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(00:54) Ein Festival nur für Animationsfilm – das ist das «Fantoche» in Baden. Mittlerweile hat sich das Schweizer Festival auch international einen Namen gemacht. Am Wochenende ist die aktuelle Ausgabe zu Ende gegangen. Unsere Kritikerin hat sich über die grosse Formenvielfalt am Festival gefreut. Weitere Themen: (05:44) «In die Schweiz» zum Sterben - die US-amerikanische Autorin Emma Cline erzählt in ihrem neuen Roman von einem assistierten Suizid. (09:55) Kunst zum Anfassen - im Blindenmuseum Zollikofen kann man Reliefs vom Pädagogen Martin Kunz mit den Händen «angucken». (14:05) Eine Erzählwelt wie ein groteskes Wimmelbild - Şeyda Kurt entwirft in ihrem ersten Roman «Zeit der Monster» ein opulentes Weltuntergangsszenario.
260818PC Lesezeit – Urlaubstagebuch Tag 8Mensch Mahler am 18.08.2026Es gab Jahre, da hatte ich 7 oder 8 Bücher im Koffer, wenn ich in den Sommerurlaub gefahren bin. Dann kam die Zeit der elektronischen Bücher. Das hat manches vereinfacht, was das Transportgewicht angeht. Angefreundet habe ich mich mit den Kindles dieser Welt nicht wirklich. Also jetzt wieder Taschenbücher, Paperbacks, Hardcover. Meine Frau ist seit Jahren in einem Literaturkreis. Davon profitiere ich – und außerdem gibt es an jeder Ecke eine Tauschbörse für gebrauchte Bücher. In diesen Urlaub habe ich – neben dem Hurtigruten-Reiseführer folgendes dabei: Anna Gavalda „Zusammen ist man weniger allein“ – ein toller Roman über verlorene Seelen in Paris. Ausgelesen. Dann darf ein Dirk Rossmann nicht fehlen, bereits der dritte, den ich lese: „Der Zorn des Oktopus“ ein Zukunftskrimi im Jahr 2029. In Bücherschränken habe ich einen Fitzek gefunden, den ich noch nicht gelesen hatte: Den Psychothriller „Das Geschenk“. Conny hat gerade Gabriela Zalapis „Ilaria“ ausgelesen. Ein Vater entführt seine Tochter und macht mit ihr einen Roadtrip durch Italien. Ein Familiendrama, das bedrückend ist und sich trotzdem zu lesen lohnt. Auf dem Campingplatz an der Ostsee habe ich „Seefahrt“ gefunden, ein Kluftinger Krimi. Den habe ich als Reserve dabei. Und jetzt gerade ausgelesen: Den neuen Robert Seethaler: „Die Straße“. Ein ganz besonderes, hochgelobtes Buch, das es in dieser Form noch nie gab. Man kann das Genre als "Form des literarischen Streetviews" charakterisieren. Robert Seethalers raffiniertes erzählerisches Arrangement in "Die Straße" ist wirklich bemerkenswert. Ich habe das Buch, das 230 Seiten lang nur Fragmente enthält, in 24 Stunden durchgelesen.Heimliche Heldin dieses Romans ist die Straße selbst, "scheinbar unscheinbar" bietet sie eine Art Querschnitt menschlicher Erfahrungen: enttäuschte Liebe, üble Gerüchte, Kriegserinnerungen, Obdachlosigkeit, Rassismus, Migration, Brandstiftung und fragwürdige Immobiliengeschäfte. Seethaler lässt seine Erzählung flugs über all diese Geschehnisse und Gespräche hinweggleiten, verknüpft dabei seine knappen Momentaufnahmen geschickt durch wiederkehrende Motive und Begriffe. Zum Anfang mögen einige der oft namenlosen Stimmen noch etwas gespensterhaft wirken, doch nach und nach entfaltet sich vor den Lesenden eine Art literarisches "Wimmelbild" voller klarer, schillernder Charaktere und Verbindungen. Verkürzungen sind zwangsläufig integraler Bestandteil dieser Erzählweise. Ins Gefühlsselige kippen sie nur einmal, in der Erzählung einer verliebten Floristin. Doch dies kann man dem Autor ohne weiteres nachsehen, der hier seine Kunst der Darstellung komplexer Mikrokosmen zur Perfektion bringt.Ich kann dieses Buch „Die Straße“ von Robert Seethaler wärmstens empfehlen, weil es ein ganz besonderes Lese-Erlebnis aufmacht. Und: Ich freue mich jetzt auf zwei Wochen Seereise mit meinen literarischen Schätzchen im Gepäck. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Angelika Klüssendorfs neuer Roman „Trost“ ist ein Wimmelbild aus der Corona-Zeit. Die Pandemie wirkt dabei wie ein Verstärker gesellschaftlicher Konflikte.
In unserer 100. Ausgabe Ausgelesen sprechen wir passenderweise mal wieder über ein Werk aus der Hohen Republik. Über kein Projekt haben wir in den vergangenen 100 Folgen mehr gesprochen als über dieses. Zudem geht es nicht um irgendein Werk, sondern um die finalen Ausgaben der Marvel-Hauptreihe. In Fear of the Jedi/Die Angst der Jedi und The Beacon findet die Reise von Lourna Dee, Keeve Trennis und Co ein vorläufiges Ende. Ob dieses Ende und der Weg dahin passend dargestellt sind, darüber reden Ines, Matthias und Tobias in dieser Ausgabe. Es geht um die Frage, ob Keeves Entscheidung am Ende zu schnell fällt und ob sie genügend Tragik hat, um noch Jahrzehnte später von Yoda betrauert zu werden. Außerdem sprechen wir über die zu große Anzahl an Raumschlachten, offensichtliche Träume, unnötige Rentner auf Raumschiffen und die namensgebende Angst. Ganz am Ende gibt es auch noch eine kleine Rede zu 100 Folgen Ausgelesen. Also dranbleiben und unbedingt in die Kommentare schreiben, was eure Lieblingsausgabe Ausgelesen ist. Zeitmarken 00:00:00 - Begrüßung 00:03:31 - Erwartungen an die finalen Hefte 00:10:42 - Welche Figur funktioniert am besten? 00:12:41 - Die Zeichnungen 00:16:40 - Leseempfehlung oder -notwendigkeit 00:19:29 - Spoiler ab hier: Die Handlung 00:20:41 - Zu viel Raum für zu viele Schlachten 00:25:15 - Angst, Trennis? 00:36:41 - Lourna und das Bore-Out 00:50:47 - Keeve Trennis: Hauptsache raus 01:09:20 - Wimmelbild auf Dalna 01:18:07 - Fazit und Ausblick 01:26:06 - Ein paar Worte zu 100 Folgen Ausgelesen Blick in die Datenbank Zur Werksübersicht von Die Angst der Jedi (Fear of the Jedi), geschrieben von Cavan Scott Die finale Reihe erschien ab 19. Februar 2025 monatlich in fünf Einzelheften. Am 10. Oktober 2025 folgte ein Sammelband bei Marvel, am 24. April 2026 der komplette Omnibus aller Phase III-Marvel-Comics. Auf Deutsch erschien die Reihe gesammelt am 19. Mai im gleichnamigen Sonderband. Zur Werksübersicht von The Beacon, geschrieben von Cavan Scott Das Einzelheft erschien erstmals am 30. Juli 2025 auf Englisch Auf Deutsch wurde es zusammen mit dem Sonderband am 19. Mai erstmals veröffentlicht. Die Rezensionen Matthias hat sowohl die restliche Hauptreihe als auch das Abschlussheft The Beacon rezensiert. Am Ende war er zufrieden und sah die Chance für die Figuren, nun etwas durchzuatmen. Denn: "über ein Wiedersehen mit bekannten Figuren oder auch ganz neue Geschichten würde ich mich sehr freuen, gleich ob Roman, Comic oder Hörbuch." Tobias (Rezension folgt!) hat den deutschen Sonderband rezensiert und ist insgesamt zwar zufrieden, kritisiert aber vor allem die Story-Entscheidungen rund um Keeve Trennis am Ende. Diese seien zu wenig dramatisch, als dass Jahrzehnte später Yoda noch traurig darüber sein dürfte. Damit habe sich Cavan Scott mit der Anspielung in Dooku: Jedi Lost und der schlussendlichen Auflösung, auf die wir alle jahrelang gewartet haben, keinen Gefallen getan. Den JediCast abonnieren Wir sind auf allen gängigen Podcast-Plattformen vertreten! Abonniert uns also gerne auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts (etc.) oder fügt bequem unsere Feeds in euren präferierten Podcast-Player ein. Alle Links dazu findet ihr oben unter dem Player verlinkt sowie auch jederzeit unter dem Audioplayer in der rechten Sidebar. Wir freuen uns auch immer über Bewertungen auf den jeweiligen Podcast-Seiten. Falls ihr umfangreichere Anmerkungen habt, schreibt auch gerne eine Mail an podcast@jedi-bibliothek.de! Unsere Arbeit unterstützen Wir haben einen Buymeacoffee-Link. Darüber könnt ihr uns einmalig einen gewünschten Geldbetrag zukommen lassen. Damit setzen wir dann Gewinnspiele, Convention-Auftritte oder technische Ausstattung für unser Projekt um. Danke für eure Unterstützung! Eure Meinung! Wie hat euch das Finale der Marvel-Hauptreihe überzeugt und was wünscht ihr euch für die Zukunft der Figuren? Außerdem: Was ist eure Lieblingsfolge aus 100 Folgen Ausgelesen? Schreibt sie uns sehr gerne in die Kommentare und kurz dazu, warum. Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Max Duttenhofer hätte die Apotheke des Vaters übernehmen sollen. Aber es kommt anders. Ihn interessiert mehr das Schießpulver. Im Neckartal bei Rottweil baut er eine Pulverfabrik, es ist die Keimzelle zu einem "schwäbischen Kartell" mit Daimler und der Gewehrfabrik Mauser. Johann Reißer erzählt die Geschichte des widersprüchlichen Frauenhelds und weitgereisten, kiffenden Industriellen und Netzwerks, aber er entwirft in seinem Debütroman auch ein Panorama Deutschlands. Vor allem erzählt er, wie die Schießpulverfabrik eine ganze Stadt bestimmt. "Pulver" ist Wimmelbild, Sozialkritik, Industriegeschichte. Stephan Ozsváth ist mit ihm über die Insel Eiswerder in Berlin-Spandau gestreift, einst wichtiges Zentrum preußischer Rüstungsindustrie. Das Buch: Johann Reißer: Pulver, FVA, 480 Seiten, 26,00Euro. Die Bücher, über die Stephan und Johann sonst noch sprechen: Johann empfiehlt Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus Verlag. 727 Seiten, 25 Euro. Olga Tokarczuk: Spiel auf vielen Trommeln. Kampa Verlag, 386 Seiten, 26,00 Euro. Stephan empfiehlt Yaryna Chornohuz: Dasein: Verteidigung der Präsenz. Mauke-Verlag. 104 Seiten. 20,00 Euro. Der Autor Johann Reißer, geboren 1979 in Regensburg. Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Regensburg und Berlin. Er promovierte über Archäologie und Sampling in der deutschen Lyrik nach 1960. Er schreibt Theaterstücke und Performances, seine Auftritte sind oft intermedial. Er lehrt Kreatives Schreiben und Philosophie in Bildungs- und Kultureinrichtungen, moderiert und organisiert Kulturveranstaltungen. 2014 war er Stadtschreiber in Rottweil. "Pulver" ist sein erster Roman. Der Ort Insel Eiswerder, Berlin-Spandau Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch in ARD Sounds https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Zum ersten Mal in diesem Jahr werfen Johannes und Roman mal wieder ein paar Schlaglichter auf aktuelle Themen. Denn es ist einiges los! Die Initiative „Tierversuche verstehen“, oft einfach TVV abgekürzt, wird 10 Jahre alt! Das wird mit diversen Aktivitäten über das Jahr verteilt gefeiert, der Auftakt ist bereits gemacht. Außerdem geht TVV zum aktuellen Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“ mit einem eigenen Exponat an Bord des Schiffes „MS Wissenschaft“. Referentin Laura Berg berichtet, wie es dazu kam, und wo man sich das Schiff auf seiner Route quer durch Deutschland anschauen kann. Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr am 24.4. wieder der Internationale Tag des Versuchstiers – ein Tag der die awareness zum Thema Tierversuche steigern soll – und das unzweifelhaft auch tut. Nicht zuletzt veranstalten viele Forschungseinrichtungen eigene Aktionen aus diesem Anlass. Und am Schluss diskutieren Johannes und Roman noch über den brandheißen Fund eines Enzyms, das einen DNA-Strang ohne Template synthetisieren kann – uff! Kann das wirklich sein? Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: TVV-Jubiläum: https://www.tierversuche-verstehen.de/10-jahre-tierversuche-verstehen-eine-bewegung-wird-erwachsen/Erste Interviews:https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-treue-wir-sind-kein-feigenblatt/ und: https://www.tierversuche-verstehen.de/prof-stefan-schlatt-vor-allem-muss-man-zuhoeren/ Kompass Tierversuche 2026: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-tierversuche-2026/ Wimmelbild zum TVV-Geburtstag: https://www.tierversuche-verstehen.de/kompass-2026-keygrafik/ Infos und Reiseroute der „MS Wissenschaft“: https://ms-wissenschaft.de/de/ Zum Nachhören: Tag des Versuchstiers in Folge „Schlaglichter 04/22 aus der Staffel 1 Sammlung Aktionen zum Tag des Versuchstiers aus der Forschung: https://www.tierversuche-verstehen.de/forschung-mit-verantwortung-aktionen-zum-tag-des-versuchstiers-2026/ Podcast-Empfehlungen:Tierversuche am ZI Mannheim: https://www.podcast.de/episode/641243652/folge-2-das-tierhaus-tierzucht-und-tierwohl-am-zi„Laborgeflüster – der Podcast bei dem Modellorganismen sprechen“ vom MPI für Neurobiologie des Verhaltens in Bonn: https://mpinb.mpg.de/de/presse-outreach/schuelerlabor/laborgefluester-podcast/ „Reverse Translatase“? DNA-Synthese-Enzym ohne Template: https://www.science.org/content/article/scientists-stunned-fundamentally-new-way-life-produces-dna Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
Jedes Jahr eine Deutschland-Rundumsicht. Auch diesmal wieder eine Stichprobe aus dem Reiseland Deutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West: Städte, Inseln, Natur- und Kulturregionen, Berge und Seen. Deutschland – ein Überblick Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD So unterschiedlich wie die Einschätzungen der befragten Reiseregionen zeigte sich der Deutschlandtourismus im Jahr 2025. Trotzdem gilt verhaltene Zufriedenheit. Stagnierung bei Gästen aus dem Ausland? Entwicklung 26: Was so schön hätte sein können, traf dann spätestens mit dem geopolitischen Paukenschlag Anfang März nur noch bedingt zu. Das „Incoming“, also die Zahl der Besucher aus dem Ausland, war ein Hoffnungsträger. Jetzt lässt die Zahl der Auslandstouristen erst mal nach. Es gibt handfeste Probleme für den Deutschlandtourismus und seine Besuchenden aus dem Ausland. Weniger Gäste aus Asien und auch Nordamerika sind absehbar, denn die üblichen Reiseströme sind ins Stocken gekommen. Deutschlandtourismus von Deutschen gerettet? Muss der Deutschland-Tourismus jetzt von uns, im eigenen Land, gerettet werden? Genau genommen sind ja die Inlandsurlauber für viele Regionen die gewaltigste Stütze, die sie bekommen können. Rund die Hälfte der Deutschen machen schließlich Urlaub im eigenen Land. Werden es 2026mehr werden? Anzeichen und dazugehörige Schlagzeilen gibt es einige: Buchungseinbruch in der Türkei, Spanien völlig überlaufen. Flugurlaub wegen Kerosinmangels teurer. Das alles wären gute Argumente für den Inlandsurlaub. Allerdings auch hier ist die wirtschaftliche Situation durchaus herausfordernd. Kaub: Burg Pfalzgrafenstein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Stadt – Land – Fluss Im Podcast habe ich quasi in Stichproben nachgefragt und es gibt bei gleichen Problemen, durchaus unterschiedliche Ausgangslagen und Herausforderungen. Die Konkurrenz, hab ich gehört, sei ebenfalls größer geworden. Was war, was kommt war die durchgehende Frage an Alle. Für Sie / Euch als Zuhörende ist das Wichtigste natürlich auch dabei: Jedes Ziel hat tolle Reisetipps für dieses Jahr parat. Zum Zug kommen diesmal Bremen, die INSEL Usedom, Brandenburg, Sachsen, der Thüringer Wald, Weimar, Baden Württemberg und der BodenSEE. “Schulschiff Deutschland” in Bremerhaven – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremen: Digitale Stadtmusikanten & „Bremen „Pay“ Maike Bialek, Kommunikationschefin der Wirtschaftsförderung Bremen wirkt ziemlich glücklich mit Bremens Bilanz und weist mit Nachdruck auf die neue Tourismusstrategie hin. Sie ist gekennzeichnet von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Belohnung statt Verbot BremenPay – Foto: Screenshot Bremen.de Im Mai startet „BremenPay“. Das ist weder eine neue Kreditkarte oder Zahlungssystem, sondern eins, das Besuchende belohnt. Vorbild ist das erfolgreiche Programm „COPPAY“ aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Umweltgerechtes Verhalten von Touristen wird damit belohnt. Ein Programm, das nichts verbietet, sondern belohnt. Hört, wie's funktioniert. Im Bereich der Digitalisierung gibt es Neues von den Bremer Stadtmusikanten. Die wurden digitalisiert und werben jetzt für die Hansestadt. Zu guter Letzt wären da noch die jährlichen Feierlichkeiten zu deutschen Einheit zu erwähnen. Am 3. Oktober 2026 ist Bremen Gastgeberin, freut sich schon darauf und bastelt an einem interessanten Programm. Insel Usedom: Natur und Infrastruktur Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mal ist es zu voll und manchmal viel zu leer. Das ist das Schicksal von Bade- und Saisondestinationen. Davon wird auch Deutschlands östlichste Insel nicht verschont. In der absoluten Hauptsaison (Juli & August) verliert die vorhandene Infrastruktur regelmäßig gegen den Touristenstrom. In der absoluten Nebensaison (November bis Februar) ist es, von Weihnachten und Silvester abgesehen, mitunter so leer, dass es unrentabel wird, die touristischen Angebote in voller Stärke aufrecht zu erhalten. Der Reiseradio-Podcast 302 vom letzten Dezember versucht das Problem zu analysieren. Usedomer Bäderbahn in Wolgast – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Michael Steuer, Geschäftsführer von Usedom Tourismus berichtet von Planungen und Verbesserung. Er berichtet nicht von seiner größten Hoffnung in Sachen Verkehrsinfrastruktur, denn da haken die Planungen mal wieder. Immerhin ist die Insel immer wieder für eine Überraschung gut, wie beispielsweise der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende „Strandmarathon“. In Sachen Kultur tut sich seit vielen Jahren etwas mit den „Usedomer Musiktagen“ und den „Usedomer Literaturtagen“. Zu Letzteren kommt Alt-Kanzlerin Angela Merkel am 10. September zu einer Lesung nach Peenemünde. Zeitnah zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 20.09. Diese Wahlen und die prognostizierten Mehrheiten sind derzeit nicht nur in M-V selber, sondern auch auf der Insel ein Problem. Hört die Geschichte im Podcast. Usedom bei Zempin – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Und Eins steht für die Touristiker felsenfest: Die besondere Natur der Insel ist ihr Kapital, das man auf keinen Fall verspielen dürfe. Brandenburg: Wir haben auch schöne Seen Erst kommt die Mecklenburgische Seenplatte und dann ist man auch gleich in Brandenburg. Man leidet seit Jahren darunter, dass es dort mindestens genauso schöne Seen gibt, die image- wie umsatzträchtig gegen die berühmten Nachbarn hinten runter fielen. Seit November 25 gibt es dafür eine neue Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Daraus könnte was draus werden und sinnvoll ist es für alle Beteiligten, denn: Urlauber achten in der Regel nicht auf Bundesländergrenzen! Brandenburger Seenplatte / Deutschlands Seenland – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichwohl haben es die deutschen Geheimtipps leider immer noch etwas schwerer, bestätigt Regina Zibell von Reiseland Brandenburg. Trotzdem sei alles soweit gut, wenn man mal das Sommerwetter 25 außen vor ließe. Neu in Brandenburg ist noch mehr Wasser. Der Verbund des „Lausitzer Seenlands“ wachse und viele Seen würden noch in diesem Sommer miteinander verbunden. Regina verspricht ein Paradies. Nach dem Gespräch, ich war schon am Zusammenpacken, sagt sie noch: „Ups, ich hab ja Prinz Heinrich ganz vergessen, dessen 300. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern“. Nicht so schlimm, denn dazu gibt's ja schon den Reiseradio-Podcast 304 vom Januar. Der Prinz lohnt, genauso wie fast alle Begleiterscheinungen insbesondere rund um sein Schloss in Rheinsberg. Schlossterrasse Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sachsen: Bewegung und Kultur Ines Nebelung, Sprecherin der Tourismus-Marketinggesellschaft Sachsen, schaut mit gemischten Gefühlen auf den Sommer 26. In Zeiten von wirtschaftlichen Problemen hätten die Leute schon im letzten Jahr weniger Geld für Urlaub ausgegeben. Das könne ein Problem werden für Sachsen als explizites Kurzreiseziel. Sächsische Schweiz – Foto: Frank Richter / TMG Sachsen Gleichzeitig gäbe es aber entsprechende Hoffnungsschimmer. Die Schlagzeile lautet deshalb auch: Kultur- und Städtereisen (z.B. nach Leipzig und Dresden) in Kombination mit Naturerlebnis. Dankbar ist man über den „Nachhall“ zum Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz. Fortgeführt werden auch die Programme um das „Jahr der Romantik“ von 2025. Im Mittelpunkt das Elbsandsteingebirge und der Komponist Carl Maria von Weber. Wandern im Erzgebirge – Foto: Erzgebirge-Tourismus Highlight des Jahres werde sicher das „Europäische Wanderfestival“, das im Erzgebirge Station mache. Das geschieht zusammen mit dem Deutschen Wandertag in Oberwiesenthal. Thüringer Wald: Mountainbikes und Tradition Berühmt für die nächste Region ist der Rennsteig für Wanderer und im Zentrum Oberhof für Wintersportler. Das kleine Mittelgebirge zieht sich von Eisenach im Nordwesten bis nach Suhl und Ilmenau im Südosten. Wir haben jede Menge Stärken, sagt Susann Eberlein vom Regionalverbund Thüringer Wald. Thüringer Wald – Foto: Jens Hauspurg / TTG Die Aktivitäten rund um Mountainbike-Strecken und Parcours sollen ausgebaut werden. Nicht ganz einfach, denn man muss mit den Waldbesitzern unter einen Hut kommen. Ansonsten spielt Kultur und Geschichte eine wichtige Rolle von Bach bis zum gläsernen Christbaumschmuck. Hauptargument für den Thüringer Wald sei aber immer noch die Tatsache, dass man beim Wandern und in der Natur nicht mit Hundertschaften von weiteren Urlaubern unterwegs sei. Credo: Ruhe, Entspannung und ursprüngliche Natur in einem Umfeld von Tradition. Mountainbiker auf dem 12-Apostel-Trail von der Hohen Möst (888 m) nach Oberschönau im Thüringer Wald nahe Oberhof. – Foto: Lars Schneider / TTG Weimar: Faust und Anna Amalia Die ehemalige Residenzstadt Weimar ist zweifelsfrei ein Paradebeispiel, wenn es um das Land von Dichtern und Denkern geht. Goethe, Schiller, Bach, Liszt, Richard Strauß, aber auch das Bauhaus stehen für Weimar. Um Vieles an Kultur kümmert sich die Klassik-Stiftung, die aber auch ganz eng mit den Touristikern der Stadt zusammenarbeitet. Themenjahr 2025: Faust – Grafik: Klassik Stiftung Weimar Johannes Wiesel von der Klassik Stiftung zeigt sich im Gespräch zufrieden mit den Aktivitäten des letzten Jahrs rund um Goethes Faust, der in die Gegenwart geholt wurde. Mit Erfolg, denn die Tourismusstatistik kommt positiv rüber. In diesem Jahr warten aber weitere kulturelle Highlights auf die Gäste in der Stadt. Entdecken und Wiederentdecken ist das Hauptmotto, denn es gäbe auch ein umfangreiches Programm für die „Wiederholungstäter, sagt Johannes Wiesel. Das Angebot „Öffnen“ soll hauptsächlich auch intensive Blicke hinter die Kulissen ermöglichen. Im Oktober wird das Weimarer Stadtschloss wieder eröffnet. Heute, am 30. April, eröffnet auch das Wittumspalais wieder. Es war der Witwensitz von Herzogin Anna Amalia, der die Stadt noch viel mehr verdankt, als die weltberühmte Bibliothek. Ilm-Park mit Goethes Sommerhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie bei allen Befragten gibt es auch in Weimar wichtige Impulse der Klassik-Stiftung in Sachen KI, Digitalisierung und Literaturgeschichte. Selbst die Frage von Umwelt- und Naturschutz spielt eine gewichtige Rolle. Warum? Hört im Podcast nach. Baden-Württemberg: Schlaglichter in Sachen Auslandstourismus Heidelberg: Schlossbeleuchtung Foto: Heidelberg Marketing Baden-Württemberg repräsentiert, neben dem touristisch allgegenwärtigen Bayern, die Regionen, die insbesondere bei Gästen aus dem Ausland eine große Rolle spielen: Kein US-Tourist verlässt Deutschland ohne den Blick auf Heidelberg, „Black Forest“ und „Lake Constance“. Schwarzwald bei Furtwangen “Fallerhof” – Foto: Erich Spiegelhalter / Schwarzwald-Tourismus Sannah Mattes vom Tourismusmarketing Baden-Württemberg kann dementsprechend selbstbewusst auftreten, auch wenn die Zahl der US Touristen je nach Region teilweise stark nachgelassen hat. Das Jahresmotto 2026 lautet „Sehnsuchtsorte im Süden“ und da könne sich aufgrund der Vielfältigkeit jeder sein Lieblingsziel heraussuchen. Sehnsucht sei ja schließlich höchst emotional und individuell. Bodensee: Deutsch und International Unterwegs mit der “Stuttgart”, Kurs Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lake Constance, im Deutschen schlicht Bodensee. Internationales aus vier Ländern gehört hier eigentlich schon immer zur DNA. Wo aber fängt man an? Deutsch Vielleicht einfach beim internationalen Namensgeber Konstanz. Eric Thiel, Geschäftsführer der Marketing und Tourismus Konstanz GmbH sagte mir, dass der Bodensee im letzten Jahr, ganz gegen die Gewohnheit, mit ziemlich viel Regen und schlechtem Wetter im Juli und August zu kämpfen hatte. Dennoch sei man heil durch die „Wetterkrise“ gekommen. Hier gab es im Übrigen keine Besuchereinbrüche aus den USA. Im Gegenteil. Die Touristen von dort seien besonders interessiert an historischen Orten und hätten noch mehr Spaß, den Bodensee mit E-Bikes zu umrunden. In wenigen Tagen gleich vier Länder zu bereisen, sei eben etwas Besonderes. Imperia – An der Hafeneinfahrt in Konstanz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für 2026 verspricht er, neben der wundervollen Stadt und der benachbarten Insel Mainau reichlich Neues. Die lange Jahre gesperrte Marienschlucht sei jetzt wieder geöffnet und über einen Skywalk zugänglich. Zu sehen gäbe es jetzt auch das „Assisi-Panorama“ ein quasi historisches „Wimmelbild“ über Konstanz zu Zeiten des Konzils im Mittelalter. In Sachen Umwelt ist man am Bodensee ohnehin achtsam. 10 Jahre sanfter Tourismus zahlten sich inzwischen aus, schließt Eric Thiel unseren Talk ab. International 24 Stunden Flohmarkt Konstanz / Kreuzlingen – Foto: MTK / Chris Danneffel Die Bodensee-Story ist aber noch nicht zu Ende erzählt, nicht umsonst hat er auch Ufer in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wenn man den ganzen See vermarkten will, geht das nur in internationaler Zusammenarbeit. Dafür ist die Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft gegründet worden. Um die Pressearbeit dort kümmert sich Alina Milz. Sie klärt mich über die bewährte, internationale Zusammenarbeit auf. Es gebe natürlich auch Herausforderungen, schließlich verlaufe an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz eine EU-Außengrenze. In der Lebenspraxis der Urlauber spiele das aber kaum eine Rolle. Konstanz und Kreuzlingen gingen zum Beispiel ineinander über. Als Fußgänger bemerke man den Wechsel quasi nicht, auch wenn der Autoverkehr kontrolliert werde. 80 Jahre Bregenzer Festspiele: Der Freischütz auf der Seebühne 2024/25 – Foto: Daniel Ammann / Bregenzer Festspiele Bregenzer Festspiele. Alina Milz wartet dann noch mit einigen internationalen Terminen und Attraktionen auf, die sich Bodenseebesucher 2026 nicht entgehen lassen sollten. Dazu gehören die Jubiläen “80 Jahre Bregenzer Festspiele”, “1200 Jahre Radolfzell” oder “50 Jahre Bodensee-Weinfest” in Meersburg. Im Podcast hat sie noch mehr gute Tipps parat, auch was die Bodensee-Plus-Karte betrifft und die, ebenfalls internationalen, Schiffsrouten über den See. Bodenseefähre (Symbolbild) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Es gäbe sicher noch Vieles über den Deutschland-Tourismus und den Urlaub im Heimatland zu erzählen. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig, abwechslungsreich und teilweise sogar unentdeckt bestimmte deutsche Regionen sind. Es gibt viel zu entdecken. Verreist also gerne mal im Inland. Es lohnt sich! Information & Links Bremen Usedom Brandenburg Deutschlands Seenland Lausitzer Seenland Sachsen Erzgebirge Chemnitz Thüringer Wald Weimar Klassik-Stiftung Weimar Baden-Württemberg Konstanz Internationale Bodensee Tourismus Gesellschaft Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 316 – #visitgermany: Reiseland Deutschland 2026 first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Wer hatte auf seiner Bingo-Karte, dass mit Lost & Found Co. ein Wimmelbildspiel bzw. Hidden Object Adventure ein heißer GOTY-Anwärter werden würde? Micha und Pumkin jedenfalls nicht, die aber letztendlich völlig hin und weg von diesem Indie-Geheimtipp von Bit Egg Inc. und Gamirror Games sind!Micha hat das Spiel letztes Jahr zum ersten Mal auf der Gamescom beim Games Pavilion im Partnerland Thailand entdeckt, wo es ihn als Demo bereits faszinierte. Ihr spielt Ducky, eine in einen Menschen verwandelte Ente als Praktikant in einem magischen Startup der kleinen Drachengöttin Mei, die in einer modernen Stadt ihren Schrein vor dem Vergessen retten will. Worum es bei dem Startup geht? Selbstverständlich um ein Fundbüro!Der Unterschied zu vielen anderen Wimmelbildspielen: Die Welt wirkt lebendig und konsistent, die Handlung ist herzerwärmend, und trotz wahnsinnig vieler Details bleibt das Spiel für das suchende Auge stets angenehm und sehr gut lesbar. Lost & Found Co. ist so gelungen, dass es selbst Genremuffel überzeugen könnte! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Energiewende ist längst kein fernes Zukunftsprojekt mehr – sie passiert jetzt. In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in meine persönliche Buchbesprechung von Tim Meyers „Strom“. Mit viel Neugier, einer Prise Leidenschaft und dem Blick aus der Praxis spreche ich über zentrale Erkenntnisse: Warum erneuerbare Energien schneller wachsen als jede Energieform zuvor, wie Lernkurven Preise massiv drücken und weshalb einfache Technologien wie PV oder Batterien echte Gamechanger sind. Wir schauen auf Speicherlösungen, flexible Strommärkte und die zunehmende Sektorenkopplung – ein echtes „Wimmelbild“ der Energiewirtschaft. Außerdem diskutieren wir, warum Atomkraft immer schlechter ins zukünftige Energiesystem passt und welche inspirierenden Beispiele Länder wie Pakistan, Uruguay oder Großbritannien liefern. Wenn dich interessiert, wie Stromsysteme, Mobilität und Wärme zusammenwachsen – und was das für Unternehmen, Stadtwerke und Entscheider bedeutet – dann ist diese Folge genau für dich. Und sag gern Bescheid: Sollen wir den Autor noch einmal in den Podcast holen?
In dieser Folge sprechen Christina und Florian über Aurora Hills: Chapter 1, Winter Burrow, RV There Yet? und Duskpunk.
Auf einem Wimmelbild sind viele unterschiedlichen Szenen vereint. Autorin Andrea Maschke bewundert in der Toskana ein solches Bild, das das Leben des heiligen Franziskus darstellt. Und sie fragt sich: Was wäre wohl auf dem Bild meines Lebens dargestellt?
Auf einem Wimmelbild sind viele unterschiedlichen Szenen vereint. Autorin Andrea Maschke bewundert in der Toskana ein solches Bild, das das Leben des heiligen Franziskus darstellt. Und sie fragt sich: Was wäre wohl auf dem Bild meines Lebens dargestellt?
Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
Diesmal geht's nach St. Petersburg, einem kleinen Städtchen am Mississippi, wo Tom Sawyer, Becky Thatcher und Huckleberry Finn ihre Streiche treiben. Für das Familienstück zur Weihnachtszeit nach Mark Twains berühmten Roman verwandelt sich die frisch sanierte Bühne des Kleinen Hauses in ein riesiges Wimmelbild. Wie zaubern Theatermaler*innen und Plastiker*innen ein ganzes Dorf auf die Bühne? Wie viele Töne Blau, Gelb oder Rot können sie in ihrer „Farbküche“ mixen? Und warum begeistern die Abenteuer von Tom Sawyer Klein und Groß? Fragen an Schauspieler Stefan Schuster, Ramona Greifenstein, Leiterin des Malsaals am Staatstheater Darmstadt und Intendant Karsten Wiegand. Podcast-Host Mariela Milkowa wollte auch von ihnen wissen, wie es sich anfühlt, endlich wieder im Kleinen Haus zu spielen. Infos & Tickets Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie ein Wimmelbild voller Artenvielfalt, lebendig und doch erstaunlich still: Ein Elefant trompetet, ein Bär brummt, ein Pferd wiehert. Statt Chaos herrscht eine seltsame Harmonie. Mittendrin: eine Figur mit einer Lyra – Orpheus. Der mythische Musiker, der mit seinem Spiel selbst wilde Tiere bezwingen konnte. Genau diese Szene zeigt Roelant Savery in seinem Gemälde "Orpheus unter den Tieren" von 1610. Warum war dieses Motiv im Barock so populär? Was verrät es über das Verhältnis von Mensch, Natur und Kunst? Und welche Rolle spielt die Musik in all dem? Antworten darauf gibt's in dieser Folge des STÄDEL MIXTAPE. Musikalisch begleitet von Johann Sebastian Bach oder Arcade Fire. Gestalte die nächste Folge mit, Musikwünsche sind willkommen. Mail an mixtape@staedelmuseum.de Mehr Infos unter mixtape.staedelmuseum.de
Ein Porträt von Brooklyn und ein kunstvolles Wimmelbild quer durch die Jahrzehnte. Lethem zeigt, wie Jugendliche in Brooklyn in selbstverständlicher Kriminalität aufgewachsen sind. Manchmal nostalgisch, nie verklärend – und exzellent geschrieben.
2025 feiert die Berner Urban-Folk-Pop-Troubadour-Mundart-Rap-Band ihr 10-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum erscheint das fünfte Album «Katergold» samt Wimmelbild, Fotobuch und allerlei kuriosen Anekdoten, von denen Sänger und Songwriter QC heute live in der Sendung erzählt.
Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
„Die schönste Stadt der Welt liegt an der Ilmenau.“ - das weiß sogar der Kater*
Auch «Der Chor», der fünfte Roman der deutschen Autorin Anna-Katharina Hahn, nimmt Alltag so ins Visier, dass man ihn ganz neu entdecken kann, findet Host Franziska Hirsbrunner. Wie in einem Wimmelbild verweben sich Chorbeziehungen mit den Abgründen des Lebens. Schauplatz ist Stuttgart, wie so oft bei Anna-Katharina Hahn. Dort trifft sich ein Laienchor von Frauen wöchentlich zur Probe. Eine junge estnische Musikstudentin leitet ihn. Gesungen werden nur die Lieblingslieder der Frauen. Gesellschaftliche und politische Krisen, zum Beispiel der Krieg in der Ukraine oder die Folgen der Corona-Pandemie, finden genauso Eingang ins Chorgeschehen wie die Lebenssituationen der Sängerinnen. Und ihre Freundschaften untereinander sind so kitschfrei, wie ihre Feindschaften komplex sind. Ein Roman voller Überraschungen – berührend und rasant erzählt. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: · Anna-Katharina Hahn. Der Chor. 282 Seiten. Suhrkamp Verlag. · Lied (Frauenchor Morsbacher Singkreis): Dat du min Leevsten büst. Aus: Musikdirektor FDB Gerhard Schneider und seine Chöre: Stimmungsbilder. j.b.music, Track 18. Im Podcast zu hören sind: · Anna Katharina Hahn, Schriftstellerin Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
Leute, diesmal war es gleich schmutzig. Und laut. Weil Maik Nöcker (67) in den ersten zehn Minuten bei jedem Mikrofonkontakt mit gellenden Pfiffen bedacht wurde. Und weil Micky Beisenherz (Grohße Onkelz) dabei tatsächlich auf seinem Zehnagel pfiff wie sonst nur König Otto auf dem kleinen Finger. Dann aber fingen wir uns, dann lag die Kraft in der Ruhe, der angemessenen Ernsthaftigkeit. Denn immerhin mussten wir eine Verletzung besprechen und ein Erbe verwalten, also den Nachfolger des Nachfolgers finden, einen neuen Hintermann hinter dem Hintermann. So tanzten die Namen im Raum. So tatschten wir aufs Nippelboard der Spekulationen. Mit Händen. Und Schuhen. Um dann, fast übergangslos, auf den BVB einzuprügeln. Gleich wieder: Sahin, wo's wehtut. Mit der Häme der Enttäuschten. Und mit sehr viel Lob für einen Sieger, der dort in Stuttgart ein Kunstwerk auf den Rasen malte, ein Wimmelbild aus Schlangenmenschen und Gammelschüssen. Eine Demonstration, eine Ansage auch. Halt dei Gosch, hier schafft der Bosch! Und wer sich jetzt nicht ganz zu Unrecht fragt, ob es denn gar nicht um die Wiesn-Bayern ging, die alte Gefräßigkeit der neuen Münchner, um Vinnie und vidi und vici, dem legen wir unbedingt ans Lebkuchenherz, doch bitte hinein zu hören. In diese neue Folge. FUSSBALL MML - denn alles andere ist nur Loge bei Sankt Pauli. In diesem Sinne: Viel Spaß!
Die Frage Zeit falte sich im Alter plötzlich anders auf, sagt Sabine Peters: «Was ist die eigene Lebenszeit? Was ist die Zeit des Lebens?» Mit «Die dritte Hälfte» hat sie ein nachdenkliches, aber auch vergnügliches Buch über ein Tabu-Thema geschrieben. Dass wir hinfällig und schliesslich sterben werden, verdrängen wir gerne. Da ist auch der Hausarzt, der im Zentrum von Sabine Peters Romans steht, keine Ausnahme. Hermann Dik, genannt Doc, fürchtet sich vor der Pensionierung, auch, weil er keinen Nachfolger findet und sich um seine Patientinnen und Patienten sorgt. Der Hausarzt, ein Auslaufmodell – Sabine Peters schreibt nahe an der Realität. Sie fächert ein packendes Wimmelbild auf und erzählt die Geschichte ihres Protagonisten und die der Menschen um ihn herum mit leichter Hand und Spass am rasanten Dialog. Immer wieder erlaubt sie dabei überraschende Blicke auf das Tabu-Thema Alter. Zum Beispiel, wenn eine ihrer Figuren fragt: «Welcher Mensch von über sechzig Jahren stellt sich noch die Frage, was er später sein will?» Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Sabine Peters. Die dritte Hälfte. 231 Seiten. Wallstein Verlag Weitere erwähnte Bücher: * Jean Améry. Über das Altern. 176 Seiten. Klett-Cotta Verlag * Didier Eribon. Eine Arbeiterin. Deutsch von Sonja Finck. 272 Seiten. Suhrkamp Verlag Im Podcast zu hören sind: * Sabine Peters, Buchautorin * Kurt Seifert, Sozialwissenschaftler Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur .
Bereits vor über einem Jahr kam die Leseempfehlung unseres guten Freundes und ehemaligen Studio B Mitglieds Heiko Schramm in mein E-Mailpostfach, der anhand eines Artikels über eben jenes Buch der Meinung war, dass es auf meine Leseliste gehören könnte. Gedanklich immer in meinem Hinterkopf und auf meiner imaginären Liste war es nun kürzlich endlich soweit. Manche Bücher brauchen einfach ihre Zeit und die Leserin spürt, wenn der richtige Moment gekommen ist. Bereits letzten Sommer veröffentlichte der Verlag Kiepenheuer und Witsch Tess Guntys The rabbit hutch auf Deutsch unter dem Titel Der Kaninchenstall – wir sind entzückt.Zunächst war ich mir jedoch nicht sicher, ob ich das Buch wirklich besprechen möchte. Mein Kopf war nach der Lektüre derart voll und durcheinander, dass ich mir nicht sicher war, ob ich das Gelesene so für mich ordnen könnte, dass eine sinnvolle Rezension dabei herauskommen würde. Nun versuche ich es also.Tess Guntys Debütroman, an dem sie nach eigenen Aussagen circa fünf Jahre arbeitete, spielt in der fiktiven und ehemaligen Industriestadt Vacca Vale, die sich im Bundesstaat Indiana, also dem sogenannten Rust Belt befindet, in dem die Autorin selbst auch aufgewachsen ist. Die Handlung beschränkt sich auf drei Tage, an deren Ende die Handlungsstränge schließlich in einem Ereignis zusammenlaufen, jedoch erfährt die Leserin über Rückblenden auch immer wieder Einzelheiten über die Geschichten verschiedener Figuren. Im Zentrum steht dabei eine junge Frau namens Blandine, die eine Obsession für Mystikerinnen, speziell Hildegard von Bingen, hat. Sie lebt, wie viele andere, aber nicht alle handelnden Personen im Roman, im Appartementhaus La Lapinière Affordable Housing Complex, einst gegründet um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der von seinen Bewohnern nunmehr nur „der Kaninchenstall“ genannt wird.Diesen nennen auch Blandines Mitbewohner ihr zu Hause. Drei junge Männer, die, so wie sie selbst auch, vorher in der Fürsorge waren, nun aber alt genug sind, um allein zu leben. Außerdem gibt es unter anderem noch Joan Kowalski, die in ihrem Berufsalltag Kommentare auf Nachrufe auf Unangemessenheit überprüft, oder beispielsweise ein älteres Ehepaar mit einer Aversion gegen Nagetiere. Die Menge an Informationen, die während des Romans über die einzelnen Figuren preisgegeben wird, ist dabei sehr unterschiedlich. Außerhalb des Kaninchenstalls besteht Tess Guntys Personal unter anderem aus dem alternden Kinderstar einer fünfzigerjahre Serie: Elsie Blitz sowie deren entfremdeten Sohn Moses Robert Blitz. Dies sind aber noch längst nicht alle Charaktere des Romans. Doch egal wie viel oder wenig die Leserin über jeden Einzelnen erfährt, sie alle sind wichtig und nur zusammen ergeben sie ein Bild.Es ist das Bild einer Gesellschaft und Gegend, die nach Jahren der wirtschaftlichen Blüte und des Reichtums – die längst der Vergangenheit angehören – dem Verfall preisgegeben sind und die Tess Guntys Meinung nach noch immer zu wenig Beachtung erfahren, wodurch die Menschen zum Zielobjekt für Politiker werden, die deren Notsituation ausnutzen und mit falschen Versprechungen locken. Es ist aber auch ein regelrechtes Wimmelbild der menschlichen Emotionen, Enttäuschungen, geplatzten Träume und Hoffnungen, in deren Mittelpunkt die junge Heldin Blandine, die einst Tiffany hieß, steht. Tess Gunty schreibt: „Jede Kreatur tut, was sie kann, mit den Ressourcen, die sie hat.“ Und genau so tun es auch ihre Protagonistinnen und Protagonisten, jede und jeder kämpft um seine Existenz, wenn nicht gar um seine Daseinsberechtigung. Als Lesende erlebt man ein Kaleidoskop der Innenansichten und auch äußerlichen Beschreibungen, dass einem schon mal schwindelig werden kann.Konsequent setzt Tess Gunty dies auch in der Form ihres Romans um. Es ist eine Kombination aus kürzeren und längeren Kapiteln in denen verschiedene Perspektiven ausgebreitet oder nur angerissen werden, es gibt Nachrufe die chatverlaufartig gestaltet sind, Illustrationen in Form von comicartigen Zeichnungen, die ihr Bruder für den Roman angefertigt hat und auch Zitate spielen immer wieder eine Rolle. Zu dieser äußerlich überladenen Form passt auch das thematisch unglaublich weite Spektrum des Romans. Da geht es zum Beispiel neben Missbrauch: „»Ich habe die Nase so voll«, sagt Blandine, »von Gewalt gegen Frauen, die als Anerkennung getarnt ist.« auch um Mystik, persönliche Entfaltung, Einsamkeit, Gemeinschaft, Gentrifizierung, demographischen Wandel, Kapitalismus usw.Wenn nun der Eindruck entstanden sein sollte, dass das Lesen von Der Kaninchenstall an der ein oder anderen Stelle etwas too much sein könnte, dann stimmt das und gleichzeitig auch nicht. Es fühlt sich an wie eine Metapher auf unsere Zeit, in der wir permanent mit Informationen überhäuft werden, die auf die verschiedensten Arten zu uns gelangen und uns oft zu überfordern drohen. Es ist aber genauso eine Freude, dieses Buch zu lesen, auch wenn es einen nicht immer glücklich zurücklässt. Denn Tess Gunty schafft es immer wieder, die Lesende so in das Innere ihrer Figuren blicken zu lassen, dass ein Mitfühlen und zumindest teilweise verstehen, quasi unvermeidlich sind. Und sie hat ein enormes Talent, welches sich darin ausdrückt, dass sie Wahrnehmungen und Eindrücke auffangen und sprachlich ausdrücken kann, dass es den Nagel auf den Kopf trifft: „Blandine hasst diese billige Karikatur von Empathie, die sich so oft als Mitleid manifestiert. Sie kennt sie nur von Leuten, die übermäßig geliebt und nie wirklich kritisiert werden.“Und letztlich, so sagt es die Autorin selbst, geht es in ihrem Werk um die Frage: Was sind wir uns gegenseitig schuldig? Eine nachdenkenswerte Frage, die sich am Ende jede und jeder selbst beantworten muss. Der Kaninchenstall steht dabei als Sinnbild der mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten der Menschen die in ihm leben und die sich eher noch zerfleischen, wenn sie sich zu nahe kommen, denn sich wohlgesonnen zu sein. Aber ein positiver Wandel ist möglich, damit lässt uns dieses Buch zurück, so wie ich nun alle Hörer- und Leserinnen mit der Empfehlung zurücklasse, Tess Guntys Der Kaninchenstall zu lesen. Es lohnt sich, denn es ist nicht nur Lesen, sondern ein Miterleben und Durchleben gleichermaßen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Ein Komet rast auf die Erde zu. Der selbsternannte Prophet Nekrotzar verkündet den baldigen Weltuntergang. Die Menschheit fällt zurück auf ihre „basic instincts“: Es wird viel getrunken und reichlich Sex gehabt in György Ligetis einziger Oper „Le Grand Macabre“. Ein apokalyptisches Welttheater, gewaschen mit allen Wassern musikalischen Raffinements, rasend virtuos, grell und grotesk wie ein Wimmelbild von Breughel oder Bosch. Eine Weltuntergangsoper aus dem Jahr 1978, bei der am Ende noch der Weltuntergang ausfällt. War alles nur ein Albtraum? – Kent Nagano dirigiert die Münchener Erstaufführung eines der großen Werke des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts. Autor und Sprecher: Holger Noltze Betreuung: Olaf Roth
Weitere Folgen von „Mein Lieblingssong“ sind produziert und wir sind nach wie vor bewegt, berührt und zugleich begeistert, was für persönliche und fantastische Geschichten Menschen mit einem einzigen Musiktitel verbindet. Viele von uns haben mehrere Lieblingssongs, aber jeder von uns hat wahrscheinlich diesen einen besonderen Song mit persönlichen Erinnerungen und starken Emotionen. In dieser Bonus-Folge kurz vor Ostern sprechen wir, Stephan Falk und Andreas Ryll über die Inhalte der letzten 15 Folgen und hören auch kurz in die Folgen der kommenden Wochen rein. Unsere Bonus-Folge soll Lust machen, sich die kompletten Folgen anzuhören und gibt zusätzlich einen Einblick, wie wir die einzelnen Gespräche mit unseren Gästen erlebt haben. Hört mal rein und lasst euch überraschen, was der Radiomoderator Artur Frank über Frank Sinatra zu erzählen hat oder warum der Bestseller-Autor Arno Strobel die Live-Version von „Hotel California“ von den Eagles besonders mag. Wer wissen möchte, was ein musikalisches Wimmelbild ist, der lässt sich von Uwe Schmalz für „Jungleland“ von Bruce Springsteen begeistern und warum „Civil War“ von Guns N' Roses immer noch aktuell ist, das erzählt uns der Journalist Dr. Stephan Kaußen. Und wenn ihr die Folge mit Dietmar Wunder und seinem Lieblingssong hört, dann seid nicht überrascht, wenn ihr vielleicht permanent denkt, da spricht James Bond. Das ist nachvollziehbar, denn Dietmar Wunder ist unter anderem die deutsche Synchronstimme vom James-Bond-Darsteller Daniel Craig. Wir freuen uns riesig, wenn ihr unseren Podcast abonniert. Und gebt gerne auch eine Bewertung ab. Frohe Ostern wünschen wir euch!Unser Podcast „Mein Lieblingssong“ wurde zum Publikums-Voting beim Deutschen Podcast Preis 2024 eingereicht. Bitte unterstützt uns beim Publikumspreis in der Rubrik „Beste Unterhaltung“ mit eurer Stimme. Hier könnt ihr ganz einfach für uns abstimmen: Deutscher Podcast Preis 2024 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
(TW: Suizid) Als 1888 das altehrwürdige Wiener Burgtheater direkt vor den Toren der Hofburg abgerissen wurde, verewigt man den Innenraum des habsburgischen Festspielhauses auf geradezu geniale Weise. Unter der Mitwirkung Gustav Klimts ließ man die bekanntesten Mitglieder der damaligen Wiener Gesellschaft noch ein letztes Mal im Theater der Hofburg Platz nehmen. Neben Größen aus Politik, Kunst und Kultur gaben sich auch Wissenschaftler, Ärzte und Bekannte Wirtschaftsgrößen die Ehre. Das Ergebnis, wie es noch heute im Wien Museum zu bestaunen ist, darf durchaus als "historisches Wimmelbild" bezeichnet werden, und wer sich etwas Zeit nimmt, der entdeckt tatsächlich das eine oder andere bekannte Gesicht. So tauchen neben Katharina Schratt oder Alexander Girardi auch Erzherzog Karl Ludwig oder Moritz Szeps auf. Dem fiktiven Publikum an jenem letzten Abend im alten Wiener Burgtheater widmet sich die heutige Folge unseres Podcasts. Tauche mit uns ein in die längst vergangene Lebenswelt der Wiener High Society zu Kaisers Zeiten.
Wie ein Wimmelbild entfaltet Julia Jost in ihrem Debütroman Episoden der Familien- und Dorfgeschichte im Kärnten der 90er Jahre, wo es viel Skurriles und auch noch braune Gesinnung gibt. Von Thilo Jahn.
Mit Tieren zu sprechen wie mit Menschen — ein uralter Traum. Neueste KI-Forschung könnte diesen Traum schon bald Realität werden lassen... zumindest ein bisschen. Fritz und Gregor beschäften sich damit, wie es sich anfühlen könnte, mit einem Wal oder einem Vogel zu sprechen. Außerdem testen sie die neuesten Funktionen von ChatGPT und bauen ein Wimmelbild. Über die Hosts: Gregor Schmalzried ist freier Tech-Journalist und Berater, er arbeitet u.a. für den Bayerischen Rundfunk und Brand Eins. Fritz Espenlaub ist Journalist und Moderator beim Bayerischen Rundfunk und 1e9. In dieser Folge: 1:00 Was wollen wir unseren Haustieren sagen? 3:25 AGI (Artificial General Intelligence) 4:45 Sprechen Tiere überhaupt? 10:00 Arbeit am TierGPT 14:40 Verändert sich das Mensch-Tier-Verhältnis? 18:00 Was machen wir mit KI gemacht? Links: "Wo ist Walter” made by KI https://twitter.com/Fritz_Espenlaub/status/1724110509572538791 KI spricht Delfin https://www.deutschlandfunk.de/ki-spricht-delphin-koennen-wir-tiere-verstehen-dlf-e5e35612-100.html Artificial Intelligence Could Finally Let Us Talk with Animals https://www.scientificamerican.com/article/artificial-intelligence-could-finally-let-us-talk-with-animals/ Google DeepMind und AGI https://arxiv.org/abs/2311.02462 Songs of the Humpback Whale https://en.wikipedia.org/wiki/Songs_of_the_Humpback_Whale_(album) Redaktion und Mitarbeit: David Beck, Cristina Cletiu, Chris Eckardt, Fritz Espenlaub, Marie Kilg, Mark Kleber, Hendrik Loven, Gudrun Riedl, Christian Schiffer, Gregor Schmalzried Kontakt: Wir freuen uns über Fragen und Kommentare an podcast@br.de. Unterstützt uns: Wenn euch dieser Podcast gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert den KI-Podcast in der ARD Audiothek oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne weiter!
Wusstest Du, dass >>Coach
Schießereien, Raub, Rassenunruhen, Korruption und ständig Brandstiftungen – willkommen im Harlem der Siebziger Jahre. In seinem Roman „Die Regeln des Spiels“ fängt Colson Whitehead mit Witz den angekränkelten Spirit New Yorks in seiner düstersten Dekade ein und zeichnet ein Wimmelbild der kriminellen Szene. Rezension von Wolfgang Schneider. Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl Hanser Verlag, 384 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-446-27754-0
Ist der Rubrikon nun endgültig überschritten im Hause Eulensau? Nach dem überwältigendem Feedback zur letzten Sommerspezialrubrikenspezialfolge (O-Ton Franks Oma: “Hast du mal die neuen Mon Chéri probiert, Fink?”) haben es sich Buster, Thombass und Franklord nicht nehmen lassen, das Ganze noch mal zu toppen. Das bedeutet: noch ein letztes Sommer Spezial, noch mehr Rubriken, noch mehr Ulkigkeiten, noch mehr unfassbare Schätze, von denen bisher gar keine wusste, dass es Schätze sind. Endlich kommt Basti dazu, seine Wäscheaufhänggedanken zu äußern und ganz nebenbei ein neues Weltbild zu entwerfen. Thomas, bekannter Trendsetter, schlägt einen so raffinierten neuen Trend vor, dass Bastis neues Weltbild dagegen wiederum wie ein Wimmelbild wirkt und Frank reißt all das wieder ein, indem er von seinem Friseurbesuch in Italien erzählt. Mehr Gutheit passt nicht in eine Folge. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/EulenvordieSaeue
Das Strandbad Wannsee des Architekten Richard Ermisch zählt zu den ikonischen Bauten der Neuen Sachlichkeit und darf in keinem Buch über das Berlin der Weimarer Republik fehlen. Errichtet wurde es freilich erst Ende der 1920er Jahre, nachdem ein Brand das alte Bad teilweise zerstört hatte und dessen Kapazitäten zuvor ohnehin an ihre Grenzen gestoßen waren. Einen lebendigen Eindruck, von dem Andrang, der an heißen Sommertagen hier tatsächlich geherrscht hatte, gibt ein Bericht aus dem 8-Uhr-Abendblatt vom 16. Juli 1923. Obwohl der Wannsee erst 1907 zum Baden freigegeben worden war, präsentiert er sich hier bereits als die berühmt-berüchtigte Badewanne der Berliner, von der der namenlos bleibende Autor mit kräftigem Pinsel ein eindrucksvolles Wimmelbild zeichnet. Paula Rosa Leu hat es sich für uns angesehen und eingelesen.
Nach Fussball («Nicht wie ihr») nimmt sich der 31jährige österreichische Autor Tonio Schachinger nun ein Elitegymnasium in Wien vor. Für «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner kommt dieses Gymnasium wie ein Wimmelbild daher. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich der Makrokosmos spiegelt. Das Marianum ist eine traditionsreiche Schule für den Nachwuchs von Reichen und Einflussreichen. Und die Kinder wissen schon mit zehn, was sie einmal studieren wollen (oder sollen): «Jura, Wirtschaft oder Medizin». Es sind Kinder, findet Nicola Steiner, die weich landen werden, was immer sie tun. Till fällt da etwas aus dem Rahmen. Seine Eltern sind nicht so reich wie andere. Und er selbst gehört, von seinem Umfeld unbemerkt, zu den zehn besten Spielern weltweit des 1997 lancierten Echtzeitstrategiespiels «Age of Empires 2». Das Gamen ist eine Möglichkeit, den Terror des Klassenlehrers zu puffern und wird mit der Zeit auch ein Mittel zur Emanzipation. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Tonio Schachinger. Echtzeitalter. 364 Seiten. Rowohlt Verlag Im Podcast zu hören sind: * Tonio Schachinger, Schriftsteller * Jürgen Oelkers, Erziehungswissenschaftler Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
Diesmal kommt die unberechenbare Schimpfkanone Matussek als Bildungsbürger, aber nicht unkämpferisch. Er unterhält sich, durchaus leise und besinnlich, wie es zur Adventszeit sein sollte, mit Rüdiger Safranski über Goethe und seine Goethebiografie „Kunstwerk des Lebens“. Getreu dessen Motto aus dem „Faust“: „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“ Dass der „Faust“, das deutsche Nationalepos, aus den Curricula der deutschen Schulen verschwindet, hält er für ein Alarmsignal. Stattdessen soll dort, wie es der Germanist Brenner formuliert, „ein Wimmelbild der Mikroideologien, der Paratheorien und der Neomythen auf der Suche nach dem verlorenen Sinn“ gelehrt werden. Statt Bildung also: Klimarettung, Antirassismus, Postkolonialismus, Black Lives Matter, Cancel Culture, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Letzte Generation, Kampf gegen rechts, No borders, Refugees. Hier ist Widerstand nötig. Und der muss, und auch das ist zu hören, heftig und entschieden und lautstark geführt werden.
Überall im Land fehlt es an Arbeitskräften: Köchen und Kellnerinnen, Friseuren und Sicherheitskräften. Sebastian Kempkens, Carolin Rückl und Leon Koß haben für die aktuelle Titelgeschichte der ZEIT recherchiert, woher der nie dagewesene Mangel kommt und ob er sich beheben lässt. Im Gespräch mit ZEIT-Redakteur Jens Tönnesmann erklären sie, warum man sich das Land wie ein großes Wimmelbild vorstellen kann, das sich in der Pandemie neu sortiert hat – und sie verraten was diesen »great reshuffle« vom Phänomen der »great resignation« unterscheidet, unter dem gerade die US-amerikanische Wirtschaft leidet. Den Artikel »Verlasst uns nicht!« lesen Sie hier: https://www.zeit.de/2022/26/arbeitsmarkt-fachkraeftemangel-corona-krise
Der Regisseur Milo Rau demontiert am Schauspielhaus Zürich Schillers «Wilhelm Tell» und fragt, wofür der Schweizer Freiheitskämpfer heute steht. Er setzt sich damit in eine Tradition von legendären Inszenierungen, die den Mythos mit aktuellen Zeitthemen aufladen. Dient Tell noch als Nationalheld? * Der Regisseur Milo Rau inszeniert «Willhelm Tell» als ein «Wimmelbild» der heutigen Schweiz. * «Wilhelm Tell» war das erfolgreichste Theaterstück von Friedrich Schiller. Er selbst war nie in der Schweiz. * Der Mythos Tell wurde historisch je nach dem herrschenden politischen Klima von links wie rechts vereinnahmt. Hitler hat Schillers «Wilhelm Tell» einst als sein Lieblingsstück bezeichnet, es dann aber 1941 verboten. * Der Schauspieler Heinrich Gretler spielte 1939 den Tell am Schauspielhaus Zürich in einer legendären Inszenierung und wurde zum Symbol der Geistigen Landesverteidigung. * Mit GO TELL überschreibt die Autorin und Regisseur Julia Haenni das Theaterstück feministisch und lässt junge Menschen zu Wort kommen. Ihre Heldin ist nicht der Tell, sondern die Stauffacherin. Im Podcast zu hören sind: * Der Schauspieler Heinrich Gretler und der Intendant Oskar Wälterlin in historischen Otönen aus dem Radioarchiv. * Der Regisseur und Theateraktivist Milo Rau: Sein «Wilhelm Tell» hat am 23. April am Schauspielhaus Zürich Premiere. * Die Autorin und Regisseurin Julia Haenni: Ihre Überschreibung von Schillers Drama richtet sich an junge Menschen. Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Das Leben ist wie eine Folge Sunday Funday: Am Sonntag kommt Sunday Funday. Sonst gibt es nur wenige Gemeinsamkeiten. Diese könnt Ihr im beiliegenden Wimmelbild finden.
Jeden Dienstag und Donnerstag Kult: SWR3-Moderator Kristian Thees ruft seine beste Freundin Anke Engelke an und die beiden erzählen sich gegenseitig ihre kleinen Geschichtchen des Tages.
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Heute sprechen wir über das Foto "Riomaggiore" von Christian F. Weber. Es hat uns auf den 2. Blick sehr gefesselt. Eben das, diese Liebe auf den 2. Blick, nehmen wir zum Anlass, für ein intensiveres Hin- und Hineinblicken zu werben! Dazu gibt es einen kleinen und teils sehr persönlichen Nachruf auf Ali Mitgutsch. Er war der Erfinder und Macher der Wimmelbücher und ist vor Kurzem im Alter von 86 Jahren in München verstorben. Wir freuen uns, wenn Du Dich -mit diesem Bild im Gepäck- mit uns auf die Reise begibst, indem Du den Podcast dazu anhörst!
Wimmelbild, Marlene Dietrich, Bifi, Maniküre 2, Mirácoli, Acht Eimer Hühnerherzen, Silvershark Wenn Ihr uns was Schönes schenken wollt: schenkt uns 5 Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts. Wir danken Euch von Herzen! Sprezzatura - der Podcast aus dem schönsten Café des Internets. Über Stilfragen, Popkultur, Gestern und Heute plaudern unsere beiden Lieblings-Podcaster André Georg Haase und Jasmin Klein. Eine Musikliste zum Podcast bringt den Sprezzatura-Lifestyle zum Klingen und wird jede Woche von den Beiden mit Songs angereichert. Alle Filme, die die Beiden in den Moviespecial-Folgen besprochen haben, sind in einer Liste bei Letterboxd zu finden, die wöchentlich erweitert wird. Alle Links findet Ihr hier: https://linktr.ee/sprezzatura_podcast Statt vieler eigener Worte hier Feedback aus dem Internet: "Jasmin Klein spricht mit André Georg Haase. Beides belesene Paradiesvögel im besten Alter, aber keinen von beiden kennt man jetzt aus großen Produktionen. Daher umso wichtiger, dass Ihr hier über diesen Podcast stolpert. Er ist nämlich, wie man sich Laberpodcasts wünscht und so selten bekommt: sprudelnd, konzentriert, üppig. Klein und Haase wissen zu Allem was: ob Spülmittel, Ritter Sport, getragenen Höschen oder Kaffeeautomaten. „Sprezzatura“ betrachte ich als echten Lieblingsort!" - Linus Volkmann, Musikexpress "Ein Podcast wie ein Aperitif in einem Pariser Straßencafé." - Matthias En "Die extrem sympathischen und angenehm klingenden André Georg Haase und Jasmin Klein sprechen über die schönen, sprich: die wichtigen Dinge des Lebens. Ob es sich um Konzertbesuche, Urlaubsberichte oder das perfekte Getränk handelt. im Grunde geht es immer um eins: Lebensart. Der Limoncello der Podcasts." - Felix Neugebauer "Kenne diese unaufgeregte und trotzdem nicht langweilige Art sonst aus keinem anderen Podcast. Außerdem gelingt es Euch, tatsächlich positive Vibes auszustrahlen, ohne cheesy zu sein. Fühle mich nach dem Hören gut gelaunt und nehme immer noch etwas mit." - okapitapir "Allwöchentliche Plaudereien zweier eloquenter und kulturell bewanderter Personen über kleine Alltäglichkeiten und Beobachtungen." - Hichs "Geeignet zur Untermalung aller möglichen Tätigkeiten und vor allem für positive Vibes. Die Playlist zum Podcast ist außerdem eine super Ergänzung für meine Spotify-Heavy-Rotation. Danke, und weiter so!" - Eintiefesrot
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Heute sprechen wir über ein Foto von Elena Kaufmann. Sie hat es geschafft, einen an sich banale Moment in einer großartigen, cineastischen Art und Weise einzufangen, dass bei uns sofort das Kopfkino in Gang gesetzt wird.
Hätten wir keinen Podcast über Bücher, würde sich alles rund um das Thema Brettspiele drehen. Wir beide sind absolute Spiele-Fans und regelmäßig wird gezockt. Heute können wir endlich darüber reden und geben ein paar Tipps für Brettspiele + Empfehlungen. Hier die wichtigsten zusammengefasst: The Crew (Reise zum 9. Planeten + Mission Tiefsee): Kooperatives Stichspiel Tempel des Schreckens: Social Deduction Spiel Secret Hitler: Dramaturgische Meisterleistung unter den Social Deduction Andor: Kooperatives Story-Adventure Das Rennen um Eldorado: Jede*r gegen Jede*n mit Deck-Builder Skulls: Schnelles Spiel für Zwischendurch Micro Macro City: Krimifälle & Wimmelbild für die ganze Familie *** Der Irgendwas & Bücher Adventskalender *** Jeden Tag gibt es ein neue Folge rund um das Thema "Bücher, die nicht nur unterhalten". Hilfreiche Tipps, Vorstellung von Autor*Innen & Büchern + Geschenkempfehlungen & Entspannung für die vorweihnachtliche Zeit. Außerdem gibt es 15 Büchern zu gewinnen: Alle Infos zum XXL Gewinnspiel findest Du auf unserer Webseite unter www.irgendwas-buecher.at/advent - Teilnahme bis 23.12.2021 möglich! ||| Unser Sponsor des Adventkalenders ist Bookbeat: Hol' Dir den Zugang zu über 300.000 Hörbücher direkt auf Dein Smartphone. Egal ob Du eines oder zwanzig hörst, offline oder online - Bookbeat hat Abo Modelle für Deine Bedürfnisse. Mit dem Code "irgendwas" oder unter www.bookbeat.de/irgendwas kannst Du 1 Monat Bookbeat Premium gratis testen. Viel Spaß beim Hörbücher Hören auf Bookbeat! Mehr über unseren Podcast findest Du unter irgendwas-buecher.at & auf Instagram unter instagram.com/irgendwasundbuecher ||| Kontakt: Schreib uns an podcast@irgendwas-buecher.at
Ansonsten steint Jans Niere mal wieder herum, Uli sucht Krimis im Wimmelbild, Markus bekämpft (mit mäßigem Erfolg) seinen Endgegner "das Raclette" und Fabian hat zur Abwechslung mal das Datum erwähnt.
Exakt zehn Jahre nach dem arabischen Frühling erschien Alaa al-Aswanis „Die Republik der Träumer“. Wie ein Wimmelbild — aber für Erwachsene — mutet der Roman an, in dem al-Aswani die Leben seiner Figuren mit Zeitzeugenprotokollen und den Ereignissen der ägyptischen Revolution miteinander verwebt. Peter und Patrick erzählen Doreen, was dieses Buch für sie besonders macht und ob sie ihm eine Leseempfehlung geben. Gönnt euch die Episode und erfahrt, wie gut Peters und Patricks Wissen über historische Ereignisse ist und von wem Doreen heimlich schon immer gesponsert werden wollte. In der nächsten Folge sprechen wir über „Every“ von Dave Eggers. Musik: „Little Lily Swing“ von Tri-Tachyon (CC BY 4.0)
Heute lösen wir Fälle im Wimmelbild, geben euch grünes oder rotes Licht, möchten euch zur Mitternachtsmesse einladen und anschließend schauen, ob wir auch jedes Klischee erfüllen können, das euch so einfällt.
Sven Regener versammelt in seinem Roman "Glitterschnitter" lauter alte Bekannte rund um seine Kulturfigur Frank Lehmann. Entstanden ist dabei einmal mehr ein Wimmelbild vom Berlin der 1980er Jahre. Oder etwa gleich ein neuer "Ulysses"? Von Irene Binal www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Eigentlich hat Marv überhaupt keine Zeit zum podcasten. Schreibtisch voll mit Auftragsarbeiten, die ganz dringend fertig werden müssen. Z.B. ein Wimmelbild von einem Zombie-Bauernhof, frag nicht. Aber Flix möchte unbedingt über Zeit im Comic sprechen. Nur zwei Minuten! Also Kaffee durchlaufen lassen und Mikro an, es geht los! Das Finale der zweiten Staffel "Art aber herzlich". Wurde auch Zeit. Unterstütze "Art aber herzlich" bei Steady: https://steadyhq.com/de/artaberherzlich Sponsoren: Good Karma Coffee www.goodkarmacoffee.de Der Künstlershop www.der-kuenstlershop.de Mit dem Rabattcode artaberherzlich kriegt ihr 12 % auf alle Bestellungen bei Der Künstlershop Folgt uns im Netz Twitter: https://twitter.com/artaberherzlich Instagram: https://www.instagram.com/art.aberherzlich/ Facebook: https://www.facebook.com/artaberherzlich
1 Spiel, 2 Blickwinkel 3 sig Minuten maximal - das ist Fux & Bär: Ist das gut oder kann das weg? Dieses Mal mit: MicroMacro Crime City von der Edition Spielwiese
Jünter, Jötz und Jürgen auf der Überholspur der Entschleunigung. Die Gründer der Bewegung, Roger Whittaker und Joseph Beuys, würden sich im Grab umdrehen. Und es gibt etwas, das auf jedem Wimmelbild drauf ist. Klingt interessant.
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Eine halbe Stunde schauen sich die beiden ein Gemälde, eine Fotografie oder eine Skulptur an und reden darüber: „Ein Gespräch ist die beste Möglichkeit, Kunst zu erschließen“, sagt Alexander Klar. Heute geht es um ein Wimmelbild mit mehr als 50 Personen, etwa 50 Quadratmeter (!) groß, auf dem sich viele gut beleuchtete Frauen über einen männlichen Macher lustig machen. Das ist, zugespitzt zusammengefasst, der erste Eindruck, den Lars Haider von Hans Makarts „Der Einzug Karls V. in Antwerpen“ hat. Und so falsch liegt er damit gar nicht. Doch das Gemälde, das auf den ersten Blick auch eine Me-Too-Debatte auslösen könnte, kann noch mehr. Maler Makart macht sich über alles und viele lustig, sogar über den großen Albrecht Dürer. Den entdeckt man aber erst, wenn man eine halbe Stunde „Ich sehe was, was du nicht siehst“ gespielt hat…