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Ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk Aktuell“ und dem Abendmagazin „18/20“. In dieser Woche sprachen wir dem Chef des Magazins „Tichys Einblick“, Roland Tichy, über die Anpassung des deutschen Informationsfreiheitsgesetzes, mit dem Journalisten Thomas Fasbender über den 36. Nato-Gipfel in Ankara und mit dem Logistikexperten Dr. Wolfgang Stölzle über die weitere Entwicklung in der Straße von Hormus. Außerdem zu Gast waren Farsin Banki, emeritierter Professor für Bildungsphilosophie an der Universität Zürich, Dr. Alexander Neu, stellvertretender Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft, der Politikwissenschaftler Prof. Robert Kopp, die BSW-Europaabgeordnete Ruth Firmenich, der General a. D. der deutschen Luftwaffe Harald Kujat, der Schweizer Journalist Alexander Peske und der Internetunternehmer und Autor Leo Keller.
Das Berufungsgericht in Paris hat entschieden, dass Marine Le Pen bei der französischen Präsidentschaftswahl nur mit Fußfessel antreten darf. Le Pen kündigte an, dennoch kandidieren zu wollen. Welche Konsequenzen das für Frankreich und die Präsidentschaftswahl 2027 haben könnte, erläutert der Politikwissenschaftler Prof. Robert Kopp. Ist die Schifffahrt in der Straße von Hormus nach der Einigung zwischen Washington und Teheran dauerhaft gesichert? Einschätzungen dazu von dem Logistikexperten Dr. Wolfgang Stölzle. Mit der BSW-Europaabgeordneten Ruth Firmenich erörtern wir die geplante Einschränkung des EU-Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer, und im Kommentar analysiert Thomas Hartung die Debatte über die Sprache der AfD.00:00 Moderation Gernot Danowski02:25 Prof. Robert Kopp: Wie geht es weiter mit Marine Le Pen?15:31 Dr. Wolfgang Stölzle: Straße von Hormuz – aus den Medien verschwunden?31:09 Ruth Firmenich: Die EU hebt Schutzstatus für junge Ukrainer auf45:33 Thomas Hartung: Die Sprache der AfD51:34 Verabschiedung Gernot Danowski
Guten Morgen! Bevorstehende Landtagswahlen rücken das Erstarken der AfD und die Gründe dazu in den Vordergrund. Epoch Times sprach dazu mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt. Zeitgleich ringen Union und SPD in ihren Koalitionsausschüssen vor der Sommerpause um Einigung beim Steuerrecht. Beim größten Automobilhersteller VW soll ebenfalls bis zum 9. Juli die Weichenstellung für die Zukunft des Unternehmens erfolgen.
Die AfD wird in mehreren Bundesländern immer stärker, die Union hält dennoch an der Brandmauer fest. Wie lange kann diese Strategie noch funktionieren? Dies erörtern wir mit dem Politikwissenschaftler Prof. Christian Stecker. Der Bundesgerichtshof hat mit einem Urteil zur journalistischen Berichterstattung für Aufsehen gesorgt. Welche Folgen das für Medien und Pressefreiheit hat, erläutert der Rechtsanwalt Carsten Brennecke. Hans-Georg Maaßen, der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hält die Aussagekraft der neue Statistik zur politisch motivierten Kriminalität für begrenzt und legt seine Kritik in der Sendung dar. Und im Kommentar beschäftigt sich Silke Hasselmann mit der neuen Patriotismus-Debatte rund um die Fußball-Weltmeisterschaft und Schwarz-Rot-Gold.
In dieser Ausgabe des Sachsen-Anhalt-Podcast sprechen die beiden Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg mit den Gästen Hannes Kreschel und Prof. Dr. Christian Stecker über deren neue Bücher. Die Folge bietet eine sachliche Diskussion und liefert wichtige Denkanstöße zur aktuellen politischen Debattenkultur.Im Zentrum des Gesprächs steht zum einen das Buch „Wutbürger.exe: Ein Report aus der Rage-Republik“ von Hannes Kreschel. Der Autor und Newsfluencer schildert darin unterhaltsam bis satirisch seine Erlebnisse und Vor-Ort-Interviews auf verschiedenen politischen Demonstrationen, um die spürbare gesellschaftliche Spaltung verständlich zu machen.Zum anderen stellt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Stecker von der TU Darmstadt sein Sachbuch „Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern: Wie flexible Mehrheiten die Demokratie stärken“ vor. Er plädiert darin für einen strukturellen Pfadwechsel im Parlamentarismus hin zu wechselnden, themenbezogenen Mehrheiten, um der zunehmenden Fragmentierung der Parteienlandschaft entgegenzuwirken.Die Episode liefert eine sachliche und inhaltlich tiefe Diskussion über den Umgang mit polarisierenden Kräften, den Nutzen von Brandmauern sowie über internationale Vergleiche bei der demokratischen Entscheidungsfindung.Der Sachsen-Anhalt Podcast begleitet die Menschen in allen Regionen des Landes – von der Altmark bis in den Süden. Die Themen betreffen die Landkreise Stendal, Salzwedel und die Börde ebenso wie das Jerichower Land, den Harz und den Salzlandkreis. Auch die Perspektiven aus Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Mansfeld-Südharz sowie dem Saalekreis und dem Burgenlandkreis fließen in die Debatten ein.Moderiert wird von Stefan B. Westphal, der über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verfügt, und dem freien Journalisten und Moderator Chris Luzio Schönburg.Der Sachsen-Anhalt Podcast kann auf allen gängigen Plattformen abonniert werden.Link zu den Büchern:Hannes Kreschel:„Wutbürger.exe“
Hören Sie ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk Aktuell“ und „18/20“ im Wochenrückblick. In dieser Woche unter anderem mit der Frauenrechtlerin Seyran Ates über die fortschreitende Unterwanderung Deutschlands durch den Islam, mit dem Plagiatsexperten Stefan Weber über den sich ausweitenden Plagiatsskandal um Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt und mit dem Journalisten Dirk Pohlmann über Drahtzieher hinter dem Nord-Stream-Anschlag. Außerdem zu Gast waren Martin Sellner, ehemaliger Sprecher der Identitären Bewegung Österreich, „Weltwoche“-Chefredaktor Roger Köppel, der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt, Islamismus-Expertin Saida Keller-Messahli, der Chef der Piratenpartei Schweiz, Jorgo Ananiadis, und Harald Kujat, General a. D. der deutschen Bundeswehr.
Wer ist verantwortlich für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Der Journalist Dirk Pohlmann erklärt, wo er die Drahtzieher vermutet: Ein Gespräch über Interessen und falsche Fährten. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die Brandmauer zur AfD als „völlig idiotisch“ bezeichnet. Über Wagenknechts Empfehlung für Expertenregierungen mit Blick auf die Landtagswahlen im September in Ostdeutschland spricht der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt. Die EU will mehr Abschiebungen durchsetzen und dazu auch „Rückführungszentren“ außerhalb der EU errichten. Über die Einigung zwischen Vertretern des EU-Parlaments und der Mitgliedsländer sprechen wir mit der EU-Abgeordneten Mary Khan von der AfD. Und David Berger kommentiert die 12 Euro Eintrittsgeld für den Kölner Dom.
Seit Tagen wird darüber spekuliert: Ist Friedrich Merz noch der richtige Kanzler – oder könnte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst es besser machen? Diskussion mit Tobi Schäfer und dem Politikwissenschaftler Prof. Oliver Lembcke im WDR 5 Tagesgespräch. Von WDR 5.
Die AfD hat in Rheinland-Pfalz ihr bislang stärkstes Ergebnis in Westdeutschland erzielt. In dieser Folge fragen wir, woher der Stimmenzuwachs für die AfD kommt, wofür die Partei ihre neuen Ressourcen nutzen wird und worauf sich der ländliche Raum einstellen muss. Darüber spricht der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Kai Arzheimer von der Universität Mainz.
Wie regierungsfähig ist Sachsen-Anhalt nach der anstehenden Landtagswahl und welche Machtoptionen bleiben, wenn klassische Mehrheiten wegbrechen?In dieser neuen Ausgabe der Schattenrunde des Sachsen-Anhalt Podcast diskutieren die Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg drei Monate vor dem Wahltermin (6. September 2026) über die politische Zukunft des Bundeslandes, in dem aktuelle Umfragen die AfD als stärkste Kraft prognostizieren.Zusammen mit den Gästen Nico Elsner, Landesvorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Florian Gerke von der FDP, dem Newsfluencer und SPD-Mitglied Hannes Kreschel sowie dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Stecker entbrennt eine sachliche Debatte über die Aussagekraft von demoskopischen Erhebungen und den Umgang mit einer veränderten Parteienlandschaft.Während Nico Elsner angesichts der Umfragewerte für den Fall fehlender Mehrheiten pragmatisch für eine Minderheitsregierung plädiert, die ausnahmslos mit allen Fraktionen des Landtags sachorientiert zusammenarbeiten muss, äußert Hannes Kreschel grundlegende Zweifel an der Zuverlässigkeit von Wahlprognosen und warnt eindringlich vor einer Normalisierung rechtsextremer Positionen durch eine parlamentarische Kooperation.Prof. Dr. Christian Stecker beleuchtet die methodischen Unsicherheiten der modernen Demoskopie und schlägt als politikwissenschaftlichen Lösungsansatz vor, sowohl die bestehenden Brandmauern als auch starre Koalitionskorsette aufzugeben, um stattdessen mit flexiblen, wechselnden Mehrheiten im Landtag zu operieren.Florian Gerke wiederum betont die Notwendigkeit geschlossener liberaler Arbeit für den Wiederaufbau seiner Partei, kritisiert eine wahrgenommene politische Doppelmoral bei punktuellen Abstimmungen mit der AfD in anderen Landesparlamenten und fordert spürbar gute, sachliche Politik für die Bürgerinnen und Bürger als einzig wirksames Mittel gegen den anhaltenden Aufstieg der Opposition.Die Politische Schattenrunde erscheint bis zur Landtagswahl am 6. September 2026 an jedem letzten Montag im Monat im Sachsen-Anhalt Podcast. In diesem Format wird mit wechselnden Gästen über die aktuelle politische Situation im Land sowie über zentrale gesellschaftliche Herausforderungen diskutiert. Dabei werden mögliche Lösungsansätze erörtert, aber auch kritische Entwicklungen offen angesprochen.Der Sachsen-Anhalt Podcast begleitet die Menschen in allen Regionen des Landes – von der Altmark bis in den Süden. Die Themen betreffen die Landkreise Stendal, Salzwedel und die Börde ebenso wie das Jerichower Land, den Harz und den Salzlandkreis. Auch die Perspektiven aus Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Mansfeld-Südharz sowie dem Saalekreis und dem Burgenlandkreis fließen in die Debatten ein.Moderiert wird die Runde von Stefan B. Westphal, der über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verfügt, und dem freien Journalisten und Moderator Chris Luzio Schönburg.Der Sachsen-Anhalt Podcast kann auf allen gängigen Plattformen abonniert werden, um keine weitere Folge der Schattenrunde zu verpassen.Aufgezeichnet wurde diese Episode am 21. Mai 2026#ltwlsa26 #sachsenanhalt
Wer war Albert Ballin – und was können wir heute von ihm lernen? Der Hamburger Reeder und Generaldirektor der Hapag von 1899 bis 1918 gilt als Motor der ersten Globalisierung, als brillanter Diplomat und als Mann, für den politische Haltung und das Einstehen füreinander keine Frage des Mutes war, sondern eine Selbstverständlichkeit. Sein Lebenswerk zerbrach mit dem Kaiserreich – aber seine Fragen sind aktueller denn je. Mitte Mai lud Hapag-Lloyd zum Albert-Ballin-Forum in die Kühne Logistics University in der Hamburger HafenCity: Experten aus Schifffahrt, Wissenschaft und Bundeswehr diskutierten die Sicherheitslage auf den Weltmeeren. Gekappte Unterseekabel in der Ostsee, eine russische Schattenflotte, die gesperrte Straße von Hormus – wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden. Was das für die Handelsschifffahrt, die Deutsche Marine und unsere Häfen bedeutet, darüber sprechen Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler, Marineexperte Dr. Moritz Brake, Hapag-Lloyd-Flottenchefin Silke Lehmköster, VDR-Vertreterin Irina Haesler, Bundeswehr-Kommandeur Kurt Leonards und Logistikforscher Prof. Carlos Jahn. Ausgabe 3733 des Hamburger Hafenkonzerts bei NDR 90,3.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Stecken die klassischen Weltanschauungen in der Krise? Der parteiliche Liberalismus in Form der FDP kämpft uns Überleben – obwohl alle nach den Ideen des Liberalismus rufen. Die Konservativen kämpfen mit dem rasanten kulturellen Wandel und der Sozialismus mit der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit seiner Vorhaben. Haben diese Ideen, Prinzipien und politischen Ideologien noch Antworten auf die Krisen unserer Zeit? FDP-Politikerin Linda Teuteberg und Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Merkel (auch Mitglied der SPD-Grundwertekommission) diskutieren bei Michaela Kolster.
Hören Sie ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ und „18/20“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt über die Aufstiegswünsche der FDP, mit dem Pfarrer Peter Fuchs über die Christenverfolgung in Syrien und mit dem Automobilexperten Oliver Lauter über den Spritpreisschock. Außerdem zu Gast waren die ÖVP-Politikerin Caroline Hungerländer, der Bildungsphilosoph Prof. Farsin Banki, Energieexperte Stefan Spiegelsperger, der SVP-Nationalrat Lukas Reimann, Mitinitiant der Minarett-Initiative, die Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze, Kerstin Körner, Oberbürgermeisterin von Dippoldiswalde, und Meteorologe Thomas Globig.
Wie regiert man ein Land, in dem Wahlergebnisse keine Mehrheiten mehr schaffen?Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Stecker erklärt im Gespräch mit Host Stefan B. Westphal, warum Sachsen-Anhalt zum Testlabor für die Zukunft der deutschen Demokratie werden könnte.In dieser Episode des Sachsen-Anhalt Podcast spricht Host Stefan B. Westphal mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Stecker über die Frage, wie Demokratie funktioniert, wenn Wahlergebnisse keine klaren Mehrheiten mehr hervorbringen. Ausgangspunkt ist die politische Lage in Sachsen-Anhalt: eine starke AfD, eine geschwächte Parteienlandschaft – und die Aussicht, dass künftig vier oder mehr Parteien nötig sein könnten, um überhaupt regieren zu können.Stecker erklärt, warum Koalitionen in Deutschland an ihre Grenzen stoßen, weshalb Minderheitsregierungen kein demokratischer Notfall, sondern ein legitimes Instrument sein können, und wieso Brandmauern zwar politisch bequem, aber langfristig gefährlich sind. Er beschreibt, wie sich Parteien in einem zersplitterten System neu erfinden müssten – weg vom Koalitionszwang, hin zu flexiblen Mehrheiten je nach Thema.Im Gespräch geht es außerdem um strategisches Wählen, Umfrageeffekte, die Rolle von Opposition, die Frage, ob Politik „am Volk vorbeiregiert“, und darum, warum Kompromisse oft zu Unrecht als Verrat gelten. Stecker liefert Beispiele aus Skandinavien und Neuseeland, die zeigen, wie moderne Demokratien mit Vielfalt umgehen können.Eine Folge, die tief in die Mechanik politischer Entscheidungsfindung eintaucht – und gleichzeitig verständlich macht, warum die kommenden Jahre in Sachsen-Anhalt politisch herausfordernd, aber auch chancenreich sein könnten.#ltwlsa26 #sachsenanhalt
Gernot Danowski präsentiert ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ und „18/20“.In dieser Woche sprachen wir mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt über die Änderung der Geschäftsordnung im Landtag von Sachsen-Anhalt, Frankreichkenner Prof. Robert Kopp analysierte für uns die Kommunalwahlen in Frankreich, der Pfarrer Jürgen Fliege lieferte Erklärungen für erneute Massenaustritte aus katholischer und evangelischer Kirche, der Verleger Roland Tichy stellte seine Meldestelle gegen Meldestellen vor, der ehemalige Diplomat Alfred Schlicht erklärte uns welche Rolle die Revolutionsgarden im Iran übernehmen, die polnische Journalistin Aleksandra Rybinska sprach über einen Milliardenstreit in Polen, warum der Krieg im nahen Osten zu einer Düngemittelkriese führen könnte, erklärte uns Journalist Stefan Frank, mit der Autorin Seyran Ates diskutierten wir über die Liebe der Grünen zum Islam und der Journalist Malte Fischer nahm die Trickserei der Bundesregierung zum 500 Milliarden Sondervermögen unter die Lupe.
In Sachsen-Anhalt will eine Allparteienkoalition gegen die AfD die Geschäftsordnung des Landtags ändern. Was im Detail geplant ist, erklärt der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt. Bei den Kommunalwahlen in Frankreich konnte der Rassemblement National weiter zulegen. Zu Hintergründen und Aussichten auf die Präsidentschaftswahl 2027 informiert der Romanist und Frankreich-Kenner Prof. Robert Kopp. Die italienische Großbank Unicredit hat ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vorgelegt. Was das für Anleger, Kunden und die deutsche Politik bedeutet, erläutert der Wirtschaftsjournalist Oliver Stock. Und Norbert Bolz blickt in seinem Kommentar auf die Wiederwahl des ZDF-Intendanten Himmler und dessen Kampf gegen Regierungskritik.
Venezuela, Grönland und dann Kuba? Nach der Festnahme von Nicolas Maduro hat US-Präsident Donald Trump klargemacht, dass die Invervention in Venezuela nur der erste Schritt ist. Das kubanische Regime sei "ready to fall". Und sein Außenminister Marco Rubio legt kurz darauf nach: "Wenn ich in Havanna leben würde und Teil der Regierung wäre, dann würde ich mir Sorgen machen." Seitdem halten die USA die Drohung aufrecht. Welches Interesse verfolgen die USA in Kuba? Welche Rolle spielt US-Außenminister Marco Rubio dabei, der selbst kubanische Wurzeln hat? Und wie geht es Kuba, seit die Öl-Lieferungen aus Venezuela wegfallen? Darüber spricht Host Joana Jäschke in der 2. Folge der Sonderreihe "Trumps neue Welt" mit ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Boese und dem Politikwissenschaftler Prof. Bert Hoffmann vom GIGA. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 20.1.26 ---- Unsere erste Folge zu "Trumps neuer Welt | Grönland im Visier" findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/ Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/) und überall da, wo ihr gerne Podcasts hört. Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Doku-Tipp: https://1.ard.de/trumpandus?p=wsp ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Venezuela, Grönland und dann Kuba? Nach der Festnahme von Nicolas Maduro hat US-Präsident Donald Trump klargemacht, dass die Invervention in Venezuela nur der erste Schritt ist. Das kubanische Regime sei "ready to fall". Und sein Außenminister Marco Rubio legt kurz darauf nach: "Wenn ich in Havanna leben würde und Teil der Regierung wäre, dann würde ich mir Sorgen machen." Seitdem halten die USA die Drohung aufrecht. Welches Interesse verfolgen die USA in Kuba? Welche Rolle spielt US-Außenminister Marco Rubio dabei, der selbst kubanische Wurzeln hat? Und wie geht es Kuba, seit die Öl-Lieferungen aus Venezuela wegfallen? Darüber spricht Host Joana Jäschke in der 2. Folge der Sonderreihe "Trumps neue Welt" mit ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Boese und dem Politikwissenschaftler Prof. Bert Hoffmann vom GIGA. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 20.1.26 ---- Unsere erste Folge zu "Trumps neuer Welt | Grönland im Visier" findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/ Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/) und überall da, wo ihr gerne Podcasts hört. Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Doku-Tipp: https://1.ard.de/trumpandus?p=wsp ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
„Demokratie beginnt mit Dir“ - so bewirbt das Land Hessen seinen 80. Geburtstag. Im Dezember 1946 wurde die Hessische Verfassung angenommen und damit wurde Hessen zum ersten westdeutschen Bundesland mit einer eigenen demokratischen Grundlage. 80 Jahre, das muss gefeiert werden! Das Jubiläum ist unser Anlass, auf die Geschichte Hessens zu blicken. Es geht um ein Erinnern, aber auch darum zu fragen, wie es der hessischen Demokratie in der Gegenwart geht und wie sie für die Zukunft erhalten werden kann. Wir sprechen darüber mit Franziska Kiermeier, Direktorin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, mit Claudia Härterich vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, mit der Soziologin Prof. Dr. Helma Lutz, mit dem Politikwissenschaftler Prof. Christian Stecker und mit dem Publizisten und Autor Prof. Dr. Michel Friedman.
Robert Meier präsentiert ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit dem Historiker Klaus-Rüdiger Mai über die Wertpapier- und Clearinggesellschaft Euroclear und die Folgen der Verwendung eingefrorener russischer Vermögen in der Ukraine, mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, über die Pläne der deutschen Rentenkommission und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt über Ziele und Möglichkeiten der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“. Außerdem zu Gast waren Holger Thuß, Gründer des Eike-Klimainstitutes, der ehemalige Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr, Harald Kujat, Rechtsanwalt Dirk Schmitz, Dr. Frank Bosse von Klimanachrichten.de, der frühere Leiter des Asylzentrums in Traiskirchen, Franz Schabhüttl, und der FPÖ-Europaabgeordnete Harald Vilimsky.
Was ist von dem jüngst vorgestellten 28-Punkte-Friedensplan der USA überhaupt noch übrig? Und wo liegen die aktuellen Knackpunkte? Darüber informiert Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr. In diesen Tagen hat US-Präsident Donald Trump eine neue nationale Sicherheitsstrategie veröffentlich. Warum das Papier bei EU-Politikern auf blankes Entsetzen stößt, erklärt USA-Experte Collin McMahon. Vor gut einer Woche wurde die neue Jugendorganisation der AfD gegründet: die „Generation Deutschland“. Welchen Einfluss sie hat und wie sie sich inhaltlich positioniert, erläutert der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt. Und Markus Vahlefeld widmet sich im Kommentar dem Anzeigenhauptmeister Friedrich Merz, der das kritische Volk zur Kasse bittet.
Was bedeutet eigentlich liberale Demokratie? Und steckt das demokratische System in einer Krise? Darüber spricht Politikwissenschaftler Philip Manow, Professor an der Universität Siegen. UND Wie viele andere im Ausland lebende Bevölkerungsgruppen haben sich auch die in Österreich lebenden Polen organisiert. Nun entsteht eine neue Publikation zu diesem Thema. Mehr dazu im heutigen Infomagazin aus Polen.
Was bedeutet eigentlich liberale Demokratie? Und steckt das demokratische System in einer Krise? Darüber spricht Politikwissenschaftler Philip Manow, Professor an der Universität Siegen. UND Wie viele andere im Ausland lebende Bevölkerungsgruppen haben sich auch die in Österreich lebenden Polen organisiert. Nun entsteht eine neue Publikation zu diesem Thema. Mehr dazu im heutigen Infomagazin aus Polen.
Während sich die Ukraine und die USA auf Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen einigen, geht der Krieg in der Ukraine unvermindert weiter. In der Nacht wurde das Land von Hunderten russischen Drohnen angegriffen. Im Gegenzug haben die ukrainischen Streitkräfte den wohl massivsten Luftangriff auf russisches Territorium ausgeführt. Passend dazu sprechen wir heute mit dem Politikwissenschaftler Prof. Philip Manow – über Frieden, Krieg und den Zustand der Demokratie.
Während sich die Ukraine und die USA auf Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen einigen, geht der Krieg in der Ukraine unvermindert weiter. In der Nacht wurde das Land von Hunderten russischen Drohnen angegriffen. Im Gegenzug haben die ukrainischen Streitkräfte den wohl massivsten Luftangriff auf russisches Territorium ausgeführt. Passend dazu sprechen wir heute mit dem Politikwissenschaftler Prof. Philip Manow – über Frieden, Krieg und den Zustand der Demokratie.
Robert Meier präsentiert ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk Aktuell“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit dem Diplomingenieur Bernd Fleischmann über Folgen und Nutzen der CO₂-Bepreisung, mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt über die Löschfantasien der SPD im Falle einer AfD-Regierungsbeteiligung und mit der Publizistin Sigrid Herrmann über das Verbot der islamistischen Vereinigung Muslim Interaktiv. Außerdem zu Gast waren der Professor für islamische Religionspädagogik, Ednan Aslan, die Exil-Afghanin Shakera Rahimi, der Oberstleutnant im Generalstab a. D. der Schweizer Armee, Ralph Bosshard, der Journalist Olaf Opitz, der Geflügelzüchter Christoph Schulz, Kontrafunk-Israelkorrespondent Pierre Heumann und der Unternehmensberater Dr. Hans-Bernd Pillkahn.
Seit rund sechs Monaten regiert eine schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz Deutschland. Was hat sich in der Zeit getan? Welche Wahlversprechen konnten bzw. können eingelöst werden? Wie harmonisch ist die "Ehe" zwischen CDU/CSU und SPD? Und: Was kommt nächstes Jahr nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg auf uns zu? Werden wir bspw. den ersten Ministerpräsidenten der AfD sehen? Und wie geht's mit der sogenannten Brandmauer weiter? Über all das habe ich mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt gesprochen.
Die liberale Demokratie steht unter Druck – weltweit. Besonders dort, wo sie sich vor 36 Jahren gegen Totalitarismus und Autokratie durchgesetzt hat, wo die Menschen sich durch eine friedliche Revolution die Freiheit in ihren Gesellschaften erkämpft haben. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und danach des Eisernen Vorhangs schien für viele lange Zeit der weltgeschichtliche Durchbruch zum Guten verbunden. Einige glaubten gar an das Ende der Geschichte, die meisten vor allem an den Sieg der Demokratie. Heute müssen wir erkennen: das war zu optimistisch. Gibt es eine Entfremdung der Menschen von ihrem Ideal? Woher kommt die neue Sympathie für das Autoritäre? Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Merkel und Linda Teuteberg (FDP) diskutieren bei Michaela Kolster.
In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Eva Lindenau mit dem Sicherheitsexperten Peter R. Neumann über die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und Europa, das Erstarken der extremen Rechten in ganz Europa und die Zukunft der Demokratie.
Das Treffen von Putin und Trump in Alaska ist beendet. Und was hat es gebracht? Putin hat profitiert, Trump hatte nur heiße Luft zu verkünden, meint der Politikwissenschaftler Prof. Thomas Jäger.
Im Gespräch mit Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt analysiert Maximilian Tichy die aktuellen politischen Verschiebungen in Deutschland. Erstmals überholt die AfD in einer seriösen Umfrage die CDU – ein historischer Einschnitt. Patzelt erklärt, warum diese Entwicklung nicht auf einzelne Entscheidungen von Kanzler Friedrich Merz zurückzuführen ist, sondern auf langfristige strategische Fehler der Union im Umgang mit rechten Wählersegmenten. Der Zerfall der CDU geht langsam vor sich - aber ist so nicht aufzuhalten.
Warum verliert eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei ihren Schrecken? Weshalb fühlen sich Menschen an Wahlkampfständen, auf Vorträgen und bei Stammtischen der AfD wohl? Und welche graduellen Unterschiede zeigen sich beim Erfolg der AfD in Ost- und Westdeutschland? Darüber spricht Isabelle Rogge in dieser Folge von Listen to Wissen mit dem Sozialarbeiter und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Florian Spissinger.
Kanada liegt in Nordamerika, aber die Kanadier waren schon immer anders als ihre Nachbarn. Vor allem wollen sie nicht zum 51. Bundesstaat der USA werden. Seit Donald Trump diese Idee ins Spiel gebracht hat, ist ein neues Nationalbewusstsein aufgekeimt unter den Kanadiern. Dieser neue Patriotismus wirkt sich auch auf den Wahlkampf aus. Der Eishockey-Spruch “Elbows Up” ist zum Slogan der Nation geworden. Der aktuelle Premier Mark Carney hat früher auch Eishockey gespielt und sein kämpferisches Auftreten gegenüber Trump zahlt sich bisher aus in den Umfrageergebnissen seiner liberalen Partei. Sie liegt deutlich vor der lange Zeit führenden konservativen Opposition unter Pierre Poilievre. Wir wollen besser verstehen, wie Kanada tickt und was die Kanadier so anders macht. Deshalb sprechen wir mit dem Kanadisten Prof. Wolfgang Klooß, mit Stefan Rizor von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, mit Alexandra Weipert, die nach Kanada ausgewandert ist und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Oliver Schmidtke, der in Kanada lehrt. Podcast-Tipp: Bayern 2 radio wissen Nunavut heißt "unser Land" in der Sprache der Inuit; 1999 wurde das gleichnamige Territorium eingerichtet: Ein Gebiet sechsmal so groß wie Deutschland im äußersten Norden Kanadas und in direkter Nachbarschaft zu Grönland. Nur gut 40.000 Menschen leben dort in verstreuten Siedlungen und der Hauptstadt Iqaluit, knapp 31.000 von ihnen identifizieren sich als Inuit. https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/nunavut-land-der-inuit/bayern-2/13172419/
Kanada liegt in Nordamerika, aber die Kanadier waren schon immer anders als ihre Nachbarn. Vor allem wollen sie nicht zum 51. Bundesstaat der USA werden. Seit Donald Trump diese Idee ins Spiel gebracht hat, ist ein neues Nationalbewusstsein aufgekeimt unter den Kanadiern. Dieser neue Patriotismus wirkt sich auch auf den Wahlkampf aus. Der Eishockey-Spruch “Elbows Up” ist zum Slogan der Nation geworden. Der aktuelle Premier Mark Carney hat früher auch Eishockey gespielt und sein kämpferisches Auftreten gegenüber Trump zahlt sich bisher aus in den Umfrageergebnissen seiner liberalen Partei. Sie liegt deutlich vor der lange Zeit führenden konservativen Opposition unter Pierre Poilievre. Wir wollen besser verstehen, wie Kanada tickt und was die Kanadier so anders macht. Deshalb sprechen wir mit dem Kanadisten Prof. Wolfgang Klooß, mit Stefan Rizor von der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft, mit Alexandra Weipert, die nach Kanada ausgewandert ist und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Oliver Schmidtke, der in Kanada lehrt. Podcast-Tipp: Bayern 2 radio wissen Nunavut heißt "unser Land" in der Sprache der Inuit; 1999 wurde das gleichnamige Territorium eingerichtet: Ein Gebiet sechsmal so groß wie Deutschland im äußersten Norden Kanadas und in direkter Nachbarschaft zu Grönland. Nur gut 40.000 Menschen leben dort in verstreuten Siedlungen und der Hauptstadt Iqaluit, knapp 31.000 von ihnen identifizieren sich als Inuit. https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/nunavut-land-der-inuit/bayern-2/13172419/
Die AfD ist nach der BTW 2025 zweitstärkste Kraft im neuen Bundestag - fast 21 % aller gültig abgegebenen Stimmen, am Ende 152 Abgeordnete. Was dieses Ergebnis für die Parlamentsarbeit bedeutet, worauf sich progressive Akteure jetzt einstellen müssen und wie die AfD ihre neue parlamentarische Macht nutzen wird erklärt Politikwissenschaftler Prof. Dr. Kai Arzheimer der Uni Mainz.
Das größtenteils nicht überraschende Wahlergebnis zeigt genauer betrachtet doch einige Besonderheiten auf, auf die der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Patzelt hinweist. Insbesondere die Regierungsbildung wird sich als schwierig erweisen prophezeit er. Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt ist emeritierter Professor für Politik der Technischen Universität Dresden und Forschungsdirektor am Mathias Corvinus Collegium Brüssel, einer der ungarischen Regierung unter Victor Orbán nahestehenden konservativen Bildungseinrichtung und Denkfabrik.
CDU-Chef Friedrich Merz will nach seinem Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2025 mit der SPD sprechen und wenn möglich eine schwarz-rote Koalition schmieden. Arne Willsdorff fasst zusammen, wie sich die Bayerische CSU, die Teil der Union ist, nach einer Vorstandssitzung heute zum Wahlausgang geäußert hat. Und wie die Wirtschaft und die Finanzwelt auf das Wahlergebnis reagiert haben, darüber berichtet Sebastian Schreiber. Außerdem spricht unsere Moderatorin Gabi Gerlach mit Eva Huber aus unserem Hauptstadtstudio und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Marschall. Redaktion: Joachim Dangel
Am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt Englands, Schottlands, Nordirlands und Wales' aus der Europäischen Union. Vor 5 Jahren wurde der Brexit dann vollzogen. Große Hoffnungen lagen auf der neuen Unabhängigkeit; mehr Wachstum, weniger Flüchtlinge, größere Freiheit von EU-Regulierungen. Was ist daraus geworden? Die Wirtschaft schwächelt, die aktuelle Regierung wünscht sich wieder engere Handelsbeziehungen zur EU, und mehr als die Hälfte der Briten sagen heute in Umfragen, dass der Brexit ein Fehler war. Was heißt das für die Zukunft von Großbritannien? Was sagt es über die Bedeutung der Europäischen Union? Und wie blicken in Deutschland lebende Briten auf diese Situation? Darüber sprechen wir mit der ARD-Korrespondentin Annette Dittert, dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Andrew Lee, dem Intendanten des English Theater in Frankfurt Daniel Nicolai und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Roland Sturm. Podcast-Tipp: punktEU - der Europa-Podcast von WDR 5 Der Podcast mit Kathrin Schmid schaut hinter den Politik-Vorhang Europas. Wer zieht die Fäden in der EU - und wohin? Klima, KI, Krisen, Klischees - wir greifen uns die Top-Themen. Analytisch, meinungsstark, unterhaltsam. Jede Woche frisch aus dem ARD-Studio Brüssel. https://www.ardaudiothek.de/sendung/punkteu-der-europa-podcast-von-wdr-5/75833082/
Robert Meier präsentiert den Wochenrückblick mit ausgewählten Beiträgen aus „Kontrafunk aktuell“. In dieser Woche sprachen wir mit Prof. Stefan Kooths vom Kieler Institut für Weltwirtschaft über die deutsche Wirtschaft, mit der BSW-Politikerin Jessica Tatti über die Vertuschung von Impfschäden und Gesetzesverstöße des Paul-Ehrlich-Instituts und mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt über die Wirkung parteiloser Abgeordneter. Außerdem zu Gast waren der Bundeswehrsoldat Alexander Bittner, der Kärntner Karl Polanig, die Journalistin Alexandra Peiper, Rechtsanwalt Nathan Gelbart und der Historiker Hubertus Knabe.
Die USA sind das Mutterland der Demokratie. Seit mehr als 200 Jahre können die Menschen dort frei wählen und darauf schauen viele US-Amerikanerinnen und Amerikaner mit besonderem Stolz. Das ist aber auch schon mehr oder weniger das Einzige, worauf sich viele überhaupt noch einigen können. Denn die Risse und Gräben verlaufen tief, manchmal auch durch Familien. Der Vereinigten Staaten sind inzwischen mehr und mehr uneinige Staaten, die Lager stehen sich immer unversöhnlicher gegenüber, was auch das Wahlergebnis zementieren dürfte. Wir schauen im „Tag“ auf den Stand der Auszählung, auf die Spaltung, die auch durch die Medien angeheizt wurde. Wir fragen, welchen Schaden die Demokratie dadurch nimmt, ob die Entwicklung Vorbildcharakter für andere Länder haben könnte und wie man die Polarisierung überwinden kann. Dabei sind Washington-Korrespondentin Julia Kastein, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Lammert, der Soziologe Dr. Jan G. Voelkel von der Stanford University, Florian Kriener vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Professor Johannes Völz, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Auch ihre Familie ist vor der Präsidentschaftswahl 2024 gespalten - zwischen Republikanern und Demokraten. Ingo und Jiffer erläutern den spannenden Wettlauf um den Einzug ins Weiße Haus. Wer wird Nachfolger von Präsident Joe Biden? Schafft es Donald Trump nochmal oder wird erstmals mit Kamala Harris eine Frau Präsidentin? Das Ehepaar analysiert den Wahlkampf aus persönlicher Sicht, ordnet aktuelle Schlagzeilen ein und beantwortet die wichtigsten Fragen zum komplexen US-Wahlsystem alle 14 Tage neu. https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/
In dieser Woche sprachen wir mit Julian Reichelt über das islamistische Attentat in Solingen, mit Joachim Steinhöfel über die Festnahme des Telegram-Gründers Pawel Durow und mit Paul Schreyer über die Klage der Landesmedienanstalt NRW gegen das „Multipolar“-Magazin. Außerdem zu Gast waren der Politikwissenschaftler Prof. Rudolph Bauer, der russisch-orthodoxe Erzpriester André Sikojev, Kreishandwerksmeister Karl Krökel, der ehemalige deutsche Diplomat Dr. Alfred Schlicht, Rechtsanwalt Michael Moser, der psychiatrische Gutachter Prof. Reinhard Haller sowie der Präsident des Schweizer Bauernverbands, Markus Ritter.
Klimaaktivismus und Klimakatastrophe sind in letzter Zeit nicht mehr so häufig in den Schlagzeilen. Hat das Thema Klima an Bedeutung verloren? Der Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski spricht mit uns über Klimawandel, Untergangspropheten und Geschäftemacher in der Klimapolitik. Im Interview mit dem Politikwissenschaftler Prof. Rudolph Bauer geht es um den bunten Totalitarismus und dessen Gefahr für die Demokratie. Die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen wirft dem „Multipolar“-Magazin vor, mit kritischen Beiträgen zu Covid-19 und den Corona-Protokollen des RKI die journalistische Sorgfaltspflicht vernachlässigt zu haben. „Multipolar“-Herausgeber Paul Schreyer berichtet Näheres. Und Markus Vahlefeld kommentiert das Gerichtsverfahren einer Transperson gegen das Podcast-Duo Hoss und Hopf.
Als ein gelungenes Stück politischer Kommunikation bewertet der Politikwissenschaftler Prof. Uwe Jun die Ankündigung Malu Dreyers. Ihre ruhige Führung der Ampel-Koalition könne auch Vorbild für die Bundesregierung sein.
"Den Krieg einfrieren" - mit dieser Überlegung wartete SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich vor einer Woche auf. Die Debatte darüber wird seitdem nicht ruhiger, sondern im Gegenteil immer intensiver. Kritik hagelt es von der Union, von den Koalitionspartnern in der Ampel, also Grünen und FDP, aber auch in der SPD finden sich viele ablehnende Stimmen. Die prominenteste ist die des Verteidigungsministers Boris Pistorius, der sich von Mützenichs Äußerung klar distanziert hat. Und der SPD-Politiker Michael Roth, der Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses ist, stellt nüchtern fest, dass "diese ganzen Konflikte und Streitereien" der Ukraine nicht helfen würden. Mützenich aber hält an seiner Äußerung fest und wird dabei auch von den Parteivorsitzenden gestützt. Was ist los in der SPD? Positioniert sich die Partei mit diesem Thema für den Wahlkampf? Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel
AfD, Bündnis Deutschland, BSW und Werteunion. Die Parteienlandschaft wird immer größer, neue Gruppierungen wollen sich den Regierungsparteien entgegenstellen. Doch schwächt die Vielfalt die Opposition? Das besprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt. Ungarn wird von seinen EU-Partnern seit Jahren kritisch beäugt und sieht sich Vorwürfen ausgesetzt. Ministerpräsident Viktor Orbán sitzt dennoch sicher im Sattel. Ist Ungarn isoliert oder ein Vorbild für andere Nationen? Unser Gast zu diesem Thema ist Dr. Bence Bauer, Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts. Und im Gespräch mit dem Unternehmer Marc März geht es um die deutsche Wirtschaft. Das Land steckt in der Rezession. Minister Robert Habeck sieht Besserung, Marc März sieht schwarz.
Die Vorwürfe sind ungeheuerlich: Mitarbeiter der Vereinten Nationen sollen sich an den Terrorangriffen der Hamas auf Israel beteiligt haben. Experten sind wenig überrascht: Wie soll eine UNO-Organisation überprüfen, ob einige ihre Mitarbeiter mit der Terrororganisation Hamas sympathisieren? UNRWA beschäftigt in Gaza etwa 13.000 Menschen. Bis zur Klärung der Vorwürfe hat auch Deutschland die Zahlungen eingestellt. Mit weitreichenden Folgen für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge. Mit diesem Skandal geraten auch die Vereinten Nationen wieder unter Beschuss, bis hin zu Rücktrittsforderungen an UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Welche Absicht steckt dahinter? Darüber reden wir u.a. mit dem ehemaligen Leiter der UNRWA Matthias Schmale, mit dem Politikwissenschaftler Prof. Johannes Varwick von der Universität Halle und der ARD-UN-Korrespondentin Antje Passenheim.
Tue, 21 Nov 2023 04:00:00 +0000 https://www.thepioneer.de/podcasts 25ed5811284f3897c5275ce730c3caf4 Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte glaubt an eine Zukunft für die Ampel Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Bilder aus dem Studio und Redaktionsalltag auf der Pioneer One: Das The Pioneer Podcast Team ist jetzt auch auf Instagram Inhalt der heutigen Folge: Die deutsche Volkswirtschaft: Die Kuh muss vom Eis! Talk-Show Radar: So war "HART aber FAIR" gestern in der ARD. Interview mit dem Politikwissenschaftler Prof. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen zur Zukunft der Ampelkoalition. Schauspielerin Meg Ryan hat genug von schlechten Kritiken und geht in Rente. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2440 full Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte glaubt an eine Zukunft für die Ampel no
Heute spricht Andreas Peter mit dem Politikwissenschaftler Prof. Martin Wagener über den wieder aufgeflammten Nahostkonflikt, mit Ulrich Vosgerau über die heute im Bundestag stattfindende Anhörung zum neuen Stiftungsfinanzierungsgesetz und über ein Symposium mit dem Titel "Rechtsstaat und Demokratie in der Krise" gibt Amtsrichter Matthias Guericke Auskunft.
18.06.2023 – Der Arzt und Mathematiker Dr. Jobst Landgrebe, der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt und die Unternehmerin und Publizistin Silke Schröder diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den deutschen Hitzeschutzplan, der nichts gegen die heiße Luft der nationalen Sicherheitsstrategie vermag, über die vom EU-Parlament geplante Regulierung künstlicher Intelligenz, die nichts am Mangel an natürlicher Intelligenz ändert, sowie über die Machtübergabe im Hause Soros und seiner Open Society Foundations, die offene Gesellschaften mit kolossalen Geldmitteln bekämpfen.
In Zusammenhang mit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wird oft von den imperialen Machtansprüchen gesprochen. Was aber bedeutet das? Stimmt es, dass der Imperialismus, dieses vermeintlich Relikte der Vergangenheit, zurückgekehrt ist? Antworten auf diese Fragen gibt der Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler im Gespräch mit Alev Doğan. Münkler beschreibt, wie Russland seinen imperialen Phantomschmerz zum Imperativ erhebe, um verlorene Gebiete – wie die Ukraine – wieder zurückzuerobern. Dabei sei Russland, so Münkler, “ein hinkender Imperiums-Kandidat”, das von diesem Krieg auf lange Sicht nicht profitieren könne. Im Achten Tag stellt Münkler auch die Vorteile dar, die ein Imperium durchaus hat, erklärt, weshalb die EU ein “imperialer Akteur mit gestutzten Flügeln” sei und wagt eine Prognose auf die Entwicklung der Lage in der Ukraine.