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Viele Unternehmer stecken monatelang Herzblut, Zeit und Kapital in die perfekte Entwicklung eines Produkts, um am Tag X festzustellen, dass der Markt nicht darauf gewartet hat.In dieser kurzen Folge räume ich mit einem der teuersten Denkfehler im Business auf. Warum du den Vertrieb nicht erst am Ende anknipsen darfst, wie du den Markt von Anfang an einbeziehst und warum echtes Kundenfeedback die beste Entwicklungsgarantie ist.Kompakt-Info:Länge: 6 MinutenFokus: Gründung, Unternehmensführung, Product-Market-Fit, VertriebsstrategieFür wen: Gründer, Unternehmer und alle, die ihr zu lange in der Theorie am Produkt schrauben und nicht über LOS gehen (für alle Monopoly Spieler unter Euch).
290.000 Euro Mehrumsatz in weniger als sechs Monaten. Allein über Social Media.Robert Kirs ist zurück bei der Plan Industriefahrzeug GmbH und Co. KG in Klebronn, wo wir vor einem halben Jahr die Zusammenarbeit gestartet haben. Heute sprechen wir über echte Ergebnisse. 150.000 Euro Neukundenumsatz, 140.000 Euro reaktivierter Bestandskundenumsatz. Keine Pseudo-Anfragen, sondern unterschriebene Aufträge, bei denen das Geld fließt und die Fertigung läuft. Herr Mesenohl hat selbst lange den kompletten Vertrieb gestemmt und suchte einen Weg, sich zu entlasten und planbar neue Anfragen zu gewinnen. Robert Kirs zeigt, warum schöne Logos und große Visionen für ein KMU Schwachsinn sind und worauf es wirklich ankommt. Direktansprache, sauberes Targeting, Werbeanzeigen im Direktmarketing-Stil und die clevere Kombination von Facebook, Instagram und LinkedIn zu einem System, das Ergebnisse liefert. Jetzt reinschauen.Key Learnings:290.000 Euro Mehrumsatz in unter sechs Monaten, allein über Social Media, aufgeteilt in Neukunden und reaktivierte Bestandskunden.Anfragen allein reichen nicht. Der Kunde muss vertrieblich mitziehen, nachfassen und die Leads in echte Aufträge verwandeln.Kein neues Logo, keine Vision. Direktansprache und sauberes Targeting auf den richtig kombinierten Plattformen sind das System.Timestamps:00:00 Intro 00:16 290.000 Euro in sechs Monaten 00:32 Neukunden und Bestandskunden getrennt 01:17 Das Unternehmen aus Klebronn 02:06 Warum Herr Mesenohl zu uns kam 02:51 Fachkräftemangel und harter Wettbewerb 04:09 Vom skeptischen Start zum Ergebnis 05:05 Reale Aufträge statt Pseudo-Anfragen 06:22 Warum Logos und Visionen Schwachsinn sind 07:37 Plattformen clever kombinieren
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Charisma ist nicht das, was viele denken. Ich saß in einer Runde mit mehreren Unternehmern. Einer war laut. Hat dominiert. Hat viel geredet. Alle haben zugehört. Und dann war da noch ein anderer. Ruhig. Klar. Wenig Worte. Aber jedes Mal, wenn er gesprochen hat, war der Raum still. Und alle haben sich automatisch ausgerichtet. Genau da wird der Unterschied sichtbar: Das eine ist Lautstärke. Das andere ist Wirkung. Viele verwechseln Charisma mit Auftreten. Mit Präsenz. Mit Technik. Aber Charisma entsteht nicht im Verhalten. Es entsteht vorher. Wenn jemand innerlich klar ist, wird er eindeutig. Und diese Eindeutigkeit ist spürbar. Unabhängig von Worten. KI verstärkt genau das: Inhalte werden austauschbar. Was bleibt, ist die Person dahinter. Und genau deshalb wird Charisma gerade neu definiert. Die ganze Folge dazu: „Was modernes Charisma wirklich ist (und was du komplett falsch verstehst)“ Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #369 „Wie ruhige Menschen Zuhörer fesseln – mit MODERNEM Charisma“, erfährst du unter anderem: ✨ Wieso Lautstärke wie Wirkung aussieht, aber keine echte Anziehung schafft. ✨ Was passiert, wenn alle dich hören – aber niemand dich wirklich spürt. ✨ Warum Charisma nicht dort beginnt, wo andere zuschauen. ✨
Ein Business, das läuft - Der Podcast für Selbstständige und Unternehmer
Wenn Verkäufer nicht liefern, sucht die Führung fast immer bei den Verkäufern. Dabei sitzt der Hebel fast immer woanders – im System, das die Führung selbst gebaut hat. In dieser Folge erfährst du, welche 8 systemischen Bremsen Verkäufer ausbremsen, ohne dass jemand es merkt und was das über Führung, Struktur und Verantwortung aussagt.
Mehr Umsatz mit Verkaufspsychologie - Online und Offline überzeugen
„Du musst dich jetzt entscheiden, sonst...“ – wie oft hast du diesen massiven Druck im Vertrieb schon erlebt oder vielleicht sogar selbst (unbewusst) erzeugt? Die Realität ist: Wenn dein Gegenüber ohnehin schon gestresst ist (hallo, erhöhtes Cortisol! ), sorgt noch mehr Druck nur dafür, dass die Leute komplett dichtmachen und zur Konkurrenz abwandern. Niemand will etwas aufgeschwatzt bekommen. In dieser Folge sprechen wir über eine extrem mächtige Methode aus der Verkaufspsychologie: die Evoking-Freedom-Technik. E rfahre, warum es dein Marketing und deine Verkaufsgespräche revolutioniert, wenn du den Menschen explizit die Freiheit gibst, auch „Nein“ sagen zu dürfen. Das erfordert im ersten Schritt etwas Mut und das Zurückschrauben des eigenen Egos – aber der Mut lohnt sich.
„Da müssen wir jetzt was machen!“ – ein Satz, der in vielen Unternehmen fällt, sobald erste Signale aus dem Markt auftauchen: Kunden fragen nach Sonderlösungen, Wettbewerber bewegen sich, der Vertrieb bringt neue Impulse mit. Das Problem: Oft wird gehandelt, bevor überhaupt klar ist, was diese Signale wirklich bedeuten. In dieser Folge geht es genau um diesen Schritt davor: Wie unterscheiden Sie Einzelfälle von echten Mustern? Wann entsteht wirklich relevanter Bedarf – und wann reagieren Sie nur auf Marktrauschen? Denn genau hier passieren die teuersten Fehler: Aus einzelnen Stimmen werden Projekte. Aus Ideen entsteht Aufwand. Und am Ende stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein echtes Problem zu lösen gab. Dazu bekommen Sie ein klares Denkmodell, mit dem Sie Signale einordnen, sauber bewerten und fundierte Entscheidungen vorbereiten – bevor Ressourcen gebunden werden.
Der B2B-Vertrieb steckt im Wandel: Buyer starten „rep-free“, Einwilligung bleibt Pflicht und Drittanbieter-Cookies sind nicht verlässlich planbar. In diesem Webinar bekommst du ein 30-Tage-System aus 3 Plays, mit dem du aus Website-Traffic planbar Termine machst: Signale aktivieren, Website als Verkaufsraum, Tempo als SLA. Kein Blabla, kein Hype – klare Schritte, klare Zahlen, klare Owner (Scoreboard statt Bauchgefühl). Highlight: Customer-Testimonial von Wolfgang Jung (CEO team digital) – ungeschönt, praxisnah, umsetzbar. Folgendes hast Du nach dem Webinar gelernt: - Play 1 – Daten sind Gold (Signale): - Wie du aus anonymem Traffic handlungsfähige Signale machst – sauber über Einwilligung, Bewertung und Routing, ohne DSGVO-Eigentor. - Play 2 – Die Website verkauft: - Wie du aus der Website einen Verkaufsraum baust: Use-Cases, Risiko-Killer, Beweise + klare CTAs – und warum „Proof-Engagement“ mehr zählt als Traffic. - Play 3 – Tempo schlägt Talent: - Wie du mit qualifizierter Reaktion in < 5 Minuten (SLA) den Kontaktmoment gewinnst – inkl. Triage, Mehrkanal und KI als Assistenz. - Customer-Proof – Wolfgang Jung: - Was passiert, wenn man das System wirklich fährt: Insights aus der Praxis von team digital. - Der Schulterschluss (Operating Rhythm): - Wie Marketing, Sales & CS im gleichen Takt arbeiten mit einem Entscheider-Scoreboard aus 4 Zahlen (4 Owner, 0 Ausreden). Zielgruppe: - B2B-Vertriebs- & Sales-Leiter: Führungskräfte, die planbare Termine statt „Bauchgefühl“ suchen. - Marketingverantwortliche im B2B: Personen, die Website-Traffic aktiv in Sales-Erfolge verwandeln müssen. - Geschäftsführer & Inhaber (KMU): Entscheider, die ein direkt umsetzbares 30-Tage-Wachstumssystem benötigen. - Revenue & Growth Operations: Spezialisten, die Vertrieb und Marketing durch messbare Scoreboards verzahnen wollen.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
In dieser Folge spreche ich mit TOP-Unternehmer, Speaker und Autor Peter Stark über ein Thema, das viele Menschen beschäftigt: Vertrauen. Wir sprechen darüber, warum so viele Menschen ein Leben nach fremden Erwartungen führen, wie du wieder Zugang zu deiner Intuition findest und weshalb dein Umfeld einen größeren Einfluss auf dein Leben hat, als dir vielleicht bewusst ist. Außerdem geht es um Selbstvertrauen, persönliche Krisen, Potenzialentwicklung, Führung und die Frage: Lebst du wirklich dein eigenes Leben? Eine Folge voller ehrlicher Geschichten, starker Erkenntnisse und Gedanken, die noch lange nachwirken. Links zu Peter Stark: Peters Buch auf Amazon: https://www.amazon.de/Power-Trust-vertrauensvoll-authentisch-gestaltest/dp/3949869107 Instagram: https://www.instagram.com/pstrong_sales/ Website: https://starkundstark.com/ Links zu Juliana: 1. Podcast mit Peter Stark 'Das Leben liebt uns' https://podcastf6a0b2.podigee.io/219-neue-episode Melde dich jetzt kostenfrei zur FEMALE ENERGY REVOLUTION an - wir starten am 13. Juni 2026: https://go.julianakaefer.at/female-energy-revolution/ Instagram: https://www.instagram.com/juliana_kaefer/ Website: https://julianakaefer.at/ Das 'Create your Life' Journal - Dein Coach in Buchform: https://julianakaefer.at/produkt/create-your-life-journal/
Selbstbewusstsein ist keine Stärke mehr. Es ist die Voraussetzung. Ich hatte zwei Gespräche direkt hintereinander. Gleiche Branche. Ähnliche Angebote. Beim ersten habe ich sofort gemerkt: Der fummelt an sich rum. Guckt unsicher. Ist nicht richtig bei sich. Und das Interessante: Das überträgt sich. Ich wurde selbst unruhig. Ohne es zu wollen. Beim zweiten Gespräch war es komplett anders. Ruhig. Klar. Präsent. Und sofort war da dieses Gefühl: „Das passt.“ Inhaltlich waren beide ähnlich. Der Unterschied lag nicht im Angebot. Sondern in der Klarheit der Person. Früher konntest du mit Wissen überzeugen. Heute ist Wissen überall. KI macht Inhalte schneller und besser. Was bleibt, ist Wirkung. Und Wirkung entsteht aus innerer Klarheit. Selbstbewusstsein heißt nicht laut sein. Sondern sich selbst klar sein. Wenn das fehlt, entsteht Unschärfe. Und genau die wird gerade aussortiert. Die ganze Folge dazu: „Warum Selbstbewusstsein heute keine Stärke mehr ist – sondern Voraussetzung“ Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #368 „Warum du heute ANDERS erfolgreich wirst“, erfährst du unter anderem: ✨ Wieso zwei ähnliche Angebote völlig unterschiedlich wirken – obwohl der Inhalt fast gleich ist. ✨ Was passiert, wenn du souverän wirken willst, aber dein Körper etwas anderes erzählt. ✨ Weshalb KI deine Inhalte besser machen kann – aber nicht deine Persönlichkeit. ✨
In dieser Episode spricht Walter Peters über ein Phänomen, das in vielen Agrarvertrieben zu beobachten ist: Fachlich herausragende Berater genießen hohes Ansehen bei ihren Kunden, bleiben bei den Verkaufszahlen jedoch oft hinter den Erwartungen zurück.Anhand eines Praxisbeispiels zeigt Walter, warum exzellente Beratung allein nicht ausreicht, wenn daraus keine wirtschaftlichen Ergebnisse entstehen. Er diskutiert die Frage, ob sich manche Vertriebsmitarbeiter eher als Berater oder sogar als „Anwälte der Landwirtschaft“ verstehen und dadurch ihren eigentlichen Auftrag aus den Augen verlieren.Du erfährst, warum Beratung immer bezahlt werden muss, entweder über profitable Produktverkäufe oder über ein direktes Honorar. Außerdem beleuchtet Walter die Rolle des persönlichen Selbstverständnisses im Vertrieb und erklärt, weshalb genau dort häufig die eigentliche Ursache für ausbleibende Verkaufserfolge liegt.Eine kontroverse Folge über die Balance zwischen Beratung und Verkauf, über Wertschätzung für Fachkompetenz und über die Frage, ob Unternehmen sich zweckfreie Beratung dauerhaft leisten können.Hör rein und bilde Dir Deine eigene Meinung: Was ist wichtiger: Beratung, Verkauf oder die richtige Mischung aus beidem?Mehr Informationen und die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch findest Du unter: www.walter-peters.deReiche Ernte!
Ein Business, das läuft - Der Podcast für Selbstständige und Unternehmer
Passive Verkäufer sind verbreitet und gelten als Motivationsproblem. In Wirklichkeit sind sie ein Systemsignal. In dieser Folge erfährst du, warum Passivität im Vertrieb fast nie eine Charakterfrage ist, sondern eine systemische Antwort auf systemische Anreize. Und was das über Führung, Vergütung und Unternehmenskultur aussagt.
Im heutigen "Makler und Vermittler Podcast" begrüßt Torsten seinen Gast Joachim Rahn vom Münchner Verein. Im Fokus steht der neu entwickelte PKV-Tarif "bestens gesund" und die ambitionierte Zielsetzung, Marktführer in Sachen Geschwindigkeit und Service zu sein. Die beiden beleuchten, wie Künstliche Intelligenz (KI) dazu beiträgt, die Risikoprüfung effizienter zu gestalten, damit Makler und Kunden schnell, unkompliziert und zuverlässig Antworten erhalten. Zudem diskutieren sie praxisnah die Anforderungen im Risiko-Vorab-Anfrageprozess und zeigen, wie Flexibilität und Schnelligkeit zu echten Mehrwerten im Makleralltag werden. Freut euch auf spannende Einblicke in innovative Prozesse, Erfahrungsberichte aus erster Hand und wertvolle Praxistipps rund um den Vertrieb von PKV-Produkten.
In vielen Statusmeetings sieht auf den ersten Blick alles gut aus: Die Ampeln stehen auf Grün, Maßnahmen sind dokumentiert, Risiken werden erwähnt und der Fortschritt wirkt nachvollziehbar. Und trotzdem passiert oft zu wenig. Denn viele Statusberichte schaffen zwar Transparenz, führen aber nicht zu echter Steuerung. Sie zeigen, woran gearbeitet wird. Sie zeigen, welche Themen offen sind. Aber sie machen nicht klar, welche Entscheidung jetzt gebraucht wird. In dieser Folge geht es darum, warum genau das in vielen Organisationen passiert – und weshalb ein grüner Status nicht automatisch bedeutet, dass wirklich geführt und gesteuert wird.
Julius Korfgen, Co-Founder von Uplane, spricht im "Marketing From Zero To One" Podcast über seinen persönlichen Lebensweg vom Fashion-Startup Unternehmer zu Schulzeiten über seine Zeit als Founders Associate bei Enpal bis zur Gründung seines KI-Startups Uplane. Im Mittelpunkt steht die Idee, Performance Marketing durch KI massiv zu automatisieren: von der Erstellung und Optimierung von Ads bis hin zu personalisierten Landingpages und datengetriebenen Kampagnen. Außerdem geht es um die frühen Vertriebserfolge über LinkedIn, die Bewerbung und Aufnahme bei Y Combinator, seinen bevorstehenden Umzug nach San Francisco und um die Frage, wie KI aktuell Marketing-Agenturen, Unternehmensstrukturen und Produktentwicklung verändert. 04:19 - Erste unternehmerische Schritte & FREISCHWIMMER 06:51 - Rocket Startup in Kopenhagen & Responsibly 08:26 - Virales T-Shirt & erster Durchbruch 09:20 - Studium in Maastricht & Nebenprojekte 11:07 - Familie, Kreativität & Unternehmertum 12:03 - Einstieg bei Enpal & Hypergrowth 14:16 - Entstehung der Uplane-Idee bei Enpal 16:38 - Die Grundidee hinter Uplane 19:09 - Erste Ads, KPIs & Marketing-Experimente 20:10 - Erste Kunden & Startphase von Uplane 22:44 - Erste Vertriebserfolge 24:46 - Pilotkunden & Vertrauensaufbau 26:11 - KI, Daten & schnelle Marketingzyklen 28:15 - Bewerbung beim Y Combinator 31:13 - YC-Interview & Zusage 34:05 - Funding & Umzug nach San Francisco 36:07 - Launch-Video & erste große Aufmerksamkeit 37:32 - Zielgruppen, Startups & Enterprise-Kunden 39:55 - Markenführung & Brand-Compliance mit KI 42:07 - Schnelles Wachstum & erste Enterprise-Cases 42:57 - Service Company vs. Software Company 44:19 - Managed Growth & Enterprise Software 47:26 - Vertrieb, LinkedIn & Account-Based-Marketing 49:11 - KI im Unternehmen & interne Prozesse 50:28 - Brand-Compliance & Grenzen generativer KI 51:50 - Daten, Feedback-Loops & Marketing-Optimierung 53:33 - KI-gestützte Produktentwicklung & Coding 55:29 - YC-Mindset & großes Denken 58:23 - Umzug in die USA & neue Wachstumsphase 58:55 - Namensfindung & Entstehung von Uplane 01:00:29 - KI-Agenten, Automatisierung & Zukunft der Arbeit 01:03:22 - Eigene KI-Tools & tägliche Nutzung 01:03:45 - Arbeitsalltag, Produktivität & Routinen 01:05:19 - Abschluss & Ausblick
In dieser Folge des Makler und Vermittler Podcasts begrüßt Torsten seinen Gast Joachim Rahn, Leiter Maklervertrieb beim Münchner Verein. Gemeinsam werfen sie einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Vom persönlichen Werdegang aus fast 30 Jahren Erfahrung, darunter auch fünf Jahre in der Selbstständigkeit als Makler, bis zur Entstehung des neuen PKV-Vollprodukts „Bestens gesund Premium“. Joachim Rahn schildert ausführlich, wie eigene Felderfahrung im Vertrieb und praxisnahe Maklerarbeit zur Entwicklung kundenorientierter Produkte beiträgt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Woher kommt Joachim Rahn? Was motiviert ihn? Wie entstand das neue Produkt und welche vertrieblichen sowie prozessualen Überlegungen machten den Unterschied? Höre rein und erfahre, warum Prozesse heute genauso entscheidend sind wie das Produkt selbst und was der Münchner Verein Maklern und Kunden aktuell zu bieten hat. Viel Spaß bei dieser inspirierenden Episode!
In dieser Episode spricht Johannes Gronover über einen Bereich, der für Geschäftsführer oft entscheidend ist, aber viel zu selten sauber durchdacht wird: Markt, Vertrieb und Kunden.Dabei trennt Johannes bewusst zwischen Unternehmerrolle und Geschäftsführerrolle. Denn die strategische Ausrichtung eines Unternehmens ist in erster Linie Unternehmeraufgabe. Gleichzeitig muss ein Geschäftsführer diese Strategie glasklar verstehen und in die operative Umsetzung bringen.Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wer ist unsere Zielgruppe? Was ist unser Nutzenversprechen? Welche Kernangebote haben wir? Erst wenn diese Grundlagen klar sind, können Marketing und Vertrieb überhaupt wirksam funktionieren.Außerdem zeigt Johannes, warum Marketing nicht nur Sichtbarkeit bedeutet, sondern auch Problembewusstsein schaffen und Einwände abbauen muss. Im Vertrieb geht es dann darum, Prozesse endlich steuerbar zu machen: mit klaren Kennzahlen, sauberen Phasen und echtem Vertriebscontrolling statt bloßem Bauchgefühl.Zum Schluss wird deutlich, dass gute Geschäftsführung nicht bei Zahlen und Prozessen endet. Auch Kundenbeziehungen, Verhandlungsstärke und die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen, gehören zu den zentralen Anforderungen.In dieser Folge erfährst du:warum Strategie, Spezialisierung und Positionierung die Grundlage für Vertrieb sindwelche Klarheit ein Geschäftsführer über Zielgruppe, Nutzen und Angebot haben mussweshalb Marketing mehr leisten muss als nur Sichtbarkeitwarum Vertrieb systematisiert und messbar sein musswelche Kennzahlen im Vertrieb wirklich relevant sindwieso starke Kundenbeziehungen und Verhandlungsfähigkeit zur Geschäftsführerrolle gehören
Heute möchte ich über Ziele sprechen. Über Jahresziele, Vertriebsziele und über KPI-Systeme. Und vielleicht ein klein wenig am Rande über Provisionen. Und vor allem darüber, warum wir meiner Meinung nach in vielen IT-Unternehmen die Wirkung von Zielen gleichzeitig überschätzen und unterschätzen. Überschätzen, weil wir oft glauben, dass messbare Ziele quasi automatisch Motivation und Leistung erzeugen. Und unterschätzen, weil gute Ziele eine unglaublich wichtige Wirkung haben können, wenn Menschen gemeinsam verstehen, worauf sie eigentlich hinarbeiten. Gerade im Managed-Services-Umfeld halte ich das für ein sehr relevantes Thema. Denn wir erleben aktuell eine Situation, in der sich viele Rahmenbedingungen verändert haben. Projekte werden verschoben, Hardwarepreise sind hoch, Entscheidungen dauern länger und in vielen Unternehmen erreicht der Vertrieb die geplanten Zahlen nicht mehr so selbstverständlich wie noch vor einigen Jahren. Und genau in solchen Phasen reagieren viele Unternehmen reflexartig mit noch mehr Steuerung und Zielen mit KPI. Es wird mehr Reporting eingefordert. Dahinter steckt häufig die Hoffnung, dass bessere Messbarkeit automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Aber genau dort beginnt aus meiner Sicht ein Denkfehler. Denn was ist ein realistisches Ziel eines Ziels eigentlich? Was darf ich vom Ziel erwarten? ----------------------- Mehr von Olaf Kaiser: www.linkedin.com/in/olafkaiser/ www.olaf-kaiser.coach/ www.ubega.de Direkt einen kostenfreien Termin mit Olaf buchen https://bit.ly/allgemeinen-termin-buchen
Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Folge von Die Coaching-Revolution sprechen Stephan Baulig und die Gründer von Brainhance darüber, wie sie innerhalb kürzester Zeit mit KI-Beratung und KI-Agenten die ersten 100.000 € Monatsumsatz erreicht haben, obwohl sie noch vor wenigen Monaten Angestellte waren. Dabei geht es nicht nur um den Hype rund um künstliche Intelligenz, sondern vor allem darum, warum gerade jetzt völlig neue Chancen entstehen für Menschen, die schnell handeln und bereit sind, neue Märkte zu besetzen. Außerdem erfährst du, warum klassische Branchen wie Steuerberater, Kanzleien oder Dienstleister gerade massiv unter Druck geraten, welche Rolle KI-Agenten in den nächsten Jahren spielen werden und weshalb die meisten noch gar nicht verstanden haben, wie groß dieser Wandel wirklich wird. Eine Folge über Wachstum, Positionierung, Vertrieb und die Frage, warum manche Unternehmen gerade explodieren – während andere den Anschluss verlieren. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.
Eine Entscheidungshilfe für Selfpublishing-Autoren und Selfpublisherinnen – PoD oder doch eine Auflage drucken? In dieser Episode des Mission Bestseller Podcasts widme ich mich einer der zentralen Fragen für Selfpublisher:innen: Solltest du dein Buch im Print-on-Demand-Verfahren veröffentlichen oder doch auf klassischen Auflagendruck setzen? Mit meiner langjähriger Erfahrung im Selfpublishing teile meine Erkenntnisse, Vor- und Nachteile beider Methoden, berichte von aktuellen Marktentwicklungen und gebe dir wertvolle Entscheidungshilfen an die Hand. Egal, ob du dein erstes Buch veröffentlichst oder eine etablierte Backlist hast – diese Folge hilft dir dabei, den für dich passenden Weg zu finden, damit dein gedrucktes Buch 2026 die besten Chancen am Markt hat. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: Die 10 wichtigsten Themen in dieser Folge Einführung in Print on Demand (PoD) und Auflagendruck Warum war PoD lange Zeit der bevorzugte Weg im Selfpublishing? Welcher Druckweg eignet sich 2026 besser für Selfpublisher:innen? Vorteile von Print on Demand Es werden die wichtigsten Vorteile hervorgehoben: keine finanzielle Vorleistung, einfache Aktualisierungsmöglichkeiten, keine Lagerhaltung und zufriedenstellende Gewinnspanne bei geringen Stückzahlen. Auflagendruck als interessante Alternative Autor:innen haben auch mit Auflagendruck Erfolg. Serviceanbieter, die Selfpublisher:inne beim Vertrieb unterstützen (z.B. NovaMD, Autaria) werden kurz vorgestellt. Entwicklung und Bedeutung von Dienstleistern Die Rolle von Dienstleistern wie Books on Demand, NovaMD und Autaria im Wandel und ihre Bedeutung für Verlage und Selfpublisher werden beleuchtet. Die Spiegel-Bestsellerliste als Ziel und die Rolle des Auflagendrucks Warum der Auflagendruck für Selfpublisher:innen, die auf die Spiegel-Bestsellerliste wollen, oft der notwendige Weg ist. Nachteile von Print on Demand Typische Schwächen wie Qualitätsmängel bei einzelnen Exemplaren, potenzielle Rückläufer, und eingeschränkte Marge bei wenigen Verkäufen werden thematisiert. Kostenmodell beim Auflagendruck Es wird erläutert, ab welchen verkauften Stückzahlen (ab ca. 500 Exemplaren) der Auflagendruck finanziell attraktiver wird und welche logistischen Lösungen es gibt. Tipps für Crowdfunding-Projekte und besondere Genres Die besonderen Anforderungen an Druck und Versand, gerade bei Crowdfunding-Aktionen, werden ebenso angesprochen wie spezifische Herausforderungen bei hochwertigen Büchern (z. B. Koch- oder Bildbände). Die richtige Entscheidung treffen: Verkaufsprognosen und Analyse Die Notwendigkeit einer realistischen Verkaufseinschätzung und einer ehrlichen Analyse der eigenen Reichweite und Ziele wird betont. Kombination verschiedener Publikationswege und Plattformen Wie du flexibel mehrere Wege nutzen kannst: eBook über einen Kanal, Taschenbuch via PoD, Hardcover im Auflagendruck – je nach Zielgruppe und Strategie. # Print on Demand oder Auflagendruck? – Entscheidungshilfe für Selfpublisher:innen Egal, ob du gerade mit deinem ersten Manuskript jonglierst oder schon mehrere Werke veröffentlicht hast – irgendwann steht jede:r Autor:in vor der Frage: Wie bringe ich mein gedrucktes Buch am besten unter die Leute? Setze ich auf Print on Demand oder investiere ich in einen Auflagendruck? In dieser Episode der Mission Bestseller spreche ich ausführlich darüber gesprochen, welche Vor- und Nachteile beide Wege für Selfpublisher:innen heute bieten. ## Was ist Print on Demand und warum ist es so beliebt? Kurz gesagt: Beim Print on Demand (PoD) wird dein Buch erst dann gedruckt, wenn es tatsächlich bestellt wird. Das klingt erstmal unglaublich praktisch – und das ist es in vielerlei Hinsicht auch. Du musst „nicht in die finanzielle Vorleistung gehen" und dich weder um Lagerung noch um Versand kümmern. Auch kleine Anpassungen am Buch – ein übersehener Tippfehler, kleine Ergänzungen – sind schnell und unkompliziert möglich. Ein paar Klicks an den Daten, und das nächste bestellte Exemplar enthält schon die verbesserte Version. Die Geschäftsmodelle der größten PoD-Anbieter wie Books on Demand (BOD), epubli, oder tredition verleihen dir eine erstaunliche Flexibilität. Mit einer vergleichsweise geringen Einstiegssumme (oft im zweistelligen Eurobereich) bist du dabei. Die Marge ist für viele auch attraktiv, besonders, wenn du über Amazon KDP veröffentlichst ## Warum solltest du trotzdem über Auflagendruck nachdenken? Beim Auflagendruck werden – wie der Name sagt – mehrere Exemplare deines Buches in einem Rutsch gedruckt, meist gleich hunderte oder tausende. Oft übernimmt ein Dienstleister wie NovaMD oder Autaria die Lagerung und den Versand für dich. Diese Option lohnt sich vor allem, wenn du viele Bücher verkaufst, 500 oder mehr. Warum? Weil dann die Stückkosten deutlich sinken und du insgesamt einen besseren Gewinn pro Buch erzielen kannst. Ein weiterer spannender Aspekt: Wer auf die renommierte Spiegel-Bestsellerliste schielt, kommt mit Auflagendruck oft eher ans Ziel. Dort schafft man es in der Regel nur, wenn eine gewisse Mindestzahl an gedruckten Büchern in einer relativ kurzen Zeitspanne in den Handel kommt – und Print on Demand reicht dafür meist nicht aus. ## Die größten Pluspunkte und Fallstricke beider Varianten ### Print on Demand: Viel Flexibilität, wenig Risiko - Keine hohen Startkosten: Du investierst nur minimal, daher ist PoD perfekt für erste Gehversuche. - Einfache Anpassungen: Fehler kannst du schnell korrigieren, neue Inhalte hinzufügen. - Kein Stress mit Lager und Versand: Alles übernimmt der Dienstleister, entspannt statt aufwendig. - Ideal bei unsicheren Verkaufszahlen: Wenn du nicht genau weißt, wie viele Bücher du realistisch absetzen wirst, bist du mit PoD auf der sicheren Seite. Dennoch gibt's auch Nachteile. Jedes Buch wird einzeln gedruckt, und da können bei jedem Druckvorgang kleine Fehler passieren – etwa beim Cover oder bei Farben. Das kann zu unzufriedenen Kund:innen führen und deinem Ruf schaden. Die Tantiemen sind bei kleinen Verkaufszahlen okay, aber wenn du über Buchhandlungen kommen willst, wird es finanziell schnell eng, weil Buchhandlungen hohe Rabatte verlangen. ### Auflagendruck: Mehr Risiko, mehr Möglichkeiten - Günstigere Stückkosten: Je mehr du drucken lässt, desto billiger wird's pro Buch. - Höhere Qualität: Du hast meist mehr Einfluss aufs Papier, auf die Ausstattung, Farbtreue bei Fotos und Co. – das ist z. B. bei Kochbüchern oder Bildbänden ein klarer Pluspunkt. - Besserer Zugang zum Buchhandel: Mit professionellem Vertrieb erreichst du leichter stationäre Buchläden. - Crowdfunding-Kompatibilität: Wenn du im Voraus durch Vorbestellungen schon Einnahmen hast, kannst du konkret kalkulieren und zielgerichtet drucken. Allerdings birgt Auflagendruck finanzielle Risiken. Wenn du 500 Bücher produzierst, aber nur 100 verkaufst, bleiben dir 400 Bücher im Lager oder landen sogar bei dir zu Hause. Die logistische Abwicklung über Dienstleister wie NovaMD oder Autaria kostet auch extra, und unverkaufte Bücher können weitere Kosten verursachen, wenn sie zurückgeschickt werden. ## Was ist nun „besser" für dich als Autor:in? Es gibt nicht den einen goldenen Weg – sondern du musst ehrlich in den Spiegel blicken. Frag dich: - Wie viele Bücher werde ich realistisch verkaufen? - Wie wichtig ist mir der stationäre Buchhandel? - Welche Zielgruppe habe ich – und wo kauft sie am liebsten? - Wie stehe ich selbst zum Thema Vorfinanzierung und Risiko? Gerade Anfänger:innen sind oft mit Print on Demand am besten beraten. Du kannst risikofrei starten, erste Erfahrungen sammeln, Feedback einholen und dich langsam rantasten. Hast du aber schon eine große Reichweite, eine erfolgreiche Serie oder viel Erfahrung im Buchmarkt, lohnt es sich, den Schritt zum Auflagendruck ernsthaft zu überlegen. Und – weshalb nicht kombinieren? Vielleicht veröffentlichst du dein eBook über einen Kanal, das Taschenbuch als Print on Demand und spendierst deinem Werk ein besonders hochwertiges Hardcover im Auflagendruck für Buchhandlungen oder für besondere Fans. ## Deine Entscheidung zählt! Selfpublishing ist wunderbar vielfältig – inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter und Optionen. Mach dir klar, wo du stehst, was du erreichen willst und wer deine Leser:innen sind. Flexibilität, Kosten, Qualität, Sichtbarkeit im Handel – das alles sind legitime Kriterien, und es gibt nicht die eine Lösung für alle. Es ist vielmehr eine Frage deiner eigenen Ziele und Möglichkeiten. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst: Taste dich langsam heran, frage Kolleg:innen nach ihren Erfahrungen oder probiere mehrere Vertriebswege aus. Denn am Ende zählt nur eins: dass dein Buch die Menschen erreicht, für die du es geschrieben hast! Welcher Erfahrungen hast du mit Print on Demand und/oder Auflagendruck gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren!
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
KI ersetzt nicht deinen Job. KI ersetzt Menschen, die unklar sind. Zwei Menschen. Gleich viel Erfahrung. Gleich viel Wissen. Einer wird gebucht. Der andere wird übersehen. Der Unterschied ist nicht Können. Der Unterschied ist Klarheit. Früher konntest du mit Wissen gewinnen. Heute liefert dir jede KI in Sekunden bessere Antworten als der Durchschnitt. Das heißt: Dein Vorteil liegt nicht mehr im Was. Sondern im Wer. KI wirkt wie ein Verstärker. Sie hebt alles auf ein ähnliches Niveau. Und dann passiert Selektion: Wer klar ist, wird sichtbar. Wer unklar ist, wird austauschbar. Das zeigt sich in jedem Gespräch: „Klingt gut“ – aber keine Entscheidung. Nicht, weil das Angebot schlecht ist. Sondern weil die Eindeutigkeit fehlt. Eine einfache Frage: Wofür steht jemand konkret – in einem Satz? Wenn das länger als 10 Sekunden dauert, liegt genau da der Hebel. Die ganze Folge dazu: „Du wirst gerade ersetzt – wenn du dich nicht klar hast“ Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #367 „Wer durch KI JETZT vom Markt gefegt wird – und wer nicht“, erfährst du unter anderem: ✨ Warum zwei Menschen das Gleiche können – und trotzdem nur einer Zukunft hat. ✨ Warum Fleiß dich nicht schützt, wenn niemand spürt, wofür du stehst. ✨ Weshalb deine Persönlichkeit jetzt stärker zählt als dein Lebenslauf. ✨
ThemaTakt ist der Podcast über Menschen und Machtverschiebungen im Musikbusiness. Host Tobias Wilinski trifft in dieser Folge Kristof Jansen, Vice President des Musikvertriebs Groove Attack. [ThemaTakt-Newsletter abonnieren](https://www.thematakt.de/about) [ThemaTakt per PayPal unterstützen](https://www.paypal.me/thematakt) Kristof ist als (Musik-)Journalist gestartet, arbeitet aber mittlerweile seit über 10 Jahren bei Groove Attack und hat den Wandel der Musikindustrie erlebt und teils geprägt. Auch Groove Attack hat sich entwickelt: vom klassischen Plattenladen zu modernen Vertriebs- und Artist-Service-Strukturen. Im Gespräch geht es darum, wie sich Musikvertrieb heute neu definiert und warum Vertrieb längst mehr ist, als reine Distribution. Außerdem hört ihr, warum Kristof damals heimlich ins Musikbusiness gewechselt ist, wie er mit Xatar ein Label gegründet hat, wie Mero damals so erfolgreich werden konnte, was er von Klickkäufer Kai hält und wie Kristof damals Curse gegen sich aufgebracht hat. Wir haben das Interview vor knapp einem Monat live auf der Musik-Konferenz C/o-Pop in Köln aufgenommen. Wollt ihr einen zweiten Teil mit Kristof Jansen? Schreibt's in die Kommentare. In der nächsten Folge wird Charlotte Stahl zu Gast sein. Folgt ThemaTakt überall wo's Podcasts gibt, um die Folge nicht zu verpassen und gönnt euch auch den Newsletter auf Thematakt.de! Über Kristof Jansen Kristof ist im April 2008 bei Hiphop.de als freier Redakteur gestartet; Ende 2008 stellvertretender Chefredakteur bis Ende 2013; parallel Studium zum Bachelor of Arts in Journalismus(Fachrichtung Kultur - Abschluss 2013) ; freier Redakteur für Spiegel, WDR 1LIVE, Juice, RTL, Vice uvm.; ab 06.2014 Seitenwechsel zu Groove Attack, anfangs Labelmanager, dann A&R und Labelmanager, ab Sep.2020 Director Repertoire Development; seit Januar 2024 Leitung von Groove Attack als Vice President. Kapitel: 00.00 Intro 01:44 Interview-Start 03:54 Besondere Projekte mit Alligatoah und Haftbefehl 05:55 Warum Kristof sich Jigedi nennt 07:36 Warum Musikjournalismus? 09:28 Als Kristof das Label von Curse geschlossen hat 13:12 Weg zu Groove Attack 18:42 Warum braucht es heutzutage noch einen Musikvertrieb? 21:26 Ist Groove Attack zum Label geworden? 22:46 Wie wurde Mero direkt so erfolgreich? 28:08 Vorwurf der Klickkäufe bei Mero 30:56 Geld verdienen auf Kosten der mentalen Gesundheit von Artists 34:37 Tipps für Aritsts 39:48 Nach welchen Kriterien signt Groove Attack Artists? 42:25 Wie angesagt ist Deutschrap 2026? 46:49 Einfluss von KI auf die Musik Über ThemaTakt ThemaTakt ist der Podcast für die Musikbusiness-Karriere. Ihr lernt die Leute hinter euren Lieblings-Songs kennen. In Interviews geben Manager:innen, Producer und Artists Einblick in die Musikindustrie, das HipHop-Business und ihren Lebensweg. Es geht darum, wie man mit den Veränderungen in der Musikbranche mitgeht und sie aktiv gestaltet. Neue Folgen erscheinen monatlich. Folgt dem Podcast um keine Folge zu verpassen. Intro-Voice: [Henrike Möller](https://www.instagram.com/henrike_moeller/?hl=de) Musik: [Benethy](https://www.instagram.com/benethy777/?hl=de) Interview & Produktion: [Tobias Wilinski](https://www.instagram.com/tobias_wilinski/) Erwähnte Namen: Haftbefehl Alligatoah Minhtendo Alexis Troy Oddworld Tobias „Toxik“ Kargoll Fruity Loops Christopher Brand Curse Alles Real Records Bozz Music Aggro Berlin Frank Stratmann Thomas Stein Falco Ulli Potofski Chimperator Alligatoah Trailerpark Raf Camora Xatar (Giwar Hajabi) Groove Attack Tracks Mero Loredana KMN-Gang Dieter Bohlen Mario „Dako“ Da Costa Alles oder Nix-Records Dr. Dre Soffie Ronny Boldt Jay-Z Sabine Delatron (sabine.delatron@gmail.com) Rap La Rue Kalim
Ein Business, das läuft - Der Podcast für Selbstständige und Unternehmer
Ein Top-Verkäufer, der immer liefert, klingt nach Stärke. In Wirklichkeit ist er oft ein Symptom, ein Signal, dass das System dahinter ohne ihn nicht funktioniert. In dieser Folge erfährst du, welche 7 Risiken entstehen, wenn Vertrieb an einer Person hängt und was das über Führung, Struktur und Skalierbarkeit aussagt.
Self-Service gilt als Königsweg der Digitalisierung: weniger Aufwand, geringere Kosten, schnellere Prozesse. Doch in dem Moment, in dem es für den Kunden kompliziert wird, zeigt sich, ob der Service wirklich gut gedacht ist. Denn das Problem entsteht oft nicht dort, wo der digitale Prozess an seine Grenze kommt – sondern dort, wo der Übergang zum Menschen nicht funktioniert. Wenn Kunden dann alles noch einmal erklären müssen, kippt die Wahrnehmung: aus Effizienz wird Frust. In dieser Folge geht es genau um diesen kritischen Moment: Warum Self-Service nur dann kundenzentriert ist, wenn er einen klaren und reibungsarmen Weg zum Menschen enthält. Und warum der Wechsel zum persönlichen Kontakt kein Scheitern ist, sondern ein Qualitätsmerkmal guten Servicedesigns.
Mit mit Bennet Görlitz und Sascha Müller (ToysReloved) Staffel #13 Folge #5 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.toysreloved.de www.linkedin.com/in/bennet-goerlitz-baba7316b/ www.linkedin.com/in/sascha-mueller/ *** Das heutige "Marketing From Zero To One" Podcast Gespräch dreht sich um die Entstehung und Skalierung von ToysReloved, einem Startup für geprüftes Second-Hand-Spielzeug, 2024 gegründet von Bennet Görlitz und Sascha Müller. Die beiden erzählen von ihren gemeinsamen Zeit bei Idealo, wie sie das Problem mit Spielzeug überfüllter Kinderzimmer und fehlender einfacher Verkaufsmöglichkeiten erkannt und ihr Geschäftsmodell zunächst mit einfachen MVPs über WhatsApp und Kleinanzeigen validiert haben. Außerdem geht es um die Rolle von KI und Automatisierung im ToysReloved Geschäftsmodell, etwa bei der Produkterkennung, Preisfindung und Prozessoptimierung, sowie die anfängliche Herausforderung eines zweiseitigen Marktplatzes die Angebots- und Nachfrageseite gekonnt auszubalancieren. Abschließend sprechen sie über ihre kürzlich erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde, ihre Wachstumspläne und die Vision, ToysReloved als nachhaltige Community- und Circular-Economy-Plattform für Familien künftig weiter auszubauen. *** 02:25 - Bennets und Saschas Karriereweg & Idealo 08:58 - Weltreise & erste Startup-Ideen 09:54 - Erste Geschäftsideen & Problemsuche 12:18 - Warum Spielzeug der Zielmarkt wurde 13:25 - Marktgröße & Potenzial von Second-Hand-Spielzeug 14:51 - Erste MVP-Tests & Validierung 17:14 - Verkauf über Kleinanzeigen 18:59 - Aufbau der Supply-Seite & Logistik 20:26 - Qualitätsprüfung, Spenden & Produktauswahl 23:17 - Preisgestaltung & Verkaufsprozess 25:39 - Nachfrageaufbau & Marktplatzstrategie 29:05 - Eigene Plattform & Community-Aufbau 33:01 - Marketing, SEO & Reichweitenaufbau 36:08 - Social Media & KI-generierte Kampagnen 39:24 - Nutzenversprechen für Familien 40:04 - Erfolgreiche Offline-Aktionen & Learnings 41:56 - Wohnzimmer als erstes Lager 43:04 - KI im Geschäftsmodell 43:36 - Produkterkennung & Preisfindung mit KI 46:22 - Menschliche Qualitätskontrolle trotz KI 47:35 - Datenstrategie & eigene Modelle 49:00 - KI für Effizienz & Skalierung 51:26 - Warum KI das Modell heute wirtschaftlich macht 53:13 - KI-Agenten & Automatisierung 57:02 - Effizienzgewinne & Produktentwicklung 58:04 - Learnings aus KI-Experimenten 59:38 - Hardware-Prototyp & Rapid Prototyping 01:02:29 - Finanzierungsrunde & Zukunftspläne 01:03:41 - Skalierung, Operations & Marketing 01:05:40 - Pitch-Events, Netzwerk & Abschluss
Die Frage, die Jörg wahrscheinlich am häufigsten gestellt bekommt: „Wie werde ich Millionär?“ In dieser Folge beantwortet er sie – und kommt zu einem überraschend klaren Fazit: leichter, als viele denken. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Geld du verdienst, sondern wie du denkst, handelst und welche Entscheidungen du frühzeitig triffst. Jörg erklärt, warum du anfangen musst, Geld bewusst zur Seite zu legen und weshalb du dir vor allem darüber klar werden solltest, was du bereit bist zu tun, um deine Ziele zu erreichen. Denn Vermögen entsteht nicht zufällig, sondern durch Konsequenz, Verantwortung und die Bereitschaft, Dinge zu bewegen. Außerdem geht es um die Fragen, die du dir stellen musst, bevor du überhaupt über Zahlen nachdenkst – und warum viele Menschen genau daran scheitern. Bewerte diesen Podcast bei iTunes und/oder Spotify und abonniere „KINTZEL MINDSET", wenn du keine weitere Folge mehr verpassen möchtest. __________ Mehr von Jörg: UnternehmenX - Dein Weg zum erfolgreichen Unternehmensberater: https://linktw.in/qUCMZF ► Instagram: https://www.instagram.com/joergkintzel/ ► YouTube: https://www.youtube.com/@joergkintzel ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jörg-kintzel-vertrieb-unternehmertum/ ► Homepage: https://joergkintzel.com/ Jörg Kintzel ist Vorstand, selbstständiger Handelsvertreter und Aktionär der Valuniq AG, einer der größten unabhängigen Finanzdienstleister Deutschlands (gem. jährlicher Cash-Rangliste). Gemeinsam mit seiner Frau Birgit Elisabeth Kintzel führt er als Unternehmer und Investor die SVART GmbH, ein Family Office, das verschiedene Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups bündelt. Mit der SVART GmbH fördern Jörg und Birgit Elisabeth Kintzel zusammen ganz gezielt Ideen und setzen sie gemeinsam in die Tat um. Über Erfolge wird leider in Deutschland viel zu wenig geredet, dabei hat dieses Land Unglaubliches und auch viele Innovationen zu verbuchen. Darum ist es ihnen ein persönliches Anliegen, ihr Wissen und ihre Finanzkraft in Menschen zu investieren und diese Erfolge sichtbarer und größer zu machen. Denn sie werden zukünftig dazu beitragen, dieses Land nach vorne zu bringen. Impressum: https://joergkintzel.com/impressum/ __________ KINTZEL MINDSET, Jörg Kintzel, Business, Unternehmertum, Wirtschaft, Interviewpodcast, Wirtschaftspodcast, Investor, Geld, Autos, Uhren, Mindset, Family Office, Unternehmer, Performance, Unternehmen gründen, Verkauf, Sales, Start-Up, Vertrieb, Mindset, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Leadership, Produktivität, Motivation, Karriere, Unternehmertum, Nein sagen, Entscheidungsfindung, Selbstmanagement, Zielsetzung, Selbstreflexion, Kommunikation, Kundenakquise, Zeitmanagement, Selbstvertrauen, Erfolgsstrategien, Verkaufstechniken, Resilienz, Stressmanagement, Mentaltraining, Selbstwirksamkeit, Netzwerken, Innovationsgeist, Business-Strategien, Work-Life-Balance, Weiterbildung
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Jede:r in Tech kennt sie: die Side-Project-Idee, die sich am Anfang wie der nächste geniale Wurf anfühlt. Ein echtes Problem, eine elegante technische Lösung, ein Wochenende Motivation und vielleicht sogar schon die passende Domain. Und dann? Dann kommen Alltag, Overengineering, fehlender Produkt-Market-Fit, Plattform Abhängigkeiten oder schlicht zu wenig Zeit. Genau darüber sprechen wir in dieser Episode. Ohne Hochglanz, ohne Gründerromantik, ohne nachträglich zusammengebasteltes Happy End.Wir schauen darauf, warum gescheiterte Side-Projects völlig normal sind und trotzdem kaum sichtbar werden. Mit dabei sind Themen wie Survivorship Bias, Startup-Statistiken, Payment first, Ship first, Dogfooding, Accountability und die unbequeme Wahrheit, dass Coding oft der einfache Teil ist, während Vertrieb, Distribution und Durchhaltevermögen der eigentliche Endgegner sind. Konkret wird es mit zwei ehrlichen Beispielen: einem Wohnungs-Crawler namens Wohnbot, der per WhatsApp neue Wohnungsanzeigen schicken sollte, und einer Fitness-App, die aus einem kleinen UX-Problem direkt in ein Rabbit Hole aus Flutter, CI, Monitoring und Perfektionismus gerutscht ist.Wenn du selbst schon Open Source Tools, Apps, Automationen oder andere Side-Projects gestartet und nie zu Ende gebracht hast, wirst du dich hier ziemlich sicher wiederfinden. Vielleicht nimmst du sogar etwas mit für dein nächstes Projekt. Zum Beispiel, dass eine gute Idee allein wertlos ist, wenn sie nie das Licht der Welt erblickt.Oder ganz einfach: Stop starting, start finishing.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Mit Nils Graf-Gutsche (Sightwise) Staffel #13 Folge #4 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.sightwise.ai/ www.linkedin.com/in/nils-gutsche/ *** Im Podcast „Marketing From Zero To One“ berichtet Nils Graf-Gutsche, Co-Founder & COO von Sightwise, über die Gründung des Hannoveraner KI-Startups zur automatisierten Qualitätskontrolle in der industriellen Produktion. Im Fokus steht der Einsatz von Computer Vision und insbesondere synthetischen Daten, um Defekte wie Kratzer oder Risse zuverlässig zu erkennen, auch wenn reale Trainingsdaten fehlen. Er gibt Einblicke in die Ausgründung aus der Universität Hannover, die frühe Validierung über Industrieprojekte und Messen sowie den Aufbau erster Kundenbeziehungen. Darüber hinaus geht es erneut um den praktischen Einsatz und Use-Cases von KI in Unternehmen als auch bei Sightwise, Vertriebsstrategien im B2B-Umfeld und die Bedeutung von Vertrauen ggü. B2B-Kunden in der Industrie. *** 1:46 – Hintergrund & Weg in die Gründung (BMW, Computer Vision) 3:17 – Was Sightwise macht (KI-basierte Qualitätskontrolle) 4:18 – Anwendungsfälle in der Produktion (Defekterkennung) 6:19 – Entscheidung für die Gründung 7:23 – Ausgründung aus der Universität 8:37 – Erste Validierung & Marktfeedback 9:47 – Erste Kunden & Industriepartnerschaften 11:02 – Zwei Kundentypen (Plattform vs. Turnkey) 12:14 – Nutzen & ROI der Lösung 13:41 – Synthetische Daten einfach erklärt 15:32 – Datengenerierung statt realer Trainingsdaten 17:12 – Kundenbasis & Wachstum 17:30 – Vertrieb über Messen & Events 20:19 – Leads durch Fachvorträge 21:01 – Tipps für Messeauftritte 23:34 – Hannover Messe 25:02 – Tipps für Fachvorträge 26:56 – Inbound Leads & Sichtbarkeit 27:48 – Typischer Sales-Prozess 29:28 – Robotics-Trends & Zukunftspotenzial 30:53 – KI-Modelle erklärt (Anomalie vs. Objekterkennung) 34:56 – Training & Aufbau der Modelle 37:19 – Individualisierung je Kunde 39:49 – Tipps für Gründer im KI-Bereich 40:25 – Einfluss von KI auf Kunden & Wettbewerb 41:35 – Datenvorteile & Skalierung 42:20 – IT-Infrastruktur & On-Premise 43:51 – Founder-Market-Fit 44:38 – Einsatz von KI im eigenen Unternehmen 46:54 – Einfluss auf Geschäftsmodelle 48:57 – Hiring & Teamaufbau 52:05 – Zukunftstrends (Hardware, Daten, 2D/3D) 53:12 – Startup-Szene in Hannover
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Mehr Umsatz mit Verkaufspsychologie - Online und Offline überzeugen
In dieser Episode spreche ich mit Leon Pyka von SalesHub2B über die größten Engpässe und Denkfehler im Vertrieb – und warum Annahmen oft mehr schaden als helfen. Wir tauchen tief in die Praxis ein, teilen persönliche Erfahrungen und zeigen, wie systematische Prozesse und die richtige Teamstruktur zu messbar besseren Ergebnissen führen. Außerdem diskutieren wir, welche Rolle KI im modernen Vertrieb spielt und wie psychologische Faktoren wie Hartnäckigkeit, Selbstreflexion und echtes Interesse am Kunden entscheidend sind. Erfahre, warum nicht Produktwissen, sondern neugierige Fragen und ein klarer Prozess den Unterschied machen – und wie du dein Sales-Team auf das nächste Level hebst. Nimm Kontakt auf zu Leon: https://www.saleshub.de/
Warum coacht sich ein Profi-MMA-Kämpfer jahrelang selbst, statt sich auf einen Headcoach zu verlassen? Genau darüber spricht Jörg in dieser Folge mit Alex Poppeck. Alex gehört zu den bekanntesten deutschen MMA-Kämpfern und hat sich über Jahre hinweg selbst organisiert, Trainingspläne entwickelt und sein eigenes Team aufgebaut – während er gleichzeitig weltweit Erfahrungen sammelte und sein eigenes Gym aufbaute. Im Gespräch geht es um Disziplin, mentale Stärke und die Frage, warum Talent alleine langfristig nicht ausreicht. Alex erklärt, wie wichtig Konsistenz, Eigenverantwortung und ein klarer Gameplan sind – nicht nur im Käfig, sondern auch im Unternehmertum. Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man es schafft, auch dann weiterzumachen, wenn niemand den Weg für einen vorbereitet. Alex zeigt, warum echte Entwicklung oft genau dann entsteht, wenn man aufhört zu warten und beginnt, Verantwortung für den eigenen Fortschritt zu übernehmen. Natürlich geht es auch um die aktuelle MMA-Szene und den Hype-Kampf Holzer gegen Taha am 16. Mai – inklusive echter Rivalität, Respekt und der Frage, was professionellen Sport wirklich ausmacht. Bewerte diesen Podcast bei iTunes und/oder Spotify und abonniere „KINTZEL MINDSET", wenn du keine weitere Folge mehr verpassen möchtest. __________ Mehr von Alex: ► Instagram: https://www.instagram.com/alexpoppeckmma/ __________ Mehr von Jörg: UnternehmenX - Dein Weg zum erfolgreichen Unternehmensberater: https://linktw.in/qUCMZF ► Instagram: https://www.instagram.com/joergkintzel/ ► YouTube: https://www.youtube.com/@joergkintzel ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jörg-kintzel-vertrieb-unternehmertum/ ► Homepage: https://joergkintzel.com/ Jörg Kintzel ist Vorstand, selbstständiger Handelsvertreter und Aktionär der Valuniq AG, einer der größten unabhängigen Finanzdienstleister Deutschlands (gem. jährlicher Cash-Rangliste). Gemeinsam mit seiner Frau Birgit Elisabeth Kintzel führt er als Unternehmer und Investor die SVART GmbH, ein Family Office, das verschiedene Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups bündelt. Mit der SVART GmbH fördern Jörg und Birgit Elisabeth Kintzel zusammen ganz gezielt Ideen und setzen sie gemeinsam in die Tat um. Über Erfolge wird leider in Deutschland viel zu wenig geredet, dabei hat dieses Land Unglaubliches und auch viele Innovationen zu verbuchen. Darum ist es ihnen ein persönliches Anliegen, ihr Wissen und ihre Finanzkraft in Menschen zu investieren und diese Erfolge sichtbarer und größer zu machen. Denn sie werden zukünftig dazu beitragen, dieses Land nach vorne zu bringen. Impressum: https://joergkintzel.com/impressum/ __________ KINTZEL MINDSET, Jörg Kintzel, Business, Unternehmertum, Wirtschaft, Interviewpodcast, Wirtschaftspodcast, Investor, Geld, Autos, Uhren, Mindset, Family Office, Unternehmer, Performance, Unternehmen gründen, Verkauf, Sales, Start-Up, Vertrieb, Mindset, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Leadership, Produktivität, Motivation, Karriere, Unternehmertum, Nein sagen, Entscheidungsfindung, Selbstmanagement, Zielsetzung, Selbstreflexion, Kommunikation, Kundenakquise, Zeitmanagement, Selbstvertrauen, Erfolgsstrategien, Verkaufstechniken, Resilienz, Stressmanagement, Mentaltraining, Selbstwirksamkeit, Netzwerken, Innovationsgeist, Business-Strategien, Work-Life-Balance, Weiterbildung
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
ZusammenfassungIn dieser Episode dreht sich alles um die Frage, was künstliche Intelligenz wirklich mit eurer Marketingstrategie macht – und was sie eben nicht verändert. Stefan Ponitz und Andreas Pfeifer diskutieren, warum der Shift von „viel Reichweite" zu „echter Relevanz" längst begonnen hat und warum klassischer Massenontent im KI-Zeitalter zunehmend unsichtbar wird. Der Markt selbst bleibt stabil – was sich ändert, ist das Suchverhalten: weg von der Linkliste, hin zur Antwortmaschine. Ihr erfahrt, warum GEO-Maßnahmen für viele Unternehmen schlicht verschwendetes Geld sind, wenn keine starke Markenautorität dahintersteht. Gleichzeitig zeigen die beiden auf, warum Marke, Trust und klare Positionierung zur wichtigsten strategischen Währung werden – gerade weil KI-Suchsysteme nur noch drei bis sechs Quellen zitieren. Außerdem geht es um die Auflösung der alten Trennung zwischen Marketing und Vertrieb, die zunehmend zu einer einzigen Disziplin verschmilzt. Wer heute austauschbar ist, wird morgen von der KI ersetzt – wer eine klare Positionierung hat, gewinnt. Picks - Tipps/Tricks & Empfehlungenjustdeleteme.xyz – Kostenlose Plattform mit genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man Accounts auf Hunderten von Plattformen löscht. Ideal für alle, die ihr digitales Konto aufräumen wollen. – https://justdeleteme.xyz fal.ai – All-in-one-Plattform für KI-Modelle in den Bereichen Bild, Video und Audio. Alle aktuellen Modelle an einem Ort testen und vergleichen, ohne sich bei dutzenden Anbietern registrieren zu müssen. Auch Open-Source-Modelle kostenlos nutzbar. – https://fal.ai Sistrix YouTube-Interviews zu GEO – Empfehlung von Stefan Ponitz: Die Interviews von Sistrix auf YouTube liefern fundierte Einschätzungen zur Entwicklung von GEO – jenseits des Agentur-Marketings. Andreas PfeiferLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreaspfeifer/ Homepage: https://www.die-heldenhelfer.com/ Norbert SchusterLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbertschuster/ Homepage: https://www.strike2.de/ Stefan PonitzLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-ponitz/ Homepage: https://www.fokus-ki.de
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Mit Philipp Baumanns (telli) Staffel #13 Folge #3 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.telli.com/ www.linkedin.com/in/philippbaumanns/ *** Im Podcast „Marketing From Zero To One“ erzählt Philipp Baumanns, Co-Founder von telli.com, über den Aufbau seines KI-Startups für automatisierte Telefonie im Vertrieb und Kundenservice. Telli entwickelt Voice Agents, die eigenständig mit Kunden telefonieren, Leads qualifizieren und Prozesse entlang der gesamten Customer Journey skalieren. Zentrale Themen sind die schnelle Entwicklung seit der Gründung 2024, die Teilnahme am Y Combinator, ihre Zeit im Silicon Valley sowie der Fokus auf skalierbare B2C-Use-Cases mit hohem Anrufvolumen. Darüber hinaus gibt Philipp spannende Einblicke in ihre Go-to-Market-Strategien, den Einsatz von KI im eigenen Startup und die langfristige Vision für telli. *** 2:37 – Live-Demo des telli Voice Agents "Emma" 4:01 – Hintergrund & Weg zur Gründung 4:51 – Ursprungsidee kam von Enpal (Callcenter-Probleme) 6:01 – Automatisierungspotenzial in Telefonie 6:09 – Studium & unternehmerische Motivation 7:20 – Praktika & Hardskills (Finance & Analytics) 8:25 – Co-Founder-Team & Entstehung 10:02 – Marktsetup & bestehende Lösungen 12:29 – Bewerbung & Aufnahme bei Y Combinator 15:27 – YC-Erfahrung & Arbeit in den USA 16:48 – Wachstum & Produktentwicklung im Accelerator 18:36 – Demo Day & Investorennetzwerk 19:28 – Erste Kunden & Go-to-Market 20:29 – Lead-Qualifizierung als zentraler Use Case 21:33 – Skalierung über Industrien hinweg 22:47 – Einsatz bei großen Kunden (z. B. Sky) 24:47 – Produktlogik & Agentensteuerung 25:28 – Akzeptanz von Voice AI bei Endkunden 27:39 – Personalisierung & Multilingualität 29:52 – Pricing-Modell (usage-based) 31:17 – Zielkunden & ideale Use Cases 32:39 – Kundengewinnung (Inbound & Outbound) 35:13 – Rollenverteilung im Gründerteam 36:10 – Social Media & virale Use Cases 38:25 – Internationalisierung (USA vs. Europa) 39:30 – Wettbewerb & Positionierung 41:53 – Vision: AI-first CRM & Engagement-Plattform 44:31 – Abhängigkeit von LLM-Providern 46:35 – Neue Business-Chancen durch Voice AI 48:40 – Multilingualität & neue Use Cases 49:42 – KI im eigenen Unternehmen 51:04 – Hiring & AI-first Mindset 52:25 – KI als Growth-Enabler (Sales & Marketing) 53:54 – Namensfindung (Telli vs. Sprich.ai) 55:15 – Start-Initiative & Engagement 56:10 – Studium vs. Startup-Realität
Warum haben manche Menschen das Gefühl, unbedingt wegfahren zu müssen, um sich zu erholen? Genau darüber spricht Jörg in dieser Folge. Er erzählt, warum für ihn ein großartiger Urlaub nicht zwangsläufig mit langen Flügen oder exotischen Orten verbunden ist – und weshalb mehrere kurzfristig abgesagte Reisen am Ende mehr Stress als Erholung gebracht haben. Dabei geht es auch um die Frage, was hinter dem Wunsch steckt, ständig weg zu müssen. Jörg spricht darüber, warum echte Erholung nicht nur vom Ort abhängt, sondern vor allem vom eigenen Zustand. Außerdem erzählt er vom – aus seiner Sicht – besten Hotel der Welt und erklärt, warum bestimmte Orte mehr auslösen als bloßer Luxus. Im Kontrast dazu berichtet er auch vom schlimmsten Hotelaufenthalt, den er gemeinsam mit Rocket erlebt hat. Bewerte diesen Podcast bei iTunes und/oder Spotify und abonniere „KINTZEL MINDSET", wenn du keine weitere Folge mehr verpassen möchtest. __________ Mehr von Jörg: UnternehmenX - Dein Weg zum erfolgreichen Unternehmensberater: https://linktw.in/qUCMZF ► Instagram: https://www.instagram.com/joergkintzel/ ► YouTube: https://www.youtube.com/@joergkintzel ► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jörg-kintzel-vertrieb-unternehmertum/ ► Homepage: https://joergkintzel.com/ Jörg Kintzel ist Vorstand, selbstständiger Handelsvertreter und Aktionär der Valuniq AG, einer der größten unabhängigen Finanzdienstleister Deutschlands (gem. jährlicher Cash-Rangliste). Gemeinsam mit seiner Frau Birgit Elisabeth Kintzel führt er als Unternehmer und Investor die SVART GmbH, ein Family Office, das verschiedene Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups bündelt. Mit der SVART GmbH fördern Jörg und Birgit Elisabeth Kintzel zusammen ganz gezielt Ideen und setzen sie gemeinsam in die Tat um. Über Erfolge wird leider in Deutschland viel zu wenig geredet, dabei hat dieses Land Unglaubliches und auch viele Innovationen zu verbuchen. Darum ist es ihnen ein persönliches Anliegen, ihr Wissen und ihre Finanzkraft in Menschen zu investieren und diese Erfolge sichtbarer und größer zu machen. Denn sie werden zukünftig dazu beitragen, dieses Land nach vorne zu bringen. Impressum: https://joergkintzel.com/impressum/ __________ KINTZEL MINDSET, Jörg Kintzel, Business, Unternehmertum, Wirtschaft, Interviewpodcast, Wirtschaftspodcast, Investor, Geld, Autos, Uhren, Mindset, Family Office, Unternehmer, Performance, Unternehmen gründen, Verkauf, Sales, Start-Up, Vertrieb, Mindset, Erfolg, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Leadership, Produktivität, Motivation, Karriere, Unternehmertum, Nein sagen, Entscheidungsfindung, Selbstmanagement, Zielsetzung, Selbstreflexion, Kommunikation, Kundenakquise, Zeitmanagement, Selbstvertrauen, Erfolgsstrategien, Verkaufstechniken, Resilienz, Stressmanagement, Mentaltraining, Selbstwirksamkeit, Netzwerken, Innovationsgeist, Business-Strategien, Work-Life-Balance, Weiterbildung
Handelsvertreter Heroes - Heldengeschichten aus dem B2B-Vertrieb
Mit 23 Jahren direkt ins kalte Wasser: Max Ruprecht übernimmt als Handelsvertreter Verantwortung, steht bei seinem ersten Kundentermin ohne echten Plan vor der Tür – und bekommt vom Kunden direkt die Quittung: „Wenn das so bleibt, ist Außendienst nichts für Sie.“ Was für viele das Ende gewesen wäre, war für Max Ruprecht der Startschuss. In dieser Folge spricht André Keeve mit Max Ruprecht über eine der ehrlichsten Vertriebskarrieren im HVH-Podcast: zweite Generation Handelsvertretung, harte Schule durch den eigenen Vater, Tourenplanung mit ausgeschnittenen Landkarten, Fast-Aufgabe nach Finanzamt-Schock – und der Weg hin zu einem strukturierten, digital denkenden Vertriebsunternehmer. Max Ruprecht zeigt eindrucksvoll, warum Erfolg im Vertrieb nicht durch Glamour entsteht, sondern durch Beharrlichkeit, Struktur und die Bereitschaft, Prozesse radikal zu verbessern. Heute steuert er über 300 Kunden, arbeitet mit CRM, Potenzialsystemen, KI-gestützten Automationen und baut sich seine eigenen Tools, um als moderner Handelsvertreter effizienter zu arbeiten – ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren.
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Die falsche Führungskraft kostet dich nicht nur Geld. Sie zerstört Kultur, Recruiting und ganze Teams.In dieser Folge spreche ich mit Christian Fuchs über ein Thema, das im Mittelstand brutal unterschätzt wird: die richtige Auswahl von Führungskräften. Denn eine falsche Führungskraft stellt oft die falschen Mitarbeiter ein – und auf einmal funktioniert ein ganzer Bereich nicht mehr.Du erfährst, warum Bauchgefühl im Recruiting zu wenig ist, wie der Mentex Code funktioniert und weshalb eine höhere Trefferquote bei Führungskräften für Unternehmer extrem wichtig ist.Die wichtigsten Punkte aus dem Video:- Warum Fehlbesetzungen bei Führungskräften besonders teuer sind- Wie der Mentex Code Verhalten, Wirkung und Entscheidungen unter Druck sichtbar macht• Weshalb du bestehende und neue Führungskräfte systematischer prüfen solltest- Warum stille Kündigung oft ein Führungsproblem istMehr zu Christian Fuchs:Zum Mentex Code: www.mentex-code.comSein Buch "Die stille Kündigung": www.die-stille-kuendigung.deWebseite: www.christian-fuchs.comWenn du Unternehmer oder selbstständig bist und bessere Entscheidungen bei Führungskräften treffen willst, dann ist diese Folge Pflicht.
With Sohrab Hosseini (Orq.ai) Season #13 Episode #2 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.orq.ai/ www.linkedin.com/in/sohrabhosseini/ *** In the "Marketing From Zero To One" podcast, Sohrab Hosseini, co-founder of Orq.ai, talks about his personal founder journey, from his first startups and a difficult bankruptcy experience to building a new AI infrastructure company in Amsterdam. He explains how Orq.ai helps companies build, manage, and control AI applications and agents on one platform instead of using many disconnected tools. A central topic of the conversation is how the company adapted from prompt management to full agent lifecycle management while working with clients across many industries. The interview also covers fundraising, public speaking, the differences between Europe and the U.S. startup environment, and Sohrab's advice for future founders, and students. *** 01:19 – Sohrab's background and founder journey 03:37 – Personal lessons 05:55 – McKinsey, Tech transformation, and path to Orq.ai 07:28 – From business rules to AI agent infrastructure 08:29 – Early stage of Orq.ai and founding context 10:01 – How past failure shaped later decisions 10:37 – Meeting his co-founder Anthony 11:13 – Starting with uncertainty 12:37 – First product and first customers 14:21 – Customer problem and need for an AI platform 14:53 – How Orq.ai works across models and providers 17:20 – Horizontal platform, different use cases 18:44 – Sales, GTM, and product-led growth 21:26 – Clients, markets, and international reach 21:53 – Pricing logic and usage-based model 24:56 – Public speaking and founder visibility 26:43 – Recent U.S. trip and differences between EU & US 30:30 – Fundraising and the 5 million seed round 32:43 – Why Orq.ai is different from niche AI startups 33:39 – Product experience and developer adoption 36:50 – Core value proposition of the platform 40:17 – Agent trend, fast market changes, and product direction 43:32 – Typical use cases and regulated industries 45:45 – Europe, sovereignty, and strategic advantages 46:53 – Agents, SaaS change, and new user behavior 48:59 – Current product focus and next developments 50:54 – Advice for European AI infrastructure founders 53:37 – Tips for students who want to start a company
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Bevor Geld für mich wichtig wurde, war mir nur eines wichtig: Freiheit.In dieser Folge gehe ich mit dir in Kapitel 1 meiner Biografie Attacke. Es geht um meine Kindheit, das Sauerland, meine ersten prägenden Erfahrungen mit Geld, Freiheit, Risiko und darum, warum Triathlon mein erstes echtes Persönlichkeitsentwicklungstraining war.Du erfährst, warum ich zweimal an großen Träumen gescheitert bin, was das mit meinem heutigen Mindset zu tun hat und weshalb genau diese Jahre die Grundlage für meinen späteren Erfolg gelegt haben.Die wichtigsten Punkte aus dem Video:• Warum mir Geld früher komplett egal war• Weshalb Triathlon mein Mindset brutal geprägt hat• Wie aus Rückschlägen später mein größtes Warum wurde• Warum Umfeld und Herkunft dein Denken massiv beeinflussenWenn du Unternehmer oder selbstständig bist und verstehen willst, wie Charakter, Disziplin und Entscheidungen wirklich entstehen, dann ist diese Folge Pflicht.
Mit Henrik Pitz (CERPRO) Staffel #13 Folge #1 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.cerpro.io/ www.linkedin.com/in/henrik-pitz/ *** Im Podcast „Marketing From Zero To One“ spricht Henrik Pitz (COO & Co-Founder) von CERPRO über die Gründung des Berliner KI-Startups, das die Qualitätssicherung in der Fertigungsindustrie automatisiert. Zentrale Learnings sind die Bedeutung früher Kundeninteraktion, der Pivot hin zu einem einzigen und klar fokussierten Feature sowie der erfolgreiche Einsatz von Social Media (insbesondere Instagram) zur Produktvalidierung und anfänglichen Kundengewinnung. Zudem gibt Henrik Einblicke in den praktischen Einsatz von KI bei CERPRO, insb. in Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und Automatisierung, sowie deren Einfluss auf Personalentscheidungen und das eigene Geschäftsmodell. Abschließend gibt er konkrete Tipps für Gründerinnen, Gründer und Berufseinsteiger im KI-Zeitalter. *** 00:00 – Intro & Kontext (KI-Startup-Serie, CERPRO) 02:01 – Hintergrund & Weg ins Gründen 06:01 – Einstieg ins Startup & Accelerator-Erfahrung 09:03 – Erste Produktideen, Fehler & Pivot 11:18 – Problem & Lösung: KI in der Qualitätssicherung 14:46 – Validierung & erste Leads über Social Media 16:30 – Zielgruppe & ungewöhnlicher Kanal (Instagram) 20:16 – Marketingstrategie & erste Kunden 23:29 – Wachstum auf 100+ Kunden & Vertrieb 26:48 – Teamstruktur & Rollen der Gründer 28:32 – Hiring & Aufbau nach Funding 30:12 – Fundraising & Investorenperspektive 32:07 – KI im Produkt: Use Case & Technologie 35:21 – Eigene Modelle vs. LLMs 36:57 – Einfluss von KI auf Produktentwicklung 39:47 – Im Wettbewerb mit GenAI 42:10 – KI im Unternehmen (Vertrieb, Marketing, Prozesse) 45:28 – Prototyping als zentraler Growth Hack 46:43 – KI-Agenten & zukünftige Entwicklungen 47:58 – Tipps für Berufseinsteiger 51:36 – Tipps für Gründerinnen und Gründer 54:37 – Team, Kultur & Arbeitsweise bei CERPRO 56:15 – Karrieremöglichkeiten & gesuchte Profile
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation