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Der Sternenhimmel gilt als Inbegriff des Unveränderlichen. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch ein Dickicht aus über 50 Typen von Sternen, die sich nicht an diese Regel halten – und von denen eine ganze Reihe mit bloßem Auge, Fernglas oder einfacher Kamera vom Garten aus zu beobachten sind.Den Einstieg macht ein alter Bekannter: Algol im Perseus, der „Teufelsstern", dessen arabischer Name möglicherweise verrät, dass Menschen schon in der Antike ahnten, dass mit diesem Stern etwas nicht stimmt. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, was wirklich hinter seinem regelmäßigen Helligkeitsabfall steckt – nämlich zwei Sterne, die sich gegenseitig bedecken – und weshalb ein dritter im Bunde das scheinbar präzise Uhrwerk gelegentlich aus dem Takt bringt. Dann führt der Weg zu Mira, der „Wunderbaren" im Sternbild Seeungeheuer: ein Stern, der alle 332 Tage fast verschwindet, weil er buchstäblich pulsiert wie ein Kochtopf, dessen Deckel immer wieder angehoben wird. Und schließlich zu den Cepheiden – jenen pulsierenden Sternen, deren Rhythmus direkt ihre Leuchtkraft verrät und die dank Henrietta Leavitt Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schlüssel für die Vermessung des Universums wurden.In „Hinter der Schlagzeile" gibt es eine Entwarnung mit Nachgeschmack: Ein geplantes Industrieprojekt in der Atacama-Wüste, nur zehn Kilometer vom Paranal entfernt, hätte den Standort des Extremely Large Telescope und mehrerer anderer Observatorien durch Licht, Staub und Vibrationen dauerhaft gefährdet. Der Konzern hat sich zurückgezogen, warum, bleibt unklar. Aber der Himmel über der Atacama darf vorerst dunkel bleiben.Eine Folge voller kosmischer Unruhe, überraschender Muster und der Erkenntnis, dass mit dem, das wir für fest und ewig halten, oft ganz schön viel passiert. Also: Kopfhörer auf, Blick nach oben – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
Smarte Uhren und Ringe versprechen Gesundheit. Doch was könne diese Geräte überhaupt - und wem nützen die Daten? Kolja Sand hat sich in die Welt der dauerhaften Vermessung begeben. Von Kolja Sand.
Sonntag erleben wir die Sommersonnenwende. Mit einer einfachen Messung und etwas Geometrie kann man dann den Umfang der Erde berechnen. So hat es schon der griechische Mathematiker Eratosthenes vor mehr als 2000 Jahren gemacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Gemeinsam mit Schriftsteller_in, Redakteur_in und Pop Culture Icon Hengameh Yaghoobifarah widmen wir uns dem Thema Looksmaxxing. Was als Subkultur in den Tiefen von Incel-Foren begann, flimmert heute durch die FYP-Seiten von Millionen junger Menschen: als Tutorial und nicht enden wollende Transformation. Auf TikTok begegnet uns das Optimierungsversprechen in Form von „Bonesmashing“ bis hin zum „Softmaxxing“, von Skincare-Routinen, die nach klinischer Präzision klingen, bis hin zu Gesichtsanalysen, die den menschlichen Körper in Winkelgrade und Symmetriewerte zerlegen. Der Algorithmus belohnt das Vorher-Nachher, die Verwandlung, den messbaren Fortschritt. Wir fragen, mit welchen neofaschistischen Ideologien die algorithmische Vermessung des Gesichts, die Rückkehr zu pseudowissenschaftlichen Schönheitsidealen und die nostalgische Sehnsucht nach dem „natürlichen“, unverstellten Körper zusammenhängen. Vielen Dank an das das Team der Volksbühne Berlin – c u in der nächsten Spielzeit!
Die heimische Pflanzenvielfalt ist gewaltig und ihre Kartierung nie wirklich abgeschlossen, ein Mammut-Projekt. Doch die Arbeit der Botaniker ist entscheidend für den Naturschutz. In Bayern ist jetzt ein Meilenstein dafür gesetzt. Ein Podcast von Julius Bretzel.
In der 63. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau spreche ich mit Christine Lohr über Geoinformationssysteme und darüber, wie sie entstehen. Christine erklärt uns, was Geodaten sind (nämlich Daten mit Geobezug) und warum es sich bei ungefähr 80 Prozent aller Daten tatsächlich um solche handelt, obwohl dies auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich ist. Wir erfahren auch, wie sich Daten aus ganz unterschiedlichen Quellen und Zeiten (z.B. antike Landkarten) in ein Geoinformationssystem einpflegen lassen. Sie gibt uns Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Vermessungsingenieurin im Fachbereich Geoinformation der Stadt Mönchengladbach und zeigt anhand einiger Fallbeispiele, wie vielfältig die Einsatzzwecke von Geoinformationssystemen sein können. Welchen Karriereweg sie im IT-Bereich zurückgelegt hat, bevor sie gut 30 Jahre nach Ende ihres Studiums endlich ihren Traumjob gefunden hat, erfahren wir ebenfalls. Christine blickt außerdem auf ihr Studium der Vermessungstechnik und ihre ersten Schritte in der Geoinformatik in den 90er-Jahren zurück. Sie verrät, warum sie lieber Ingenieurin als Informatikerin werden wollte, obwohl sie in ihrer Schulzeit gerne am Informatikunterricht teilgenommen hat. Nicht zuletzt sprechen wir in dieser Folge wieder einmal über das Konzept der Mädchenschule, deren Besuch Christine bei ihrer Entwicklung und Berufswahl positiv beeinflusst hat. Falls ihr mit Christine Kontakt aufnehmen möchtet, könnt ihr das zum Beispiel über Mastodon tun: https://nrw.social/@die_christine Christines Blog findet ihr hier: http://püntanell.de/ Mehr über den Fachbereich Geoinformation der Stadt Mönchengladbach erfahrt ihr auf dieser Seite: https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/planen-bauen-mobilitaet-umwelt-dezernat-vi/fachbereich-geoinformation-62 Zum Geoportal Mönchengladbach, dem Geoinformationssystem, an dem Christine arbeitet, gelangt ihr über diesen Link: https://geoportal.moenchengladbach.de/portal/apps/experiencebuilder/experience/?draft=true&id=f8898f2f679c451f9f3ffcdaf8fe16ba&page=Startseite Alle Informationen zur regelmäßig stattfindenden Stunde der Gartenvögel, die Christine erwähnt hat, findet ihr hier: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html Mehr über die Initiative Jugend hackt erfahrt ihr hier: https://jugendhackt.org/ Aufgenommen haben wir das Interview übrigens am Europäischen Tag der Vermessung und Geoinformation, nämlich am Geburtstag des Kartografen Gerhard Mercator (*5. März 1512). Auch wenn wir vor der Aufnahme über diesen Funfact gesprochen haben, hat er leider nicht mehr den Weg in die Folge gefunden. Mehr über Mercator könnt ihr hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Mercator Hinweis in eigener Sache: In Kooperation mit der Gesellschaft für Informatik findet Rahmen des Informatik-Festivals in Dresden am 23.09.2026 ein Live-Podcast von Informatik für die moderne Hausfrau statt. Alle Infos und Tickets gibt es hier: https://informatik2026.gi.de/ Alle Informationen zum Podcast findet ihr auf der zugehörigen Webseite https://www.informatik-hausfrau.de. Zur Kontaktaufnahme schreibt mir gerne eine Mail an mail@informatik-hausfrau.de oder meldet euch über Social Media. Auf Instagram und Bluesky ist der Podcast unter dem Handle @informatikfrau (bzw. @informatikfrau.bsky.social) zu finden. Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert ihn doch bitte und hinterlasst eine positive Bewertung oder eine kurze Rezension, um ihm zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Rezensionen könnt ihr zum Beispiel bei Apple Podcasts schreiben oder auf panoptikum.social. Falls ihr die Produktion des Podcasts finanziell unterstützen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, dies über die Plattform Steady zu tun. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden: https://steady.page/de/informatikfrau/ Falls ihr mir auf anderem Wege etwas 'in den Hut werfen' möchtet, ist dies (auch ohne Registrierung) über die Plattform Ko-fi möglich: https://ko-fi.com/leaschoenberger Dieser Podcast wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund.
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 7. Mai um 19 Uhr Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt ist. In dieser Folge von beleuchten wir die Lebensrealität einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.
Schlaf, Fitness oder Kalorienverbrauch: Timon ist großer Fan von Gadgets, mit denen er sich tracken kann. Aber was sagen diese Werte wirklich aus? Und machen wir unser Körpergefühl am Ende nicht zu stark von solchen Zahlen abhängig?**********Ihr hört: Gesprächspartner: Timon, hat verschiedene tragbare Tracker für sich ausprobiert Gesprächspartner: Can Dincer, Professor für Sensors and Wearables for Healthcare an der Technischen Universität München Gesprächspartnerin: Vivien Suchert, Psychologin am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung Kiel, hat ein Buch über Selbstoptimierung durch Vermessung des Körpers geschrieben Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Ivy Nortey, Anna Maibaum, Friederike Seeger Produktion: Jan Morgenstern**********Quellen:Sazanov, E. [Hrg.] (2019). Wearable Sensors. Fundamentals, Implementation and Applications. Elsevier.Ates, H.C., Brunauer, A., von Stetten, F. et al. (2021). Integrated Devices for Non-Invasive Diagnostics. Advanced Functional Materials, 31.de Gans, C.J., Burger, P., van den Ende, E.S. et al. (2024). Sleep assessment using EEG-based wearables – A systematic review. Sleep Medicine Reviews, 76.Ferguson, T., Olds, T., Curtis, R. et al. (2022). Effectiveness of wearable activity trackers to increase physical activity and improve health: a systematic review of systematic reviews and meta-analyses. The Lancet Digital Health, 4(8), S. 615-626.**********Empfehlungen aus dieser Folge:Suchert, V. (2019). Das vermessene Ich: Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern. ecoWing. ISBN 978-3711002426. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Körperbild: Wie sieht fit sein aus?Fitness: Wie bleiben wir wirklich dran?Selbstoptimierung: Warum uns Self-Tracking so fasziniert**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Soll das BSH die Vermessungsdaten frei zur Verfügung stellen, weil die Vermessung steuerfinanziert ist? Wie verhält man sich eigentlich, wenn einem auf der Ostsee eine segelnde Drohne entgegen kommt? Dazu reden wir über Hermelinmäntel auf Superyachten, 20.000 Euro VIP-Tickets für eine Bergung und vieles mehr.
Tex Rubinowitz - wann wird der Umweg zur eigentlichen Richtung? Tex Rubinowitz ist ein wunderbar rastloser Geist der lieber Umwege geht und uns dabei auf überraschende Pfade mitnimmt. Das beginnt schon beim Namen: Wer ist Tex eigentlich, warum hat er so einen untypischen Namen und woher kennt man ihn eigentlich (und woher eigentlich nicht)? Denn, ja, man kennt ihn. Als Cartoonist, als Bachmannpreisträger, als Mann im Schrank, als “guy on a bridge” in Richard Linklater's Film “Before Sunrise,” etc, etc … die Liste scheint nicht enden zu wollen. Also unternahmen wir den Versuch einer Vermessung der Person “Tex.” Und, glaubt uns, es blieb beim Versuch, denn die Umwege, auf die er uns mitnahm, um unsere Fragen zu beantworten, sind der Kern dieser Episode. Dabei spielen Popkultur, sein Kunststudium im Cafe Alt Wien, Internetforen und Pseudonyme zwar eine Rolle, aber sie sind allesamt nur Randnotizen, denn – um es mit Anlehnung an einen Film aus den 60ern zu beschreiben – “Tex Rubinowitz ist nicht zu fassen!” Viel Spaß!
Die Tiefsee ist ein Mysterium. Bis heute. Noch immer wissen wir nicht, wie der Grossteil vom Meeresboden genau aussieht. Das Forschungsprojekt Seabed 2030 will das ändern. Bis 2030 soll der gesamte Meeresboden kartografiert sein. Bisher sind lediglich 27 Prozent des Ozeanbodens präzise vermessen. Doch dieses Vorhaben birgt auch Gefahren: Je detaillierter die Karte vom Meeresgrund wird, desto grösser das Potenzial, dass Grossmächte Ansprüche auf bestimmte Gebiete erheben. Das betrifft vor allem die Arktis und damit Grönland. Jene Insel, die ohnehin schon um ihre Autonomie kämpft – nicht zuletzt wegen Donald Trump. Welche Herausforderungen birgt die Vermessung der Tiefsee? Was ist der wahre Grund, warum alle hinter Grönland her sind? Und warum ist der Meeresboden heute noch so unerforscht? Antworten darauf hat Moritz Marthaler aus dem Ressort Reportagen und Storytelling. Er hat sich vertieft mit der Vermessung der Tiefsee auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier den Text von Moritz Marthaler lesen Mehr zum Thema: Mehr als 43'000 Tiefseevulkane wurden bereits entdeckt – doch das ist erst der Anfang Forscher entdecken blühendes Leben — in 10'000 Metern Meerestiefe Apropos-Folgen zu Grönland zum Nachhören: Trump will Grönland: Wie weit wird die EU gehen? Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Games Institute Austria entwickelt Escape Games für spielerisches Lernen im Bildungskontext: in Schule, Museum & Weiterbildungskontexten löst man Rätsel und eignet sich dabei nicht nur gezielt Wissen an, sondern trainiert auch bestimmte Fertigkeiten - gefühlt ganz nebenbei.Thomas Kunze ist ausgebildeter Lehrer und hat 2015 - inspiriert von der VW Fun Theory das Games Institute Austria gegründet, um positive Verhaltensänderungen mit Spaß zu erreichen. Seit 2019 ist auch UI/UX Designerin Karen Albers Teil des Teams. Zusammen haben sie schon einige Escape-Spiele für diverse Themen gestaltet und so anderen erfolgreich beim Lernen unterstützt - beide leben sozusagen ihren Traum.Im Gespräch mit Philip und Ben erzählen Thomas und Karen von den Anfängen des Games Institute und geben Einblicke in einzelne Projekte (z. B. Reintegration von Langzeitarbeitslosen mit dem österreichischen Arbeitsamt, Vermessung als Meeresforscher:in im Deutschen Schifffahrtsmuseum , BBNEscape zusammen mit Studierenden der Hochschule Bremerhaven). Dabei werden nicht nur Anekdoten aus dem Playtesting erzählt, sondern auch diverse Aspekte besprochen, die es beim Designen von Escape-Spielen zu beachten gilt, wie z. B. Usability-Faktoren der Verständlichkeit, und damit verbundenen Herausforderungen. Des Weiteren geht es auch um Game Based Assessment, Esports Education und Inspirationsquellen für die Escape Game Gestaltung.=== Ausgewählte Links ===Website: https://gamesinstitute.at/Karens Firma: https://mooi-play.de/Instagram: https://www.instagram.com/bestcaseescaperoomkoffer/Facebook: https://www.facebook.com/GamesInstituteAustriaMeldet Euch gern bei uns, wenn Ihr bestimmte Links zu in der Folge erwähnten Inhalten vermisst.=======================
Zürcher Migrationsamt wollte kosovarischen Angreifer ausschaffen, Gesundheitsversorgung im Oberengadin ist gesichert, Steigerung der Skisprungleistung mit sensorischer Vermessung
Das Lineare ist die Signatur der Moderne: Von der Vermessung der Welt bis zu linearen Wachstumsmodellen. Aber hat lineares Denken nicht eigentlich ausgedient? Gilt es, ein Lob Mäanders anzustimmen als Modell für Natur, Gespräch und Politik? Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
„Es gibt kein Argument gegen Erfolg.“ Mit diesem Satz beschreibt Klaus Saloch, was den Markt gerade stärker prägt als jedes Stimmungsbarometer: Reichweite, Nutzungsintensität und die Fähigkeit, Nachfrage in Echtzeit zu bündeln. Genau deshalb sprechen wir über Kleinanzeigen, eine Plattform mit über 16 Millionen monatlichen Nutzern, rund 90 Millionen Besuchen und einer Dynamik, die für einige Verticals längst zur strategischen Herausforderung geworden ist. Ich spreche mit Klaus darüber, warum dieses Portal in der Immobilienbranche wächst, obwohl der Markt insgesamt im Krisenmodus ist, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Qualifizierung von Anfragen übernimmt und wie Homestaying, virtuelle Vermessung und automatisierte Prozesse das Nutzerverhalten und auch den Beruf des Maklers verändern. Wir schauen darauf, weshalb der persönliche Eindruck trotz aller Technologie an Bedeutung gewinnt: Kommunikation, Präsentation, Professionalität, alles Faktoren, die im Wettbewerb um Aufmerksamkeit zunehmend entscheiden. Klaus ist ein Urgestein der Branche, ich darf das genauso benennen. Deshalb muss es auch um seine Erfahrungen gehen und die Veränderungen im Markt. Seit Mitte des Jahres ist er als Head of Industry Relations für das Netzwerk verantwortlich und dazu beispielsweise im Austausch mit dem IVD oder dem GdW. Ich will von ihm wissen, was eine digitale Plattform im Land-Stadt-Gefälle bewirken kann, welche Abstrahleffekte entstehen, welche Logiken dahinterstecken und warum in Sachsen und Thüringen immer mehr Angebot zu verzeichnen ist. Fakt ist: „Nach wie vor kauft man eine Immobilie mit sehr viel Empfindung, sogar viele Kapitalanleger.“
Lasst gerne eine Bewertung da und viel Spaß beim Hören der Folge!
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Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge unseres Podcasts Humulus Lupulus – heute mit einem alten Bekannten: Sebastian Dreier von der VERMATECH GmbH ist zum zweiten Mal bei uns zu Gast. Nachdem die erste Folge mit ihm so viele von euch interessiert hat, haben wir einfach nochmal nachgemessen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Es geht tief rein in die Welt der digitalen Vermessung – mit Roverstab, Totalstation und Drohne im Gepäck. Sebastian erklärt, warum moderne Bauvermessung mehr ist als nur Technik, wie man ein wachsendes Team führt, ohne alles selbst machen zu wollen, und weshalb auch die gute alte Büroorganisation ein Schlüssel zum Erfolg ist. Dazu gibt's den einen oder anderen persönlichen Einblick – ganz im Stil unseres Podcasts. Prost – und jetzt viel Spaß beim Zuhören. Wünschen euch Markus und Christoph.
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Content Note: Es geht in dieser Folge um gestörtes Essverhalten und Diäten. Gehen ist schon eine ziemlich beeindruckende Sache. Wer das Glück hat, Gehen zu können, kann einen Schritt nach dem Anderen machen und sich nach vorne bewegen. Einfach so. Meistens, ohne viel darüber nachzudenken. Und dann kommt Baby Steps und macht das alles zu Nichte. Denn im neuen Spiel von Frust-Künstler Bennet Foddy (QWOP, Getting Over It) und co. geht es um einen Typen im Pyjama, der einen Berg hochwandern will, und dessen Beine wir einzeln steuern müssen. Frustrierend? Ja, schon. Aber auch sehr, sehr witzig und absurd. Außerdem sprechen wir über ein weiteres Spiel im diesjährigen Pantheon großer Indie-Spiele: Consume Me. Ein schon jetzt mehrfach preisgekröntes autobiografisches Projekt über das Leben als Teenagerin, über Diäten und den Sog der Vermessung des eigenen Lebens. Es ist ziemlich spannend! Und dann kriegen wir uns über Silksong in die Haare. Alles wie immer also!
Im Hafenkonzert-Podcast geht es dieses Mal um ein ganz besonderes Schiff: die "Atair" – unterwegs im Auftrag der Wissenschaft. Sie gehört zum Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg. Gerade ist sie von ihrer Sommerreise zurückgekehrt. Wir sind an Bord des Forschungs- und Vermessungsschiffes zu Gast, sprechen mit dem Präsidenten des BSH, dem Kapitän des Schiffes, der Laborleiterin und und einem Berufstaucher – über das BSH, Vermessung, Umweltschutz, Hightech unter Wasser und das Leben an Bord. Die Themen im Einzelnen:
Wer schon mal eine Apfelsine geschält und dann versucht hat, die Schalen zu einem Rechteck zusammen zu legen, kennt das Problem: Irgendwo klafft immer eine Lücke. Und genau diese Frage beschäftigt Kartografen seit Anbeginn. Wie ist es möglich, die kugelige Erdgestalt auf eine platte Karte zu bringen? Generationen von Kartografen erfanden dafür so genannte Kartennetzentwürfe, die alle ihre Schwächen hatten: Mal verzerrten sie die Form, mal bildeten sie die Größenverhältnisse nicht richtig ab. Mal war die Lage vollkommen verkehrt. Mit der Entwicklung der Vermessungskunde wurden spätestens im 19. Jahrhundert die Kartengrundlagen immer besser, die Maßstäbe größer. Die Topographische Karte 1:25.000 wurde zum Inbegriff der Landkarte. Heute navigieren wir mit GPS sicher durch unsere Städte, liefern vielleicht selbst Geodaten für die Weltkarte für alle an das Community-Projekt OpenStreetMap oder zoomen uns per Satellitenbild-Viewer in den letzten Winkel der Erde. Ein Podcast über Pioniere der Kartografie, warum Karten in der Geschichte auch politische Macht bedeutet haben und die Frage: Was ist eigentlich „kartographisches Schweigen?“ Gesprächspartner*innen: Daniela Dueck Georg Glasze Frederick Ramm Ute Schneider Médard Thiry Literatur: Garfield, Simon (2014): Karten! Ein Buch über Entdecker, geniale Kartografen und Berge, die es nie gab. Hake, Günter et al. (2001): Kartographie: Visualisierung raum-zeitlicher Informationen. Hake, Günter (1984): Kartographie I (Allgemeines, Erfassung der Informationen, Netzentwürfe, Gestaltungsmerkmale, topographische Karten). Hake, Günter (1985): Kartographie II (Thematische Karten, Atlanten, kartenverwandte Darstellungen, Kartenredaktion und Kartentechnik, rechnergestützte Kartenherstellung, Kartenauswertung und Kartengestaltung) Kann, Oliver (2021): Gut Besser Vermesser, Professionalisierung militärisch-räumlichen Wissens am Beispiel der Königlich Preußischen Landesaufnahme. Kultur- und Stadthistorisches Museum der Stadt Duisburg (Hg) (2006): Die Welt des Gerhard Mercator. Karten, Atlanten und Globen aus Duisburg. Monmonier, Mark (1996): How to lie with maps. Monmonier, Mark (2004): Rhumb Lines and Map Wars. A social History of the Mercator Projection. Ramm, Frederik u. Jochen Topf (2010): OpenStreetMap: Die freie Weltkarte nutzen und mitgestalten. Schneider, Ute (2006): Die Macht der Karten. Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute. Van den Broecke, Marcel (2015): Abraham Ortelius 1527-1598. Life, Works, Sources and Friends. Internetquellen: https://www.bosch.com/de/stories/eva-erstes-navigationssystem-von-bosch/ https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08873631.2018.1426953 https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fh0061626 https://pubs.geoscienceworld.org/hess/earth-sciences-history/article/11/1/9/615318/THE-TURIN-PAPYRUS-MAP-THE-OLDEST-KNOWN-MAP-WITH https://www.myoldmaps.com/maps-from-antiquity-6200-bc/109-herodotus/109-herodotus.pdf https://www.deutschlandfunk.de/als-eratosthenes-als-erster-den-umfang-der-erde-berechnete-100.html https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/ordnungssysteme/kartografie_das_gesicht_der_erde/pwieeratosthenesgeniederantike100.html http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Museen/Ebstorf.htm https://www.bezreg-koeln.nrw.de/geobasis-nrw/produkte-und-dienste/topographische-karten/historische-topographische-karten/1836-1850 https://www.bezreg-koeln.nrw.de/geobasis-nrw/produkte-und-dienste/topographische-karten/historische-topographische-karten/1891-1912 https://www.geotab.com/de/blog/gps-technologie/ Mehr zum Thema in der ZDF-Mediathek https://www.zdf.de/dokus/imperium-karten-der-macht-100 https://www.zdf.de/dokus/die-vermessung-der-erde-mit-harald-lesch-100 https://www.zdf.de/play/dokus/collection-index-page-artede-collection-artede-r
Harald Kopececk ist Geschäftsführer der Bauakademie und der Zukunftsagentur Bau. Seine Mission: Fachkräfte ausbilden, Prozesse digitalisieren und die Bauwirtschaft zukunftsfit machen. Warum ist der Bau oft noch ein „Dampfer“ in Sachen Innovation – und wie gelingt dennoch Veränderung? Die Antworten darauf gibt Harald im Gespräch mit Startrampe Leiter Johannes Pracher. Außerdem zeigt er, wie BIM (Building Information Modeling), digitale Vermessung und neue Ausbildungskonzepte den Bau modernisieren. Darüber hinaus gibt's die Antworten auf die Fragen: Welche Skills brauchen Bauprofis heute? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit und Materialwahl künftig im Hausbau? Und was hat Star Trek mit moderner Bauplanung zu tun? Mehr dazu in dieser Podcast Episode und auf https://www.bauakademie.at
Lasst gerne eine Bewertung da und viel Spaß beim Hören der Folge!
Die Sonne ist ein lebendiger Stern: Die Oberfläche brodelt, Sonnenflecken tauchen auf und vergehen, Eruptionen schleudern Ströme geladener Teilchen ins All. Sogar ihr Magnetfeld dreht sich regelmäßig um. Jetzt hat eine Raumsonde es geschafft, mit komplizierten Manövern einen Blick auf den bisher kaum erkundeten Südpol der Sonne zu bekommen. In diesem Podcast klären wir, wie solche Daten helfen, um zum Beispiel Sonnenstürme besser zu verstehen. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Redaktion: Miriam Stumpfe Produktion: Markus Mähner Unser Gesprächspartner: Prof. Dr. Sami K. Solanki, Direktor der Abteilung Sonne und Heliosphäre am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung https://www.mpg.de/360140/sonnensystemforschung-solanki Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Zum Weiterlesen: Mehr zum Max-Planck-Institut für Sonnenforschung inklusive eines Überblicks über Forschungsprojekte findet Ihr hier: https://www.mps.mpg.de/sonnenforschung Zum Südpol der Sonne und seiner Vermessung geht es hier: https://www.mpg.de/24861280/solar-orbiter-erste-aufnahme-suedpol-sonne Informationen zur Mission der Sonde Solar Orbiter findet Ihr hier: https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/erkundung-des-weltraums/planeten-monde-und-asteroiden/solar-orbiter Zur Mission der NASA-Sonde Parker Solar Probe geht es hier: https://science.nasa.gov/mission/parker-solar-probe/ Zum Weiterhören: Empfehlen wir Euch unsere IQ-Folge zu Sonnenaktivität und Polarlichtern: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:fb49a09f54df835f Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402
Diplomatie in Nahost, Vermessung des Bergsturzgebiets Blatten, weniger Geburten und Eheschliessungen, Serpentine Pavillon 2025 gestaltet von Marina Tabassum
Ausgabe 106 des Science Busters Podcasts und Ruth Grützbauch ist wieder einmal vor ort. Die Astronomin und Kabarettist Martin Puntigam besprechen warum das Universum ein Autobahnraser ist, oder vielleicht auch nicht, wieso man nicht Wolf schreien sollte, wenn keiner da ist, weshalb Einstein ein statisches Universum lieber gewesen wäre, was die kosmologische Konstante mit Dunkler Energie zu tun hat, ob die Dunkle Energie doch veränderlich und nicht konstant sein könnte, wie man mit dem Sichtbaren dem Unsichtbarem auf die Spur kommen will, warum EUCLID kein Akronym ist, wie Citizen Science beim Ausspüren der Dunklen Energie helfen kann, wonach Bao in der Astronomie schmeckt, wieso DESI nicht mit DESY verwandt ist, ob die Dunkle Energie in einer eigenen Bubble lebt, wie sehr man sich auf Sigma-Boy verlassen kann und arum die Wohnung nicht auf absehbare Zeit durch dunkle Energie größer werden wird.
In der neuen Folge „Kellerkind“ mäandern sich Antje und Jens wieder durch das pralle Leben – vom Haus bis zur Peene, von Vorpommern bis in philosophische Tiefenräume. Und wie immer geht es nicht nur um die sichtbare Sanierung eines Hauses, sondern auch um die vielen kleinen, großen, absurden und berührenden Baustellen des Alltags. Antje fragt sich mal wieder, warum das mit dem Abnehmen nicht so richtig klappen will – die Antwort liegt vielleicht irgendwo zwischen einem Strohhalm und einem Hörfehler. Apropos Hören: Jens ist dabei, aber irgendwie auch nicht ganz, denn offenbar entgleiten ihm regelmäßig ganze Dialoge. Antje erinnert sich hingegen an alles – was in Beziehungen ja bekanntlich für Spannung sorgt. Im Garten wuchert inzwischen das subtropische Chaos, aus dem ganz beiläufig eine Ente auftaucht. Ja, eine echte Ente. Was tun? Ein Fall für die Wildvogelhilfe oder einfach das nächste Haustier? Währenddessen taucht plötzlich ein altes Buchgeschenk aus Limburg wieder auf – lange unbeachtet, aber plötzlich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Gut Ding will eben manchmal sehr, sehr viel Weile haben. Gedanklich geht's dann in den Keller – wo sich Männerphantasien und fundamentale Fragen treffen. Ob dort auch endlich die Vermessung stattfindet, auf die das Hausprojekt schon so lange wartet? Die Baugenehmigung lässt weiter auf sich warten, aber hey, wenigstens tut sich was im Stadtbild von Loitz. Zwischen Landratswahl und Kirchenbesuchen wird sogar kurz mal politisch gedacht – keine Sorge, alles bleibt im kernsanierten Rahmen. Natürlich darf auch diesmal die künstliche Intelligenz nicht fehlen: Mit digitaler Hilfe geht's zurück ins Jahr 1797 nach Vorpommern – was war damals eigentlich das Maß aller Dinge? Spoiler: Die schwedische Rute bringt Licht ins historische Dunkel. „Kellerkind“ ist eine Folge voller Umwege, Erkenntnisse, Abzweigungen und kleiner Überraschungen – und genau deshalb wieder ein wunderbares Stück kernsanierter Podcast-Realität. Jetzt reinhören auf www.kernsanierung.podigee.io – oder da, wo Podcasts eben wohnen. Stichwort „Werbung da Markennennung“: In der Sendung werden Personen oder Marken genannt oder Tipps zu Produkten, Orten und Veranstaltungen gegeben. Aber dafür bekommen wir kein Geld. Die Webseite von Antje und Jens - die noch „under construction“ ist, findet ihr hier: mangelwirtschaft-loitz6.godaddysites.com Danke an die Förderer und Unterstützer dieser Kernsanierung: Ein richtig fetter Dank geht an die Architektin von Antje und Jens: https://www.architektin-suermann.de/ Liebe Anne, danke, dass Du immer mit Rat und Tat an der Seite von diesen beiden Kernsanierern bist! Und einen herzlichen Dank gilt auch den Förderern, ohne deren Unterstützung und kompetente Beratung die ganze Notsanierung nicht stattfinden könnte: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/ und Deutsche Stiftung Denkmalschutz https://www.denkmalschutz.de/aktuelles.html Sparkasse Vorpommern Baufinanzierung | Sparkasse Vorpommern Auf Spotify gibt es jetzt auch eine Kernsanierung-Playlist. - Der ultimative Soundtrack zu unserer Sendung. Da packen die beiden Euch so nach und nach Songs rein, die zu einer Kernsanierung passen oder die sie einfach nur gut finden. Die Playlist findet ihr hier: Kernsanierung_Spotify_Playlist Mehr Infos rund um das Vorhaben und über Antje & Jens findet ihr hier: https://instagram.com/kernsanierung_podcast https://www.facebook.com/Kernsanierung/ https://kernsanierung.podigee.io/ Last but not least: Ein fettes Danke an Euch Hörerinnen und Hörer da draußen. Allein zu wissen, dass Ihr auditiv an diesem Projekt Anteil nehmt, hilft uns dabei, unseren Lebenstraum weiter zu verwirklichen. Fühlt Euch geherzt und gedrückt. So und jetzt... sind wir - wie immer an dieser Stelle - still und lassen Euch in Ruhe die Folge genießen.
Erhellende Zahlen aus Griechenland: Laut einer Studie starben dort während der Omikron-Welle kaum mehr als die Hälfte der sogenannten Corona-Toten direkt am Virus oder mit dessen Zutun. In 45 Prozent der Fälle bestand kein Zusammenhang zu SARS-CoV-2. Die Forscher fordern mehr Klarsicht bei der Vermessung von Pandemien und einheitliche Standards. Deutschland bleibt seiner Linie treu:Weiterlesen
Ursache für Stromausfall in Spanien und Portugal weiter unklar, Risiko für Stromausfall in Deutschland gering, SPD-Mitgliedervotum über Koalitionsvertrag mit CDU und CSU endet, Ex-Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah wegen Spionage angeklagt, Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland von Armut bedroht, Liberale Partei siegt bei Parlamentswahl in Kanada, Menschenrechte weltweit in tiefer Krise laut Amnesty International, Drei Tote durch Schüsse in Schweden, ESA-Satellit „Biomass“ für die Vermessung von tropischen Regenwäldern ins All gestartet, Laut DLRG wieder mehr Schwimmabzeichen, Das Wetter
Ursache für Stromausfall in Spanien und Portugal weiter unklar, Risiko für Stromausfall in Deutschland gering, SPD-Mitgliedervotum über Koalitionsvertrag mit CDU und CSU endet, Ex-Mitarbeiter von AfD-Politiker Krah wegen Spionage angeklagt, Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland von Armut bedroht, Liberale Partei siegt bei Parlamentswahl in Kanada, Menschenrechte weltweit in tiefer Krise laut Amnesty International, Drei Tote durch Schüsse in Schweden, ESA-Satellit „Biomass“ für die Vermessung von tropischen Regenwäldern ins All gestartet, Laut DLRG wieder mehr Schwimmabzeichen, Das Wetter
Gaia hat keine schönen Bilder vom Kosmos aufgenommen, sondern „nur“ den Himmel vermessen. Auch wenn Astrometrie für ein breites Publikum wenig ansprechend ist: Der wissenschaftliche Wert dieser ESA-Mission liegt auf Hubble- und James-Webb-Niveau. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mon, 17 Feb 2025 05:00:00 +0000 https://keplersternwarte.podigee.io/30-new-episode a41e88c985999405a94a566544972cb8 … Wir sind ein WissPod-Podcast! Wir sprechen heute nochmal über die vielleicht bedeutendste ESA-Weltraumteleskopmission der vergangenen Jahre, Gaia, und blicken diesmal auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die mit den Daten bereits gewonnen wurden – oder besser gesagt einigen davon, denn Gaia berührt mehr oder minder alle Bereiche der Astronomie. Mit dem Daumensprung kann man sich Gaias Methode der Vermessung von Sternpositionen und Sternbewegungen gut verständlich machen. Aber das Weltraumteleskop kann noch mehr und bestimmt auch recht genau die Sterntypen in unserer Milchstraße: Gaia hat das bis jetzt umfangreichste Hertzsprung-Russel-Diagramm der Milchstraße aufgenommen. Beim HR-Diagramm gilt: je höher oben, desto heller, und je weiter rechts, desto kühler ist die Sternoberfläche. Oben links sind die heißen hellen blauen Riesensterne, oben rechts die kühlen hellen Roten Riesensterne, unten links die heißen kleinen Weißen Zwerge und von rechts unten nach links oben zieht sich die Hauptreihe der „normalen“ Sterne der Milchstraße. Am coolsten finden wir aber das aufgrund der Gaia-Daten neu bestimmte Aussehen der Milchstraße: in einem Lexikon der 80er-Jahre sieht die Milchstraße noch ganz anders aus als im aktuellen Wikipedia-Bild, wo bereits berücksichtigt ist, dass die Milchstraße eine Balkenspiralgalaxie ist. Dagegen zeigen die Daten von Gaia, dass wir in einer Flocculant-Galaxie leben – dazu gibt es ein wunderbares Video der ESA, die das Aussehen der Milchstraße aus den Gaia-Daten visualisiert. Außerdem: Ist die Milchstraße, ein galaxienfressendes Monster? Ist die Sagittarius-Zwerggalaxie unser Vater? Was fand Gaia alles heraus bei Galaxien, Asteroiden, offenen Sternhaufen, der Andromedagalaxie und unserer Kollision mit ihr? Und welche Sterne rund ums Sonnensystem sind uns schon einmal sehr nahe gekommen oder kommen uns in Zukunft sehr nahe? Über all das können uns die Gaia-Daten etwas sagen, und noch zu vielem mehr – wir bringen als Beispiele die Asteroseismologie und kristallisierende Weiße Zwergsterne. Auf das vollständige Datenset im DR4 müssen wir allerdings noch warten, es kommt erst 2026. Weitere Informationen zur Gaia-Mission findest du hier: Gaia-Website: https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Die_Mission_Gaia_im_Ueberblick ESA Gaia Youtubekanal: https://www.youtube.com/@esagaiamission2542 Vortrag Stefan Jordan: Erkenntnisse aus dem Gaia DR 2 (Mai 2019): https://www.youtube.com/watch?v=UvTNUiyvLyU Weitere Podcastfolgen zu Gaia in anderen Podcasts, z.B.: RZ106 Der Gaia-Sternkatalog 2 | Raumzeit Astrogeo –1,8 Milliarden Sterne Sternengeschichten Folge 88 Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp! Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com. Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky. Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können. full no Norbert Steinkellner und die Schüler:innen des Mehrschulenkurses Astronomie
Wenn wir in einer klaren Nacht in den Himmel schauen, können wir eine atemberaubende Vielzahl an funkelnden Punkten beobachten. Doch der Blick in den Sternenhimmel liefert immer nur zweidimensionale Bilder. Die dritte Dimension der Himmelsobjekte – also ihre Entfernung zur Erde – ist nicht so leicht zu bestimmen. Mit welchen Methoden Astronominnen und Astronomen den Kosmos dennoch vermessen und welche bedeutende Rolle das Bestimmen von Entfernungen im Weltall heute noch spielt, berichtet Hendrik Hildebrandt von der Universität Bochum in dieser Podcastfolge von Welt der Physik. *** Ein Beitrag von Julia Thomas, gesprochen von Ulrike Kapfer. Aufnahme: Das Hörspielstudio Kreuzberg, Tonbearbeitung und Schnitt: Daniel Lewy und Elias Emken. Redaktion: Welt der Physik https://www.weltderphysik.de/ Welt der Physik wird herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. *** Die Website zum Podcast: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/vermessung-des-universums/ Bei Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns: feedback@weltderphysik.de
Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Prognos hat sich das Handelsblatt an eine Vermessung der deutschen KI-Landschaft gemacht. Das Ergebnis ist ein KI-Atlas, der zwar nicht überall blühende Landschaften zeigt, aber eben auch keine flächendeckende Versteppung.
Konersmann, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
In Episode 470 testen wir ein Bulls Vuca Evo AM 2 mit Pinion MGU und Riemenantrieb. Außerdem haben wir uns bei SQlab für ein perfekt passendes Bike vermessen lassen und zeigen euch ein neues Sattel-System. Ein Gewinnspiel gibt es auch.
Bist Du dem Begriff Kalligraphie schon mal begegnet? Es ist ein zusammengesetzter Begriff und heisst wirklich wörtlich: Schön-Schreiben. Es geht also um die Kunst des schönen Schreibens. Mir gefallen solche kalligraphischen Werke, weil sie so etwas Kunstvolles, Edles haben. In der Vermessung wurden bis vor wenigen Jahrzehnten auch die Grundbuchblätter, die auf Alutafeln in den Ämtern gepflegt wurden mit von Hand erstellten kaligraphischen Flurbezeichnungen versehen. Diese Schönschrift kann also dem Begriff, der damit formuliert wird, zusätzliche Bedeutung oder Schönheit, Gewicht verleihen. Aber… zuviel kann auch zuviel sein: wenn die Schönheit der Graphik mehr vom Inhalt ablenkt, kann es sein, dass mehr der Schöne Schreibstil bewundert wird und gar nicht mehr, was der Inhalt oder die Aussage ist. Und so verhalten wir uns manchmal auch und es heisst nicht zu Unrecht: mehr Schein als Sein. Was ist Dir mit Deinem Leben wichtiger: Schein oder Sein? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/audiostretto/message
Die städtische Galerie Esslingen in der historischen Villa Merkel öffnet sich neu gegenüber ihrer Umgebung. Die vielschichtige Ausstellung „Connect“ untersucht die Beziehungen des Hauses zu seiner Umgebung. Es geht um Bäume, Menschen, Architektur, eine Probebühne und ein Periskop.
Vortrag der Zeithistorikerin Hannah Ahlheim Moderation: Katrin Ohlendorf ********** Dass wir Menschen eine innere Uhr haben, scheint heute selbstverständliche Gewissheit. Dabei ist das Wissen darum noch sehr jung. Die Zeithistorikerin Hannah Ahlheim beschreibt, wie sich unser Verhältnis zum Schlaf seit der Industrialisierung verändert hat. ********* Hannah Ahlheim ist Historikerin und Professorin für Zeitgeschichte an der Uni Gießen. Neben anderen Themen forscht sie zur Geschichte von Schlaf und Zeit. Ihre Studie "Der Traum vom Schlaf im 20. Jahrhundert" erschien 2018 im Wallsteinverlag.Ihren Vortrag "Die Vermessung des Schlafs und das Zeitregime der Moderne" hat sie am 30. November 2023 gehalten und damit die neue Reihe der Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität zu Berlin eröffnet, die im Wintersemester 2023/24 unter der Überschrift läuft: Sleep Modes – Über Wachen und Schlafen. ********** Unser Hörtipp, wenn Ihr mehr zum Thema Schlafen wissen wollt: der Deutschlandfunk-Nova-Podcast "Über Schlafen" von unseren Kolleginnen, der Wissenschaftsjournalistin Ilka Knigge und der Schlafforscherin Dr. Christine Blume: https://www.deutschlandfunknov... ********** Schlagworte: +++ Schlaf +++ Zeit +++ Geschichte +++ Zeitgeschichte +++ Zeitnutzung +++ Zeitregime +++ Zeitrhythmus +++ Innere Uhr +++ Biorhythmus +++ Uhr +++ Chronobiologie +++ Gesellschaft +++ Industrialisierung +++ Globalisierung +++ Urbanisierung +++ Stress +++ Entschleunigung +++ Selbstoptimierung +++**********Zusätzliche InformationenUnser Hörtipp, wenn Ihr mehr zum Thema Schlafen wissen wollt: der Deutschlandfunk-Nova-Podcast "Über Schlafen" von unseren Kolleginnen, der Wissenschaftsjournalistin Ilka Knigge und der Schlafforscherin Dr. Christine Blume**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Gesellschaft: Von sozialer Energie und dem, was uns antreibtPsychologie: Wie Körperideale entstehenPositive Psychiatrie: Warum ein Sinn im Leben uns motiviert**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Zudem: LISA, ein neues Messgerät für Gravitationswellen soll jetzt gebaut werden. Und: Hörgeräte könnten verbessert werden, dank exakter Vermessung von Räumen. (00:00) Schlagzeilen (00:45) RNA: Was ist mit der neuen Technik medizinisch noch alles möglich? Die Corona Impfung hat mRNA bekannt gemacht. Doch in der Ribonukleinsäure RNA steckt noch viel mehr Potenzial: RNAs könnten etwa als Impfstoffe in der Krebsmedizin, bei Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Ein boomendes Forschungsfeld – auch in der Schweiz. (07:45) Startschuss für Weltraum-Grossprojekt: Das Lasermessgerät LISA soll 50 Millionen Kilometer hinter der Erde herfliegen, in der gleichen Umlaufbahn wie unser Planet. LISA besteht aus drei Sonden, die in einem riesigen Dreieck angeordnet sind um Gravitationswellen zu messen. Dank dieser Messungen will man unter anderem im Universum zeitlich weiter zurückschauen als je zuvor. (13:55) Meldungen: Japanische Mondlandung mit Spezialkamera. Invasive Dickkopfameisen stören Afrikanisches Ökosystem. Neue Pinguinkolonien in der Antarktis entdeckt mit Satelliten. (19:30) Qualität der Hörgeräte Hörgeräte können heute schon so einiges, sie verstärken nicht einfach nur den Schall der reinkommt, so wie früher. Aber in lauten oder halligen Umgebungen stossen sie noch immer schnell an ihre Grenzen und haben noch Verbesserungspotenzial. Forschung an der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit einem Hörgerätehersteller soll dabei helfen. Mehr zum Wissenschaftsmagazin und Links zu Studien: https://www.srf.ch/wissenschaftsmagazin .
Die geometrische Vermessung des Universums kann eine Reihe von Erkenntnissen liefern, die Aufschluss über seine wahre Größe geben – und damit auch sowohl über seine kontinuierliche Ausdehnung als auch seine innere Beschaffenheit. Diesen Auftrag hat das jüngst gestartete Weltraumteleskop Euclid der ESA, das eine umfangreiche Beobachtung des Weltraums im visuellen sowie dem nahinfraroten Spektrum vornehmen wird. Durch diese Himmelsdurchmusterung erhoffen sich die Astronomen weitere Daten zur Bestimmung der dunklen Energie als auch der dunklen Materie im All. Das gesammelte Datenmaterial wird darüberhinaus in bereitgestellten Katalogen den Forscherinnen und Forschern weltweit noch über Jahre hinaus eine Forschungsgrundlage sein.
Tolzmann, Janwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Lukas Jakob kämpft in Sachsen gegen die Politikverdrossenheit von Schülerinnen und Schülern an. Doch jetzt droht er seinen Job zu verlieren. Das Programm »Respekt Coaches« soll zum Jahresende wegfallen, weil die Bundesregierung sparen will. Ist es das wert? »Da werden wichtige Projekte gegeneinander ausgespielt, weil das Finanzministerium die Schuldenbremse einhalten will«, klagt Jakob. »All die Expertise, all das Vertrauen, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, soll einfach so weggeworfen werden.« Dabei hatte die Ampel vollmundig ein »Demokratiefördergesetz« versprochen. Das hängt jedoch im Bundestag fest, die FDP blockiert. Und statt die Mittel der Bundeszentrale für politische Bildung wie geplant zu erhöhen, sollen nun 20 Millionen Euro gestrichen werden. »Ein sehr trauriges Signal«, sagt Birthe Tahmaz. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung bei »ZiviZ«, einer Einrichtung des Stifterverbandes zur Vermessung der Zivilgesellschaft. Tahmaz befürchtet, dass wichtige Gelder wegbrechen, die eigentlich dringend für den gesellschaftlichen Dialog gebraucht werden. Statt die Demokratie zu stärken, werden Hürden aufgebaut. Ein Geschenk für Antidemokraten, die auf verdrehte Tatsachen und vermeintlich einfache Lösungen setzen. Doch auch die Verantwortlichen für politische Bildung müssen sich hinterfragen. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Weiterführende Links: »ZiviZ«: Gefährdet politische Arbeit den Status der Gemeinnützigkeit? »ZiviZ«: Länderbericht Sachsen Die Ampel und die AfD: Die Suche nach dem Gegengift ARD-Sommerinterview mit SPD-Chefin Saskia Esken Wissenschaftliche Begleitung des Modellprogramms »Respekt Coaches/AntiMobbing-Profis« +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Herzlich Willkommen zur 88. Ausgabe des BiketourGlobal Podcast Season 2! Unsere Leidenschaft für Outdoor Sport und speziell das Bikepacken und Fahrradfahren hat aber auch eine Kehrseite: unsere Ausrüstung und das Fahrrad wird oft nicht umwelt- und sozialverträglich produziert, wird um den halben Erdball geflogen und schädigt Klima, Natur und Menschen noch bevor wir es überhaupt benutzen. Gleichzeitig sind wir ja diejenigen, die sich auch über ihre Sportart als Vorreiter von mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sehen. Und dabei dann doch an die Grenzen stoßen. Also wie passt das zusammen? Arne vom Pressedienst Fahrrad, Felix von Vaude und ich versuchen uns an einer Vermessung des Themas und sprechen darüber, was wir bei Konsum und im Verhalten anders machen können und warum "Eco-Blaming" niemandem hilft. Viel Spaß! Shownotes Felix Storch Reisebericht Balkan https://experience.vaude.com/balkan-bikepacking-mit-dem-gravelbike-von-zagreb-nach-tirana/ Arne Bischoff PDF https://www.pd-f.de/pd-f-intern/team/ Wie nachhaltig sind Fahrräder und Hersteller? https://nachhaltige-deals.de/mobilitaet/nachhaltige-fahrradhersteller/ Hass und Klimawandel https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/09/hitze-hatespeech-klimawandel-hitze-kaelte-temperaturen.html Vaude Podcast https://www.vaude.com/de/de/blog/post/vaude-podcast.html Mein Blogpost zum Bicycle Sustainable Index https://www.biketour-global.de/2019/04/14/fahrrad-nachhaltigkeit-index/ Quelle Musik Tropic Fuse - French Fuse aus dem YT Creator Studio Quelle Bilder Martin Moschek
Ich finde rechte Winkel faszinierend. Der Rechte Winkel ist der exakt vierte Teil eines Vollkreises. Er ist vor allem in der Geometrie, beim Bauen und in so vielen anderen Bereichen ganz zentral. Wenn Möbelstücke oder anderes im Rechten Winkel konstruiert sind, kann man sie gut stapeln oder sonst mit anderem kombinieren etc. Auch die Kraftübertragung gelingt mit einem rechten Winkel sehr gut bzw der Widerstand ist dann optimal. In der Vermessung ist er optimal wenn es um Schnittmengen geht - das Teil ist also überzeugend gut. Nun kann man fragen, ob es auch falsche oder linke Winkel gibt, wenn es offenbar einen rechten Winkel gibt. Ich denke nicht wirklich. Aber alle anderen Winkel haben dann eben nicht die Vorteile, die ein rechter Winkel hat. Vielleicht findest du all das banal - mich jedenfalls fasziniert diese Gesetzmässigkeit. Hast Du auch solche natürlichen Phänomene, die dich zum Staunen bringen und faszinieren? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/audiostretto/message
Menschen, die am Land leben, unterscheiden sich oft stark in ihren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ansichten von Städterinnen und Städtern. Das machen Nationalratswahlen immer wieder deutlich. Umfragen und nicht zuletzt Wahlergebnisse zeigen häufig, wie uneins sich Wählerinnen und Wähler in ruralen und urbanen Gebieten sind. Doch warum besteht dieser Konkurrenzkampf überhaupt? Welche politischen und klimarelevanten Auswirkungen bringt er mit sich? Sollte die Abgrenzung zwischen Stadt und Land zukünftig überwunden werden? Darüber sprechen wir im Podcast Edition Zukunft mit dem Politologen Lukas Haffert. Er lehrt an der Universität Zürich politische Ökonomie und ist Autor des Buches "Stadt, Land, Frust. Eine politische Vermessung." **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast) Unterstützen können Sie uns auch, indem Sie uns für den Ö3 Podcast Award 2023 nominiert. Hier der Link: https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/
Instrumentenlandesysteme zu vermessen. Dazu setzt sie King Airs und Learjets ein. In dieser Episode spreche ich mit Markus, Daniel und Nico über ihre Arbeit und begleite sie auch bei einem (Nacht-)Flug zur ILS Kalibrierung in Stuttgart.
Quarks Spezial: Wirkungen und Gefahren von Yoga; Die Vermessung der Gletscher; Engagement im Naturschutz; Ist blaues Licht gefährlich für die Haut?; Eine Samenbank für afrikanische Bäume; Bürgerenergie -So wirst du Teil der Energiewende; Dialekt - auch eine zweite Muttersprache?; Psychische Störung - Trennungsangst kann auch Erwachsene treffen; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.