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Hubschrauber sind derzeit unterwegs. Stromanbieter Endesa lässt aus der Luft die Überland-Leitungen auf Mallorca überprüfen. Wir sprechen in diesem Podcast auch über Fahrrad-Diebstähle in Palma. Die Dunkelziffer dürfte deutlich größer sein, als die offizielle Statistik zeigt. Die Regierung der Balearen sortiert die Zulassungen von Solaranlagen teilweise neu. Wir erklären die aktuellen Beschlüsse. www.5minutenmallorca.com
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Am 14. Juni entscheidet die Schweiz über das neue Zivildienstgesetz. Der Zugang zum Zivildienst soll erschwert werden, damit Armee und Zivilschutz mehr Personen zur Verfügung stehen. Kritiker bezweifeln die Wirkung der Massnahmen und betonen die Wichtigkeit des Zivildienstes für die Gesellschaft. Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, kann Zivildienst leisten. Bis 2009 brauchte es dafür eine Gewissensprüfung. Heute reicht ein Gesuch. Den Gewissenskonflikt belegen Gesuchsteller dadurch, dass sie bereit sind, im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage zu leisten wie in der Armee. Diese können sie aber zeitlich und örtlich selbst einteilen. Dies scheint für viele Dienstpflichtige attraktiv zu sein. Gab es im Jahr 2011 noch 4670 Zulassungen zum Zivildienst, waren es im letzten Jahr 7211. Ein neuer Höchststand. Bundesrat und Parlament möchten die Zulassungen um 40 % auf rund 4000 pro Jahr reduzieren. Hintergrund sind Personalprobleme in der Armee und in Zivilschutz. Mit über 140'000 Dienstpflichtigen liegt die Armee aktuell zwar im Soll, warnt aber ab 2028 vor einem Unterbestand. Der Zivilschutz kämpft über die ganze Schweiz gesehen bereits heute mit einem Personalmangel. Geplante Massnahmen Künftig sollen weniger Schweizer Zivildienst leisten. Erreicht werden soll dies mit verschiedenen Massnahmen. Unter anderem bleibt in Zukunft die Mindestzahl von 150 Diensttage bestehen, unabhängig davon, wie viele Tage bereits im Militär geleistet wurden. Der Faktor 1.5 für die Zivildienstpflicht (im Vergleich zur Wehrdienstpflicht) soll auch für Unteroffiziere oder Offiziere gelten. Im Weiteren wird eine jährliche Einsatzpflicht im Zivildienst eingeführt (früher frei planbar). Und da der Armee medizinisches Personal fehlt, soll es im Zivildienst in Zukunft keine Einsätze mehr geben, die ein Studium in Human-, Zahn-, oder Veterinärmedizin erfordern. Pro/Contra Gegen die Gesetzesänderung haben der Zivildienstverband Civiva und die Jungen Grünen das Referendum ergriffen. Der Zivildienst leiste einen enormen Beitrag in der Gesellschaft, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und soziale Arbeit. Eine Einschränkung des Zivildienstes wäre ein erheblicher Verlust und löse die Probleme der Armee nicht. Die Befürworter argumentieren, dass die Revision für mehr Gerechtigkeit sorge. Besonders gegenüber jenen, die ihren Dienst in Armee und Zivilschutz pflichtbewusst leisten. Die Massnahmen sichern die Verteidigungsbereitschaft der Schweiz und sichert Bestände. Der Dienst in der Armee oder im Zivilschutz werde wieder zum Normalfall, während der Zivildienst nur für begründete Ausnahmen zum Zug kommt. Soll der Zivildienst unattraktiver werden, zugunsten von Armee und Zivilschutz? Oder wäre das ein grosser Verlust für die gesamte Gesellschaft? Darüber diskutieren im Forum: · Ja zu höheren Hürden: Melanie Racine, Vizepräsidentin Jungfreisinnige Schweiz · Nein zu höheren Hürden: Valentin Humbel, JUSO Luzern Die Sendung wird auch Live im Fernsehen auf SRF 1 übertragen.
Mit der Änderung des Zivildienstgesetzes soll die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst gesenkt werden – dieser soll die Ausnahme bleiben und der Militärdienst die Regel. Gegen die Revision wurde das Referendum ergriffen. Gegner befürchten, dass der Zivildienst schrittweise abgeschafft wird. Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Laut Bundesrat und Parlament soll die Vorlage dafür sorgen, dass mit sechs konkreten Massnahmen weniger Personen vom Militär- in den Zivildienst wechseln. So müsste etwa die Mindestanzahl von 150 Diensttagen im Zivildienst in jedem Fall gewährleistet sein. Ausserdem sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Gegen diese Massnahme wurde von den jungen Grünen und von linken Kreisen das Referendum ergriffen. Sie sagen, dass die Verschärfung zu einem schädlichen Leistungsabbau in der Pflege, an Schulen oder im Naturschutz führt. Zudem befürchten sie, dass die Vorlage nur der erste Abbauschritt sei und der Zivildienst schliesslich im Zivilschutz aufgelöst werde. Laut der bürgerlichen Parlamentsmehrheit wechseln zu viele Dienstpflichtige von der Armee zum Zivildienst. Vor allem die späten Wechsel aus der Armee in den Zivildienst seien ein Problem, das durch die neuen Massnahmen gelöst werden soll. Der Zivildienst sei heute gegenüber dem Militär zu attraktiv – diese Vorteile für «Zivis» sollen beseitigt werden. Die Gegnerinnen und Gegner wenden ein, dass die Vorlage die Armee nicht stärke, gleichzeitig jedoch die Zahl der Zivildienstleistenden massiv reduziere. Diese würden in Zukunft fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht würden, was dem sozialen Zusammenhalt, der Umwelt und der Sicherheit der Schweiz schade. Verhindert die Gesetzesrevision, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben? Oder ist die Vorlage der erste Schritt zur Abschaffung des Zivildienstes? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Guy Parmelin, Bundespräsident; – Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; und – Martin Candinas, Nationalrat Die Mitte/GR. Gegen die Vorlage treten an: – Franziska Roth, Ständerätin SP/SO; – Magdalena Erni, Co-Präsidentin Junge Grüne; und – Patrick Hässig, Nationalrat GLP/ZH.
Dr. Martin Krowicki und B.Sc. Joshua Hübner über:88% Pestizidprodukte ohne ordentliche Risikobewertung — was hinter dem EU-Schlupfloch stecktGlyphosat, Mancozeb, DDT — die Geschichte der "Wundermittel" wiederholt sichWas Pestizide wirklich in Muttermilch, Mikrobiom und Mitochondrien anrichtenWarum verboten nicht gleich weg bedeutet — wie lange Wirkstoffe im Boden bleibenDie Dirty Dozen 2026 — bei welchem Obst & Gemüse Bio fast Pflicht istDie Clean Fifteen — wo du dir das Geld sparen kannstWaschen, Schälen, Natron — was funktioniert wirklich und was nichtGlyphosat & Bindegewebsschwäche — der unterschätzte Glycin-StoffwechselWarum gesunder Boden wie ein Darm-Mikrobiom funktioniertSelbstanbau, Hochbeet, Sprossen — was du selbst tun kannstBio-Fleisch & Weiderhaltung — warum Pestizide auch dort eine Rolle spielen3 konkrete Schritte, um deine Pestizidbelastung im Alltag zu reduzieren
Howmet Aerospace und Transdigm wirken auf den ersten Blick wie zwei Gewinner desselben Trends: Luftfahrt, Verteidigung, Ersatzteile, steigende Rüstungsausgaben und ein Markt, in dem Qualität, Zulassungen und Zuverlässigkeit enorme Eintrittsbarrieren schaffen.Doch genau hier wird das Duell spannend.Denn während Howmet Aerospace in den vergangenen Jahren fast wie ein perfekter Profiteur aus Rüstungsboom, Triebwerksnachfrage und neuer Energieinfrastruktur für Rechenzentren wirkte, hat sich die Bewertung deutlich von der Vergangenheit entfernt. Die Aktie hat geliefert – vielleicht sogar zu gut.Transdigm sieht dagegen auf den ersten Blick weniger spektakulär aus. Schwächerer Kursverlauf, höhere Verschuldung, viele Übernahmen. Gleichzeitig steckt dahinter ein Geschäftsmodell, das im margenstarken Ersatzteilmarkt der Luftfahrt eine besondere Stellung einnimmt. Und genau nach der jüngsten Konsolidierung stellt sich die Frage, ob der Markt hier inzwischen wieder zu pessimistisch geworden ist.Dieses Aktien-Duell zeigt, warum der klare Kursgewinner nicht automatisch die bessere Chance sein muss. Es geht um Geschäftsmodelle, Burggräben, Wachstum, Schulden, Bewertung und die entscheidende Frage: Welche dieser beiden Aerospace-Aktien bietet 2026 das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis?
*** WERBUNG: Reisen ist Transformation: Neue Ferienerlebnisse verbinden Sinne, Seele und Synapsen – verändern uns und bleiben. Österreichs Lebensgefühl wirkt nach: https://www.austria.info/ *** Noch nie wurden so viele Personen zum Zivildienst zugelassen wie im vergangenen Jahr. Konkret haben sich 7211 Personen angemeldet, um ihre Dienstpflicht im Umweltschutz, in der Landwirtschaft sowie in Kitas, Spitälern oder Altersheimen zu leisten. Obwohl der Zivildienst eineinhalbmal so lange dauert wie die Rekrutenschule in der Armee, scheint er attraktiv zu sein. Zu attraktiv, finden die Befürworter der Zivildienstreform. Sie wollen das Zivildienstgesetz verschärfen – und so die Armee stärken. Die Gegenseite wiederum warnt davor, dass im Fall einer Verschärfung wichtige Arbeitskräfte fehlen würden. In welchen Punkten soll das Gesetz konkret verschärft werden? Welche Folgen hätte eine Annahme des neuen Zivildienstgesetzes? Und wie stehen aktuell die Chancen der Vorlage? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach die wichtigsten Fragen zur Abstimmung am 14. Juni. Host: Philipp Loser Produktion: Jacqueline Wechsler, Valeria Mazzeo Steht der Zivildienst vor dem Ende? Was Sie für die kommende Abstimmung wissen müssen Zulassungen zum Zivildienst erreichen neuen Höchststand Die Rückkehr der intimen Fragen: Bürgerliche wollen Gewissensprüfung wieder einführen «Apropos»-Folge zur Gewissensprüfung: Zivildienst unter Beschuss: «Was tun Sie, wenn Sie in einer dunklen Gasse attackiert werden?» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In Deutschland gibt es immer mehr E-Autos. Neue Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes zeigen: Im März 2026 wurden zum ersten Mal mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen. **********In dieser Folge mit: Moderatorin: Diane Hielscher Gesprächspartner: Claudia Neumeier, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Auch zum Jahreswechsel hat sich im Lebensmittelrecht wieder einiges getan – von der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit über neue Höchstgehalte bei Pestizidrückständen bis hin zu brisanten Urteilen rund um alkoholfreien Gin und veganen Eierlikör. In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick über die wichtigsten neuen Rechtsvorschriften und Gerichtsentscheidungen. Die Episode ist ein Auszug aus dem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt, warum es sich lohnt, bei Gesetzgebung und Rechtsprechung am Ball zu bleiben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit: Änderung der Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 im Rahmen der EU-Chemikalienstrategie für eine schadstofffreie Umwelt. Höchstgehalte an Pestizidrückständen: Aktualisierung der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 über Rückstandshöchstgehalte in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Ökologische Produktion: Neue Regelungen zur Zulassung von Erzeugnissen und Stoffen in der ökologisch-biologischen Produktion sowie zur Anerkennung von Kontrollstellen in Drittländern. Bisphenol A und PFAS: Zunehmender regulatorischer Fokus auf Bisphenol A und PFAS – neue Leitlinien der EU-Kommission zur BPA-Verwendung. Alkoholfreier Gin – EuGH-Urteil: Der EuGH stellt klar, dass geschützte Spirituosenbezeichnungen wie „Gin" nicht für alkoholfreie Alternativprodukte verwendet werden dürfen. Veganer Eierlikör – LG Kiel vs. EuGH: Das LG Kiel erlaubte die Bezeichnung „Alternative zu Eierlikör" – doch seit dem EuGH-Urteil dürfte diese Sichtweise keinen Bestand mehr haben. Timestamps für Schnellhörer: 00:36 – Begrüßung und Überblick: Was erwartet die Hörer in dieser Folge? 01:10 – Neue Rechtsvorschriften zum Jahreswechsel: Basisverordnung 178, recycelter Kunststoff, Pestizidrückstände. 02:10 – Ökologische Produktion: Änderungen bei Zulassungen und Kontrollstellen. 02:55 – Neue Richtlinien des Lebensmittelverbands Deutschland: Vanillezucker, Brotbezeichnungen, Backpulver. 03:20 – Bisphenol A und PFAS: Warum diese Stoffe zunehmend in den Fokus rücken. 05:58 – Urteil: Alkoholfreier Gin – EuGH-Entscheidung zum Bezeichnungsschutz. 06:56 – Urteil: Likör ohne Ei – LG Kiel zu veganen Spirituosenbezeichnungen. 07:22 – Widerspruch: Warum das Kieler Urteil nach dem EuGH-Entscheid überholt sein dürfte. Unser Experte: Arno Langbehn Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe E-Mail: podcast@behrs.de
In der EU müssen Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln bislang regelmäßig erneuert werden. Der Grund: Es könnten jederzeit wissenschaftliche Erkenntnisse auftauchen, die belegen, dass der Wirkstoff mehr Schaden als Nutzen verursacht, und deswegen vom Markt genommen werden sollte. Die EU plant jetzt, Pflanzenschutzmittel unbefristet zuzulassen. Stefan Troendle im Gespräch mit Dominik Bartoschek, SWR-Umweltredaktion.
Tenbagger-Chance oder Totalverlust?
Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Viele Unternehmen klagen über hohe Kosten, Fachkräftemangel und lähmende Bürokratie. Der Internationale Währungsfonds rechnet nur mit minimalem Wachstum, der Ifo-Geschäftsklimaindex bleibt schwach. Kurz: Die Stimmung ist mies. Viele erwarten den deutschen Abstieg.Thomas Knüwer widerspricht. "Wir sehen Deutschland nicht so pessimistisch wie die allermeisten Leute", sagt der Techjournalist, Blogger und Digitalberater. Knüwer glaubt an ein technologisches Comeback, hauptsächlich durch die starke industrielle Basis: "Dass zum Beispiel die 500 Milliarden Sondervermögen, die jetzt in das Thema Rüstung fließen sollen, ganz stark an deutsche Unternehmen gehen - das ist der Hammer", sagt er im Podcast.Auch beim autonomen Fahren sieht Knüwer Deutschland vorn: "Es gibt zwei Autos, die in Europa mit der höchsten Autonomiestufe zugelassen sind. Das ist der Mercedes EQS und das ist der 7er-BMW."Gemeinsam mit Richard Gutjahr und Frank Horn hat Knüwer das Buch "2035 - Warum vieles besser wird, als Sie glauben" geschrieben. Es basiert auf 180 Trendbeobachtungen aus 15 Jahren - mit einer beachtlichen Trefferquote von 70 Prozent.Knüwer beobachtet, dass Fortschritt in Deutschland häufig unterschätzt wird. Während über Rückstand und Verzagtheit diskutiert werde, verändert sich der Alltag vieler Menschen längst. "Digitales Bezahlen ist im Restaurant oder im Laden inzwischen normal", sagt er. Auch das Umbauen von Parkhäusern, in denen kein Ticket mehr gezogen werden muss, sei ein Zeichen dafür, dass sich Digitalisierung in spürbaren Schritten durchsetzt.Trends erkennt Knüwer nicht am lautesten Hype, sondern an breiten Mustern: "Church Essence". Ob beim Fußball, bei Taylor-Swift-Konzerten oder in Online-Communitys: Menschen suchen ihm zufolge nach gemeinschaftlichen Erlebnissen. "Dieses Gefühl des gemeinsamen Rituals ist der eigentliche Grund, ins Stadion zu gehen", sagt Knüwer.Auch beim Lieblingsfeind vieler Unternehmer - der Bürokratie - wirbt Knüwer für Differenzierung. "Wir können uns aufregen über die deutsche Bürokratie, aber sie sorgt auch dafür, dass man ein hohes Maß an Sicherheit hat." Lebensmittel seien hierzulande sicher, Zulassungen gründlich, Standards verlässlich. Das dauere länger, schaffe aber Vertrauen - und damit langfristig wirtschaftliche Stabilität.Skeptisch ist Knüwer dagegen, wenn er an humanoide Roboter denkt. Während weltweit Milliarden in die Entwicklung solcher Maschinen fließen, sieht er die Branche weit von echter Autonomie entfernt. "Derzeit weiß keiner, wie man einen vollautonomen Roboter bauen sollte", sagt er. Das Problem liege weniger in der Mechanik als in der Software: "Eine KI braucht einen räumlichen Kontext und das fehlt bisher." Erst wenn Maschinen ihre Umgebung verstehen könnten, werde Autonomie Realität.Knüwers Analyse ist ein Plädoyer für einen realistischeren Blick. Deutschland habe Schwächen, aber auch Stärken: eine starke industrielle Basis, technologische Kompetenz und eine Kultur der Gründlichkeit. Wer diese Faktoren erkenne, müsse nicht pessimistisch in die Zukunft blicken, sagt Knüwer. "Insgesamt ist Deutschland besser aufgestellt, als die Stimmung vermuten lässt."Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschlandUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Das ist ein schauriges Gespräch über Lebensmittel. Und das hat nichts mit der sympathischen Indra Kley-Schöneich zu tun. Sie ist die Geschäftsführerin von Foodwatch Österreich, einer Verbraucherschutzorganisation. Vielmehr geht es in diesem „Küchengespräch“ um Zusatzstoffe, Pestizide und zu viel Zucker in Lebensmitteln. Und um irreführende Werbepraktiken und mangelnde Kennzeichnung auf den Verpackungen. So wird es den Konsument:innen oft sehr schwer gemacht, klar zu erkennen, was sie da eigentlich essen. 322 Zusatzstoffe sind in Lebensmitteln in der EU erlaubt. Diese E-Nummern reichen von Bindemitteln, Aromastoffen bis hin zu Geschmacksverstärkern. Es sind noch immer E-Nummern im Einsatz, die nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr fragwürdig sind. Eine Überarbeitung der Zulassungen ist längst überfällig. Da geht es beispielsweise um Farbstoffe, die dafür sorgen, dass Süßigkeiten knallbunt sind. Vermarktet werden die meistens extrem gesüßten Kinderprodukte mit einem schreienden Marketing, das es Eltern schwer macht, solche Produkte nicht zu kaufen. Erwachsene werden mit Gesundheitsversprechen gelockt. Das reicht von Immunbooster-Getränken bis zu Protein-Riegeln. Meistens können diese Produkte nicht leisten, was sie großspurig versprechen. Es ist ein spannendes und zugleich erschreckendes Gespräch über die vielfältigen Probleme von industriell gefertigten Lebensmitteln. Und das Problem wird immer größer, denn hoch verarbeitete Lebensmittel liefern mittlerweile über 30 Prozent unseres Kalorienbedarfs in Österreich. In Großbritannien sind es schon 60 Prozent.
Wie konnte „Made in Germany“ vom Qualitätssiegel zum Fragezeichen werden?In dieser Folge geht's um ein Thema, das uns alle betrifft – egal ob Unternehmer, Gründer oder ganz normaler Bürger: den Zustand unseres Wirtschaftsstandorts.Lange Zeit stand „Made in Germany“ für Präzision, Zuverlässigkeit und technologische Stärke. Produkte aus Deutschland wurden weltweit gefeiert. Heute?Viele verbinden höchste Qualität eher mit den USA oder Asien. Und wir? Wir stecken irgendwo zwischen langsamer Digitalisierung, überbordender Bürokratie und regulatorischem Dauerfeuer fest.
Harald Müller-Huesmann und David Liesenfeld ziehen Bilanz vom ESMO in Berlin: Langzeit-Follow-ups in molekularen Subgruppen, ctDNA-Stratifizierung, KI-Ansätze und die Implikationen kommender Zulassungen für Klinik und Forschung.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Was hat ein Schreiner mit Brandschutz zu tun?
Rohstoffe als sicherer Hafen – das betont Carsten Stork im Börsenradio-Interview. Der DAX verliert 0,6 % auf 23.534 Punkte, belastet von SAP und Siemens Healthineers. EU-Ermittlungen treffen SAP, Zölle bedrohen Healthineers. Besser lief es für Autowerte dank steigender Zulassungen. Das deutsche Konsumklima hellt sich überraschend auf. In den USA stützen starke Konjunkturdaten, wecken aber Zinsängste. Gäste: VAS-Vorstand Thurner und Volker Schilling.
Rommy Arndt im Gespräch mit Axel Bojanowski, Daniel Eßfeld, Jobst Landgrebe und Uta Böttcher. Eine alarmistische Studie des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung entpuppt sich als veritabler Wissenschafts-Skandal. Über inhaltliche Fehler und Interessenskonflikte der Autoren spricht der Chefreporter Wissenschaft bei der Welt, Axel Bojanowski. Lausanne in der Schweiz war Anfang der Woche Schauplatz heftiger Krawalle. Auslöser war der Tod eines schwarzen jungen Mannes, den die Polizei verfolgt hatte. Kurz darauf wurden private Chatnachrichten von Polizisten mit rassistischen Inhalten bekannt. Über die Ereignisse ein Gespräch mit dem Lausanner Studenten Daniel Eßfeld. Ein Impfstoff gegen das Chikungunya-Virus hat in den USA seine Zulassung verloren. Hersteller Valneva wurde deshalb an der Börse abgestraft. Wie laufen solche Zulassungen bei Impfstoffen überhaupt und welche Probleme gab es in diesem Fall? Das erklärt der Arzt, Mathematiker und Publizist Jobst Landgrebe. Zum Abschluss unserer Wasser-Reihe geht es um die maroden Trinkwasserleitungen in Deutschland. 800 Milliarden Euro wären nötig, um sie zu sanieren. Wie dieser Investitionsstau entstanden ist, berichtet Diplom-Geologin Uta Böttcher. Axel Bojanowski: Skandal-Klimastudie Daniel Eßfeld: Krawalle in Lausanne Jobst Landgrebe: Zulassungsstopp für Valneva-Impfstoff Uta Böttcher: Maride Trinkwasserleitungen
Immer mehr Menschen nutzen für die KFZ-Zulassung Onlineportale und laufen dabei Gefahr, abgezockt zu werden. Die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg warnt deshalb jetzt vor privaten Online-Zulassungsdiensten. Außerdem: Auf der Tromm wird weiter der Boden untersucht. Vermutlich am Freitag und Samstag soll dafür ein Hubschrauber ziemlich niedrig über ein Gebiet zwischen Rimbach, Münschbach, Weiher, Aschbach, Affolterbach und Wahlen fliegen - um Messungen zum Magnetfeld und zum Gestein zu machen. Und: Bahn-Schranke verhakt sich in Pkw-Anhänger in Dreieich.
Vor einiger Zeit hatten wir uns mit der Frage beschäftigt, warum sich Honorarberatung nicht durchsetzt. Diesmal schauen wir uns aktuelle Statistiken zu den Zulassungen im Finanzberatungsbereich an und überprüfen diese Frage. Hat sich seither etwas geändert? Setzt sich die Honorarberatung jetzt durch? Und was muss sich ändern, damit mehr Menschen eine Honorarberatung aufsuchen? Das und einiges mehr besprechen wir in der aktuellen Podcast-Folge.
Bundesrat und Parlament wollen den Zugang zum Zivildienst erschweren, um die Personalprobleme bei der Armee und beim Zivilschutz zu lösen. Das stösst auf Widerstand. Der Zivildienst leiste einen enormen Beitrag zur Gesellschaft in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und soziale Arbeit, warnen Kritiker. Der Bundesrat will höhere Hürden für den Zivildienst, um die Personalprobleme bei der Armee und beim Zivilschutz zu lösen. Pro Jahrgang verliere die Schweiz 6000 diensttaugliche junge Männer in den Zivildienst, beklagen Armee und Bürgerliche. Faktisch habe man heute eine Wahlfreiheit zwischen Zivildienst und Armee. Das könne nicht sein, so die Kritik. Dem Zivilschutz könnten gemäss Verteidigungsministerin Viola Amherd bis 2030 mehr als 20'000 Personen fehlen. Künftig sollen deshalb weniger Schweizer Zivildienst leisten. Der Bundesrat plant, die Zulassungen zum Zivildienst auf 4000 Personen pro Jahr zu senken. Politisch sind verschiedene Massnahmen in Diskussion. In der aktuellen Session wurde beschlossen, dass die «Zivis» bis zu achtzig Diensttage beim Zivilschutz leisten sollen, falls dieser zu wenig Personal hat. Bald kommen weitere Massnahmen vors Parlament, um die Hürden für den Eintritt in den Zivildienst zu erhöhen. Armee und Zivilschutz liebäugeln langfristig gar mit einem neuen Dienstpflichtsystem. Zivilschutz und Zivildienst sollen zu einem «Katastrophenschutz» zusammengelegt werden. Der Schweizerische Zivildienstverband Civiva kritisiert die bundesrätlichen Vorschläge als «massiven Angriff auf den Zivildienst». Eine Schwächung des Zivildienstes erschwere die unentbehrlichen Leistungen der «Zivis» zum Beispiel in Altersheimen und Spitälern. «Der Zivildienst leistet einen enormen Beitrag zur Gesellschaft, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und soziale Arbeit. Eine Einschränkung des Zivildienstes wäre ein erheblicher Verlust für die gesamte Gesellschaft», sagen Kritiker aus dem links-grünen Lager. Mit der Forderung nach einer Fusion von Zivildienst und Zivilschutz wolle Mitte-Rechts den Zivildienst de facto abschaffen. Sollen weniger Schweizer Zivildienst leisten? Soll der Zivildienst unattraktiver werden, zugunsten von Armee und Zivilschutz? Oder wäre das ein grosser Verlust für die gesamte Gesellschaft? Darüber diskutieren im Forum: • Stefan Holenstein, Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften (VMG) • Luca Dahinden, Geschäftsführer des Schweizerischen Zivildienstverbands (CIVIVA) Die Sendung wird auch Live im Fernsehen auf SRF 1 übertragen.
Durch die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen während der Corona-Pandemie gab es auch Fortschritte bei Impfstoffen gegen Krebs. Ulrich Keilholz von der Berliner Charité rechnet in den kommenden Jahren mit ersten Zulassungen.
Send us a textNach jahrelangen Verzögerungen steht nun fest: Lufthansa wird die erste Airline weltweit sein, die die Boeing 777-9 erhält! Boeing bestätigt, dass die erste Auslieferung an die deutsche Fluggesellschaft im Jahr 2026 erfolgen soll. Einige der Flugzeuge stehen bereits seit vier Jahren fertig in den USA, konnten aber aufgrund von Zertifizierungsproblemen und technischen Mängeln nicht ausgeliefert werden. Lufthansa plant, die neue Maschine ab Frankfurt einzusetzen, sobald alle notwendigen Zulassungen vorliegen. Auch die Verzögerungen bei der Allegris Business Class haben den Prozess verlangsamt, sollen aber bis zur ersten 777-9-Lieferung gelöst sein. Bleibt spannend, ob Boeing den Zeitplan diesmal einhalten kann!#Lufthansa #Boeing777X #7779 #AviationNews #Luftfahrt #FrankfurtAirport #AirlineIndustry #Boeing #LufthansaGroupFrage des Tages: Was macht ihres der Lufthansa Beteiligung bei airBaltic? Ist es ein Vorteil, das Lufthansa 777x Erstbetreiber wird?00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV01:48 American Airlines AA5342 kollidiert mit Flugzeug09:32 Lufthansa zeichnet airBaltic Anleihen12:44 Condor und Emirates rücken näher zusammen15:18 Lufthansa erhält die Boeing 777x als Erster17:18 American Airlines Status Boost19:04 Aegean Airlines Sale targeted20:04 Fragen des TagesTake-OFF 30.01.2025 – Folge 028-2025Stammtisch Termine: https://FQTWorld.as.me/meetupKanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten:https://www.youtube.com/channel/UCQyWcZxP3MpuQ54foJ_IsgQ/joinHier geht es zu eurem kostenlosen Consulting Link - https://FTCircle.as.me/Damit Du von unserem Wissen profitieren kannst, kannst du ein mindestens 60 minütiges und vor allem auf dich zugeschnittenes Punkte, Meilen, Status Coaching buchen. Nach dem Call bekommst du ein Jahr Zugang zu dieser Gruppe und zahlst so nur 10 Euro pro Monat und kannst sofort profitieren. Hier ist nun der Link zu deinem neuen Punkte, Meilen und Status Deals.MY SOCIALSWhatsApp - https://wa.me/message/54V7X7VO3WOVF1FACEBOOK | Lars F Corsten - https://www.facebook.com/LFCorsten/FACEBOOK | FQT.TV - https://www.facebook.com/FQTTVFACEBOOK | FTCircle - https://www.facebook.com/FTCircleTWITTER | Lars F Corsten - https://twitter.com/LFCorstenINSTAGRAM | Lars F Corsten - https://www.instagram.com/lfcorsten/LINKEDIN - https://www.linkedin.com/in/lfcorsten/Clubhouse - @LFCorsten
Treuer Begleiter im DDR-Alltag und heute Kultstatus: Der Trabant verzeichnet in den letzten Jahren laut dem Kraftfahrt-Bundesamt steigende Zulassungen. Woher die Faszination kommt, und was passiert, wenn das Auto kaputt ist und Ersatzteile benötigt werden, darüber sprechen wir in dieser Folge mit Wolfgang Kießling, Vorsitzender von Intertrab e.V..
Der Kanton Freiburg zahlte einem geschiedenen Mann keine Witwer-Rente mehr aus, nachdem dessen Tochter volljährig wurde. Diesen Entscheid machte das Bundesgericht jetzt rückgängig und erklärte, weshalb auch geschiedene Witwer und Witwen Anrecht auf eine Rente haben. Weitere Themen: Die Ostsee entwickelt sich zusehends zu einem stillen Kriegsschauplatz. An Weihnachten wurden erneut Unterwasserkabel zerstört. Und erneut wird Russland verdächtigt, hinter dem Sabotageakt zu stehen. Was kann die Nato gegen solche Sabotageakte überhaupt ausrichten? Regelmässig fehlen im Winter verschiedene Schmerzmittel und Erkältungsmedikamente in den Regalen der Apotheken. Für Patienten und Patientinnen ist die Situation mühsam. Ebenso für die Pharmabranche. Diese hofft auf ein Umdenken bei den Zulassungen.
Im dritten Quartal steht ein Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro - im Quartal davor hat das Unternehmen noch deutliche Verluste hinnehmen müssen. Grund für den Erfolg: Überraschend frühe Zulassungen für Corona-Impfstoffe, die an aktuelle Covid-Varianten angepasst wurden.
In unserer aktuellen Podcast-Folge habe ich mich mit Maximilian Huber, dem Managing Director von e-bility Consulting, über die Entwicklungen und Herausforderungen in der Elektromobilität unterhalten. Max hat uns einen spannenden Einblick in seinen Werdegang und seine langjährige Erfahrung in der Automobilbranche gegeben. Besonders interessant fand ich, wie er seine Erfahrungen von der Strategieentwicklung beim Audi e-tron (mittlerweile Q8 e-tron) bis hin zur Ladeinfrastruktur an den Audi-Werken schilderte. Man merkt schnell, dass er das gesamte Spektrum der Elektromobilität durchdrungen hat, von den E-Autos selbst bis hin zu den Ladelösungen. Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war der aktuelle Stand des E-Automarkts. Max betonte, dass die politisch geführten Debatten um alternative Antriebe wie E-Fuels oft die tatsächliche Entwicklung der Elektromobilität verzerren: „In den Zulassungszahlen sehen wir, dass der Markt stabil ist und wir immer noch über dem Niveau von 2022 liegen – trotz dem Wegfall der Förderung.“ Diese nüchterne Betrachtung zeigt, dass es vor allem darauf ankommt, die Elektromobilität langfristig ohne staatliche Anreize zu etablieren. Und dies sei auch möglich. Besonders interessant war auch seine Einschätzung zu den kommenden Veränderungen im Markt: „Wir werden nächstes Jahr wieder starke Zunahmen bei den Zulassungen sehen, da die CO₂-Flottenziele verschärft werden.“ Diese Entwicklung wird seiner Meinung nach auch von den Automobilherstellern unterstützt, die wieder verstärkt auf Sonderangebote und Rabattaktionen setzen werden, um den Absatz anzukurbeln. Ein weiterer spannender Punkt war die Diskussion über die Ladeinfrastruktur. Hier sieht Max, dass wir in Deutschland zwar ein relativ gut ausgebautes Schnellladenetz haben, aber im Bereich des AC-Ladens und in ländlichen Regionen noch deutlich Nachholbedarf besteht. Ein besonderes Problem sieht er für Mieter ohne eigenen Stellplatz: „Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist teilweise zu teuer und blockiert, was für viele Menschen die Vorteile eines Elektroautos zunichtemacht.“ Auch wenn Lösungen wie bidirektionales Laden als vielversprechend gelten, profitieren derzeit hauptsächlich Eigenheimbesitzer davon. Im Gespräch wurde ebenfalls klar, dass der SUV-Trend in der Elektromobilität vor allem durch technische Gegebenheiten wie das Batterie-Packaging angetrieben wurde. Trotzdem wird es in Zukunft vermehrt kleinere und erschwinglichere E-Autos geben, wie wir auch schon auf dem Pariser Automobilsalon sehen konnten. Alles in allem war es ein äußerst informatives Gespräch mit vielen wertvollen Einblicken in die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen der E-Mobilität. Nun aber genug der Vorworte lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.
In dieser Podcast-Folge spricht Produktmanager Carsten Böhme über Zulassungen bei Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) und deren Ausnahmen. Welche Regularien wichtig sind und was eine „vorhabenbezogene Bauartgenehmigung“ ist. Er teilt praxisnahe Tipps, wie man mit Sonderfällen umgeht und gibt einen spannenden Einblick für alle, die sich für mehr als Standard interessieren.
Die Zahl der Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen ist zuletzt wieder gestiegen. Für Automobilexperte Stefan Bratzel aber kein Zeichen einer Wende: Der Diesel sei "längerfristig tendenziell auf dem Abstellgleis" – auch aufgrund von EU-Vorgaben. Von WDR 5.
Billiger Wein in teuren Schläuchen: Jahrelang soll ein Walliser Weinhändler spanischen Wein unter Walliser AOC-Label verkauft haben. Es ist nicht der erste Wein-Skandal im Wallis. Die weiteren Themen: * Tessiner Gemeindepräsident in Untersuchungshaft: wegen mutmasslichen Finanzdelikten wurde der Gemeindepräsident von Bioggio verhaftet. Bereits vor 20 Jahren war er wegen falschen Ärtze-Zulassungen verurteilt worden. * 3 Wochen Dauerparty in Givrin: «La Cantonale», das Fest der Waadtländer Landjugend, ist der drittgrösste Anlass im Kanton Waadt. Erwartet werden bis zu 130'000 Besuchende. * Gefahrenzone Maggiatal: nach den Unwettern müssen einige Betriebe und Bauernhöfe ihr Grundstück für immer verlassen. Gäste: * Philippe Reichen, SRF Westschweizkorrespondent * Gerhard Lob, freier Journalist in Locarno
Für die Olympischen Spiele in Paris sind Flugtaxis geplant, doch um ihren Einsatz wird gestritten. Bisher können sie nur zwei Personen befördern. Dass sie irgendwann wie Pkw-Taxis funktionieren, ist für den Technologen Manfred Hajek undenkbar. Hajek, Manfred www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Anna Heringer baut international ausgezeichnete Lehmarchitektur. Lehm, sagt sie, ist ein sozialer Baustoff: Er ist kostenlos im Boden, verursacht keine Umweltschäden und sorgt für gesellschaftlichen Zusammenhalt. In den ärmsten Ländern der Welt wird deshalb standardmäßig mit Lehm gebaut. Bei uns dagegen ist Bauen mit Lehm purer Luxus. Woran liegt das? Zum einen an unseren Normen und den fehlenden Zulassungen für den erdigen Baustoff, zum anderen an unserem Wirtschaftssystem und einer wenig sozialen Baupraxis. Vom Bauen als Gemeinschaftsleistung haben wir uns weit entfernt. Lieber überlassen wir das Bauen den Expert*innen und Maschinen. Anna Heringer liefert handfeste Argumente, warum es sich für die Gesellschaft lohnt, aus der Passivität auszubrechen und mehr Selbstwirksamkeit zu erfahren. Welche Rolle der Lehm dabei spielt und wie sie es schafft, auch hierzulande gemeinschaftlich zu bauen, erzählt sie in dieser Episode.
12.05.2024 – David Boos, Organist, Konzertveranstalter und Journalist, Prof. Stefan Homburg, ehem. Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen der Universität Hannover, und Silke Schröder, Unternehmerin und Publizistin, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Springflut des Antisemitismus an Universitäten und im Kulturbetrieb, über das, was die CDU in Deutschland angerichtet hat und künftig anrichten wird, wenn man Friedrich Blackrock Merz vertraut, über die Genspritzen-Zulassungstricks von Pharmaindustrie und EMA inklusive Rücknahme der Zulassungen sowie über den parodistischen Ukraine-Friedensgipfel in der Schweiz.
O-Ton Allgemeinmedizin geht weiter. In der neuen Staffel sprechen wir von der Medical Tribune u.a. mit einem Hausarzt darüber, wie er seinen Renteneintritt gestaltet hat, welche Hürden er dabei überwinden musste und welche Tipps er für diejenigen Kolleginnen und Kollegen hat, die selbst kurz vor der Rente stehen. Wir beleuchten große politische Veränderungen sowie Neuigkeiten in der Forschung und bei den Zulassungen. Wie groß ist der Run auf die Abnehmspritze? Was kommt durch die Cannabislegalisierung auf Hausärzte zu? Und auch die Dauerbrenner kommen nicht zu kurz. Im Frühjahr ist wieder Heuschnupfenzeit, im Sommer drohen Reisekrankheiten – und vielleicht auch die eine oder andere Tropenkrankheit, die man sich inzwischen auch in Deutschland einfangen kann. Das und vieles mehr erwartet Sie in den kommenden Monaten. Bleiben Sie immer top informiert und unterhalten mit O-Ton Allgemeinmedizin – unserem Podcast für alle, die sich für medizinische und insbesondere hausärztliche Themen interessieren. Wir freuen uns jetzt schon auf die Staffel und können kaum erwarten, dass es losgeht. Hören Sie bis dahin gerne auch mal in die bisherigen Folgen rein! Abonnieren Sie uns, um keine der Folgen zu verpassen! Zum Folgen-Überblick: medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin
Eine Künstliche Intelligenz, die Flüchtlinge auf Kommunen verteilt, Zulassungen zur Uni prüft oder das Go für Polizeieinsätze gibt? Pascal Langenbach forscht dazu, wie fair wir es finden, wenn Maschinen wichtige Entscheidungen treffen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/ach-mensch-pascal-langenbach-ki-algorithmen-entscheidungen
Eine Künstliche Intelligenz, die Flüchtlinge auf Kommunen verteilt, Zulassungen zur Uni prüft oder das Go für Polizeieinsätze gibt? Pascal Langenbach forscht dazu, wie fair wir es finden, wenn Maschinen wichtige Entscheidungen treffen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/ach-mensch-pascal-langenbach-ki-algorithmen-entscheidungen
Eine Künstliche Intelligenz, die Flüchtlinge auf Kommunen verteilt, Zulassungen zur Uni prüft oder das Go für Polizeieinsätze gibt? Pascal Langenbach forscht dazu, wie fair wir es finden, wenn Maschinen wichtige Entscheidungen treffen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/ach-mensch-pascal-langenbach-ki-algorithmen-entscheidungen
In der Rubrik “Investments & Exits” begrüßen wir heute Stephan Jacquemot, Investment Partner bei TS Ventures. Stephan bespricht die Finanzierungsrunde von Lilium.Das deutsche Flugtaxi-Unternehmen Lilium hat in einer Finanzierungsrunde insgesamt 150 Millionen US-Dollar von Investoren gesichert, um den für 2024 geplanten bemannten Jungfernflug zu finanzieren. Der chinesische Investor Tencent steuerte die Hälfte dieser Summe bei, während der deutsche Wagniskapitalgeber Earlybird die Führung bei der anderen Hälfte übernahm. Lilium wurde vor knapp zwei Jahren über einen Spac an die US-Börse Nasdaq gebracht und wurde zuletzt mit einem Marktwert von rund 660 Millionen Dollar bewertet. Das Unternehmen plant, einen Siebensitzer mit ummantelten und kippbaren Rotoren zu bauen und längere Strecken zu bewältigen. Lilium hat bereits wichtige Etappenziele erreicht und die erforderlichen Zulassungen von Aufsichtsbehörden wie der US-Luftfahrtaufsicht FAA und der europäischen Aufsicht EASA erhalten.
Weil besonders Antibiotika-Säfte für Kinder fehlen, dürfen in Sachsen bald nicht zugelassene Medikamente aus Ausland verkauft werden. Der Verband der Gesetzlichen Krankenkassen lobt die schnelle, unbürokratische Lösung.
Im letzten Jahr mussten sie die Bezeichnung „Superspreader“ über sich ergehen lassen, sie galten als Virenschleudern und hohe Infektionsquellen. Jetzt testen wir sie am besten zwei Mal in der Woche und … - wen wundert's – die sogenannten Infektionszahlen gehen in ihrer Gruppe nach oben, mit allen Konsequenzen, die wir nun schon zur Genüge kennen. Wir sprechen von Kindern und Jugendlichen, die für viele zu den größten Opfern dieser Krise gelten. Prof. Dr. Stefan Hockertz hat sich jetzt mit den Auswirkungen des Lockdowns auf Kinder und Jugendliche auseinandergesetzt und das Buch „Generation Maske“ geschrieben. Prof. Stefan Hockertz ist Immunologe, Toxikologe und Pharmakologe, ist habilitiert an der Universität Hamburg und lange Jahre Hochschullehrer am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er ist außerdem zum European Registered Toxicologist ernannt und verantwortlich für die Zulassungen von Arzneimitteln und Impfstoffen. In diesem Zusammenhang hatten wir ihn auch schon zu den aktuellen Corona-Impfung befragt. Aber jetzt hat uns interessiert, woher seine Motivation kommt, die Kinder in den Fokus zu nehmen. Was treibt ihn an?
Ausbildungskapitän Claus ( @quax747 ) steckt gerade in der Umschulung vom Airbus A320 auf den Airbus A330/A340. Darum reden er und Kabinenchefin Masha (@ayshe_tv_ ) heute darüber, wieviele verschiedene Flugzeugmuster Piloten und Flugbegleiter fliegen dürfen und welche Besonderen Regeln und Zulassungen es gibt, die einem nicht immer direkt als logisch erscheinen! Es gibt einen Ausflug in die Vergangenheit der verschiedenen Airlines, Ausbildungen und Flugzeuge die die beiden in der Vergangenheit bereits durchlaufen haben und welche Unterschiede sie wahrgenommen haben. Viel Spaß beim Zuhören!
Die Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland - Thema heute: Immer mehr Hyundai auf Deutschlands Straßen Modelle von Hyundai sind von Deutschlands Straßen nicht mehr wegzudenken: Der Bestand an Fahrzeugen der Marke beträgt hierzulande am 1. Januar 2023 genau 1.464.159 Einheiten (Vorjahr: 1.407.326). Das ist ein Anteil von 3,0 Prozent an allen in Deutschland zu diesem Zeitpunkt zugelassenen Fahrzeugen. Dazu passt, dass Hyundai per Ende vergangenen Jahres die 2-Millionen-Marke an Zulassungen auf dem deutschen Automarkt überschritten hat. Hatte die erste Million noch 22 Jahre bis 2013 gedauert, waren es bis zur zweiten Million im Jahr 2022 nur noch neun weitere Jahre. Im Jahr des Marktstartes 1991 wurden die ersten 2.886 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Zumeist waren es Hyundai Pony, aber auch die Modelle Sonata, Lantra und S-Coupé waren zum Marktstart im Angebot. Dann dauerte es bis zum Jahr 2007 – also insgesamt 16 Jahre – bis eine halbe Million Hyundai ihre Käufer fanden. 2013 war die erste Million erreicht, 2018 waren es 1,5 Millionen und Ende 2022 erreichte Fahrzeug Nummer 2.000.000 deutsche Straßen. Hyundai hat im deutschen Markt in den vergangenen Jahren also richtig an Fahrt gewonnen. Hyundai Stärken – Privatkunden, SUV und alternative AntriebeSeit vielen Jahren ist Hyundai bereits die stärkste asiatische Importmarke in Deutschland. Denn Hyundai ist in drei Segmenten besonders erfolgreich, in denen auch der Markt hierzulande in den vergangenen Jahren besonders dynamisch war: Privatkunden, SUV-Angebot und Elektrifizierung. Dazu sagt Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland: „Im profitablen Privatkundenmarkt konnten wir mit fast 50.000 Zulassungen ein Wachstum von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Im Markt stieg der Privatanteil nur um fünf Prozent. Damit gingen 47 Prozent – also fast die Hälfte – aller Hyundai Verkäufe an private Kunden. Im Gesamtmarkt waren es nur 36 Prozent“. Maßgeblich dazu beigetragen hat die breite SUV-Modellpalette. Von BAYON über KONA bis hin zu TUCSON und SANTA FE sowie dem Technologieflaggschiff NEXO mit Brennstoffzellenantrieb macht Hyundai in Deutschland Kunden über alle relevanten Segmente hinweg ein attraktives Angebot, das entsprechend Beachtung findet. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Das EU-Parlament hat das Ende der Zulassungen von Verbrennermotoren ab dem Jahr 2035 beschlossen. Was das für die Wirtschaft, die Gesellschaft und das Individuum auf dem Land und in der Stadt bedeutet, bespricht Gerd Buurmann mit dem Wirtschaftswissenschaftler Alexander Eisenkopf, dem Landwirt Anthony Lee und dem Achse-Chefherausgeber Dirk Maxeiner.
Was ist kein Kündigungsgrund und was darf man in Dänemark behalten, wenn man es findet? Gibt es Weisheitsmilchzähne und wie verläuft eine Laserbehandlung im Mund? Ab wieviel Gramm wird Alkohol gefährlich und warum gibt es so wenig buntes Bier? Was haben bauaufsichtliche Zulassungen und Bierstacheln gemeinsam und warum ist die richtige Aussprache beim Rös'chenhof so wichtig? Wo steht der größte Teilchenbeschleuniger der Welt und wo kommt eigentlich die Wissenschaft her? Was ist deutsche Härte und wer hat die Wahl zur Mogelpackung 2022 gewonnen. Mehr in einer Folge geht nicht. Alles muss raus!
In der Nachmittagsfolge sprechen wir heute mit Ulrich Amberg, CEO von SwissDrones, über die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe.SwissDrones entwickelt unbemannte Langstrecken-Hubschraubersysteme für Inspektions-, Überwachungs- und Sicherheitsanwendungen. Die Fluggeräte sind mit High-End-Sensoren ausgestattet, haben eine Flugdauer von mehreren Stunden und sollen Helikopter mit Besatzung ersetzen. Das Startup verspricht, dass diese Lösung die Kosten und die Kohlenstoffemissionen signifikant senken wird. Zudem können die Systeme bei schwierigen Bedingungen eingesetzt werden, ohne dass ein echter Mensch einem Risiko ausgesetzt wird. Das Startup arbeitet mit globalen Luftfahrtbehörden zusammen und hat das Light UAS Operator Certificate der Europäischen Agentur für Flugsicherheit sowie ein spezielles Lufttüchtigkeitszertifikat von der FAA in den USA erhalten. Weitere Zertifikate und behördliche Zulassungen sind bereits initiiert und werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2023 bekanntgegeben. SwissDrones wurde im Jahr 2013 von Daniel Krättli in Zürich gegründet. Das Unternehmen wurde von der World UAV Federation zu den Top 50 der globalen Drohnenunternehmen und von Drone Industry Insights zu den Top 40 der zivilen Drohnenplattformhersteller gezählt.Das Schweizer Startup hat nun in einer Finanzierungsrunde unter der Führung der Risikokapitalgesellschaft für die Luft- und Raumfahrt namens DiamondStream Partners eine siebenstellige Summe eingesammelt. Mit dem frischen Kapital soll die Produktentwicklung beschleunigt und die globalen Go-to-Market-Aktivitäten erweitert werden.
Chile: Pilotprojekt grüner Wasserstoff von Siemens und Porsche - E-Fuels als realistische Alternative? - PKW Zulassungen: Mehr SUVs zugelassen - Vierschanzentournee: Geschäft mit dem Wintersport - Stromausfälle und Nigerias Filmindustrie Nollywood - Moderation: Nico Rau Von Nico Rau.
Wegen eines Übermittlungsfehlers musste die Frankfurter Goethe-Universität mehr als 280 Zulassungen für die Studiengänge Human- und Zahnmedizin zurücknehmen - für die Betroffenen ein Schock. Außerdem: Beginn der Weinlese an der Bergstraße. Und: Ärger mit Schaulustigen und Gaffern in Haiger.
Die Daimler Truck Holding AG ist der größte Nutzfahrzeug-Hersteller der Welt: Das Unternehmen profitiert von einer unverändert hohen Nachfrage, kann und muss die Preise erhöhen, ist aber auch mit einem gravierenden technischen Wandel konfrontiert. Noch spielen Batterien und Brennstoffzellen in den Zulassungen von Lastwagen eine untergeordnete Rolle. Doch wie schnell wird sich das ändern? Und bedeutet die Vernetzung der Fahrzeuge, dass der Beruf des Kraftfahrers alsbald verschwindet? Vorstandschef Martin Daum ordnet ein und beruhigt: Es gibt viel zu tun, für sein Unternehmen – aber auch für Kraftfahrer. In Russland aber hat Daum schon vier Tage nach dem Beginn gegen die Ukraine den Stecker gezogen.
Die Modelle von Tesla gehören zu den beliebtesten E-Autos weltweit – im letzten Jahr lag das Model 3 mit 3697 Zulassungen und großem Abstand vorne. Ob der Hype um den amerikanischen Hersteller unter der Leitung von Elon Musk begründet ist, können Interessenten mit einer Probefahrt selbst herausfinden. Wie das funktioniert, lest ihr hier.
Basti ist gerade wieder unterwegs und daher mussten wir diese Folge zwischen seinen Auftritten in Erfurt und Berlin nachts um 12:00 aufnehmen ...Basti leidet ein wenig, aber das seid ihr mir Wert ;) Diesmal geht es um Muttermilch, Sonnenstudios, Reinis Rally, Zulassungen, Sachen die Ihr Geld Wert sind, Käse im Taucheranzug und Extremsportler. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AlliterationAmArsch