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Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Du kennst das: Du sitzt im Termin. Der Kunde erzählt sein Problem. Und in deinem Kopf läuft schon die Lösung – fertig formuliert, mit Demo, Use Cases und Pricing-Slide. Du hörst kaum noch zu. Du wartest nur noch auf deinen Einsatz. Genau das ist der Grund, warum so viele Deals nicht abschließen. Im systemischen Vertrieb machst du es genau andersherum. Du springst nicht auf die Lösung. Du fragst dich erstmal in den Kunden hinein – mit einer Methode, die aus dem Coaching kommt und seit Jahrzehnten in der Unternehmensberatung getestet ist. In dieser Folge spreche ich mit Frederik Meßmer über genau diesen Ansatz. Frederik ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und hat in den letzten zehn Jahren genau diese Methodik in Vertrieben aufgebaut – unter anderem in Healthcare und SaaS. Du lernst, wie du mit cleveren Fragen, einem klaren Gesprächsaufbau und ein bisschen Coaching-Mindset deine Abschlussquote spürbar steigerst. Ohne Druck. Ohne Pitch-Marathon. Ohne Feature-Talk. Was ist systemischer Vertrieb eigentlich? Systemischer Vertrieb kommt – wie der Name vermuten lässt – aus der systemischen Beratung und dem Coaching. Frederik wurde damals in der Unternehmensberatung gemeinsam mit dem ganzen Team zum systemischen Coach ausgebildet. Nicht, um Therapeut zu werden, sondern um Kunden besser zu verstehen. Und um genau das zu verkaufen, was sie wirklich brauchen. Die Grundidee ist einfach: Statt dem Kunden eine Lösung aufzudrücken, ziehst du sie gemeinsam mit ihm aus seiner Welt heraus. Du arbeitest nicht am Kunden, sondern mit ihm. Genau wie im Coaching: Der Coach hat keine fertige Lösung in der Tasche – er stellt die Fragen, die den Klienten zur eigenen Erkenntnis führen. Im Vertrieb funktioniert das genauso. Du verkaufst nicht mehr aktiv. Du machst es dem Kunden möglich, sich selbst zu überzeugen. Das senkt den Verkaufswiderstand massiv – und das Ergebnis sind kürzere Sales Cycles und höhere Abschlussquoten. Frederik nutzt diese Methodik seit über zehn Jahren in seiner vertrieblichen Praxis und schult mittlerweile ganze Teams darin. Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch Es gibt einen Klassiker, den ich immer wieder bei Verkäufern beobachte – und ehrlich gesagt: Mir passiert er auch noch. Im Coaching nennt man das „Problemklau". Der Kunde fängt an, sein Problem zu beschreiben – und du springst sofort auf die Lösung. Beispiel: Jemand sagt „Ich habe Probleme abzunehmen". Die typische Antwort? „Iss doch einfach weniger" oder „Mach mehr Sport". Klingt logisch. Ist aber Unsinn. Denn der andere hat sich das schon hundertmal selbst gesagt. Trotzdem hat er es nicht getan. Wenn du mit so einem Standard-Ratschlag kommst, erreichst du ihn nicht. Du erreichst nur dich selbst. Im B2B-Vertrieb ist es genauso. Der Kunde sagt „Wir haben zu wenig qualifizierte Leads". Und der Verkäufer? Schmeißt sofort die Pipeline-Optimierung, das KI-Lead-Scoring und drei Case Studies in den Termin. Falsch. Die richtige Reaktion ist: Du fragst nach. Was hat der Kunde schon probiert? Was hat funktioniert? Was nicht? Wo brennt es wirklich? Erst, wenn du das verstanden hast, darfst du überhaupt anfangen, über deine Lösung zu reden. Vorher pitchst du gegen die Wand. Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen verstehen Im systemischen Verkaufen gibt es eine ganz simple Einordnung deines Gesprächspartners. Frederik beschreibt sie so: Dein Gegenüber befindet sich entweder in der Rolle des Klägers, des Besuchers oder des Kunden. Und je nach Rolle gehst du komplett anders ran. Der Kläger: Beschreibt sein Problem. Er klagt. Er ist frustriert. Hier darfst du auf keinen Fall zu früh mit Lösungen kommen. Lass ihn das Problem ausbreiten. Frag tiefer rein. Erst, wenn der Schmerz wirklich auf dem Tisch liegt, ist er bereit für eine Lösung. Der Besucher: Schaut sich um. Hat noch keinen klaren Auftrag an dich. Wenn du den jetzt mit Demo und Pitch erschlägst, ist er sofort weg. Stattdessen: ihn abholen, mitnehmen, Vertrauen aufbauen. Der Kunde: Hat Bewusstsein für sein Problem. Will aktiv etwas verändern. Hier darfst du gemeinsam an der Lösung arbeiten – aber bitte erst nach sauberer Bedarfsanalyse. Was passiert in der Praxis? Die meisten Verkäufer behandeln jeden Gesprächspartner wie einen Kunden. Pitch ab Minute eins. Demo ab Minute drei. Und wundern sich, warum der Termin nicht in einen Auftrag mündet. Wenn du dagegen die Rolle deines Gegenübers erkennst, kannst du dein Verhalten anpassen – und holst plötzlich Termine ab, die du sonst verloren hättest. Der Gesprächsaufbau im systemischen Vertrieb: 5 Phasen Ein gutes Verkaufsgespräch hat im systemischen Ansatz immer den gleichen Aufbau. Fünf Phasen. In dieser Reihenfolge: Einstieg – Smalltalk und Rahmung. Du kommst an. Der Kunde kommt an. Du klärst, wie ihr arbeitet (Notizen machen, Fragen stellen, Zeitfenster). Zielklärung – Was soll das Gespräch eigentlich bringen? Wann ist es für den Kunden ein Erfolg? Bedarfsanalyse – Was steckt wirklich dahinter? Welche Themen brennen? Was wurde bisher probiert? Lösungssuche – Erst jetzt wird über Lösungen gesprochen. Gemeinsam. Abschluss – Commitment, nächste Schritte, Vertrag. Klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber wenn ich mir die meisten Vertriebsgespräche anschaue, springen Leute direkt von Phase 1 in Phase 4. Smalltalk, Pitch, Demo, Angebot. Die zwei wichtigsten Phasen – Zielklärung und Bedarfsanalyse – werden komplett übersprungen. Die Folge: Du verkaufst auf Basis deiner eigenen Annahmen. Nicht auf Basis dessen, was der Kunde wirklich braucht. Und das endet meistens damit, dass der Kunde sagt „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – wohlwissend, dass er es nie unterschreiben wird. Er war nur höflich. Offene und geschlossene Fragen: das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit Die zwei wichtigsten Fragearten in der Fragetechnik im Vertrieb kennt jeder: offene und geschlossene Fragen. Aber kaum jemand setzt sie bewusst ein. Offene Fragen beginnen mit einem W: Was, wie, wo, wann, weswegen, wer. Sie öffnen den Kunden. Sie laden zum Erzählen ein. Du nutzt sie vor allem in der Bedarfsanalyse, wenn du verstehen willst, was los ist. Beispiel: „Was sind aktuell deine drei größten Herausforderungen im Vertrieb?" Geschlossene Fragen kann man nur mit Ja oder Nein beantworten. Du nutzt sie zum Konkretisieren und vor allem am Ende, wenn du ein Commitment willst. Beispiel: „Wenn ich dir zeige, wie wir das lösen, und Business Case und Zahlen passen – kommen wir dann zusammen?" Frederik bringt noch eine spannende Variante ins Spiel: die Entweder-Oder-Frage. Wird oft bei der Terminvereinbarung benutzt. „Passt es dir besser am Donnerstagnachmittag oder am Mittwochvormittag?" Eigentlich sind das zwei Ja-Antworten – beide Optionen führen zum Termin. Dem Gegenüber bleibt nur das Nein, wenn er aktiv ablehnen will. Wichtig: Warum-Fragen sind im systemischen Ansatz tabu. Warum? Weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Frag stattdessen „Was ist der Hintergrund?" oder „Weswegen?". Inhaltlich das Gleiche – aber öffnender. Der moralische Vorvertrag: dein Frühwarnsystem Eine der mächtigsten Techniken aus dem systemischen Verkaufen ist der moralische Vorvertrag. Funktioniert so: Bevor du in die Lösungspräsentation gehst, holst du dir vom Kunden eine bedingte Zusage. Etwa so: „Wenn ich dir gleich zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und der Business Case passt – kommen wir dann zusammen?" Was passiert dann? Drei Antworten sind möglich: Ja – Super. Du kannst mit Vollgas in die Lösung. Der Kunde hat sich emotional bereits committet. Nein – Auch super. Denn jetzt weißt du sofort: Da ist noch was. Vielleicht fehlt das Budget. Vielleicht ist er nicht entscheidungsbefugt. Vielleicht laufen schon Verträge mit dem Wettbewerb. Du kannst nachfragen, statt blind zu pitchen. Es kommt: „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – Klassiker. Der Kunde will höflich rauskommen. Hier kontert Frederik mit einer brillanten Frage: „Mache ich gerne. Was müsste denn drinstehen, damit du es unterschreibst?" Und plötzlich öffnet sich das Gespräch wieder. Die meisten Pipelines sind voll mit Angeboten, die nie unterschrieben werden. Genau, weil dieser moralische Vorvertrag fehlt. Wenn du ihn konsequent einbaust, wird deine Pipeline schlank und ehrlich. Time kills all deals – und nichts tötet einen Deal schneller als ein unausgesprochenes Nein. Aktives Zuhören und das "Was noch?"-Prinzip Eine offene Frage zu stellen ist die eine Sache. Mit der Antwort umzugehen, eine ganz andere. Die meisten Verkäufer hören die erste Antwort, springen dankbar drauf, weil sie passt – und verkaufen daran vorbei. Frederik bringt eine Coaching-Technik mit, die er „die produktive Faulheit" nennt. Du fragst: „Was sind eure aktuellen Herausforderungen?" Der Kunde antwortet. Und du sagst nur: „Was noch?" Dann nochmal: „Und was noch?" Und dann nochmal. Bis der Kunde wirklich nichts mehr nennt. Klingt banal. Wirkt aber Wunder. Denn die ersten zwei, drei Antworten sind oft nur die Oberfläche. Das wirklich brennende Thema kommt häufig erst beim vierten oder fünften Mal. Und dann hast du den Hebel, an dem deine Lösung ansetzt. Wenn du die volle Liste hast, fasst du zusammen: „Habe ich das richtig verstanden – das, das und das sind eure Themen. Auf welche drei davon sollen wir uns heute fokussieren?" Damit lässt du den Kunden priorisieren. Du steuerst das Gespräch, ohne ihn zu manipulieren. Genau das ist der Kern von systemischem Vertrieb. Das Buying Center hacken: Perspektivwechsel als Zauberwaffe Jetzt kommt der Klassiker, den ich oft höre: „Das funktioniert vielleicht im Einzelgespräch, aber wir haben Buying Center mit fünf Entscheidern. Da hilft dir keine Coaching-Technik." Falsch. Genau dort ist systemischer Vertrieb am stärksten. Denn Coaching arbeitet immer mit Systemen – ein Klient bringt ja auch immer sein Umfeld mit (Familie, Chef, Kollegen, innere Stimmen). Dasselbe Prinzip nutzt du im Buying Center. Frederik beschreibt es so: Du sitzt mit dem Geschäftsführer am Tisch. Der ist begeistert. Aber er sagt: „Sprich mal mit meinem IT-Leiter, der muss das absegnen." Statt zu hoffen, dass der IT-Leiter freundlich ist, holst du ihn mit einer Perspektivwechselfrage in den Raum: „Mal angenommen, dein IT-Leiter hätte heute alles mitgehört, was wir besprochen haben – was, glaubst du, würde er sagen? Wo hätte er Bedenken?" Plötzlich beantwortet dir der Geschäftsführer die Einwände, die du sonst erst in Runde drei zu hören bekommen hättest. Du kannst die Lösung im selben Termin schärfen. Und Frederik geht noch weiter: „Was muss ich mit ihm besprechen, damit er Ja sagt?" Und im besten Fall: „Eigentlich kannst du das doch selbst entscheiden – soll ich dir den Vertrag direkt schicken?" Das verkürzt den Sales Cycle dramatisch. Wo du sonst sechs Runden gedreht hättest, bist du in drei durch. Und du verlierst nicht zwischendurch das Projekt, weil ein Geschäftsführer wechselt oder ein Stakeholder das Unternehmen verlässt. Warum Trainings im systemischen Vertrieb so wichtig sind Hier kommt die unbequeme Wahrheit: Diese Methode liest sich einfach. Sie umzusetzen ist die Hölle. Frederik selbst hat ein halbes Jahr gebraucht, bis er die Zielklärungsfrage „Woran würden Sie erkennen, dass sich der Termin heute für Sie gelohnt hat?" im echten Gespräch flüssig stellen konnte. Vorher stand sie als Spickzettel in seinem Notizbuch. Das heißt für dich: Einmal-Schulungen reichen nicht. Auch das beste Playbook bringt nichts, wenn du es nicht trainierst. Frederik empfiehlt – und ich teile das zu hundert Prozent – wöchentliche Pitch- oder Frage-Trainings im Team. Dein Team wird es zu Beginn hassen. Niemand stellt sich gerne in eine Übungssituation. Aber: Wer es bei den eigenen Kollegen nicht hinbekommt, bekommt es beim Kunden erst recht nicht hin. Und wer denkt „ich mach das beim Kunden besser" – sorry, das stimmt nicht. Du machst es schlechter. Weil der Druck dort höher ist. Mein Tipp: Setzt euch als Team einmal hin und sammelt eure besten Fragen. Pro Gesprächsphase. Dann übt ihr eine Frage pro Woche. Nach einem Quartal habt ihr eine echte Methodik, kein zusammengewürfeltes Bauchgefühl. Wie viel sprichst du eigentlich? Der Gesprächsanteil als KPI Eine schöne und oft unterschätzte Kennziffer ist der Gesprächsanteil im Verkaufsgespräch. Klassische Daumenregel: Der Kunde sollte mehr reden als du. Bei reinen Discovery-Calls liegt der ideale Sweet Spot bei rund 40 % Verkäuferanteil. Frederik arbeitet aktuell mit einem Team, das bei über 60 % Gesprächsanteil liegt. Warum? Viele Demos. Macht in dem Setting kurzzeitig Sinn – langfristig nicht. Sein Ziel: Sie unter 55 % zu drücken. Mit modernen Tools wie Demodesk oder ähnlichen Gesprächs-Recordern kannst du das heute automatisch tracken. Ein digitaler Coach läuft mit, transkribiert, analysiert und gibt dir konkrete Hinweise. Frederik setzt solche Tools selbst aktiv ein – auch in seinen eigenen Mandaten. Das ist deutlich günstiger als ein dauerhaft eingekaufter externer Trainer und liefert messbare Ergebnisse. Quick Takeaways: das Wichtigste auf einen Blick Kein Problemklau – Spring nicht auf Lösungen, bevor du das Problem wirklich verstanden hast. Rolle erkennen – Kläger, Besucher oder Kunde? Pass dein Verhalten an. 5 Phasen – Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss. In dieser Reihenfolge. Moralischer Vorvertrag – Hol dir die bedingte Zusage, bevor du pitchst. „Was noch?" – Frag drei Mal mehr nach, als du normalerweise würdest. Perspektivwechsel – Hol fehlende Stakeholder virtuell in den Raum. Training schlägt Talent – Wöchentliche Übungen sind nicht optional, sondern Pflicht. Fazit: Vom Pitch-Maschine zum echten Berater Wenn du eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese: Hör auf, deinem Kunden zu sagen, was sein Problem ist. Frag ihn. Systemischer Vertrieb ist keine Geheimwissenschaft – es ist die Disziplin, die Klappe zu halten und stattdessen die richtigen Fragen zu stellen. Der Kunde fühlt sich verstanden. Du baust Vertrauen auf. Und plötzlich verkauft sich deine Lösung fast von selbst – weil der Kunde gemeinsam mit dir den Weg dahin gegangen ist. Kein Druck. Kein Pitch. Kein „Schicken Sie mal ein Angebot, das in der Schublade verschwindet". Wenn du als Vertriebsleiter merkst, dass dein Team zu viel im Feature-Talk hängt und zu wenig fragt: Fang mit einer einfachen Fragenliste pro Gesprächsphase an. Etabliere wöchentliche Übungssessions. Und überleg, ob ein systemisches Coaching-Format euch nicht den entscheidenden Hebel liefert. Wenn du tiefer einsteigen willst: Buch dir ein Strategiegespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam, wo dein Vertrieb gerade steht und welche Hebel am schnellsten wirken. Hier geht's zum Termin. FAQ zum systemischen Vertrieb Was ist der Unterschied zwischen systemischem Vertrieb und klassischem Verkauf? Klassischer Verkauf arbeitet mit Pitch und Lösungspräsentation. Systemischer Vertrieb dreht den Spieß um: Du stellst Fragen, hörst aktiv zu und führst den Kunden gemeinsam mit ihm zu seiner eigenen Erkenntnis. Das senkt den Verkaufswiderstand und führt zu nachhaltigeren Abschlüssen, weil der Kunde die Lösung als seine eigene wahrnimmt. Welche Fragetechniken sind im B2B-Vertrieb am wirkungsvollsten? Offene W-Fragen für die Bedarfsanalyse, Skalenfragen zur Priorisierung, hypothetische Fragen für Perspektivwechsel und geschlossene Fragen für den Abschluss. Vermeide Warum-Fragen, weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Nutze stattdessen „Weswegen?" oder „Was ist der Hintergrund?". Funktioniert systemischer Vertrieb auch in komplexen Buying Centern? Ja, gerade dort entfaltet er seine größte Wirkung. Über Perspektivwechselfragen holst du fehlende Stakeholder virtuell in den Raum und kannst Einwände vorwegnehmen. Das verkürzt den Sales Cycle deutlich und reduziert das Risiko, dass dein Deal an einem unerwarteten Entscheider scheitert. Was ist der moralische Vorvertrag im Verkaufsgespräch? Der moralische Vorvertrag ist eine bedingte Zusage des Kunden vor der Lösungspräsentation. Du fragst sinngemäß: „Wenn ich dir zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und Zahlen passen – kommen wir zusammen?" Das filtert echte Interessenten von höflichen Absagern und hält deine Pipeline sauber. Wie trainiere ich mein Vertriebsteam in systemischem Verkaufen? Einmal-Schulungen reichen nicht. Etabliere wöchentliche Übungssessions im Team, in denen Verkäufer Fragen aneinander durchspielen. Arbeite mit Gesprächsaufzeichnungen und KI-gestützten Coaching-Tools. Erstelle eine Fragenliste pro Gesprächsphase und übe diese systematisch ein. Konsequenz schlägt Genie. Anleitung: Dein erstes Gespräch im systemischen Vertrieb In sechs Schritten zu deinem ersten Gespräch nach der systemischen Methode – sofort umsetzbar. Smalltalk und Rahmung – Komm an, lass den Kunden ankommen. Klär die Spielregeln: Zeitfenster, Notizen, gegebenenfalls digitaler Assistent. Zielklärung – Frag: „Woran würdest du erkennen, dass dieses Gespräch heute ein Erfolg war?" Dann Klappe halten. Bedarfsanalyse mit „Was noch?" – Stell offene Fragen. Frag drei Mal mehr nach, als du dich traust. Lass den Kunden priorisieren. Moralischer Vorvertrag – Hol dir vor der Lösung die bedingte Zusage: „Wenn alles passt, kommen wir zusammen?" Lösung präsentieren – Erst jetzt. Auf Basis dessen, was der Kunde dir gegeben hat. Nicht auf Basis deiner Annahmen. Abschluss mit klaren nächsten Schritten – Wer entscheidet wann? Welche Stakeholder müssen mit? Schick proaktiv die Materialien für die nächste Runde. Was nimmst du mit? Hand aufs Herz: Wo ertappst du dich am häufigsten beim Problemklau? Pitchst du zu früh? Sprichst du zu viel? Schreib mir gerne auf LinkedIn – ich bin gespannt, welche dieser Techniken du diese Woche zuerst ausprobierst. Und wenn dir die Folge weitergeholfen hat, teile sie mit jemandem aus deinem Vertriebsteam. Aktives Zuhören ist eine Mannschaftssportart.
Januar 1961, Washington D.C., minus 6 Grad. John F. Kennedy hält seine Antrittsrede – 13 Minuten und 59 Sekunden. Und dann fällt dieser eine Satz, der in die Geschichtsbücher eingeht: "Ask not what your country can do for you – ask what you can do for your country." Kein Zufall. Sondern ein präzises rhetorisches Muster, das seit Jahrtausenden funktioniert: der negative Parallelismus. Cicero hat es benutzt. Martin Luther King hat es benutzt. Und ChatGPT, Claude und Gemini benutzen es heute so exzessiv, dass Sprachprofis sagen: "Wenn du dieses Muster siehst, riecht der Text nach Maschine." Aber hier ist der Punkt: Das Muster ist nicht das Problem. Die Dosis ist es. In dieser Folge zeige ich dir, warum genau dieses Muster – die "Kennedy-Formel" – einer der mächtigsten Hebel in deinem Verkaufsgespräch ist. Wenn du ihn richtig dosierst. Du erfährst: – Warum die meisten Verkäufer in der Bedarfsanalyse genau die eine Frage nicht stellen, die diese Technik überhaupt erst möglich macht – An welchen 4 Schlüsselstellen im Gespräch der Kontrast seine maximale Wirkung entfaltet (Nutzenargumentation, Einwandbehandlung, Wettbewerbs-Abgrenzung, Abschluss) – Wie ich diese Technik bei einem PropTrader-Kunden eingesetzt habe, um massive Skepsis aus früheren Negativ-Erfahrungen rhetorisch zu drehen – Die exakte Dosierung, die den Unterschied macht zwischen "rhetorisches Schwergewicht" und "klingt wie ChatGPT" Wenn du diese Folge hörst, passieren zwei Dinge: Erstens hörst du das Muster ab sofort überall – in Reden, in Werbung, in KI-Texten. Zweitens weißt du, wie du es selbst einsetzt, ohne dabei mechanisch zu wirken. Reflex-Rhetorik® bedeutet: verstehbar, anwendbar, trainierbar. Hier ist die nächste Technik für deinen Werkzeugkoffer – und sie ist 64 Jahre alt, brandaktuell und sofort einsetzbar. Jetzt reinhören.
Geschätzte Lesedauer: 9 Minuten Was unterscheidet eigentlich einen Top-Verkäufer von einer Luftpumpe? Mit genau dieser Frage bin ich in das Gespräch mit Mike Dierssen gegangen – und die Antwort wird dich überraschen. Verkaufen lernen B2B ist nämlich keine Sache von Talent oder Glück. Es ist ein Handwerk, ein System, eine Choreografie. Mike hat 46 Jahre Vertriebserfahrung, über 15.000 Abschlüsse und bringt jetzt sein neues Buch „Die Gesetze der Masterseller" heraus. In dieser Folge bekommst du die 12 Geheimnisse der besten Verkäufer – kompakt, ehrlich und sofort umsetzbar. Du erfährst, warum ein Skript dich nicht unauthentisch macht, sondern stärker. Warum Verkaufen nichts mit Druck, sondern alles mit Sog zu tun hat. Und warum du erst dann improvisieren kannst, wenn du dein Instrument zu 100 Prozent beherrschst. Wer Top-Verkäufer werden will und den Schritt vom Berater zum echten Masterseller gehen möchte, ist hier genau richtig. Verkaufen lernen B2B: Warum es die wichtigste Fähigkeit überhaupt ist „Life is a Sales Talk." Das ist Mikes Lebensmotto – und es bringt eine einfache Wahrheit auf den Punkt: Dein ganzes Leben ist ein einziges Verkaufsgespräch. Alles, was uns umgibt, musste irgendwann einmal verkauft werden. Der Laptop, in den du gerade reinsprichst. Der Stuhl, auf dem du sitzt. Sogar die Idee, dass deine Kinder Hausaufgaben machen sollen, musst du ihnen verkaufen. Wer im B2B Vertrieb lernen will, ganz an die Spitze zu kommen, kommt am Thema Verkaufen nicht vorbei. Wenn du die Nummer 1 werden willst – egal in welcher Branche – musst du verkaufen können. Das gilt für den Außendienstler genauso wie für die Geschäftsführerin, den Berater, den Freelancer oder den Bewerber im Vorstellungsgespräch. Trotzdem sagen viele lieber „Ich bin Business Development Manager" oder „Ich bin Berater" – nur um das Wort „Verkäufer" zu vermeiden. Mike bringt es auf den Punkt: Ein guter Verkäufer kann gut beraten, aber ein guter Berater kann meistens nicht verkaufen. Genau deshalb musst du den Schritt vom Berater zum Verkäufer gehen – und das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, wenn du ernsthaft Verkaufen lernen B2B angehen willst. Das Skript: Warum Top-Verkäufer eine Choreografie haben Die erste große Frage, die im Gespräch aufkommt: Brauche ich wirklich ein Skript? Bin ich dann nicht mehr ich selbst? Mike hat darauf eine klare Antwort: Ein Masterseller ist ein trainierter Profi. Er fällt nicht ins Verkaufsgespräch hinein – er hat eine Choreografie. Ein Drehbuch. Einen roten Faden. Sicherheit durch Vorbereitung Mit einem Skript baust du automatisch Sicherheit in dir auf. Diese Sicherheit spürt dein Kunde sofort. Energie, die du ausstrahlst, wird dir eins zu eins zurückgespiegelt. Spürt der Kunde, dass du ein Profi bist, dass du ihn dorthin führst, wo er sowieso hin will, dann wird aus Druck plötzlich Sog. Der Kunde verkauft sich die Lösung dann selbst. Die Musiker-Metapher, die alles verändert Ein Musiker fängt erst dann an zu improvisieren, wenn er sein Instrument zu 100 Prozent beherrscht. Vorher sitzt er am Klavier und spielt vom Notenblatt. Wer in der ersten Stunde improvisiert, klingt meistens richtig schlecht. Erst wenn jede Taste, jeder Griff, jeder Anschlag sitzt, kannst du frei werden. Genauso ist es im Verkaufsgespräch. Das Skript ist dein Notenblatt – und irgendwann spielst du frei darüber. Was trainierte Profis im Verkauf täglich tun Selbst Cristiano Ronaldo trainiert jeden Elfmeter immer wieder neu. Kein Comedian steht einfach spontan auf der Bühne – jeder Satz ist einstudiert. Der Unterschied: Er hat es so oft trainiert, dass es locker wirkt. Willst du erfolgreich verkaufen B2B, bereitest du dich vor jedem Termin vor, wärmst dich auf und gehst dein Skript durch. Dann bist du sicher. Und dann kannst du improvisieren. Verkaufen ohne Druck: Das Geheimnis des Sogs im B2B Sales Viele Menschen haben immer noch ein negatives Image vom Verkaufen. Sie denken: Verkäufer reden zu viel, üben Druck aus, manipulieren. Das Gegenteil ist der Fall. Ein echter Masterseller hört mehr zu, als er redet. Er stellt die richtigen Fragen. Er erkennt Motive, Wünsche, Ängste, Einwände. Und er führt den Kunden genau dorthin, wo der Kunde sowieso hinwill – denn sonst wäre der Kunde nicht bei dir. Stell dir eine einfache Frage: Bist du davon überzeugt, dass dein Produkt oder deine Dienstleistung das Leben deiner Kunden verbessert? Wenn ja – warum verkaufst du dann so wenig? Die Antwort ist fast immer dieselbe: weil du nicht weißt, wie es richtig funktioniert. Genau da setzt gutes B2B Sales lernen an. Das Gesetz der Visualisierung: Erfolg beginnt im Kopf Mike erzählt im Podcast eine Geschichte, die unter die Haut geht. Vor fünf Jahren hatte er eine zehnstündige Herz-OP. Neue Aorta, neue Herzklappe. Als er auf der Intensivstation aufgewacht ist, mit drei Schläuchen im Mund und dem Piepen der Maschinen im Ohr, hat er eines getan: Er hat die ganze Nacht visualisiert. Wie er in vier Wochen wieder sein erstes Seminar gibt. Wie er in drei Monaten wieder auf dem Rennrad sitzt. Der Professor sagte am nächsten Tag: „Das geht nicht." Mike hat geantwortet: „Wer sagt das?" Und genauso ist es gekommen. Deshalb ist das erste Gesetz in seinem neuen Buch „Die Gesetze der Masterseller" das Gesetz der Visualisierung. Warum Visualisierung beim Verkaufen im B2B funktioniert Jeder Spitzensportler macht es. Der Bobfahrer am Start. Der Skispringer vor dem Sprung. Sie gehen alle Bewegungsabläufe im Kopf durch. Für dein Gehirn ist es dasselbe, ob du etwas wirklich erlebst oder ob du es dir intensiv vorstellst. Fährst du zum Kunden und siehst in deinem Kopf schon den unterschriebenen Auftrag, führst du das Gespräch mit einer komplett anderen Energie. Das ist keine Esoterik – das ist Vertriebspsychologie. Deine Einstellung bestimmt deine Ausstrahlung Gerade in herausfordernden Zeiten – Rezession, Inflation, Unsicherheit, Angst – ist deine innere Haltung das, was dich als Verkäufer trägt. Warum sollten Kunden deine Nähe suchen, wenn du dir deiner Sache selbst nicht sicher bist? Warum sollten sie sich von dir begeistern lassen, wenn du am Morgen schon keinen Bock hast? Schreib dir diesen Satz auf: Deine Einstellung bestimmt deine Ausstrahlung. Deine Ausstrahlung wird dir vom Kunden eins zu eins zurückgespiegelt. Warum Begeisterung im B2B Verkauf ansteckend ist Begeisterung hat zwei Eigenschaften: Sie ist selten geworden – und sie ist ansteckend. Stehst du morgens vor dem Spiegel, stell dir die Frage: Welche Ansteckungsgefahr geht heute von mir aus? Wie groß ist die Chance, dass sich mein Kunde heute mit meiner Begeisterung ansteckt? Wenn du das jeden Tag ernst nimmst, wirst du zum Magneten für deine Kunden. Im Jammertal werden keine Geschäfte abgeschlossen Jammern und Begeisterung. Beides steckt an. Nur eins bringt dich weiter. Hör auf, mit dem Kunden zu jammern. Lass die Dauer-Nachrichten weg, die dich runterziehen. Füttere dein Unterbewusstsein mit positivem Input. Goethe hat es schon gesagt: Wenn dein Leben besser werden soll, müssen zuerst deine Gedanken über dein Leben besser werden. Der Materialisierungsprozess: So entstehen deine Ergebnisse In deinem Kopf läuft jeden Tag eine klare Kette ab – sie bestimmt, wie erfolgreich du bist: Deine Resultate entstehen aus deinen Handlungen. Deine Handlungen entstehen aus deinen Emotionen. Deine Emotionen entstehen aus deinen Gedanken. Deine Gedanken – 60.000 bis 80.000 am Tag – sind zu 80 Prozent Wiederholungen. Das bedeutet: Denkst du jeden Tag dieselben negativen Gedanken, erzielst du auch jeden Tag dieselben mittelmäßigen Ergebnisse. Wer das bricht, wer bewusst denkt und sein mentales Training ernst nimmt, der wird zum Spitzenverkäufer. Genau deshalb ist Verkaufen im B2B lernen immer auch eine Arbeit an dir selbst. Fragen statt reden: Die unterschätzte Superkraft beim B2B Verkauf Die meisten Menschen glauben, ein guter Verkäufer sei jemand, der besonders gut reden kann. Genau das Umgekehrte ist der Fall. Ein Spitzenverkäufer ist deshalb so erfolgreich, weil er zuhört. Weil er die richtigen Fragen stellt. Weil er den Kunden in der Bedarfsanalyse selbst erkennen lässt, dass es Sinn macht, heute zu kaufen. Ein guter Verkäufer ist nicht deshalb gut, weil er viel über sein Produkt weiß. Er ist deshalb gut, weil er viel über Menschen weiß. Wie man sie abholt. Wie man sie führt. Wie man sie motiviert. Ein Masterseller ist gleichzeitig Freund, Leader, Coach und Lehrer – ein anspruchsvoller, großartiger Beruf. Rein ins Handeln: Warum B-Werter beim Top-Verkäufer werden scheitern Auf Mikes Seminaren gibt es zwei Typen von Teilnehmern: B-Werter und Fair-Werter. Der B-Werter entscheidet schon vor dem ersten Tag, dass das Ganze nichts bringt. Der Fair-Werter sagt: „Ich habe Geld und Zeit investiert – ich gehe jetzt voll rein und probiere alles aus. Danach bewerte ich, ob es mir etwas gebracht hat." Stell dir immer diese Frage: Bist du hier, um deinen Status quo zu verteidigen? Oder bist du hier, um etwas zu verändern? Erfolgreiche Menschen sind immer bereit, Grenzen zu überschreiten und aus der Komfortzone herauszutreten. Persönliche Weiterentwicklung passiert nur dort – nie innerhalb dessen, was du schon kennst. Quick Takeaways: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick Life is a Sales Talk: Verkaufen ist die Nummer-1-Fähigkeit für Erfolg – in jedem Lebensbereich. Vom Berater zum Verkäufer: Beraten allein reicht nicht – ein guter Verkäufer kann beides. Skript ist kein Korsett: Es gibt dir Sicherheit und macht dich erst richtig frei. Improvisieren kommt zum Schluss: Erst das Instrument beherrschen, dann frei spielen. Visualisierung wirkt: Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Vorstellung. Einstellung = Ausstrahlung: Dein Kunde spiegelt dich eins zu eins. Fragen schlagen Reden: Spitzenverkäufer hören zu und führen mit Fragen. Fazit: Dein Weg zum Masterseller beginnt heute Verkaufen ist kein Talent, mit dem man geboren wird. Verkaufen ist ein Handwerk. Mike Dierssen hat in 46 Jahren Vertriebspraxis bewiesen, dass sein System in jeder Branche funktioniert – im Fitnessbereich, im B2B, in der Finanzdienstleistung, in der Telekommunikation. Wenn du Verkaufen lernen B2B nicht als Floskel verstehst, sondern als Reise an dir selbst, wirst du in den kommenden Monaten Ergebnisse sehen, die du heute noch nicht für möglich hältst. Du musst dafür nur bereit sein, an deinem Skript zu arbeiten. An deiner Einstellung. An deinen Gedanken. An deiner Choreografie. Außerdem musst du bereit sein, den Weg vom Berater zum echten Masterseller zu gehen. Mikes neues Buch „Die Gesetze der Masterseller" ist dafür die perfekte Grundlage – ein Arbeitsbuch mit 12 Gesetzen und jeweils fünf konkreten Handlungsaufforderungen, mit denen du sofort starten kannst. Willst du jetzt den nächsten Schritt in deinem Vertrieb gehen und brauchst Unterstützung dabei, dein Team und deine Prozesse auf ein neues Level zu heben, dann lass uns sprechen. In einem kostenfreien Strategiegespräch finden wir gemeinsam heraus, wo dein größter Hebel liegt. Sichere dir hier dein Strategiegespräch mit mir – und mach was draus. FAQ: Häufige Fragen rund um Verkaufen lernen B2B Was ist der größte Unterschied zwischen einem Top-Verkäufer und einem durchschnittlichen Verkäufer? Ein Top-Verkäufer – oder Masterseller – ist ein trainierter Profi. Er hat ein Skript, eine Choreografie und eine klare Strategie für jede Phase des Verkaufsgesprächs. Durchschnittliche Verkäufer gehen unvorbereitet in Gespräche und hoffen, dass es schon irgendwie läuft. Der Unterschied zeigt sich sofort in Sicherheit, Ausstrahlung und Abschlussquote. Macht mich ein Skript im Verkaufsgespräch unauthentisch? Nein – das ist einer der größten Mythen im Verkauf. Ein Skript gibt dir Sicherheit und sorgt dafür, dass deine Energie ruhiger fließt. Erst wenn du dein System zu 100 Prozent beherrschst, kannst du frei improvisieren – genau wie ein Musiker, der erst sein Instrument beherrschen muss, bevor er improvisieren kann. Wie kann ich beim B2B Verkauf lernen schnell bessere Ergebnisse erzielen? Arbeite gleichzeitig an drei Ebenen: an deinem Mindset (Visualisierung, Einstellung, Ausstrahlung), an deinem System (Skript, Bedarfsanalyse, Einwandbehandlung) und an deiner Fragetechnik (mehr zuhören, bessere Fragen stellen). Wer im B2B Vertrieb lernen will, braucht alle drei Bausteine – nicht nur einen. Warum ist Zuhören wichtiger als Reden? Weil der Kunde im Gespräch selbst erkennen soll, dass deine Lösung Sinn macht. Das schaffst du nicht, indem du redest, sondern indem du die richtigen Fragen stellst. Ein Spitzenverkäufer ist deshalb so erfolgreich, weil er mehr zuhört als spricht – und so eine echte Beziehung zum Kunden aufbaut. Wie werde ich vom Berater zum echten Masterseller? Der Schritt beginnt im Kopf: Akzeptiere, dass du Verkäufer bist und dass Verkaufen deinem Kunden hilft. Danach arbeitest du an deinem System, deinem Skript und deiner Präsenz. Gutes Verkaufstraining, ein klares Mentoring und die Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen, beschleunigen diesen Weg enorm. Deine Meinung zählt Was ist dein größtes Aha beim Thema Verkaufen? Hast du selbst schon einmal erlebt, dass deine Einstellung ein Kundengespräch komplett gekippt hat – im Guten oder im Schlechten? Schreib mir deine Story, teile die Folge mit jemandem aus deinem Team, der gerade vor einer wichtigen Entscheidung steht, und lass uns die Diskussion weitertreiben. Welches der 12 Gesetze willst du als Erstes in deinem B2B-Alltag umsetzen?
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 248: In dieser Folge widmen wir uns der Königsdisziplin im Vertrieb: der professionellen Einwandbehandlung. Anhand eines Praxisbeispiels – dem Kundenwunsch, Profile ohne vorab unterzeichnete AGB oder Briefings zu erhalten – wird deutlich, warum klassische 08/15-Argumentationen oft scheitern. Der entscheidende Schlüssel liegt im Prinzip ‚Seek to understand first, before to be understood‘. Anstatt in den typischen ‚Ja-Aber-Modus‘ zu verfallen, geht es darum, die Position des Kunden ehrlich zu validieren und seine internen Prozesse als nachvollziehbar anzuerkennen. Durch diesen radikalen Perspektivwechsel und den Verzicht auf platte Sales-Floskeln entsteht eine Gesprächsatmosphäre auf Augenhöhe. Strategische, offene Fragen helfen dabei, herauszufinden, ob die aktuelle Strategie des Kunden wirklich lückenlos zum Erfolg führt oder ob es Optimierungsbedarf gibt, den nur ein spezialisierter Berater decken kann. Diese Episode zeigt auf, wie man sich vom reinen Bittsteller zum souveränen Partner entwickelt, der Einwände nicht nur ‚behandelt‘, sondern als wertvolle Information für den weiteren Verkaufsprozess nutzt. Wer sein vertriebliches Handwerk weiter verfeinern oder den Wechsel zum Retainer-Modell forcieren möchte, meldet sich doch gerne bei mir ;-)
Wer lacht verkauft! Dein Sales Podcast für mehr Spaß im Verkauf.
„Du stellst Fragen – oder du machst Umsatz. Beides gleichzeitig schaffen die wenigsten.“ In dieser Folge wird's unangenehm ehrlich: Warum hören so viele Verkäufer auf zu verkaufen, nur weil EIN Gespräch mal schief lief? Und wie kann es sein, dass ein einziger Satz plötzlich Abschlüsse bringt, die vorher nie passiert sind? Stefan und Alex nehmen dich mit in echte Verkaufssituationen – vom Hotel-Check-in bis zum Telekom-Shop – und zeigen dir, warum nicht dein Produkt entscheidet, sondern deine Fragen. „In der Bedarfsanalyse sammelst du das Futter für den Abschluss.“ – und genau hier liegt der Unterschied zwischen Durchschnitt und richtig gut. Wenn du verstehen willst, warum gute Fragen mehr Umsatz machen als jedes Argument, dann hör dir diese Folge an.
In dieser dritten Folge zum Thema Assistenz- und Therapiehunde spricht Thomas Schnura mit Carina Stanek über die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines Assistenzhundes für Menschen mit chronischen Erkrankungen - insbesondere im psychischen Bereich. Carina erklärt den Unterschied zwischen Therapiehunden (die bei Fachpersonen leben) und Assistenzhunden (die bei der betroffenen Person zu Hause leben), beschreibt die rechtlichen Grundlagen der Assistenzhundeverordnung seit 2023 und zeigt auf, welche Anforderungen erfüllt sein müssen: eine Facharzt-Bescheinigung über chronische Erkrankung und Mehrwert durch den Hund. Die Ausbildung ist umfangreich und kostet zwischen 20.000 und 25.000 Euro - von der Basisausbildung im ersten Lebensjahr über die Gesundheitsuntersuchung und Eignungsprüfung ab 15 Monaten bis zur individuellen Assistenzhunde-Ausbildung. Thomas und Carina sprechen auch über Finanzierungsmöglichkeiten (Eingliederungshilfe, Stiftungen, Spendenaufrufe, Krankenkassen), über Stolperfallen wie die Verantwortung für ein Lebewesen, die Herausforderungen im ersten Jahr und den sekundären Krankheitsgewinn. Besonders wichtig: die Rolle von Therapeut:innen und Heilpraktiker:innen bei der Bedarfsanalyse und Weitervermittlung an spezialisierte Assistenzhundeschulen. Carina berichtet von einer berührenden Erfolgsgeschichte einer jungen Frau mit dissoziativer Identitätsstörung, die durch ihren Assistenzhund nicht nur wieder am Leben teilhaben, sondern sogar selbst in die Assistenzhunde-Vorbereitung einsteigen konnte.PSYCHO, LOGISCH! Der Podcast des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater. In unseren Folgen erwarten Sie spannende Interviews, Fachgespräche und jede Menge Wissen rund um Psychologie und Psychotherapie. Mit dem 14-tägigen Rhythmus der Veröffentlichung neuer Ausgaben haben wir die Möglichkeit, auf brandaktuelle Themen einzugehen. Wir freuen uns auf zahlreiche VFP-Mitglieder und Gäste, die ihr Wissen mit uns teilen. Jetzt reinhören!Links:https://www.hum-ani.de/HP Praxis: www.leben-erleben.euVFP - Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.WebseiteInfos zum PodcastMitglied werdenFacebookYouTubeKontakt:Tel: 05021-8650320Mail: service@vfp.dePostadresse:Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 1431582 Nienburg/Weser
Herzlich willkommen zur neuen Folge des Makler und Vermittler Podcasts! In dieser Episode nehmen euch Nicolas Vogt und Torsten Jasper mit ins digitale Studio und plaudern aus dem Alltag eines Versicherungsmaklers von Nord und Süd der Republik, aber immer mit dem gemeinsamen Ziel, spannende und authentische Geschichten aus ihrem Berufsleben zu teilen. Im Fokus stehen dieses Mal die Themen Arbeitszeiten in der Branche, innere Haltung gegenüber Kunden, digitale Terminbuchung und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben sowohl im Kontakt mit Kunden als auch im Austausch mit Kollegen. Dabei diskutieren sie, ob die Zukunft der Versicherungsberatung wirklich nur digital sein wird und wie wichtig individuelle Beratung und persönliches Netzwerk bleiben. Zudem geht es um spannende Fälle aus der Branche, wie beispielsweise den Streitfall um Verona Poth und die Relevanz von Beratungsdokumentation und warum manchmal ein Blatt Papier entscheidender sein kann als jeder digitale Prozess. Wie immer erwarten euch ehrliche Einblicke, praxisnahe Tipps und der Aufruf zur Vernetzung: Dokumentiert, tauscht euch aus und nutzt die Möglichkeiten, die das Netzwerk euch bietet. Also: reinhören, inspirieren lassen und erfahren, warum „Work smart, not hard“ vielleicht der beste Weg im Vermittleralltag ist!
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hallo und herzlich willkommen! Hier ist Christopher Funk. Das Thema Sprachen lernen mit KI beschäftigt derzeit viele von uns im Vertrieb sehr intensiv. Denn wir leben in einer Zeit, in der Technologie fast alles möglich macht. Deshalb stellst du dir vielleicht die berechtigte Frage: Müssen wir überhaupt noch mühsam Vokabeln pauken? Schließlich gibt es Apps, die Texte in Sekunden übersetzen, und kleine Gadgets, die fast in Echtzeit dolmetschen. Doch bedeutet das automatisch, dass klassische Sprachschulen überflüssig sind? Oder ist Sprachen lernen mit KI vielleicht nur ein Teil der Lösung? Genau darüber habe ich ausführlich mit Teila Klemp gesprochen. Sie ist Head of Marketing bei Berlitz, einer Traditionsmarke, die seit vielen Jahren am Markt ist. Allerdings befindet sich das Unternehmen gerade in einem spannenden Wandel hin zu einer modernen Bildungsplattform. Ihre Antworten auf die Frage "Mensch oder Maschine?" sind überraschend und für deinen B2B-Vertrieb extrem wichtig. Warum Sprachen lernen mit KI allein im B2B nicht reicht Wenn Teila erzählt, dass sie bei Berlitz arbeitet, wird sie oft gefragt: "Braucht man das heute noch? Ich habe doch mein Smartphone." Ihre Antwort ist jedoch ganz klar: Ja, unbedingt. Denn Sprache ist weit mehr als nur die reine Übersetzung von Wörtern. Vielmehr transportiert Sprache auch Bedeutung, Beziehungen, feine Nuancen sowie Vertrauen und Respekt. Zwar kann eine KI Informationen schnell übersetzen, aber sie kann bisher keine echte menschliche Verbindung aufbauen. Gerade im Vertrieb wissen wir genau: Geschäfte werden immer noch zwischen Menschen gemacht. Wenn du also deine Kommunikation nur auf den Austausch von Daten reduzierst, verlierst du die wichtige Beziehungsebene. Dennoch solltest du die Technik nicht ignorieren, sondern sie klug für dich nutzen. Wie Sprachen lernen mit KI deine Effizienz steigert Berlitz verschließt sich der Technologie keineswegs. Im Gegenteil: Das Unternehmen nutzt Sprachen lernen mit KI als massiven Beschleuniger für deinen Lernerfolg. Die Daten sprechen hier nämlich eine deutliche Sprache. Wer sein klassisches Training mit digitalen KI-Lösungen kombiniert, lernt im Schnitt 40 Prozent schneller. Doch warum ist diese Kombination eigentlich so effektiv? Einerseits erkennt die KI in Echtzeit deinen aktuellen Wissensstand. Sie sieht sofort, wo Fehler passieren, und passt dein Training direkt an. Andererseits kannst du so ohne Hemmungen üben. Denn ein KI-Avatar verurteilt niemanden, auch wenn du eine Vokabel zum fünften Mal falsch aussprichst. Das gibt dir Sicherheit und ein hohes Tempo. Schließlich bleibt der echte Trainer für deine Motivation, die Empathie und den kulturellen Kontext zuständig. Augmented Intelligence als dein neues Vertriebs-Werkzeug Ein weiterer Begriff, den wir im Gespräch vertieft haben, ist Augmented Intelligence. Viele Menschen haben Sorge, dass KI sie komplett ersetzt. Aber die Realität in deinem Arbeitsalltag sieht anders aus: KI übernimmt vor allem die lästige Fleißarbeit. Wenn du heute beispielsweise eine komplexe Excel-Tabelle brauchst, lässt du dir die Formel einfach von einer KI schreiben. Du musst die Formel also nicht mehr auswendig können, sondern nur noch verstehen, was du erreichen willst. Das schafft dir wertvollen Freiraum. Genau hier setzt Augmented Intelligence an. Es bedeutet, dass du deine menschlichen Fähigkeiten stärkst, weil die KI dir den Rücken freihält. Im Kontext von Sprachen lernen mit KI heißt das konkret: Die Technologie liefert dir das Vokabular und die Grammatik. Du nutzt diese Basis anschließend, um komplexe Verhandlungen zu führen, Konflikte zu lösen oder dein Team souverän zu leiten. Somit ergänzen sich beide Welten perfekt. Business Englisch lernen und interkulturelle Kompetenz stärken Hier wird es für dich als Vertriebler oder Führungskraft besonders interessant. Neben der reinen Sprache ist nämlich die interkulturelle Kompetenz ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor. Stell dir folgendes Beispiel aus der Praxis vor: Du verhandelst mit einem potenziellen Geschäftspartner in Asien. Dein Gegenüber nickt freundlich und lächelt dich an. Daraufhin interpretierst du das als Zustimmung und denkst, der Deal steht. Doch kulturell betrachtet war das Nicken vielleicht nur ein Zeichen von Höflichkeit, keinesfalls aber ein klares "Ja" zum Vertrag. Wer hier zu direkt auftritt, kann ungewollt das Geschäft ruinieren. Interkulturelle Kompetenz ist also kein weicher Faktor für die Wohlfühlatmosphäre. Vielmehr ist es ein hartes Business Asset. Es entscheidet oft über Missverständnisse, Reibungsverluste und am Ende über deinen Abschluss. Return on Learning: Warum sich deine Investitionen lohnen Früher wurde Weiterbildung oft nur als netter Vorteil für Mitarbeiter gesehen – also als reines "nice to have". Heute hingegen, wo Budgets strenger geprüft werden, zählt vor allem der Return on Learning. Unternehmen investieren gezielt in Sprachtraining für Unternehmen, weil es sich unter dem Strich rechnet. Erstens sind internationale Fachkräfte durch ein schnelleres Onboarding früher produktiv. Zweitens sorgen weniger Missverständnisse in Produktion und Logistik dafür, dass weniger Fehler passieren und Kosten gespart werden. Drittens stärkt eine kultursensible Kommunikation dein Kundenerlebnis und die langfristige Bindung. Deshalb sitzen heute oft auch Finanz- oder Operations-Manager mit am Tisch, wenn über Trainingsbudgets entschieden wird. Denn Sprache und Kultur sind ein fester Teil deiner Wertschöpfungskette. Fazit: Die Mischung macht deinen Vertrieb erfolgreich Mein Fazit aus dem Gespräch mit Teila Klemp ist eindeutig: Die Diskussion "Mensch gegen Maschine" führt in die Irre. Die Zukunft gehört vielmehr der intelligenten Verbindung aus beidem. Wenn du administrative Aufgaben an die KI abgibst, bleibt für dich das, was du am besten kannst: Empathie zeigen, echte Beziehungen aufbauen und kreativ Probleme lösen. Wer Sprachen lernen mit KI also als starkes Werkzeug begreift und gleichzeitig in seine sozialen Kompetenzen investiert, sichert sich den entscheidenden Vorteil im Wettbewerb. Nutze die Technik, aber vergiss nie den Menschen dahinter. Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick KI als Turbo: Die Kombination aus KI-Tools und menschlichem Training steigert deine Lerngeschwindigkeit um bis zu 40%. Mehr als Worte: Sprache transportiert Vertrauen und Beziehung – das kann reine Übersetzungssoftware bisher nicht leisten. Augmented Intelligence: Nutze KI für die Basisarbeit, damit du dich auf komplexe zwischenmenschliche Aufgaben fokussieren kannst. Kultur entscheidet Deals: Interkulturelle Kompetenz verhindert teure Missverständnisse in deinem internationalen Geschäft. Return on Learning: Weiterbildung ist eine Investition mit messbarem Erfolg durch weniger Fehler und höhere Produktivität. Wie handhabst du das in deinem Unternehmen? Nutzt du schon digitale Tools zur Weiterbildung oder setzt du noch auf klassische Methoden? Vernetze dich gerne mit mir auf LinkedIn und lass uns darüber diskutieren!
Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar". Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche, bessere Pipeline, bessere Abschlussquote. Warum „erfahren & nett" im Vertrieb nicht reicht Erfahrung ist Wiederholung – nicht automatisch Verbesserung Ich sehe das ständig: Jemand ist seit zehn Jahren im Vertrieb, war auf Messen, hat tausend Telefonate geführt, kennt jedes Produktdetail. Und trotzdem laufen die Gespräche immer gleich ab: viel erzählen, wenig fragen, am Ende „Schicken Sie mal Unterlagen". Das ist nicht böse gemeint. Das ist menschlich. Das Problem: Wiederholung ohne Standard ist wie Fitnessstudio ohne Trainingsplan. Du bist oft da – aber du wirst nicht zwingend stärker. Ein Vertriebstraining, das wirkt, macht aus „viel gemacht" ein „gezielt verbessert". Ohne Feedback bleibt alles Bauchgefühl Die meisten Verkäufer bekommen Feedback zu spät oder gar nicht. Wenn der Deal verloren ist, ist es zu spät. Wenn der Deal gewonnen ist, weiß keiner, warum. Also bleibt alles im Nebel. Genau da setzt gutes Vertriebstraining an: Es macht Verhalten beobachtbar und damit trainierbar. Vertriebstraining vs. Vertriebsschulung: der praktische Unterschied Was Teams wirklich einkaufen (und was sie brauchen) Viele nennen alles „Vertriebsschulung". Häufig ist das dann Wissensvermittlung: Produkt, Markt, Argumente, vielleicht ein bisschen Einwandbehandlung. Das ist nicht falsch – aber es ist oft nicht der Engpass. Der Engpass ist fast immer Verhalten im Gespräch: Fragetechnik, aktives Zuhören, Struktur, nächste Schritte, Commitment. Das ist Vertriebstraining: üben, wiederholen, Feedback, nochmal üben. Welche Formate wann funktionieren (Inhouse/Online/Hybrid) Inhouse-Vertriebstraining: wenn du ein gemeinsames Spielsystem willst (gleiche Sprache, gleiche Standards). Online-Vertriebstraining: wenn du häufiger in kleineren Dosen üben willst (Micro-Drills, Call-Reviews). Hybrid: wenn du Kick-off + Transfer-Begleitung kombinieren willst. Das ist oft der Sweet Spot. Die 4 Kompetenzstufen im Vertrieb (und warum sie alles erklären) Ein unterschätzter Grund, warum Vertriebstraining scheitert: Viele sind in einer Stufe unterwegs, in der sie nicht mal merken, dass sie etwas nicht merken. Klingt hart? Ist aber der Alltag. 1) Unbewusste Inkompetenz „Ich mache das doch schon immer so." Hier fehlt die Einsicht, dass etwas besser gehen könnte. Typisch: Monolog statt Diagnose, Angebot statt Problemverständnis. 2) Bewusste Inkompetenz Jetzt dämmert's: „Okay, ich verliere Deals – aber ich weiß nicht genau, woran's liegt." Das ist ein guter Moment. Denn ab hier kannst du trainieren. 3) Bewusste Kompetenz Du kannst es – aber noch nicht automatisch. Du denkst aktiv mit: Fragenkatalog, Gesprächsstruktur, nächste Schritte. Das ist anstrengend, aber es funktioniert. 4) Unbewusste Kompetenz (Coach-Falle) Top-Verkäufer können oft großartig verkaufen – aber schlecht erklären, wie. „Mach's halt so wie ich" ist kein Coaching. Genau deshalb braucht ein Vertriebstraining Standards und eine gemeinsame Sprache. Der fehlende Hebel: Standards, die messbar sind Standard = beobachtbares Verhalten, nicht „Gefühl" Wenn du dein Team fragst: „Wie gut sind wir in Kundengesprächen?" bekommst du Antworten von 3 bis 9 – und alle meinen etwas anderes. Ein wirksames Vertriebstraining definiert Standards so, dass jeder dasselbe sieht. Beispiel-Standard: Gesprächsführung & Bedarf Ein klassischer Gesprächsstandard umfasst z. B. Kontaktphase, Bedarfsanalyse, Fragetechnik, aktives Zuhören, Angebotsphase, Einwandbehandlung und Abschluss. Genau solche Bausteine findest du auch in strukturierten Programmen (z. B. Bedarfsermittlung, Fragetechnik, aktives Zuhören, Einwandbehandlung, Abschluss). Das ist keine Magie – das ist Handwerk. Mini-Scorecard für Termine (10 Punkte) Agenda gesetzt (Ziel & Ablauf in 60 Sekunden)? Problem sauber verstanden (Ist-Zustand)? Impact herausgearbeitet (Warum jetzt?) Entscheiderbild klar (Wer, wie, wann)? Budget/Business Case adressiert? Fragenanteil höher als Redeanteil? Einwände geklärt statt wegargumentiert? Nächster Schritt mit Datum vereinbart? Commitment (wer macht was bis wann)? Dokumentation im CRM innerhalb von 24h? Das ist die Basis, auf der Vertriebstraining plötzlich objektiv wird. Und fair. Weil nicht mehr der Lauteste gewinnt, sondern der, der Standards erfüllt. Anleitung: So setzt du ein Vertriebstraining auf, das wirkt Diese Anleitung zeigt dir, wie du ein Vertriebstraining so aufsetzt, dass es nicht als „Event" verpufft, sondern als Routine im Alltag ankommt. 1) Ziel & Messgröße festlegen Definiere 1–2 Outcomes (z. B. höhere Gesprächsqualität, mehr qualifizierte Termine, bessere Next-Steps). Ohne Messgröße wird Vertriebstraining zur Meinungsrunde. 2) Diagnose vor Inhalt Höre 10 Calls, schaue 5 Angebote an, prüfe 20 CRM-Einträge. Finde das echte Leck: Bedarf, Einwände, Pricing, Next Steps? 3) Standards definieren Lege fest, wie „gut" aussieht (Scorecard, Leitfaden, Beispiele). Standards machen Verhalten trainierbar. 4) In Drills trainieren (nicht in Folien) Kurze Übungseinheiten: Einwand-Drill, Frage-Drill, Closing-Drill. Wiederholen. Feedback. Wiederholen. 5) Coaching-Routine einbauen Wöchentlich 1:1 (20–30 Min): Call-Review, Deal-Review, Skill-Fokus. Coaching ist der Transfer-Motor. 6) Erfolg sichtbar machen Tracke 2–3 Kennzahlen (z. B. Next-Step-Rate, SQL-Rate, Win-Rate in Zielsegmenten). Vertriebstraining muss Resultate zeigen. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst: Vertriebstraining ist kein Termin im Kalender. Es ist eine Gewohnheit im Team. Methoden, die wirklich Transfer bringen Rollenspiel – aber richtig Rollenspiele scheitern nicht am Rollenspiel. Sie scheitern an fehlenden Standards. Wenn niemand weiß, worauf bewertet wird, bleibt es Theater. Mit Scorecard wird es Training. Call-Reviews & Shadowing Das ist Gold. Nicht zur Bloßstellung, sondern zur Lernkurve. Du nimmst 10 Minuten aus einem Call, analysierst: Wo war die Diagnose stark? Wo wurde argumentiert statt gefragt? Danach ein konkreter Drill. Das ist Vertriebstraining im echten Leben. Micro-Drills (10 Minuten) Einwand-Drill: „Zu teuer" in 5 Varianten – jeweils mit Rückfrage statt Gegenargument. Frage-Drill: 10 Diagnosefragen, die auf Outcome und Impact zielen. Next-Step-Drill: Termin endet erst, wenn Datum + Aufgabe + Commitment stehen. Hier steckt die Logik drin, die auch Forschung zu Expertentum stützt: gezielte Übung an Teilaufgaben, mit Feedback, und wiederholter Ausführung. Genau das fehlt vielen „Seminar-only"-Ansätzen. Leadgeneration & Neukundengewinnung: Skills sind der Engpass Warum Leadgeneration ohne Vertriebstraining teuer wird Leadgeneration bringt Kontakte. Punkt. Ob daraus Pipeline wird, entscheidet der Vertrieb. Wenn dein Team aber im Erstgespräch keinen Bedarf herausarbeitet und keinen nächsten Schritt führt, dann wird Leadgeneration zur teuren Beschäftigungstherapie. Neukundengewinnung braucht Prozess + Gesprächsqualität Neukundengewinnung ist nicht „mehr machen", sondern „richtig machen": Zielgruppe, Erstkontakt, Qualifizierung, Abschluss. Und genau in der Qualifizierung trennt sich Spreu vom Weizen. Ohne Vertriebstraining für Quali-Gespräche landen zu viele falsche Deals in der Pipeline – und verstopfen alles. Die Übergabe (Marketing ↔ Sales) als versteckter Hebel Wenn Marketing MQLs liefert und Sales SQLs braucht, ist die Brücke das Gespräch: Fragen, Diagnose, Priorisierung. Hier lohnt sich ein eigenes Vertriebstraining nur für Lead-Qualifizierung (erste 15 Minuten, perfekte Fragen, klare Next Steps). Erfolg messen: Kirkpatrick fürs Vertriebstraining Vier Ebenen, die dir peinliche „Hat's gefallen?"-Fragebögen ersparen 1) Reaktion: War es hilfreich? 2) Lernen: Können sie die Skill-Bausteine? 3) Verhalten: Tun sie's im Alltag (Calls, Termine, CRM)? 4) Ergebnisse: Hat sich Pipeline/Win-Rate/Marge verändert? KPI-Set (einfach starten) Next-Step-Rate nach Erstgespräch SQL-Rate (Quali → echte Chance) Win-Rate in Zielsegmenten Sales Cycle (Zeit bis Abschluss) Discount-Rate (Preisdisziplin) Wichtig: Miss wenig, aber konsequent. Dann wird Vertriebstraining vom „nice to have" zum Wachstumshebel. Quick Takeaways Vertriebstraining ist Verhaltens-Training, nicht Wissens-Sammlung. Erfahrung ohne Feedback ist nur Wiederholung. Standards machen Leistung messbar – und Training fair. Micro-Drills + Call-Reviews schlagen „Tagesseminar" fast immer. Leadgeneration scheitert selten am Marketing – oft an Quali-Skills. Ohne Messung kein Momentum: nutze einfache KPIs. Fazit: Dein nächstes Vertriebstraining entscheidet sich im Alltag Wenn du willst, dass Vertriebstraining wirklich Umsatz bewegt, dann hör auf, Events zu kaufen. Bau ein System: Diagnose, Standards, Drills, Coaching, Messung. Dann entsteht echte Kompetenz – und zwar teamweit, nicht nur bei den Naturtalenten. Und ja: Nett sein ist gut. Aber im B2B-Vertrieb gewinnt nicht „nett". Es gewinnt Klarheit. Führung im Gespräch. Und die Fähigkeit, Entscheidungen zu ermöglichen. Genau das trainieren wir.
Der mittelmäßige, behäbige Vertriebler stirbt endlich aus. Mit KI-Agenten im B2B-Vertrieb fallen in 5 Jahren 38% der Vertriebsjobs weg.Mit Prof. Dr. Johannes Habel sprach ich im KOBcast über den Einsatz von KI-Agenten im Vertrieb.Hier ein paar Erkenntnisse als Spoiler aus seiner aktuellen Studie "AI agents, agentic AI, and the future of sales":1) In fünf Jahren werden 38% (!) der Vertriebsjobs wegfallen.2) Die Vertriebsrollen, die bleiben, werden mehr und bessere Fähigkeiten erfordern, z.B. in den Vertriebsprozessstufen, in denen die KI dem Menschen nicht das Wasser reichen kann (Bedarfsanalyse, Angebotspräsentation, Verhandlung).3) Vertriebstrainings können in Verbindung mit KI-Trainern und virtuellen Rollenspielen bei Vertrieblern bis zu 30%ige Verbesserung der Vertriebsergebnisse bringen.Diese Fähigkeiten müssen jetzt und in der Zukunft noch viel besser sitzen:Handling anspruchsvoller Projekte mit mehreren Entscheidern auf Kundenseitetiefe BedarfsanalysenAngebotspräsentationen, die den entscheidenden Unterschied im Buying Center machenEntscheider auf allen für den Kunden relevanten Kommunikationskanälen überzeugenOrchestrieren verschiedener KI-AssistentenWenn man die Tools smart nutzt, dann werden "richtige" Vertriebler aufblühen: Nervige Aufgaben werden durch die KI ersetzt. Anspruchsvolle Projekte mit interessanten Kunden an Land ziehen: Darauf wird sich der Job weiter konzentrieren.Hier ist noch mehr geiler Stoff: wer einen Prompt sehen möchte für Vertriebschefs oder Vertriebler bezüglich erster Schritte, wie ihr nun vorgehen könnt: schreibt uns per E-Mail an ak@koberaktiviert.de oder ihr haut mich per LinkedIn an.Prof Habel:https://www.linkedin.com/in/johanneshabel/https://www.bauer.uh.edu/directory/profile.asp?firstname=johannes&lastname=habel Seine Lieblings-Newsletterliste: • Harvard Business Review(https://hbr.org/)• MIT Sloan Management Review(https://sloanreview.mit.edu/)• California Management Review(https://cmr.berkeley.edu/)• TLDR AI (https://tldr.tech/ai)• 80/20 AI(https://www.8020ai.co/) Falls noch nicht passiert - folgt mir auf LinkedIn:www.linkedin.com/comm/mynetwork/discovery-see-all?usecase=PEOPLE_FOLLOWS&followMember=stephan-kober-mbaBock auf Kobers Brandbrief für den Vertrieb?https://koberaktiviert.de/brandbrief/EuerStephan
Verkaufen an Geschäftskunden - Vertrieb & Verkauf - Mit Stephan Heinrich
Discovery Call oder Bedarfsanalyse – zwei Gespräche mit völlig anderem Zweck. Der Discovery Call prüft Passung und Priorität, die Bedarfsanalyse legt die Details frei und macht Zahlen greifbar. Wer beides vermengt, gerät ins Schwimmen und verliert Tempo. Wir trennen sauber, damit echte Chancen klarer und schneller entstehen. Und ja, wir ertappen uns manchmal dabei, im ersten Termin in den Technikmodus zu kippen, weil es sich sicher anfühlt. Werbeblock: Austausch statt Alleingang. In der Skool-Gruppe 'Vertrieb & Verkauf' teilen wir Praxis, Vorlagen und ehrliches Feedback aus dem B2B-Alltag. Kostenfrei beitreten: https://stephanheinrich.com/skool Im discovery call zählt: 15–30 Minuten, Zweck klären, Passung prüfen, Priorität erkennen, nächster Schritt vereinbaren. Leitfragen für den Discovery Call: Warum jetzt? Wer entscheidet? Welches Problem verursacht heute Messbares (Zeit, Geld, Risiko)? Weiter- oder Ausstiegssignale: klare Dringlichkeit, grober Budgetrahmen, Zugang zu Stakeholdern – oder eben keiner davon. Bedarfsanalyse: strukturiert, länger, oft Workshop-Charakter; Ist-Situation, Sollbild, Hürden, wirtschaftlicher Impact und Kriterien für Entscheidung festhalten. Werkzeugkasten für die Bedarfsanalyse: Prozesslandkarte, Stakeholder-Matrix, Entscheidungslogik, einfache ROI-Skizze, klare Spielregeln für den Entscheidungsprozess. Typische Falle: im Discovery Call beraten; Ergebnis sind kostenlose Tipps ohne Commitment und ein verwaschener nächster Schritt. Übergang gestalten: kurzes Value-Case-Resümee in zwei Sätzen und Einladung zur Bedarfsanalyse mit Agenda, Teilnehmern und Zielbild. Bedarf verstehen: https://stephanheinrich.com/verkaufsgespraech/discovery-call/
Wer lacht verkauft! Dein Sales Podcast für mehr Spaß im Verkauf.
"Verkaufen ist wie Flirten – nur mit mehr Zetteln." In dieser Folge wird's richtig praktisch – kein Gelaber, sondern pure Sales-Essenz. Stefan und Alex packen ihr 5-Phasen-System für erfolgreiche Verkaufsgespräche aus und zeigen: Wer vorbereitet ist, verkauft besser. Punkt. Von der Abschlussorientierten Einstiegsfrage über smarte Bedarfsanalyse bis zur Einwandbehandlung – hier gibt's echte Methoden statt Marketing-Bla. Mit im Gepäck: Klaviermusik vor dem Termin, fake Rolex als Psychotrick, der klügste Kaffeetrick der Welt und ein verdammt gutes Argument, warum zu frühes Erscheinen genauso schlimm ist wie zu spätes. Einfach gesagt: Diese Folge ist Dein Notizbuch fürs nächste Verkaufsgespräch – aber unterhaltsamer.
Wir werden erwachsen! Unser Start-up wächst, die Prozesse verändern sich, und plötzlich sitzen wir nicht mehr am Verhandlungstisch, um zu verkaufen sondern um zu kaufen. In dieser Folge nehmen Jan und Tim euch mit in einen aktuellen Auswahlprozess für neue B2B-Software. Doch statt glatter Pitches und perfekter Bedarfsanalyse erleben wir oft das Gegenteil: Orientierungslosigkeit und verpasste Chancen. Mit der „Brille“ aus 15 Jahren eigener Vertriebserfahrung analysieren wir gnadenlos (aber konstruktiv), was da draußen gerade passiert. Wir sprechen darüber, warum so viele Verkäufer an den einfachsten Erwartungen scheitern und warum „Kundenführung“ oft nur ein Buzzword bleibt. ----------
So, jetzt geht's zum Flughafen. Cooler Nachmittag, viele alte Bekannte, neue Leute – und unfassbar viele KI-Agenten. Alle plötzlich KI-Spezialisten. Vor einem Jahr machten sie etwas völlig anderes. Aber gut, man kann sich ja umpositionieren. Frankfurt: großartiger Ort, abends richtig schöner Ausblick. Und ja – viele erzählen, mit KI laufe alles „von alleine". Wenn es so einfach wäre. Ich arbeite viel mit KI, aber manche, die vor wenigen Wochen noch keinen Plan hatten, wollen jetzt „ultimative" Lösungen verkaufen. Ohne Vertrauen, ohne Bedarfsanalyse. Einige wollten 5K, 10K, einer sogar 80K haben. Bei Nachfrage, wie erfolgreich sie selbst sind: Funkstille. Andere wollten mir „20 Abnehmen" verkaufen, natürlich sofort entscheiden, kein Angebot schicken. Mein „Nein, danke" hat sie beleidigt. Aber: Ultimativ ist nur eines – der Tod. Mehrmals hörte ich: „Du kannst ganz viel Geld machen." – „Kennst du mich überhaupt?" – „Nein, aber jeder kann." Wenn es jeder kann, glaube ich es nicht. Also habe ich mich da rausgezogen. Warum werden Menschen nicht geschult? Warum so viele „Ähm, ähm"-Verkäufer? Jeder weiß: Erst Bedarf klären, dann Angebot. Auf der Messe sprechen mich Opener an, wollen Gespräche aufdrängen. Ich sage klar: Schickt mir eine Mail, zeigt mir Bausteine und Preise. Ich verschwende keine Lebenszeit. Wir haben rund 720.000 Stunden – jede Stunde zählt. Im VIP-Raum wollte einer quatschen. Ich: „Sorry, keine Zeit." Nicht unhöflich, nur ehrlich. Ein wertschätzender Einstieg wäre etwas anderes gewesen. Viele sehen Events wie Jagdgebiete: „Wir sind hier, um Kunden zu schießen." Absurd. Kunden schießt man nicht – sie entwickeln sich von Fremden zu Bekannten, Kunden, Freunden. Andere drücken Prospekte in die Hand. Ich muss gar nichts. Viele sind einfach Zeitdiebe. Es braucht Mut, Nein zu sagen. Die meisten haben diesen Mut nicht. Aber: Du musst nicht Everybody's Darling sein. Der wichtigste Mensch, dessen Liebling du sein musst, bist du selbst. Zeit ist das wertvollste Gut. Manche wollen „quatschen" – ich nicht. Wenn ich quatsche, suche ich mir die Menschen aus. Lebenszeit rinnt durch die Finger. Wichtig ist: Was willst du wirklich im Leben erreichen? Zu Beauty und Wellness: Danke für die vielen Kommentare! Ich liebe es, Menschen Chancen zu geben, sich dort ein Einkommen aufzubauen. Das macht Spaß – im Gegensatz zu sinnlosem Gerede. Einsam sitze ich nie. Ich komme gut mit mir klar. Einsamkeit entsteht, wenn man keine Aufgabe hat. Ich liebe die Zeit mit mir selbst. Fernsehen? Zeitdieb. Jetzt gleich Terminal 1. Ich treffe meinen Freund Oliver Scholl. Er hat mich über meinen Podcast kennengelernt – bald 3000 Folgen. Hat Seminare besucht, VIP-Coaching gemacht, riesige Schritte umgesetzt. Heute fliegen wir in die Wärme. Schreib mal in die Kommentare, wohin du glaubst, dass es geht. Darum geht's im Leben: umsetzen, Vollgas geben, keine Zeit verlieren. Lebenszeit – das Wertvollste. Jetzt einchecken. Alles Liebe, schönen Abend. Tschüßi, Bye Bye! #Lebenszeit #Mindset #NeinSagen #Selbstwert #KI #BusinessRealTalk #VerkaufMitWerten #BeautyUndWellness #Persönlichkeitsentwicklung #Ernstcrameri #OliverScholl Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 6. One Million-Mastermind in Tallinn Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Was muss drin sein, wenn ihr ein Fertighaus plant? In dieser Episode nehmen wir euch mit auf eine Tour durch 17 entscheidende Leistungen, die ein guter Fertighausanbieter unbedingt abdecken sollte – vom ersten Gespräch bis zur Schlüsselübergabe. Ihr erfahrt, worauf es bei der Bedarfsanalyse wirklich ankommt, warum eine Festpreisgarantie bares Geld wert ist und wieso ihr ohne Bodengutachten keine Entscheidung treffen solltet. Wir sprechen über technische Planungen, Baustellenorganisation, Versicherungsschutz und zeigen euch, woran ihr erkennt, ob euer Anbieter wirklich zu euch passt. Diese Folge hilft euch, Klarheit zu gewinnen, Stolperfallen zu vermeiden und gezielt die richtigen Fragen zu stellen – damit euer Hausbau sicher, transparent und sorgenfrei abläuft. Wenn ihr euch fragt, was euer Anbieter leisten sollte – und was vielleicht zu kurz kommt – dann ist diese Episode genau das Richtige für euch. Hört unbedingt rein, bevor ihr einen Vertrag unterschreibt. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!
Ja, Hallöchen, wunderschönen guten Abend. Heute ganz, ganz hohen Besuch bekommen – mega, mega cool: mein lieber Topkunde, VIP-Kunde und mittlerweile auch Freund Oliver Scholl. Oliver, warum bist du heute gekommen? Hallo lieber Ernst, danke dir nochmal, dass du dir heute Abend Zeit genommen hast. Ich bin gekommen, um dich wiederzusehen. Und weil ich hier in der Gegend ein dreitägiges Stiftungsseminar habe. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, dich zu besuchen, wenn ich schon in der Nähe bin. Es ist mir wichtig, den Abend mit dir zu genießen. Wow, das hast du sehr schön gesagt. Oliver gehört zu den Kunden, die ständig an sich arbeiten, Fort- und Weiterbildungen machen und Gas geben. Er ist ein Spezialist für: Immobilienfinanzierung ab 100.000 € Photovoltaikfinanzierung ab 100.000 € Steuerlast Das heißt: Von der Hundehütte bis zur Villa – alles ist möglich. PV-Anlagen lohnen sich, weil man Teil der Energiewende wird, eigene Stromerzeugung hat und durch den Investitionsabzugsbetrag Steuern zurückbekommt. Ich biete ein Sorglos-Paket mit Finanzierung, PV-Anlage und Konzept – ohne eigenes Geld, durch staatliche Förderung. Alle gewinnen: Der Kunde, der Staat und wir alle. Denn ohne Strom geht nichts mehr. Du hast dir ein riesiges Netzwerk aufgebaut. Wie viele Banken hast du? Über 500 Banken. Die Plattform ist das Werkzeug – entscheidend ist die Erfahrung im Umgang mit den Banken. Jede Finanzierung ist individuell. Viele machen es heute übers Internet. Aber was ist die Gefahr dabei? Du bekommst oft Standardlösungen von der Stange. Bei uns im Team – wir sind fünf Personen – haben wir über 60 Jahre Erfahrung. Ich selbst habe über 12.000 Finanzierungen gemacht. Wir kennen die Tricks, Förderungen und Kombinationsmöglichkeiten. Das Internet kann dich informieren, aber du brauchst einen echten Experten, um die beste Lösung zu finden. Ich habe eine ProvenExpert-Seite mit über 100 Bewertungen – viele Kunden schreiben eine halbe Seite, weil sie wirklich begeistert sind. Das zeigt: Das ist nicht nur Gerede – das ist gelebte Erfahrung. Mein Herzstück ist die Bedarfsanalyse. Was will der Kunde wirklich? Was braucht er nicht? Was sind seine Prioritäten? Daraus ergibt sich ein individuelles Konzept. Jedes Finanzierungsgespräch ist Persönlichkeitsentwicklung. Es rüttelt oft wach, zeigt neue Möglichkeiten und führt zu echten Fortschritten. Wenn du heute eine Finanzierung brauchst – hol dir eine zweite Meinung, auch wenn du schon bei deiner Hausbank warst. Ich kenne viele Kunden, die sind total begeistert, weil sie mit mir bessere Konditionen, andere Förderprogramme und individuellere Lösungen bekommen haben. Bei normalen Banken hast du eine Bank, ein Produkt. Ich habe Zugriff auf viele – aber entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Qualität der Banken und Banker. Wie hast du mich kennengelernt, Oliver? Ich bin seit drei Jahren selbstständig. Vorher habe ich mich jahrelang mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich Podcasts gehört – auch deine, Ernst. Dann war ich bei einem Seminar in Schweinfurt. Du standst ganz locker am Ausgang. Ich sagte: „Ich kenne Sie ja – aber ich kenne Sie nicht.“ Dann hast du mich eingeladen. Ich meinte: „Ich habe nächste Woche keine Zeit.“ Du hast gesagt: „Das sagen sie alle.“ Und dann kam dein Spruch: „Erfolgreiche sehen sich wieder.“ Und so begann unser gemeinsamer Weg. #Immobilienfinanzierung #Photovoltaik #Finanzberatung #Energiewende #SteuernSparen #Investitionsabzugsbetrag #Finanzierung #TopExperte #Coaching #Netzwerk #Erfolg #Persönlichkeitsentwicklung #SorglosPaket #ProvenExpert #OliverScholl #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 2. One Million-Mastermind auf dem Flussschiff Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen“ im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Hallöchen – heutiger Podcast: „Junger Autoverkäufer – null Ahnung“. Ich war wirklich erstaunt über das, was ich gerade erlebt habe. Die Dame sagt: „Kannst du dich mal drum kümmern?“ Ich dachte: Um mich? Okay. Ich frage also weiter: „Sind Sie Autoverkäuferin?“ – „Nein, ich bin Lehrling.“ „Aber Sie sind zuständig für den Verkauf?“ – „Ja.“ Alles klar. Ich sage, was ich mir vorstelle – und dann kommt es: „Oh, das weiß ich nicht.“ Noch öfter: „Da müssen wir den Kollegen fragen.“ Immer wieder: „Weiß ich nicht.“ Sein Hauptsatz war: „Oh, das weiß ich nicht.“ Ich frage: „Wie viel PS hat das Auto?“ Antwort: „Weiß ich nicht.“ Ich sage: „Hier steht es doch.“ „Ah, ja, dann nehmen wir mal den Zettel raus...“ Warum soll ich das selber lesen? Ich bin doch nicht der Verkäufer. Ich erwarte Kompetenz, Beratung, Fachwissen. Mein Fazit: Der junge Mann ist entweder erst seit zwei, drei Tagen da – oder komplett überfordert. Aber dann sagt er: „Ich bin schon seit einem Jahr dabei.“ Ich: „Haben Sie keine Schulung gehabt?“ „Doch, doch… aber da muss man so viel wissen.“ Toll. Und da sind wir beim Punkt: Das wird nichts. Wieder jemand, der in der Opferrolle lebt. Der sagt: „Ich hab immer Pech“, „Ich muss schuften“, „Alles zu viel“. Warum nicht einfach mal die Extra-Meile gehen? Wenn du Autoverkäufer bist, musst du Bescheid wissen. Du brauchst keinen Seniorverkäufer, wenn du selbst Verantwortung übernimmst. Ich frage: „Gibt's das auch mit Allrad?“ „Weiß ich nicht.“ „Was kostet der bei 25.000 km im Jahr?“ „Weiß ich nicht.“ „Wie lange kann man leasen?“ „Weiß ich nicht.“ Was hinterlässt das für einen Eindruck? Bitte: Erzähl niemals den Kunden „Ich weiß es nicht“, wenn du nicht willst, dass du einen Stempel auf der Stirn hast – und zwar keinen netten. Dann kommen die Kritiker: „Gib dem Jungen eine Chance“, „Nicht alle sind wie du“, „Deine Ansprüche sind zu hoch“… Blabla. Weißt du was? Ich habe keine Lust mehr auf diese Ausreden. Ich möchte nur mit Menschen zu tun haben, die Gas geben wollen. Menschen, die wissen, wovon sie reden. Menschen, die Verantwortung übernehmen. Gehörst du dazu? Oder bist du einer von denen, die sagen: „Weiß ich nicht, ist kompliziert, ich nehme es mal an…“ Das ist keine Haltung, das ist Vermeidung. Was wir brauchen: Zahlen. Daten. Fakten. Klar. Konkret. Messbar. Verständlich. „Ich gehe mal davon aus“ ist kein Verkaufsargument. „Meistens ist das so“ bringt niemanden weiter. Wenn ich ein Auto kaufen will, will ich wissen: Wie viel PS? Gibt's Allrad? Lieferzeit? Leasingrate? Finanzierung? Und nicht zum 100. Mal: „Weiß ich nicht.“ Am liebsten hätte ich dem jungen Mann mal ein paar ehrliche Worte gesagt – aber meine gute Erziehung hat mich daran gehindert. Ich sagte höflich: „Danke für Ihre Auskunft.“ Er: „Sehr gerne für Sie da.“ War er das? Nein. Er wusste genauso wenig wie ich. Wie bist du unterwegs? Gehörst du zu den Fachleuten? Bildest du dich weiter? Wenn du Autoverkäufer bist, lerne die Basics auswendig! Wie lang ist die Leasingdauer? Wie hoch ist der Zinssatz? Was kann das Auto? Das ist kein Hexenwerk. Aber viele sind schon mit den einfachsten Dingen überfordert. Dienst nach Vorschrift. Keine Begeisterung. Keine Extra-Meile. Nur Minimalismus. Und weißt du was? Minimalisten bekommen auch nur minimale Ergebnisse. Nie mehr. Nie Verantwortung. Nie Karriere. Und dann kommen die Nörgler: „Die Bonzen nehmen uns alles weg.“ „Manche haben halt keine Chance.“ Kann ich nicht mehr hören. Entweder du willst – oder du willst nicht. Ein guter Verkäufer macht zuerst eine Bedarfsanalyse: „Was wollen Sie?“ „Was ist Ihnen wichtig?“ „Wie nutzen Sie das Fahrzeug?“ Später kam dann der Seniorverkäufer – er wusste etwas mehr. Aber ich hatte keine Lust mehr, meine Lebenszeit zu verschwenden. Ich sagte: „Bitte schicken Sie mir ein Angebot.“ Mal sehen, ob es morgen da ist. Wenn du Verkäufer bist und ein Kunde zeigt Interesse, dann: Mach eine Bedarfsanalyse. Höre zu. Liefere konkrete Antworten. Nicht dieses lasche: „Die Autos verkaufen sich ja von selbst.“ „Ich brauch den Kunden nicht unbedingt.“ Noch mag das gehen – aber nicht mehr lange. Schau dir Joe Girard an – den erfolgreichsten Autoverkäufer aller Zeiten. Er hat in einem Monat mehr Autos verkauft als andere in Jahren. Warum? Weil er für seine Kunden da war. Ich wünsche mir für dich: Geh die Extra-Meile. Sei da für deine Kunden. Lerne, liefere, wandle um. Denn wenn du nur sagst: „Ich nehme es mal an“ oder „Weiß ich nicht“ – dann geh lieber. Denn das kostet: Deine Lebenszeit. Die Zeit deiner Kunden. Deinen Ruf. Wenn niemand etwas weiß, wie willst du dann ein Problem lösen? Wie soll Vertrauen entstehen? Cool, oder? Ich freue mich auf deine Kommentare – und teile diesen Podcast mit Menschen, bei denen du genau das gerade erlebst: schlechten Service, null Ahnung, keine Motivation. So wie gestern Abend: Ich will zur Eisdiele – die Tür ist offen, Leute sitzen noch draußen. Ich komme rein – „Wir haben schon zu.“ Tja. Feierabend halt. Kunde? Stört nur. Auch das: Servicewüste. Wo soll das noch hinführen? Die Babyboomer gehen bald – dann viel Spaß mit dem Rest. Ich geh jetzt zur Massage. 1,5 Stunden durchkneten, entspannen – und danach wieder: Gas geben. Alles Liebe, dein… (du weißt schon
Ein Architektengespräch ist einer der wichtigsten Meilensteine auf eurem Weg zum Traumhaus – und genau darum geht es in dieser Episode. Wir zeigen euch, wie ihr bestens vorbereitet ins Gespräch startet und welche Fragen ihr unbedingt im Hinterkopf haben solltet. Ihr erfahrt, warum eine klare Bedarfsanalyse der Schlüssel zu Zeit- und Kostenersparnis ist und wie ihr mit den richtigen Unterlagen – vom Bebauungsplan bis zur Finanzierungszusage – für reibungslose Abläufe sorgt. Außerdem sprechen wir darüber, welche Themen im Architektengespräch garantiert zur Sprache kommen: von Grundriss und Raumaufteilung über Energieeffizienz und Haustechnik bis hin zu Budget, Bauleistungen und Planungssicherheit. Ihr lernt, warum es sich lohnt, realistisch zu bleiben, Musterhäuser anzusehen und eure Wünsche klar zu formulieren – denn so könnt ihr Missverständnisse vermeiden und gemeinsam mit dem Architekten tragfähige Lösungen entwickeln. Hört rein und erfahrt, wie ihr mit der richtigen Vorbereitung nicht nur Sicherheit gewinnt, sondern auch den Grundstein für ein entspanntes und erfolgreiches Bauprojekt legt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: GDV kritisiert Rentenpaket: „Nicht generationengerecht“ Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kritisiert das geplante erste Rentenpaket der Bundesregierung. Die Maßnahmen – darunter die Stabilisierung des Rentenniveaus und die Mütterrente – kämen vor allem der älteren Generation zugute, so Moritz Schumann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des GDV. „Generationengerecht ist das nicht“, mahnt Schumann. Für eine zukunftsfeste Rente seien Reformen notwendig, die auch Jüngere berücksichtigen – insbesondere durch eine starke kapitalgedeckte Vorsorge. Positiv bewertet der GDV Impulse wie die Reform der Betriebsrente und die geplante Frühstart-Rente. Entscheidend sei nun die konkrete Umsetzung sowie der Ausbau der privaten, geförderten Altersvorsorge. Hiscox bringt erste Ingenieur-Versicherung mit digitalem Antrag Mit „Ingenieure by Hiscox“ launcht der Spezialversicherer eine neue Berufshaftpflicht speziell für selbstständige Ingenieure und kleine Büros – inklusive digitalem Antragsprozess. Die Police deckt nicht nur klassische Ingenieurleistungen ab, sondern schließt auch IT-Dienstleistungen und Beratertätigkeiten mit ein. Highlight ist das optionale Modul „Arbeitsausfall“, das bei krankheits- oder unfallbedingtem Ausfall finanziell absichert. Laut Hiscox schließt das Produkt damit zentrale Deckungslücken, die bisherige Marktangebote offenließen. Scheidung: Mehrheit fühlt sich finanziell schlecht beraten Über die Hälfte der geschiedenen Deutschen fühlt sich rückblickend nicht gut über die finanziellen Aspekte der Trennung informiert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Civey im Auftrag von Canada Life. Besonders Frauen beklagen unzureichende Beratung – und nur 2,2 % der Verheirateten würden im Fall einer Scheidung einen Versicherungsmakler zu Rate ziehen. Die Umfrage offenbart eine große Informationslücke, vor allem beim Thema Versorgungsausgleich. Definet bringt neue KI-Tools für Finanzberater Die Definet AG hat ihr digitales Angebot um zwei KI-gestützte White-Label-Lösungen erweitert. Mit „FinTwin“ und „DINSpektor“ können Finanzvertriebe und Maklerbetriebe ihre Beratungsprozesse effizienter und DIN-konform gestalten. Beide Tools orientieren sich an der Finanznorm DIN 77230 und unterstützen bei Bedarfsanalyse, Risikobewertung und Kundendialog. Sie ergänzen das bereits etablierte Tarifwechsel-Tool „Monio Switch“. Talanx trennt sich von Gesellschaften in Argentinien und Uruguay Die Talanx-Tochter HDI International verkauft ihre Gesellschaften in Argentinien und Uruguay an das global tätige Unternehmen BARBUSS. Damit setzt der Konzern seine Strategie fort, sich auf profitables Wachstum in großen, aussichtsreichen Märkten zu konzentrieren. Bereits im Februar hatte sich Talanx aus Ecuador zurückgezogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein letzter Anteil von 10 % in Uruguay bleibt vorerst bei Talanx – der Abschluss der Transaktion steht noch aus. Doku über Arnoldi – Vater des Versicherungswesens im Porträt Ein Film über Ernst Wilhelm Arnoldi, Gründer der Gothaer Versicherung und Visionär des deutschen Versicherungswesens, ist frei auf YouTube verfügbar. Die 90-minütige Dokumentation beleuchtet Arnoldis prägende Rolle bei der Entwicklung der Versicherungswirtschaft, der dualen Ausbildung und der wirtschaftlichen Einigung Deutschlands. Mit dabei: Zeitzeugen, Historiker – und der damalige Gothaer-Vorstandschef Karsten Eichmann.
Sichere dein Fundament, bevor du in den Himmel baust – das ist eine der wichtigsten Botschaften dieser Folge. Marco Mattes spricht mit Maximilian Mank, der in früheren Stationen über 2.500 Mitarbeiter geführt hat, über nachhaltiges Wachstum, echte Führungsqualität und den Umgang mit Risiko. Sie erklären, warum Wachstum nie auf Kosten der Downside geschehen darf, weshalb eine „Margin of Error“ gerade bei großen Volumina unverzichtbar ist – und warum Zuhören und echte Bedarfsanalyse wichtiger sind, als jeder schnelle Deal.
https://www.linkedin.com/in/christophkarger/https://www.linkedin.com/company/gotonetworkhttps://www.linkedin.com/in/dr-martina-pesic/summaryIn dieser Episode diskutieren Christoph Karger und Dr. Martina Pesic die Kunst der Verhandlungsführung. Sie beleuchten die Bedeutung der Bedarfsanalyse, die Rolle von Persönlichkeitstypen im Verkauf und die Notwendigkeit, den Mehrwert für den Kunden klar zu kommunizieren. Zudem werden verschiedene Verhandlungstaktiken vorgestellt und die Wichtigkeit von emotionalen Ansteckungsprozessen hervorgehoben. Die Episode bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps für Vertriebsprofis.takeawaysVerhandlungen sollten harmonisch und nicht konfliktreich sein.Die Bedarfsanalyse ist entscheidend für den Erfolg.Persönlichkeitstypen beeinflussen die Kommunikation im Verkauf.Zuhören ist wichtiger als Reden im Verkaufsprozess.Jede Präsentation muss klar und relevant sein.Die richtigen Fragen stellen, um den Kunden zu verstehen.Value Selling macht den Mehrwert greifbar.Die Cost of Inaction muss klar kommuniziert werden.Stakeholder-Analysen helfen, interne Prozesse zu verstehen.Emotionale Ansteckungsprozesse sind entscheidend für den Verkauf.Chapters00:00Einführung in die Verhandlungsführung02:04Martina Pesic: Expertise und Ansatz04:47Die Bedeutung der Bedarfsanalyse05:34Die unwirklichsten Wahrheiten im Sales07:59Persönlichkeitstypen im Verkauf11:02Die Kunst des Zuhörens12:40Klarheit und Relevanz in Präsentationen14:43Die richtigen Fragen stellen16:19Value Selling und greifbare Mehrwerte19:46Die Cost of Inaction21:08Stakeholder-Analyse und interne Prozesse24:05Die Bedeutung von Follow-ups25:15Persönliche Videos im Verkaufsprozess29:17Emotionale Ansteckungsprozesse30:07Der richtige Zeitpunkt für Verhandlungen32:44Die Überzeugungskraft des Mehrwerts34:07Die richtige Zielgruppe ansprechen35:30Verhandlungstaktiken: Flinch und Crunch
FÜHR MICH ZUM SCHOTTER - Michael Kotzur vom Flaschensammler zum Rucksack Unternehmer
Podcast: "Mit Schotter zum Erfolg" – Michael Kotzur im Gespräch mit Heiko RaatzIn dieser spannenden Episode des Podcasts Mit Schotter zum Erfolg begrüßt Michael Kotzur den charismatischen Vertriebstrainer und digitalen Nomaden Heiko Raatz. ❌ Zum Webinar von Heiko
Du verlierst Deals im Erstgespräch? Dann machst du vermutlich einen dieser 8 Fehler in der Discovery.In dieser Episode zeigt dir Jiri, wie du im Software Sales, IT Vertrieb und SaaS Sales Discovery Calls führst, die nicht nur nett sind – sondern deals closen. Lerne, wie du im Software Vertrieb systematisch Bedarf analysierst, Business Impact identifizierst und Next Steps verkaufst. Ressourcen: zur Software Sales Formula: https://www.softwaresalesformula.com kostenlosen Termin buchen: https://2ly.link/24kPi Kickscale: Kickscale Extended Free Version: https://2ly.link/1zdl4 Timestamps: (00:00) – Warum deine Discovery keinen Deal bringt (01:45) – Mein erster katastrophaler Discovery Call (03:10) – Was Sales Discovery wirklich ist (und was nicht) (05:20) – Fehler 1: Kein Framing (06:50) – Fehler 2: Keine Erwartungsklärung (08:30) – Fehler 3: Discovery wie ein Interview führen (10:20) – Fehler 4: Keine Vorbereitung (12:10) – Fehler 5: Chaotische Fragen ohne Struktur (14:30) – Fehler 6: Faule Fragen (17:00) – Fehler 7: Kein Business Impact (19:30) – Fehler 8: Keine nächsten Schritte verkaufen (23:30) – Zusammenfassung Infos: jiri@softwaresalesformula.com https://www.softwaresalesformula.com
HRM Hacks: Tipps & Tricks für Human Resources Management / Personalmanagement / HR
Tue, 01 Apr 2025 04:00:00 +0000 https://hrmhacks.podigee.io/190-new-episode 111758a2d4f231de9b967a06e4541a3e In dieser HRM Hacks Folge spricht Alexander Petsch mit Marius Luther, Co-Founder von HeyJobs, über Recruiting-Strategien, die direkt aus dem E-Commerce und Vertrieb übertragen wurden – mit durchschlagendem Erfolg. Was passiert, wenn man Bewerber:innen wie Kund:innen behandelt? Welche Rolle spielt Geschwindigkeit im Recruiting-Prozess? Und wie können Technologie, Lead-Scoring und Conversion-Optimierung dabei helfen, vakante Stellen schneller und passgenauer zu besetzen? Diese Folge ist ein Muss für alle, die Recruiting endlich wirksam denken wollen.
Euer Traumhaus beginnt mit einer klugen Planung – und die startet mit der Bedarfsanalyse beim Hausbau. In dieser Episode erfahrt ihr, warum sie der Schlüssel zu einem reibungslosen Bauprozess ist und wie ihr sicherstellt, dass euer Haus wirklich zu euch passt. Wie viele Zimmer braucht ihr? Welche Extras sind ein Muss? Und wie plant ihr vorausschauend, um spätere Umbaumaßnahmen zu vermeiden? Wir geben euch wertvolle Tipps, damit eure Wünsche nicht nur Träume bleiben, sondern sich in einer durchdachten Bauplanung widerspiegeln. Außerdem klären wir euch, wie ihr finanzielle Stolperfallen vermeidet und euer Budget clever einsetzt. Denn eine durchdachte Bedarfsanalyse beim Hausbau spart euch nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch bares Geld. Wenn ihr also vorhabt, ein Haus zu bauen, ist diese Episode ein Muss. Jetzt reinhören und perfekt vorbereitet in euer Bauprojekt starten!
Fragst du noch – oder verhörst du schon? Viele Verkaufsgespräche fühlen sich für Kunden genau so an: Fragen werden abgefeuert, ohne echtes Interesse, ohne echtes Zuhören. Doch eine gute Bedarfsanalyse ist genau das Gegenteil. Sie hilft dir, nicht nur die Wünsche deiner Kunden zu hören, sondern ihre echten Bedürfnisse zu verstehen.
Wer lacht verkauft! Dein Sales Podcast für mehr Spaß im Verkauf.
Würdest Du Freunden Geld leihen? Und was hat das mit erfolgreichem Verkaufen zu tun? In dieser Episode sprechen Stefan und Alex über Vertrauen, Klarheit und Entscheidungsstärke – nicht nur im Umgang mit Geld, sondern auch im Vertrieb.
Wenn der Kunde die Demo macht ... Erm, wie bitte? Ja, genau. Die Reverse Demo ist im Kundengespräch ein Gamechanger, der effektiv eingesetzt nützliche Einblicke bieten. Wir teilen unsere eigenen Erfahrungen wie Kunden zur Abwechslung mal ihre eigenen Prozesse präsentieren und so ungeahnte Möglichkeiten aufzeigen. Dazu gibt es konkrete Tipps, wie ihr dieses Werkzeug erfolgreich in eure Sales-Strategie integriert. ----------
In dieser Episode stelle ich dir die Struktur eines erfolgreichen Verkaufsgesprächs vor, unterteilt in fünf Phasen: Vorbereitung, Einstieg, Bedarfsanalyse, Lösungspräsentation und Abschluss. Jede Phase ist entscheidend, und ich zeige dir die häufigsten Fehler, wie das Überspringen der Bedarfsanalyse, die viele Coaches machen. Du bekommst praktische Tipps, um deine Verkaufsfähigkeiten zu verbessern, und ich gebe dir Einblicke in mein Buch, das noch tiefere Strategien und Techniken bereithält. Meine weiteren Angebote findest du auf meiner Website - Mit gutem Gefühl erfolgreich verkaufen - mit der Vertriebsmagie. Happy Selling – deine Nicole von der Vertriebsmagie!
Zu Gast in dieser Episode ist Fabian Schünke. Er ist Geschäftsführer der Herding GmbH Filtertechnik in Amberg und Mitgründer von Primat der Wertschöpfung. Herding GmbH Filtertechnik ist Spezialist für anspruchsvolle Filtertechnik auf Basis reiner Oberflächenfiltration und bietet komplette Filtersysteme von der Bedarfsanalyse bis zur Wartung an. Primat der Wertschöpfung, gegründet aus einem Podcast heraus, konzentriert sich auf die Optimierung von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen. Fabian Schünke berichtet über seine Sichtweise auf die Transformation und Veränderung in Unternehmen sowie die Bedeutung der Verantwortung in Führungspositionen im Umgang mit Widerstand und Widerständigkeit bei Veränderungsprozessen. Relevante Links und Kontaktdaten: » linkedin.com/in/fabian-schünke-2145126a » www.herding.com » primat-der-wertschoepfung.de
https://www.linkedin.com/in/dr-martina-pesic/https://www.linkedin.com/in/christophkarger/https://www.linkedin.com/company/gotonetworkSummary (AI)In dieser Folge geht es um das Thema Verhandlungen. Martina Pezic, eine Expertin auf diesem Gebiet, teilt ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Sie betont, dass Verhandlungen oft aufgrund zwischenmenschlicher und emotionaler Faktoren scheitern. Es ist wichtig, die Trigger-Punkte des Gegenübers zu verstehen und das Zwischenmenschliche zu berücksichtigen. Martina bietet Verhandlungscoachings und -trainings an und betont die Bedeutung des Value Selling. Sie erklärt, dass Rabatte oft ein Zeichen dafür sind, dass der Kunde den Wert des Angebots noch nicht erkannt hat. Es ist wichtig, den Fokus weg vom Preis und hin zum Nutzen des Angebots zu lenken. Im Vertriebsprozess sollte das Thema Pricing erst adressiert werden, nachdem der Mehrwert des Angebots klar verstanden wurde. Erfahrene Vertriebler tendieren dazu, im Vorfeld schon gegen sich selbst zu verhandeln, was zu ungünstigen Angeboten führen kann. Es ist besser, die Verhandlung für den eigentlichen Verhandlungsprozess aufzusparen und den Mehrwert klar zu artikulieren. Es ist wichtig, Annahmen zu vermeiden und stattdessen Fragen zu stellen, um den Kunden wirklich zu verstehen. Ein Discovery Framework für die Bedarfsanalyse ist entscheidend. Es ist auch wichtig, potenzielle Einwände und Risiken im Deal zu adressieren und zu klären, warum der Deal verloren gehen könnte. In diesem Teil des Gesprächs geht es um die Kommunikation des Pricings und den Umgang mit Rabattanfragen. Martina betont die Bedeutung der Vorbereitung auf Verhandlungen und gibt Tipps, wie man auf Preisobjektionen reagieren kann. Sie empfiehlt, gezielte Fragen zu stellen, um den Kunden dazu zu bringen, seine Vergleichsbasis offenzulegen. Außerdem spricht sie über die Möglichkeit, den Kunden auf den Wert des Angebots hinzuweisen und alternative Goodies anzubieten, anstatt einfach einen Rabatt zu gewähren. Chris betont die Bedeutung von Meetings zur Kommunikation des Pricings und erwähnt, dass Angebote in Meetings eine höhere Erfolgsquote haben als schriftlich versendete Angebote. Er empfiehlt auch, das Pricing differenziert zu gestalten und auf die Zahlungsbereitschaft der Kunden zu achten. Beide betonen die Bedeutung von Referenzen und der Einheitlichkeit des Pricings. In diesem Teil des Gesprächs diskutieren Martina und Chris verschiedene Aspekte der Verhandlungsführung. Chris erwähnt, dass er gerne Videos von zufriedenen Kunden auf seiner Website veröffentlicht und dass er manchmal um einen Gefallen bittet, um einen besseren Preis zu erzielen. Martina spricht über den Einfluss von Empfehlungen in Verhandlungen und betont die Bedeutung des Reziprozitätsprinzips. Sie empfiehlt auch, das Prinzip des 'quid pro quo' anzuwenden, bei dem man nur Zugeständnisse macht, wenn man etwas im Gegenzug erhält. Sie diskutieren auch die Rolle des Einkaufs in Verhandlungen und geben Tipps, wie man mit dem Einkauf umgehen sollte. Martina betont, dass die Entscheidung nicht im Einkauf getroffen wird, sondern bereits vorher, und dass man sich auf die Fachabteilung konzentrieren sollte. Zum Schluss teilt Martina ihre Leidenschaft für Value Selling und Verhandlungsführung und ermutigt die Zuhörer, sich mit ihr zu vernetzen und auszutauschen.takeawaysVerhandlungen scheitern oft aufgrund zwischenmenschlicher und emotionaler Faktoren.Der Fokus sollte weg vom Preis und hin zum Nutzen des Angebots gelenkt werden.Das Thema Pricing sollte erst nach dem Verständnis des Mehrwerts adressiert werden.Es ist wichtig, Annahmen zu vermeiden und stattdessen Fragen zu stellen, um den Kunden wirklich zu verstehen.Potenzielle Einwände und Risiken im Deal sollten adressiert und geklärt werden. Eine gute Vorbereitung auf Verhandlungen ist entscheidend, um einen zufriedenstellenden Outcome zu erzielen.Bei Preisobjektionen ist es hilfreich, gezielte Fragen zu stellen, um die Vergleichsbasis des Kunden offenzulegen.Anstatt einfach einen Rabatt zu gewähren, kann es effektiver sein, dem Kunden den Wert des Angebots zu verdeutlichen und alternative Goodies anzubieten.Meetings zur Kommunikation des Pricings haben eine höhere Erfolgsquote als schriftlich versendete Angebote.Es ist wichtig, das Pricing differenziert zu gestalten und auf die Zahlungsbereitschaft der Kunden zu achten.Referenzen und Einheitlichkeit des Pricings sind wichtige Faktoren für den Verkaufserfolg. Videos von zufriedenen Kunden können als wirksames Verkaufsinstrument eingesetzt werden.Empfehlungen spielen eine wichtige Rolle in Verhandlungen und können den Verhandlungsprozess positiv beeinflussen.Das Reziprozitätsprinzip kann genutzt werden, um Zugeständnisse in Verhandlungen zu erhalten.Der Einkauf ist oft eine Instanz, die durchlaufen werden muss, aber die Entscheidung wird in der Fachabteilung getroffen.Value Selling und Verhandlungsführung erfordern Leidenschaft und Freude an der Arbeit.Sound Bites"Der Grund, weshalb eine Verhandlung erfolgreich ist oder nicht erfolgreich, ist das Zwischenmenschliche und das Emotionale.""Kunden fordern nicht unbedingt nach einem besseren Preis, weil der Preis das Problem ist, sondern weil sie den Wert des Angebots noch nicht verstanden haben.""Erst wenn der Mehrwert klar bestimmt ist, ist der richtige Zeitpunkt, um in die Verhandlung einzusteigen.""Du kannst nicht 100 Prozent lösen, aber du kannst einfach statt mit 80 Prozent gelöst und 20 Prozent Issue reingehen, kannst du zumindest mit 95 Prozent gelöst und 5 Prozent Issue.""Ja Mensch, womit vergleichst du das denn? Weil dann hast du wieder Angriffsfläche, dann bringt da irgendjemand anderen in der Regel einen Konkurrenten, der einfach gewisse Features, die du bietest, die der Kunde unbedingt braucht und weshalb er sie überhaupt kaufen will, nicht anbietet.""Was ich dir anbieten kann ist, wir haben für die Installation, ich weiß wie kritisch das ist, dass es funktioniert, dass es wirklich auch schnell durch ist und dass deine Leute gut geschult sind. Ich könnte versuchen für dich unser A-Team zu reservieren.""Ja, genau.""Weil da jeder eigentlich immer gesagt hat, ja klar, mach ich super gerne.""Also dieses Reziprozitätsprinzip ist sehr, sehr stark, kann man sehr gut anwenden."Chapters00:00Einführung und Vorstellung der Expertin Martina Pesic02:25Die Bedeutung zwischenmenschlicher und emotionaler Faktoren in Verhandlungen06:58Value Selling: Den Fokus weg vom Preis lenken09:29Wann sollte das Thema Pricing adressiert werden?15:27Die Bedeutung von Fragen und das Vermeiden von Annahmen19:06Adressierung von potenziellen Einwänden und Risiken im Deal20:15Die Bedeutung der Vorbereitung auf Verhandlungen32:21Reaktionen auf Preisobjektionen: Gezielte Fragen stellen34:49Den Wert des Angebots verdeutlichen und alternative Goodies anbieten37:28Meetings zur Kommunikation des Pricings haben eine höhere Erfolgsquote38:03Differenziertes Pricing und Zahlungsbereitschaft der Kunden38:27Referenzen und Einheitlichkeit des Pricings als Erfolgsfaktoren38:38Die Bedeutung von Kundenreferenzen in Verhandlungen41:54Das Reziprozitätsprinzip in Verhandlungen anwenden47:24Der Umgang mit dem Einkauf in Verhandlungen49:57Die Rolle der Fachabteilung in Verhandlungen52:39Die Leidenschaft für Value Selling und Verhandlungsführung
Es gibt ein entscheidendes Geheimnis, das die meisten Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch nicht kennen - und das den Unterschied zwischen Absage und Jobangebot ausmachen kann. Dieses Geheimnis stammt aus dem Verkauf: die Technik der Bedarfsanalyse. Dabei geht es darum, nicht nur auf Fragen zu reagieren, sondern aktiv herauszufinden, was der Interviewer wirklich sucht. Jetzt fragst du dich bestimmt, wie du das anstellen sollst. Welche Fragen du stellen musst, um herauszufinden, worauf es wirklich ankommt. Und wie du diese Informationen dann zu deinem Vorteil nutzen kannst. Das erfordert vielleicht etwas Mut und Geschick, aber die Belohnung könnte genau der Job sein, den du dir wünschst. Die Lösung liegt näher, als du denkst!
Wer lacht verkauft! Dein Sales Podcast für mehr Spaß im Verkauf.
Nicht nur im Verkaufsbusiness ist eine intensive Vorbereitung ist das A und O, um Erfolge zu erzielen. Wie kriegen immer wieder mit, dass das gerne vernachlässigt und drauf los gefreestylet wird. Doch... - Was genau gilt es eigentlich für ein Gespräch vorzubereiten? - Wo fang ich an, wo höre ich auf? - Wie wichtig ist dabei meine Fachkompetenz? - Und sollte ich mich für jeden Kunden einzeln vorbereiten oder reicht eine einmalige Ausarbeitung, die ich dann immer wieder anwenden kann? Auch heute bringen wir dir das Thema mit Geschichten aus der Praxis näher. Happy listening! https://alexandermarx-verkaufstrainings.de/ https://stefan-gebhardt.com/ https://erfolgs-beschleuniger.com/ Instagram: @stefan.erfolgsbeschleuniger
Erfolgreiche Vertriebstrainings müssen gut strukturiert sein, um echte Ergebnisse zu liefern. Eine gründliche Bedarfsanalyse und praxisnahe Inhalte sind entscheidend. Akzeptanz und Unterstützung durch die Führungskraft sowie die Motivation der Teilnehmer spielen eine große Rolle. Praktische Beispiele und regelmäßige Begleitung sichern nachhaltige Erfolge. Mindestens drei Monate intensives Training sind notwendig, um neue Fähigkeiten zu festigen und langfristige Veränderungen zu erreichen. Die richtige Teamdynamik und kontinuierliche Anpassungen an individuelle Bedürfnisse garantieren den Erfolg. Entdecke, wie praxisnahe Methoden und kontinuierliche Unterstützung dein Vertriebsteam auf das nächste Level bringen können. Erfahre, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um im Vertrieb langfristig erfolgreich zu sein.
Selbstbestimmt wohnen im Alter – das ist ein Thema, das immer wichtiger wird. Deshalb plant der Flecken Bodenfelde den Bau von barrierefreien Wohnungen anzustoßen. Gerade findet deshalb eine Bedarfsanalyse per Umfrage statt. Über die und das Projekt hat Nico Mader mit dem Bürgermeister von Bodenfelde gesprochen, Gerald Wucherpfennig.
Wer lacht verkauft! Dein Sales Podcast für mehr Spaß im Verkauf.
Funktioniert Vertrieb eigentlich auch intuitiv? Oder brauche ich wirklich einen exakten Leitfaden, eine Struktur und eine gute Vorbereitung? Ist es wirklich eher ein Handwerk, bei dem ich Struktur und Vorbereitung brauche? Und wie essentiell ist das Tracken von Zahlen im Bereich Vertrieb? Heute erwartet euch paradoxerweise entgegen aller Struktur eine sehr vielfältige Folge über Fußballspieler, Autokäufe, Nutellaeis und Kartoffeln. Und trotz unseres unstrukturierten Vertriebs-Talks heute legen wir euch im Sales-Bereich ans Herz: Struktur schafft Freiheit. Viel Spaß beim Hinhören! https://alexandermarx-verkaufstrainings.de/ https://stefan-gebhardt.com/ https://erfolgs-beschleuniger.com/ Instagram: @stefan.erfolgsbeschleuniger
Kein Budget für die Weiterentwicklung deiner Mitarbeiter?Trotz Krise oder gerade dann solltest du in die Entwicklung deiner Mitarbeiter investieren.Mit kreativen Ansätzen und strategischem Denken können Unternehmen trotz begrenzter Ressourcen effektive Weiterbildungsprogramme umsetzen. Erfahre in dieser Folge, wie du das Beste aus deinem Budget herausholen und die Mitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren kannst. Viel Freude beim Hören!Deine NicoleUnd wenn du wissen willst, wie das mit den Entwicklungspfaden geht... dann ist hier der Link zum Webinar:Entwicklungspfade das Webinar (fromholdconsulting.de)***************************Vielleicht hast du auch Erkenntnisse, welche du mit mir teilen möchtest?Schreib mir gerne unter: info@fromholdconsulting.deDu möchtest einen Termin für einen Strategiecall - buche dir direkt einen Termin in meinem Kalender: https://outlook.office365.com/owa/calendar/FromholdConsultingGmbH@FromholdConsultingGmbH.onmicrosoft.com/bookings/Linkedin Top Voice & Top HR-Influencerin: Nicole Fromhold | LinkedInDer Leading HR Newsletter: https://nicolefromhold.activehosted.com/f/5Mein Instagram Account für mehr HR-Insights: https://www.instagram.com/nicole.fromhold***********************
Deine Win Rates sind im Keller? Viele deiner Deals landen im "no decision" und deine Kunden ghosten dich? Dann hast du kein Mehrwert oder Closing Problem, sondern sehr sicher ein Discovery Problem. In dieser Episode verrate ich dir das #1 Discovery Framework, welches von den besten IT & Software Sales Firmen in der Bedarfsanalyse eingesetzt wird. Download Discovery Framework & Slides: https://2ly.link/1xxlU Buche ein Meeting mit mir: https://2ly.link/1vJhu Cold Calling Academy: https://2ly.link/1w71S DEAL Podcast Inner Circle: https://chat.whatsapp.com/Dkw26T32xdNBGSVTLfLoro SDRs of Germany: https://www.sdrsofgermany.com/ Podcast Website: https://www.dealpodcast.net Schreibe eine Bewertung: https://lovethepodcast.com/deal Sag Hallo: dealpodcast@jirisiklar.com
Was tun, wenn das Schulungsangebot im Unternehmen nicht ausreichend genutzt wird? Wie können wir die Teilnehmerrate und Akzeptanz des Schulungsangebots erhöhen?Die Entwicklung von Schulungsangeboten in Unternehmen ist ein strategischer Prozess, der darauf abzielt, die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter zu stärken und damit den Erfolg des Unternehmens langfristig zu sichern. Durch eine sorgfältige Bedarfsanalyse, klare Zielsetzungen und die Auswahl geeigneter Schulungsmethoden können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Schulungsangebote den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen und einen messbaren Mehrwert bieten. Eine effektive Mitarbeiterentwicklung trägt nicht nur zur Motivation und Bindung der Mitarbeiter bei, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem sich ständig wandelnden Marktumfeld.Viel Freude beim Hören! Deine NicoleUnd wenn du wissen willst, wie du ein super Schulungsangebot erstellst... dann komm zu in unser Webinar: Entwicklungspfade das Webinar (fromholdconsulting.de)***************************Vielleicht hast du auch Erkenntnisse, welche du mit mir teilen möchtest? Schreib mir gerne unter: info@fromholdconsulting.deDu möchtest einen Termin für einen Strategiecall - buche dir direkt einen Termin in meinem Kalender: https://outlook.office365.com/owa/calendar/FromholdConsultingGmbH@FromholdConsultingGmbH.onmicrosoft.com/bookings/Linkedin Top Voice & Top HR-Influencerin: Nicole Fromhold | LinkedInDer Leading HR Newsletter: https://nicolefromhold.activehosted.com/f/5Mein Instagram Account für mehr HR-Insights: https://www.instagram.com/nicole.fromhold***********************
Erfolgreich verkaufen bedeutet, den eigenen Standpunkt zu verlassen Etwas kaufen ist mehr als ein Bedürfnis zu befriedigen – zumindest außerhalb des Supermarktes. Eine Erkenntnis, die sich immer mehr durchsetzt. Verkäufer mussten schon immer gute Berater und verständnisvolle Fragesteller sein. Doch das reicht im Grunde nicht mehr aus. Unternehmen und Handel haben gelernt. Empathie und Intuition sind elementar wichtig, aber bei weitem nicht mehr ausreichend, um sich auf dem Markt zu unterscheiden. Wer heute zu den Top-Verkäufern zählen möchte, muss spüren, was der Kunde denkt. Ohne Psychologie funktioniert Verkaufen auf einem bestimmten Level nicht mehr. beim erfolgreich verkaufen ist es wichtig den eigenen Standpunkt zu verlassen. Fragen stellen – wertschätzend kommunizieren Fragen stellen, wertschätzend kommunizieren, intuitiv auf der emotionalen und rationalen Ebene den Käufer erreichen und das Verkaufsgespräch führen – all das ist die Pflicht beim erfolgreich Verkaufen. Die Kür ist, den Kunden komplett zu spiegeln, in seine Gedankenwelt und seine Bedürfnisse, in seine Probleme und gewünschten Lösungen und somit sein Weltbild einzutauchen. Es ist immer mehr notwendig, den eigenen Standpunkt zu verlassen und sich in den Kunden hineinzuversetzen. Und das ehrlich – nicht gespielt! Wirkliches Interesse zu zeigen ist die Herangehensweise. Das veränderte Kaufverhalten bedeutet: „Der Ego-Trip hat ausgedient. Das Weltbild und die Wahrnehmung des Kunden entscheiden, nicht die Fakteneinschätzung des Verkäufers“ Ulrike Knaue Viel Spaß in diesem Podcast
Aus persönlichem Anlass beschäftigt mich in dieser Woche genau dieses Thema: Im Vertrieb ist es wichtig, als Experte klare Empfehlungen zu geben, anstatt den Kunden mit zu vielen Optionen zu überfordern. Wir sind gerade dabei, neue Angebote zu entwicklen, die wir so noch nie gemacht haben. In Gesprächen mit möglichen Dienstleistern sage ich da ganz transparent: "Hey, das ist neues Terrain für uns und wir wünschen uns hier Guidance." Was ich mir dann wünsche, ist ein Partner, der mir sagt: "Hey, ich habe verstanden, ihr plant XY. In eurer Situation macht AB Sinn und ein erster gemeinsamer Schritt könnte folgendermaßen aussehen..." Was leider oft passiert, sind lange Analysegespräche, auf die kein konkretes Angebot, sondern eine lange Liste neuer Fragen und zahlreiche Handlungsoptionen folgen. Wie gehst du vor, wenn ein Kunde ein Angebot von dir möchte? Bietest du immer verschiedene Varianten an - von Sparvariante bis Luxusmodell - oder entscheidest du dich mutig für EINE passende Lösung? Meine Take zum Thema: Gibst du immer mehrere Angebotsvarianten ab, heißt das, du bist feige. Versuch es doch mal damit: Sei mutig, vertraue auf deine Expertise und präsentiere deinem Kunden genau die Variante, die sein Problem am besten löst. Bedarfsanalyse ist gut. Übertreibst du es mit deinen Fragen und zeigt zu viele Optionen auf, treibst du deinen Kunden in die Entscheidungsparalyse. Wenn du wissen willst, wie du mutiger wirst und diesen Ansatz in deinen Vertriebsalltag integrierst, dann hör' in die aktuelle Folge.
Es gibt einige signifikante unterschiede zwischen einer Bedarfsanalyse und der Discovery. In der heutigen Episode gehen wir genauer auf die fundamentalen Unterschiede zwischen klassischer Bedarfsanalyse und Discovery im komplexen B2B Softwarevertrieb ein. Neben unseren eigenen Erfahrungen aus konkreten Kundensituationen und learnings aus "fuck ups" gibt es auch einiges zu lachen. Also, rein in die Folge und entdecke die Unterschiede zwischen Bedarfsanalyse und Discovery! [Allianz Anlagestrategiebericht](https://www.allianz.com/de/investor_relations/ergebnisse-berichte/anlagestrategie.html) ---------- ⛩️ [Discovery Training](https://serockstars.com/discovery)
Was bedeutet eigentlich "Nutzen"? Ist es das gleiche wie "Vorteil"? Wo liegt da der Unterschied? Eine gute Nutzenargumentation ist eines der essentiellen Tools im Verkaufsgespräch. Heute sprechen wir darüber, wie es dir überhaupt gelingt, den wirklichen Nutzen deiner Dienstleistung / deines Produkts für deine Kunden herauszufinden. Zudem erhältst du Tipps vom Profi Alex, wie du eine effektive Nutzenargumentation aufbaust und welche "Vorarbeit" dafür notwendig ist. https://alexandermarx-verkaufstrainings.de/ https://stefan-gebhardt.com/ https://erfolgs-beschleuniger.com/ Instagram: @stefan.erfolgsbeschleuniger
Mitentscheider identifizieren und in unsere Discovery zu involvieren ist im komplexen B2B Enterprise Vertrieb einer der wichtigsten Fähigkeiten. Unabhängige Marktforschung zeigt, dass im Durschschnitt 11 Mitentscheider in einer B2B Kaufentscheidung involviert sind. Manchmal geht diese Zahl sogar hoch auf über 20 und mehr. Die Bedarfsanalyse ist genau DER Teil deines Sales-Cycles, wo die Zeit gekommen ist, diese Mitentscheider zu finden. Gezielte und schlaue Fragen werden dir genau dabei helfen. Welche 5 das sind, erfährst du im Podcast. Für die Teilnahme an der Disco Deck Verlosung, sende deinen Screenshots an: tim@serockstars.com ---------- ⛩️ Discovery Training: https://serockstars.com/discovery
Laut einer Bedarfsanalyse im Auftrag des Landes werden bis zum Jahr 2035 fast 14.000 neue öffentliche Ladepunkte benötigt. Astrid Meisoll berichtet
Heute nehmen wir zwei echte Deals im Detail auseinander. Warum kam der eine nie zum Abschluss, der andere aber schon? Natürlich liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, den wahren Mehrwert eines Produkts für den Kunden herauszuarbeiten und sich nicht nur auf Features zu konzentrieren. Aber was heißt „Mehrwert“ eigentlich? Anhand zwei realer Beispiele zeigen wir, wie eine tiefgreifende Bedarfsanalyse und die Entwicklung von Lösungen, die echte Geschäftsprobleme adressieren, zu begeisterten Kunden und einem erfüllteren Arbeitsalltag führen. Egal ob du im Vertrieb, PreSales oder einer anderen Funktion im B2B Softwarevertrieb tätig bist, diese Episode gibt dir wertvolle Einblicke und praktische Tipps, um deine Rolle mit mehr Spaß und Erfolg auszufüllen. ----------
Leaders Cafe: Unternehmensführung, Motivation und Verkaufsstrategie – auf den Punkt gebracht
Der Pitch lief optimal, dein (potentieller) Kunde ist begeistert und freut sich auf die nächsten Schritte. Du machst eine saubere Bedarfsanalyse und dein Gegenüber ist gespannt auf dein Angebot? Und jetzt? Viel zu häufig habe ich erlebt, dass in der Präsentation alles was vorher aufgebaut wurde, eingerissen wird. Deshalb hier meine 5 Tipps, die Deine Verkaufspräsentation auf das nächste Level bringen. Schreib mir gern wie Du das Thema siehst und was deine besten Tipps sind. Ich freue mich auch über Themenwünsche, Fragen und Feedback podcast@limbeckgroup.com www.linkedin.com/in/denise-adomeit www.instagram.com/denise_adomeit www.limbeckgroup.com Viel Spaß beim Umsetzen, Deine Denise
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
INSPIRATION | Für ein erfolgreiches Unternehmen ist ein kompetentes und produktives Team essentiell. Doch wie findet man eigentlich die Mitarbeiter, die genau zum eigenen Unternehmen passen und sich gegenseitig perfekt ergänzen? Dieser Frage widmet sich die heutige Folge, in der Dir unsere Experten mit ihren Strategien und Erfahrungen die besten Tipps für eine erfolgreiche Talentsuche geben. Du erfährst... …welche grundlegenden Gedanken vor dem eigentlichen Recruiting wichtig sind. …warum definierte Firmenziele für die Talentsuche essentiell sind. …über welche Kanäle die besten Talente zu finden sind. …welche Fehler man vermeiden sollte. …welche Benefits für Mitarbeiter interessant sind. …welche Plattformen die Profis nutzen. …wie man eine Bedarfsanalyse erstellt. …nach welchen Daten man die Effektivität seines Teams bewerten kann. Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Als Macher von digital kompakt hat Joel Kaczmarek das Privileg, regelmäßig interessante, kompetente und innovative Menschen zu treffen. Was er von diesen über die (Digital-)Wirtschaft, Unternehmensführung und Persönlichkeitsoptimierung lernt, teilt er in Folgen wie dieser. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Heute gibt es den dritten Ausschnitt aus unserem Rulebreaker Summit am 4.12., aus dem ich dir in den vergangenen zwei Wochen schon Calvin Hollywood und Maxim Mankevich vorgestellt habe. Auch in dieser Folge geht es wieder um das Regeln brechen - diesmal im Vertrieb. “Vergiss alles, was du über Verkauf gelernt hast - wir lernen alles neu,” sagt sie. Sie? Das ist Daniela Ben Said. Sie gilt als eine der authentischsten Trainerinnen Deutschlands - ein wahres Energiebündel. Sie wohnt auf dem Bauernhof, rettet Tiere - und ist Meisterin des Verkaufs. Eine wahnsinnig vielseitige Frau. Und sie redet mit uns darüber, wie Rulebreaking im Sale funktioniert. Es geht los mit einer kleinen Übung, weiter dazu, warum du NICHT mit der Vorstellung deines Unternehmens beginnen solltest, und warum mit dem Satz “Schätzchen, was gefällt dir?” alles über Verkauf gesagt ist. Traue dich, Diener deines Kunden zu sein. Daniela Ben Said erklärt die drei wesentlichen Schritte des Vertriebs - Erstkontakt, Bedarfsanalyse, Bedarfsfestigung - bevor es überhaupt mit dem Verkauf losgeht. Energetisch und erfrischend verpackt. Außerdem gibt sie dir und mir die wesentlichen Regelbrüche im Verkauf mit. Viel Spaß beim Zuhören!Wenn du noch mehr über Daniele Ben Said erfahren willst, schaue dir hier ihre Website an: https://www.danielabensaid.comMelde dich hier gleich zum Thinking Future! 2bAHEAD Zukunftstag Digital am 21. Januar 2022 an: https://zukunftstag.zukunft.business/digital/. Und noch läuft unsere Aktion, in der du nur 1€ für den ersten Monat deiner Future-Me Membership zahlst.