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260730PC Maja Lunde – eine Profetin Mensch Mahler am 30.7.2026Der Roman „Die Geschichte des Wassers“ der norwegischen Autorin Maja Lunde hat mich vor vielen Jahren aufgeschreckt. Mit einer prophetischen Gabe und einer Hochrechnung der Fakten hat sie uns vor Augen geführt, wohin die Reise in Sachen Wasser in Europa und weltweit führt. Der Roman bedient zwei Zeitebenen. Die erste spielt in Norwegen im Jahr 2017, dem Jahr, in dem der Roman erschien.Die zweite Zeitebene führt uns ins Jahr 2041, in ein Europa, in dem ganze Länder ausgetrocknet sind, in dem Spanien nicht mehr existiert, Frankreich leergefegt ist, sich die Menschen auf der Flucht befinden in Richtung Norden, weil es dort angeblich die letzten Trinkwasservorkommen gibt. David ist hier die Hauptfigur, ein junger Vater, der versucht, sich und seine Tochter zu retten. Maja Lunde wurde gefragt, ob sie mit dem Jahr 2041 nicht ein bisschen arg schwarz malen würde, ob sie diese Version des Weltuntergangs nicht ein wenig zu nah an unsere Zeit gerückt hätte, und sie erzählte, dass sie das im Jahr 2017, als ihr Buch in Norwegen erschienen ist, auch hin und wieder dachte. Doch heute, nach einem Sommer, in dem nicht nur Badeseen, sondern ganze Landstriche ausgedörrt sind, Ernten vertrockneten und Wälder brannten, sei sie sich sicher, dass all das, was sie beschreibt, viel früher auf uns zukommen könne. Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.Weltweit hat sich die von Dürren betroffene Landfläche innerhalb von 120 Jahren verdoppelt. Das geht aus dem "Global Drought Outlook" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Demnach kamen um 1900 noch bei gut einem Zehntel der Flächen Dürren vor - mittlerweile ist dies auf mehr als einem Fünftel der Landfläche der Fall. 40 Prozent der weltweiten Landfläche verzeichneten laut OECD zwischen 2000 und 2020 häufigere und intensivere Dürreperioden als zwischen 1950 und 2000."Dürreperioden werden weltweit immer häufiger und schwerer", schreiben die Autoren. "Praktische Lösungen für ein nachhaltiges Management von Wasser, Ökosystemen und Land können die Verwundbarkeit verringern und wirtschaftliche Schäden abfedern", erklärte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann. Nötig seien effizientere Bewässerungssysteme, der Anbau dürretoleranter Pflanzen, Wasserrückgewinnung sowie der Schutz von Ökosystemen als natürliche Wasserspeicher.Die Analyse stützt sich auf den Dürreindex SPEI, der sich aus Daten zu Niederschlag und Verdunstung errechnet. Von Dürre betroffen sind Gebiete demnach, wenn der Index einen bestimmten Schwellenwert unterschreitet. Das ist die Stimme der Wissenschaft. Es ist schon erstaunlich, dass es die größte Sorge mancher Menschen in Deutschland ist, nicht nach Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland in den Urlaub fahren zu können. Ich kenne Menschen, die sind aus Palermo nach Deutschland gekommen, weil dort die Sommer mit Spitzenwerten von bis zu 50 Grad einfach nicht mehr auszuhalten sind. Es sind die Menschen, die Maja Lunde in ihrem Buch beschreibt, die massenhaft den Norden Europas aufsuchen werden, um dem Feuer zu entgehen. Ich bin gespannt, wann wir den Schuss endlich hören. Und wenn wir nicht die Klimakleber als Staatsfeinde behandeln, sondern ihnen dankbar sind für ihre prophetische Schau. Unheilspropheten hat man leider zu allen Zeiten gesteinigt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ob in Washington oder Kiew – die Grundlagen demokratischer Ordnung geraten in Zeiten politischer und militärischer Krisen zunehmend unter Druck. Während US-Präsident Donald Trump mit erneuten Vorwürfen des Wahlbetrugs, Angriffen auf das Wahlrecht und der gezielten Verunsicherung der Öffentlichkeit die US-Demokratie belastet, sieht sich die ukrainische Führung unter Wolodymyr Selenskyj im laufenden Krieg mit schweren internen Machtkämpfen und personellen Spannungen im Militärapparat konfrontiert. Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren die Verwundbarkeit demokratischer Systeme in Ausnahmesituationen: von Trumps autokratischen Narrativen und der Sorge ehemaliger Militärs vor einer Untergrabung künftiger Wahlergebnisse bis hin zur Entlassung des populären ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow und dem Machtgefüge in Kiew. Eine Folge über das fragile Gleichgewicht von Macht und Freiheit, die Gefahren autokratischer Muster in etablierten Demokratien und die Widerstandskraft demokratischer Strukturen in Zeiten des Krieges. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, den 21. Juli um 14:00 Uhr. Und noch ein Hinweis: Fünf Jahre nach dem Abzug der Nato-Truppen im August 2021 schlagen wir die Akte Afghanistan wieder auf – mit unserer vierteiligen Podcast-Doku-Reihe: “Trump und die Akte Afghanistan” – nächsten Dienstag, hier auf diesem Kanal, moderiert von Shakuntala Banerjee. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Katinka Böhm und Miki Sič Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Jan Fritsche Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Digitale Gewalt, Mikroaggressionen, Retraumatisierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - all diese Phänomene bringen Betroffene hervor. Die Folgen für das soziale Leben untersucht Maria-Sibylla Lotter in „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild".
Digitale Gewalt, Mikroaggressionen, Retraumatisierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - all diese Phänomene bringen Betroffene hervor. Die Folgen für das soziale Leben untersucht Maria-Sibylla Lotter in „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild".
Militärisch ist Putins Russland der Ukraine weiter deutlich überlegen. Kiews Drohnenschläge entfalten trotzdem Wirkung. Denn sie offenbaren eine Verwundbarkeit des Kreml-Chefs. +++ Mit dem Code „LAGE“ bekommt ihr bei eurem ersten Wechsel 20€ Cashback unter https://www.wechselpilot.com/dielageinternational +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Im März erinnerte der Meteoritensturz von Koblenz an die Verwundbarkeit der Erde. Der Einschlag eines etwa zehn Kilometer großen Brockens hat vor Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier geführt. So ein Szenario kann sich jederzeit wiederholen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Sind wir alle zu „Schneeflocken“ geworden – empfindlich, leicht verletzbar, schnell gekränkt? Darüber sprechen die Autorinnen Maria-Sibylla Lotter („Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“) und Kathrin Fischer („Achtsam geht die Welt zugrunde“). Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sind wir alle zu „Schneeflocken“ geworden – empfindlich, leicht verletzbar, schnell gekränkt? Darüber sprechen die Autorinnen Maria-Sibylla Lotter („Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“) und Kathrin Fischer („Achtsam geht die Welt zugrunde“). Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Sind wir alle zu „Schneeflocken“ geworden – empfindlich, leicht verletzbar, schnell gekränkt? Darüber sprechen die Autorinnen Maria-Sibylla Lotter („Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“) und Kathrin Fischer („Achtsam geht die Welt zugrunde“). Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Norman Müller zeigt, warum KI zur neuen Sollbruchstelle der Cybersicherheit wird und weshalb Cybersecurity zur Chefsache gehört. Er ordnet aktuelle Studien und Reports ein, beschreibt die Demokratisierung von Angriffen durch generative Tools und macht klar: Wer KI integriert, skaliert ohne Governance und Prävention auch seine Verwundbarkeit. Im Fokus stehen Führungsfragen, Kontrollfähigkeit und Resilienz: nicht nur Firewalls und Patches, sondern Verantwortung, Krisenfähigkeit, Lieferketten und Souveränität.Hier kannst du das Essay von Norman Müller lesen. * 00:00 Intro: KI als Bollwerk und warum Cyber zur Chefsache wird* 01:05 Der Denkfehler: KI nicht nur Produktivität, sondern Verwundbarkeit* 02:25 WEF Zahlen: Erwartung vs. fehlende Prüfprozesse* 03:05 Tektonische Verschiebung: Demokratisierung des Angriffs* 03:45 KI in der Praxis: Phishing, Recon, Deepfakes, Automatisierung* 04:20 IBM X-Force: Exploits, unauth Schwachstellen, Chatbot-Leaks* 04:50 Schatten-KI als Eintrittspunkt: Systeme, Datenräume, Entscheider* 06:05 Cyber = Haftung, Betriebsfähigkeit, Reputation, Souveränität* 07:15 PwC: viele Angriffe, wenig proaktive Investitionen* 08:05 Deepfakes & Preparedness Gap: Erwartung vs. Vorbereitung* 08:55 Verizon DBIR: Ransomware, Drittparteien, Systemintrusionen* 09:40 Vom IT-Thema zum Vorstandsthema: Governance statt Beruhigung* 11:55 Prävention als Architektur: Identitäten, Datenklassen, Notfallfähigkeit* 13:10 Lackmustest Führung: kontrollfähig bleiben trotz KI-Angriffswelt* 14:20 Verband & Call-to-Action: Mitglied werden und Zukunft gestaltenDie Frage ist nicht, ob dieser Wandel kommt, sondern wer ihn aktiv mitgestaltet. Der Bundesverband für KI-Transformation bringt genau die Menschen zusammen, die Verantwortung übernehmen wollen. Unternehmer, Entscheider und Vordenker, die nicht zuschauen, sondern handeln. Wenn du Zugang zu einem Staatenmetzwerk, fundiertem Wissen und echten Umsetzungspartnern suchst, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Teil davon zu werden. Werde Mitglied im Bundesverband und gestalte die Zukunft aktiv mit.Wir suchen herausragende Expert:innen, Startups und Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz Bewirb dich jetzt für den Venture AI Excellence Award To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com
Das Phänomen geht einher mit einer zunehmenden Psychologisierung der Gesellschaft. ADHS, Autismus, Depression oder Trauma sind in den täglichen Sprachgebrauch eingegangen, auch ohne dass schwerere psychiatrische Diagnosen dahinterstehen.Was das für eine Gesellschaft und für jeden Einzelnen bedeutet, damit beschäftigt sich die Philosophin Maria-Sibylla Lotter. Bei Hanser ist jetzt ihr neuestes Buch erschienen: „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild“.Im Gespräch mit Verena Gonsch erläutert die Professorin für Ethik und Ästhetik an der Ruhr-Universität Bochum, welche Vorteile die Selbststilisierung zum Opfer heutzutage mit sich bringen kann und warum sich tatsächlich Betroffene dadurch entwertet fühlen.
Was passiert, wenn billige Drohnen und Raketen teure Verteidigungssysteme überfordern – und was das für Deutschland bedeutet: Darüber spricht Paul Ronzheimer mit der langjährigen Rüstungsmanagerin Susanne Wiegand. Es geht um die Lehren aus dem Krieg im Nahen Osten, um die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur, um hybride Angriffe und um die Frage, warum Deutschland bei Drohnenabwehr, Beschaffung und ziviler Vorbereitung noch immer hinterherhinkt. Wiegand erklärt, weshalb nicht nur Hightech, sondern vor allem Masse, Geschwindigkeit und eine ehrliche Debatte über unsere Sicherheitslage entscheidend sind.
Halbleiter sind zurück auf der strategischen Agenda der Autobranche. Nicht, weil sich die Geschichte von 2021 einfach wiederholt. Sondern weil sich der Markt grundlegend verschiebt. Während Hyperscaler und KI-Player immer größere Teile von Kapazitäten, Speicher- und Packaging-Ressourcen binden, wächst auch für Automotive die Gefahr, bei Preis, Priorität und Verfügbarkeit ins Hintertreffen zu geraten. Pascal und Martin diskutieren in der aktuellen Folge, warum genau jetzt die Verwundbarkeit der Branche wieder steigt, was Teslas Terafab-Ambitionen über die neue Machtfrage im Halbleitermarkt verraten – und weshalb Entscheider ihre Beschaffungs-, Entwicklungs- und Plattformlogik dringend nachschärfen müssen. Halbleiterproduktion erklärt – Der lange Weg zum Chip: https://www.all-electronics.de/elektronik-fertigung/halbleiterproduktion-erklaert-der-lange-weg-zum-chip/731914 Speichermarkt 2026: KI treibt Preise und Knappheit: https://www.all-electronics.de/elektronik-entwicklung/speichermarkt-2026-ki-treibt-preise-und-knappheit/2639186 Sascha Pallenbergs Podcast-Folge zu Musks Terafab-Plänen: https://metacheles.transistor.fm/episodes/elon-musks-terafab-sein-wohl-grosster-scam Zum Programm der Hannover Messe auf der Center Stage: https://www.hannovermesse.de/de/rahmenprogramm/konferenzprogramm/center-stage#2452870 Mehr zu Martin und Pascal finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Martin Large: https://www.linkedin.com/in/dr-martin-large-067410aa/ Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
In dieser Folge geht es um einen Mann, dessen Vorstellung von der Natur und unserem Platz in ihr unser Denken für immer verändert hat: Alexander von Humboldt. Der unermüdliche Naturforscher, Universalgelehrte und berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit unternahm abenteuerliche Reisen nach Lateinamerika, Russland und Zentralasien. Dort entwickelte er ein gänzlich neuartiges Verständnis von der Natur als lebendiges Ganzes, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind. Indem er die Natur in ihrer ganzen Fülle als Lebensnetz begriff, prägte er auch unser Wissen um die Verwundbarkeit der Erde, und er war der Erste, der den vom Menschen verursachten Klimawandel beschrieb. So bleibt er in vielerlei Hinsicht unverändert wichtig – bis heute.Im Gespräch mit der Historikerin Andrea Wulf begeben wir uns auf seine Spuren. Andrea hat vor einigen Jahren mit dem Buch „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ einen internationalen und vielfach ausgezeichneten Beststeller geschrieben, der in 27 Ländern erschienenen ist und etliche internationale Preise erhalten hat. Die New York Times wählte es zu einem der zehn besten Bücher des Jahres, der Telegraf zu einem der besten Wissenschaftsbücher, der Economist zu einer der besten Biografien des Jahres, es gewann den Buchpreis der Royal Society, der im Jahr 1660 gegründeten britischen Gelehrtenvereinigung, u.a.Und auch Andrea selbst ist ein wahnsinnig spannender Mensch: Sie wurde in Indien geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und lebt seit rund 30 Jahren in England, wo sie auch war, während wir das Gespräch für diese Weltwach Folge geführt haben.----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In diesem Video schauen wir gemeinsam auf die Zeitqualität rund um den Vollmond am 2. April im Zeichen Waage und auf das aktivierte Tor 48 im Human Design. Es geht um Beziehungen, um das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist, und um die Frage, was jetzt neu geordnet werden möchte. Ich spreche darüber, warum sich die geopolitische Lage weiter zuspitzt, was die Straße von Hormus symbolisch und ganz konkret mit unserer kollektiven Verwundbarkeit zu tun hat und weshalb diese Phase uns zeigt, wie wichtig innere und äußere Unabhängigkeit geworden ist. Gleichzeitig geht es auch um dich persönlich, um alte Emotionen, die jetzt an die Oberfläche kommen, um Wut, Krise, Heilung und die Chance auf einen echten Neubeginn in Beziehungen. Dieses Video ist eine Einladung, die aktuellen Spannungen tiefer zu verstehen und bewusster mit dem umzugehen, was sich jetzt in dir und in der Welt zeigt.Termin buchen.
China, Iran und globale Lieferketten – Prof. Eberhard Sandschneider und Jan Tiedemann im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten und ihre weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft im Fokus.Ich spreche mit dem Ostasien-Experten Prof. Eberhard Sandschneider darüber, welche Bedeutung der Iran-Konflikt für China hat. Wie stark ist die chinesische Wirtschaft von Energieimporten aus der Region abhängig? Welche Rolle spielen geopolitische Spannungen mit den USA – und wie stabil ist China innenpolitisch wirklich? Außerdem geht es um die strategischen Interessen Chinas im Iran, die Bedeutung der Belt-and-Road-Initiative und die Frage, warum eine Eskalation rund um Taiwan aktuell eher unwahrscheinlich ist.Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Jan Tiedemann, Shipping-Analyst bei Alphaliner, über die Auswirkungen der Krise auf die globale Schifffahrt. Welche Rolle spielt die Straße von Hormus für den Welthandel? Wie reagieren Reedereien auf gesperrte oder unsichere Routen? Und warum könnten steigende Ölpreise und blockierte Transportwege die Frachtraten weltweit beeinflussen – selbst auf Strecken, die gar nicht direkt betroffen sind?Außerdem im Podcast:Warum China trotz hoher Abhängigkeit kurzfristig auf strategische Ölreserven zurückgreifen kannWelche wirtschaftlichen Risiken durch steigende Energiepreise für China entstehenWie eng die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Iran tatsächlich sindWarum geopolitische Konflikte auch westliche Unternehmen indirekt treffen könnenEin Gespräch über Geopolitik, Energieabhängigkeiten und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten.Vielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!
Was macht aus Menschen moralische Personen? Es sind die ganz großen Themen, mit denen die Philosophin Maria-Sibylla Lotter sich beschäftigt. Die Grundlagen der Moral zum Beispiel. Wie man verantwortungsvoll handelt. Oder sie schreibt über die Praxis von Vergeltung und Versöhnung. Dann geht es um Respekt und warum man zwischen der politischen Bedeutung von Schuldbekenntnissen und den moralischen Aspekten von Schuld unterscheiden sollte. In ihrem neuen Buch fragt sie, was es bedeutet, Verletzungen zu erfahren, die Opferrolle zu erleben und dann Schwäche zu zeigen: Verwundbarkeit als Selbstbild.
Nicht zerstörte Militäranlagen, sondern der steigende Ölpreis werden über den Ausgang dieses Krieges entscheiden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Iran nicht auf blutige Symbolik, sondern auf die Verwundbarkeit des globalen Wirtschaftssystems. Kommentar von Oleg Jassinski
All about life – Der Podcast mit Spiritual Coach Seraphine Monien
Wie kommen wir raus aus negativen Gedankenkreisläufen? Wie können wir traurige und blockierende Gefühle überwinden? Wie können Verletzungen aus der Vergangenheit liebevoll gewandelt werden? In dieser „All about life“ Episode schauen wir uns mal genauer an, wie wir unser Leben von all dem entgiften, was uns von unserem Glücklichsein abhält. Im Gespräch mit Bewusstseinsexpertin und Entspannungstrainerin Seraphine Monien geht es um unerfüllte Erwartungen, Alltagsängste, physische Erschöpfung und das stille Gefühl der Verwundbarkeit. Wir erkennen, an welchen Stellen wir unsere Lebensenergie verbrauchen, um irgendwie durchzukommen – und wie wir stattdessen für eine ganzheitliche Regeneration sorgen können. Du erfährst, wie du es schaffst, in der Stille nicht zu grübeln, wie du dein Nervenkostüm erneuern kannst und wie du wieder empfänglich wirst für die weisen und heilsamen Impulse deiner Seele. Außerdem geht es um den Unterschied zwischen Tagträumen und Visualisierung, zwischen Egal-Gefühlen und echter Erneuerung und darum, wie Gelassenheit zum Schlüssel für dein Glücklichsein werden kann. Freue dich auf eine regenerative und aufbauende Podcast-Folge mit wertvollen Tipps, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst.
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit dem ehemaligen Brigadier Gerald Karner über den fünften Kriegstag im Iran und die hoch volatile Lage im Nahen und Mittleren Osten. Karner erklärt den enormen militärischen Aufmarsch der USA und Israels, die Größenordnung der eingesetzten Truppen und Waffensysteme und warum die Luftoperationen gegen den Iran Wochen dauern könnten. Ausführlich diskutiert werden die verbliebene Schlagkraft des iranischen Regimes, seine ballistischen Raketen, Drohnen und unterirdischen Anlagen sowie die zentrale Rolle russischer Rüstungshilfe. Der Experte schildert, wie israelische und amerikanische Geheimdienste offensichtlich über Jahre Quellen in der iranischen Führung aufgebaut haben und wie Hightech, Cyberangriffe und KI heute militärische Planung prägen. Thema sind auch mögliche Bodentruppeneinsätze, Überlegungen zur Bewaffnung oppositioneller Gruppen wie der Kurden und das Risiko eines langen, blutigen Stellvertreter- oder Bürgerkriegs. Karner ordnet die Rolle der Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabiens, ein, erklärt die Verwundbarkeit der Region durch Drohnen und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für Energiepreise und Welthandel. Im Gespräch geht es zudem um die wachsende Isolation Irans und Russlands, mögliche Beistandsszenarien für Europa und die innenpolitische Zwickmühle von US-Präsident Donald Trump zwischen Wahlversprechen und Israels Sicherheitsinteressen. Abschließend beschreibt Karner die bereits desolate wirtschaftliche Lage im Iran, die Gefahr einer humanitären Katastrophe und die hohe Zahl an zivilen Opfern und Repressionsopfern schon vor Beginn des Krieges. Links zur Folge: Recherchen von bellingcat zum Absturz der MH17 Serie "Teheran" auf AppleTV Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Lektion 56: (26) Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an. (27) Vor allem will ich sehen. (28) Vor allem will ich die Dinge anders sehen. (29) GOTT ist in allem, was ich sehe. (30) GOTT ist in allem, was ich sehe, weil GOTT in meinem Geist ist. - EKIW 56 Der Anfang aller Wege Heute wird klar, warum Angriff immer nach innen trifft: Sobald ich angreife, behaupte ich Verwundbarkeit – und stelle mich selbst unter dieses Gesetz. Der Preis ist unmittelbarer Verlust von Frieden. Angriff ist nicht Stärke, sondern ein Messer, das ich im eigenen Herzen halte. Darum setzt die Wiederholung eine Priorität, die alles ordnet: Vor allem will ich sehen. Nicht recht haben, nicht gewinnen, nicht erklären. Sehen ist hier der Anfang aller Wege, weil ohne Sehen jede Wahl im Dunkeln geschieht. Und dieses Sehen bedeutet: die Dinge anders sehen – den inneren Griff lösen, das Urteil sinken lassen, den Angriff im Geist beenden. Dann öffnet sich die Tiefe dieser Lektion: Gott ist in allem, was ich sehe. Nicht als Dekoration der Welt, sondern als Ursprung meines Sehens. Denn Gott ist im Geist – und wenn der Ursprung im Innern ist, kann ich nicht wirklich außerhalb von Ihm wahrnehmen. Trennung wird durchsichtig. Das Außen verliert die Macht, Beweis für Ferne zu sein. So wird diese Wiederholung zu einer Bewegung vom Angriff zur Schau: vom alten Blick, der verwundet, hin zu einem Blick, der erinnert. Und wo Erinnerung beginnt, beginnt Frieden. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Die BaFin warnt vor einer wachsenden Verwundbarkeit des Finanzsystems. Kreditausfälle, Schulden, Immobilienrisiken und geopolitische Spannungen könnten dessen Stabilität gefährden. Auch Risiken für Verbraucher rücken stärker in den Fokus.
Wir sehen endlich, was die Brückencrew den ganzen Tag macht. Shax kämpft gegen seine inneren Dämonen, Ransom versucht auf seine ganz eigene Art, Ensigns anzuleiten, Billups führt ein paar dringende Reperaturen durch, T'Ana arbeitet an der Schmerzskala und Captain Freeman zeigt, wie wichtig Interesse an der Crew im Job des Captains ist. Und ganz nebenbei wird eine Invasion der Clicket abgewehrt. Am Ende bleibt sogar noch Zeit für Romantik. Die Handlung der Episode dreht sich um eine Kürbisschnitt-Party der Lower Decker, während die Brückencrew mit ihren eigenen Schwierigkeiten konfrontiert wird. Hier zeigen wir, wie die traditionsgebundene Feier und die Herausforderungen im All die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit im Star Trek-Universum widerspiegeln. Tanja hebt hervor, wie die unterschiedlichen Zeitspannen, die jeder Charakter erlebt, zu einer Bereicherung der Lebensläufe und Erfahrungen der Crew beitragen. Dies führt uns zu einem Meta-Kommentar über die sozialen Hierarchien und die Dynamik zwischen den verschiedenen Crewmitgliedern. Ein zentraler Teil unserer Diskussion ist der Charakter Schex, dessen tiefgründige psychologische Kämpfe im Fokus stehen. Seine Erlebnisse, besonders die Rückkehr aus dem Tod, werden eindringlich dargestellt und bieten einen schaurigen, aber eindrucksvollen Einblick in seine innere Welt. Die Animation sorgt dafür, dass diese verstörenden Momente beim Zuschauer starke Emotionen hervorrufen und die Reaktionen seiner Mitstreiter verdeutlichen. In einem weiteren Spannungsbogen erleben wir Captain Freemans Bemühungen, trotz der festlichen Umstände den Zusammenhalt ihrer Crew zu stärken. Die Episode bietet nicht nur eine humorvolle Erzählweise, sondern behandelt auch ernsthafte Themen wie Identität und interne Konflikte. Der visuelle Stil der einzelnen Szenen unterstützt die emotionale Tiefe und lässt die Zuschauer die Kämpfe der Charaktere nachvollziehen. Wir betrachten die Szenen, in denen Billups und Westlake die Herausforderungen im Maschinenraum meisterhaft, jedoch auf humorvolle Weise darstellen. Dabei wird deutlich, wie stark technische Probleme und zwischenmenschliche Konflikte innerhalb der Crew miteinander verwoben sind. Die emotionalen Reaktionen der Zuschauer verdienen besondere Beachtung, vor allem in Momenten, in denen wichtige Charaktere Schicksale erleiden. Diese Spannung wird durch die Rückkehr eines Charakters aus der zweiten Staffel noch verstärkt und macht die Geschichten lebendig und nachvollziehbar. Auch gruselige Elemente, wie die Darstellungen von feindlichen Kadassianern, heben die thematische Vielschichtigkeit der Episode hervor. Mit unserer eingehenden Analyse der Charakterentwicklungen und der vielschichtigen Dialoge kommen wir zum Schluss, dass die Episode nicht nur durch Humor, sondern auch durch ernsthafte Betrachtungen der menschlichen Verwundbarkeit besticht. Sie bietet eine hübsche Balance zwischen leichten und tiefgründigen Themen, während sie die besonderen Herausforderungen und Freuden des Lebens im All thematisiert. Unsere Diskussion schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung von persönlichem Wachstum und gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Crew und wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Wir laden die Hörer ein, sich uns anzuschließen, während wir die Details dieser fesselnden Episode weiter ergründen.
Und plötzlich ging gar nichts mehr. Kein Licht, kein Fahrtstuhl, keine Supermarktkasse. Der Alptraum für jeden. So geschehen Anfang Januar in Berlin. Ein linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Südwesten der Hauptstadt verursachte einen Blackout. Rund 45.000 Haushalte in Zehlendorf und Steglitz waren bis zu fünf Tage ohne Strom, Heizung und warmes Wasser. Der Vorfall legte die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur offen. Wir reden in dieser Episode mit unserer Energiepolitikerin Ina Klemm, ob so etwas auch in Sachsen passieren kann. Dazu erklären Mario Legies vom Kreisfeuerwehrverband Chemnitzer Land sowie den Zwickauer Kreisbrandmeister und Katastrophenschützer Alexander Löchel, wie sie und die Helfer sich auf so eine Lage vorbereiten. Beide empfehlen übrigens das Info-Material des Bundesamtes für Katastrophenschutz: hier lesen!
Lektion 26: Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an. - EKIW Das Messer im Herzen Heute legt die Lektion etwas bloß, das im Lärm des Alltags leicht verborgen bleibt: Angriff richtet sich nie nur nach außen. Sobald ich angreife, setze ich eine ganze Logik in Gang – die Logik, dass Verletzung möglich sei, dass Schuld wahr sei, dass Trennung eine Realität hätte. Und indem ich das glaube, stelle ich mich selbst in ein Gesetz hinein, das mich treffen muss. So wird Angriff zur Selbstverwundung. Nicht, weil die Welt zurückschlägt, sondern weil ich den Frieden in mir durchschneide. Der Schnitt ist zuerst unsichtbar: Er zeigt sich als Härte, als Recht-haben, als inneres Kaltwerden, als Entfernung vom eigenen Herzen. Der Impuls, der richten will, wirkt wie ein Messer, das ich festhalte – und während ich es festhalte, kann ich nicht frei sein. Diese Lektion ist keine Moral. Sie ist eine Erinnerung an Würde. Sie sagt: Du bist nicht gemacht, um zu verletzen – und nicht gemacht, um verletzt zu werden. Doch solange du Angriff wählst, wirst du die Welt so lesen, dass Verwundbarkeit plausibel erscheint. Der Preis des Richtens ist immer das Gefühl, selbst bedroht zu sein. Heute übe ich, den inneren Angriff zu bemerken, bevor er sich als „berechtigt“ tarnt. Ich erkenne den Drang, der trennt, der verengt, der hart wird. Und ich wähle, ihn nicht weiterzuführen. Nicht aus Schwäche, sondern aus Treue zu dem, was in mir unverletzt ist. Wenn ich den Angriff aufgebe, lasse ich die Waffe los. Und mit ihr fällt die ganze Geschichte von Schuld und Gefahr. Dann bleibt etwas, das nie angegriffen hat: ein stiller Grund, in dem Frieden nicht erkämpft werden muss, sondern wieder da ist. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion25 #WorkbookLesson25 #Geistesschulung #Nichtwissen #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Frohes neues Jahr euch!Wir starten ins neue Jahr mit einem schweren, aber wichtigen Thema: digitale Gewalt.In der neuen Episode sprechen wir über Doxxing, Fakeporn und darüber, warum digitale Gewalt keine Randerscheinung ist, sondern ein struktureller Effekt digitaler Öffentlichkeiten – und eine Form sozialer Kontrolle.Schnell wird klar: Die Muster wiederholen sich, die Angriffe ähneln sich, die Betroffenen auch. Es geht nicht um einzelne Skandale, sondern um Systeme, die Sichtbarkeit zur Angriffsfläche machen.Frauen, queere Menschen, Journalistinnen und Politikerinnen zahlen bis heute einen Preis für ihre Präsenz im öffentlichen Raum – mit Folgen nicht nur für Einzelne, sondern für demokratische Öffentlichkeit insgesamt.Shownotes:https://verfassungsblog.de/deepfakes-ncid-ai-regulation/https://www.theguardian.com/technology/article/2024/jul/01/british-female-politicians-targeted-by-fake-pornographyhttps://badw.de/die-akademie/presse/pressemitteilungen/pm-einzelartikel/detail/neue-studie-digitale-gewalt-schreckt-menschen-ab-politische-verantwortung-zu-uebernehmen.htmlhttps://aiforensics.org/work/grok-unleashed
Manche Tage fühlen sich schwer an, ohne dass man genau sagen kann, warum. Gedanken stapeln sich, Kleinigkeiten werden groß, und dann reicht ein Ereignis von außen, um alles in ein anderes Licht zu rücken. In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Stromausfälle, fragile Infrastrukturen und Erinnerungen an Nächte im Kerzenschein – aber vor allem um Perspektive. Was passiert, wenn Selbstverständlichkeiten plötzlich wegfallen? Wenn Strom, Internet und Wärme nicht mehr da sind? Zwischen persönlichen Erinnerungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und leisen Abschweifungen entsteht ein Nachdenken darüber, wie klein viele eigene Sorgen wirken, wenn man den Blick weitet. Eine ruhige, nachdenkliche Folge über Abhängigkeiten, Dankbarkeit, moderne Verwundbarkeit – und darüber, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann.
Manche Tage fühlen sich schwer an, ohne dass man genau sagen kann, warum. Gedanken stapeln sich, Kleinigkeiten werden groß, und dann reicht ein Ereignis von außen, um alles in ein anderes Licht zu rücken. In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Stromausfälle, fragile Infrastrukturen und Erinnerungen an Nächte im Kerzenschein – aber vor allem um Perspektive. Was passiert, wenn Selbstverständlichkeiten plötzlich wegfallen? Wenn Strom, Internet und Wärme nicht mehr da sind? Zwischen persönlichen Erinnerungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und leisen Abschweifungen entsteht ein Nachdenken darüber, wie klein viele eigene Sorgen wirken, wenn man den Blick weitet. Eine ruhige, nachdenkliche Folge über Abhängigkeiten, Dankbarkeit, moderne Verwundbarkeit – und darüber, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann.
Manche Tage fühlen sich schwer an, ohne dass man genau sagen kann, warum. Gedanken stapeln sich, Kleinigkeiten werden groß, und dann reicht ein Ereignis von außen, um alles in ein anderes Licht zu rücken. In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Stromausfälle, fragile Infrastrukturen und Erinnerungen an Nächte im Kerzenschein – aber vor allem um Perspektive. Was passiert, wenn Selbstverständlichkeiten plötzlich wegfallen? Wenn Strom, Internet und Wärme nicht mehr da sind? Zwischen persönlichen Erinnerungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und leisen Abschweifungen entsteht ein Nachdenken darüber, wie klein viele eigene Sorgen wirken, wenn man den Blick weitet. Eine ruhige, nachdenkliche Folge über Abhängigkeiten, Dankbarkeit, moderne Verwundbarkeit – und darüber, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann.
Die USA lassen Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro festnehmen und bringen ihn nach New York. Donald Trump setzt damit erneut auf militärische Macht und überrascht Verbündete wie Gegner gleichermaßen. Jonathan Martin von POLITICO in Washington ordnet ein, wie diese Aktion auch in den USA diskutiert wird, warum selbst der Kongress übergangen wurde und welche Risiken ein solcher Eingriff für die internationale Ordnung birgt.Parallel erlebt Berlin eine eigene Krise. Ein Brandanschlag auf zentrale Stromkabel legt große Teile des Südwestens der Stadt lahm. Zehntausende Menschen sitzen im Winter ohne Strom da. Rasmus Buchsteiner schildert die Lage vor Ort und analysiert, warum Politik und Sicherheitsbehörden so lange brauchten, um den Ernst der Situation öffentlich anzuerkennen.Im 200-Sekunden-Interview spricht Berlins Wirtschafts- und Energie-Senatorin Franziska Giffey (SPD) über die Hintergründe des Anschlags, die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur und die politischen Konsequenzen. Sie erklärt, warum absolute Sicherheit nicht möglich ist und welche Maßnahmen nun folgen müssen. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Alle unsere Körper sind verletzlich, doch Politik macht manche verwundbarer als andere, sagt die Philosophin Jule Govrin. Sie betrachtet soziale Ungleichheit anhand von Körpern. In ihrem Vortrag geht es um Fürsorge und Forderungen an die Politik.***Jule Govrin ist Philosophin und derzeit Gastprofessorin am Institut für Philosophie der Uni Hildesheim. Sie forscht zu Fragen der Gleichheit und zur politischen Ästhetik von Körpern. Ihren Vortrag "Politische Körper. Von Sorge und Solidarität" hielt sie am 7. November 2025 beim Festival Euro-Scene Leipzig.***+++ Philosophie +++ Körper +++ Körperpolitik +++ Biopolitik +++ Verwundbarkeit +++ Verletzlichkeit +++ verwundbar +++ verletzlich +++ Austeritätspolitik +++ Pandemie +++ Feminismus +++ Sorgearbeit +++ Solidarität +++ Freiheitsbegriff +++ Freiheit +++ Bourdieu +++ Butler +++ Gleichheit +++ Gerechtigkeit +++ Universalismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Jule Govrin, Philosophin, Universität Hildesheim**********HörtippHört doch mal in den Deutschlandfunk-Podcast Tatort Kunst**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:54 - Einleitung4:54 - Körper in der Politik13:21 - Ideengeschichte politischer Körper21:05 - Körperpolitiken der Gegenwart31:12 - Gleichheit als verkörperte Praxis45:04 - Schlussbemerkungen**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Leistung: Kein Maßstab für eine gerechte GesellschaftKarl Marx und der Kommunismus: Die Rolle von Eigentum für soziale GerechtigkeitKlimawandel: Kapitalismus – Unser System kommt an seine Grenzen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Adventskalender-Folge analysiert Tobias , warum die maritime Logistik in den kommenden Jahren vor einer unsichtbaren, aber massiven Disruption steht. Während alle Welt über 26.000-TEU-Schiffe, neue Services oder Hafenperformance diskutiert, liegt der eigentliche Engpass an anderer Stelle: im Hinterland. Bahn, Terminalinfrastruktur, Lokführer, Disposition und Kapazitäten bremsen die Supply Chain stärker als jeder Hafen. Eine These, die erklärt, wo die reale Verwundbarkeit der Logistik entsteht.
Wie widerstandsfähig ist unsere Justiz in Bund und Ländern gegenüber Angriffen von Populisten. Das untersucht ein Team des Verfassungsblogs seit Anfang des Jahres im "Justiz-Projekt". Anfang Dezember wurden die Ergebnisse als Buch veröffentlicht: "Das Justiz-Projekt. Verwundbarkeit und Resilienz der dritten Gewalt." Rechtsanwalt Lennart Laude ist einer der Herausgeber des Buchs.
„Hannover“ hängt uns noch immer nach, bestenfalls aber positiv. Ein Lapsus, nämlich in einem Gespräch (über die neuen Anti-Amyloid-Antikörper) unsere Interessen nicht dargelegt zu haben, hat Folgen: Seither veröffentlichen wir die Interessenerklärungen von uns und unseren Gästen. Wir vermuten, dass wir der wohl einzige medizinische Podcast hierzulande sind, der das tut. Und die zweite Folge ist diese heutige Podcast-Episode: Ein Gespräch zu fünft (!) über die strukturelle Verwundbarkeit der modernen Medizin, nämlich über Interessenkonflikte. Dieses Gespräch führt uns (Spoiler!) in den methodischen und auch in einen kulturellen Kaninchenbau.
Am 18. November 2025 fiel Cloudflare aus – und mit ihm ein großer Teil des Internets. ChatGPT, X, Discord, E-Commerce und unzählige Webseiten waren stundenlang offline. Was steckt hinter dem globalen Ausfall? Warum zeigt dieser Tag schonungslos die Verwundbarkeit unserer digitalen Gesellschaft? Und was müssen Deutschland und Europa jetzt ändern? In dieser Folge von Shape of Tomorrow spreche ich über zentrale Abhängigkeiten, digitale Souveränität und die Frage, wie ein resilienteres Internet aussehen muss, wenn wir nicht beim nächsten Ausfall wieder im digitalen Dunkeln stehen wollen.
In dieser Episode unserer Star Trek Talkrunde haben wir uns in einer gemütlichen Runde im Wohnzimmer von Arne versammelt, um unsere Gedanken zur zweiten Staffel von „Strange New Worlds“ zu sammeln. Zusammen mit Arne und Frank diskutieren wir die spannenden Entwicklungen der Staffel und die damit verbundenen Charaktere, die uns sowohl vertraut als auch neu erscheinen. Wir beginnen mit einem Rückblick auf die verschiedenen Episoden, die uns fesselten, und ziehen ein Fazit über die positiven und weniger gelungenen Aspekte der Staffel. Ein zentrales Thema unserer Diskussion ist die Rolle der Charaktere und deren Entwicklung. Besonders Captain Christopher Pike steht im Fokus, dessen vielseitige Darstellung uns dazu anregt, über die Balance seiner humorvollen und emotionalen Facetten nachzudenken. Während wir seine Stärke als Teamplayer schätzen, bemerken wir auch Momente, in denen seine Führungsstärke fragwürdig erscheint. Diese komplexe Darstellung zeigt, dass die Schriftsteller bemüht sind, ihn zu einem relatable Charakter zu formen, der sowohl Stärke als auch Verwundbarkeit besitzt. Ebenso beleuchten wir die Entwicklung von Una, deren Gerichtsverhandlung einen bemerkenswerten Handlungsstrang darstellt. Ihr mutiger Einsatz für ihre Rechte und ihre Position in der Sternenflotte unterstreichen die Kraft der Charaktere im Star Trek-Universum. Für uns ist es ein ergreifendes Beispiel dafür, wie Geschichten nicht nur unterhalten, sondern auch tiefere Themen und gesellschaftliche Fragen ansprechen können. Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Beziehung zwischen Spock und Nörsel, die in dieser Staffel intensiver und konfliktreicher gestaltet wird. Hierbei decken wir Themen wie Identitätskonflikte und den Umgang mit Emotionen auf, die die Charaktere auf ihrer Reise begleiten. Diese tiefgreifenden Themen sind ein typisches Merkmal von Star Trek und tragen zur emotionalen Tiefe der Erzählung bei. Das Augenmerk richten wir auch auf Erika Ortegas, die Pilotin der Enterprise, die oftmals im Hintergrund bleibt. Wir erkennen ihre Fähigkeiten an und diskutieren, wie wichtig es ist, dass auch sie in zukünftigen Episoden mehr Platz zum Strahlen bekommt. Diese Überlegungen führen uns zu der Frage, wie die Autoren die Charakterentwicklung insgesamt gestalten und welche Möglichkeiten sie nutzen können, um die Geschichte noch facettenreicher zu machen. Im Verlauf unserer Episode nehmen wir uns auch die Zeit, die Feinheiten der Episoden und den Handlungsaufbau zu betrachten. Wir analysieren die Einführung neuer Charaktere wie Dr. Joseph Mbenga und die Herausforderungen, die er als Kriegsveteran und Arzt meistern muss. Sein komplexer Charakter und seine Erfahrungen stellen für uns einen tiefen und bedeutungsvollen Teil der Story dar. Die Dynamik zwischen den Charakteren, insbesondere die Freundschaft zwischen Pike und Hunold oder die Spannungen zwischen Pike und Marie Batel, bieten uns reichlich Gesprächsstoff. Wir diskutieren, ob die erzählerischen Entscheidungen rund um Marie sinnvoll sind oder möglicherweise die Wahrnehmung der Figur trüben. Neben all diesen ernsten Themen bringen wir auch eine Prise Humor in die Diskussion, insbesondere durch die Crossover-Elemente, die „Star Trek: Lower Decks“ einführt. Die humorvolle Interaktion zwischen den Charakteren sorgt für mehrschichtige Reaktionen unter uns. Während einige den Spaß genießen, gibt es auch kritische Stimmen, die glauben, dass der Ton nicht immer zur ernsten Materie passt. Abschließend fassen wir unsere persönlichen Favoriten und Eindrücke zusammen, während wir auch den Ausblick auf die bevorstehende dritte Staffel wagen. Die verschiedenen Handlungsstränge und die Entwicklung der Charaktere lassen uns gespannt auf die nächsten intergalaktischen Abenteuer blicken. Die Diskussion hat einmal mehr verdeutlicht, dass „Strange New Worlds“ nicht nur ein klassisches Sci-Fi-Erlebnis bietet, sondern auch die tiefen menschlichen Emotionen und Konflikte thematisiert, die wir alle nachvollziehen können. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie sich diese Geschichten künftig entfalten werden.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
In der neuesten Episode von „Gut durch die Zeit“ vertiefen wir das Thema Kooperation mit Prof. Dr. Guido Möllering. Wir analysieren die Rahmenbedingungen, die für erfolgreiche Kooperationsprozesse in der Wirtschaft entscheidend sind, und diskutieren die häufigen Misserfolge und Herausforderungen. Die Bedeutung von Transparenz, Respekt und ehrlicher Kommunikation zwischen Partnern steht im Mittelpunkt, ebenso wie das Verständnis der Interessen beider Seiten. Wir beleuchten die unterschiedlichen Formen von Kooperationen, die Notwendigkeit von Vertrauen und den Mut zur Verwundbarkeit. Abschließend betrachten wir, wie Unternehmen in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich zusammenarbeiten können, und identifizieren Schlüsselstrategien für gelungene Kooperationen.
»There are no solutions, only trade-offs«, Tom Sowell Dieses aus meiner Sicht herausragend wichtige Zitat ist leider nicht gut ins Deutschen zu übersetzen. Ich versuche es in dieser Episode zunächst mit einer Umschreibung und dann mit einer provokanten Theorie des Fortschrittes. Gibt es bei komplexen Problemen also keine Lösungen, sondern werden immer neue Probleme aufgeworfen, andere Systeme schlechter gemacht, oder neue systemische Folgen nach sich gezogen? Man verbessert also an einer Seite und verschlechtert an einer anderen. Aber Moment — hört sich das vielleicht schlechter an, als es in der Tat ist? Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise kann vorbestellt werden! In dieser Folge ein paar kurze Gedanken dazu, ich in Bezug gesetzt zu früheren Episoden. Wie immer bei diesen kurzen Monologen: es ist eine Anregung zum Nachdenken und Kritisieren; und wenn sie kritisieren, machen Sie das bitte laut, sodass ich es auch höre, z.B. auf X; oder wenn Sie es leider mögen, gerne auch via E-mail. Was passiert bei komplexen Problemen? Was sind Wicked Problems? Treten neue Probleme auf derselben oder auf höheren systemischen Ebenen auf und was sind die Folgen für Fortschritt? »Je größer die Unsicherheit ist, umso einfacher muss man die Regulierung [oder das Modell] machen.«, Gerd Gigerenzer in Episode 122 Wenn »Lösungen« ein Problem reduzieren aber andere, neue Probleme höherer Komplexität schaffen, was bedeutet das für unsere Gesellschaft? »If we would do nothing, we would also be surprised by unpredictable developments. […] We solved the problems that were existential and created better problems and level up. […] I prefer those problems to the ones that made life nasty, brutish and short.«, Johan Norberg in Episode 107 Und zum Schluss: sind bestimmte »Lösungen« alternativlos, wie etwa in Politik oder Aktivismus gerne behauptet wird, oder ist die Situation doch etwas komplizierter und weniger logisch? »The opposite of a good idea can be another good idea.«, Rory Sutherland Referenzen Andere Episoden Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 99: Entkopplung, Kopplung, Rückkopplung Episode 94: Systemisches Denken und gesellschaftliche Verwundbarkeit, ein Gespräch mit Herbert Saurugg Episode 90: Unintended Consequences (Unerwartete Folgen) Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 27: Wicked Problems Fachliche Referenzen Karl Popper, Alles Leben ist Problemlösen, Piper (1996) Thomas Sowell, A Conflict of Visions: Ideological Origins of Political Struggles (1987) Rory Sutherland, Alchemy, WH Allen (2021) Rory Sutherland, We have a Meeting 10 Rules of Alchemy by Rory Sutherland
Die Abhängigkeit von US-amerikanischen IT-Diensten birgt konkrete Risiken. Deutlich wurde dies jüngst etwa im Fall von Karim Khan, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), dem Microsoft plötzlich seine Konten sperrte. Grund seien Sanktionen der US-Regierung gegen den IStGH gewesen. Solche "Killswitch"-Aktionen zeigen die Verwundbarkeit auch von europäischen Nutzern. Zudem scannen Dienste wie Microsoft und Google automatisch Inhalte in ihren Cloud-Speichern und melden verdächtige Funde an US-Strafverfolgungsbehörden. In Episode 144 des c't-Datenschutz-Podcasts widmen sich Holger und Joerg gemeinsam mit Peter Siering dem Thema digitale Souveränität. Peter, seit 35 Jahren bei heise und Leiter des Ressorts Systeme und Sicherheit, bringt seine langjährige Erfahrung mit Microsoft-Produkten und Open-Source-Alternativen in die Diskussion ein. Für den Ausstieg aus Microsoft 365 empfiehlt Peter Nextcloud als zentrale Alternative. Die Open-Source-Software bietet kollaborative Dokumentenbearbeitung, Chat und Videokonferenzen. Kleine Unternehmen können diese Lösung über lokale Systemhäuser beziehen, müssen aber Schulungsaufwand und Umstellungspannen einkalkulieren, wie Peter betont. Der Wechsel erfordere Investitionsbereitschaft. Bei Cloud-Diensten existieren durchaus europäische Alternativen zu den US-Hyperscalern wie AWS oder Azure. OVH aus Frankreich und IONOS aus Deutschland bieten vergleichbare Dienste an, wenn auch mit weniger granularen Optionen. Die Preisunterschiede sind dabei überraschend gering. Wichtig sei, von Anfang an auf Anbieterunabhängigkeit zu achten und proprietäre Lösungen zu vermeiden, erläutert Peter. Wechselwilligen empfiehlt er als ersten Schritt eine Bestandsaufnahme: Wo liegen meine Daten? Habe ich sie leichtfertig aus der Hand gegeben? Der Wechsel zu europäischen E-Mail-Anbietern und Cloud-Speichern sowie die Nutzung alternativer Suchmaschinen und Browser sind praktikable Sofortmaßnahmen. Für Unternehmen lohnt die Suche nach lokalen Dienstleistern, die europäische Alternativen implementieren können.
Frauen leisten den Grossteil der Arbeit in der Familie oder in Pflegeberufen. Geld gibt es dafür nicht oder zu wenig. Das ist unfair, findet die Philosophin Jule Govrin, und fordert: Wir müssen unsere Gesellschaft ganz neu denken – weg vom Profit, hin zu mehr Gemeinwohl und gelebter Gleichheit. Ungleichheit ist überall, trotz gleicher Rechte für alle. Wie also würde eine wirklich gerechte Gesellschaft aussehen, in der Frauen, Migranten und ärmere Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben? Die Berliner Philosophin Jule Govrin hat konkrete Ideen, wie «radikale Gleichheit» gelebt werden kann: von Gemeinschaftsküchen bis zu «sorgenden Städten» wie Barcelona. Govrin setzt bei der Abhängigkeit und Verwundbarkeit unserer Körper an und fordert einen «Universalismus von unten»: Gleichheit nicht als Ideal, sondern als gelebte alltägliche Praxis, als Sorge um unsere Mitmenschen. Klingt gut. Doch wie soll das gehen, angesichts der politischen Weltlage und dem Erstarken konservativer und reaktionärer Kräfte? Darüber spricht sie mit Yves Bossart.
Frauen leisten den Grossteil der Arbeit in der Familie oder in Pflegeberufen. Geld gibt es dafür nicht oder zu wenig. Das ist unfair, findet die Philosophin Jule Govrin, und fordert: Wir müssen unsere Gesellschaft ganz neu denken – weg vom Profit, hin zu mehr Gemeinwohl und gelebter Gleichheit. Ungleichheit ist überall, trotz gleicher Rechte für alle. Wie also würde eine wirklich gerechte Gesellschaft aussehen, in der Frauen, Migranten und ärmere Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben? Die Berliner Philosophin Jule Govrin hat konkrete Ideen, wie «radikale Gleichheit» gelebt werden kann: von Gemeinschaftsküchen bis zu «sorgenden Städten» wie Barcelona. Govrin setzt bei der Abhängigkeit und Verwundbarkeit unserer Körper an und fordert einen «Universalismus von unten»: Gleichheit nicht als Ideal, sondern als gelebte alltägliche Praxis, als Sorge um unsere Mitmenschen. Klingt gut. Doch wie soll das gehen, angesichts der politischen Weltlage und dem Erstarken konservativer und reaktionärer Kräfte? Darüber spricht sie mit Yves Bossart.
Diese Folge führt uns mitten hinein in den astrologischen Wendepunkt rund um die Sommersonnenwende und den Neumond im Krebs am 25. Juni. Alexander von Schlieffen spricht über das fundamentale Thema der Verwurzelung – individuell, kollektiv und astrologisch.Zentrale Fragen der Folge:– Wo liegt unsere Wurzel – persönlich und gesellschaftlich?– Was hat Verwundbarkeit mit Berührbarkeit und Liebe zu tun?– Wie lässt sich echte Zugehörigkeit jenseits territorialer Heimatkonzepte denken?Astrologische Konstellationen im Fokus:– Die Sommersonnenwende als paradoxes Licht auf das Unbewusste– Neumond im Krebs am 25. Juni: auf dem Jupiter, in Spannung zu Saturn und Neptun – eine Konstellation der Zeitenwende– Die verletzte Venus als Symbol für ein neues Weiblichkeitsverständnis– Mars trifft Pluto: Radikalisierung als Folge fehlender Beziehung zum UrsprungEine Einladung zur Selbstbefragung:Was gibt mir Halt?Woran bin ich innerlich gebunden?Und welche Geschichte erzählt meine Wurzel?
Manchmal reiben wir uns die Augen bei dem Blick in die Zeitungen, auf denen in der rechten oberen Ecke 1925 gedruckt steht. So finden wir im Hamburger Echo vom 16. Januar einen Bericht über eine „Randstaaten“-Konferenz in Helsingfors (also Helsinki), auf der die baltischen Staaten und Finnland und wohl auch Vertreter Polens gemeinsam ein infrastrukturelles und militärisches Verteidigungsbündnis gegen mögliche Angriffe aus Russland diskutierten. Es galt die Verwundbarkeit zu verringern und sich auch gemeinsam gegen, heute würde man sagen, hybridere Kriegsformen, wie etwa eine von Moskau gesteuerte Zersetzung der Staaten von innen heraus, zu wappnen. Rosa Leu berichtet für uns von den gescheiterten Vorläufern der Konferenz von 1925, und den Ergebnissen von Helsingfors.
Wo verwechseln wir Autonomie mit Unabhängigkeit? Und ist Verletzlichkeit wirklich eine Schwäche? In dieser Podcast-Folge hatte ich die große Freude, mit Prof. Giovanni Maio über diese und weitere Themen zu sprechen. Prof. Maio ist Philosoph, Universitätsprofessor für Medizinethik und Bioethik an der Universität Freiburg sowie geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Sein aktuelles Buch "Ethik der Verletzlichkeit" lädt dazu ein, Verletzlichkeit als Quelle von Empathie und Menschlichkeit zu verstehen. Die Themen unseres Gesprächs: - Warum das Angewiesensein ein zutiefst menschliches Merkmal ist und Autonomie nicht mit Unabhängigkeit gleichzusetzen ist - Ein Plädoyer für die Schönheit des Zerbrechlichen: Was Verletzlichkeit so wertvoll und verbindend macht - Die Verantwortung, die aus unserer eigenen Verwundbarkeit entsteht: Wie können wir anderen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung begegnen? - Die Rolle der Medizinethik: Wie empathisch kann künstliche Intelligenz im Umgang mit Patienten sein, und wo stößt sie an ethische Grenzen? Ich möchte euch diese Folge sehr ans Herz legen. Sie ist eine Einladung, Verletzlichkeit neu zu denken und in ihr die Stärke unseres Menschseins zu erkennen. Hört rein und lasst euch inspirieren – ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu! Im Herder Verlag ist erschienen: Giovanni Maio, Ethik der Verletzlichkeit __________________________________________ Alle Informationen zu meiner Arbeit findet ihr wie immer unter: www.hannah-panidis.de Und hier begegnet ihr mir meist tagesaktuell: Instagram: https://www.instagram.com/hannahpanidis LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-panidis-55141a145/?originalSubdomain=de Facebook: https://www.facebook.com/HannahPanidisKommunikation/?locale=de_DE
Am 1.000. Tag von Russlands Angriff auf die Ukraine wird der Ausfall zweier Unterseekabel zu einem weiteren Weckruf: Europa ist nicht ausreichend auf Sabotagen oder gar einen Krieg vorbereitet. Von Falk Steiner
Es ist eines der reichsten Länder der Welt - sieht aber nicht danach aus: Im kleinen Ölstaat Kuwait ticken die Uhren anders. Die Demokratie sei schuld, hören Besucher immer wieder. Aber gibt es in Kuwait überhaupt eine Demokratie? Regelmäßig gab es in den vergangenen Jahren zwar Neuwahlen, doch eine übergroße Bürokratie und Korruption lähmen das Land. So mancher Bewohner schielt daher neidisch auf den Fortschritt in den anderen autokratisch regierten Staaten am Golf. Dezember 2023 starb der alte Emir - nun hat sein Nachfolger, ebenfalls über 80 Jahre alt, das Parlament aufgelöst und will die Verfassung ändern. Stellt sich Kuwait neu auf? Was bedeutet das für das Land, das auch vom Klimawandel heftig betroffen ist? Und wie groß ist das nationale Trauma der Verwundbarkeit, mehr als 30 Jahre nach dem Golfkrieg? Anna Osius über Kuwait und seine Suche nach verlorener Demokratie.
Es ist eines der reichsten Länder der Welt - und sieht nicht danach aus: Im kleinen Ölstaat Kuwait ticken die Uhren anders. "Die Demokratie ist schuld", hören Besucher immer wieder. Aber gibt es überhaupt eine Demokratie? Regelmäßig gab es in den vergangenen Jahren Neuwahlen, eine übergroße Bürokratie und Korruption lähmen das Land. So mancher Bewohner schielt neidisch auf den Fortschritt in den anderen (autokratisch regierten) Staaten am Golf. Vor einem halben Jahr starb der alte Emir - nun hat sein Nachfolger, ebenfalls über 80 Jahre alt, das Parlament aufgelöst und will die Verfassung ändern. Stellt sich Kuwait neu auf? Was bedeutet das für das Land, das auch vom Klimawandel heftig betroffen ist? Und wie groß ist das nationale Trauma der Verwundbarkeit, mehr als 30 Jahre nach dem Golfkrieg? ARD-Korrespondentin Anna Osius war dort.
Der Untergang in Heidenheim zeigte noch einmal die Verwundbarkeit des FC Bayern. Warum Trainer Tuchel eine Mitschuld an der Misere trägt, welche Aussicht für die Champions League besteht und welche Spieler die Zukunft prägen sollen.