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In der Podcast Folge 179 geht es darum, warum kleine Schritte viel sinnvoller sind als große Vorsätze und Pläne. Shownotes: Meditation am Morgen Abendmeditation und -entspannung Chapter ONE – 14 Tage Yogakurs Schön, dass du dabei warst. Wenn dir die Podcast Folge gefallen hat schenke mir gerne eine 5-Sterne Bewertung auf Spotify, iTunes oder der Podcast App deiner Wahl. Ich freue mich auch immer über dein direktes Feedback per Nachricht oder als Kommentar auf Spotify. Wenn du magst spendiere mir gerne was in meine Kaffeekasse. Teile meinen Podcast bitte unbedingt weiter mit Menschen, für die diese Themen auch interessant sein könnten. Ich danke dir sehr! Christine Transkript erstellt mit KI: Speaker A: Hallihallo und ganz herzlich willkommen beim Yogisch by Nature Podcast, dem Podcast rund um undogmatisches Yoga, bodenständige Spiritualität und ganzheitliche Gesundheit. Ich bin dein Host Christine Raab und ich freue mich sehr, dass du da bist, und wünsche dir ganz viel Freude mit der heutigen Podcastfolge. Willkommen bei einer neuen Folge hier im Yogisch by Nature Podcast. Ich bin Christine Raab und ich freue mich sehr, dass du auch heute hier wieder dabei bist, und ich freue mich auch sehr, dass ich es schaffe, dir direkt hier schon wieder auch eine neue Folge aufzunehmen. Und ich nehme sie heute auf, am Mittwoch, den 12. August, pünktlich zum Neumond bzw. auch zur Sonnenfinsternis, weil ich irgendwie gedacht habe, ich will diese ganz besondere Energie hier auch noch ein bisschen mitnehmen und quasi im Podcast verewigen. Und letzte Woche habe ich auch drüber gesprochen, ja, warum Yoga auch so viel mehr ist als nur Bewegung und warum ich eben auch glaube, dass Yoga unser ganzes Leben verändern kann. Und heute möchte ich drüber sprechen, warum kleine Schritte oft mehr verändern als die ganz großen Vorsätze warum das gerade im Yoga auch besonders relevant ist. Denn da denken wir ja ganz oft, wir müssen mindestens eine Stunde Praxis machen, damit überhaupt sich irgendwas tut. Und das führt dazu, zumindest kenne ich das von mir, dass man sich dann vornimmt, jetzt mache ich das jeden Tag. Und dann macht man das mal eine Woche und dann kommt irgendwas dazwischen und dann ist es auch schon wieder vergessen. Und dann wird es auch alles eigentlich schon wieder viel zu groß, um überhaupt damit zu starten. Und wenn ich sage, Yoga kann das Leben verändern oder Yoga hat mein Leben verändert, dann klingt das ja erst recht ziemlich groß und vielleicht auch ein stressig. Also keine Sorge für dich, das ist jetzt kein weiteres To-do auf deiner Liste, was du jetzt auch irgendwie noch umsetzen musst, ne? Sondern es geht wirklich heute darum, dass ganz, ganz kleine Schritte ja eine gute Sache sind und du dir wirklich für jeden kleinen Schritt, den du tust, egal in welchem Bereich, wirklich dir auf die Schulter klopfen kannst. Denn irgendwie leben wir ja in so einer Leistungsgesellschaft, dass wir ganz vergessen, uns über die kleinen Dinge zu freuen und auch die kleinen Fortschritte zu freuen. Und auch das, was wir jeden Tag so quasi nebenbei irgendwie wuppen und bewerkstelligen. Also vielleicht einfach jetzt in dem Moment schon mal tief ein- und ausatmen und dir selber mal ganz gut auf die Schulter klopfen und stolz auf dich selber sein. Genau. Also wie gesagt, ich kenne das selber sehr gut und würde auch sagen, ich habe das Zaubermittel noch nicht dafür gefunden, dass es dann wirklich langfristig auch klappt. Mit wenigen Schritten zu starten, sondern ich neige auch immer noch dazu, mir dann zu viel vorzunehmen und zu denken, ich gehe jetzt dreimal die Woche zum Sport und ich ernähre mich gesünder, ich schlafe mehr, ich gehe jetzt früher ins Bett, ich trinke genug Wasser und überhaupt ab morgen oder manchmal auch ab Montag oder dann im neuen Jahr wird alles anders. Und dann, wie gesagt, vergesse ich es wieder und brauche tatsächlich für mich irgendwie so ein bisschen kleine Reminder, die mich einfach auch immer wieder daran erinnern, das zu machen. Das ist gar keine gar nicht, dass die Motivation bei mir nicht da wäre, sondern das Dranbleiben ist ja oft so ein Problem, ne. Wir brauchen oft so ein bisschen diese Motivation dranzubleiben. Und da kann natürlich helfen, jetzt beim Yoga zum Beispiel, dass man einen Kurs hat, wo man hingehen muss, oder dass man online eben auch einen festen Termin hat oder einen Coach hat. Also ich mache auch so Einzelberatungen oder Einzeltermine, und da ist natürlich so, wenn ein Termin fix ist, dann steht er im Kalender, und dann möchte man bis dahin ja auch etwas quasi getan haben oder mit einem, mit einer Art Plan, den man dann abhaken kann. Und ja, gerade weil ich das eben kenne, möchte ich über was sprechen heute, was für mich eben immer wichtiger geworden ist im Laufe dieser ganzen Jahre und auch gerade durch meine metastasierte Krebserkrankung noch mal einen größeren Stellenwert eingenommen hat. Denn du musst nicht viel machen, damit sich etwas verändern kann. Das ist tatsächlich das, was ich für mich schon festgestellt habe, dass diese ganzen großen Veränderungen, die ich mir so vornehme, dass die dann einfach zu viel sind und dass einfach, ja, wie gesagt, das Leben dazwischen kommt, irgendwas aus irgendeinem Grund nicht passt. Zum Beispiel waren wir gerade eben noch spontan mit unserem Hund beim Tierarzt und dadurch ist jetzt eben auch ein bisschen Zeit flöten gegangen, ne. Aber das war jetzt ein wichtiger Termin, also war jetzt kein vorab geplanter Termin, sondern war jetzt eben, weil eine kleine Auffälligkeit war und ich das gerne abgeklärt haben wollen abgeklärt haben, hatte, wollen. Jetzt komme ich irgendwie nicht mehr mit dem Satz klar. Egal, du weißt, was ich meine. Aber so was passiert ja. Das ist einfach das Leben. Wir machen schön Pläne und das Leben kommt dann einfach dazwischen. Und deswegen ist es viel, viel besser, kleine Schritte sich einzuplanen, die dann wirklich machbar sind. Wir Menschen, wir lieben diese Neuanfänge. Wir lieben das auch, wenn an Silvester wir uns ja Vorsätze machen oder dass wir dann sagen, ab Montag, ab Januar, nach dem Urlaub, wenn ich wieder gesund bin. Ja, so, wir haben immer so dieses Wenn-dann-Denken. Ja, wenn jetzt erstmal diese ganzen Termine vorbei sind, dann wird es besser. Und das kenne ich auch. Also ich sitze hier nicht und bin die große Erleuchtete, sondern ja, ich kenne das alles ganz genauso und bin auch immer noch mal so ein bisschen in dieser Wenn-dann-Denke gefangen. Aber gerade wenn nicht so viel geht, also gerade wenn irgendwie ich in Situationen war, zum Beispiel bei mir jetzt natürlich krankheitsbedingt, wo ich gar nicht so viel machen konnte, dann fand ich es aber auch immer gut, gut, wenn ich wenigstens ein kleines bisschen was gemacht habe, dass ich irgendwie kleine Dinge für mich machen konnte und eben auch schauen konnte, was ist denn überhaupt möglich. Manchmal habe ich mir tatsächlich auch dann schon so Listen erstellt und gesagt, wenn es mir besser geht, dann mache ich dies und das und jenes. Manchmal klappt es dann auch, das umzusetzen, und manchmal führt es aber dazu, dass ich mir einfach noch mehr Druck mache, dass ich dann merke, ich kriege Druck und will das dann auch alles irgendwie erledigt haben. Und eigentlich ist das ja auch schon wieder kontraproduktiv, denn wir wissen ja alle, dass Druck irgendwie zu Stress führt und Stress nicht gesund ist. Da werde ich auch noch mal in einer Podcastfolge, vielleicht sogar in der nächsten direkt schon, was drüber erzählen. An der Stelle übrigens auch immer die Info: Podcast ist ja immer so ein Ding, dass man zu Hause alleine im Kämmerchen sitzt und ins Mikro spricht. Oder überhaupt, das ist bei vielen Social-Media-Content-Dingen irgendwie so, dass man ja alleine im Kämmerchen sitzt und ich bin eigentlich ein Typ, ich mag Gemeinschaft, ich brauche Gemeinschaft, ich brauche andere Menschen und ich mag auch gerne dieses direkte Feedback, was man beim Podcast ja leider nicht hat. Aber an der Stelle, wenn du jetzt irgendwas hörst bei mir, jetzt schon bisher die letzten paar Minuten oder was jetzt auch noch kommt, dann freue ich mich immer mega, wenn du mir ein Feedback dazu gibst. Das kann, ich glaube, bei Spotify ein direkter Kommentar sein. Da weiß ich aber auch nicht, ob man angemeldet sein muss oder ob jeder das kommentieren kann. Das weiß ich auch wieder alles nicht. Es kann aber auch immer in Form von einem Kommentar sein bei beispielsweise bei Instagram oder Facebook. Da mache ich ja auch immer einen Podcast-Post und sage eben, dass es jetzt diese neue Folge gibt. Aber wenn das alles nicht geht, dann freue ich mich auch echt immer über eine E-Mail über www.christine-raab.de, also über meine Website. In den Shownotes ist ja auch eigentlich immer alles verlinkt. Und da wirklich einfach mal eine Nachricht schicken und sagen, hier, das fand ich spannend, oder das habe ich dazugelernt. Das freut mich echt mega. Und ich habe das tatsächlich bei meinem letzten Newsletter so gemacht, dass ich auch darum gebeten habe, aus dem allergleichen Grund mir einfach mal zu antworten und habe wirklich so viele schöne Nachrichten auch bekommen. Und ich sag mal, im Endeffekt mache ich das ja dafür, ja. Ich erzähle es ja nicht einfach nur, damit es jetzt irgendwo in die Welt rausgeht und niemand das mitkriegt, sondern eigentlich mache ich das ja, und wahrscheinlich machen alle Menschen, die solche Dinge machen, das, um andere Menschen damit zu erreichen, um anderen Menschen damit irgendwie zu helfen, in welcher Form auch immer. Das kommt ja dann immer drauf an, was es auch ist. Und wenn es einfach nur ist, dass du dich jetzt gut unterhalten fühlst, ist ja auch schon fein. Also Jetzt bin ich kurz irgendwie abgeschweift, aber genau, wir wollen ja eigentlich nicht uns mit diesen ganzen Dingen noch mehr Druck und Stress machen. Wir wollen uns ja eigentlich nur was Gutes tun. Und dann nehmen wir uns das immer so vor, diese Selbstfürsorge, und dann wird es am Ende wieder eine weitere Aufgabe, die wir auf unsere To-do-Liste packen und wo wir irgendwie denken, das muss ich jetzt auch irgendwie noch erledigen. Und da kommt eben wieder Yoga ins Spiel. Denn bei Yoga ist ja so, es ist ja sehr vielseitig, und für die meisten ist Yoga vor allem das, was man auf der Matte tut. Also ich sage ja manchmal so ein bisschen flapsig das Turnen auf der Matte. Das trifft es aber eigentlich nicht richtig, denn nur dieses Turnen auf der Matte ist eigentlich nicht das, was Yoga meint, sondern es geht bei jeder einzelnen Übung, sage ich jetzt mal, die wir im Yoga machen, also jeder einzelnen in Anführungsstrichen Turnübung, um eine Haltung. Das wird immer als Haltung bezeichnet. Also der Name Asana, was ja in den ganzen Übungen drinsteckt, Und das bedeutet immer so viel wie Haltung. Und das ist etwas, was wir wirklich dann auf der Matte üben, aber auch stellvertretend üben für unser Leben. Wir üben da, eine Haltung einzunehmen. Ich sage jetzt mal eine, zum Beispiel eine Drehsitzhaltung. Und bei diesen Drehungen sage ich immer auch gerne so was wie, dass es einlädt, mal die Perspektive zu wechseln, weil wir ja einfach auch mal anders sitzen. Oder dass man auch drauf spüren kann, dass man innerlich stabil bleibt, weil die Wirbelsäule ist natürlich in einer gewissen Art und Weise stabil oder die Knochen in uns sind alle stabil. Und gleichzeitig sind wir aber auch flexibel, wenn wir uns hier zur Seite drehen oder in eine bestimmte Richtung drehen. Und das ist ja das, was wir körperlich direkt merken und was aber im besten Fall uns auch dann weiter ins Leben begleitet. Und das sind jetzt wirklich nur die Asanas, also diese körperlichen Übungen. Und da ist es auch nicht so, dass man einfach auf die Matte geht und startet und sofort alles kann. Sondern es braucht auch da so ein bisschen Zeit reinzuspüren, auch vielleicht wahrzunehmen, wie ist denn diese Haltung jetzt für mich? Fühle ich mich da drin wohl? Ist das etwas, was mir schwerfällt? Sieht es bei mir genauso aus wie bei jemand anderem? Wobei ich da ja auch immer sage, Yoga findet auf der eigenen Matte statt. Das ist also völlig egal, wie das beim Nachbarn aussieht, denn es kann sein, dass einfach aufgrund von anatomischen Gegebenheiten eine andere Person diese gleiche Haltung nicht so ausführt wie du. Und das kann ja, ich sag jetzt mal, besser oder schlechter sein, obwohl es am Ende nie besser oder schlechter ist. Es ist immer so, wie es für einen selbst auch eben machbar ist. Und ich habe ja gerade auch noch mal eine Yogatherapieausbildung gemacht, ein Jahr lang. Also habe ich jetzt vor kurzem beendet. Ich weiß gerade gar nicht mehr das Datum genau. Und habe während dieser Ausbildung wirklich auch festgestellt, wie viel davon ich so auch schon unterrichte und praktiziere. Aber habe natürlich noch mal viele Feinheiten dazugelernt. Vor allem eben auch in diesem Modifizieren. Also wie ich eben etwas anpassen kann. Und das finde ich auch wirklich sehr, sehr wichtig und kann jeden nur ermutigen. Also egal, ob man jetzt mit mir Yoga praktiziert, vor Ort im Studio oder auch online, zum Beispiel in dem Chapter-One-Kurs, falls du dir den geholt hast. Wirklich, ich sage es glaube ich immer, mach es so, wie es für dich passt und geht. Und es kann einfach sein, dass wir da das besser machen, wenn wir auf einem Stuhl sitzen, weil die Hüfte sonst das nicht hergibt und wir auf dem Boden gar nicht gut sitzen können für zum Beispiel die Sufi-Kreise oder so. Und dann ist es kein Rückschritt oder ist nicht schlechter, das zu machen. Im Gegenteil. Dann ist es sozusagen besser, auch hier wieder in Anführungsstrichen, zu erkennen, dass ich mich besser auf den Stuhl setzen sollte und dass es mir dann leichter fällt, diese Übung auszuführen. Dann bin ich nicht ein besserer oder schlechterer Yogi wie jemand anders, der jetzt auf dem Boden sitzt, zum Beispiel. Na ja, und dann kann man eben auch starten, indem man einfach mal den Atem beobachtet. Oder indem man merkt, dass bei bestimmten Bewegungen die eine Seite anders ist als die andere. Oder dass irgendwas geht, was gestern so nicht ging. Oder dass ich heute gut auf einem Bein stehen kann und nächste Woche nicht mehr. Also das ist eigentlich das Schöne, dass Yoga auch viel mit diesem, ich sage jetzt mal, Selbstbeobachten zu tun hat und es eben kein Sport in dem Sinn ist. Also kein Hoch, Runter, Vor, Zurück. Auch wenn es mit Sicherheit so Power-Yoga-Stunden gibt oder eben auch manche Yoga-Stile wie das Vinyasa-Yoga oder Ashtanga-Yoga dann eher, ja, so eher einen sportlichen Charakter haben. Zumindest ist das die Erfahrung, die ich gemacht habe, so wie es hier jetzt bei uns unterrichtet wird. Aber eigentlich ist Yoga wirklich eine Lebensphilosophie und etwas, ja, was uns das ganze Leben begleitet. Und wo auch dann im ganz Ursprünglichen eben die Yogalehrer:innen über lange Zeit begleitet haben und ein Stück weit ja auch sozusagen das Leben dann begleiten, ne, und eben auch immer wieder Impulse geben fürs Leben. Und das ist einfach was Schönes, was ja, was im Yoga so sehr präsent ist und worum es mir auch geht. Und es gibt zum Beispiel in der Yogaphilosophie den Begriff Abhyasa, und Abhyasa, das bedeutet so viel wie regelmäßiges Üben oder beharrliches Üben. Ich glaube, da hatte ich sogar in der— ich weiß gar nicht, ob es die vorletzte Folge war. Auf jeden Fall habe ich, glaube ich, schon mal drüber gesprochen, entweder im Podcast, auf jeden Fall im Moksha Club habe ich schon drüber gesprochen. Das ist ja meine Online-Membership, wo wir uns eben einmal im Monat auch treffen für gemeinsames Journaling und wo ich aber immer einen Impuls gebe. Und jetzt 2026 sind wir da eben schwerpunktmäßig in den Yoga-Begriffen drin. Und da ist es eben so, dass es nicht darum geht, jetzt was ganz besonders toll zu machen oder jetzt die Beste zu sein, sondern es geht wirklich darum, immer wieder zurückzukommen. Im besten Fall natürlich würden wir jeden Tag Yoga üben, wobei das nicht immer heißt, wir turnen auf der Matte rum, sondern es können auch einfach nur 5 Minuten sein. 5 Minuten, wo wir etwas für uns tun. Ob das jetzt eine Atembeobachtung ist, ob es eine Art Mini-Meditation ist. Da gibt’s ja auch von mir im Podcast hier eine Meditation für den Morgen und auch eine für den Abend. Das könnte schon eine tägliche Yoga-Praxis sein, wenn du dir einfach diese Meditation zum Beispiel für den Morgen jeden Morgen anhörst, irgendwann vielleicht für dich auch alleine machen kannst, und dann hast du schon eine tägliche Yoga-Praxis. Aber egal, wie oft man auch wieder aufhört oder das vergisst oder irgendwas dazwischenkommt, wir können immer wieder anfangen. Wir können immer wieder damit anfangen, und das meint Abhyasa, ja. Und wenn es heute keine 20 Minuten sind, keine 60 Minuten, dann ist es vielleicht wirklich nur diese kurze 5-Minuten-Praxis, oder es ist dieses kurze bewusste Atmen, und Und das ist genau das, was ich am Anfang gemeint habe, dass wir oft denken, dass wir lange Praxis brauchen und dass 5 Minuten gar nichts bringen. Aber im Endeffekt, 5 Minuten ist etwas, was, ich behaupte jetzt mal, jeder, auch du, jeden Tag machen kann. Also wer mir sagt, dass man keine 5 Minuten am Tag hat, die man für sich selbst mal jetzt irgendwie nutzen kann, dann weiß ich wirklich auch nicht. Und ich weiß, das ist auch manchmal bei Müttern tatsächlich ein Ding, dass die überhaupt gar nichts alleine machen können. Da habe ich jetzt ein bisschen die Hoffnung, dass man wenigstens alleine ins Bad gehen könnte und vielleicht da 5 Minuten für sich hat. Aber wenn man nicht unbedingt alleinerziehend ist, dann sollte man auf jeden Fall die Partnerperson hier mit ins Boot holen. Denn auch das, ja, es ist wichtig, ne, dass man eben auch da wieder nicht nur nach den anderen schaut, sondern eben auch nach sich selber schaut und eben immer wieder auch das eigene, sozusagen das eigene Energielevel füllt und nicht immer nur gibt, gibt, gibt, bis man komplett ausgeschöpft ist, ne. Das ist eben auch ganz, ganz wichtig. Also, aber ich glaube wirklich, 5 Minuten kriegt man immer irgendwie hin. Und ich behaupte auch, wenn man das wirklich mal schafft, eine regelmäßige Zeit, ich sage jetzt mal vielleicht, weiß ich nicht, mal einen Monat oder zwei. Es braucht ja auch immer so ein bisschen, bis Gewohnheiten sich etabliert haben. Aber wenn man es wirklich mal schafft, da sich diese 5 Minuten zu nehmen und zum Beispiel für den Start mal eine Morgenmeditation macht oder eben gar nichts konkret macht, aber reinspürt, dann führt es dazu, dass du ein viel besseres Gespür für dich bekommst. Dass du früher merkst, wenn du angespannt bist. Dass du in bestimmten Situationen deinen Atem wahrnimmst und dann bewusst tiefer atmest. Und dann führt es eben langfristig auch dazu, dass wir achtsamer mit uns selbst im ganzen Leben sind. Also das ist auf jeden Fall die Erfahrung, die ich gemacht habe. Und auch das, was mir wirklich regelmäßig gefeedbackt wird von Menschen, die ich jetzt schon länger yogisch begleite. Also zum Beispiel Teilnehmerinnen, die jetzt bei mir hier vor Ort in einem Kurs sind und auch jetzt schon Jahre bei mir sind, die mir immer wieder auch sagen, dass ihnen einfach die Yoga-Praxis dann im Leben, im Alltag sozusagen hilft. Und gar nicht nur, dass man auf der Matte besser ist. Das ist auch so ein netter Nebeneffekt, dass das natürlich auch besser wird. Aber dass es vor allem im Leben einen großen Unterschied macht. Und gerade an den Tagen, wo eben die Energie begrenzt ist, wo man eben nicht so diese Energie hat. Also wie gesagt, kann ich ja ein Lied von singen aufgrund meiner metastasierten Brustkrebserkrankung. Und gerade auch an Therapietagen oder so. Da ist die Yoga-Praxis vielleicht gar nicht das wilde auf der Matte Rumturnen. Da ist es vielleicht wirklich nur mal tief atmen oder es ist eben eine Meditation hören, einfach mal in Stille liegen. Aber es kann eben auch trotzdem sein, dass ich mal die Matte, also nicht ausrolle, weil ich habe einen Platz, wo meine Matte immer ausgerollt ist, aber dass ich draufgehe und einfach mal anfange und dann ja eben die Bewegung auch mache, die mir dann gut tun. Und oft ist es auch so, dass eine 5-Minuten-Sequenz dann auch dazu führt, dass man doch noch mal das eine oder andere dazu macht, aber dass es eben kein Muss ist. Also ich kann wirklich Yoga jeden Tag praktizieren, was nicht heißt, dass ich jeden Tag eine Stunde auf der Matte rumturne. Und ich sage ja auch immer gern, die Matte ist so ein bisschen stellvertretend für den eigenen Safe Space. Das muss gar nicht unbedingt die Matte sein. Je nachdem, wie es einem eben geht, kann es auch einfach der Stuhl sein. Man kann ganz viele Übungen, körperliche Übungen, aber auch Atemübungen oder Meditationen wunderbar auf dem Stuhl machen oder auf der Couch oder Bettkante oder zu zum Teil auch liegend im Bett oder auf der Couch. Also das ist ja das Schöne, dass Yoga sich einfach immer an das eigene Leben, an die eigene Befindlichkeit anpassen kann und dass man eben so trotzdem immer etwas für sich tun kann. Ja, und deswegen, also ich will jetzt nicht sagen, dass dann die ganzen kleinen Schritte, dass es jetzt irgendwie auch dann dazu führt, dass man da irgendwie sich Druck macht oder so. Also bitte nicht sagen, ich muss jetzt jeden Tag mindestens 5 Minuten Yoga machen, ne. Das ist ja nur der Druck anders gemacht. Aber man könnte es wirklich mal ausprobieren, ja, und schauen, was eben geht, und für sich eben auch lernen, dass Yoga eben nicht heißt, dass ich wild auf der Matte rumturne, sondern dass es eben einfach auch eine Atemübung sein kann. Und da ist auch wirklich eine Sache, die eine große Rolle spielt und was im Moment so in aller Munde ist, das berühmte Nervensystem. Das hörst du vielleicht im Moment dauernd, dass jeder davon spricht, dass wir unser Nervensystem regulieren müssen. Und es stimmt auch, also wir sind alle komplett überall nervensystemtechnisch, was einfach auch, ich sag mal, an unserer aktuellen Lebenssituation liegt, dass wir den ganzen Tag Input haben, sei es durch das Handy, durch ein Radio, durch andere Leute. Also wir haben eigentlich permanent diese Reize und haben gar nicht mehr richtig diesen Erholungsfaktor, nenne ich es jetzt mal, oder diese langfristige Erholung, wo eben nichts passiert. Und da ist es tatsächlich so, dass ganz viele dieser Nervenregulationstechniken auch aus dem Yoga kommen. Also angefangen wirklich bei der tiefen Atmung, bei meditativen Techniken oder bei Achtsamkeitsübungen, da ist ganz, ganz viel, was eben ja aus dem Yoga kommt. Deswegen denke ich bei vielen Dingen, auch bei Breathwork oder so, warum nicht einfach das Original benutzen, ne? Also warum nicht einfach ja da bleiben, wo es jetzt sozusagen herkommt, ne? Oder wo wir es jetzt schon lange eben herkennen. Aber auch da mache ich vielleicht noch mal eine extra Folge über das Nervensystem, weil es wirklich auch ja sehr umfassend ist und auch vielleicht gut mit dem Stress zusammenpasst. Vielleicht passt es zusammen in eine einzige Podcastfolge oder so. Oder ich unterrichte vielleicht auch mal wieder eine Online-Stunde fürs Nervensystem. Da gibt es nämlich auch ganz viele tolle Übungen, kleine Übungen, die man wirklich sehr gut auch im Alltag umsetzen kann. Aber ich möchte dir gerne 3 Fragen mitgeben hier an der Stelle für deinen Alltag. Und Und die kannst du dir eigentlich auch immer stellen, wenn du— und deshalb möchte ich dir 3 Fragen mitgeben für deinen Alltag. Und die kannst du dir auch eigentlich immer stellen, wenn du was verändern möchtest. Also erstens: Was würde mir gerade jetzt wirklich gut tun in diesem Moment? Nicht: Was muss ich jetzt noch tun? Was steht eigentlich noch an? Was habe ich noch auf dem To-do-Zettel? Sondern: Was tut mir jetzt gerade gut? Was brauche ich? Zweite Frage: Was wäre der kleinstmögliche nächste Schritt? Wir denken oft in sehr großen Schritten. Wir denken oft einfach ganz groß. Also ich nehme jetzt mal das Beispiel: Ich muss noch Essen kochen. Und dann wäre der kleinste Schritt: Ich schneide jetzt erstmal vielleicht die Zwiebeln oder die Tomaten oder die Paprika. Oder ich hole schon mal meinetwegen das Glas raus, wo die Tomaten drin sind oder so. Also wirklich: Was wäre der kleinste Schritt, der jetzt auch machbar ist? Und dann eben drittens: Kann ich diesen Schritt heute, jetzt tatsächlich machen? Wenn die Antwort nein ist, dann schau mal, ob du den Schritt vielleicht noch kleiner machen kannst. Und das klingt vielleicht jetzt total banal irgendwie, aber ich glaube, dass wir wirklich oft in zu großen Schritten denken, dass wir einfach uns zu viel vornehmen, weil wir das auch so gewohnt sind, dass so Sachen, ja, das einfach so viel gemacht werden muss. Und das ist alles das, was ich meine mit yogisch. Yogisch by Nature ist ja der Name vom Podcast, ja, weil wir alle yogisch eigentlich von Natur aus sind oder von Natur aus leben. Aber wir haben es irgendwie vergessen, wir haben irgendwie ja das alles durch so viele andere Sachen überlagert. Also Yoga heißt nicht, dass wir unseren Körper in eine bestimmte Form bringen oder dass wir ja, wie gesagt, wild auf der Matte rumturnen, sondern Yoga ist eher, dass wir lernen, bewusster wahrzunehmen, dass wir achtsamer sind mit uns, mit unserem Leben, dass wir merken, was gerade passiert, dass wir auch nicht jedem Gedanken und jedem Impuls direkt hinterherlaufen müssen, sondern dass wir auch manchmal einfach das nur wahrnehmen können. Es gibt ja auch zum Beispiel das Yoga-Sutra. Das ist eine von den ziemlich bekannten yogischen Schriften. Und da stehen auch verschiedene Schritte drin, wie wir quasi, ich sage jetzt mal ganz vereinfacht gesprochen, gut in unserem Leben klarkommen. Dann gibt es nämlich die sogenannten Kleśas. Das sind die Hindernisse auf unserem Weg. Ich sag mal, glücklich zu sein. Ich glaube, da habe ich sogar auch schon mal eine Podcastfolge zu gemacht, die ist aber schon länger her. Wenn ich dran denke, verlinke ich die auf jeden Fall in den Shownotes bzw. in dem zugehörigen Blogpost zu dieser Podcastfolge. Also da gerne noch mal reinschauen, wenn ich mich jetzt nicht täusche. Wenn ich mich täusche, dann habe ich mich halt geirrt, dann habe ich es irgendwo anders mal besprochen, wahrscheinlich auch im Moksha Club. Und dann sagt eben dieses Yoga Sutra, und das sind die Schritte, die dir helfen, die Kleśas zu überwinden. Und dann kommt eben sowas wie die Yamas, die Niyamas, und dann aber auch eben die Asanas, Pranayama, also die Atemübungen, aber eben auch noch andere Dinge, zum Beispiel Pratyahara, das Zurückziehen der Sinne, oder auch, dass wir uns auf etwas Bestimmtes fokussieren, oder dass wir eben dann in die Meditation auch gehen können, ne. Also das sind eben alles Dinge, die dann uns irgendwie helfen können. Und das ist vielleicht jetzt die, ja, die Übung, die, die heute jetzt vielleicht relevant ist, also das, was du jetzt hier dir mitnehmen kannst, dass wir immer wieder zurückkommen, immer wieder anfangen können, Und ja, immer wieder auch zurückkommen können zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unserem Atem. Das ist ja etwas, was wir immer dabei haben und was für die meisten Menschen auch einfach geht. Also was für viele problemlos zu spüren ist, der eigene Atem. Nicht für alle Menschen, aber für die meisten Menschen. Und genauso eben auch der Körper zu spüren ist und wir so vielleicht auch immer mehr zu uns selber zurückkommen können, ohne das jetzt zu bewerten, ohne direkt zu sagen, ich kann meinen Atem gut oder spüren. Ich kann meinen Körper gut oder schlecht spüren. Oder manche Menschen spüren auch den Herzschlag. Und wenn du das jetzt nicht spürst, dann ist es gar nicht schlimm, ja, sondern das einfach nur mal wahrzunehmen, ohne gleich das zu bewerten. Und deswegen, vielleicht magst du dir für die Woche mal eine ganz kleine Aufgabe suchen. Nicht irgendwie gleich die nächsten 5 Sachen, nicht direkt dir vornehmen, was du jetzt alles auf einmal ändern willst, sondern wirklich nur eine Sache. Vielleicht starte einfach wirklich mal mal, indem du jeden Morgen meine Morgenmeditation hörst oder am Abend meine Abendmeditation. Vielleicht sind es 5 Minuten Yoga, vielleicht besteht dieses Yoga einfach aus dieser Meditation, vielleicht aus bewussten Atemzügen, vielleicht aus einer bewussten Pause am Nachmittag, vielleicht aber auch aus, ja, 5 Minuten Zeit auf der Matte oder auf dem Stuhl. Und wenn du jetzt denkst, ja, das würde ich total gerne machen, aber ich weiß so gar nicht, was ich eigentlich machen soll, ich sitze dann da und habe wie so ein Brett vorm Kopf und, ja, weiß nicht, wo ich anfangen soll, dann möchte ich an der Stelle gerne auf meinen neuen Kurs hinweisen. Chapter One heißt der, ein 14-Tage-Onlinekurs, und da bekommst du tatsächlich 14 Tage lang jeden Tag eine ungefähr 5 Minuten andauernde Übung. Also wirklich nicht lange, es sind sogar manchmal unter 5 Minuten, manchmal auch drüber, aber im Schnitt sind es 5 Minuten mit wirklich einer Miniübung, die du machen kannst und wo du einfach 14 Tage gut durchgeführt wirst und als Bonus auch noch mal eine kleine 15-Minuten-Praxis dann mitbekommst. Und das wäre auf jeden Fall ein super Anfang, So könntest du starten, hättest 14 Tage schon diese tägliche Anleitung und könntest dann am Schluss dir diese 15-Minuten-Praxis anschauen, ob die so für dich passt. Und so hättest du schon eine gute Möglichkeit, etwas für dich zu tun. Und wie gesagt, vielleicht werden aus den 5 Minuten auch dann 15, vielleicht auch nicht, ist auch wieder komplett dir überlassen und so, wie es für dich eben passt. Und ich kann nur sagen, also den Kurs gibt es noch nicht lange, ich glaube seit 2, 3 Wochen jetzt, wenn die, wenn ich die Folge gerade aufnehme. Und die Feedbacks da sind auch wirklich richtig, richtig gut. Also auch da versuche ich dran zu denken, in die Shownotes das zu packen und zu verlinken. Aber gerade diese 5 Minuten ist wirklich das, was für alle richtig gut ist und was mir alle eben als positiv zurückmelden, ja, dass man eben diese 5 Minuten machen kann, dass die Übungen so einfach sind. Und mir schreiben auch alle tatsächlich, dass sie sich auf den nächsten Tag freuen und es auch schon schade finden, wenn es dann vorbei ist mit den 14 Tagen. Also vielleicht mache ich mal irgendwann einen 365-Tage-Kurs, denke ich mir jetzt gerade spontan. Und das sind Beispiele, das war jetzt ein spontaner Gedanke von mir. Das heißt nicht, dass ich mich jetzt sofort hinsetzen muss und diesen Kurs entwickeln muss, sondern ich kann erstmal das mir irgendwo aufschreiben und vielleicht irgendwann noch mal drauf zurückkommen, vielleicht auch nicht. Also das ist das, was auch dann yogisch ist da. Es muss nicht alles immer sofort dann gleich passieren. Also gut, ich versuche dran zu denken, all die Sachen in die Shownotes zu packen, in den Blogartikel zu schreiben, was ich angesprochen habe. Aber an der Stelle zum Abschluss: Du musst nicht alles verändern. Du darfst nur immer wieder auch anfangen, bei dir anzukommen. Und das wünsche ich dir wirklich sehr. Vielleicht ist der Anfang 5 Minuten, das wäre wunderbar. Vielleicht sind sogar nur 2 Minuten, oder vielleicht nur eine Minute. Stell dir deinen Handywecker auf eine Minute und ja, machst vielleicht einfach mal eine Minute nichts. Ich freue mich, von dir zu hören an der Stelle. Ich freue mich, dass du dabei warst. Ich freue mich aufs nächste Mal. Ich merke einfach, dass ich gerade auch wieder richtig viel Lust habe, hier im Podcast drüber zu sprechen. Es ging mir schon Anfang des Jahres so, dass ich ja im Moksha Club auch schon so viel über die Yoga-Philosophie gesprochen habe und mir das einfach so viel Spaß gemacht hat. Und ich freue mich einfach sehr, dass es jetzt auch gerade zeitlich und auch energetisch bei mir klappt, dass ich wieder hier hoffentlich jetzt regelmäßig auch ein paar Podcastfolgen wieder aufnehmen kann für den Yogisch by Nature Podcast. Denn den gibt es ja wirklich jetzt schon lange, seit 2017. Und ich freue mich eben drauf, das hier auch zu teilen und vielleicht so auch noch den ein oder anderen Menschen für Yoga begeistern zu können und auch das Bild, was alle von Yoga haben, damit so ein bisschen verändern zu können. Also vielen Dank, abonniere gerne den Podcast, schreib mir wie gesagt ein Feedback, empfiehl es auch weiter. Das ist auch immer super und hilft mir eben sehr, dass auch andere Menschen den Podcast finden und so eben wir möglichst viele Menschen erreichen. Und ja, dann freue ich mich, wenn wir uns dann beim nächsten Mal wieder hören, und schicke dir ganz liebe Grüße. Alles Liebe und Gute für dich und bis zum nächsten Mal. Tschüss! Vielen Dank, dass du heute dabei warst und mir deine Zeit geschenkt hast. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann würde ich mich total freuen, wenn du es auch mit deinen Freunden teilst oder mir eine positive Bewertung gibst. Lass es dir gut gehen, genieß jeden Tag, jeden Moment, und Und bis zum nächsten Mal! Der Beitrag 179: Warum kleine Schritte sinnvoller sind erschien zuerst auf Christine Raab.
Warum bleiben Menschen zu Hause, obwohl sie gesund sind? Warum melden sich ausgerechnet deine besten Leute krank? Und was entscheidet morgens an der Bettkante wirklich – die Erkältung oder der Ärger über den Chef?In dieser Folge spreche ich mit Manuel Fink, der zum Thema Fehlzeiten und der „Bettkantenentscheidung" Keynotes und Workshops hält. Seine Kernbotschaft: Ob sich jemand krankmeldet, ist oft weniger eine Frage der Gesundheit als eine Frage von Fairness, Motivation und Führung.Wir sprechen darüber:Die Bettkantenentscheidung: der Moment morgens, in dem sich Gehen oder Bleiben entscheidetZwei statistisch nachweisbare Effekte: früher krank zur Arbeit, um nicht aufzufallen – heute gesund zu HauseWarum Wohlstand und das Gefühl von Sicherheit diese Entscheidung mitprägenDie 70-%-Fitness-Frage: rausspringen und es probieren oder lieber schonenWarum der Job – Baggerfahrer, Callcenter, Kasse, Homeoffice – die Entscheidung völlig verändertWie Ärger über Chef, Kollegen oder eine ausgebliebene Lohnerhöhung die Entscheidung kipptWarum selbst Leistungsträger sich gegen den Arbeitgeber entscheiden, wenn sie sich unfair behandelt fühlen„Spitze des Eisbergs": warum man hier nie pauschalisieren darfWarum Führung und HR diesen Moment verstehen müssen – weil man vorher Einfluss nehmen kannDiese Folge zeigt: Die Krankmeldung ist oft ein Spiegel der Unternehmenskultur. Wer Fairness und Motivation ernst nimmt, beeinflusst die Bettkantenentscheidung, lange bevor sie fällt.Jetzt reinhören – und erfahren, wie du als Führungskraft diesen Moment schon vorher zu deinen Gunsten prägst.
In dieser Folge von Jenke Extreme Momente läuft das Schlafexperiment… sagen wir: asymmetrisch. Jenke schläft praktisch gar nicht mehr. Jetlag. Magen-Darm-Virus. Anbahnende Erkältung. Nächtliches Sitzen auf der Bettkante mit existenziellen Fragen. Währenddessen wird sein Schlaf im Experiment immer schlechter. Und Janik? Schläft besser denn je. Dank einer selbst entwickelten „Zauberformel“ aus Supplements, Timing und Feintuning. Ob er sein Geheimrezept mit der Welt teilt? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dann wird es unfreiwillig dramatisch: Beim HNO-Arzt zur routinemäßigen Hyposensibilisierung (Allergiespritze alle sechs Wochen) wird Janik mit einem anderen Patienten verwechselt und bekommt die falsche Spritze. Ein medizinischer Fehler, der fassungslos macht. Wie kann so etwas passieren? Wie gefährlich ist das? Und wie viel Vertrauen darf man eigentlich in Systeme haben? Zwischendurch geht es, wie immer, auch um große Fragen: Janik liest „Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers“ von Bill Bryson Und dann taucht noch jemand auf, der das Altern am liebsten komplett abschaffen würde: Bryan Johnson Er kündigt an, bis 2039 unsterblich zu sein. Die Idee: Wenn ein Jahr vergeht, aber das biologische Alter nicht steigt, hat man gewonnen. Und tatsächlich, in der Natur gibt es Kandidaten, die biologisch kaum altern: die Süßwasserhydra, die „unsterbliche Qualle“ und selbst Hummer mit erstaunlichen Reparaturmechanismen. Die Frage bleibt: Sind wir auf dem Weg zur Ewigkeit? Oder sollten wir erstmal versuchen, einfach eine Nacht durchzuschlafen? Eine Folge zwischen Bettkante, Behandlungsfehler und biologischem Größenwahn, mit einem Augenzwinkern.
Wie bringe ich Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall sicher wieder in Bewegung? In dieser Praxisfolge von PflegeKraft HD geht es um Mobilisation im Pflegealltag – verständlich erklärt und Schritt für Schritt.Jana Wagner spricht mit Thomas Wenzel, Praxisanleiter in der Neurologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam besprechen sie typische Situationen aus der Praxis: vom Aufsetzen an der Bettkante über den Transfer in den Stuhl bis zu den ersten Steh- und Gehversuchen. Dabei erklärt Thomas, worauf Auszubildende achten sollten, wie man Sicherheit vermittelt und warum Kommunikation bei jeder Bewegung eine zentrale Rolle spielt.Die Folge zeigt, wie Mobilisation gelingt – mit Geduld, Vorbereitung und einem guten Blick für die individuellen Möglichkeiten der Patientinnen und Patienten. Eine praxisnahe Episode für alle, die Mobilisation lernen, begleiten oder sicherer anwenden wollen.
Wer kennt sie nicht? Die beiden Stimmen im Kopf, morgens auf der Bettkante...
Kaum hat das neue Jahr begonnen, fühlen wir uns schon wieder wie im Hamsterrad. Der Tag ist vollgestopft mit Terminen, wir hetzen von A nach B und abends auf der Bettkante fragen wir uns: Wo bin ich eigentlich geblieben? Wenn das Leben nur noch an dir vorbeirauscht und du nur noch To-Do-Listen abarbeitest, ist es Zeit für die Notbremse. Hört in dieser Folge, warum der Satz „Ich will nicht mehr nur funktionieren“ allein nicht reicht und warum ihr eine ganz konkrete Alternative braucht, um wirklich etwas zu ändern. Rolf und Claudia sprechen über die Kunst des Delegierens und sagen euch, warum ihr Termine mit euch selbst so ernst nehmen solltet wie ein wichtiges Geschäftsmeeting. Erfahrt außerdem, wie ihr mit dem genialen „Aber-zu-Und-Trick“ eure besten Ausreden entlarvt und endlich wieder Dinge tut, die euch wirklich gut tun.Ihr habt eine Frage oder ein Thema, für das ihr euren persönlichen Psychohack braucht? Dann schreibt an: podcast@psychohacks.de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir kennen ihn vor allem als die Seele im Bier – doch ist das nur ein kleiner Teil seiner und dieser Geschichte. Denn er hat weit mehr drauf, als nur für Schaum zu sorgen. Hopfen ist eine vitale Kletterpflanze mit beruhigender Wirkung und echter Traumgarantie. In dieser Folge geht es um seinen wahren Charakter, um das, was jenseits von Kneipenkultur und Feierlaune liegt. Wir sprechen darüber, warum er ein revolutionärer Bestandteil der Bierkultur wurde, über seine unterschätzte Superkraft – und warum wir ihn heute dringender brauchen denn je. In dieser Folge sprechen wir darüber:
Bim Bim Bim, zum 102. Mal gibt es das Nachtgeflüster – und dank eurer unglaublichen Einsendungen werden es mit Sicherheit noch mindestens 102 weitere Folgen. Danke für euer Vertrauen, eure Geschichten und eure Offenheit. Ohne euch wäre dieser Podcast nicht das, was er ist.In dieser Folge hört ihr u. a. von:– Micha, bei der es in einem leeren Zimmer immer wieder klingelte – bis eine fremde Stimme "Guten Morgen" sagte– Bianca, deren kleine Tochter rote Augen in der Zimmerecke sah – bis ein Ritual alles veränderte– Flo, der im Traum einen bewegenden Abschied von seiner verstorbenen Mutter erlebte– Alex (Audio), die plötzlich zwei identische Paar Ohrringe besitzt – das zweite tauchte in der Waschmaschine auf– Anonym, mit einem schrecklichen Traum über eine Hexenverbrennung – inklusive brennender Beine beim Aufwachen– Anonym, der einer geisterhaften Frau im Vereinsheim begegnete – später saß ihre Silhouette auf seinem Bett– Anonym, die als Kind von einer weißen Gestalt mit leeren Augen gepackt wurde – inklusive sichtbarem blauen Fleck– Nina, deren verstorbener Opa sich verabschiedete – und deren Name von der Uroma vorhergesehen wurde– Tristan, dessen Katze plötzlich panisch wurde – und ein Schneebesen mehrere Meter durch die Küche flog– Steffi (Audio), die in der Schlafparalyse eine gruselige Klauenhand an ihrer Bettkante sah– Daniel, der die Geschichte einer Freundin teilt, deren Vater eine unheimliche Frau im Fenster sah– Olli, der bei der Hubertuskapelle EMF-Aktivität und das Gefühl von Verfolgung erlebte – später meldet sich ein Geist per Ouija– Maniac, der bei einer Lost-Place-Tour mit Freunden plötzlich Kinderspielzeug und echtes Kinderlachen hörte– Maya, die bei einer Pokémon-Go-Tour einem dürren Mann in schwarzem Mantel begegnete – später erschien er erneut im Maisfeld– Franzi, die mit ihrer Freundin in einer alten Ziegelei einem kriechenden Wesen begegnete – knochig, grau, nicht von dieser Welt⸻
Warum macht man(n) einen nackten Spagat auf der Bettkante? Und muss man mit seinem Partner wirklich über JEDES Thema sprechen können? Schickt eure Storys an mail@wildegeschichten.de
Ich war zehn. Nach einem Skisturz lag ich mit Beinbruch im Krankenhaus. Da schob die Nachtschwester ungefragt einen Fernseher auf einem Rolltisch in unser Viererzimmer. Sie setzte sich ausgerechnet auf meine Bettkante und schaute sich »Graf Dracula« an – im Januar 1977 noch in Schwarz-Weiß. Daher war kaum Blut zu sehen, dafür aber ein finsterer Fiesling, der im Sarg schlief, offene Gräber aufsuchte und überall sein Unwesen trieb – nicht nur im Film, sondern noch lange in meiner kindlichen Seele. Das war der grässlichste Grusel, den ich je durchlitten habe. Die Bilder bereiteten mir noch lange Albträume. Der Unhold aus Transsilvanien blieb auch in meiner kindlichen Fantasie untot.Wie viel dramatischer als jener Dracula-Film ist aber das, was mittlerweile auf unsere Kinder niederprasselt! Wie schützen wir sie vor Splatter, Schmutz und Schamlosigkeit der Smartphones auf dem Schulhof?Jesus betont, dass Gott den belohnt, der »einem dieser Kleinen« nur eine kleine Aufmerksamkeit schenkt (Matthäus 10,42). Aber ebenso warnt er davor, was dem droht, der »einem dieser Kleinen« einen Anstoß gibt: »Für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist« (Matthäus 18,6). Das mag drastisch klingen, aber was für eine furchtbare Schuld laden diejenigen auf sich, die etwa durch Bilder, Texte oder Videos Kinderseelen verletzen und zu ihrem Verderben beitragen?Es ist schlimm genug, gegen sich selbst zu sündigen, aber Kinder zur Sünde zu verleiten oder schuldhaft zu beschädigen, bedeutet Reinheit zu beflecken, Leben zu zerstören, Seelen zu verderben. Und wer die Neugier und Arglosigkeit eines solchen Kleinen ausnutzt, den wird Gott besonders hart zur Rechenschaft ziehen!Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der SPICY STUFF mit Fragen rund um $ex, ONS, Fremdgehen und welche Red Flags aus dem Reality-TV wir vielleicht dann doch lieber von der Bettkante stoßen würden. Wir beantworten alles! #podcast #freistunde #trashkurs
Nicht nur die Hitze wird euch heute Schweißperlen auf die Stirn zaubern: die Weibers diskutieren, welche „Sex-Trends“ für sie gekommen sind, um zu bleiben - und was davon lieber von der Bettkante gestoßen wird. Team Gag-Ball oder Kerzenlicht? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Weibers
Die gute alte Missionarsstellung ist ein Klassiker unter den Sexstellungen. Für die coolen Kids von euch heißt sie auch „missionary”. Woher jetzt genau der Name kommt, wissen Lenia und Luisa nicht genau, aber vielleicht könnt ihr ja helfen? Was die beiden jedoch wissen, sind die Vor- und Nachteile des Geschlechtsaktes in eben jener Stellung. Luisa schätzt die Nähe zur penetrierenden Person und findet jedoch die Positionsänderung eher schwierig. Lenia findet die Klitoris-Stimulation super und sieht den einzigen Nachteil (?!) darin, dass die Stellung so gut ist, dass man weniger kreativ wird, andere auszuprobieren… Warum sie so begeistert ist, erklärt sie heute. Sie hat nämlich einen Trick, wie sie immer in der Missionarsstellung kommt und – ihr habt es vielleicht schon geahnt – genau den erzählt sie euch, damit auch ihr besseren Sex habt. Geil oder? Rocking lautet hier das Stichwort und was das ist und wie das geht, hört ihr in der Folge. Wie steht Luisa dazu? Mag auch sie das Kreisen oder ist hier eher „Sportficken” angesagt? Lenia scheint eine Missionary-Expertin zu sein, denn prompt hat sie noch einen Hack für die Stellung. Natürlich darf in dieser Folge auch eine Besprechung verschiedener Varianten der Missionarsstellung nicht fehlen. Beine hoch, Beine breit, Beine angewinkelt… was kickt bei all den Möglichkeiten am meisten? Und wo wir schon bei Varianten sind, wie wäre es denn mal mit Missionar auf dem Tisch oder auf der Bettkante? Lenia und Luisa sind da eher geteilter Meinung… Zum Schluss gibt es aus der Rubrik Komm-Unity noch ein besonderes Highlight. Lenia hat von einer Freundin ein Foto von einem Gedicht bekommen, das ihr Opa geschrieben hat. Thema des Gedichts, welches das Alphabet durchgeht, ist die Sexualität von Tieren… Außerdem gibt es noch das große Ranking der Sexstellungen. Wie viele Sterne bekommen Doggy und Missionar (mehr wurden ja noch nicht besprochen) von Lenia und Luisa? Na, habt ihr Lust bekommen? Dann rein in die Folge!
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Krankenstände steigen, immer mehr Konflikte um die neuen Krankschreibungsmethoden entstehen. Wie sieht es aus mit der morgendlichen Bettkantenentscheidung, ob zur Arbeit gegangen wird oder nicht? Niels Brabandt bespricht das Thema in der aktuellen Episode. Gastgeber: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt: Niels Brabandt Niels Brabandt auf LinkedIn Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/
Gespannt hatte die Datenschutz-Community im Dezember vergangenen Jahres nach Luxemburg geblickt. Gleich sechs Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs standen an, die mehr Klarheit in strittige Fragen zur DSGVO-Auslegung bringen sollten. Doch haben sie diese Erwartung erfüllt? Dieser Frage gehen Joerg Holger in dieser Episode nach. Bereits zum dritten Mal stellte sich Prof. Alexander Golland als Experte zur Verfügung, um im Podcast die Sachlagen kompetent einzuordnen. Alexander lehrt und forscht an der Fachhochschule Aachen zum Recht der Digitalisierung und ist daneben Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zum Datenschutzrecht sowie Schriftleiter der Fachzeitschrift "Datenschutz-Berater". Zunächst diskutieren die Drei die EuGH-Entscheidung "Schöner Wohnen" (C-807/21). Dieser zufolge sind DSGVO-Bußgelder gegen Unternehmen möglich, wenn sie ein Verschulden trifft. Ein Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter muss hingegen nicht nachgewiesen sein. Dieses muss sich das Unternehmen als juristische Person zurechnen lassen, so der EuGH. Beide Streitparteien werteten das Urteil als Erfolg. Alexander bezeichnet es als "salomonisch" und meint, eigentlich kann sich keine der beiden Seiten darüber freuen sollte. Weiter geht es in der Episode mit den Entscheidungen "NAP" (C-340/21) und "Gemeinde Ummendorf" (C-456/22). Hier wurden Schadensersatzansprüche nach Art. 82 DSGVO aus Datenschutzverstößen heraus verhandelt, konkret ein Cyberangriff, bei dem eventuell personenbezogene Daten abgezogen wurden. Der EuGH entschied de facto eine Beweislastumkehr: Verantwortliche müssen künftig nachweisen, dass ihre Systeme nach Art. 32 DSGVO ausreichend gesichert waren, wenn jemand einen Schaden behauptet. Dem Urteil zufolge können bereits Sorgen und Befürchtungen um einen möglichen Datenverlust einen Schadenersatzanspruch begründen. Doch das die Ängste einen Schaden darstellen, müssen die Betroffenen im Einzelfall nachweisen. Alexander hält diesen Nachweis je nach Umstand für schwierig: "Vielleicht muss mir die Ehefrau bestätigen, dass ich aus Furcht vor dem Missbrauch meiner Daten jede Nacht von drei bis fünf Uhr morgens bibbernd auf der Bettkante saß? Oder ich muss eine Art Angsttagebuch vorlegen können?"
Jaaaa haaa … das tut schon vom Zusehen weh!! Und ja, wir ALLE kennen diesen S C H M E R Z! Aber mal ernsthaft, Leute, wenn es doch "nur" immer der kleine Zeh an der Bettkante wäre … Im Leben gibt es leider Momente der Verzweiflung, der Hilflosigkeit, der Ohnmacht und des tiefen Schmerzes, in […]
Scham war immer Teil meines Sexlebens. Jetzt bin ich 50, und es wird Zeit, sie von der Bettkante zu schmeißen. Ich will raus aus der Scham, raus aus der Komfortzone, rein in die Lust. Ich will selbstbestimmten, erfüllenden, freien Sex haben. Wie das gehen soll? Mit Angst und Zuversicht, Neugier, Unsicherheit und einer gewaltigen Portion Humor. Und mit tollen Frauen. Mit denen rede ich nämlich – über ihren Weg in die Lust und in die schamfreie Freude. Nach jedem Gespräch geht die Tür zum Sex-Universum weiter auf. Kommst du mit?
Welche Fragen stelle ich mir abends, wenn ich auf der Bettkante sitze? Die Macht von Geschichten und Narrativen im Rahmen der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, beschäftigt heute unsere Gäste Prof. Dr. Dorothee Meer, Professorin für Germanistik mit den Schwerpunkten Kommunikation und Nachhaltigkeit, und Mareike Fuisz, Speakerin und Veranstalterin von Online-Kongressen zum Thema Down-Syndrom. Unsere Erwartungen an die Zukunft, inwiefern werden diese von Narrativen koordiniert, und wie kann man diese positiv prägen oder green washen? Die Kommunikation ins System, Wirkungsmächte und Denkfabriken, Botschaften und Marketing, der Einfluss der digitalen Welt - all dies spielt eine Rolle, doch welche Geschichten bringen uns tatsächlich Lösungen für die Gegenwart und für eine ungewisse Zukunft? Freut Euch auf die Entwicklung neuer Perspektiven, auf gesellschaftliche Ansatzpunkte und auf persönliche Erfahrungswerte innerhalb der heutigen Episode. Viel Spaß beim Zuhören!
In dieser Folge gehen wir erneut mit Alice Munro in die Kiste und finden uns wieder in komplizierten Beziehungskonstrukten. Außerdem geht es um gescheiterte Lebensträume, Eifersucht und irrationale Rachegelüste im Umgang mit Ex-Partnern. Und wir erkennen das wir manchmal dazu neigen den eigenen Impact auf andere Personen maßlos zu überschätzen. Stabile Seitenlage - Von der Bettkante gestoßen
Unser Fünfjähriger saß in sich versunken auf der Bettkante. Als seine Mutter ihn fragte, was er da mache, sagte er: »Ich warte, dass die Zeit vergeht!« Kindern fällt das Warten oft schwer. »Wie lange dauert es noch, bis ich Geburtstag habe?« – »Wann kommt Weihnachten?« usw., wird immer wieder gefragt. Sie meinen, die Zeit vergehe viel zu langsam.Ist man älter, fragt man sich stattdessen, wo die Jahre und Jahrzehnte geblieben sind, die man schon gelebt hat. Dann muss man, ob es einem gefällt oder nicht, dem Mose recht geben, der uns unseren Tagesvers aufgeschrieben hat. Und was kommt danach? Die Bibel sagt uns, dass sich dann für uns eine der beiden Türen für die Ewigkeit öffnet. Weiter sagt sie uns, dass uns diese eilig davonfliegende, kurze Erdenzeit gegeben wurde, damit wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten, um ebendiese Ewigkeit bei Gott verbringen zu dürfen. Dorthin geht es durch die eine Tür; die andere führt in die ewige Finsternis der Gottferne. Gut vorbereitet konnte Gerhard Terstegen in seinem Abendlied singen:»Ein Tag, der sagt´s dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, du schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit.«Diese Vorbereitung geschieht nicht durch gute Werke, nicht durch Fasten oder Pilgerreisen, sondern dadurch, dass wir unser Unvermögen dem bekennen, der alles bereits für uns getan hat, um dann an seine Vergebung zu glauben. Es wäre doch jammerschade, wenn man hier auf dieser Erde nur nach Irdischem getrachtet hätte, von dem man nichts, aber auch gar nichts mitnehmen kann, und das uns genauso schnell abhandenkommt, wie unser Leben entflieht.Diese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Meeeeinneeee Freunde. Zuallererst sorry für die Verspätung! Diese Folge war wie eine TK Pizza die Du dir nach dem feiern in den Ofen schiebst und dann seelenruhig einschläfst... Bis der Nachbar die Tür eintritt und Dich aus dem Bett brüllt. Und dann sitzt Du mit Gösser-Atem auf der Bettkante und versuchst dich im Till Schweiger deutsch zu entschuldigen. Kai würde jetzt wieder sagen ich hole viel zu weit aus. Kurz gesagt - habs vergessen. Passiert nicht wieder...! ❤️ Haha safe Kuss geht raus!
Sun, 01 May 2022 05:05:00 +0000 https://podcast1cc7a8.podigee.io/218-neue-episode c9c37da282f72f4b529aeb8ab8426c16 Hilfe und Tipps Motivation und Scheitern Motivation verbraucht sich, und jeder Mensch hat mal ein Tief. Es gibt Tage, an denen scheint einfach alles schiefzugehen. Wie gehst du damit um, und wie schaffst du es, dich zu motivieren? Psychologen haben festgestellt, dass sich Motivation verbraucht. Niemand steht morgens auf, ruft freudig, "hurra, die Welt liegt mir zu Füßen" und bleibt bis zum Abend komplett motiviert. Die Motivation baut sich im Laufe des Tages ab. Jedes Mal, wenn du eine Entscheidung fällst, verbrauchst du Energie. Und wenn du abends etwas machen möchtest, was wichtig für deinen Erfolg ist, dann kann es sein, dass du keine Kraftreserven mehr übrig hast und deine ganze Motivation verbraucht ist. Dann ist es kein Wunder, wenn am Ende des Tages nichts mehr geht. #00:01:13-6# Ich möchte dir zwei Tipps an die Hand geben, wie ich damit umgehe, wenn ich in ein Tief hineingerate. Manche Menschen schwelgen regelrecht in ihren Sorgen. Das gilt ganz besonders für Liebeskummer. Wochenlang wird der verflossenen Liebe hinterher getrauert, obwohl man an der Situation nichts mehr ändern kann. Der Drops ist gelutscht, wozu also hinterher weinen? #00:02:02-1# Es gibt Tage, da geht direkt am frühen Morgen so einiges schief. Nach dem Aufstehen haust du dir den Zeh an der Bettkante an. Danach fällt dir die Zahnpasta auf den Boden, und zu guter Letzt verschüttest du noch den Kaffee auf den Teppich. Schon ist der ganze Tag im Eimer. Richtig? Das ist jedoch eine denkbar schlechte Denkweise, denn der Tag kann sich jede Minute ändern. Ich kann immer wieder neue Entscheidungen fällen. Nur, weil zu Beginn einiges schiefgelaufen ist, ist noch nicht der ganze Tag verloren. Ich bin kein Opfer. Es liegt an mir selbst, sofort wieder für gute Laune zu sorgen. An wem denn sonst? Wir selbst sind für unsere Stimmung verantwortlich, und das ist gut so, denn schließlich wollen wir nicht von anderen abhängig sein. #00:03:04-7# Dessen solltest du dir bewusst sein, um zu verhindern, dass du in eine Opferrolle rutschst. In dem Moment, wo du dir den Zeh anhaust, tut es natürlich gut, einen kurzen Brüller rauszuhauen und deinen Schmerz zu zeigen. Emotionen loszulassen, ist vollkommen in Ordnung. Vermeide jedoch, dich in deinem Schmerz zu suhlen, vielleicht sogar über Tage und Wochen hinweg. #00:03:29-5# Für einen lösungsorientierten Umgang mit Niederlagen ist es hilfreich, gut vorbereitet zu sein. Wenn alles gut läuft, musst du eine Strategie für schlechte Zeiten entwickeln und diese zur Gewohnheit machen. Damit bist du für Notfälle gewappnet und weißt instinktiv, wie du am besten reagierst. Ein Beispiel: Ich selbst bin Hobby-Pilot, und beim Fliegen ist es enorm wichtig zu wissen, was zu tun ist, wenn Komplikationen auftreten. Wenn ich mir erst im Notfall einen Krisenplan erarbeite, dann ist es zu spät. #00:04:11-5# In stressigen Situationen sind unsere kognitiven Fähigkeiten extrem eingeschränkt. Unser Gehirn greift dann auf unterbewusste, bewährte Muster zurück. Im Flugzeug würde ich mich im Notfall womöglich so verhalten, wie ich es beim Autofahren tun würde, weil ich öfter im Auto sitze als in einem Flugzeug. Wenn man die Notlandung eines Flugzeugs nicht oft genug übt, dann vergisst man im akuten Fall, was zu tun ist. Bei einer kurzen Landebahn vergessen manche Piloten in ihrer Panik, das Flugzeug zu lenken. Wie kann das passieren? Ein Flugzeug, das am Boden rollt, wird mit den Füßen gelenkt, also nicht wie ein Auto mit den Händen am Steuerrad. Es gibt im Flugzeug ein Seitenruder, das über Fußpedale bedient wird. In einem Moment der Panik ist es lebenswichtig, mit dieser Mechanik vertraut zu sein. Sie muss zu einer Gewohnheit werden, auf die dein Gehirn ganz automatisch zugreifen kann. #00:05:36-3# Genauso ist es im Alltag, zum Beispiel, wenn du Ärger mit deinem Chef oder in deiner Beziehung hast. Wir greifen automatisch auf vermeintlich vertraute Muster zurück, obwohl sie immer wieder zu schlechten Ergebnissen führen. Deshalb passiert es wieder und wieder, dass wir aggressiv reagieren, wenn wir uns in einem Streit angegriffen fühlen. Mach dir klar, dass du bereits im Vorfeld eine Strategie verinnerlicht haben musst. In stressigen Situationen ist es zu spät, denn dann sind deine kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt, und du kannst die logische Lösung nicht mehr herleiten. #00:06:16-6# Wie lautet die Lösung für dieses Problem? Der erste Schritt ist, Abstand zu nehmen, wenn Ärger über dich hineinbricht. Ich persönlich nehme mich aus konfliktreichen Situationen heraus, indem ich mit meinem Hund eine Runde Gassi gehe. Abstand zu nehmen ist in diesen Situationen das Wichtigste. Geh an die frische Luft und lass den lieben Gott einen guten Mann sein. Dann sortieren sich deine Gedanken, und die Lösung kommt oft wie von selbst. Das Laufen hilft mir sehr, denn wenn ich loslasse, dann setzen die kognitiven Fähigkeiten wieder ein. #00:07:06-3# Die nächste Strategie ist, Musik zu hören. Auch diese Möglichkeit nutze ich selbst sehr gerne. Viele Geschichten rund um dieses Thema kannst du in meinem Buch „Fuck you Money“ nachlesen, in dem ich Erfahrungen aus meinem beruflichen Alltag in der Kundenakquise teile. Manchmal will man am liebsten den Kopf in den Sand stecken und weinen, weil man einfach nicht mehr weitermachen kann und mental so richtig am Boden ist. In solchen Situationen hilft mir der Schlager „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient“ von Udo Jürgens. Sein Lied erzählt davon, dass jeder mal auf die Nase fällt und wie wichtig es ist, wieder aufzustehen. "Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient, und wer niemals leidet, der kann sich nicht freuen. Und wer nie stürzt, wird sich nie erheben." Ein wunderbares Lied, um dem Ärger zu begegnen. In schwierigen Situationen richtet es mich immer wieder auf. Ein weiteres wunderbares Lied von Udo Jürgens ist "Heute beginnt der Rest deines Lebens." #00:08:57-1# In den Neunzigerjahren, als ich begann, meine Selbständigkeit nebenberuflich aufzubauen, war ich ein begeisterter Kampfsportler. Doch nach einem langen Arbeitstag fiel es mir oft schwer, mich zum Sport zu motivieren. An diesen Abenden habe ich mir das Video "Bloodsport" mit Jean-Claude van Damme angeschaut. Der war damals mein absolutes Idol. Immer, wenn ich einen Hänger hatte, habe ich mir eine kämpferische Szene von Bloodsport reingezogen, und sofort stieg meine Motivation, selbst Sport zu machen. Unbewusst schlüpfte ich in die Rolle von Jean-Claude van Damme und ließ mich von ihm beflügeln. Und schon fiel es mir leicht, mein Training durchzuziehen. Das Video und die Lieder von Udo Jürgens verlinke ich dir in den Show Notes. #00:10:14-0# Stichwort "Motivation", ich hoffe, dass dich mein Podcast dazu anspornt, dich in den Bereichen Geld und Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Wenn du den Service Alexa von Amazon nutzt, dann hast du jetzt die Möglichkeit, mit meinem Podcast zu interagieren, denn du kannst ihn auch per Sprachsteuerung aufrufen. Dabei wirst du nicht von Alexa, sondern von meiner eigenen Stimme navigiert. Probiere es aus und öffne meinen Podcast. Einen entsprechenden Link verknüpfe ich dir in den Show Notes. Du findest ihn auch über michael-serve.de/alexa. #00:11:11-3# Wenn du mir die Freigabe gibst, erhältst du alle Informationen aus den Show Notes per E-Mail. Das ist natürlich viel einfacher für dich. Auf michael-serve.de/alexa erkläre ich dir, wie du meinen Podcast installierst. Und schon kannst du dich mit meiner Stimme durch den Podcast führen lassen. #00:11:38-5# https://michael-serve.de/alexa Udo Jürgens: „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient“ https://www.youtube.com/watch?v=2IHFLCeQun0 Udo Jürgens: „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ https://www.youtube.com/watch?v=_OAUqU_4y5c https://michael-serve.de/ Zum kurzen Test: https://michael-serve.de/Finanzcheck 218 full Hilfe und Tipps Motivation und Scheitern no Motivation,Tipps,Niederlage Michael Serve
Rosa und Torben hüpfen von einer Pärchenhölle in die nächste - kein Wunder, dass beide dringend Urlaub brauchen! Scheitern Beziehungen an der Bettkante? Und wenn nicht, was ist mit Podcasts? Und wo bleibt eigentlich dieses Ochsenknecht-Special? Premium Content zum "Love Island" Folge 7x15 - 7x19 und zu "Temptation Island" Folge 4x1 und 4x2
Zimmer 101: halb business, halb casual - quasi der Vokuhila unter den Podcasts. Wir bieten nicht nur HR-Services an und teilen gut gehütete Insidertipps für Vorstellungsgespräche (nicht zu viel Touchytouchy, auf beiden Seiten), sondern philosophieren auch über Schildkrötensex und welches Sportmaskottchen wir nicht von der Bettkante stossen würden. Für den Ausgleich lamentieren wir gleichermassen über die solidaritätslose (vermeintliche) Post-Corona-Welt wie über abscheuliche Sexkolumnen und Guggemusig im Peter Flamingo. Ausserdem: Lara zettelt Beef mit Caro Daur an, Amina schreibt das Musikjahr 2022 schon ab, Stuberaves sind immer noch DAS Ding und ein Streit entfacht darüber, ob Amina für 16-Jährige wohl schon eine MILF ist. (Spoiler Alert: ja). | Instagram: @zimmer.101 | Playlist: 101 Banger Maskottchen from Hell: https://bleacherreport.com/articles/154086-10-worst-mascots-of-all-time Schildkrötensex: https://www.youtube.com/watch?v=kjqAcv52NDA Shuffleboard für Anfänger: https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1049016259
In diesem Podcast will ich wissen: Wie wichtig ist dir Küssen? Wenn's beim ersten Mal nicht rund läuft, schuppst du die Person dann von der Bettkante oder ist dir das nicht so wichtig? Wie geht der perfekte Kuss und warum küssen wir uns überhaupt?! Hast du Ideen für diesen Podcast oder Feedback? Schreib mir: Sandra@totalversext.com oder folge mir auf INSTAGRAM!
Deine kostenfreie Business Storytelling Beratung: https://www.geschichtendieverkaufen.de/kostenloses-erstgespraech Arno Hochsteiner arbeitet aus Prinzip nur für Familienunternehmen in Oberösterreich. Warum er das tut und warum er kein Poblem damit hat, als "Werbefuzzi" bezeichnet zu werden, erfährst du in der heutigen Episode. Hier findest du Arno Hochsteiner: https://www.designkitchen.at/ Und hier geht es zu Arnos Instagram: www.instagram.com/arnohochsteiner Der Podcast für Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung Mehr Glück und Erfolg im Leben mit Persönlichkeitsentwicklung. Gehe zufriedener durch Deinen Alltag und erreiche Deine Ziele. In allen Lebensbereichen.
Stark bleiben – nestwärme spüren. Eine digitale Initiative von nestwärme e.V. Deutschland. Und der Podcast für eure seelische Widerstandskraft und für mehr Nestwärme im Leben. Er begleitet euch und eure ganze Familie in belastenden Situationen, Krisenzeiten oder auch ganz einfach bei der Bewältigung eures Alltags in einer immer schneller und größer werdenden Welt. Nestwärme ist nicht nur ein Gefühl, nestwärme ist auch ein Sozialunternehmen, das seit über 20 Jahren Familien unterstützt, die sich plötzlich oder lebenslang in herausfordernden Situationen wiederfinden. Das sind vor allem Familien mit schwerstkranken oder beeinträchtigten Kindern. Neben ganz verschiedenen Angeboten wie der häuslichen Pflege dieser Kinder oder einer inklusiven Kinderkrippe arbeitet nestwärme ständig an innovativen Programmen zur aktiven Hilfe und Entlastung von Familien. Um Eltern oder betroffene Familienmitglieder mental zu stärken, hat nestwärme Workshops zur Steigerung der Resilienz entwickelt. Hier kann jeder lernen, trotz aller Widrigkeiten zuversichtlich und handlungsfähig zu bleiben. Hol dir deine tägliche Portion Nestwärme! Mit nestwärme-Online zu innerer Stärke und mehr Selbstwirksamkeit. UNSER PODCAST – DIE THEMEN: DER BLICKWECHSEL-PODCAST Krisen auf den zweiten Blick. Und Antworten auf die Frage, ob wirklich in jeder Krise auch eine Chance steckt... In unserem Blickwechsel Podcast stellen wir Fragen ans Leben und finden Antworten von Menschen. Nämlich, wie es ihnen gelingt, in schwierigen Situationen die Perspektive zu wechseln und ihren Fokus neu auszurichten. Wie sie mit Krisen umgehen und was sie bereits daraus gelernt haben. Oder wie sie mal gescheitert sind und das auch okay war. Denn wir glauben, so einzigartig jeder Mensch ist, so verbindet uns doch alle die Frage, wie wir die traurigen Phasen des Lebens oder den komplizierten Alltag am besten bewältigen, immer wieder aufstehen und positiv in die Zukunft blicken können. Wir wagen den Blickwechsel! Blickwechsel ist ein Beratungsangebot von nestwärme e.V. Deutschland. Direkt und unkompliziert. In einem vertraulichen Gespräch helfen wir dir, dein Anliegen, den inneren Konflikt oder deine bedrückende Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten, möglicherweise neu zu bewerten und so gemeinsam einen Weg zu entdecken, der vorher noch nicht sichtbar war. Auf mein-blickwechsel.de kannst du dich informieren und anmelden. Ganz schnell, einfach und diskret. GUTE-NACHT-GESCHICHTEN Prominente und Ehrenamtliche lesen Geschichten vor. Für große und kleine Kinder und alle Bücherwürmer. Seit Beginn der Pandemie und unserem Aufruf, Gute-Nacht-Geschichten für Kinder vorzulesen ist viel passiert. Unzählige Freunde, Schauspieler, Prominente, Papas und Mamas haben ehrenamtlich vorgelesen und uns ihre Stimme geschenkt. Um gute Geschichten an die Bettkante und nach Hause zu senden und so Momente der Nähe zu schaffen und die Wirren der Welt kurz zu vergessen. Wir sind dankbar, dass aus dieser kleinen Idee so eine große Kampagne geworden ist, die sich fest in unserer digitalen Initiative etabliert hat. Lauscht rein in eine riesige Auswahl an Märchen, Anekdoten und Erzählungen. Viel Spaß, schlaft gut und träumt was Schönes!
Wer will sich im Bett um giftige Weichmacher und Parabene sorgen müssen? Immer mehr Verhütungsmittel und Sexspielzeuge gibt es auch aus natürlichen Materialien und in vegan.
Nase voll vom Pendeln zwischen Bettkante und Schreibtisch aber trotzdem auf der Suche nach einer hippen Alternative zur immergleichen Büro Tapete? Obwohl Coworking wohl nie so naheliegend war wie heute, ist es für Angestellte scheinbar oft immer noch zu undurchsichtig um sich einfach mal damit auszuprobieren. Tobias von CoWorkLand ist nicht nur leidenschaftlicher Coworker sondern hat durch seine Jobs auch eine große Bandbreite verschiedenster Spaces auf dem Schirm. Warum er bis heute keine "schlechten" sondern wenn überhaupt "unpassende" Spaces kennen gelernt hat und wie du deinen beste Arbeitsumgebung außerhalb des klassischen Umfeldes findest, verrät uns der Profi in dieser (teils außergewöhnlich ländlichen) Podcast Folge. Hole dir die volle Ladung vogelfree'sche Inspiration unter www.vogelfree.de - leb's doch einfach! ✌
Vor gut einem Jahr ist aus einem netten Restaurantbesuch etwas ganz Besonderes entstanden. Zwischen Tsatsiki und frischem Salat kam uns die Idee eines gemeinsamesn Podcasts. Und wie bei so vielen, was gut werden soll, haben auch wir uns mit der ersten Folge Zeit gelassen. Nun, ein Jahr später, ist dies nun aber schon die #30 Podcast-Folge, die wir zum Anlass nehmen, die Geburtsstunde von "Jana & die Jungs" mit euch gemeinsam Revue passieren zu lassen. Und damit nicht genug: Wir beantworten zu dem noch ein paar eurer Fragen. Somit geben wir tiefe Einblicke in "wen wir nicht von der Bettkante schupsen würden" bis hin zu, welche Berufe wir eigentlich so als Kinder werden wollten. Rausgekommen ist eine unserer persönlichsten Folgen und darum bleibt uns nur zu sagen: Danke fürs Hören und cheers auf weitere tolle Themen.
LADYLIKE - Die Podcast-Show: Der Talk über Sex, Liebe & Erotik
In dieser aktuellen Ladylike Podcast-Folge ist Yvonne sauer, denn Nicole ist fremd gegangen mit zwei Kolleginnen aus Bayern, Corinna und Christin. Aber Nicole kann Yvonne beruhigen, sie ist nur mit den Ohren fremd gegangen und hat den sehr lustigen Podcast „Freundschaft plus“ der Bayerinnen fremd-gehört. Die Folge, die Nicole lustig fand, hatte das Thema „Lustkiller“, was Yvonne und Nicole in der neuen Folge bewegt, zu überlegen, was sie persönlich als Lustkiller empfinden. Nicole, als heterosexuelle Frau, kann in der Wohnung sinnlos rumliegende müffelige Männersocken anführen. Etwas, was Yvonne nicht wirklich nachvollziehen kann, denn in ihrem Frauenhaushalt kommt sowas nicht vor. Ein weiterer Lustkiller, bei dem Yvonne und Nicole sich absolut einig sind, ist der Geruch. Nicole erzählt von ihrem Mann, der mal eine heiße Blondine wirklich sexy fand, aber dann nicht konnte, weil sie intensiv nach Schweißfuß roch. Yvonne stimmt zu, wenn bei ihr der Geruch bei einer sonst begehrenswerten Frau nicht stimme, dann ginge bei ihr gar nichts. Nicole schwärmt von einem erotischen Interrail – Erlebnis in Griechenland am Strand mit einem tollen Typen, den herzlich wenig störte, dass sie eine Woche lang nicht geduscht hatte. Nur mal kurz ins Meer gehüpft und alles war paletti. Yvonne meint, das reiche doch auch. Sie rät generell von zu intensiver Nutzung von Duschgels im Intimbereich ab. Nicole stimmt Yvonne zu, dass es richtig ist, dass man einen Menschen, den man liebt, auch gern rieche. Dennoch würde sie persönlich bei ersten Dates drauf achten, nicht von Füßen her zu stinken oder auch darauf, keine Polyesterhemdchen zu tragen, in denen man leicht schwitze.Hört einfach rein in die neue Ladylike-Folge, in der Yvonne erklärt, in welchen Situationen sie selbst Angelina Jolie von der Bettkante schubsen würde…Podcast „Freundschaft plus“: https://bit.ly/3uQ68OfHabt Ihr selbst erotische Erfahrungen, eine Frage oder Story, über die Yvonne & Nicole im Ladylike-Podcast sprechen sollen? Dann schreibt uns gern an @ladylike.show auf Instagram oder kontaktiert uns über unsere Internetseite ladylike.show Hört in die Folgen bei AUDIO NOW, iTunes oder Spotify rein und schreibt uns gerne eine Bewertung. Außerdem könnt ihr unseren Podcast unterstützen, indem ihr die neuen Folgen auf Euren Kanälen pusht und Euren Freunden davon erzählt.
"Über Geld spricht man nicht" war gestern. Spätestens mit der Pandemie bedingten Homeoffice Revolution wurde die ortsunabhängige Zusammenarbeit auch steuerlich zur ganz neuen Herausforderung (oder Chance?). Aber wie verändern das neue Arbeitszimmer zwischen Bettkante und Spühlmaschine, der maximal reduzierte Arbeitsweg, die offensichtlich steigenden Nebenkosten oder auch das Nutzen des privaten Laptops im Arbeitskontext meine Möglichkeiten bei der Steuererklärung? Arne nimmt uns mit dieser Podcast Folge in einer sympathischen Art und Weise mit auf die steuerliche Reise als Remote WorkerIn und liefert spannende € Potenziale für deine nächste Formularbefüllung Richtung Finanzamt. Hole dir die volle Ladung vogelfree'sche Inspiration unter www.vogelfree.de - leb's doch einfach! ✌
Jan hat sich mal wieder verliebt und ist total verwirrt - er will sogar Flo zum „Bachelor“ anmelden. Der wird indes von der Bettkante gestoßen - aber nicht von einer Frau... Was ist denn da schon wieder los?
TRIGGER WARNUNG: In dieser Folge sprechen wir über Vergewaltigung. Für Corinna B. ist es ein ganz normaler Sommertag. Nach ihrem Feierabend macht sie sich noch ein paar ruhige Stunden, bevor sie ins Bett geht. Als sie nachts aufwacht, denkt sie, sie hätte sich die Geräusche eingebildet. Doch dann bemerkt sie den Mann, der auf ihrer Bettkante sitzt...
Rapper Yunus aus Hannover hat was mit seinen Haaren gemacht, ansonsten ist er unverändert produktiv. Es gibt Konzerte von der Bettkante, er bastelt schraubt und textet. Er gesteht außerdem, dass ein Altgriechisch-Heft ihn zum HipHop gebracht hat. Yunus auf Insta: @yunusmalibu
In der vorherigen Folge noch drüber fantasiert und heute wird schon davon erzählt...Sarah, "Ihre Anna" und Nick hatten ihren ersten gemeinsamen Dreier. Ihr erfahrt heute eine menge Bettgeflüstere aus der besagten Nacht. Sarah und Nick versuchen alle Gedanken und Gefühle zu besprechen, die ihnen vor, während und am Ende des Dreiers über die Bettkante hüpften. Wie ist es zu diesem Erlebnis gekommen, wie ging es jeden Einzelnen dabei und was war für Beide jeweils anders, zu den bisherigen Dreiern, die sie miteinander hatten? Fragen und Rückmeldungen an: mail@beziehungsweiseunverbluemt.de oder bei Instagram an: beziehungsweise_unverbluemt
Ihr kennt das: Der kleine Zeh rennt gegen die Bettkante, ein Aufschrei hallt durch's Schlafzimmer und nicht nur das: Ein schlimmes Schimpfwort rutscht einem raus, meistens gefolgt von einer Hasstirade gegen Bettkante, eigene Dummheit und Unvorsichtigkeit. Aber das Wichtigste an dieser kleinen Geschichte: Fluchen! Warum? Das verraten Marc und Tom in der aktuellen Folge SEM fm - Nummero 93!
Welcher ist der heißeste Charakter der Kult Serie? Welche Figur würdest du niemals von der Bettkante schupsen und warum? In diesem Podcast hörst du, welche Personen bei den Österreicher/innen besonders gut ankommen und was das über unser Dating Verhalten aussagt. Du diskutierst mit Beziehungsexpertin Dr. Monika Wogrolly und Sexpertin, sowie Game of Thrones Addict, Sandra Raunigg. Meld dich gern bei Sandra mit deinen Fragen zum Thema Sex unter: sandra.raunigg@kronehit.at Und schau auch mal auf Youtube vorbei. Da heißt Sandra's Kanal: Total Versext.
„Nie kümmerst du dich um mich!“ „Wundert dich das? Du bist doch selbst schuld!“ Meine Stimme heute morgen. In meinem Kopf. Laut dieser Stimme sitzt Dietmar eigentlich schon seit Ewigkeiten mit gepackten Koffern auf der Bettkante und wartet nur darauf, endlich flüchten zu können. Hast Du auch manchmal das Gefühl, dass entweder der andere nie genug ist ODER Du selbst nie genug bist, nicht gut genug, dich nicht genug bemühst und so weiter? Unsere 4 Schritte raus aus diesem Drama hörst du in unserer heutigen Podcastfolge von „Wir müssen reden!“. Und diese Schritte kannst du auch für dich nutzen! Wenn Du an deiner Beziehung, an deinen Dramen etwas ändern möchtest, dann melde dich bei uns! Unbedingt! Dann wollen wir mit dir reden! willkommen@harbeckundhellwig.de Viel Spaß beim Anhören wünschen Dir, Andrea & Dietmar Dir gefällt, was du hörst? Dann zeig‘ uns das gerne mit einer Rezension: Infos über uns: Die Shownotes und den Podcast findest Du hier: YouTube-Kanal:
Ausgeschlafen und Fit – so solltest Du in jeden Tag starten. Mindestens jedoch, in die Tage, an denen Du wichtige Verhandlungen führen musst. In dieser Episode werfen wir wieder mal einen Blick über die Tischkante – wobei man in diesem speziellen Fall auch sagen könnte, dass wir den Blick über die Bettkante werfen. Mein heutiger Gesprächspartner ist Christian Thiele – er ist Inhaber und Geschäftsführer des Concept Store von Hästens Betten in Düsseldorf. Hästens ist u.a. der Hoflieferant des schwedischen Königshauses und eindeutig dem Premium Segment zuzuordnen. Christian spricht erfrischend offen mit mir über seine Erfahrungen als Verkäufer von Luxusbetten, über Köln und Düsseldorf, über seine Art Mitarbeiter bzw. sein Vertriebsteam zu führen und im Allgemeinen auch noch darüber, was man eigentlich unter „wahrem Schlaf“ versteht. Du wirst in diesem Interview lernen, wie wichtig die Motive deines Gegenübers für deinen Verhandlungserfolg sind, wie ein Team richtig geführt werden sollten und welche Rolle „Recht haben“ in einer Verhandlung spielt. Und ich habe außerdem in diesem Interview auch noch eine Menge über Schlaf und Betten gelernt. Das hörst Du wann: 00:45 Intro & Vorstellung 02:04 Fünf Dinge, die Du über Ralf Leister wissen solltest 03:24 Background „Hästens“ 04:22 Welche Rolle spielt der Produktname für die Verhandlung 07:42 Worauf zu achten ist, damit Du für die Verhandlung ausgeschlafen bist 09:06 Welche aktuellen Herausforderungen findest Du in deinem Daily Business wieder? 12:30 Einordnung ins Premium Segment 13:51 Preisverhandlungen im Premium Segment 19:25 Vorgaben an Mitarbeiter in Verhandlungen 20:43 Die Joker-Karte – der Chef greift in die Preisverhandlung ein (vorbildlich gelöst!) 22:10 Köln vs. Düsseldorf – die Unterschiede aus Sicht des Premium-Händlers 24:31 Der größte bisherige Verhandlungserfolg 25:44 Der größte bisherige Misserfolg in einer Verhandlung 27:14 Wie überzeuge ich meinen Verhandlungspartner davon, dass ich im Recht bin 28:59 Zusammenfassung Best of Seven 33:00 Wer war dein härtester Verhandlungspartner 33:55 Womit tankst du Kraft (Spoiler – nicht nur durch Schlaf im Hästens Bett) 34:37 Wer oder was inspiriert dich 35:46 Wie bildest Du dich weiter? 36:55 gab es einen entscheidenden Ratschlag in deinem Leben? 37:40 Wie lautet dein Tipp für die Zuhörer? 38:22 Wie erreicht man dich? Bonus 39:00 Einladung zur Kalendervorstellung – Motto: Wie schlafe ich mich glücklich Links Wirtschaftsclub Düsseldorf Hästens Concept Store Düsseldorf Somnar – natürlich schlafen Linked In- Christian Thiele Xing - Christian Thiele Facebook Christian Thiele Facebook – Hästens Düsseldorf Zufrieden im Jahr 2019 – Wir zeigen wie! – Die Eventseite bei Facebook Tickets für „Macht schlafen glücklich?“
Alexandra aus Wien hält ein Plädoyer für die emotionale Chemie zwischen Mann und Frau, Sasha aus Neusiedl versteht den Hype rund um 50 Shades überhaupt nicht, Jana aus Neusiedl will alles, aber bloß keinen Softie, Franziska aus Kirchdorf steht voll und ganz auf den verkorksten Christian Grey, Desiree aus Vöcklabruck würde Mr. Grey auch nicht von der Bettkante stoßen, Melanie aus Linz hatte im Kino nur Augen für Jamie Dornan (er mimt in dem Streifen den Christian Grey) und Oliver aus Linz hat sich von den sexy Szenen im Film inspirieren lassen!
Tags: Nacktdamenhammerwerfen Die Mutter meiner Kinder? Dieses Jahr, vor nicht allzu langer Zeit las ich in der Zeitung, dass das erste Retortenbaby Deutschlands seinen 30 Geburtstag gefeiert hätte. Eine Nachricht, die mir zuerst einmal ein eher maues "Aha" entlockt hätte, nicht nur weil ich bereits jenseits der 50 bin und nachweislich nicht in Deutschland geboren wurde. Ich bin also kein Retortenbaby. Aber andererseits machen wir Ösis den großen deutschen Brüdern ja jeden Blödsinn nach oder auch vor, also so ungefähr gleich alt wird das erste österreichische Retortenbaby auch sein. Ich hab als gewissenhafter Publizist übrigens , das erste österreichische Retortenbaby trägt den landestypischen Namen Zlatan und war das erste männliche Retortenbaby überhaupt. Und was hab ich vor etwa dreißig Jahren gemacht in meinem langen, überaus interessanten Leben, das bei Wikipedia dennoch keine Sau zu interessieren scheint? Da war doch was in der Richtung! Genau ich leistete gerade meinen Grundwehrdienst. Eine Zeit, die ansonsten ob ihrer Unerfreulichkeit und Peinlichkeit der Vergessenheit, ja bewussten Verdrängung anheim fällt. Sicher die Zeit war auch lehrreich aber für 6 Monate hat der Lehrstoff nicht gereicht. Eigentlich sagt Wolfgang Ambros in 5 Minuten und 32 Sekunden alles was zu diesem Thema zu sagen ist. Aber jedenfalls konnte man sich da wenigstens Sage und Schreibe drei dienstfreie Tage verdienen, indem man in einer Kabine eines Rotkreuzambulanzanhängers in ein kleines Flascherl wichste. Anders als heute beim Urologen im Kammerl gab es damals in der Spätsteinzeit in meiner Spätkindkeit noch keine Porno DVDs je nach Geschmacksrichtung von gay bis bondage, sondern man musste sich seine Inspiration an einer Ausgabe einer abgegriffenen Quick holen, die man besser nur mit Handschuhe anfasste, aus Gründen, auf die ich hier an dieser Stelle lieber nicht eingehen möchte. Aber bei mir wurde nix aus den dienstfreien Tagen. Ich scheiterte bereits im Vorfeld und nicht an meiner Manneskraft, soweit kam es erst gar nicht. Es gab in dieser unbeschwerten Zeit zwar noch kein AIDS, aber die Hepatitis trat schon in allen ihren zahlreichen, medizinisch durchaus interessanten Ausprägungsformen auf. Und da waren noch die Gonorrhöe und ihre große Schwester die Syphylis. Drum musste man, bevor man in die Wichskabine durfte, eine Blutprobe zum Zwecke des Ausschlusses abgeben. Wo gehobelt wird, fallen einmal Späne, zumal beim Heer und einer Krankenschwester fiel eines der Blutprobenreagenzgläser ebenso zu Boden und sein Inhalt spritzte in alle Himmelsrichtungen, von 12 Uhr über 9 und 3 bis 6 Uhr. So sagt man im Krieg und auch im Frieden beim Heer. Schon die Krankenschwester war nicht wirklich inspirativ, da ich beim Anblick ostdeutscher Hammerwerferinnen selbst als unverbrauchter Jüngling nur eher selten eine anständige Erektion zustande brachte. Schlimmer noch aber war das Blut. Ich leide nämlich neben vielen weiteren Phobien, von der Höhenangst bis zur Arbeitsscheu, an einer ausgeprägten Blutphobie. Ich kann mich nicht an einzige Blutabnahme erinnern, bei der .., bei der gar nichts, weil ich jedesmal bereits beim Anblick der Nadel das Bewusstsein verlor. Als ich die von der Hammerwerferin verursachte Sauerei sah, drehte ich mich am Absatz mit militärische Gruße um und trat ab und verzichtete großzügig und reuelos auf die anheim gestellte Dienstfreistellung. Ich hatte diese Episode in meinem langen und überaus interessanten und lehrreichen Lebens, dass bei Wikipedia keine Sau interessiert, bereits längst vergessen und verdrängt, zusammen mit den anderen aus dieser Zeit, die nur aus purem Glück nicht zu einer Verurteilung und zu einem Eintrag in meinem Strafregister geführt hatten, nicht einmal der Führerschein wurde mir abgenommen. Selbst das Kindheitstrauma der verlorenen drei Tage Lebenszeit hatte ich mit Hilfe eines guten Therapeuten nahezu vollständig bewältigt. Aber da kam dieser Artikel über das dreißigjährige Baby und alten Wunden brachen plötzlich auf. Was wäre passiert, wäre ich dem blutrünstigen Vampirellacharme der mutmasslich testosterongedopten Hammerwerferin doch erlegen? Trotz meiner Segelohren, meiner beträchtlichen angeborenen Fehlsichtigkeit, einer nur leidlich operierten Hasenscharte und eines Ansatzes von Quasimodobuckels wären die Chancen gar nicht so schlecht gestanden, dass man gerade meinen Lebenssaft in dieser hochtechnologischen postfaschistischen Weiterentwicklung der Lebensbornidee bevorzugt weiterverwendet hätte. Schließlich hatte ich ja eine Matura vorzuweisen, und ihr werdet es nicht glauben summa cum laude. Und ihre werdet es noch weniger glauben, ich weiss sogar, was das heißt. Und heute zählt ja Intelligenz mehr als Aussehen. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn man diesen Baaz in einer Retorte mit den Eizellen einer mir völlig unbekannten Dame vermischt und kräftig zentrifugiert hätte. Vielleicht einer grottenschiachen Schreckschraube, mit der ich auch nach 10 Krügerln - einer damals nicht unüblichen Tagesration - nicht für die biologisch notwendigen 2 bis 5 Minuten ins Bett oder auch nur auf die Rückbank des Autos gestiegen wäre. Vielleicht aber auch mit denen der damals noch blühenden Schönheit Bardot, die mich selbst im Wachkoma noch eher von der Bettkante gestossen hätte, als für mich die Beine breit zu machen. Daraus wäre im günstigsten Falle eine perfekte Mischung aus ihrer Schönheit und meiner Intelligenz entstanden. Im ungünstigeren wär's umgekehrt gewesen. Der Gedanke an diesen Golem, diesen hirnlosen Frankenstein lässt mich erschaudern. Am schlimmsten aber wäre etwas was anderes, und das verstehe ich erst seit der Geburt meiner völlig konventionell, nicht nur lust- sondern auch freudvoll und bewusst mit der besten aller Ehefrauen und alkoholfrei produzierten Kinder. Ich könnte niemals ausschließen, dass es da draussen irgendwo zwischen Strasshof und Wien oder dem traurigen Restes des Universums einen oder mehrere weitere C.s oder eine oder mehrere weitere M.s gäbe, einen Teil von mir, wie mein kleiner Finger, mein Augapfel, den ich niemals treffen würde, nicht trösten und in den Schlaf wiegen, nach Kräften vor dem Unbill des Schicksals schützen könnte. Es könnte Zlatan oder Aisha heißen, was nicht so schlimm wär, aber es könnte auch Kirsten, Wiebke, Dominic, Sido, Detlef, Kalle oder Hans-Peter oder Natasha heißen. Letzteres vollkommen, unerträgliche Gedanken. Diese bedauernswerten einsamen, gott- und vaterverlassenen Wesen könnten Salemaleikum statt Grüß Gott, Pivo statt Bier und schlimmer noch, lecker und klasse statt leiwaund, Tomate statt Paradeiser, Halbe statt Krügerl, Stuhl statt Sessel, Kühlschrank statt Eiskasten, Dumpfbacke statt Nudelaug sagen. Wesen, denen ich meine Gene, aber nicht meine ganze Seele und meine Liebe geschenkt hätte. Nicht einmal einen anständigen Vor- und Nachnamen, wie zum Beispiel Kurtl oder Mizzi Irgendwer und eine ordentliche Sprache, in der man nicht lügen muss und kann. All das worauf jedes Kind ein Recht hat, hätte ich ihnen nicht geschenkt, stattdessen hätte ich sie selbst verkauft an wildfremde Menschen, möglicherweise an schiache Schreckschrauben, Abstinenzler, Nichtraucher, Salafisten oder im schlimmsten Falle an ÖVP Wähler und nicht einmal für 30 Silberlinge, sondern für drei dienstfreie Tage und ein Achtel Rot. Und allein schon dieser letzte Gedanke wäre weitaus fürchterlicher als der an das Ozonloch, den Klimawandel und die Finanzkrise zusammen genommen. Ja er wäre sogar schlimmer als das Trauma der drei verlorenen Tage Lebenszeit zuhause im eigenen Bett fern der Kaserne. So gesehen war meine Blut- und Hammerwerferinnenphobie doch zu etwas gut, und hat mich vor einer schweren, existenziellen Krise bewahrt. In diesem Sinne: guten Abend die Damen und Herren, Griass eich die Madln und Servas de Buam.
Vorsichtig öffnete er die Tür und setzte sich neben sie auf die Bettkante. Luisa schlief. Er fasste ihre Schulter an. Sie wachte auf und sah ihn erschrocken an. „Wo bin ich?“ „Keine Sorge, wir sind in Franciscos Haus. Hier ist eine Karaffe mit Wasser.“ Er stellte Glas und Karaffe neben ihrem Bett ab. „Geht es Dir besser?“ „Es tut gut zu schlafen, meine Magenschmerzen sind beinahe weg. Wir können hier nicht bleiben, oder?“ Paco sah weg. File Download (4:23 min / 2.1 MB)