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Dell, Matthias www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Dieses Wochenende hat die Welt verändert: Die USA und Israel haben den Iran angegriffen und Religionsführer Ali Khamenei getötet. Was bedeutet das für den Iran, die Region und die Weltwirtschaft?In der Nacht hat es weitere Angriffe gegeben. Die libanesische Hisbollah-Miliz hat Raketen auf Israel geschossen. Zum ersten Mal hat ein iranischer Angriff eine europäische Militärbasis erreicht – die britische Militäranlage auf Zypern ist von einer Drohne getroffen worden. Der Iran hat Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen, durch die 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden. An den Märkten in Asien sind die Rohölpreise gestiegen – zunächst noch moderat. Die Befürchtung ist groß, dass der Ölpreis auf über 130 Dollar pro Barrel nahezu verdoppelt werden könnte.Donald Trump hat in einer weiteren Ansprache die Menschen im Iran aufgefordert, nun die Macht in ihrer Heimat zu übernehmen.[02:56]Die Journalistin und frühere Leiterin des Teheraner ARD-Studios, Natalie Amiri, beschreibt eine gespaltene Stimmung: Jubel der rund acht Millionen Exil-Iraner steht der Angst der Menschen im Land gegenüber, das Internet ist weitgehend blockiert. Dabei ist aus ihrer Sicht nicht ausgemacht, dass das Regime zusammenbricht. Rivalisierende Gruppen kämpften um die Nachfolge. Aber die Menschen im Iran seien bereit für einen Umsturz. „Sie sind so wütend, dass sie eine enorme Kraft und Macht dadurch haben – und dieser Graben zwischen Regime und Bevölkerung ist so groß und unüberbrückbar."[10:11]Der in Teheran geborene FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai sieht eine echte Jahrhundertchance: „Die Menschen im Iran wollen die Abschaffung der Islamischen Republik. Eine Reform der Islamischen Republik ist nicht mehr möglich." Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, sei das Gesicht der iranischen Opposition und bereit, eine Übergangsregierung zu führen. Zur Debatte über die Rechtmäßigkeit der Angriffe auf den Iran sagt Djir-Sarai klar: „In der jetzigen Situation eine völkerrechtliche Debatte anzufangen ist aus meiner Sicht falsch – man sollte jetzt auf der richtigen Seite der Geschichte stehen, nämlich auf der Seite der Menschen im Iran."[19:39]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hammer, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Chefin – doch die Debatte um Meinungsfreiheit bei Festivals spaltet. Meron Mendel warnt vor Gesinnungsprüfungen in der deutschen Kulturlandschaft.
Wir haben ihn wieder! Toms Dry January ist endlich vorbei! Doch kaum bei Kräften gibt's gleich ein Hühnchen zu rupfen. Die vielen unausgepackten Kartons im Haus, der viele Schmuck und die opulenten Trinkgelder legen Zeugnis ab. Bills Kaufsucht hat überhandgenommen. Zur Debatte steht nun: Ist das wirklich ein Problem oder einfach "none of Tom's business"? Rufen Sie jetzt an und stimmen Sie ab! Aber vor allem schalten Sie ihre Fernsehgeräte ein für eine weitere Videofolge von Kaulitz Hills, live und in Farbe, direkt aus dem Tonstudio in Looos Angeles! Cheers, Ihr Mäuse! Alle weiteren Infos rund um den Podcast, Updates und Werbepartner findet ihr hier: https://www.instagram.com/kaulitzhills.podcast/ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Becker, Birgid www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Die Debatte mit Natascha Freundel, Simon Strauß und Torsten Hoffmann "Gottfried Benn ist einer von mir." (Simon Strauß) „Keine andere politische Strömung nimmt die Literatur gegenwärtig so ernst wie die Neue Rechte“, erklärt der Literaturwissenschaftler Torsten Hoffmann: Literaturpolitik sei ein zentrales Element neurechter „Metapolitik“, die auf einen Systemwechsel abziele. Wie wichtig Wörter und Bücher für neurechte Akteure sind, zeigte kürzlich die erste „Büchermesse Seitenwechsel“ in Halle. Allenthalben ist von einem „Kulturkampf“ die Rede. Wie ernst müssen wir diesen „Kulturkampf“ nehmen? Herrscht im Kulturbetrieb – wie der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß meint - eine „linksliberale Hegemonie“? Wie war es für ihn, als „Posterboy der Neuen Rechten“ diffamiert zu werden? Ist die Demokratie mit einer Politik der Nähe zu retten, wie er in seinem aktuellen Buch vorschlägt? Torsten Hoffmann ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart und Präsident der Internationalen Rilke-Gesellschaft. Zur Debatte s. „Ästhetischer Dünger“, in: DVjs 95 (2021) und„Kaperung und Korrektur. Zum neurechten Kulturkampf mit literarischen Kanones“, in: „Aus Politik und Zeitgeschichte“ 49/2025. Simon Strauß ist Autor und Redakteur im Feuilleton der FAZ für den Bereich Theater. Außerdem ist er Moderator im „Podcast für Deutschland“ der FAZ. Vor kurzem ist sein erstes politisches Sachbuch erschienen: „In der Nähe. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht“ (Tropen, 2025). Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:30 Sind wir mitten in einem Kulturkampf? 00:06:24 Was heißt Metapolitik? 00:13:43 Neurechte Buchmesse in Halle 00:20:31 Linksliberale Hegemonie im Kulturbetrieb? 00:27:00 Diffamierung von Simon Strauß als "Posterboy der Neuen Rechten" 00:33:25 Eine neue Politik der Nähe? 00:39:05 Wie mit neurechten Literaturakteuren umgehen? 00:44:00 Outro / Der zweite Gedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke
Klein, Isabelle www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Panning, Jonas www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Im Dezember 2026 soll die 13. AHV-Rente erstmals ausbezahlt werden. Doch die Frage der Finanzierung bleibt offen. Zur Debatte stehen eine höhere Mehrwertsteuer, zusätzliche Lohnbeiträge, aber auch eine Erhöhung des Rentenalters. Welche Lösung wird sich durchsetzen? Die Frage nach der Zukunft der Renten sorgt für hitzige Diskussionen im Parlament. Während sich der Ständerat für eine Mischform zwischen zusätzlichen Lohnbeiträgen und einer höheren Mehrwertsteuer ausgesprochen hat, setzte sich im Nationalrat eine befristete Mehrwertsteuererhöhung durch. Für die Bürgerlichen ist klar; auch über eine Erhöhung des Rentenalters muss diskutiert werden. Nun ist der Ständerat wieder an der Reihe. Welche Form der Finanzierung ist gerecht und nachhaltig? Abschaffung des Ehepaar-Plafonds Neben der Finanzierung der 13. AHV-Renten gibt auch die Initiative der Mitte zur Plafonierung der Ehepaar-Renten zu reden. Laut der Mitte sollen beide Ehepartner je eine volle AHV-Rente beziehen können und nicht wie bisher gemeinsam höchstens 150 Prozent des Maximalbetrags. Das diskriminiere Ehepaare in der AHV. Der Nationalrat findet, wenn die Ehepaar-Renten steigen sollen, dann müssten auch die Privilegien der Verheirateten abgebaut werden. Konkret geht es um die Witwenrente. Welche Lösung ist fair? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 14. November 2025 in der «Arena»: – Flavia Wasserfallen, Ständerätin SP/BE; – Regine Sauter, Nationalrätin FDP/ZH; – Kathrin Bertschy, Nationalrätin GLP/BE; und – Karin Stadelmann, Mitglied Parteipräsidium Die Mitte.
Mit "Ungedämpft" präsentieren wir Euch ein neues (Kurz-) Format im Trailfunk. Benni bespricht in höchstens 15 Minuten ein Trailrunning Thema, welches dem UTMB-Top-20-Finisher ganz aktuell unter den Nägeln brennt. Das Format heißt "Ungedämpft", weil die Themen direkt und ungefiltert besprochen werden.Der Verkauf des Zugspitz Ultratrail an die Ironman Group hielt die Trailrunningszene in der letzten Woche auf Spannung. In diesem Kommentar wird versucht etwas Nüchternheit in die Debatte zu bringen. Über die Nachvollziehbarkeit und Logik, die hinter den Entscheidungen der handelnden Personen liegen... Über die Abgedroschenheit des Wortes Kommerzialisierung... Über Profitlogik von kleinen Unternehmen und Quasi-monopolistischen Playern... Über den Einfluß von uns Konsumenten und Läufern...Werde hier Mitglied von Alles-laufbar.de, der Onlineplattform für die deutschsprachige Trailcommunity und erhalte Zugriff auf exklusive Inhalte. Ab 3,90 Euro/Monat bist du dabei! Uns findest du hier:Website: Alles-laufbar.deInstagram: @alleslaufbarYouTube: @alleslaufbarStrava Club: @Alles laufbar.de
Die Welt blickt nach Belém im brasilianischen Regenwald: Dort läuft die Weltklimakonferenz COP30. Zur Debatte steht unter anderem der Tropenwaldfonds TFFF. Kann der funktionieren? Von Janina Schreiber
Krebbers, Martin www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Steiner, Falk www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.
Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.
Nagel, Christina www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der Ständerat diskutiert darüber, wie die 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Ab Dezember 2026 wird diese jedes Jahr ausbezahlt. Zur Debatte stehen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Lohnabgaben. Andere fordern, man solle zuerst gar nichts tun und eine grössere Reform der AHV abwarten. Im «Politikum» diskutieren: · Flavia Wasserfallen, Ständerätin Kanton Bern, SP · Josef Dittli, Ständerat Kanton Uri, FDP
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Eckstein, Philipp www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Diese Frage treibt nicht nur böse Königinnen in alten Märchen um, sie durchzieht die Gesellschaft auch heute auf allen Ebenen. Aus digitalen Bildwelten auf Instagram, den Blicken an der Bushaltestelle oder unserem eigenen Spiegelbild springt sie uns entgegen. Wir selbst stellen aus dem Bedürfnis nach Liebe und in unserem Begehren immer wieder die Frage: Wer oder was ist eigentlich schön? Und wie kommt es überhaupt dazu, dass es vermeintlich allgemeingültige und sich doch ständig wandelnde Schönheitsideale gibt, gerade wenn sie oft auch Gefühle von Minderwertigkeit und Wut produzieren? Zur Debatte versammelt die schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist in ihrer Graphic Novel nicht nur Theorien einer jahrhundertealten Kulturgeschichte der Schönheit, auch Ikonen aus Kunst und Internetkultur treten darin auf. In einem rasant komischen Gedankentrip entspinnen sich Verbindungen von Kylie Jenners Lippen auf Social Media zu den Augen Leas im alten Testament, von Kim Kardashians Selfie zu unserem eigenen Selbstbild. Der Spiegelsaal wird zum multiperspektivischen Reflexionsraum über Prägung und Patriarchat, Egozentrik und Empowerment. Die Comics der Autorin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist begeistern durch ihren Mix aus Philosophie und Popkultur. Als SchauSpielRaum-Produktion mit Spieler*innen zwischen 14 und 21 Jahren bringt das künstlerische Team um Regisseurin Meera Theunert diese Gedankenwelt für junge Menschen auf die Große Bühne, um dem Publikum hier, im wahrsten Sinne des Wortes, den Spiegel vorzuhalten. Ermöglicht durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS Foto: Sinje Hasheider
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Ur-Unioner Christian Beeck ist in bester Tonqualität zurück aus Mallorca und Hertha-Legende Axel Kruse hat seinen Geburtstag gut verkraftet - eigentlich eine schöne Ausgangslage für eine fröhliche Folge Hauptstadtderby. Wenn nur der Fußball nicht wäre, denn Unions Ungeschlagen-Serie unter Bo Svensson ist in Mönchengladbach gerissen (04:08), was einigermaßen unnötig war - aber nicht so ärgerlich und fast schon peinlich wie Herthas Heimauftritt gegen Elversberg (17:25). Die Charlottenburger müssen nach Meinung der Podcast-Runde ein paar Personalien überdenken, vor allem in der Offensive (28:37). Christian Beeck ist vom Frauenteam des 1. FC Union begeistert (35:19) und macht die Mannschaft sowohl zum Thema in Köpenick als auch zu den Unioner(innen) der Woche. Bei Hertha freuten sich manche über den Kurzeinsatz des 16-jährigen Boris Lum, aber Kruse und Beeck mahnen zur Vorsicht (40:54) bei solchen Aktionen. Zur Debatte um das neue Hertha-Stadion hat Axel ein paar interessante Thesen (45:38). Am kommenden Wochenende treffen die Berliner Teams auf die Prominenz aus dem Pott (53:40): Union empfängt Dortmund und Hertha muss nach Gelsenkirchen. Wir freuen uns über Post an hauptstadtderby@rbb-online.de
Shownotes folgen in Kürze -------- Veranstaltungshinweis: Wer zum Thema Bürokratie mitdiskutieren möchte, der ist herzlich eingeladen zur WeSession online am Mittwoch, den 18.09.24, 18-19 Uhr. Zur Debatte steht die These der Woche "Bürokratie ist für Unternehmen lebensnotwendig" Hier der Link zum Expeditions-Raum bei Zoom:
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Buttkereit, Christian www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Passenheim, Antja www.deutschlandfunk.de, Corso
Die sieben größten Industrienationen treffen sich in Apulien: Es geht um Gelder für die Ukraine. Auch, ob russisches Kapital in Europa verwendet werden darf. Diskutiert werden Migration, der Nahe Osten, Afrika und KI. Der Papst ist auch dabei. Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Der 15-Milliarden-Deal für die Erhöhung des Armeebudgets und die Ukraine ist im Ständerat geplatzt. Stattdessen will die kleine Kammer den Zahlungsrahmen für die Armee um vier Milliarden Franken aufstocken. Aber reicht das Bundesbudget dafür aus? Der Ständerat möchte das Budget der Schweizer Armee aufstocken: In den Jahren 2025 bis 2028 soll der Zahlungsrahmen um vier Milliarden Franken auf insgesamt 29,8 Milliarden Franken angehoben werden. Beim Rüstungsprogramm möchte er 660 Millionen Franken mehr ausgeben als der Bundesrat. Damit setzte sich eine bürgerliche Mehrheit im Ständerat durch. Um die Sicherheit in der Schweiz zu gewährleisten, sei die Armee auf die Zusatzmilliarden angewiesen, so die Begründung. Auch Verteidigungsministerin Viola Amherd warnte jüngst davor, die Verteidigung zu vernachlässigen, während sich Europa seit dem Krieg in der Ukraine sicherheitspolitisch im Umbruch befinde. Woher sollen die Zusatzmilliarden kommen? Grüne und SP lehnten den Vorstoss ab. Es sei unverantwortlich, die Armeeausgaben zu erhöhen, ohne zu wissen, woher das Geld dafür kommen soll. Zur Debatte stehen mehrere Vorschläge: Möglich wäre etwa eine Mischfinanzierung aus Einsparungen beim Bund und der Armee und Geldern aus der internationalen Zusammenarbeit. Aber auch höhere oder gänzlich neue Steuern, beispielsweise eine Wehrsteuer für Unternehmen, wären denkbar. Eine Mitte-Links-Allianz aus dem Ständerat wollte das Armeebudget hingegen via Spezialfonds aufstocken. Der 15-Milliarden-Deal hätte der Armee bis 2030 zusätzliche zehn Milliarden Franken bis 2030 eingebracht. Weitere fünf Milliarden Franken wären für den Wiederaufbau in der Ukraine eingesetzt worden. Damit dadurch keine weiteren Sparmassnahmen oder Steuererhöhungen nötig geworden wären, hätte die Schuldenbremse dafür nicht greifen sollen. Der Ständerat erteilte dem Vorstoss jetzt allerdings eine Absage. Wie weiter mit dem Bundesbudget? Die Schuldenbremse soll also nicht angetastet werden. Das macht die Ausarbeitung des Bundesbudgets nicht einfacher. Denn der Bund droht ab 2030 ein strukturelles Defizit von jährlich rund vier Milliarden Franken einzufahren – und zwar ohne die vom Ständerat geforderten höheren Armeeausgaben. Wie sollen die Gelder verteilt werden? Wer muss verzichten? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 7. Juni 2024 in der «Arena»: – Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Benjamin Mühlemann, Ständerat FDP/GL; und – Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR.
Die Ampelkoalition streitet über die Rente mit 63 beziehungsweise 64. Welches Rentenmodell in der aktuellen Lage sinnvoll wäre erläutert Prof. Dr. Börsch-Supan, Direktor em. Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik im Gespräch: "Wir können das Rentenalter anpassen und gleichzeitig trotzdem den Leuten eine längere Rentenzeit geben."
Kreuzfahrten, Autos, Schokolade: Laut einer Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung bewerben fast ein Drittel der TV-Spots klimaschädliche Produkte. Die Autoren schlagen hierfür verpflichtende Warnhinweise vor - und regen sogar Werbeverbote an. Von Michael Borgers www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Die Terrorverdächtigen von Zürich und Schaffhausen sind gerade einmal 15 und 16 alt. Sind die Jugendanwaltschaften überfordert mit minderjährigen Dschihadisten? Braucht es härtere Strafen für Jugendliche? Kritische Fragen an die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr. Ein radikalisierter 15-Jähriger verletzt auf offener Strasse in Zürich einen orthodoxen Juden schwer. In Schaffhausen verhaftet die Polizei einen 15- und einen 16-Jährigen. Sie sollen Terrorpläne geschmiedet haben. Das Gesicht des Terrors wird jünger – und das beunruhigt den Bundesanwalt: Für minderjährige Terrorverdächtige nämlich ist nicht seine Behörde zuständig, sondern die Jugendanwaltschaften in den Kantonen. Das mache ihm Sorgen, sagte Bundesanwalt Stefan Blättler kürzlich. Jugendanwaltschaften könnten überfordert sein. Das könne zum Sicherheitsproblem werden. In der «Samstagsrundschau» nimmt Jacqueline Fehr Stellung zu den Befürchtungen – als Zürcher Justizdirektorin und als Vorstandsmitglied der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren KKJPD. Braucht es ein neues Regime bei der Strafverfolgung? Zur Debatte stehen auch die Strafen für jugendliche Täter. 15-Jährigen droht höchstens ein Jahr Gefängnis. Viele Politikerinnen und Politiker rufen nach strengeren Strafen – doch Jacqueline Fehr gibt Gegensteuer: Das Jugendstrafrecht mache mehrjährige therapeutische Unterbringungen jetzt schon möglich – und das sei bei weitem der bessere Weg als Gefängnisstrafen. Doch es gibt sogar innerhalb ihrer Partei, der SP, auch andere Stimmen. Thema in der Samstagrundschau ist auch die Prävention: Tun Gemeinden und Kantone genug, um Minderjährige auf dem Weg zur Radikalisierung zu erkennen und zu stoppen? Sind sie auf der Höhe der Zeit – nun, da gerade Jugendliche auf Gaming-Plattformen oder Social Media auf eine Flut von islamistischer Propaganda treffen? Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr ist Gast bei Dominik Meier in der «Samstagsrundschau».
"Die phantastische Welt des Märchenkönigs" - von Klaus Reichold und Thomas Endl – Hörbahn on Stage Klaus Reichold und Thomas Endl lesen eine Szene aus ihrem Buch Klaus Reichold und Thomas Endl im Gespräch mit Uwe Kullnick Moderation: Uwe Kullnick Als Kind will er Schiffskapitän werden. Als König fördert er die moderne Luftfahrt. In der Nähe von Neuschwanstein plant er einen Chinesischen Sommerpalast. Dass er lange überlegt, Bayern zu verkaufen und auszuwandern, geht aus Unterlagen hervor, die Klaus Reichold und Thomas Endl im Geheimen Hausarchiv der Wittelsbacher aufgestöbert haben. Zur Debatte standen u.a. Afghanistan, Ägypten – und Rügen. Die Autoren portraitieren Ludwig II. als Kind des 19. Jahrhunderts, der eine rasante gesellschaftliche, technische und wirtschaftliche Entwicklung erlebt, aber lieber in die Gegenwelten des Historismus und des Orientalismus flüchtet.Mit über 90 Abbildungen und vielen Verweisen zu digitalisierten Quellen und weiterführenden Informationen. edition tingeltangel (www.edition-tingeltangel.de) Zum 175. Geburtstag des Märchenkönigs in zweiter Auflage - ein Feuerwerk erstaunlicher und sinnlicher Details aus dem Leben Ludwigs II. Klaus Reichold, gebürtiger Münchner, ist Kulturhistoriker und Programmleiter der Akademie für Kulturgeschichte bavaricum@histonauten. Er hat Dokumentationen für das Bayerische Fernsehen gedreht, Hörfunk-Features geschrieben und bei Verlagen wie Hoffmann und Campe, Prestel und Pustet publiziert. Seine Publikation Keinen Kuß mehr! Reinheit! Königtum! gilt als Standardwerk. In Vorträgen und Exkursionen beschäftigt er sich immer wieder mit der Geschichte der Wittelsbacher und insbesondere mit König Ludwig II. Thomas Endl, drehte gemeinsam mit Klaus Reichold für das Bayerische Fernsehen Dokumentationen, unter anderem ein Porträt über Ludwig I., den Großvater Ludwigs II. Er schrieb viele Kinderbücher, darunter die Neuschwanstein-Geschichte Niklas Märchenkönig. Und seine Mutter gehörte als Kind zu denjenigen, die bei Festveranstaltungen auf Herrenchiemsee die Kerzen im Spiegelsaal entzünden durften. Idee, Regie und Realisation Uwe Kullnick --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/hoerbahn/message
Drevon, Julia-Maria www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Ein Online-Magazin hat Protokolle des Robert-Koch-Instituts zur Corona-Pandemie veröffentlicht und wittert politische Einflussnahme bei den Corona-Maßnahmen – weil Stellen geschwärzt sind. Die Spekulationen um die RKI-Files zeigen: Wir müssen als Gesellschaft noch viel aufarbeiten.
Steiner, Falkwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Martin Hopp macht als Polyriker feministischen Content auf Instagram. Ich hab mich schon lange gefragt, ob er als Mann Hass dafür bekommt, sozusagen gegen das eigene Team zu schießen. Am liebsten spricht Martin über Osteuropa und genau das machen wir heute: Warum glorifizieren gerade viele Männer osteuropäische Frauen? Mögen die Frauen überhaupt? Und welche wichtige Rolle haben feministische Bewegungen in Osteuropa? Wir sprechen auch über den Skandal um „Oh Boy“ im letzten Jahr und Männer mit Nagellack. Und: Warum Alpha MÄNNCHEN jetzt Keramik töpfern.Hier findest du alle Infos und Rabatte.Und hier gehts zu Martin (wie versprochen hier nochmal) und mir.Zur Debatte um „Oh Boy“ könnt ihr hier mehr lesen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schmiester, Carstenwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Gavrilis, Panajotiswww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Dornblüth, Gesinewww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Der "Ehlers-Rhetorik-Podcast" Seit Juli 2008 bereits DER TOP RHETORIK PODCAST! Der Podcast mit hilfreichen, wichtigen und interessanten Informationen rund um professionelle Kommunikation mit dem Rhetoriktrainer der Top-Manager, Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Michael Ehlers. Regelmäßige LIVE Talks mit den besten Expert*innen aus der DACH-Region zum Thema Rhetorik! Ein Muss für alle, die mit ihren Worten etwas bewegen wollen. "Wer etwas zu sagen hat, sollte reden können" GRATIS Rhetorik Training ONLINE: www.Redelehrer.de Online Live Training: https://www.iRhetorik.de Infos zu und Vernetzung MIT Michael Ehlers: www.Heldengeschichten.de
Die «Arena» ist seit 1993 die innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz. Zum Blick zurück mit den ehemaligen Moderatoren gesellt sich in der Jubiläumssendung auch der Blick nach vorne: Jungpolitikerinnen diskutieren thematische Dauerbrenner wie die Zuwanderung oder das Verhältnis Schweiz-EU. In diesem Jahr feiert die «Arena» ihr 30. Jubiläum. Vor drei Dekaden war die politische Diskussion in dieser Form am Bildschirm eine Neuheit. Das Konzept kam beim Publikum an. Heute, nach hunderten Gästen und insgesamt neun verschiedenen Moderatorinnen und Moderatoren, zählt die «Arena» nach wie vor zu den beliebtesten politischen Gesprächssendungen der Schweizer Medienlandschaft. Alle ehemaligen «Arena»-Gesichter vereint Die Jubiläumssendung am Freitag, 30. Juni, ab 22.25 Uhr auf SRF 1, moderiert wie immer Sandro Brotz. Alle ehemaligen Moderatorinnen und Moderatoren der «Arena» nehmen an der Debatte teil. Filippo Leutenegger moderierte die erste Sendung im Jahre 1993. Als Redaktionsleiter prägte er das Konzept sowie die Moderation des neuen Formats bis 1999. Patrick Rohr trat in seine Fusstapfen und moderierte bis 2002. Auf ihn folgte Urs Leuthard, der als Moderator und Redaktionsleiter die Sendung bis 2008 gestaltete. In den folgenden sieben Jahren übernahm Marianne Gilgen die Redaktionsleitung und Reto Brennwald moderierte die Sendung zwei Jahre lang bis 2010. 2011 kam es erstmals zu einer Co-Moderation, Urs Wiedmer und Sonja Hasler moderierten abwechselnd bis 2014. Jonas Projer war von 2014 bis 2019 Moderator und Redaktionsleiter. Seit 2019 führt Sandro Brotz durch die Sendung, regelmässig vertreten von Moderator Mario Grossniklaus. Jungpolitikerinnen und -politiker stellen sich thematischen Dauerbrennern In der Hauptrunde diskutieren Jungpolitikerinnen und -politiker der Bundesratsparteien: Tina Deplazes, Vizepräsidentin Junge Mitte; Stephanie Gartenmann, Vorstand JSVP; Tobias Frehner, Vorstand Jungfreisinnige und Nicolas Siegrist, Präsident Juso. Zur Debatte stehen thematische Dauerbrenner, die in den letzten 30 Jahren die politische Diskussion immer wieder dominierten. Hierzu zählen zum Beispiel die Themen Zuwanderung oder das Verhältnis der Schweiz mit der EU. Sandro Brotz leitet die Debatte mit den Jungpolitikerinnen und spricht mit den Moderatoren über ihre «Arena»-Momente. Zusammengefasst wird die Sendung von Satirikerin Patti Basler – in ihrer gewohnt ironischen Weise. Redaktionsleiterin Franziska Egli: «Ich freue mich sehr auf die Sendung zum 30-jährigen Jubiläum. Und natürlich auf weitere 30 Jahre ‘Arena' – in der Hoffnung, dass die Sendung weiterhin so relevant bleibt, wie sie es in den letzten Dekaden war und heute noch ist. Wir arbeiten dran.»
Born, Carolinwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Wir werden als Mann oder Frau geboren. Mit Vagina und Gebärmutter oder mit Penis und Hoden. Was sonst? Zwei biologische Geschlechter gibt es, und für die meisten Menschen reicht dies als Unterscheidung. Allerdings gibt es Menschen, die mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden, sich jedoch als Mann identifizieren: sogenannte Transmänner. Und Transfrauen, biologisch männlich geboren, die sich als Frau identifizieren. Aber es gibt Menschen, die Transfrauen nicht als Frauen akzeptieren, und Transmänner nicht als Männer. Bis hin zu Gewalt und Hetze. Woher kommt solcher Hass und solche Intoleranz gegenüber Transpersonen?
Tran, Anhwww.deutschlandfunk.de, @mediasresDirekter Link zur Audiodatei
Maleike, Katewww.deutschlandfunk.de, Campus & KarriereDirekter Link zur Audiodatei
Maleike, KateDirekter Link zur Audiodatei
In dieser Ausgabe steht zunächst die temporäre Senkung der Steuer für Kraftsteuer im Mittelpunkt. Die fälschlicherweise als “Tankrabatt” deklarierte Entlastungsmaßnahme führt bei den Chefökonomen von ThePioneer zu unterschiedlichen Bewertungen. Zur Debatte stehen dabei auch die Forderung nach einer Zerschlagung der Mineralölkonzerne in Deutschland und die Möglichkeiten des Kartellrechts. Letzlich helfen erste handfeste Zahlen bei der Beurteilung. Anschließend wird die Zinswende im Euroraum diskutiert. Der lang geforderte und nun offiziell angekündigte Zinsschritt der EZB bekommt allerdings keinen Applaus. Angsichts der Inflationsentwicklung sei die Europäische Zentralbank zu spät dran und zu sparsam mit ihren Gegenmaßnahmen.
Das Zauberwort in der Klimapolitik lautet Netto-Null. Damit will der Bundesrat bis 2050 eine klimaneutrale Schweiz erreichen. Dieses Ziel hat auch die Gletscherinitiative. Doch über den Weg, weniger Treibhausgasemissionen auszustossen, gehen die Meinungen auseinander. Die «Arena» zur Klimapolitik. Das Nein zum CO2-Gesetz vor fast genau einem Jahr war ein Hammerschlag: «Die Schweizer Klimapolitik liegt nach dem Volksentscheid in Trümmern», bilanzierte die «NZZ». Der Nationalrat machte sich diese Woche an die Aufräumarbeiten. Braucht es die Gletscherinitiative, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen? Oder geht ein faktisches Verbot fossiler Brenn- und Treibstoffe zu weit? Der indirekte Gegenvorschlag sieht vor, dass der Bund Unterstützung in Milliardenhöhe für den Ersatz von Ölheizungen und für neuartige Technologien bei Unternehmen leistet. Während die eine Seite von einem Zwischenerfolg für das Klima spricht, bezeichnet die andere Seite die Subventionen als verpulvertes Geld. Ist das Parlament auf dem richtigen Weg? Oder ist die Wirtschaft der Klimapolitik voraus? Die hohen Energiepreise hinterlassen ihre Spuren beim Tanken und beim Heizen. SVP-Präsident Marco Chiesa attackiert die Bürgerlichen und sagt: «FDP und Mitte lassen Gewerbe und Mittelstand bluten». Zur Debatte stehen eine Halbierung der Mineralölsteuern und eine Erhöhung des Pendlerabzugs. Soll der Staat wegen der Benzinpreise eingreifen? Oder widerspricht dies den Klimazielen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»: – Michael Graber, Nationalrat SVP/VS; – Jon Pult, Nationalrat SP/GR; – Susanne Vincenz-Stauffacher, Nationalrätin FDP/SG; und – Florence Brenzikofer, Nationalrätin Grüne/BL. Ausserdem im Studio: Marcel Hänggi, Mitglied Initiativkomitee Gletscher-Initiative Ueli Bamert, Geschäftsführer Swissoil
Alice Schwarzer und andere Prominente haben in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz vor der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gewarnt – was viel Kritik ausgelöst hat. Zur Debatte um die Rolle und Verantwortung von Intellektuellen im Krieg sagte der Politikwissenschaftler Claus Leggewie im Dlf, Intellektuelle seien Geistesarbeiter mit keiner besonderen Expertise, sondern machskeptische Streiter für Moral und das Allgemeinwohl.Luerweg, Susannewww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei