POPULARITY
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe. Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock aber ausgeblieben. Einerseits habe es China geschafft, die Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits hätten die USA in den letzten Wochen mehr Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur halfen, die Notlage zu überbrücken. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Redaktion: David Vogel Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ nachlesen: https://www.nzz.ch/pro/dank-china-und-den-usa-ist-die-ganz-grosse-energiekrise-ausgeblieben-doch-fuer-entwarnung-ist-es-noch-zu-frueh-ld.10011338 Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema Geoökonomie: https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458
Rechnerisch reicht Österreichs heimische Energieerzeugung nur bis Ende Mai, den Rest des Jahres decken wir über Importe. Die sind fast vollständig fossil und kosten im Schnitt rund 10 Milliarden Euro im Jahr, allein der Ölpreisanstieg durch den Krieg am Golf hat von Anfang März bis Ende Mai rund 450 Millionen Euro Mehrkosten verursacht. Ute Teufelberger (E-VO eMobility) und Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) sehen im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz den Verkehr als zentralen Ansatzpunkt: Dort landen 85 Prozent der verbrauchten Ölprodukte, und genau dort wirkt Elektrifizierung unmittelbar. Im Gespräch geht es darum, wie das E-Auto über systemdienliches Laden selbst zum Teil des Energiesystems wird, wo Österreichs Ladeinfrastruktur im europäischen Vergleich steht und was Länder wie Norwegen und Dänemark mit konsistenten, planbaren Rahmenbedingungen erreicht haben.
Wie sicher ist die Energieversorgung in Österreich? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:„Wir sprechen noch nicht von einem Mangel, sondern von einer Knappheit.“Wenn Christoph Dolna‑Gruber so einen Satz sagt, hört man besser genau hin. Der Stratege der Österreichischen Energieagentur analysiert seit über 15 Jahren, wie sicher unsere Energieversorgung wirklich ist – und warum Europa in der aktuellen Krise verletzlicher ist, als vielen lieb ist.In dieser Folge des Pragmaticus-Podcasts erklärt Dolna‑Gruber, warum die derzeitige Lage laut IEA‑Chef Fatih Birol „größer ist als die Ölkrisen der Siebziger“ – und was das konkret für unseren Alltag bedeutet. Er führt uns entlang der versteckten Lebensadern unserer Volkswirtschaft: von den Ölfeldern in Tengiz über russisches Staatsgebiet, durch verwundbare Meerengen bis zu einem einzigen Pipeline‑Rohr, von dem Österreichs Versorgung abhängt.Doch er zeigt auch, wo die Spielräume liegen – und weshalb es ein Unterschied ist, ob Milliarden für fossile Importe ins Ausland gepumpt oder im eigenen Energiesystem investiert werden. „Alles, was wir aus dem eigenen Boden holen oder selbst erzeugen, macht uns unabhängiger“, sagt er Wie teuer wird Energie in Zukunft wirklich? Wie viel Risiko sind wir bereit zu tragen, nur damit an der Zapfsäule kein politischer Sturm losbricht? Und wie könnte ein Europa aussehen, das seine Energieversorgung nicht mehr bei unkalkulierbaren Akteuren einkaufen muss?Unser Gast in dieser Folge: Christoph Dolna-Gruber leitet die Abteilung für Strategy & Business Development in der Österreichischen Energieagentur. Er hat in Eisenstadt (FH Burgenland), Brüssel (EHSAL Management School) und Wien (FH Technikum Wien) studiert und einen akademischen Hintergrund in Betriebswirtschaft und Energietechnik. Den nationalen und den internationalen Energiemarkt hat er seit rund 15 Jahren im Blick.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Statt Sprit verfahren: Ein Tag mehr Homeoffice könnte 32 Millionen Liter sparen. Aber es gibt auch Kosten, die man nicht unterschätzen sollte. Die Energiekrise macht Homeoffice besonders interessant: Mit einem Tag mehr ließe sich ein Fünftel des täglichen Spritverbrauchs in Deutschland einsparen. Ausgerechnet hat das Florian Kunze von der Uni Konstanz, der in dieser Folge bei Host Anna Planken zu Gast ist. Er befragt seit März 2020 Beschäftigte wie es ihnen im Homeoffice geht - mit überraschenden Erkenntnissen. Wir ziehen mit ihm Bilanz von Kosten über Konzentration bis Karrierechancen: Welche Vorteile und welchen Preis hat das Arbeiten von zu Hause aus tatsächlich? Kapitel: • Ein Tag mehr Home-Office – zack: 32 Millionen Liter Sprit gespart! (2:31) • Die Home-Office-Vision gabs schon in den 70ern – und die Gewerkschaften waren sauer (6:53) • Vereinsamen wir im Home-Office?! (9:45) • Gibt's eine klassische „Home-Office-Personality“? (12:06) • Ist Home-Office ein Karrierekiller?! (14:00) • Zwangs-Rückkehr ins Büro: Vergraulen Unternehmen so absichtlich Leute? (30:29) • Die „Rache der Rückkehrer“ (25:17) • Jobflaute: Ist‘s vorbei mit dem „Home-Office-Wunschkonzert?“ (26:00) Weitere Infos und Quellen gibt es hier: Energieagentur dringt auf Tempolimit und Home-Office zum Spritsparen (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/iea-oelkrise-tempolimit-homeoffice-reserven-100.html) Konstanzer Home-Office-Studie (https://www.polver.uni-konstanz.de/kunze/konstanzer-homeoffice-studie/) Das Team: • Gast: Prof. Florian Kunze, Universität Konstanz • Host: Anna Planken • Instagram: @anna.planken https://www.instagram.com/anna.planken/ • Autorin: Stephanie Geißler • Redaktion dieser Folge: Stephanie Geißler • Technik: Jo Baumann • Distribution: Bo Hyun Kim, Pola Nathusius • Grafik: Matthias Recht • Leitung: Julia Görs und Silvia Renauer Kontakt: Ihr habt Fragen, Feedback oder Ideen? Schreibt uns an: plusminuspodcast@ard.de Der Podcast "Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft" ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, SWR und WDR. Unser Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - Der Politik-Podcast aus Leipzig Bei den vielen politischen Debatten ist es nicht immer ganz leicht, den Überblick zu behalten. Der Podcast Wahlkreis Ost beobachtet das politische Geschehen und gibt Orientierung. Pointiert und nicht immer bierernst fassen die Kollegen vom MDR zusammen, was auf der politischen Bühne passiert. Dabei richten sie ihren Blick besonders auf den Osten. Hört gerne mal rein! Wahlkreis Ost liefert euch alle 14 Tage immer freitags interessante und überraschende Einblicke in die Bundespolitik und zeigt darüber hinaus, wie der Osten tickt. Den Podcast findet ihr in der ARD Sounds App. https://1.ard.de/wahlkreis-ost
Der Angriff auf den Iran hat die Energiepreise in die Höhe getrieben – und laut Fatih Birol, dem Chef der Internationalen Energieagentur könnte diese Krise schlimmer werden als alles, was Europa in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat. Rund zehn Prozent des weltweiten Ölverbrauchs sind durch die Blockade der Straße von Hormuz und zerstörte Produktionsanlagen weggefallen, mehr als bei den Ölpreisschocks der 1970er-Jahre. Christoph Dolna-Gruber von der Österreichischen Energieagentur erklärt im Podcast, warum Diesel dabei knapper ist als Benzin, was die neue Spritpreisbremse taugt – und wo Österreich heute besser aufgestellt ist als noch vor vier Jahren. Er räumt mit einer verbreiteten Hoffnung auf: Hohe fossile Preise treiben nicht automatisch die Energiewende voran. Denn wenn Gas teuer wird, verbrennen viele Länder schlicht mehr Kohle. Dennoch sieht der Energieexperte in der aktuellen Situation auch eine Chance: Sie zeigt schonungslos, wohin die jahrzehntelange Abhängigkeit von fossilen Importen führt – und macht erneuerbare Energie politisch unausweichlicher denn je.
Die Internationale Energieagentur fordert jetzt die Länder auf, Maßnahmen einzuleiten, um Öl und Gas einzusparen. Es ist die Rede von der größten Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes.
Debatte um Porno-Deep-Fakes; Mette-Marit und die Epstein-Vorwürfe; Energieagentur rät zu Verzicht aufs Auto Von Jutta Hammann.
+++ Brand auf Deponie in Zeulenroda: Kettenbagger soll Glutnester freilegen +++ Arbeitsunfall in Ilmenau: 36-Jähriger gestorben +++ Erste Batterie-Großspeicher der Thüringer Energieagentur ans Netz gegangen +++
Der Krieg am Persischen Golf erschüttert die globalen Energiemärkte. Die Straße von Hormus – Nadelöhr des Öl- und LNG-Handels – ist faktisch blockiert, Katar hat seine LNG-Produktion vorübergehend eingestellt. Was bedeutet die Eskalation für Europas und Österreichs Energieversorgung? Wie stark steigen die Energiepreise tatsächlich? An der Tankstelle sind erste Auswirkungen bereits spürbar – doch wie geht es weiter, bei Sprit, Gas, Heizöl und Strom? Und welche strukturellen Antworten gibt es, damit uns nicht jede geopolitische Krise aufs Neue verwundbar macht? Darüber sprechen in einer Petajoule-Sonderfolge Christian Furtwängler, Christoph Dolna-Gruber und Frederik Schäfer von der Österreichischen Energieagentur.
Die Energiewende ist global längst Realität – technologisch wie ökonomisch. Gleichzeitig werden fossile Energieträger weiterhin als geopolitisches Machtinstrument eingesetzt, und gezielte Desinformation bremst den Ausstieg aus Öl und Gas. Diese Gleichzeitigkeit prägt den aktuellen Energiediskurs. Warum halten sich fossile Narrative trotz fallender Kosten für Erneuerbare so hartnäckig? Welche Rolle spielen Psychologie, Lobbyismus und geopolitische Interessen? Und was folgt aus dem exponentiellen Wachstum von Photovoltaik, Batterien und Elektromobilität weltweit? Ein globaler Blick auf die Energiewende und ihre Gegner – mit dem Journalisten Christian Stöcker sowie Christoph Dolna-Gruber und Frederik Schäfer von der Österreichischen Energieagentur.
Klimaschutz ist in der öffentlichen Debatte in den Hintergrund gerückt. Inflation, Versorgungssicherheit, Rüstung sowie derVerlust an Wettbewerbsfähigkeit und Kaufkraft dominieren den Diskurs. Wie schaffen wir es, dass die Energiewende auf der Agenda bleibt? Wurden in der Kommunikation Fehler gemacht – und muss nachgebessert werden?Diesmal bei uns im Studio: Franz ANGERER, Diplomingenieur der Elektrotechnik, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Er berät Bund, Bundesländer, Energieversorger und große Unternehmen bei der Umsetzung der Energiewende. Ihm gegenüber: Der Agrarökonom und Meinungsforscher DI Paul UNTERHUBER. Er führt seit mehr als zehn Jahren detaillierte und repräsentative Umfragen zum Thema Klimaschutz und Energiewende für den Österreichischen Biomasse-Verband durch. Kaum jemand kennt die Einstellung der Österreicherinnen und Österreicher zu Klimaschutz, Energiewende & Bioenergie besser, als er. Viel Spaß beim Reinhören!GästeDI Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.DI Paul Unterhuber, Geschäftsführender Gesellschafter bei Demox ResearchModeration: Mag. Andreas Jäger
Strom wird nicht mehr nur für Kühlung, Heizung oder Beleuchtung gebraucht, sondern auch für immer mehr E-Autos, Rechenzentren und die steigende KI-Nutzung. Für die künftige Energiesicherheit sei es wichtig, dass mehr Geld in Netze und Speicher fließe, so die Fachleute (Autor: Dominik Bartoschek)
Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz, kurz EABG, ist eines der Leuchtturmprojekte der ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierung. Es soll bundeseinheitliche Standards bei Genehmigungsverfahren für Energiewendeprojekte etablieren und einen Zielrahmen für die Länder beim Erneuerbaren-Ausbau vorgeben. Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) geht dem Ministerialentwurf vom September 2025 gemeinsam mit dem Energiewende-Rechtsanwalt Florian Stangl (NHP Rechtsanwälte) und dem wissenschaftlichen Leiter der Energieagentur - Günter Pauritsch - auf den Grund.
Wir müssen uns irgendwas überlegen mit dem Strom. So wie es aktuell läuft, kann es nicht weiter gehen. Wir brauchen 100% erneuerbare Energien. Das Problem ist nur, dass wir die nicht steuern können und auch mal eine Nacht oder sogar eine Dunkelflaute überstehen müssen. Hier kommen Speicher ins Spiel, doch die sind häufig sehr teuer, nutzen sich ab und sind, vor allem im Fall von Lithium, nicht unumstritten. Das Münchner Startup Phelas möchte mit seinem neuen Flüssig Luft Energiespeicher genau an der Stelle ansetzen. Verhältnismäßig günstige Energiespeicher, die sich nicht abnutzen und langfristig und nachhaltig die Energiewende möglich machen. Ich habe mich mit Justin, einem der Gründer ausführlich über die Technologie sowie die Geschichte und Vision des Unternehmens unterhalten. Hier die Links, die wir angesprochen haben: Energieagentur zu Kosten
Laut einer aktuellen Studie werden die weltweiten Kosten des Klimawandels bis zum Jahr 2050 auf über 38 Billionen US-Dollar geschätzt. Das entspricht dem Sechsfachen jener Investitionen, die erforderlich wären, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 2-Grad-Grenze einzuhalten. Allein in Österreich wird der Umbau des Stromsystems auf CO₂-Neutralität rund 150 Milliarden Euro kosten. Doch auch im Bereich der Raumwärme liegt ein großes Potenzial zur Emissionsreduktion – etwa durch den Einsatz von Wärmepumpen, Fernwärme oder Biomasseheizungen. In dieser Folge wollen wir herausfinden, welche Kosten mit einem klimaneutralen Heizsystem verbunden sind, welche Fördermaßnahmen sinnvoll erscheinen und wie die CO₂-Vermeidungskosten im Wärmesektor im Vergleich zu anderen Bereichen – etwa Verkehr und Strom – einzuordnen sind.Dazu begrüßen wir zwei ausgewiesene Expert:innen:Mag.a Doris Stiksl, Geschäftsführerin von ProPellets Austria, undMag. Alex Bergamo, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Energieagentur.Viel Spaß beim Reinhören!
Energieeffizienz ist ein wichtiges Stichwort beim klimaschonenden Bauen. Wo es das größte Einsparpotential gibt und ob sich private Solaranlagen noch lohnen, weiß Stefan Vetter von der Sächsischen Energieagentur.
⏯️ Was macht eigentlich eine Energieagentur – und warum sind lokale Akteure so entscheidend für das Gelingen der Energiewende?In dieser Folge sprechen Markus und Julius mit Dr. Anne Held, Geschäftsführerin der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK). Anne gibt Einblick in die tägliche Arbeit einer Energieagentur, erklärt, wie man Bürger*innen, Unternehmen und Kommunen für konkrete Klimaschutzmaßnahmen begeistert – und warum Nahwärme, Photovoltaik und Energieberatung längst keine Nischenthemen mehr sind.Wir sprechen über aktuelle Herausforderungen, politische Stolpersteine – aber auch über echte Erfolgsgeschichten aus der Praxis.(00:08:51) Wie findet lokale Beratung durch Energieeganturen statt?(00:13:35) Welche Rolle spielen Energieagenturen? (00:17:24) Welche Personen werden durch Energieagenturen unterstützt?(00:25:58) Welche Themen treiben die Menschen aktuell zu Thema Energiewende um? (00:33:50) Welche Herausforderungen gibt es für Energieagenturen? (00:53:12) Wie sieht die Zukunft aus Sicht der KEK aus? (00:54:50) RecapDiese Folge wird von Deloitte unterstützt. Deloitte ist die weltweit größte Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungs Gesellschaft. Wenn Ihr Lust habt herauszufinden welche Chancen Deloitte euch im Bereich Audit und Assurance gibt findet ihr mehr unter diesem Link.Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Julius Wesche. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Der Erfolg der Energiewende werde vom weiteren Ausbau der Erneuerbaren, dem Ausbau des Stromnetzes und niedrigeren Energiepreisen abhängen, so die Experten (Autor: Jan Zimmermann)
Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen und zugleich eine enorme Chance für Österreich. Doch wie kann das Energiesystem der Zukunft konkret aussehen? Wie entwickeln sich Energieverbrauch und -erzeugung? Welche Rolle spielen Importe, und wie energieautonom kann Österreich in Zukunft sein? Die Österreichische Energieagentur hat mit einem modellgestützten Szenario Antworten auf diese Fragen gesucht – und unter dem Titel „Unsere Energiewelt 2040 ein realistisches und technisch umsetzbares Konzept für ein klimaneutrales Energiesystem entwickelt. Christoph Dolna-Gruber, Günter Pauritsch und Corina Schwarz, die gemeinsam mit vielen weiteren Kolleg:innen das Szenario erstellt haben, sprechen über die wichtigsten Ergebnisse und größten Learnings.
Windkraft ist bereits jetzt ein wichtiger Bestandteil des Strommix in Österreich, hat 2024 etwa 15% unserer Stromerzeugung abgedeckt. Die weitere Nutzung von Windkraft-Potenzialen in Österreich ist entscheidend, um auch im Winter genug erneuerbaren Strom zu haben, denn die liefert insbesonders in der kälteren Jahreszeit, während Photovoltaik und Wasserkraft im Sommer stärker sind. Aber wie schaut er eigentlich aus, der lange Weg des Windrads vom Plan zur Produktion der ersten Megawattstunden? Welche Schritte sind notwendig, und welche Stellschrauben gibt es, um den Prozess zu beschleunigen? Diesen und mehr Fragen geht Moderator Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) gemeinsam mit Elena Reisert (Projektentwicklerin bei der oekostrom AG) auf den Grund.
Seit 2020 ist die Kohlenachfrage um mehr als 1,2 Milliarden Tonnen gewachsen. Expertinnen und Experten erwarten, dass die Nachfrage ab 2027 stagniert (Autorin: Nadine Gode)
Schlag auf Schlag ist es gegangen, ab Mittwoch, 13. November 2024, als die OMV wegen Lieferausfällen in Deutschland von einem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer Schadenersatzansprüche zugesprochen bekommen hat - und verlautbart hat, dass es die Ansprüche auf ausstehende Zahlungen an die Gazprom aufrechnen wird. So weit hat es Gazprom nicht kommen lassen. Lieferungen aus dem Österreich-Vertrag, der seine Wurzeln im Jahr 1968 hat, wurden mit Wirkung Samstag, 16.11.2024, 6:00, eingestellt. Russisches Gas kommt trotzdem noch in Österreich an. Über Hintergründe spricht Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) mit Leo Lehr (E-Control).
In der heutigen Folge geht es um die Unterstützung ausgewählter Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Klimaneutralität, die UN-Konferenz für Artenvielfalt und wir klären die Frage: Ist die Energiewende in Gefahr? Außerdem ordnet der Diplom-Physiker Heinz Smital von Greenpeace die aktuelle Debatte rund um die Rückkehr der Atomkraft ein.Das alles in dieser Folge KLIMANEWS am Freitag, den 18. Oktober 2024. Weiterlesen: ZEIT online: Bundeswirtschaftsministerium fördert Klimaschutz in 15 Unternehmen Handelsblatt: 2,8 Milliarden Euro – Bund hilft Industrie mit Klimaschutzverträgen taz: Der Habeck'sche Green Deal Deutschlandradio: COP16 – Existenzgrundlagen retten SPIEGEL Wirtschaft: Nur 25 von 195 Ländern haben Pläne zum Schutz der Natur veröffentlicht table.briefings: COP16: Welche Themen auf der UN-Biodiversitätskonferenz in Cali wichtig werden ZEIT online: Energieagentur sieht große Fortschritte beim Ausbau der Erneuerbaren taz: Klimawandel und Krisen gefährden Energiesicherheit Tagesspiegel Background: Erneuerbaren-Zubau bleibt laut IEA zu langsam SPIEGEL Wirtschaft: Klimawandel und Krisen gefährden Energiesicherheit IEA 50: World Energy Outlook 2024 Wir freuen uns über euer Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier. Redaktion: Reka Bleidt (Redaktion vom Dienst), Linus Nolte Moderation: Jonathan Auer Produktion und Schnitt: Jonathan Auer Musik: Felix Jaentgen
Nicht einmal zwei Prozent der globalen Klimaemissionen kommen aus Deutschland. Blogger Jan Hegenberg erklärt, warum trotzdem zählt, was wir tun. Außerdem heute im Politikum: die Auferstehung von Notre Dame und der Streit ums Sicherheitspaket der Ampel. Von WDR 5.
Bis 2030 wird mehr als die Hälfte des weltweiten Stroms aus emissionsarmen Quellen erzeugt (Autorin: Janina Schreiber)
In dieser Episode von Let's Talk Change spricht David Wortmann mit der neuen Chefin der Deutschen Energieagentur (DENA) Corinna Enders über die Rolle, Finanzierung und aktuelle Arbeitsschwerpunkte der DENA in der Umsetzung und Begleitung der deutschen Energiewende. Wie bewertet sie die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung, und wo sieht sie dringenden Handlungsbedarf? Wir werfen einen Blick auf die energiepolitische Bilanz der Regierung und diskutieren, welche Maßnahmen vor den anstehenden Wahlen noch umgesetzt werden müssen, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Update zu den bleibenden Herausforderungen und nächsten Schritte der deutschen Energiepolitik.
Stellt euch vor, das Unternehmen, in dem ihr arbeitet, hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und liefert euch am Wochenende Strom aus diesen Sonnenpanelen in eure Wohnung. Oder ihr gründet gemeinsam mit euren Nachbar:innen einen Verein, in dem ihr euch den selbsterzeugten Strom zu eigenen Konditionen teilt. Genau das ist seit drei Jahren möglich. Das Zauberwort dabei ist "die Energiegemeinschaft". Angela Holzmann von der österreichischen Energieagentur hilft uns dabei zu verstehen, wie diese Idee in die Praxis umgesetzt wurde, und Bente Knoll vom Büro für nachhaltige Kompetenz stellt uns ein Projekt vor, das unseren Umgang mit Energie solidarischer machen soll! Shownotes: - Nationalen Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von Energiearmut https://kea.gv.at - Das Projekt "Energy with Spirit" https://energywithspirit.at - Koordinationsstelle für Energiegemeinschfaften https://energiegemeinschaften.gv.at - Podcast Petajoule: https://www.energyagency.at/petajoule
Vor 50 Jahren wurde die Internationale Energieagentur (IEA) von 16 Industrienationen gegründet. Mitten in der Ölkrise sollte sie zukünftige Energieschocks vermeiden. Heute gilt sie als Plattform, die Regierungen berät, um Energiesicherheit herzustellen. Doch wie sieht es bezüglich Energiesicherheit und Klimawandel heute wirklich aus? Wer fördert Zukunft, wer blockiert? Das fragen wir den Klimaforscher Stefan Rahmstorf.
Dylla, Carolinwww.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Bei kaum einem Thema gehen die Meinungen so auseinander wie bei der Kernenergie. Auch ein deutscher Konzernmanager und ein prominenter Energieexperte vertreten dazu gegenläufige Ansichten.
Die Österreichische Energieagentur hat in den letzten beiden Jahren gemeinsam mit der BOKU Wien und dem IIASA im Rahmen des Projekts NetZero2040 modellgestützte Szenarien zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040 entwickelt. NetZero2040 ist ein vom Austrian Climate Research Program gefördertes Projekt. Die modellierten vier Szenarien zeigen, wie sich Energieverbrauch und Energieimporte sowie die einzelnen Sektoren Verkehr, Gebäude und Industrie entwickeln müssen, damit wir Klimaneutralität bis 2040 erreichen. Im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz sind Projektleiter von NetZero 2040 – Johannes Schmidt, Associate Professor am Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung an der Universität für Bodenkultur in Wien und Martin Baumann, Principal Expert in der Österreichischen Energieagentur, der für einen Teil der Modellierungen innerhalb des Projektes zuständig war.
Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte wird Österreich zu einem klimaneutralen Land umgebaut. Die Transformation ist eine gewaltige Herausforderung, besonders in der Industrie. "transform.industry" ist ein im Auftrag des Klima- und Energiefonds entstandenes und mit Mitteln des Energieforschungsprogramms 2020 finanziertes aktuelles Forschungsprojekt, das der Frage nachgeht, wie sich Klimaschutz, Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in unterschiedlichen Bereichen der österreichischen Industrie miteinander vereinbaren lassen. Das Projektteam rund um AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Österreichische Energieagentur, Montanuniversität Leoben und Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz hat die Arbeiten nun abgeschlossen und die Ergebnisse veröffentlicht. Urban Peyker (Klima- und Energiefonds) und der Projektkoordinator Christian Schützenhofer (AIT) sprechen mit Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) über die Erkenntnisse und wesentlichen Inhalte von transform.industry.
Mitte März 2023 hat EU-Energiekommissarin Kadri Simson die Vorschläge ihres Hauses zur Weiterentwicklung des gemeinsamen europäischen Strommarkts präsentiert. Jetzt, rechtzeitig vor dem Superwahljahr 2024, gibt es eine Einigung zum Paket rund um das Design des gemeinsamen Strommarkts in Europa. Vorgaben zu Fördersystemen für Erneuerbare (und teils Atomkraft), langfristige Abnahmeverträge und Regelungen zum Thema Krisenmechanismen und vulnerable Konsumenten und Konsumentinnen sind dabei. Die Einigung und die Auswirkungen für Österreich diskutieren Jasper Geipel (Experte für Strommarktdesign im BMK) und Karina Knaus sowie Christian Furtwängler von der Österreichischen Energieagentur. Christoph Dolna-Gruber moderiert, Laura Fanschek hat produziert.
Photovoltaik wird ausgebaut wie noch nie. Das Wachstum stößt aber da und dort immer öfter auch an Grenzen – vor allem an die Limits der lokalen Netzkapazitäten. In dieser Ausgabe von Petajoule gehen wir der Frage nach, welche Bedeutung intelligent eingesetzte Batteriespeicher haben könnten, um doch noch mehr PV ans Netz bringen zu können, schon während das Netz verstärkt wird. Um nicht erst auf die frischen Kapazitäten warten zu müssen. Der Gründer und CEO von neoom - Walter Kreisel - und Franz Angerer, der Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, im Gespräch mit Christoph Dolna-Gruber.
“Die Kurse werden fallen” lautet jener Satz, den man gerade am öftesten an der Börse hört. Vor dem Wochenende purzelten Aktien wieder nach unten und der Dax notiert mittlerweile schon unter 14.700 Punkten. Besonders Tech-Aktien und die Nasdaq bekamen diese Woche wieder auf die Mütze. Enttäuschende Ergebnisse von Alphabet gefielen der Wall Street gar nicht, Meta war sehr zurückhaltend beim Ausblick und verwies auf das unsichere Umfeld. Deutlich besser kamen da schon die Zahlen von Amazon, Microsoft und Intel an. Die Berichtssaison sieht auf den ersten Blick gut aus, doch Bernstein rechnet vor, dass es in Wahrheit viel schlechter aussieht. Wie geht's weiter an der Börse? Die US-Wirtschaft brummt noch und wuchs im dritten Quartal so stark wie seit 2 Jahren nicht. Für Finanzministerin Janet Yellen der Hauptgrund für die steigenden Zinsen. Doch stecken in Wahrheit die hohen Schulden der USA dahinter? Und müssen die Zinsen noch viel höher steigen? Wir schauen auf die Proxy Funds Rate, die gerade bei knapp 7 Prozent notiert. Unterdessen hat die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet eine Zinspause eingelegt. Wird die Fed am 1. November nachziehen? Robert Habeck hat unterdessen seine Strategie für die deutsche Industrie vorgestellt und er wolle ihre Vielfalt erhalten. Unterdessen ist die Deindustrialisierung aber schon in vollem Gange und die Produktion der energieintensiven Firmen ist schon eingebrochen, Unternehmen wie Siemens Energy rufen nach Staatshilfen und die Aktie bricht ein. Haben sich also einige mit erneuerbaren Energien verzockt? Das sieht die internationale Energieagentur anders und rechnet mit immer mehr Nachfrage für nachhaltige Energie und immer weniger für fossile Energieträger. Unterdessen soll das Angebot für LNG massiv ausgebaut werden und bis 2030 um bis zu 45 Prozent steigen, vor allem die USA und Katar sind ganz vorne mit dabei. Bieten sich also gerade Tankeraktien an? In den Geldideen sprechen wir über Beispiele wie Maersk, Scorpio Tankers und Ernst Russ.
Der Ausbau der Photovoltaik in Österreich ist aktuell eine Erfolgsgeschichte - jedenfalls, was die ans Netz gehenden Leistungen betrifft: Mehr als 1.000 Megawatt waren es 2022, dreimal so viel wie 2020. Für heuer gehen Schätzungen von bis zu 2.000 Megawatt zusätzlich aus. Geht das zu schnell? Mancherorts stoßen Verteiler- und Übertragungsnetze an ihre Grenzen, Kapazitätsengpässe werden sichtbar. Lösungen für diese und viele weitere Herausforderungen diskutiert Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) mit der PV-Unternehmerin Cornelia Daniel (Dachgold, Tausendundein Dach).
Die IEA veröffentlicht den diesjährigen World Energy Outlook. Janina Schreiber berichtet
Der große Hype rund um den "Energieträger der Zukunft" - Wasserstoff - scheint sich etwas gelegt zu haben, Erwartungen sind realistischer und konkreter geworden. Seit einem guten Jahr gibt es eine Nationale Wasserstoff-Strategie, Förderprogramme kommen in die Gänge und einige große Projekte sind in der Pipeline – auf allen Stufen der Wertschöpfungskette: Erzeugung, Netz, Speicherung und Anwendung. Man bekommt den Eindruck, dass der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auch in Österreich begonnen hat. Ob das wirklich so ist, und wie man zusätzlichen Schwung in den Aufbau bringt, das erläutern Bernhard Painz (Vorstand, AGGM), Andreas Indinger (Management von HyPA, der Hydrogen Partnership Austria) sowie Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) in dieser Ausgabe von Petajoule. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Gasnetzinfrastruktur.
Seit Beginn des Jahres 2022 verzeichnen wir die höchste Teuerungsrate seit Jahrzehnten: Im Durchschnitt betrug die Inflation 8,6 Prozent, Preise für Güter des täglichen Verbrauchs waren also im Schnitt fast ein Zehntel teurer als im Jahr davor. Auch die Preise für Energie waren in den letzten 18 Monaten auf einem Allzeithoch. Die Teuerung trifft die Menschen in Österreich unterschiedlich: Während sie wohl an den wenigsten spurlos vorübergeht, ist sie für viele zunehmend eine existenzielle Bedrohung, vor allem, wenn Grundbedürfnisse wie Wohnen, Ernährung oder Energie betroffen sind. Wer sich die Energie zum Leben kaum oder nicht mehr leisten kann, wird als energiearm bezeichnet. Sandra Matzinger (Arbeiterkammer Wien) und Karina Knaus (Österreichische Energieagentur) sprechen mit Moderatorin Kristina Schubert-Zsilavecz über die Frage, was Energiearmut eigentlich ist, wer die Betroffenen sind und wo man ansetzen kann, um zu helfen und Abhilfe zu schaffen.
Das SEF feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Mit Grössen aus der Wirtschaft diskutieren, mit Politikerinnen und Politikern netzwerken - dafür ist das Swiss Economic Forum bekannt. Wie bedeutend ist der Anlass heute für die Schweizer Wirtschaft? * Der Schweiz fehlt das Personal. Der Fachkräftemangel ist für viele Branchen eine grosse Herausforderung. Besonders stark betroffen sind zum Beispiel Firmen, die in der Maschinen-, Elektro- und Metallbaubranche tätig sind. Wir wollen wissen, welche Lösungsansätze diskutiert werden. * Wie kann Energie effizienter und sparsamer genutzt werden? Das ist in diesen Tagen die zentrale Frage bei der Tagung der internationalen Energieagentur. * Die Golf-Welt ist in Aufruhr: Die PGA und die aus Saudi-Arabien finanzierte LIV Tour arbeiten neu zusammen. Viele Spieler sind darüber entsetzt.
Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte bauen wir Österreich zu einem klimaneutralen Land um. Die Transformation ist eine gewaltige Herausforderung, besonders in der Industrie. Um die geht es in "transform.industry", einem Forschungsprojekt im Auftrag des Klima- und Energiefonds, das die Österreichische Energieagentur gemeinsam mit der Montanuni Leoben, dem Energieinstitut an der JKU Linz und dem AIT durchführen. In dieser Folge sprechen Simon Moser und Hans Böhm (beide Energieinstitut an der JKU Linz) mit Moderator Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) über Wege und Optionen, um Emissionen in der Zementindustrie loszuwerden. Genauer gesagt, Mittel und Wege, wie mit den hartnäckigen Treibhausgasen umgegangen werden kann, die zwangsläufig bei der Zementproduktion entstehen, und ob die Abscheidung und dauerhafte Speicherung (CCS) wirklich die einzige Option dafür ist.
Ausverkauf am Wirtschaftsstandort Deutschland oder Zeichen für die Attraktivität des hiesigen Marktes? Über diese Frage wird im Zuge des Verkaufes der Wärmesparte des Heizungsbauers Viessmann an das US-Unternehmen Carrier Global diskutiert. Die Antwort fällt je nach politischen Lager unterschiedlich aus. In der aktuellen Folge des energate-Podcast ordnen Karsten Wiedemann und Christian Seelos den Deal ein und erklären, was er mit der aktuellen Diskussion um das Heizungsgesetz der Bundesregierung zu tun hat. Viel diskutiert wird aktuell auch über die Postenvergabe im Bundeswirtschaftsministerium und wie sehr diese mit persönlichen und verwandtschaftlichen Beziehungen zum Energiestaatssekretär Patrick Graichen zusammenhängt. Nun sollte dessen Trauzeuge Geschäftsführer der 500-Frau-und-Mann-starken deutschen Energieagentur werden. Was ist dran am grünen Klüngelvorwurf? Mehr dazu im Podcast.
Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte bauen wir Österreich zu einem klimaneutralen Land um. Die Transformation ist eine gewaltige Herausforderung, besonders in der Industrie. Um die geht es in "transform.industry", einem Forschungsprojekt im Auftrag des Klima- und Energiefonds, das die Österreichische Energieagentur gemeinsam mit der Montanuni Leoben, dem Energieinstitut an der JKU Linz und dem AIT durchführen. In dieser Folge sprechen Thomas Kienberger und Peter Nagovnak mit Moderator Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) über Wege und Optionen, um die fossile Kohle in der Eisen- und Stahlerzeugung loszuwerden. Die beiden Gäste sind am Lehrstuhl für Energieverbundtechnik im Department Umwelt- und Energieverfahrenstechnik an der Montanuniversität Leoben beschäftigt.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Einschränkungen bei Gaslieferungen aus Russland und zerstörte Gasinfrastruktur, sowie daraus folgende extreme Ausschläge bei der Preisentwicklung. Nach der mit Sommer 2021 beginnenden Phase hoher Preise war 2022 für die Gasversorgung ein turbulentes Jahr. Das Jahr war geprägt von dynamischen Entwicklungen und teils großer Unsicherheit. „Können wir unsere Speicher ausreichend füllen?“, „Kommen wir durch den Winter?“, „Braucht es Energielenkung?“ und „Was passiert, wenn die russischen Gaslieferungen ganz ausfallen?“ waren prägende Fragen. Wir ziehen eine Bilanz und werfen einen Blick auf die nächsten Monate: "Ist die Gaskrise jetzt vorbei?" fragt Moderator Christoph Dolna-Gruber. Die Antworten liefern Carola Millgramm, die die Abteilung Gas bei der Regulierungsbehörde E-Control leitet, und Karina Knaus, Leiterin des Centers Volkswirtschaft, Konsument:innen und Preise bei der Österreichischen Energieagentur.
Anfang der Woche sorgte eine Studie der Energieagentur Österreich für Aufsehen: "An der Gasleine" heißt eine umfassende Analyse von Professor Herbert Lechner, in der beschrieben wird, wie Österreich derart abhängig von russischem Gas werden konnte. Das Risiko war bekannt, sagt er, es wurde nur “konsequent negiert”. Wie das sein kann, welche Fehler sonst noch gemacht wurden und wie wir aus dem Schlamassel wieder herauskommen, erklärt er in der heutigen Folge unseres Podcasts. Die weiteren Themen: Die Geschichte hinter Österreichs Gasversorgung Österreich und Russland Die OMV als Krisengewinner Privatisierung der Gasimporte Nabucco falsche Dogmen über Russland und das Gas Die Gasversorgung der nächsten Jahre Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns doch vier, fünf Sterne als Bewertung da und folge dem Podcast auf Spotify, Apple Music und Co. Für Anregungen, Kritik, Feedback oder Wünsche zu künftigen Gästen schick uns jederzeit gerne eine Mail an feedback@trendingtopics.at. Weitere News zu allen Inhalten gibt es natürlich tagesaktuell auf trendingtopics.eu. Danke an dieser Stelle an Georg Haas für die Post Production, und dir danke fürs Zuhören, bis bald!
Mit dem Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine und der politisch motivierten Reduktion von Gaslieferungen nach Europa hat sich die hohe Abhängigkeit Österreichs von Russland wieder in den Vordergrund gedrängt. Nicht zum ersten Mal, denn vergleichbare Situationen hat es in der Vergangenheit schon öfters gegeben. Was hat man damals daraus gelernt? Warum wurden sämtlichen Warnungen aus dem In- und Ausland vor einer zu hohen Abhängigkeit konsequent ignoriert? Welche energiepolitischen Strategien, Entscheidungen und Maßnahmen von 1945 bis 2020 zur überdurchschnittlich exponierten Gasversorgung Österreichs geführt? Welche Argumentationslinien haben sich im Verlauf der Jahrzehnte etabliert und was lernen wir daraus für die Gegenwart und Zukunft? Prof. Mag. Herbert Lechner war bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2022 wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Er ist Autor der Analyse „An der Gasleine: Zur Geschichte der Abhängigkeit Österreichs von russischem Erdgas". mehr zu Analyse: https://www.energyagency.at/aktuelles/an-der-gasleine
„Energieschub für den Arbeitsmarkt – so lässt sich die Energiewende in Hinblick auf ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt kurz zusammenfassen. Denn um die große Transformation hin zu einer fossilfreien Zukunft zu schaffen, wird die Branche der sogenannten green jobs, vor allem im Energiebereich, massiv wachsen (müssen). Wir gehen den Fragen nach, welche Chancen sich dabei für den oder die Einzelne bieten und welche Fachkräfte wir jetzt und in Zukunft brauchen. Wie können Quereinsteiger:innen den wachsenden Jobmarkt nützen und wo müssen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen nachgeschärft bzw. gesetzt werden? Und kann die Energiewende letztlich daran scheitern, dass wir nicht genügend Personen haben, die sie in die Praxis umsetzen? Kristina Schubert-Zsilavecz (Österreichische Energieagentur) befragt in dieser Ausgabe von Petajoule Dr. Johannes Kopf (Vorstand des Arbeitsmarktservice Österreich) zu Chancen, Risiken und Potenzialen der Energiewende für den Arbeitsmarkt.
Vorreiter, Paulwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Mit möglichst wenig Energie effizient produzieren, das ist die Passion von Thomas Weisskopf, Co-Geschäftsführer der Energieagentur der Wirtschaft. Die EnAW ist auch Teil der Energiespar-Allianz des Bundes. Weisskopf ist überzeugt, dass bei allen Firmen noch Sparpotential besteht und weiss auch wo. Licht an beim Betreten des Raums, Licht aus, wenn alle gegangen sind. Wie von Zauberhand. Ein Bewegungsmelder gekoppelt an eine Lampe. So brennt nirgends im Betrieb übers Wochenende oder über Nacht ungewollt Licht. Die jährliche Revision des Zementwerks nicht in der Ferienzeit im Sommer machen, sondern im Winter, wenn die Energie am knappsten ist: Täglich durchleuchtet die Energieagentur der Wirtschaft Unternehmen und Firmen, erarbeitet Massnahmen und macht Zielvereinbarungen, wo und wie viel gespart werden kann. Das macht Weisskopf nicht erst seit heute, seit der Lancierung der Energiespar-Allianz, sondern seit 21 Jahren. Die EnAW ist Teil der Kampagne des Bundes, welche heute mit über 180 Unternehmen, Gemeinden und Verbänden lanciert wurde. Sparen seit Jahrzehnten – was bleibt da überhaupt noch zu tun? Kann Sparen die Firmen jetzt vor den hohen Energiepreisen retten? Thomas Weisskopf ist überzeugt, dass die Zitrone noch längst nicht ausgepresst ist. Welche drängenden Fragen er via Hotline entgegennimmt, zu welchen Notfallplänen er den Unternehmen rät, und warum der drohende Energie-Engpass im Frühling längst nicht vorbei ist, erzählt er im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Seit 4 Uhr Früh kommt kein Gas mehr durch die Jamal-Pipeline von Belarus nach Polen. Einmal mehr zeigt der Vorfall, dass Russland im Krieg gegen die Ukraine auch zu extremen Mitteln greift. Das sorgt auch für Verunsicherung in Österreich. Kein Land ist derart von russischem Gas wie Österreich. Wie lange könnten wir durchhalten, wer müsste als erster auf Gas verzichten – und wie schnell können wir unabhängig von russischem Gas werden? Fragen die heute Franz Angerer von der Energieagentur beantwortet. Dieser Podcast entsteht in freundlicher Kooperation mit Andreas Sator. Wenn ihr mehr über Andreas Sators neuen Podcast wissen wollt, schaut auf https://sonneundstahl.at/ vorbei. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es unter www.kurier.at/podcasts