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"Hochkultur" liegt ihnen im Blut, denn das zehnköpfige Ensemble Franui hat sich nach einer Osttiroler Almwiese benannt. Dort sind die meisten Mitglieder der Musicbanda aufgewachsen. Von der Alm auf die Bühne der Salzburger Festspiele oder der Elbphilharmonie. Das Ensemble selbst bezeichnet sich als "Umspannwerk". Denn sie transformieren klassisches Repertoire und verorten es neu zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik. Längst gilt Franui als kulturelle Instanz. Ausgezeichnet als "Österreicher des Jahres" in der Kategorie Kulturerbe. Ein Kulturerbe, das sich weigert, stillzustehen.
Während des Musikstudiums in Mainz vor drei Jahren haben sie sich zusammengetan. Drei Frauen und zwei Männer nennen sich seitdem „Lylac“ und haben sich schnell in der Jazzvokal-Szene einen Namen gemacht. Das Ensemble agiert demokratisch und hat mittlerweile viele eigene Stücke im Repertoire. Warum die fünf so gut harmonieren und was ihnen zur Produktion des zweiten Albums fehlt, erzählen sie in SWR Kultur.
Trotz politischen Drucks aus Peking sammelt Shen Yun mit jeder Station seiner Welttournee neue Anerkennung. Das Ensemble verbindet klassischen Tanz, Live-Musik und kulturelle Erinnerung zu einer eindrucksvollen Bühnenproduktion. Hier einige Eindrücke von der Tourneesaison 2026.
Bei den Konzerten mit dem "Orchester im Treppenhaus" aus Hannover ist die Bühne nicht immer eine klassische Konzertbühne. Mal liegt das Publikum auf Feldbecken, mal lauscht es Musik ganz im Dunkeln oder ist mittendrin, beispielsweise direkt vor einem Streichquartett. Das Ensemble ist außerdem bekannt für seine Notfallkonzerte in kleinem Rahmen. Die Geigerin Johanna Ruppert und der Bratschist Yannick Hettich sprechen über neue Konzertformate und Ideen. Sie erklären, weshalb Klassik auch Disco sein kann und warum sie auf der Bühne dafür auch schon mal 20 Kilo Schaumstoff tragen.
Wenn Mitglieder der Wiener und Berliner Philharmoniker zusammen musizieren, erwartet man höchste Perfektion. Die Philharmonix würzen Präzision und Klangfülle aber noch mit einer saftigen Prise Experimentierfreudigkeit und mixen Bach mit Queen, Strauss mit Gershwin, Saint-Saëns mit Mancini. Musikalischer Humor und höchste Kunst müssen sich eben nicht ausschließen.
Das Kyiv-Symphony-Orchestra muss seine Heimat verlassen, als der Krieg alles erschüttert. Das Ensemble findet eine provisorische Heimat in Thüringen, doch auch dieser Halt ist fragil. Zwischen Hoffnung und Unsicherheit kämpfen die Musiker*innen um ihre Existenz und die Bewahrung ihrer Kultur. Mit Marina Frenk, Tilmar Kuhn, Eva Meckbach, Timo Weisschnur und die Autorin Ton: Bodo Pasternak und Kathrin Witt Regie: die Autorin Produktion: rbb/ORF 2024
(00:38) Barocke Kneipenmusik erlebt seit knapp 20 Jahren ein Revival mit den «Alehouse Sessions» der norwegischen Musikgruppe «Barokksolistene». Das Ensemble spielt am Wochenende am Festival Alte Musik in Zürich. Weitere Themen: (05:04) Einsamkeit bei Jugendlichen als wachsendes Problem: Junges Theater Basel widmet Problematik das Stück «Party Pause». (09:26) Kulturanthropologe Friedrich von Bose wird Direktor am Museum der Kulturen Basel. (10:38) Cartoonmuseum Basel widmet bekanntem Schweizer Comic-Künstler Thomas Ott eigene Ausstellung «Thomas Ott. From Scratch». (15:22) Deutsche Lyrikerin Marion Poschmann überrascht in «Die Winterschwimmen» mit Ironie und lyrischen Sprachbildern. (19:13) Jazztage Dübendorf ganz im Zeichen der österreichischen Jazzszene: Gitarrist Wolfgang Muthspiel über die Einzigartigkeit der Jazzmusik seiner Heimat.
Bei der Theater Compagnie Gleichen war es mal wieder an der Zeit für ein Shakespeare Abenteuer. Das Ensemble nimmt sich für seine jährliche Aufführung gern klassische Stoffe vor und hat sich mit Theaterleiter Volker Stephan Lather auf das Shakepeare-Stück „Viel Lärm um Nichts verständigt. Für unsere Reihe „Im Gespräch“ hat Tina Fibiger mit Theaterleiter Volker Stephan Lather das Bühnenabenteuer über „Viel Lärm um Nichts“ gesprochen.
Das Ensemble beweist mit dieser Einspielung sein ausgeprägtes Stil-Empfinden für die Musik des Dmitri Schostakowitsch.
Das Ensemble "GoldMund" - Blechbläser, Schlagwerk und Gesang - erzählt Geschichten und bedient sich der Musik, die dazu passt, egal ob Klassik, Jazz, Pop oder Chanson. Und das seit neun Jahren. Sara Rowshan stellt das Ensemble vor.
Das Ensemble unter der Leitung 29-jährigen Bassisten und Komponisten Carl Wittig hat sich durch seine Mischung aus modernen Jazz-Elementen und klassischer Kammermusik einen Namen gemacht. Der Stil zeichnet sich durch sphärische Klangwelten aus, die komplexe Kompositionen und Improvisation miteinander verschmelzen. In dieser Tradition steht auch die neueste Produktion des 2016 gegründeten Ensembles mit dem Titel „Continuity and Resonance“. Ein Album, das mit unerwarteten ausgeklügelten Wechseln der Musikstile überrascht. Auf der eine Seite improvisieren klassisch ausgebildete Streicher, auf der anderen übernehmen Jazzmusiker Elemente der Klassik - wobei etwas gemeinsam Großes entsteht, schwärmt unsere Jazzkritikerin Marlene Küster.
Das Theater Koblenz weicht wegen Sanierung auf Ersatzspielstätten aus. Auf der Festung Ehrenbreitstein findet im neuen Theaterzelt die Revue „A Song for Koblenz“ statt. Das Ensemble bietet eine Show, die wie Balsam für die Seele sein soll und gleichzeitig unbequem.
Ein großer Tag für die Schule in einem Scherbenviertel: Sie soll mit dem Diversity-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet werden, für vorbildliche interkulturelle Arbeit. Mohammed, ein Einser-Schüler, soll den Preis stellvertretend entgegennehmen, doch er hält die Preisverleihung für eine Farce. Denn unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Dass das alles ausgerechnet an diesem Nachmittag hervorbricht, liegt an einer großen, schwarzen Sporttasche, die bei der Veranstaltung unter der Bühne der Aula liegt. Das Ensemble bestehend aus Mo Issa, Via Jekeli, Max Hegewald und Luise von Finckh schlüpft in unterschiedliche Rollen, liest Chat- und Audionachrichten und liefert souverän eine hochspannende Lesung ab, die zeigt, wie erschreckend leicht Misstrauen und Vorurteile eine Gemeinschaft vergiften können.
In Situationen emotionaler Überforderung fühlen sich Menschen oftmals sprachlos. Daran knüpft das Projekt "Unmögliche Verbindung" an, das der tschechische Komponist Ondrej Adámek mit dem Frankfurter Ensemble Modern für die Bregenzer Festspiele erarbeitet hat. Ein Probenbesuch.
Die Vita von Alessandro Stradella inspirierte Kollegen zu Opern. Jetzt hat Concerto Italiano ein Album mit bislang unbekannten Motetten von Stradella eingespielt.
Das Ensemble "Café Zimmermann" auf historischen Instrumenten hat bisher vor allem mit seinen lebendigen und temperamentvollen Interpretationen der Musik Johann Sebastian Bachs und anderer Komponisten des Barock seinen Namen gemacht. Nun geht es in Richtung Klassik: Das Ensemble präsentiert Musik von Carl Philipp Emmanuel Bach und von Mozart. Laszlo Molnar hat die neue CD gehört und ist begeistert.
Das Projekt des Dirigenten Giovanni Antonini, alle 107 Symphonien Joseph Haydns aufzunehmen, hat noch einen langen Weg vor sich. Aber die Beteiligten lassen sich Zeit bis 2032, dem 300. Geburtstag des Komponisten. Das Ensemble "Il Giardino Armonico" und das Kammerorchester Basel wechseln sich ab. In Folge 15 sind die Basler dran und spielen die Sinfonien Nr. 50, 62 und 85. Ein Feuerwerk höchster Unterhaltungskunst, meint BR-KLASSIK-Redakteur Laszlo Molnar.
Brighton liegt erfolgreich hinter uns und es war erneut eine sehr starke Leistung von Arsenal. Damit bleibt es bei der …Weiterlesen →
Das Simple Music Ensemble ist gerade auf Tournee durch Deutschland und spielt mit Vorliebe Neoklassik und Filmmusik. In München ist es am 7. Februar mit seinem Programm "spirited away" mit Kompositionen von Joe Hisaishi zu hören.
Vladimir Jurowski und der/gelbe/klang, ein Konzertprogramm, dass Jurowski und das Ensemble gemeinsam entwickelt haben. U.a. hat Jurowski das Ensemble mit dem russischen Komponisten Vladimir Tarnopolski zusammengebracht. Das Programm nimmt Musik aus Russland, Polen und Aserbaidschan in den Fokus und Kollegin Svenja Wieser war für uns bei den Proben und hat mit Vladimier Jurowski gesprochen.
In der neuesten Folge des Podcasts „Parkett, Reihe 1“ spricht Theaterchef Martin Woelffer mit dem Ensemble von „Das perfekte Geheimnis“ – zuerst mit den Frauen, im Anschluss daran mit den Männern. Einigkeit besteht bei allen Beteiligten darin, dass Social Media ein Zeitfresser ist. Am Beispiel Emojis wird deutlich, dass es ziemliche Unterschiede zwischen Digital Natives und Nicht-Digital-Natives gibt. Sowohl die Frauen als auch die Männer schwärmen von einer perfekten Vorstellung, bei der alles stimmte. Tobias Licht nennt es „Die Kuh fliegen lassen.“ Man spürt in dem Gespräch, dass der Vorsatz, sowohl bei den Proben als auch bei den Vorstellungen eine gute Zeit miteinander zu haben, aufgegangen ist. Bei diesem Ensemble stimmt die Chemie!
Anina Eberhard und Verena Einwanger, Leitung Kostüm und Maske bei „Harry Potter und das verwunschene Kind‟, erzählen von ihrer spannenden Arbeit.
Alehouse-Sessions, also spontanes, gemeinsames Musizieren und Improvisieren im Pub, das gibt's auch im Barock-Style. Das Ensemble "Barokksolistene" präsentiert dieses Programm im Stadttheater Fürth. Kathrin Hasselbeck hat vorab mit Barockgeiger Bjarte Eike über dieses besondere Konzert und die Musik gesprochen.
Falco alias Hans Hölzel, ein Wiener, der es international geschafft hat. Popstar, Poet, Liederschreiber, Sänger, Rapper und Ikone: in seiner Darstellung exzentrisch bis überheblich und vor allem charismatisch. Sein Leben mit Höhen und Tiefen ist die Grundlage für die Welt-Uraufführung und Musical-Premiere im Ronacher, ROCK ME AMADEUS, die am Samstag stattgefunden hat. Ein legendärer Satz aus Falcos Mund lautet: "Die Lebenslust bringt dich um". Diesen Satz sieht man am Anfang des Musicals in großen Lettern an die Wand projiziert, auf der Bühne findet kurz, in den ersten Minuten, sein Begräbnis statt. Von da an entfaltet sich sein Leben in einer Rückschau wie ein Kaleidoskop, beginnend als Kind, das damals schon Popstar werden wollte - dann Aufstieg und Erfolge. Mit diesen kommt die Selbstbestätigung und das Geld, aber ebenso der massive Leistungsdruck, die schmerzhaften Zweifel an sich selbst und das Ausgebranntsein. Das Ensemble in weißen Anzügen symbolisiert das beängstigende weiße Papier, auf dem bald die neuen musikalischen Nummern stehen müssen - bereit zur Aufnahme. Ein außergewöhnliches Leben in drei Stunden: Falco, das Musical, bringt alles in einer dynamischen Show unter. Die bekannten Hits sind gekonnt orchestriert, das Ensemble tanzt schwungvolle Choreographien. Falcos Biographie spielt sich in einem neutralen Setting ab mit Spiegeln und Projektionen - in einem Raum für psychisches und reales Geschehen. Boxen werden je nach Szene hin- und hergeschoben, von der Decke senken sich große Würfel mit Glaswänden, sie sind Schauplätze: z.B. am Anfang das Wohnzimmer von Maria Hölzel und ihrem Sohn Hans, stilecht im Design der 80er Jahre. Der 23-jährige Moritz Mausser als Falco ist eine Entdeckung. Da stimmen jede Bewegung und jeder Tonfall. Beachtlich die Tour de Force, die er an diesem Abend hinlegt.Er ist überzeugend als innerlich zerrissener Künstler mit Drang zur Originalität und Selbstdarstellung, und er ist auch der empfindsame Hans Hölzel, der sich sein ganzes Leben lang nach Geborgenheit sehnt. Wir sehen ihn als Falco mit seinen Freunden, mit seiner temporären Familie und auch mit seinem dämonischen Feind im Kopf, seinem Alter-Ego, das ihn antreibt. Gelungene Besetzungen sind ebenso Tania Golden als Mutter, Katharina Gorgi als Falcos Frau Isabella und Alexander Melcher als Alter-Ego. Der Direktor des Hauses Christian Struppek hat das Buch geschrieben inklusive Tiefgang und Humor. Der Abend ist eine mitreißende Pop-Show und eine würdige Hommage. Am Ende Jubel im Publikum!
Das Ensemble Canticum Novum schaut auf seinem neuen Album Shiruku weit über den Tellerrand der Alten Musik. Der rote Faden des Albums reicht bis nach Japan und ist definitiv aus Seide.
Wer schnarcht denn da so laut? Unsere heutige Gästin Stefanie Reinsperger macht Simon Komplimente und seine Reaktion fällt - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnlich aus. Zu dritt reden Stefanie, Manuel und Simon über ihr erstes Kennenlernen bei den Dreharbeiten von „Braunschlag“, das Theater als Teamsport und über ein Schaf, das den Zugverkehr lahmgelegt hat…und das nicht nur für 5 Minuten! Es wird viel gelacht und warum ausgerechnet das Wort „unangenehm“ maßgeblich dafür verantwortlich ist, erfahrt ihr in der heutigen Folge „Schwarz und Rubey“ Ausführend produziert von Good Guys Entertainment Herzlichen Dank an Monta für die Titelmusik "Good Morning Stranger". Ebenso herzlich bedankt bei Ingo Pertramer für das Titelbild.
Japanische Tradition und eine Mischung zwischen Tanz und Athletik: Die Yamato Drummers haben mittlerweile in 54 Ländern gespielt – vor über acht Millionen Zuschauern. Das Ensemble spielt mit mehr als 35 Trommeln und ist das älteste dieser Art. Von Anja Röbekampwww.deutschlandfunkkultur.de, NachspielDirekter Link zur Audiodatei
"It has to be symmetrical!" In der neuen Folge des Filmfrühstücks widmen sich unsere Hosts Kenan und Léo dem Master des optischen Overkills: Wes Anderson. Anlass dafür ist natürlich sein neuer Film Asteroid City, der dieser Tage im Kino startet. Garniert mit einem Rückblick auf die Filmografie des US-Amerikaners hoffen wir, dass euch der Asteroid City-Podcast gefällt! Asteroid City: mehr Wes Anderson geht nicht?In Cannes groß gefeiert, startet Asteroid City nun auch in den deutschen Kinos. Der Film profitiert dabei auch vom großen Namen seines Regisseurs, Wes Anderson, und eines mehrere Wochen vor Kinostart anhaltenden Hypes in den sozialen Medien, denn der visuell eindrucksvolle Stil des US-Amerikaners wurde in letzter Zeit auf Plattformen wie Tiktok immer wieder parodiert.Asteroid City ist dabei nicht nur der Filmtitel, sondern auch der Name des Ortes der Haupthandlung, ein kleines Städtchen mitten im Nirgendwo. Einziges Highlight des verschlafenen Örtchens ist der namensgebende Meteorit, der vor 3.000 Jahren in der Nähe abstürzte und den Ort zur wissenschaftlichen Basis samt Observatorium machte. In ebenjenes abstruse Szenario wirft Anderson seine verschiedenen Protagonist:innen und kreiert dabei ein Potpourri surrealer Begegnungen der dritten Art.Was euch im Asteroid City-Podcast erwartetIn dieser monothematischen Folge liegt der Fokus eher auf dem Einordnen von Asteroid City in den größeren Kontext des Werks von Wes Anderson, als auf einem Vergleich zweier Perspektiven. Da Léo und Kenan beide einige Filme des Regisseurs gesehen haben, stellt sich hier die Frage, wie sich der Film in Andersons Filmografie einreiht.Dabei werden verschiedene Aspekte besprochen. Da wäre zum Einen die visuelle Ebene und der berechtigte Einwand, ob diese Ästhetik durch die Trends im Netz noch keine Gebrauchsspuren zeigt. Doch auch andere Faktoren sollen in dieser Analyse eine Rolle spielen. Kann der wieder einmal grandiose Cast hier überzeugen? Wie verhält es sich mit der emotionalen Bindung zu den Figuren in Asteroid City? Und gibt es einen Punkt, an dem Wes Anderson nur noch eine Kopie seiner selbst werden könnte?Viel Spaß beim Asteroid City-Podcast!Timecodes00:00:00 Intro & Vorstellung00:01:59 Was haben wir zuletzt geschaut?00:06:30 Welchen Bezug zum Werk Wes Andersons haben wir?00:12:23 Asteroid City – Die Fakten00:16:10 Die Story von Asteroid City00:18:22 Der Stil von Wes Anderson - too much?00:21:53 Das Ensemble von Asteroid City-top oder flop?00:25:37 Die Farbgebung in Asteroid City00:30:04 Unsere Probleme mit Asteroid City00:39:25 Wo reiht sich der Film im Werk Andersons ein?00:43:43 Unser Fazit zu Asteroid City00:46:29 Weise Worte zum Schluss
Liebeslieder - wer kann nicht aus dem Stegreif eines nennen oder gar singen? Das ganze Leben dreht sich doch um die Liebe. So liegt es nahe, Sie für ein Konzert zum Thema zu machen. Komponisten aller Epochen wie auch aktuelle Songwriter haben unzählige Werke und Balladen über die Liebe geschrieben. Das Trio Urban Frey und Freunde – mit Urban Frey (Panflöte), Tabea Frei (Violine) und Paolo D'Angelo (Akkordeon) – ist auf thematische Konzertprogramme spezialisiert, die tief gehen und den Horizont erweitern. Die Liebe zeigt sich vielfältig. Entsprechend erklingen die Arrangements der drei Solisten. Das Ensemble besteht aus Virtuosen, die seit 2011 miteinander spielen und sich perfekt ergänzen. Entstanden ist dabei ein vielschichtiges und abwechslungsreiches Programm, querbeet durch die Jahrhunderte bis hin zu berühmten Popsongs.Aufzeichnung in der evangelischen Kirche Steckborn durch LeuTV. Mehr über die Künstler: www.urbanfrey.ch
Cat wird die Stadt verlassen und aufs College gehen. Das steht fest. Hier ist es nicht länger auszuhalten. Die Stadt ist eng und stinkt nach Zucker. Seine beste Freundin Stephanie bleibt zurück. Die Mutter von Stephanie hat Krebs und liegt im Sterben. Außerdem gibt es da noch ihren nervigen kleinen Bruder. Die beiden Siebzehnjährigen werden sich also trennen müssen, dabei scheinen sie füreinander der letzte Halt in der ewig gleichen Trostlosigkeit der Kleinstadt zu sein. Die Durchschnittlichkeit ihrer Leben als privilegierte Teenager macht die beiden krank und die Sehnsucht nach einem Gefühl der Wirksamkeit und Lebendigkeit wächst von Tag zu Tag. Wie ein Aufschrei in der Stille kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Simon Stephens entwirft in „Morning“ eine unerbittliche Welt von Teenagern, die gleichzeitig alles und gar nichts zu fühlen scheinen. Mit klarer Sprache und einem brachialen Handlungsgerüst zeichnet der Autor komplexe Gefühlswelten junger Menschen, die gleichsam von Sehnsucht und Resignation geprägt sind. Auf radikale Weise erzählt Stephens von Gewalt, der weder Reue noch Einsicht folgt, und fordert so die Empathie und das Gerechtigkeitsempfinden des Publikums heraus. Theater- und Filmregisseur Adrian Figueroa inszeniert diese schonungslose Erzählung als SchauSpielRaum-Produktion mit einer Gruppe junger Darsteller*innen zwischen 15 und 21 Jahren auf der Großen Bühne am Wiesendamm. Ermöglicht durch die ZEIT-Stiftung Empfohlen für die Klassenstufen 9-13 Foto: Sinje Hasheider Alle Infos: https://bit.ly/Morning_JSH
Die Komponistin Emilie Mayer hatte es nicht leicht: Als Frau in einer Männerdomäne waren hochgezogenen Augenbrauen und empörte Blicke vorprogrammiert. Davon ließ sie sich aber nicht beirren – zum Glück, denn sie bescherte uns damit großartige Musik!
Schloss Nordkirchen im Münsterland verzaubert mit einem prachtvollen Klinkerbau und Gartenanlagen im Barock-Stil. Das Ensemble gilt als westfälisches Versailles. Von Corina Wegler.
Die Familie Mann stand auf der schwarzen Liste der Nationalsozialisten. Dennoch riefen Erika und Klaus Mann am 1. Januar 1933 in München ein politisches Kabarett ins Leben, die „Pfeffermühle“. Das Ensemble wollte die Gefahr von rechts anprangern.Von Regina Kuschwww.deutschlandfunk.de, KalenderblattDirekter Link zur Audiodatei
Ob Christoph Prégardien oder das Kammerorchester Basel: Die Camerata Vocale Freiburg zählt viele prominente Namen zu ihren musikalischen Partnerinnen und Partnern. 1977 wurde das Ensemble von einer studentischen Gruppe gegründet und arbeitete zunächst ohne Dirigenten, bis man sich entschloss, einen künstlerischen Leiter zu berufen. Seit 1988 hat Winfried Toll dieses Amt inne.
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lesen den aktuellen Bericht des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung. In Folge 61 geht es um das “Ensemble der Möglichkeiten”. Wir schauen uns jede Menge Szenarien an, mit denen wir in Zukunft dafür sorgen können, dass weniger Treibhausgase freigesetzt werden. Wie man solche Szenarien aufstellt und analysiert und ihre Machbarkeit bewertet: Das ist Thema dieser Folge. Und wir stellen fest: Es gibt nicht nur noch die Chance auf eine gute Zukunft; wir haben sogar noch Auswahl!
ZU GAST IN DER ZWÖLFTEN EPISODE UNSERES PODCASTS MAIKE KÜHL ....Schauspielerin, Kabarettistin, Journalistin a.D. – „the one and only WOMANPOWER“ in the Düsseldorfer Kom(m)ödchen ist nicht mehr wegzudenken aus einem der wohl prominentesten Theater dieses Genres am Kay-und-Lore-Lorentz-Platz in Düsseldorf. Eine wahrhaft gute Wahl, die der Sohn der berühmten Namensgeber des Platzes und 1947 Gründer des Kabaretts, ebenfalls Kay genannt, mit dieser „Damen“-Besetzung getroffen hat. In unserem Interview unterhalten wir uns über Themen wie:Die Münchenerin in Düsseldorf und die Liebe zu den Bergen... Frauen im Kabarett... Gibt es Grenzen des Humors...? Das Ensemble, die Liebe zum Publikum und vice versa... Karriere, Familie und Management Die Krise der Theater... Das Kom(m)ödchen und die arschlochfreie Zone... Schauen Sie auch in unserem Blog vorbei und hören Sie den "Mutter-Song* von Maike Kühl... Herzlichen Dank, dass Sie diesen Podcast gehört haben! Haben Sie Vorschläge, Fragen oder gerne auch positives Feedback, schicken Sie uns eine Email an: podcast.destille@vodafonemail.de Wir freuen uns sehr darauf! Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, besuchen Sie uns auf unserer Website https://destille-duesseldorf.podcaster.de/ für regelmäßige Updates. Folge direkt herunterladen
Georges Enescus Musik schillert zwischen deutscher Spätromantik, französischem Impressionismus und den Klängen und Rhythmen der moldawisch bessarabischen Volksmusik, der Musik seiner Heimat. Vor allem kann sie süchtig machen. Dem Ensemble Raro sei Dank für diese zauberhafte Entdeckung - hoffentlich nicht die letzte in Sachen Enescu.
Beim Lehár-Festival Bad Ischl ist gestern die zweite Premiere über die Bühne gegangen oder vielmehr – geflogen, denn das Publikum wurde zunächst nach Berlin und dann auf den Mond verfrachtet. Man gab die Operette Frau Luna. Unsere Kollegin Bernadette Spitzer ist für radio klassik Stephansdom mitgeflogen. Wie wohl der berühmteste Schlager der Operette “Das macht die Berliner Luft” in der Kurstadt Bad Ischl ankommt? Nun, dank einiger Komponenten bestens. Da ist zunächst natürlich die Musik. Komponist Paul Lincke ist für die Berliner so was wie Johann Strauß Sohn für Wien. Intendant Thomas Enzinger hat das Stück dennoch vom jungen Komponisten und Dirigenten Christoph Huber ein wenig auffrischen lassen. Huber hat selbst dirigiert und dem Orchester wunderbar spritzige Rhythmen entlockt. Der Inhalt des Stücks ist schnell erzählt. Im Berlin um 1900 reisen ein paar Leute mit einem Ballon zum Mond, um den Mann im Mond zu finden. Fliegen und Raumfahrt war damals schon Thema. Originelles Detail ist übrigens, dass der Mond nicht von einem Mann, sondern – wie der Titel bereits preisgibt – von einer Frau regiert wird, eben von Frau Luna. Nach einigen Wirrnissen fliegen sie wieder heim. Und die Moral von der Geschicht' ist, dass es zuhause auf der Erde doch am schönsten ist. In Szene gesetzt wird Frau Luna von einem Garanten für Unterhaltung, nämlich von Ramesh Nair. Er zeichnet sowohl für die Inszenierung als auch für die Choreografie verantwortlich und spielt selbst mit, und zwar den in Frau Luna hoffnungslos verliebten Prinz Sternschnuppe. Dabei achtet Nair stets darauf, dass die Inszenierung lustig ist, aber nicht in billigen Klamauk abgleitet. Zudem beschäftigt er das Ballett ausgezeichnet. Es wird fast genauso viel getanzt wie gesungen. Das Ensemble bietet eine solide Leistung und hat auch den krankheitsbedingten Ausfall von Nicolas Huart, der den Schneidermeister spielt, grandios weggesteckt. Besonders sticht Kai Louis Lucke hervor, der ein unfassbar komisches Talent ist und für viele Lacher als verliebter Mechaniker sorgt. Ebenso temperamentvoll mimt Susanna Hirschler das Berliner Original Witwe Pusebach. Und Patricia Nessy gibt Frau Luna einen Schuss reifer Erotik. Am Schluss gab es zu Recht tosenden Applaus für die gesamte Produktion. Fazit: Die Berliner und die Ischler Luft vertragen sich ausgezeichnet. Und Frau Luna ist definitiv einen Besuch wert. Noch zu sehen bis 27. August.
Das Staatstheater Nürnberg hat sich bei Klinikmitarbeitenden mit einer besonderen Aktion bedankt: Das Ensemble hat sie diese Woche zu einer Opernvorstellung mit anschließendem Sektempfang eingeladen.
Zu Anabelle kommt ihr hier: www.instagram.com/anabellestehl www.twitch.tv/nervenausstehl www.patreon.de/anabellestehl Neuer Roman ab dem 29.07.2022 - Worlds Apart Hier findet ihr Nicole www.instagram.com/nicboehm www.nicole-boehm.de Neuer Roman ab dem 28.06.2022 - Golden Hill Nights
Eigentlich hätte am 25. Februar am Malyi-Theater in Kiew die Premiere von „Za'lot“ stattfinden sollen. Doch am 24. Februar heulte der Luftalarm. Das Ensemble verstreute sich über das ganze Land. Nun ein kleines Theaterwunder: Die gesamte Produktion mit Originalbesetzung kommt ans Schauspiel Stuttgart.Luda Tymoshenko und Dmytro Veselsky im Gespräch mit Janis El-Birawww.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1Direkter Link zur Audiodatei
Mit vierzehn verließ Kiya Tabassian seine Heimat Iran und ging mit seiner Familie ins kanadische Quebec und gründete das Ensemble „Constantinople“ in Montreal. Gemeinsam experimentieren sie mit allen erdenklichen musikalischen Ausdrucksformen, von der Musik der kanadischen bis hin zur Musik der westlichen Avantgarde. Das Ensemble ist derzeit mit mehreren Programmen auf Tour und tritt am Samstag bei den Schwetzinger Festspielen auf.
Seit erstem April hat das Freiluftmuseum in Gerersdorf bei Güssing wieder geöffnet. Das Ensemble an jahrhunderte alten Häusern, Stadln und Kellertstöckln besuchen jährlich rund 10.000 Gäste. Neben Museums-Führungen gibt es auch zahlreiche Kulturveranstaltungen und Handwerkskurse. Bettina Treiber beginnt die Programmvorschau 2022 mit einem kurzen Rückblick und stimmt Sie auf die Atmosphäre im Museum ein:
Gestern hatte an der Wiener Volksoper das Musical „La Cage aux Folles“ von Jerry Herman Premiere. Unser Musiktheaterliebhaber Richard Schmitz berichtet. „La Cage aux Folles“ kann man als Narrenkäfig übersetzen, der oft verwendete Titel „Ein Käfig voller Narren“ führt etwas in die Irre. Schließlich geht es um die Überwindung von Vorurteilen und um Toleranz. Das homosexuelle Paar George und Albin hat Jean-Michel, den Sohn von George aus einer früheren Beziehung, aufgezogen. Als sich dieser ausgerechnet in die Tochter eines politisch aktiven Schwulenhassers verliebt, kommt es zu Verwicklungen als die beiden Familien zum ersten Mal aufeinandertreffen. Zuletzt muss der sture Vater doch nachgeben und der Hochzeit seiner Tochter zustimmen. Melissa King inszeniert das zurückhaltend und das ist gut so. In einer Zeit in der LGBTIQ+ (das ist die Aufzählung von Minderheiten, die nicht heterosexuell ausgerichtet sind) heiß diskutiert wird, sollte das primitive Lachen über Schwulenwitze vorbei sein. Drew Sarich ist in Wien aus vielen Musicalproduktionen im Ronacher bekannt. Er spielt den Albin überzeugend, für seine Auftritte als Drag-Queen Zaza hat er erfolgreich bei seiner Frau das Gehen und Tanzen in Stöckelschuhen gelernt. Das Schwanken in seiner Liebe zu seinem Partner Albin und seinem Sohn Jean-Michel bewältigt Viktor Gernot mit Bravour. Seine feine Ironie, die ich an ihm so liebe, kann er in dieser Rolle leider nicht ausspielen. Oliver Liebl und Juliette Khalil sind das junge Paar. Die undankbare Rolle des politisch illiberalen Vaters spielt Hausherr Robert Meyer. Viele Pointen hat er da nicht. Das Ensemble der Wiener Volksoper singt und tanzt sich durch die tumultöse Handlung. Bühnenbild und Kostüme sind trashig und entsprechen so dem Gesamtbild. Das soll nicht heißen, dass sie auf den Müllhaufen gehören, sondern darauf hindeuten, dass die Wiederverwertung im Vordergrund steht. Das Orchester unter der Leitung von Lorenz C. Aichner bemüht sich um die schwungvolle aber wenig einfallsreiche Musik. Es war ein vergnüglicher Abend von hoher Professionalität, der auch zum Nachdenken anregt. Karl-Heinz Hackl und Frank Hoffmann haben sich seinerzeit viel „tuntiger“ verhalten und wären heute wohl peinlich. Für die herzlichen Lacher musste sich weder man noch frau nachher genieren. Das Premierenpublikum war begeistert. Wertnote: 8,7/10 Punkten
Im 17. und 18. Jahrhundert war Neapel das musikalische Zentrum Europas. Hier traf sich, was in der Kunst Rang und Namen hatte. Das Ensemble "la festa musicale" nimmt uns mit auf einen bunten Streifzug durch Kirchen, Paläste und enge Gassen. Hier wird geliebt, getrauert, getanzt und ausgelassen gefeiert.
Mit dem "Kriminaltango" schrieb das Hazy Osterwald-Sextett Schlagergeschichte. Das Ensemble war jahrzehntelang die erfolgreichste Showband Europas, die auch weltweit begeisterte.
Musik gibt es bei uns auf BR-KLASSIK nicht nur sozusagen vom Band. Immer wieder übertragen wir Konzerte auch live, im Radio, per Videostream. Und spielen Werke auch neu ein. So entsteht gerade etwa eine Doppel-CD mit den Rosenkranzsonaten des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber. Das Ensemble "Les Passions de l'ame" aus der Schweiz hat sich mit mehreren Biber-Einspielungen zuvor schon international einen Namen gemacht. Nun folgt in Zusammenarbeit mit BR-Klassik Franken eine weitere CD mit den Rosenkranzsonaten.
Beim Spaziergang an der Kapellenstraße hören wir vielstimmige Flötenmusik. Am charakteristischen Pyramidendach der Kapelle EINS treffen wir die Blockflötengruppe "Ten Times Tenor". Das Ensemble erklärt uns, warum sie hier neue Stücke einüben. Wir erfahren von Tagungs- und Seminarmanagerin Petra Ulrich, dass hier in Kapelle EINS und im Forum Ohlsdorf Seminare, Workshops und Veranstaltungen stattfinden können und was es mit dem Motto "Meet Green" auf sich hat. Zum Abschluss hören wir noch ein paar Töne des Flötenensembles und lernen die unterschiedlichen Instrumentengrößen kennen.
Europa war in der Musikgeschichte immer schon eine große Einheit: Virtuosen und Komponisten des 18. Jahrhunderts verbanden kunstfertig und mit Eleganz die verschiedenen Stile. Der Franzose Jean-Marie Leclair ist ein Meister "à la française" mit italienischem Ton.