POPULARITY
Categories
Dieser Podcast ist im Grunde selbst ein Beispiel für Social-Media-basierte Wissenschaftskommunikation; und genau das ist das Thema dieser Episode. Zu Gast ist Prof.‘in Alke Martens (Universität Rostock), die allein über ihren Instagram-Kanal inzwischen mehr als 210.000 Menschen mit kurzen Videoclips zu „KI, Ethik und anderen Welten“ erreicht. Wir sprechen darüber, wie und warum sie den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hat und was es bedeutet, wissenschaftliche Präzision mit den Kurzformaten sozialer Plattformen in Einklang zu bringen. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen verständlicher Vereinfachung und unzulässiger Verkürzung, um die Plattformlogiken von Instagram, TikTok und LinkedIn, sowie den Umgang mit Hass, Bots und fragwürdigen Kommentaren. Und es geht darum, wie eine Community aus Followerinnen und Followern selbst zum Impulsgeber für die eigene Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen werden kann.
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die besonderen Herausforderungen und Fragestellungen bei der rechtlichen Betreuung wohnsitzloser und obdachloser Menschen. Wir diskutieren, wie Betreuer auf diese Personengruppe aufmerksam werden, welche Hilfesysteme involviert sind und wie die Betreuung in der Praxis gestaltet werden kann. 00:00Einführung in die Thematik der Wohnsitzlosigkeit 02:59Herausforderungen bei der Betreuung wohnsitzloser Menschen 06:01Notunterkünfte und deren Bedeutung 08:56Kommunikation und Kontakt zu Betreuten 12:03Post- und Kontoverwaltung für Wohnsitzlose 16:29Herausforderungen bei der Kontoeröffnung für Obdachlose 17:11Betreuung und Obdachlosigkeit: Ziele und Hindernisse 18:50Die Rolle von Hilfesystemen in der Obdachlosenbetreuung 20:14Die Bedeutung von Terminen und Anlaufstellen 21:43Wohnungssuche für Obdachlose: Schritte und Optionen 23:54Die Komplexität des Lebens auf der Straße 26:10Wünsche und Bedürfnisse der Betreuten verstehen 27:03Herausforderungen der Erreichbarkeit und Kommunikation 29:09Gesundheitliche Herausforderungen bei Obdachlosigkeit 30:29Abschluss und Ausblick auf zukünftige Themen Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: podcast@skmdivfreiburg.de
Wohin geht die Pflegekinderhilfe? – Zukunftsfragen mit Prof. Klaus Wolf In dieser besonderen Folge von Netzwerk Pflegefamilien – der Podcast hören wir einen Vortrag von Prof. Klaus Wolf, den er 2019 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des VSE Netzwerk Pflegefamilien gehalten hat. Unter dem Titel „Zukunftsfragen der Pflegekinderhilfe“ wirft Prof. Klaus Wolf einen Blick auf die Entwicklungen und Herausforderungen der Pflegekinderhilfe. Dabei verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit klaren Haltungen, gesellschaftlichen Fragestellungen und seinem ganz eigenen, pointierten Humor. Besonders spannend: Der Vortrag wird immer wieder durch Beiträge von Pflegeeltern, Pflegekindern, leiblichen Kindern von Pflegeeltern und Careleaver*innen ergänzt. So entsteht ein vielschichtiger Blick auf das Leben in Pflegefamilien und die Frage, was Kinder und Jugendliche brauchen, um gut aufwachsen zu können. Themen dieser Folge sind unter anderem:
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Christian Götze: Was sind typische Herausforderungen in Angebotsprozessen? Was sind die Folgen daraus und welchen Nutzen kann man dann aus der Automatisierung ziehen? An welchen Stellen in Angebotsprozessen bestehen Automatisierungspotenziale Was macht die Automatisierung von Angebotsprozessen besonders herausfordernd? Wie sieht ein typischer Einstieg in die Automatisierung von Angebotsprozessen aus? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig und müssen ggf. vorher geschaffen werden? Wann kann man mit ersten Automatisierungsergebnissen rechnen? Wie sehen die Wechselwirkungen zwischen den Fachexperten und den Automatisierungswerkzeugen aus? Wo/Warum gibt es evtl. Vorbehalte? Welche Rolle spielt KI bei der Automatisierung und wie verändert sich die Arbeit der Fachexperten?
Berlin, vierter Stock, Deutsche Kinemathek. Zwischen einem Steenbeck und einer Umrolle steht eine Person, die sich beruflich mit etwas beschäftigt, das die meisten Filmschaffenden lieber verdrängen: dem Älterwerden ihrer Arbeit. Dem Verblassen der Farben, dem Essiggeruch zersetzter Acetatfilme, den fehlenden Bildern, den verlorenen Fassungen. Und der unbequemen Frage, was eigentlich das "Original" eines Films ist, wenn es nie nur eine Version gab. In der aktuellen Folge geht es im Credit to the Edit Podcast um Filmrestaurierung als Schwesterdisziplin der Montage. Julia Wallmüller erzählt, wie ihr Team Filme von der Stummfilmzeit bis in die 2000er für die digitale Welt rettet, warum jede Restaurierung im Grunde eine zweite Schnittentscheidung ist, und wie sie aktuell an "Jenseits der Straße" (1929) arbeitet, mit zwei sehr unterschiedlichen Ausgangsmaterialien, einem italienischen Duplikatnegativ und einer russischen Kopie, die im Anfang anders aufgebaut ist. Es geht um Vinegar Syndrome, um den Brand im brasilianischen Filmarchiv, und um die ernüchternde Erkenntnis, dass weltweit nur rund 20 Prozent der Stummfilmproduktionen überhaupt erhalten sind. Daneben: ein Plädoyer für analoge Ausbelichtung, ein kurzer Schwenk zum Nitrate Picture Show Festival im George Eastman Museum in Rochester, und die Frage, wie man eigentlich digitale Daten so archiviert, dass sie in fünfzig Jahren noch existieren. zu Gast Julia Wallmüller wurde in Graz geboren und ist diplomierte Filmrestauratorin, ein Beruf, zu dem sie über das Interesse an der Restaurierung selbst kam, nicht über den Film, und für den sie damals aus Österreich nach Berlin zog, weil sie hier im deutschsprachigen Raum die einzige Studienmöglichkeit fand, und zwar an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) den Studiengang "Konservierung/Restaurierung von Foto, Film und Datenträgern", heute "Konservierung/Restaurierung von audiovisuellem und fotografischem Kulturgut - Moderne Medien (AVF)". Seit Abschluss ihres Studiums 2006 arbeitete sie in zahlreichen praktischen, theoretischen und akademischen Projekten im Bereich der digitalen Filmrestaurierung, mit einem besonderen Schwerpunkt auf ethischen und ästhetischen Fragestellungen. Seit 2010 arbeitet sie im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek und leitet das Restauratorenteam für das Förderprogramm Filmerbe, ein vom Bund, den Ländern und der Filmförderungsanstalt finanziertes Digitalisierungsprojekt. Timeline-Shortcuts 00:00 Anmoderation 00:30 Gesprächsstart / Studium der Filmrestaurierung 06:15 Was macht die Deutsche Kinemathek? 08:37 Vom Förderantrag zur Materialrecherche 13:13 Fassungsfragen und Restaurierungsethik 23:38 Digitalisierung, Nitrofilm und Bildraten 27:43 Praxisbeispiel: Jenseits der Straße 44:00 Kategorien: Tipps am Schneidetisch & Lieblingsbegriffe 49:42 Aktuelle Projekte und Festival Film Restored 53:46 Abmoderation Weiterführende Infos Filme Jenseits der Straße (Leo Mittler, 1929) Sylvester – Tragödie einer Nacht (Lupu Pick, 1924) Cyankali (Hans Tintner, 1930) Personen Julia Wallmüller (Deutsche Kinemathek, Team Management FFE und Filmrestaurierung) Stephen Horne (Stummfilmmusiker und Komponist) Institutionen & Archive Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Cineteca Nazionale (Centro Sperimentale di Cinematografia, Rom) Bundesarchiv (Filmarchiv) Kinematheksverbund George Eastman Museum (Rochester) Festivals & Veranstaltungen Film Restored – Das Filmerbe-Festival (Deutsche Kinemathek, Ende Oktober) San Francisco Silent Film Festival Nitrate Picture Show (George Eastman Museum, Rochester)
Fragestellungen in der Unterhaltung mit Bernd Sägmüller: Was haben Business-Systeme mit Mitarbeiterentwicklungsprozessen zu tun? Welche Fragen stehen dabei im Raum im Umgang mit den Mitarbeitern? Welche Rolle spielt Coaching in der Mitarbeiterentwicklung? Wo und wie kommen dabei Standards ins Spiel? Welchen Einfluss über Erfahrung und methodische auch am Shopfloor-Board aus? Was sind Lernziele auf Seiten der Führungskräfte, auch in ihrem Selbstverständnis? Welche Rolle spielt dabe die Wissenschöpfung und wie sieht die Wechselwirkung mit dem Shopfloor-Board aus? Wie kann ein bewusster Einstieg aussehen?
Kündigungsschutz vor dem Umbruch? Was die CDU-Pläne wirklich bedeuten – und was Stand 2026 giltSchlagzeile vs. Realität: Lockerung des Kündigungsschutzes bis 50 Mitarbeiter? Optionsmodell für Spitzenverdiener? Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Sandro Wulf ordnet ein – sachlich, verständlich, mit klarem Praxisbezug.„Kündigungsschutzgesetz gilt in Zukunft erst ab 50 Mitarbeitern.“ – Solche Schlagzeilen verunsichern aktuell Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch was steckt wirklich hinter den Reformplänen der Union? Welche konkreten Vorschläge liegen auf dem Tisch? Und – die entscheidende Frage – wie realistisch ist eine schnelle Änderung des Kündigungsschutzgesetzes überhaupt?In dieser Folge von „Einfach Recht“ nimmt Sie Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator bei den Rechtsanwälten Wulf & Collegen in Magdeburg und Stendal, mit auf eine sachliche Spurensuche durch die aktuelle Reformdebatte.Sie erfahren:welche konkreten Reformideen die Union beim Kündigungsschutz verfolgt (Lockerung bis 50 Mitarbeiter, Optionsmodell für Besserverdiener ab ca. 100.000 € Jahresgehalt),wie viele Menschen in Deutschland von einer 50er-Schwelle tatsächlich betroffen wären (rund 14 Mio. Beschäftigte – knapp 38% aller tätigen Personen),was Stand Mai 2026 wirklich im Kündigungsschutzgesetz steht,welche Veränderungen 2026 rund um das Kündigungsrecht (Dokumentation, Entgelttransparenz, Sozialauswahl) tatsächlich relevant sind,und was Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer jetzt konkret tun sollten – anhand zweier Praxisfälle aus der Beratungspraxis bei Wulf & Collegen.Klar, verständlich und ohne juristisches Fachchinesisch – genau so, wie Sie es von „Einfach Recht“ kennen.Kanzlei Rechtsanwälte Wulf & Collegen – Magdeburg und StendalHomepage: Termin online buchen: https://kanzlei-wulf.de/kontakt/Sie haben ein Thema, das Sie gerne in einer der nächsten Folgen besprochen sehen wollen? Schicken Sie mir Ihre Frage oder Ihren Fallvorschlag (anonymisiert) per E-Mail an: sandro.wulf@kanzlei-wulf.deWenn Ihnen diese Folge weitergeholfen hat:Abonnieren Sie „Einfach Recht“ auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.Hinterlassen Sie eine 5-Sterne-Bewertung – das hilft anderen, den Podcast zu finden.Teilen Sie die Folge mit Kolleginnen und Kollegen, Personalverantwortlichen und Führungskräften.Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei konkreten Fragestellungen wenden Sie sich bitte direkt an die Kanzlei Wulf & Collegen.#Arbeitsrecht #Kündigungsschutz #KSchG #Reform2026 #CDUReform #Arbeitgeber #Arbeitnehmer #Führungskräfte #Mittelstand #FachanwaltArbeitsrecht #SandroWulf #WulfundCollegen #Magdeburg #Stendal #EinfachRecht #LegalPodcast #Personalrecht #HR #Kündigung #Arbeitsvertrag
Mit Historiker und Senior Scientist Johannes Koll spreche ich über das Gedenkprojekt der WU Wien, im Rahmen dessen die Vertreibung jüdischer Wissenschaftler und Studierender von der Hochschule für Welthandel, der Vorläuferinstitution der WU, während der Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet wurde. Wir besprechen Opfer- und Tätergeschichten, etwa jene der Brüder Eder, und historische (Dis-)Kontinuitäten. Was kann die historische Exilforschung zu aktuellen Fragestellungen der Migration, Aufnahme und Ausgrenzung beitragen?
Markus Andrezak spricht in dieser Folge mit Tim über AI im Produktmanagement und was man nach aktuellem Stand bereits alles damit als Produktmensch schon machen kann. Dabei kommen sie schnell zu einer Beobachtung, die viele Teams gerade im Alltag spüren. Während früher ein Großteil der Energie in Backlogpflege, Refinements und die Vorbereitung für die Entwicklung floss, verändert sich heute der Engpass in der Produktentwicklung. Wenn Code schneller entsteht und technische Umsetzung weniger Zeit kostet, geraten andere Fragen in den Vordergrund. Welche Probleme sind wirklich relevant? Wo entsteht echter Nutzen für Nutzerinnen und Nutzer? Und woran erkennt ein Produktteam früh genug, ob eine Idee überhaupt trägt? AI im Produktmanagement verändert damit nicht einfach einzelne Aufgaben. Die Verschiebung geht tiefer. Viele Produktmenschen arbeiten noch mit Routinen aus einer Zeit, in der Entwicklungskapazität der knappste Faktor war. Deshalb drehen sich Prozesse oft um Priorisierung, (politische) Absicherung und detaillierte Übergaben. Markus beschreibt, warum genau dieses Denken gerade unter Druck gerät. Wenn Teams innerhalb kürzester Zeit Prototypen bauen oder Produktideen testen können, verliert das aufwendige "Verwalten" von Anforderungen an Bedeutung. Dafür steigt der Druck, schneller gute Entscheidungen zu treffen und Unsicherheit besser auszuhalten. Wie Markus im Gespräch erwähnt, gibt es beim AI Thema immer wieder Parallelen zur frühen Internetzeit. Viele Regeln entstehen gerade erst. Rollen verändern sich. Praktiken werden neu sortiert. Genau deshalb wirkt AI im Produktmanagement momentan gleichzeitig chaotisch und voller Möglichkeiten. Wer heute schon nach fertigen Antworten sucht, wird schnell frustriert. Wer dagegen bereit ist zu experimentieren, Arbeitsweisen zu hinterfragen und eigene Erfahrungen zu sammeln, entdeckt schon jetzt konkrete Chancen für bessere Produktarbeit. Besonders spannend wird es dort, wo AI im Produktmanagement heute bereits praktisch schon eingesetzt wird. Nicht als magischer Ersatz für Produktarbeit, sondern als Werkzeug im täglichen Denken und Ausprobieren. Markus erzählt von Situationen, in denen Produktteams mit AI sehr schnell unterschiedliche Lösungsansätze erzeugen, Annahmen hinterfragen oder neue Perspektiven auf Nutzerprobleme gewinnen. Gerade in frühen Discovery-Phasen entsteht dadurch Tempo. Gleichzeitig aber warnt er davor, Geschwindigkeit mit Qualität zu verwechseln. Denn viele Teams produzieren plötzlich mehr Ideen, mehr Konzepte und mehr Artefakte, ohne klarer zu verstehen, welches Problem sie eigentlich lösen wollen. Product Owner sitzen oft zwischen Stakeholder-Erwartungen, Delivery-Druck und strategischen Fragestellungen. AI im Produktmanagement verschärft diese Spannung teilweise sogar. Wenn technische Umsetzung leichter wird, steigen häufig die Erwartungen aus dem Umfeld. Dann entsteht schnell die Vorstellung, dass Produktteams nun einfach deutlich mehr liefern müssten. Genau an diesem Punkt lohnt sich der Blick auf Wertschöpfung statt Auslastung. Markus und Tim sprechen darüber, warum Fokus gerade jetzt wichtiger wird und weshalb Produktmenschen lernen müssen, mit den neuen Möglichkeiten bewusst umzugehen statt jedem Hype hinterherzulaufen. Hier gehts zu Infos und Anmeldung zum beschriebenen Kurs "The AI Augmented PM" von Markus: academy.ueberproduct.de Zu diesem Thema passen diese älteren Episoden bzw. z.T. wurden diese Themen auch erwähnt: - Warum scheint die Product Owner Rolle so schwer zu sein? (ganz frühe Folge mit Markus Andrezak - immer noch sehr aktuell) - Mit dem Kano-Modell Kundenbedürfnisse besser verstehen Weitere Folgen mit Markus Andrezak: - Produktstrategie in die Praxis bringen - Unterschiedliche Strategieansätze - Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Business- oder Nutzersicht: Welchen Blickwinkel sollte ein PO einnehmen?
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ARAG veröffentlicht den "Trendmonitor Recht 2025" - Rechtsschutzfälle zeigen: Konflikte um Arbeit und Wohnen nehmen massiv zu Eine Krise folgt auf die nächste, die wirtschaftliche Unsicherheit wächst, und der Kostendruck ist für viele Haushalte spürbar. In dieser Lage müssen immer mehr Menschen ihren Lebensstandard rechtlich absichern und verteidigen - etwa wenn der Arbeitsplatz bedroht ist oder die Nebenkostenabrechnung explodiert. Als weltweit größter Rechtsschutzversicherer verfügt die ARAG über einen besonderen Blick auf diese Entwicklungen: Aus den jährlich gemeldeten Rechtsschutzfällen lässt sich ablesen, dass rechtliche Sorgen in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen seit COVID massiv zugenommen haben und die deutschen Verbraucher aktuell am meisten beschäftigen. Mit dem "ARAG Trendmonitor Recht 2025" macht der Konzern diese Erkenntnisse nun erstmals gebündelt öffentlich. So stiegen in den vergangenen fünf Jahren vor allem Auseinandersetzungen in den Bereichen Arbeit um 63 Prozent und Miete/Wohnen um 74 Prozent massiv an. Allein 2025 lag das Plus bei 11,1 Prozent im Arbeitsrecht und bei 15,1 Prozent im Mietrecht. Dass die persönliche Resilienz für Verbraucher rund um rechtliche Fragestellungen immer bedeutsamer wird, unterstreicht die Zahl von mehr als 765.000 Rechtsschutzfällen, in denen die ARAG 2025 Unterstützung geleistet hat. Top-Thema 1: Arbeitsplatz wird zum Unsicherheitsfaktor Über die vergangenen fünf Jahre hinweg zeigt sich im Arbeitsrechtsschutz ein klarer Anstieg der Fälle. Dabei geht es nicht nur um eine höhere Frequenz - auch die wirtschaftliche Tragweite wächst: Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren sind häufig mit hohen Streitwerten verbunden. Auffällig ist die starke Zunahme von Kündigungsschutzklagen um 33 Prozent allein im Jahr 2025. Top-Thema 2: Wenn Wohnen zum Rechtsrisiko wird Wohnen ist nicht mehr nur teuer, sondern für viele Verbraucher ein dauerhaftes Konfliktfeld - etwa durch gestiegene Nebenkosten, Mieterhöhungen oder Streit über Mängel. Die ARAG beobachtet zudem ein verändertes Verhalten: Viele Kunden setzen ihre Ansprüche bereits bei kleineren, dreistelligen Beträgen rechtlich durch. Trend setzt sich in 2026 fort Auch 2026 bleibt die Situation der Verbraucher angespannt. So verzeichnete die ARAG im ersten Quartal im Arbeitsrechtsschutz erneut ein deutliches Plus der Rechtsschutzfälle von 12,2 Prozent. Der Mietrechtsschutz blieb auf einem hohen Niveau und stieg von Januar bis Ende März mit 3,1 Prozent an. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Künstliche Intelligenz ist für Deutschland und Europa weit mehr als nur der nächste technologische Hype. Sie ist der entscheidende Hebel für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und industrielle Resilienz. In dieser besonderen Episode des F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcasts bringen wir Ihnen die große Bühne direkt ins Ohr: Hören Sie den exklusiven Mitschnitt der Podiumsdiskussion „AI: Chance für Deutschland und Europa“, die F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop am 20. April auf der Center Stage der Hannover Messe live moderiert hat. Für den heimischen Industriestandort entscheidet sich an der Frage der KI-Nutzung nicht weniger als die eigene Zukunft. Es geht darum, ob historische Stärken in Produktion, Automatisierung und Engineering erfolgreich in die nächste Wachstumsphase überführt werden können. Das Panel beleuchtet KI daher ausdrücklich nicht isoliert als digitale Innovation, sondern als handfeste industriepolitische und infrastrukturelle Gestaltungsaufgabe. Im Mittelpunkt der Debatte steht das notwendige Ökosystem: Cloud- und Recheninfrastruktur, industrielle Anwendungen, Datenverfügbarkeit sowie Energie- und Automatisierungskompetenz müssen nahtlos ineinandergreifen, flankiert von passenden europäischen Rahmenbedingungen für die nötige Skalierung. Ausgangspunkt der Diskussion ist die Überzeugung, dass wir in Europa bereits über erhebliche Stärken verfügen. Nun müssen wir unsere hochrelevanten Mittelstands- und Technologieunternehmen, die industrielle Softwarekompetenz und wachsende Dateninfrastrukturen schneller, mutiger und systematischer zusammenführen. Darüber hinaus berührt das Gespräch zentrale Fragestellungen rund um die Rolle des Staates, der als Möglichmacher, Standardsetzer und Ankerkunde die Skalierung neuer Technologien maßgeblich treiben kann. Die zentrale Erkenntnis der Debatte lautet dabei: Wahre Wettbewerbsfähigkeit entsteht in der industriellen Anwendung von KI nicht durch Algorithmen allein, sondern durch das perfekte Zusammenspiel von Datenzugang, leistungsfähiger Netzinfrastruktur, pragmatischer Regulierung und vor allem einer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit. Diskutiert haben darüber Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Bernie Wagner, Chief Sales Officer bei Schwarz Digits, sowie Jean-Pascal Tricoire, Chairman of the Board of Directors bei Schneider Electric. Komplettiert wird die Runde durch die Verbandspräsidenten Gunther Kegel vom ZVEI und Bertram Kawlath vom VDMA.
In der zweiten Folge unserer Podcast‑Reihe Built on Law sprechen Philipp Szelinger und Annika Zlabinger aus unserem Wiener Construction Law & Engineering Team mit ihren ersten Gästen: Thomas Anderl und Lukas Macha. Im Mittelpunkt steht eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu einem Thema, das die Baupraxis seit Beginn des Ukrainekriegs besonders beschäftigt: Materialpreissteigerungen und deren Auswirkungen auf bestehende Bauverträge.Die Sprecher erläutern den zugrunde liegenden Fall eines Stahlliefervertrags mit Festpreisen und vereinbarter ÖNORM B 2110, zeigen die Voraussetzungen für eine Preisanpassung auf und erklären, weshalb der OGH reine Kostensteigerungen nicht als Leistungsabweichung im Sinne von Punkt 7.4.1 ÖNORM B 2110 anerkennt. Zudem diskutieren sie die praktischen Konsequenzen für laufende Projekte und künftige Preisvereinbarungen.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Bleiben Sie dran für weitere Folgen unserer Built on Law‑Reihe, in denen Philipp und Annika Praxisfälle aus ihrem Arbeitsalltag aufgreifen, sie verständlich, rechtlich fundiert und lebensnah einordnen und dabei aktuelle Fragestellungen sowie praxisnahe Einblicke in das Bauvertragsrecht in Österreich vermitteln.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
Freut Euch auf den vierten Live-Talk unseres TopTalk - ein Format von Plaudertaschen und Sparkassen Consulting. Zusammen mit Sascha Ruh, Geschäftsführer bei der Sparkassen Consulting, bringen wir euch #live Diskussionen mit den führenden Köpfen der Sparkassen direkt auf eure Bildschirme und hier in den Podcast. Plattformökonomie im Firmenkundengeschäft: Hype – oder Pflichtprogramm für Sparkassen? Wie verändern sich die Erwartungen von Firmenkunden – und was bedeutet das konkret für die Sparkassen? In dieser Folge sprechen wir mit zwei erfahrenen Praktikern aus der Sparkassenwelt darüber, wie sich das Firmenkundengeschäft aktuell wandelt und welche Rolle Plattformen dabei spielen. Zu Gast sind: Klaus Windhäuser – Vorstand der Sparkasse Bremen & Frank G. Diefenbach – Vorstand der Naspa | Gemeinsam bringen sie Perspektiven aus unterschiedlichen Häusern und Regionen zusammen. Firmenkunden erwarten heute deutlich mehr als klassische Bankprodukte. Gefragt sind integrierte Lösungen, einfache Prozesse und schnelle Services. Doch wie passt das zur DNA der Sparkassen zwischen Regionalität und Skalierung? Die wichtigsten Diskussionspunkte: Vom Produkt zur Lösung: Warum Firmenkunden ganzheitliche Services erwarten – und nicht nur Finanzprodukte Plattformökonomie im Firmenkundengeschäft: Welche Rolle Plattformen spielen (und spielen müssen) Geschwindigkeit & Einfachheit: Wie sich die Erwartungshaltung massiv verändert hat Spannungsfeld Regionalität vs. Skalierung: Wie Sparkassen ihre Stärke vor Ort mit digitalen Angeboten verbinden können Praxisperspektiven der Vorstände: Was heute schon funktioniert – und wo noch Herausforderungen liegen
Mit „Kurzerklärt – Gastbeitrag“ starten wir ein neues Format, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung zu konkreten juristischen Fragestellungen selbst erklären – verständlich, strukturiert und examensorientiert.Im Mittelpunkt stehen dabei nicht einzelne Aufsätze, sondern zentrale Ideen, Probleme und Lösungsansätze, die die juristische Diskussion prägen.Das Besondere an diesem Format: Keine Interviews, keine Gespräche – sondern klare Monologe im Kurzerklärt-Stil Ein konkretes juristisches Problem wird aus wissenschaftlicher Perspektive eingeordnet Komplexe Zusammenhänge werden verständlich und strukturiert aufbereitet Direkter Bezug zu Klausuren, Examenswissen und PraxisfragenDie Beiträge zeigen euch, wie juristische Forschung denkt, argumentiert und Probleme löst – und machen genau diese Perspektive für euer Studium nutzbar.Damit schlagen wir eine Brücke zwischen universitärer Forschung und juristischer Ausbildung.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Im Sommersemester 2026 biete ich eine thematische Vorlesung zu "Grammatik an der Schule" im Anschluss an die Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester, das mit beiden Vorlesungen korrespondierende Seminar "Morphologie" und schließlich das thematische Seminar "Barrierefreie Kommunikation" an. Auch das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" läuft weiter. Im Video stelle ich kurz Themen und Fragestellungen der Veranstaltungen vor und gebe einen Ausblick auf die Ausrichtung und Struktur der Kurse. Informationen zu den Kursen: Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen ∙ Grammatik in der Schule (in Bezug zu Konstruktionsgrammatik )∙ Morphologie ∙ Barrierefreie Kommunikation.
Diese Sonderfolge von Der Pudel und der Kern entsteht im Rahmen der internationalen Initiative Podcasthon, bei der Podcasts weltweit ihre Reichweite nutzen, um auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam zu machen. In dieser Episode sprechen Jan und Albert mit Magdalena Riepl, Vorstandsmitglied des Vereins NichtGenesenKids e.V., über Engagement, Resilienz und die Kraft von Gemeinschaft. Magdalena berichtet von ihrer Tochter Elli, die nach einer Corona-Infektion schwer an ME/CFS, einer besonders schweren Form von Long-Covid erkrankte und heute vollständig bettgebunden ist. Die Erkrankung stellt nicht nur das Leben eines Kindes, sondern das einer ganzen Familie auf den Kopf: Schule, Freundschaften, Alltag, vieles ist plötzlich nicht mehr möglich. Gleichzeitig schildert Magdalena eindrücklich, wie Familien oft zusätzlich mit bürokratischen Hürden kämpfen müssen, etwa bei medizinischer Versorgung, Hilfsmitteln oder Anerkennung der Erkrankung. Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Verein Nicht Genesen Kids e.V. Er vernetzt betroffene Familien in ganz Deutschland, bietet Austausch, fachliche Einordnungen zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragestellungen, Online-Veranstaltungen und Orientierung im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. Das zentrale Anliegen: Eltern und Kinder sollen wissen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und gemeinsam Wege finden, mit einer extrem belastenden Krankheit umzugehen. Philosophisch eingeordnet wird das Gespräch von Albert, der aufzeigt, wie antike Philosophen mit Leid, Schicksalsschlägen und menschlicher Verbundenheit umgingen. Dabei wird deutlich: Engagement für andere, Solidarität und Gemeinschaft können eine entscheidende Kraftquelle sein, gerade in Situationen, die sich nicht einfach lösen lassen.
Andi und Thorsten wollen in dieser Folge wissen, wie ein lebendiges Wechselspiel zwischen aufrichtigem Glauben und historisch-kritischem Bibellesen aussehen kann. Dazu haben sie Jörg Frey, Professor für Neues Testament an der Universität Zürich, eingeladen. Er macht gleich zu Beginn deutlich: Die historisch-kritische Methode der Bibelforschung gibt es nicht. Es handelt sich um ein Ensemble an Methoden und Fragestellungen, die dem einen Ziel dienen: Unterschiedliche Texte aus einer uns fremden Zeit und Kultur zu erschliessen, bevor nach der Bedeutung der Texte für heute gefragt wird. Zu knistern beginnt es, wenn Jörg Frey von seinem persönlichen Weg erzählt, auf dem er gelernt hat, dass die historische Bibelforschung für den eigenen und gemeinsamen Glauben unentbehrlich und förderlich ist. Wie gelingt es ihm, diejenigen mit auf diesen Weg zu nehmen, die aus vielen Ländern bei ihm studieren, promovieren oder sich habilitieren? Den Haufen an Vorurteilen gegenüber der historisch-kritischen Bibelforschung versucht das Gespräch ein wenig abzutragen: Zerfleddert die historische Forschung nicht den biblischen Jesus? Schliesst sie nicht von vornherein Gott, das Übernatürliche und die Wunder aus? Und warum sollte man historisch-kritisches Arbeiten nicht einfach als "liberale Theologie" abtun? Danach wird es konkret: Was ist das Besondere am Johannesevangelium? Wie unterscheidet sich der Sohn Gottes dieses Evangeliums vom Messias der drei anderen, synoptischen Evangelien? An dieser Stelle ist die Podcast-Folge für alle diejenigen relevant, die glauben, dass Jesus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist, auch wenn er das so wohl nie gesagt hat. Warum historisch-kritisch Bibelforschung auch heute noch wichtig ist, erörtern die drei Podcaster im Schlussteil. Sie schützt vor Missbrauch der Bibel, etwa wenn Soldaten der Krieg mit Hilfe falscher Endzeitdeutungen der Johannesapokalypse plausibel gemacht wird. Kritisches Lesen distanziert und entfremdet die Texte der Bibel von uns, damit wir sie nicht instrumentalisieren, sondern uns immer wieder neu anverwandeln.
In dieser Folge von Recht neugierig sprechen wir mit Univ.-Ass. Manuel Dachs, LL.M. BSc über spannende Fragen des Sportwirtschaftsrecht. Er hält einen gleichnamigen Kurs am Juridicum Wien und gemeinsam klären wir, wie Sportvereine aufgebaut sind, weshalb Sportwirtschaftsrecht eine "Querschnittsmaterie" ist und gehen auf schadenersatz- und strafrechtliche Fragestellungen im Sportrecht ein. Wir liefern eine verständliche Einführung für alle, die mehr zu den rechtlichen Hintergründen des Sportbereichs wissen möchten und laden insbesondere Fußball-Interessierte ein, reinzuhören!Wenn euch die Folge gefällt, lasst ein Like da, abonniert unseren Kanal und schreibt uns eure Fragen oder Themenvorschläge in die Kommentare! Folgt uns auch auf Instagram: @legal.literacy.project.wien.
In der ersten Folge unserer neuen Podcast-Reihe Built on Law sprechen Philipp Szelinger und Annika Zlabinger aus unserem Wiener Construction Law & Engineering Team über einen aktuellen Fall aus ihrem Beratungsalltag. Diese Auftaktfolge widmet sich einem Thema, das im täglichen Projektgeschäft regelmäßig eine entscheidende Rolle spielt: dem Sicherstellungsanspruch gemäß § 1170b ABGB.Die Sprecher erläutern, unter welchen Voraussetzungen ein Auftragnehmer eine Sicherstellung verlangen kann, was dabei zu beachten ist und welche Anforderungen eine wirksame Bankgarantie erfüllen muss. Im Fokus stehen zudem die praktischen Konsequenzen strittiger Forderungen sowie die Frage, wie jüngere Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs die Spielregeln zuletzt weiter geschärft haben.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Bleiben Sie dran für weitere Folgen unserer Built on Law‑Reihe, in denen Philipp und Annika Praxisfälle aus ihrem Arbeitsalltag aufgreifen, sie verständlich, rechtlich fundiert und lebensnah einordnen und dabei aktuelle Fragestellungen sowie praxisnahe Einblicke in das Bauvertragsrecht in Österreich vermitteln.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.