien, mit denen Ihr Eure Vorsätze nachhaltig in die Tat umsetzen könnt. Egal ob es um mehr Sport, weniger Stress oder eine gesündere Ernährung geht – mit unseren Tipps bleibt Ihr dran. Lasst uns loslegen! Viel Erfolg wünschen Euch Christin, Annika + Tilly

Quo Vadis?
Love of the Eucharist w/Father Michael Thiel

Quo Vadis?

Play Episode Listen Later Jul 17, 2024 45:51


Love for the most Holy Eucharist led Father Michael Thiel to a deep faith, to the priesthood, and eventually to helping lead the National Eucharistic Pilgrimage in the Diocese of Green Bay both on land...and boat!

Performance Matters Podcast
Episode #103 | Maintaining Business Continuity

Performance Matters Podcast

Play Episode Listen Later Feb 8, 2023 29:17


In this episode of the Performance Matters podcast, host Michael Thiel sits down with Joe LaFleur, business continuity consultant at... The post Episode #103 | Maintaining Business Continuity appeared first on GP Strategies Corporation.