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QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben.  Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird.  Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.

FSSP Podcast


    • Apr 1, 2026 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
    • 9m AVG DURATION
    • 207 EPISODES
    • 3 SEASONS


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    Latest episodes from QuadraCast

    Tag 37: Dein Ja zählt erst, wenn du auch gehst – Das Gleichnis der zwei Söhne

    Play Episode Listen Later Apr 1, 2026 8:03


    Schöne Worte genügen Gott nichtJesus erzählt uns heute vom unwilligen und vom willigen Sohn und zeigt, dass Gottes Wille nicht durch schöne Worte, sondern durch wirklichen Gehorsam erfüllt wird. Das Gleichnis will uns helfen unsere innere Blockade mit dem „Ja“ Jesu im Leiden zu überwinden. Du sollst sehen, dass Gott kein perfektes, leichtes Ja verlangt, sondern ein ehrliches Ja, das sich auf den Weg macht.

    Tag 36: Die Lampe reicht nicht – du brauchst Öl

    Play Episode Listen Later Mar 31, 2026 7:24


    Alle warten, aber nicht alle sind bereitDas heutige Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen legt den Schwerpunkt auf Wachsamkeit, Ausdauer und innere Bereitschaft. Alle warten auf den Bräutigam, alle sehen zunächst ähnlich aus, aber im entscheidenden Moment zeigt sich, wer wirklich vorgesorgt hat. Das Öl versinbildlicht unsere lebendige Beziehung zu Gott, vor allem im Gebet. Frage dich, ob du nur gute Vorsätze fasst oder auch die innere Nahrung, die Treue durchhält.

    Tag 35: Warum ‚ich habe nichts falsch gemacht‘ nicht reicht – Das Gleichnis vom Weltgericht

    Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 6:59


    Schafe oder Böcke? Die Entscheidung fällt im AlltagJesus spricht am Ende seines Wirkens vom Weltgericht und macht klar, dass nicht nur unsere bösen Taten gerichtet werden, sondern auch das unterlassene Gute. Die Entscheidung, ob wir zu den Böcken oder den Schafen gezählt werden, hängt davon ab, ob wir den Herrn im konkreten Nächsten erkennen und auf seine Not antworten. Christliches Leben besteht also nicht in sauberer Selbstverwaltung, sondern in einer Liebe, die hinsieht, sich berühren lässt und handelt.

    Der Herr kommt unerwartet – Wärst du wirklich bereit? – mit Subdiakon Julian Woiwode (Palmsonntag)

    Play Episode Listen Later Mar 29, 2026 29:58


    Was bedeutet es wirklich, bereit zu sein, wenn Christus kommt?Am Palmsonntag stehen wir an der Schwelle zur Heiligen Woche. Hinter uns liegen 40 Tage der Fastenzeit – Tage des Hörens, des Betens und des Nachdenkens über die Gleichnisse Jesu. Jetzt beginnt eine Zeit, in der Christus nicht mehr nur in Gleichnissen spricht, sondern selbst handelt.Im Mittelpunkt dieser Folge steht ein eindringliches Wort Jesu aus dem Lukasevangelium: „Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen.“ (Lk 12,35)Jesus spricht von Knechten, die wach bleiben und auf ihren Herrn warten. Doch dieses Gleichnis ist mehr als eine moralische Mahnung zur Aufmerksamkeit. Es öffnet einen tiefen Blick auf das geistliche Leben: Wachsamkeit ist keine nervöse Aktivität, sondern eine Haltung des Herzens – eine geöffnete Tür für Gott.Gemeinsam mit Subdiakon Julian Woiwode entdecken wir die biblischen Bilder hinter diesen Worten: das Gürten der Hüften aus dem Exodus, die Bereitschaft zum Aufbruch, die Treue der Propheten – und schließlich das überraschende Geheimnis dieses Gleichnisses: Der Herr, auf den wir warten, wird selbst zum Diener.Jesus kündigt an, dass er seine Knechte am Tisch Platz nehmen lässt und ihnen dient. Vier Tage später geschieht genau das: Beim Letzten Abendmahl gürtet sich Christus selbst und wäscht seinen Jüngern die Füße.So führt uns dieses Gleichnis direkt hinein in das Geheimnis der Karwoche. Christus verlangt Wachsamkeit – aber zuerst schenkt er selbst alles: Reinigung, Gnade und Anteil an seinem Opfer.Diese Folge lädt ein, die kommenden Tage bewusst zu leben: wachsam, treu und offen für den Herrn, der kommt.

    Tag 34: Du säst. Gott lässt wachsen. – das Geheimnis des Reiches

    Play Episode Listen Later Mar 28, 2026 8:52


    Die Ernte kommt von selbstDas Reich Gottes ist wie der Samen, der ausgestreut wird und wächst, ohne dass der Mensch den Mechanismus kontrolliert. Jesus beschreibt ein organisches Wachstum: zuerst Halm, dann Ähre, dann reife Frucht; der Mensch arbeitet, aber die Erde bringt „von selbst“ Frucht, und am Ende kommt die Ernte. Die heutige Folge verbindet das mit dem Schöpfungsmotiv und mit Taufe und Geist: Gott wirkt im Hintergrund, du sollst treu säen und nicht erzwingen; dein Auftrag ist Reinheit, Geduld und verlässliche Arbeit, während das Wachstum Gottes Sache bleibt.

    Tag 33: Wir sind nur Pächter – und der Besitzer fordert Rechenschaft

    Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 7:09


    Wenn Pächter Besitzer werden wollenDie Pächter behalten die Früchte, misshandeln die Boten und töten am Ende den Sohn, um den Besitz an sich zu reißen. Jesus spricht damit die Verantwortung Israels und seiner Führer an, verbindet das Gleichnis mit dem Weinberg-Motiv der Propheten und mit dem Psalmwort vom verworfenen Stein, der Eckstein wird. Gleichzeitig wird es ganz persönlich: Gott hat dir „einen Weinberg“ anvertraut – Zeit, Gaben, Möglichkeiten – und er sucht Frucht, nicht nur Konsum; Untreue ist oft schlichtes Festkrallen an etwas, das dir nicht gehört.

    Tag 32: Süß im Mund, bitter im Bauch – wenn Entscheidungen nachwirken

    Play Episode Listen Later Mar 26, 2026 6:48


    Giftige Früchte und Gottes HeilungJesus sagt: An den Früchten erkennt man den Baum; Handeln folgt dem Sein, und ein schlechtes Inneres bringt auf Dauer schlechte Frucht. Wir sehen in der heutigen Folge, wie ambivalent menschliche Wege sind: schlechte Erfahrungen, falsche Entscheidungen und sogar „giftige Früchte“ können durch Gottes Vorsehung in Heilung verwandelt werden, ohne dass das Gift dadurch gut wird. Entscheidend bleibt die Prüfung: Welche Haltungen nähren dein Inneres, und welche Früchte kommen daraus hervor – in Worten, Entscheidungen, Beziehungen und Geduld.

    Tag 31: Dornen im Herzen – warum gute Vorsätze ersticken

    Play Episode Listen Later Mar 25, 2026 8:43


    Beichte als guter AckerDas Gleichnis vom Sämann wird als „Meta-Gleichnis“ verstanden: Es erklärt, wie Gleichnisse überhaupt wirken und warum Jesu Auslegung nötig ist. Der Same ist das Wort Gottes, das auf unterschiedliche „Böden“ fällt: auf den festgetretenen Weg, den felsigen Boden, Dornen oder auf guten Boden. Die Folge verbindet das mit einer sehr konkreten Perspektive aus dem Beichtstuhl: Angst, Routine, Zerstreuung und ungeordnete Themen können das Wort rauben, vertrocknen lassen oder ersticken; regelmäßige, vertrauende Beichtpraxis kann hingegen Wurzeln schlagen und Frucht bringen.

    Tag 30: Nerve Gott! – warum Beharrlichkeit den Himmel bewegt

    Play Episode Listen Later Mar 24, 2026 9:21


    Ausdauer, die das Herz verwandeltHeute begegnet uns eine beharrliche Witwe, die einem ungerechten Richter gegenüber tritt: machtlos, allein, ohne Druckmittel, aber mit Ausdauer. Jesus zeigt, dass hartnäckiges Bitten selbst bei einem schlechten Menschen Wirkung haben kann. Gleichzeitig wird klargestellt: Du kannst vor Gott keine Ansprüche aus eigener „Gerechtigkeit“ geltend machen; du bittest als Bedürftiger und vertraust auf Christi Fürsprache. Die Beharrlichkeit formt dein Herz, vertieft dein Vertrauen und macht dich selbst aufmerksamer dafür, wo andere auf deine Hilfe warten.

    Tag 29: Mitternacht. Klopfen. – warum Gott lästige Beter liebt

    Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 9:15


    Keine Öffnungszeiten für Gottes BarmherzigkeitDas heutige Gleichnis vom Freund, der um Mitternacht um Brot bittet, bringt unser Gebet in eine Szene, die absichtlich unbequem ist: enge Wohnverhältnisse, verriegelte Tür, schlafende Familie, genervte Reaktion. Jesus zeigt, dass Beharrlichkeit wirkt und dass Gott kein widerwilliger Geber ist; bei ihm gibt es keine „Öffnungszeiten“. Zugleich wird dein Alltag angesprochen: Du wirst gestört, weil andere ungeschickt, zu spät oder zur Unzeit kommen, und genau dort sollst du Gottes Erbarmen widerspiegeln.

    Dein Leben wackelt? – Woran du erkennst, ob dein Glaube trägt - mit P. Jakob Berger (Sonntag 5)

    Play Episode Listen Later Mar 22, 2026 35:06


    Worauf steht dein Leben wirklich? Nicht in frommen Sätzen – sondern so, wie dein Alltag es zeigt.Nach dem Suchen Gottes, der Einladung, dem Wachsen des Reiches und unserer „Inventurwoche“ zoomt diese neue Woche heraus: Wir schauen auf das Haus, das jeder baut – ganz egal ob Priester, Familienvater, Studentin oder Rentner. Beruf, Gewohnheiten, Prioritäten, das „große Graue“ des Alltags: Das ist unser Haus. Und die Frage ist schlicht: Auf was steht es?Als Einstieg in diese Woche hören wir eines der bekanntesten – und gleichzeitig am meisten verharmlosten – Worte Jesu: Haus auf Fels oder Haus auf Sand (Mt 7,24–29). Viele kennen es aus Kinderbibeln. Doch am Ende heißt es: Die Menge war erschüttert. Warum? Weil Jesus nicht über Baukunst spricht. Er spricht über dein Leben – und über das, was kommt.P. Jakob Berger öffnet den Hintergrund, der das Bild scharf macht: Nicht Meeresstrand-Romantik, sondern die Gefahr der Wadis – trockene Flussbetten, die jahrelang harmlos wirken und dann in Minuten zur Todesfalle werden. Der Wolkenbruch kann „10 Kilometer weiter“ beginnen – und plötzlich reißt die Flut alles mit. Genau so prüft das Leben unser Fundament.Dabei räumt die Folge zentrale Missverständnisse aus dem Weg:

    Tag 28: Stirb – oder bleib allein – das Gleichnis vom Weizenkorn

    Play Episode Listen Later Mar 21, 2026 9:18


    Verlieren, um zu gewinnenJesus steht in Jerusalem vor seinem Leiden und spricht von seiner Stunde: Verherrlichung geschieht durch den Weg des Weizenkorns, das stirbt und Frucht bringt. Wer das irdische Leben als Letztes festhält, verliert es; wer es in die größere Perspektive ordnet, bewahrt es zum ewigen Leben. Jüngerschaft heißt, Jesus zu folgen, auch wenn das eine schmerzliche Form von Sterben an sich selbst ist, damit Christus in dir lebt und das Reich Gottes schon jetzt beginnt.

    Tag 27: Er trickst – und Jesus lobt ihn?! – das verstörendste Gleichnis

    Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 7:13


    Was ist dir wirklich wichtig?Der Verwalter vom heutigen Gleichnis verliert sein Amt und steht vor dem Abgrund; aus dieser Not wird er radikal und schlau, um eine „Wohnung“ zu sichern. Jesus lobt nicht die Ungerechtigkeit, sondern die Entschlossenheit und die Zielklarheit: die Kinder dieser Welt setzen ihre Klugheit konsequent für ihr Ziel ein. Die Frage an dich lautet: brennt dir das Reich Gottes wirklich unter den Nägeln, oder setzt du deine Energie fast nur für Bequemlichkeit, Hobbys und Absicherung ein?

    Tag 26: Mein Herr kommt noch lange nicht – die gefährlichste Lüge im geistlichen Leben

    Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 8:40


    Bereit, wenn Er kommtJesus spricht über heute über Wachsamkeit und Verantwortung: der treue und kluge Verwalter dient zuverlässig und zur rechten Zeit, auch wenn der Herr nicht sichtbar ist. Der böse Knecht beginnt mit einem inneren Selbstbetrug („mein Herr verspätet sich“) und missbraucht dann seine Verantwortung. Die Schärfe des Gleichnisses soll dich zu einer klaren Entscheidung führen: schon heute treu handeln und klug dienen.

    Tag 25: Unnütze Knechte? – warum Gott keine Leistungschristen sucht

    Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 7:36


    Dienst aus LiebeJesus warnt heute seine Jünger – und damit auch uns - vor dem Hochmut: auch wenn sie Großes wirken, bleibt ihr Dienst zuerst Pflicht und Auftrag. Das Gleichnis zeigt uns auf: Du tust deine Pflicht und brauchst dafür keinen Applaus einzufordern; dennoch gehst du nicht leer aus, denn Gott sorgt für dich. Neu gegenüber bloßer Pflicht ist die Liebe: sie macht Gehorsam fruchtbar und verdienstlich, ohne dass du dich selbst zum Maßstab machst.

    Tag 24: Geschenk oder Anspruch? – warum Gnade nicht gerecht verteilt wird

    Play Episode Listen Later Mar 17, 2026 7:59


    Gericht verhärtet, Barmherzigkeit verwandeltBei einem Mahl im Haus Simons stellt Jesus die Frage, wer mehr liebt: der, dem viel erlassen wurde, oder der, dem wenig erlassen wurde. Simon bleibt distanziert, erfüllt nicht einmal die Zeichen der Gastfreundschaft, und urteilt über die Frau; die Frau zeigt Liebe, weil sie auf Barmherzigkeit vertraut. Der Kern dieses Gleichnisses betrifft uns ganz persönlich. Neigen wir zu Vergleichen, Neid und Urteil oder beherrscht die Dankbarkeit und das Vertrauen unser Leben, sodass wir wahrhafte Träger der Liebe Gottes sind?

    Tag 23: Angst oder Vertrauen? – wie man im Reich Gottes richtig wirtschaftet

    Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 8:36


    Frucht bringen ohne FurchtDas heutige Gleichnis erzählt Jesus im Umfeld von Zachäus, weil viele meinen, das Reich Gottes stehe unmittelbar als ein innerweltliches politisches Reich bevor. Der „vornehme Mann“ verweist auf die verborgene Phase der Herrschaft Christi: Er geht weg, erhält die Königswürde, kehrt zurück und fordert Rechenschaft. Der Sinn liegt darin, dass dir persönlich etwas von Gott anvertraut ist und du es in Gemeinschaft mit Christus fruchtbar werden lässt. Lass alle Angst fahren.

    Wenn Gott heute abrechnet – wärst du bereit? Das Gleichnis von den Talenten - mit Jango Schmid (Sonntag 4)

    Play Episode Listen Later Mar 15, 2026 29:43


    Was, wenn dein Leben mehr ist als ein Alltag zwischen Vorsätzen und Versagen? Was, wenn Gott dir bereits einen gewaltigen Schatz anvertraut hat?In dieser Woche richten wir den Blick auf uns selbst: auf unsere Talente, unsere Möglichkeiten, unser Mitwirken im Reich Gottes. Das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14–30) gehört zu den letzten großen Reden Jesu – gesprochen kurz vor seinem Leiden. Es ist ernst. Und es ist Einladung.Oft lesen wir dieses Gleichnis als Drohung: Ein harter Herr, ein bestrafender Richter, ein Diener, der scheitert. Doch Django zeigt: Die Talente sind zuerst Geschenk. Ein Talent war ein enormes Gewicht – ein Vermögen. Der Herr vertraut seinen Dienern Millionen an. Nicht Last, sondern Vertrauen.Die Talente stehen nicht nur für besondere Begabungen. Sie stehen für das große Geschenk des Lebens, für Gottes Barmherzigkeit, für alles, was wir bereits empfangen haben. Das erste Talent: unser biologisches Leben. Das zweite: das Leben in Gott.Und dann kommt die Entscheidung: Annehmen – oder vergraben.Der dritte Diener scheitert nicht an mangelnder Fähigkeit, sondern an Angst. Er kennt seinen Herrn nicht wirklich. Und genau hier liegt auch unsere Gefahr: Die Barmherzigkeit Gottes zu kennen – und trotzdem nichts daraus zu machen.Diese Folge lädt ein zur Inventur: Was habe ich bekommen? Was mache ich daraus? Lebe ich aus Vertrauen – oder aus Furcht?Denn am Ende geht es nicht um Aktionismus. Es geht um Liebe, die fruchtbar wird.

    Tag 22: Vom Jünger zum Hausvater – geistlich erwachsen werden

    Play Episode Listen Later Mar 14, 2026 7:42


    Zeit, Vertrauen, FruchtAm Ende dieser Woche steht das Bild des reifen Jüngers, der einem weisen Hausvater gleicht. Reife bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und aus dem Schatz des Glaubens weiterzugeben. Wachstum geschieht über Zeit, durch Vertrauen und Treue, wie bei Abraham oder Josef. Wer sich den Gleichnissen aussetzt, wird allmählich fähig, Frucht für andere zu bringen.

    Tag 21: Sauerteig statt Rückzug – wie Christen die Welt verändern

    Play Episode Listen Later Mar 13, 2026 6:01


    Wirksame StilleDas Gleichnis vom Sauerteig beschreibt die stille, aber wirksame Ausbreitung des Reiches Gottes. Der Sauerteig wirkt nur, wenn er unter den Teig gemischt wird; ebenso soll der Glaube mitten in der Welt wirken. Christsein ist kein Rückzug, sondern ein verborgenes Ferment der Liebe. Gebet ist der Ort, an dem diese Wirkung beginnt, auch wenn sie unsichtbar bleibt.

    Tag 20: Klein. Unsichtbar. Unaufhaltsam. – Gottes Reich wächst

    Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 8:52


    Die Kraft des VerborgenenIm heutigen Gleichnis vom Senfkorn wird gezeigt, wie aus dem Kleinen und Unscheinbaren etwas Großes wächst. Das Reich Gottes beginnt verborgen, wirkt oft unbemerkt und entfaltet dennoch eine Kraft, die Bestand hat. Die Geschichte der Kirche bestätigt dies ebenso wie das persönliche Glaubenswachstum. Gott wirkt im Verborgenen und schenkt dem Menschen einen Ort der Ruhe.

    Tag 19: Gefangen im selben Netz – warum Kirche manchmal weh tut

    Play Episode Listen Later Mar 11, 2026 6:32


    Gefangen von ChristusDas Gleichnis vom Fischernetz zeigt das Reich Gottes als etwas Umfassendes, das alle Arten von Menschen erfasst. Die Kirche ist keine Elitegemeinschaft, sondern ein Raum, in dem Gerechte und Sünder zusammenkommen. Ärgernisse entstehen gerade aus dieser Mischung. Christus selbst ist wie das Netz, das leidend in die Tiefe geht, um alle herauszuziehen, und das endgültige Urteil Gott überlässt.

    Tag 18: Unkraut im Acker – Warum Gott das Chaos in seiner Kirche aushält

    Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 9:27


    Raum für UmkehrDas Gleichnis vom Weizen und Unkraut beschreibt das Nebeneinander von Gutem und Bösem im Reich Gottes auf Erden. Gott lässt beides wachsen, um die Freiheit des Menschen zu respektieren und Umkehr zu ermöglichen. Die Kirche ist also wie ein Acker in der Bewährungszeit. Der Mensch ist nicht berufen, endgültig zu richten, sondern treu seinen Teil zum Wachstum des Guten beizutragen.

    Tag 17: Er verkauft alles – Die wohl verrückteste Entscheidung im Evangelium

    Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 8:06


    Alles loslassen um alles zu gewinnenIm Gleichnis vom Kaufmann und der kostbaren Perle wird der unendliche Wert des Himmelreiches gezeigt. Der Kaufmann erkennt den Wert der Perle und ist bereit, alles hinzugeben, noch bevor er sie besitzt. Zugleich wird Christus selbst als der wahre Kaufmann sichtbar, der alles hingibt, um den Menschen zu gewinnen. Das Reich Gottes wächst dort, wo der Mensch sich finden lässt und bereit ist, Ballast loszulassen.

    Die Kirche enttäuscht dich? – Das Reich Gottes ist NICHT, was du denkst! - mit Juri Schütz (Sonntag 3)

    Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 29:13


    Was, wenn dein christliches Leben nicht zuerst als „perfekte Erfahrung“ kommt – sondern als Acker? Und was, wenn gerade dort der Schatz verborgen liegt, der alles relativiert?In dieser Folge stoßen wir auf eines der kürzesten, aber explosivsten Gleichnisse Jesu: den Schatz im Acker (Mt 13,44). Ein Mann findet ihn zufällig, verbirgt ihn wieder – und verkauft in Freude alles, um diesen Acker zu erwerben. Keine langen Erklärungen. Ein Satz. Und doch: ein ganzes Leben darin.Ausgehend von der Spannung zwischen Evangelium und kirchlicher Wirklichkeit („Christus verkündete das Reich Gottes – und gekommen ist die Kirche“) sprechen wir ehrlich über das, was viele kennen: Man hört Skandale, sieht Missstände, erlebt Schwächen – und fragt sich: Soll das wirklich das Reich Gottes sein? Jesu Gleichnisse erweisen sich hier nicht als unzutreffend überführt. Vielmehr bereiten sie uns gerade auf diese Spannung vor – und zeigen, wie man die Wahrheit nicht verliert, wenn die Oberfläche irritiert.Der Acker kann öde wirken. Aber gerade im Acker ist der Schatz. Und dieser Schatz ist real: Christus selbst, sein Reich, seine Schätze ohne Ende – verborgen und doch greifbar, in uns, sichtbar in der Kirche, und letztlich in Christus, der selbst „die Regentschaft Gottes“ ist.Diese Episode lädt ein, neu hinzuhören: nicht nur zu wissen, dass es „Gold gibt“, sondern es zu finden. Und dann klug damit umzugehen: den Schatz nicht aus Eifersucht zu verstecken, sondern ihn reifen zu lassen, damit er wirklich Feuer fängt – wie Weihrauchkohle, die erst glühen muss, bevor sie trägt.Wer in dieser Fastenzeit (oder auch „einfach so“) über den Acker stolpert: fang an zu graben.Denn diese Woche wird eine Kur der Hoffnung: gegen Enttäuschung, gegen Resignation, gegen den Blick, der nur noch Acker sieht.

    Tag 16: Große Schuld, kleine Herzen – warum Vergebung unumgänglich ist

    Play Episode Listen Later Mar 7, 2026 7:10


    Wer nicht vergibt, verliert selbst alles.Ein Knecht wird von einer astronomischen Schuld befreit, weigert sich aber, einem Mitknecht eine viel kleinere Schuld zu erlassen, und lässt ihn ins Gefängnis werfen. Der Herr verurteilt diese Unbarmherzigkeit: Wer so handelt, verliert am Ende selbst den Zugang zur Barmherzigkeit. Das bedeutet: Deine Schuld vor Gott ist unvergleichlich größer als das, was andere dir schuldig bleiben. Darum ist Vergebung keine Option für Fortgeschrittene, sondern die entscheidende Haltung, ohne die man kein Freund Gottes sein kann.

    Tag 15: Gott passt nicht in unsere Schubladen – Wie Gott da erkennen, wo er uns begegnet?

    Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 6:32


    Gott > Meine ErwartungenJesus vergleicht die Menschen seiner Generation mit Kindern, die nichts recht finden: weder den asketischen Johannes noch den feiernden Jesus. Der Kern ist die Warnung vor einem Herzen, das Gott nur akzeptiert, wenn er den eigenen Erwartungen entspricht. Gerade religiös erfahrene Menschen können sich so „einrichten“, dass sie Gottes Ruf in realen Begegnungen nicht mehr erkennen. Konkret für unseren Alltag heißt das: Gott kann dir durch konkrete Menschen begegnen, auch durch unbequeme oder randständige, und du sollst lernen, ihn dort zu erkennen.

    Tag 14: Ein Sieg reicht nicht – Gott will in uns wohnen, oder die Leere füllt ein anderer!

    Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 6:46


    Wer Leere zulässt, lädt Rückfall einEin unreiner Geist verlässt einen Menschen, kehrt aber zurück und findet das „Haus“ leer, sauber und geschmückt; dann bringt er schlimmere Geister mit, und es wird schlimmer als zuvor. Die Botschaft: Es reicht nicht, Sünde nur zu beenden; das Herz darf nicht leer bleiben. Wenn du eine schlechte Gewohnheit ablegst, entsteht Leere, Entzug, Unruhe; diese Leere muss mit Gutem gefüllt werden, sonst kommt der Rückfall stärker zurück. Außerdem warnt die Folge vor der Haltung „jetzt ist es sowieso egal“, die den Weg von der einzelnen Sünde zum Laster öffnet.

    Tag 13: Noch eine Chance – Gottes Geduld hat einen Grund

    Play Episode Listen Later Mar 4, 2026 6:01


    Wie viel Zeit bleibt mir noch?Ein Feigenbaum trägt über Jahre keine Frucht, der Besitzer will ihn fällen, doch der Winzer bittet um ein weiteres Jahr. Das Gleichnis verbindet Gottes Geduld mit deiner Verantwortung: Zeit zur Umkehr ist Geschenk, aber sie ist nicht endlos. Umkehr ist nicht nur ein großer Moment, sondern tägliche Arbeit: viele kleine Entscheidungen, die den Boden des Herzens lockern und Frucht ermöglichen. Dabei sind das Fasten und der Sakramentenempfang konkrete „Werkzeuge“.

    Tag 12: Gleicher Lohn für alle? – wenn Gottes Gerechtigkeit herausfordert

    Play Episode Listen Later Mar 3, 2026 6:37


    Gott zahlt anders, als wir rechnenEin Gutsbesitzer ruft Arbeiter zu verschiedenen Zeiten in seinen Weinberg, zahlt am Ende aber allen denselben Lohn. Das provoziert den Vergleich und den Neid derer, die länger gearbeitet haben. Der zentrale Punkt ist Gottes Maßstab: Der „Denar“ steht für das Glück der Gottesgemeinschaft und letztlich für die Schau Gottes, die nicht nach menschlicher Leistungslogik verteilt wird. Zugleich hat der Dienst im Reich Gottes schon jetzt Wert: Er gibt Sinn, Ordnung und ein tieferes Glück als das scheinbar freie Leben ohne Gott.

    Tag 11: Eingeladen und doch nicht gekommen – warum wir Gottes Einladung verpassen!

    Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 6:31


    Ausreden über AusredenJesus beschreibt ein Festmahl, zu dem die ursprünglich Eingeladenen plötzlich nicht kommen wollen und Ausreden suchen. Der Gastgeber lädt daraufhin die Armen, die Kranken, die Ausgestoßenen ein und lässt das Haus füllen. Die Tragik liegt darin, dass gerade die „Nahen“ und „Frommen“ die Einladung verpassen, nicht wegen offener Ablehnung, sondern wegen Alltäglichkeiten und Selbstbeschäftigung. Konkrete Anwendung: Die Eucharistie ist das Vorbild dieses Gastmahls; die Einladung Gottes zeigt sich ganz real in der offenen Kirchentür.

    Keine Ausreden mehr: Gott ruft dich – wie antwortest du? - mit P. Korbinian Mendler

    Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 35:14


    Was geschieht, wenn Gott dich ruft – und du erscheinst ohne das „richtige Gewand“?Diese Folge macht deutlich: Die Einladung Gottes gilt allen. Aber sie verlangt eine Antwort.In der dritten Woche der Fastenzeit richtet sich der Blick stärker auf uns. Nachdem wir gesehen haben, wie Gott sucht, ruft und einlädt, steht nun unsere Reaktion im Zentrum. Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (Mt 22,1–14) konfrontiert uns mit einer ernsten Frage: Was heißt es, bereit zu sein?Warum ist dieses Gewand so entscheidend? P. Korbinian Mendler entfaltet die tiefere Bedeutung des hochzeitlichen Gewandes. Es geht nicht um äußere Form, nicht um religiösen Dresscode. Das Gewand steht für den Willen Gottes, für das weiße Taufkleid, für Christus selbst, den wir „anziehen“ sollen. Wer eingeladen ist, soll nicht nur erscheinen – sondern verwandelt sein.Besonders eindringlich ist die Anrede des Königs: „Freund.“ Ein Wort voller Nähe – und zugleich voller Schmerz. Denn die Einladung Gottes ist universal. Aber sie ist nicht belanglos. Niemand wird zufällig hinausgeworfen. Niemand landet unbewusst fern vom Reich Gottes. Es geht um bewusste Entscheidung, um das Ernstnehmen der Einladung.Diese Folge konfrontiert uns mit einer ehrlichen Frage:Leben wir in der Gnade, die uns geschenkt wurde – oder haben wir uns innerlich eingerichtet, ohne wirklich bereit zu sein?Und doch bleibt Hoffnung: Das Gewand kann gereinigt werden. Die Beichte ist kein Rückschritt, sondern Wiederherstellung. Gott will nichts lieber, als uns neu zu bekleiden.Diese Episode ist eine Einladung, keine Ausreden mehr zu suchen. Die Fastenzeit wird so zu einer Woche der Antwort: Gott ruft – wie antwortest du?

    Tag 10: Nach Hause kommen

    Play Episode Listen Later Feb 28, 2026 8:09


    Zurück ins VaterhausZum Abschluss dieser Fastenwoche wollen wir uns nach Hause führen lassen: in das Haus des Vaters. Uns begegnen heute die beiden Söhne, die einen Auftrag vom Vater bekommen. Dabei sind beide Söhne auf unterschiedliche Weise „verloren“: Der jüngere geht äußerlich und innerlich weg; der ältere bleibt äußerlich, wird aber innerlich bitter und distanziert. Der Vater läuft dem Zurückkehrenden entgegen und lädt den älteren in die Freude ein: Alles, was dem Vater gehört, steht ihm bereits offen. Die Botschaft: Umkehr kann sich zuerst wie Verlust anfühlen, ist aber Rückkehr an den Ort, wo wir hingehören; im Vaterhaus zu leben ist echte Selbstfindung imchristlichen Sinn.

    Tag 9: Nichts und Niemanden von der Liebe Gottes ausschliessen

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 8:38


    Barmherzigkeit erkennt man an TatenDer barmherzigen Samariter ist Jesu Antwort auf „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ und „Wer ist mein Nächster?“. Jesus wählt ein provokantes Beispiel: Religiöse gehen am Verwundeten vorbei, während der Außenseiter ein Samariter barmherzig handelt. Dazu gibt es auch eine frühe christliche Deutung: Der Verwundete steht für die Menschheit, die durch Sünde gefallen ist; der Samariter weist auf Christus; Öl und Wein auf Heilung in der Kirche und ihren Sakramenten; die Herberge auf die Kirche. Der Kern: Gottes Liebe schließt niemanden aus (nur die Sünde) und Christen dürfen niemanden und keinen Bereich ihres eigenen Lebens von Gottes Liebe ausklammern.

    Tag 8: Wenn alles schiefgegangen ist

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 8:34


    Ohne Ausreden zurück zur Stimme des HirtenHeute geht's ins alte Testament und zwar zum Volk Israel, das im Exil weilt: Führer beuteten das Volk aus und das Land zerfiel – Tempel zerstört, Menschen deportiert. Gott verurteilt die falschen Hirten und verspricht, selbst der Hirte zu sein, der seine Schafe sammelt und heilt. Die Folge betont eine harte Wahrheit: Gott verharmlost Sünde nicht; er kann schmerzhafte Folgen zulassen, damit wir begreifen, wie zerstörerisch Sünde ist, und umkehren. Die praktische Antwort, wenn „alles schiefgeht“, ist Ehrlichkeit ohne Ausreden und dann eine entschiedene Rückkehr zu Gottes Stimme und Führung.

    Tag 7: Wenn Gott in seinem Eifer alles durcheinanderwirft

    Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 7:11


    Wenn Gott das Haus auf den Kopf stelltIm heutigen Gleichnis begegnet uns eine Frau, die eine Münze verliert und mit großer Mühe sucht, eine Lampe anzündet und das Haus fegt, bis sie sie findet. Das wird als Bild für Gottes eifrige Liebe gedeutet, die das Kostbare sucht. Dazu kommt ein markantes Thema: Gott kann unser Leben „durchrütteln“ – Pläne und Komfort erschüttern – damit wir unseren Wert wieder erkennen und zu einem Ruf um Erbarmen finden. Gott respektiert die Freiheit, aber wenn wir rufen, hebt er uns aus „Staub und Dunkel“ und stellt uns geduldig wieder her.

    Tag 6: Was Gott Freude macht

    Play Episode Listen Later Feb 24, 2026 7:22


    Gefunden werden statt besser sein wollenDas Gleichnis vom verlorenen Schaf kennt jedes Kind. Doch stehen nicht auch wir in der Gefahr unsere Mitmenschen zu kritisieren. Genau an solche Kritiker richtet sich nämlich das Gleichnis. Es ist ein Antwort auf Kritiker, die sich darüber empören, dass er Sünder aufnimmt. Was unterscheidet stolze Religiosität von echtem „Hören“ auf Gott: nicht nur zuhören, sondern bereit sein, sich zu ändern. Im Mittelpunkt steht Gottes Freude: Der Himmel freut sich mehr über einen Sünder, der umkehrt, als über viele, die meinen, keine Umkehr zu brauchen. Der Hauptaufruf ist Demut – sich finden und tragen lassen – damit äußere Frömmigkeit Ausdruck echter Liebe wird.

    Tag 5: Leben absichern – aber womit?

    Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 7:52


    Was füllt dein Herz – und was nur deine Scheunen?Das erste Gleichnis mit dem wir uns beschäftigen ist der reiche Tor: Ein Mann hat eine außergewöhnlich große Ernte, baut größere Scheunen und plant Jahre voller Ruhe und Genuss, doch Gott nennt ihn töricht, weil er in derselben Nacht sterben wird. Die Aussage ist nicht, dass Besitz an sich böse sei, sondern dass es töricht ist, Reichtum und irdische Mittel als echte Sicherheit zu behandeln, weil das Leben von Gott kommt und von ihm genommen werden kann. Deswegen sollen wir uns davor hüten, das Herz mit Dingen zu füllen, die in „Scheunen“ gehören, und uns stattdessen im Gebet wandeln lassen.

    Warum Jesus unser Leben auf den Kopf stellt - mit Diakon Clemens Reithofer

    Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 30:00


    Was bedeutet die Fastenzeit wirklich – und warum scheitert Umkehr so oft?Diese Folge zeigt überraschend: Bekehrung beginnt nicht bei unserem Tun, sondern bei Gottesbefreiendem Handeln. Denn: Umkehr ist keine religiöse Leistung, sondern Antwort auf Gottesbefreiendes Handeln.Viele verbinden die Fastenzeit mit Verzicht, Disziplin und persönlicher Leistung. Doch das Evangelium zeichnet ein anderes Bild – eines, das entlastet und zugleich herausfordert.In dieser Auftaktfolge zur Fastenzeit spricht Diakon Clemens Reithofer über ein oft missverstandenes biblisches Gleichnis: den starken Mann und den Stärkeren, der einbricht. Überraschend klar wird: Jesus Christus selbst ist dieser „Stärkere“ – nicht um zu zerstören, sondern um zu befreien.Gemeinsam entdecken wir die tiefen Verbindungen zwischen Evangelium, Exodus und dem Reich Gottes. Es geht um die wahre Bedeutung christlicher Umkehr, um Loslassen, um Befreiung aus falschen Sicherheiten und um eine Liebe, die allem menschlichen Bemühen vorausgeht. Diese Folge macht deutlich: Bekehrung beginnt nicht bei uns, sondern bei Gott, der sucht, liebt und aufrichtet.Diese Episode lädt ein, die Fastenzeit neu zu leben – nicht als Selbstoptimierung, sondern als Zeit der Befreiung. Als geistlichen Weg, auf dem Gott in unser Leben einbricht, um uns frei zu machen für ihn.

    Tag 4: Wie lange noch?

    Play Episode Listen Later Feb 21, 2026 7:49


    Verborgene Gleichnisse werden erst am Kreuz sichtbar Heute beschäftigen wir uns mit dem Ziel der Fastenzeit: das Kreuz Christi. Im Licht des Propheten Jesaja wird deutlich, dass Verstockung und Nichtverstehen eine Phase sind, die durch Leiden hindurch zur Öffnung führt. Die Gleichnisse Jesu entfalten ihren tiefsten Sinn erst am Kreuz, wo das Reich Gottes offenbar wird. In der Eucharistie wird dieses Geheimnis gegenwärtig: Christus gibt sich hin, um Augen, Ohren und Herzen zu öffnen.

    Tag 3: Vertrautheit macht blind

    Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 5:54


    Raus aus dem geistlichen Autopiloten Wie oft haben wir die Gleichnisse Jesu schon gehört. Doch müssen wir uns fragen hören wir auch wirklich hin? Oberflächliche Vertrautheit, kulturelle Entfernung und geistlicher „Autopilot“ können dazu führen, dass die Sprengkraft der Gleichnisse verloren geht. Um sie zu verstehen, müssen sie aus dem damaligen Kontext heraus gehört werden und zugleich im Heute ausgelegt werden. Der Zugang beginnt mit der Bitte an Jesus selbst, sich neu überraschen zu lassen.

    Tag 2: Wahrheit verlangt Umkehr

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 6:36


    Gleichnisse sind kein Rätsel, sondern eine Prüfung des Herzens Wieso spricht Jesus in Gleichnissen, die wir nicht verstehen? Die Antwort liegt nicht in einem Ausschlusswillen Gottes, sondern in unserer Haltung wie wir zuhören. Gleichnisse offenbaren das Reich denen, die bereit sind, sich ändern zu lassen, und bleiben verschlossen für jene, die an festen Erwartungen, Bequemlichkeit oder Trägheit festhalten. Jesus überträgt uns die Verantwortung: Verstehen setzt Bereitschaft zum Gehorsam voraus.

    Tag 1: Diese Geschichte verändert alles

    Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 8:02


    Vom Zuhören zur UmkehrHeute starten wir gemeinsam in die Fastenzeit. Eine Zeit die uns als wirkliche Umkehr und innere Verwandlung dienen soll. Jesus lehrt in Gleichnissen, weil Geschichten das Herz erreichen und Selbsttäuschungen aufdecken können. Am Beispiel Nathans und König Davids wird gezeigt, wie ein Gleichnis die Wahrheit so nahe bringt, dass Ausreden zusammenbrechen. Die Gleichnisse Jesu laden in das Reich Gottes ein, verlangen aber eine reale Entscheidung: Worte genügen nicht, es braucht Taten und Bereitschaft zur Nachfolge.

    Endlich Gipfelaussicht, kleines 1x1 des Geniessens und unser Auftrag zum Zeugnis!

    Play Episode Listen Later Apr 20, 2025 45:16


    Christus resurrexit! Resurrexit vere! Alleluia! Ja, Christus ist wahrhaft auferstanden – und er macht alles neu!! So sind wir heute zu dritt! Wir reden über die Kunst der wahren Freude, die Schlummertaste am Wecker und andere wichtige Dinge für ein erfülltes Leben. Wir schauen aber auch auf die ersten Marienverehrer, Marias spezielle Fürsprache-Macht und den Ruf, Zeugnis zu geben von dem, was wir in dieser Fastenzeit neu eingeübt haben … und und und. Und Samuel bekommt endlich die Möglichkeit, für einmal die Gipfelaussicht so richtig zu genießen! Unser Podcast-Projekt unterstützen:Priesterbruderschaft St. Petrus e.V. /Vermerk „Podcast"Volksbank Allgäu-Oberschwaben eGIBAN: DE75 6509 1040 0143 1230 09BIC: GNODESILEU- - - Telegram: t.me/FSSP_Podcast Spotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/42mM8qhApple Podcast: https://apple.co/3PNzCdk

    Aus unserer Leere wird Liebe!

    Play Episode Listen Later Apr 19, 2025 6:24


    Wir sind am Gipfel angelangt. Wir haben gekämpft, verzichtet, vielleicht sogar gezweifelt – und jetzt stehen wir hier; müde, hungrig nach Trost, während die Wolken jede Aussicht verdecken. Wir benötigen eine Pause, und auch Jesus, der gestern für uns am Kreuz gestorben ist, lässt heut nichts von sich hören. Und in dieser Spannung fragen wir uns: Wir fragen uns: wo stehe ich? Stehe ich am selben Punkt wie in der Vorfastenzeit? Habe ich genug getan, genug gefastet, genug gebetet? Wir sind müde, ja. Aber genau dort – an der Grenze unserer Kraft – wartet Er. Und dann wird aus unserer Erschöpfung Ruhe. Aus unserer Leere wird Liebe.[Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Opfer = Herzensgabe

    Play Episode Listen Later Apr 18, 2025 7:24


    Warum also stirbt Jesus den leid- und schmachvollen Tod für uns am Kreuz, wenn Gott an Liebe Gefallen hat und nicht an Schlachtopfern? Das Opfer, für uns wie für Christus, besteht in der Übergabe unserer Existenz an Gott. In diesem Sinn sind wir keine bloßen Beobachter, die mit dem Opfer Christi nichts zu tun haben. Vielmehr wird das Opfer Christi gleichsam zu unserem Opfer! Auch wenn unsere Hingabe im Alltag oft ganz anders ausschaut![Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Der HERR wäscht seinen Jüngern die Füße!

    Play Episode Listen Later Apr 17, 2025 7:09


    „Keiner hat eine größere Liebe, als wer sein Leben gibt für seine Freunde“. Dies wirkt auf uns unmöglich und unerfüllbar. Es erweckt für uns den Anschein, dass der Kern unserer Religion einfach nur noch eine Verschärfung der Zehn Gebote wäre und damit noch schwerer erfüllbar als der Alte Bund. In der Fußwaschung wird deutlich: der Herr wäscht seinen Jüngern die Füße. Er macht sie rein. Das neue Gebot besteht also in unsere Verbundenheit mit Christus, in einer Freundschaft mit Christus, die keine Leistung ist, sondern ein Geschenk des Heiligen Geistes![Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Welcher Weg führt zur Heiligkeit?

    Play Episode Listen Later Apr 16, 2025 7:44


    Schnell, schnell – Hauptsache vorbei! Dies widerspricht aber eigentlich dem, was uns Jesus selbst auf seinem Leidensweg vorgegeben hat. Es ging ihm bei seinem Leiden nicht darum, einfach so zu leiden und einfach so gekreuzigt zu werden. Jesus erlitt die Qualen und den Tod – aus Liebe zu uns Menschen. Durch seine Liebe sind wir erlöst und durch seine Liebe sind wir befreit. Dazu sagt der hl. Paul vom Kreuz recht treffend: „Der Weg, der zur Heiligkeit führt, ist der, auf dem uns der Herr die Gnade gibt zu wandeln, wie er gewandelt ist.“[Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Stolpersteine im geistlichen Leben – Jetzt noch aufgeben?

    Play Episode Listen Later Apr 15, 2025 6:56


    Was bedeutet es, im geistlichen Leben aufzugeben? Es bedeutet, Christus aufzugeben, Gott aufzugeben und sich damit abzufinden, niemals zu Gott zu kommen. Die wahre Gefahr liegt nicht im Fallen. Der Fall bedeutet die Sünde: Gott ist immer bereit, uns unsere Sünden zu verzeihen! Die wahre Gefahr besteht im Liegenbleiben, also im Ausharren in der Sünde. Also, lasst uns heute den nächsten Schritt gehen. Er mag klein sein. Trotzdem bringt er uns Christus näher![Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Judas vs. Maria Magdalena – um was geht es mir?

    Play Episode Listen Later Apr 14, 2025 5:49


    Wie steht es um unsere Reue? Wer war noch nie versucht den Herrn verlassen, um einem scheinbar lukrativeren Weg zu folgen? Wenn wir aber Jesus in unserem Leben vernachlässigt haben und uns vor der Beichte fürchten, dürfen wir nicht denselben Fehler machen wie Judas: Einfach nur unsere Schlechtigkeit bedauern, ohne Hoffnung und Jesus meiden! Vielmehr sollen wir umso mehr die Nähe zum Heiland suchen, so wie Maria – aus Liebe zum Herrn![Bonus] Tägliche Betrachtung, passend zum heutigen Impuls: https://telegram.me/FSSP_Podcast

    Der Traum vom Fliegen, geisterfülltes Lebensgefühl und übernatürliches Tuning!

    Play Episode Listen Later Apr 13, 2025 26:01


    Wir bemühen uns im geistlichen Leben – es fühlt sich aber oft so anstrengend an, wir kriechen mehr dahin, obwohl wir eigentlich nach da oben müssen. Könnte uns da nicht einmal Hilfe kommen! Gibt es im geistlichen Leben so etwas, wie ein Getragenwerden? Clemens erzählt uns heute, wie wir uns mit dem Heiligen Geist zu neuen Höhen aufschwingen, warnt aber auch, dass es neben dem Heiligen Geist auch den Geist der Welt gibt, der Ihm ganz entgegengesetzt ist. Eine neue Perspektive auf dein inneres Leben ist damit garantiert!- - - Telegram: t.me/FSSP_Podcast Spotify: https://spoti.fi/3HwDI3RYouTube: https://bit.ly/42mM8qhApple Podcast: https://apple.co/3PNzCdk

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