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In der Podcast Folge 180 geht es um Stress und warum dieser nicht nur schlecht für dich ist. Du verstehst nach dieser Folge welchen Sinn und Zweck Stress hat, wie dieser dir hilft und was das Nervensystem und unser Reptilienhirn damit zu tun hat. Und natürlich bekommst du von mir wieder ganz praktische Tipps zum direkt mitmachen. Viel Freude mit dieser Podcast Folge. Shownotes: Chapter One Meditation für den Morgen Abendmeditation Moksha Club Wenn dir die Podcast Folge gefallen hat schenke mir doch gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify. Dort kannst du auch bei jeder Folge direkt einen Kommentar dazu schreiben. Falls du nicht über Spotify hörst schreib mir gerne dein Feedback per Mail oder unter dem Post auf Instagram oder Facebook. Teile den Podcast unbedingt mit Menschen, die das auch hören sollten! Und meine Kaffeekasse freut sich immer über eine kleine Spende. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal, Christine Transkript erstellt mit KI: Hallihallo und ganz herzlich willkommen beim Yogisch by Nature Podcast, dem Podcast rund um undogmatisches Yoga, bodenständige Spiritualität und ganzheitliche Gesundheit. Ich bin dein Host Christine Raab und ich freue mich sehr, dass du da bist, und wünsche dir ganz viel Freude mit der heutigen Podcastfolge. Willkommen bei einer neuen Folge im Yogisch by Nature Podcast mit mir Christine Raab, und heute ist tatsächlich schon Folge 180, wenn ich mich nicht erzählt habe. Und falls du jetzt denkst, what, 180? Ich habe doch gerade mal 2, 3 Folgen gehört, dann sage ich dir gerne, dass ich diesen Podcast 2017 gestartet habe, als ich damals im 2. Jahr meiner Yoga-Ausbildung war und irgendwie dachte, ja, wenn ich mein ganzes Wissen, was ich lerne, dann immer schön zusammenfasse und mit anderen teile, dann lerne ich besser. Und tatsächlich funktioniert es für mich auch gut. Allerdings habe ich in den letzten Jahren nicht mehr ganz so konsequent Folgen veröffentlicht wie am Anfang. Ich glaube, am Anfang war das wirklich jede Woche oder so, immer auch mit entsprechendem Blogpost dazu auf meiner Webseite auf christinerab.de. Also schau da gerne mal rein, wenn du magst. Was einfach dran liegt, dass ich ja krankheitsbedingt das nicht mehr so geschafft habe, ne. Und wenn du jetzt denkst, was meint die jetzt mit krankheitsbedingt, dann sage ich dir gern, dass ich Yogalehrerin bin, aber ich bin auch metastasierte Krebspatientin, bin Brustkrebspatientin seit 2014 und seit 2022 metastasiert. Und ja, das sind eben Dinge, da wird es Leben so ein bisschen durcheinandergeworfen, und da passt es dann nicht mehr immer, dass man jede Woche eine Podcastfolge aufnimmt. Aber jetzt aktuell sind wir ja im August 2026, und ich bin gerade wieder sehr motiviert und ja, schaffe es auch energetisch, hier wieder mehr aufzunehmen, und hoffe, es bleibt auch so. Und heute passt die Folge sehr gut dazu, denn heute soll es um das Thema Stress gehen. Und das ist genau das, was ich mir dann in den Jahren auch immer mal gemacht habe, hier zum Beispiel mit dem Podcast, indem ich mich gestresst habe und dachte, ich muss doch aufnehmen, mir diesen Druck gemacht habe. Aber letztendlich ist Stress nichts Schlechtes, sage ich jetzt erstmal so, denn Stress ist eigentlich immer ein Zeichen von unserem Körper, genau wie Schmerz. Schmerz ist natürlich nichts, was man möchte, und Stress eigentlich auch nicht, aber beides sind eben Anzeichen von unserem Körper, dass irgendwas gerade nicht so ganz rund läuft. Und Stress ist tatsächlich dann oft auch ein Anzeichen dafür, dass eben gerade irgendwas ja nicht ganz optimal ist, ne. Aber inzwischen ist Stress, finde ich zumindest, schon so selbstverständlich geworden für uns alle, dass wir gar nicht mehr drüber nachdenken, was eigentlich hinten dran steht, sondern wir einfach so ganz normal in unserem Alltag das ja als normal empfinden, wenn wir gestresst sind. Wenn jemand sagt, ich habe gerade super viel Stress, ich bin gerade super gestresst, das ist gerade alles so stressig. Das sind irgendwie so Sachen, die uns normal erscheinen, obwohl das gar nicht so ist. Und deswegen darf heute zu dem Thema Stress sich auch das Thema Nervensystem gesellen. Und davon hast du vielleicht jetzt auf jeden Fall schon mal gehört, denn ich finde, das Thema Nervensystem ist in den letzten Wochen, Monaten in aller Munde. Überall wird über Nervensystemregulation gesprochen und das Wort ist schon so ein bisschen, naja, ausgelutscht, will ich mal sagen. Aber eigentlich schade, denn es ist etwas, was sehr wichtig ist und wo auch ein schöner Bogen zu Yoga gespannt werden darf. Letztendlich geht es hier darum, den Stress auch ein Stück weit zu verstehen. Nicht jetzt mit ganz kompliziert wissenschaftlich, ansetzen, sondern ich versuche es dir ja so, wie ich es ja eigentlich immer versuche, möglichst einfach und gut verständlich zu erklären. Was passiert eigentlich, wenn wir Stress haben? Warum reagiert unser Körper dann auch so heftig? Und vor allem eben auch, warum unser Körper dann gar nicht unser Gegner ist. Denn der Körper versucht nicht, dich zu sabotieren, der versucht nicht irgendwie gegen dich zu sein. Du bist vielleicht müde, du bist erschöpft, aber du merkst, du kannst gar nicht abschalten. Du bist innerlich aufgedreht, du möchtest eigentlich schlafen, bist auch müde, aber irgendwie geht es nicht, weil einfach der Kopf immer weiterläuft. Das ist, glaube ich, etwas, was ganz viele kennen. Und so ist es ja mit vielen Krankheiten grundsätzlich. Jetzt vielleicht von einer Krebserkrankung oder so mal auch abgesehen, aber solche Erkältungen oder auch manchmal Kopfschmerzen, das sind ja Sachen, die kommen uns oft sehr ungelegen. Kann ich auch selber nur so bestätigen, ja. Weil wir irgendwie immer doch gerade was vorhaben. Also eigentlich kommt es ja immer uns überhaupt gar nicht gelegen, dass jetzt etwas dazwischenkommt und deswegen irgendwas nicht geht. Du hast vielleicht auch immer die Schultern hochgezogen. Kannst jetzt gerade in dem Moment, wenn du den Podcast hörst, für dich mal reinspüren: Wie sind gerade die Schultern? Wie ist gerade dein Kiefer? Sind die Zähne aufeinandergepresst? Bist du sehr angespannt? Hast du vielleicht sogar zwischendurch mal gedanklich hier abgeschaltet und wieder über irgendwas anderes nachgedacht? Also all das sind Dinge, Ja, wo unser Körper uns einfach immer mal wieder zeigt, dass eben eine gewisse Grundanspannung da ist und dass wir ein bisschen mehr Stressregulation brauchen. Was passiert bei Stress? Vielleicht hast du schon mal was von diesem Fight-Flight-or-Freeze-Prinzip gehört, das ja so, ja, wirklich uns noch von unseren Grundanlagen als Menschen begleitet, dass in einer herausfordernden Situation oder wenn etwas passiert, das uns quasi alarmiert, also irgendetwas passiert, wo wir denken, oh, Achtung, Obacht, ja, jetzt ist hier irgendwie Gefahr in Verzug sozusagen. Früher vom Säbelzahntiger, ist immer das Paradebeispiel. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr der Säbelzahntiger, der um die Ecke kommt, sondern es ist der Terminkalender, der voll ist. Es ist eine schlechte Nachricht, die kam. Es ist vielleicht Social Media, wo wir die ganze Zeit durchscrollen und da auch mit den ganzen schlechten Nachrichten zugeballert werden. Es sind Sorgen, die wir uns machen um uns selbst, um Familie, um Freunde, Schmerzen, Krankheiten. Also alles Mögliche ist heute unsere Stressursache und führt dann oft zu diesem Fight, Flight or Freeze-Prinzip. Und das meint so viel wie: Fight ist der Kampf. Also wir werden aktiv und wir tun etwas. Bei dem Säbelzahntiger können wir uns entscheiden, entweder dann auf den Tiger loszugehen oder dagegen anzukämpfen. Flight ist dann das Fliehen. Wir können versuchen wegzurennen. Oder Freeze heißt, wir sind wie erstarrt. Ja, wir sind komplett unfähig, noch irgendwie zu handeln. Und das ist etwas, was tatsächlich auch so in unseren, ja, ich sag mal, unseren Ursprüngen irgendwie noch in uns angelegt ist. Und was eben oft dazu führt, dass wir in der heutigen Zeit in diesen Stressmomenten, dann wenn eben wir komplett überladen sind, so reagieren, dass eben eins von diesen Dingen passiert. Ja, dass wir versuchen, eben anzukämpfen und immer weiterzumachen und das einfach zu übergehen. Dass wir komplett erstarren und gar nichts mehr machen können. Oder dass wir versuchen, uns irgendwie komplett aus dieser Situation herauszuziehen. Und was in unserem Inneren passiert, ist, dass dann der Körper reagiert über unser autonomes Nervensystem. Das ist eben ein Teil vom Nervensystem, das viele Prozesse steuert, ohne dass wir die jetzt ganz bewusst ja, steuern müssen. Sowas wie der Herzschlag oder die Atmung oder die Verdauung, das sind Sachen, die passieren ganz von alleine. Da können wir selber von außen erstmal nur bedingt einen Einfluss drauf nehmen. Bei manchen Sachen in einem ganz kleinen Rahmen natürlich schon, wie bei der Atmung oder auch bei der Verdauung. Da können wir schon so ein bisschen von außen auch einen Einfluss drauf nehmen, aber erstmal funktioniert das ganz von alleine. Wir können nicht sozusagen per Knopfdruck unsere Verdauung ausschalten oder unseren Atem anhalten oder sowas. Ja, das geht einfach nicht. Und das ist ziemlich praktisch und auch ziemlich notwendig, ne? Sonst wäre es ja schlecht, wenn wir das auch noch mit regeln müssten, ne? Und das hat etwas eben mit unserem Nervensystem zu tun. Unser ganzer Körper ist ja super vielfältig mit vielen kleinen Bausteinen, die ich natürlich jetzt hier nicht alle so erkläre. Es ist ja auch kein Anatomie-Podcast oder so, sondern ich möchte ja dann auch gerne den Bogen zum Yoga spannen, aber auch dazu, wie man eben selbst für sich im Leben aktiv werden kann. Denn Yogisch by Nature meint ja auch genau das, dass wir sozusagen von Natur aus irgendwie auch yogisch sind und yogisch handeln. Und Teile von unserem Nervensystem sind der sogenannte Sympathikus und der Parasympathikus. Und von denen hast du vielleicht schon mal gehört. Und der Sympathikus, das ist der, der zuständig ist, wenn wir gerade gestresst sind. Denn der ist in unserem Körper dann zuständig dafür, dass wir aktiv sind, dass wir handlungsbereit sind, dass wir also quasi vor diesem Säbelzahntiger auch davonlaufen könnten oder eben auch dagegen ankämpfen könnten. Also dass wir in irgendeiner Form auch handlungsfähig bleiben. Das heißt also, es kann passieren, dass unser Herzschlag schneller wird, dass die Atmung sich verändert, dass unsere Muskeln mehr durchblutet werden, aktiver werden. Also der Körper stellt sich darauf ein, dass uns Gefahr droht und dass wir uns irgendwie dagegen wehren müssten. Ja, wenn man auf die Straße geht und es kommt ein Auto, dann müssen wir schnell reagieren, dann müssen wir schnell zur Seite springen und können nicht erstmal ganz in Ruhe entspannt jetzt hier ja unsere Atemübung machen oder meditieren oder so. Ja, das ist also etwas, was super, super wichtig ist, dass wir in solchen Situationen auch irgendwie noch handlungsfähig bleiben. Und der Gegenspieler von diesem Sympathikus ist dann der Parasympathikus. Der ist dann eben eher zuständig für diese Ruhe, für die Entspannung, für die Regeneration, für die Verdauung. Also zum Beispiel, wenn jetzt gerade so eine super stressige Situation auf uns zukommt, dann wäre es ja schlecht, wenn wir erst noch aufs Klo gehen müssen. Ja, wenn jetzt der Säbelzahntiger vor uns steht und du denkst, Moment, ich müsste erst mal hinters nächste Gebüsch, dann ist das eher schlecht. Und deswegen hat unser System sich da eben die Lösung überlegt und gesagt, nee, also wenn jetzt erst mal so eine Gefahr droht und eben dieser Stress da ist, dann stelle ich das alles mal hinten an. Und deswegen ist das dann etwas, was eher passiert, wenn der Parasympathikus aktiv wird. Und das merkt man auch manchmal in Yogastunden, wenn man eine Anfangsentspannung anleitet und so nach, ich sag mal, 10 Minuten die Leute liegen und atmen tief und entspannen sich. Und dann hört man manchmal am Anfang oder auch am Ende von der Stunde dann, dass der Bauch gluckert. Dass eben man auch tief gähnt. Das sind eben alles Anzeichen, dass eine Entspannung stattfindet. Und eben dieses Bauchgluckern, das ist auch oft eben ein Anzeichen dafür, dass ja, dass da einfach diese Verdauung ein Stück weit aktiver werden kann, weil das die Entspannung erstmal ermöglicht. Und im Prinzip gibt es nichts, man kann nicht sagen, das eine ist besser und das andere ist schlechter. Wir brauchen beides. Wir brauchen natürlich den Sympathikus, ne, der uns aktiviert und uns ermöglicht, das zu tun. Wir brauchen aber auch den Parasympathikus, der dann eben uns wieder die Entspannung und Ruhe schenkt. Und das Problem ist einfach, in der heutigen Zeit sind wir oft in so einer Dauerstressgeschichte. Das heißt, wir sind eigentlich permanent in dieser Aktivierung, wir sind permanent am Funktionieren, wie ich ja schon gesagt habe. Wir scrollen die ganze Zeit im Handy rum, wir haben den ganzen Tag irgendwo Nachrichten, wir haben dauernd irgendwelche Sachen, die um uns herum passieren, und wir haben gar nicht mehr das, dass wir jetzt eine Sache machen und danach aber die Zeit zur Erholung ist. Und manchmal sagt man sogar, dass diese Erholungszeit länger dauern sollte wie vorher diese Anspannungszeit. Und im Yoga wird ja auch dieses Prinzip von Anspannung und Entspannung im Wechsel eigentlich in jeder Yoga-Einheit gelehrt. Zumindest ist das so, wie ich das gestalte, dass das eben beides auch Teil davon sein sollte, ne. Und auch bei einem Muskel, wir spannen an und dann entspannen wir wieder. Wir können nicht die ganze Zeit nur angespannt mit der Muskulatur sein. Das ist schlecht. Aber leider sind wir das eben oft unbewusst. Wir haben die Schultern immer so ein bisschen hochgezogen. Wir haben den Kiefer angespannt. Manche, die knirschen nachts mit den Zähnen. Wir atmen flach. Wir schlafen schlecht. Wir sind permanent so ein bisschen gereizt und fühlen uns irgendwie erschöpft und auch ausgebrannt und haben das Gefühl, wir leben eigentlich nur so von Wochenende zu Wochenende oder dann von Urlaub zu Urlaub. Aber das ist ja nicht Das ist ja nicht Sinn der Sache, ja, dass wir unser Leben so gestalten, dass wir eigentlich immer nur so auf diese kleinen Inseln hoffen, sondern wir brauchen es eigentlich so, dass wir unseren Alltag eben, ja, ich will jetzt mal sagen stressfreundlicher gestalten, oder eben ein bisschen entstressen wäre vielleicht besser gesagt, ne. Und da ist Yoga einfach wunderbar geeignet, ja. Yoga ist da einfach perfekt, diese Körperwahrnehmung beispielsweise als yogische Praxis, weil es einfach eine Möglichkeit ist, dich selbst wieder wahrzunehmen, eine Achtsamkeitsübung draus zu machen. Und das kann wirklich so was Einfaches sein wie: Wie fühlt sich denn mein Körper gerade an? Jetzt in dem Moment, wenn du diesen Podcast hörst, wie fühlt sich bei dir der Körper an? Wie ist dein Atem? Ist der tief und langsam und gleichmäßig, oder ist er eher so flach? Hast du das Gefühl, nur aus der Brust rauszuatmen, oder lässt du den Atem vielleicht auch mal ein bisschen in den Bauch fließen? Hast du irgendwie eine Spannung im Körper oder vielleicht sogar Schmerzen, dass du jetzt Stellen hast, die immer wieder auch wehtun? Und verändert sich das vielleicht, wenn du jetzt was dran änderst? Wenn du die Schultern mal kreiselst und dann so ein bisschen tiefer sinken lässt? Oder nimm mal die Zahnreihen auseinander, lass den Kiefer ganz locker oder wackel mal mit dem Unterkiefer so ein bisschen hin und her oder mach so große, so Gähnbewegungen, als würdest du gähnen und richtig den Mund schön mal öffnen. Vielleicht wirklich mal tief einatmen und mit der Ausatmung stöhnen oder seufzen. Das ist auch immer gut und ist etwas, was unser Nervensystem wirklich immer sehr freut, solche Summgeräusche oder eben überhaupt so Geräusche machen. Deswegen ist Singen auch eine schöne Sache, zum Beispiel, ja. Und da geht es gar nicht darum, dass wir besonders schön und gut singen, sondern einfach, dass wir auch den Spaß dabei haben. Wir müssen nicht erst in dem obersten Stresslevel zu sein, um zu entscheiden, etwas für uns zu tun. Sondern es ist viel sinnvoller, vorher schon zu starten. Nicht erst, wenn das Fass überläuft, ja, wenn es nur noch einen Tropfen braucht, bis alles überläuft, sondern schon vorher. Schon so bei 60, 70, 80% immer wieder dafür sorgen, dass dieses gefüllte Fass ein bisschen leerer wird. Dass immer, wenn was Neues dazu kommt, wir eben nicht gleich wieder an diesem Überlaufmoment sind. Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum ich bei meinen eigenen Yoga-Einheiten viel Wert auch drauf lege, dass es eben ganz kurze und machbare Sequenzen sind. Dass ich jetzt nicht jeden Tag hin 60 oder 90 Minuten auf meiner Matte rumturne, sondern dass es wirklich einfach mal 5 Minuten sein können, wo ich ganz bewusst mich hinsetze und atme oder einzelne Übungen mache, Körperübungen, eine Meditation. Also gibt es ja verschiedene Sachen. Falls dich das interessiert, dann schau dir gerne mal meinen Chapter-One-Kurs an. Das ist ein 14-Tage- Yogakurs zum Einsteigen, wo man eben jeden Tag eine 5 Minuten, ungefähr 5 Minuten Übung bekommt, 14 Tage lang, so dass man nicht erst selber überlegen muss, was mache ich denn jetzt, sondern dass man einfache Übungen hat, die wirklich machbar sind, nicht kompliziert sind, sondern komplett unkompliziert, alltagstauglich. Also ja, schau das dir gerne an, da schreibe ich gerne den direkten Link auch in die Shownotes, und dann kannst du da gerne mal reinschauen, ne. Aber genau, vielleicht machst du einfach mal jetzt wirklich noch mal mit mir mit, eine kleine Übung. Wenn du gerade selber Auto fährst oder aktiv irgendwas machst, dann natürlich nicht. Aber wenn es möglich ist, dann lass wirklich die Schultern sinken, beobachte noch mal den Atem. Du musst den gar nicht groß verändern, sondern wirklich nur mal wahrnehmen. Aber du kannst auch mal probieren, wirklich tief in den Bauch zu atmen. Oder vielleicht sogar vom Bauch in den Brustkorb zu atmen. Und wenn du gar nichts anderes für dich schaffst oder irgendwie ja das Gefühl hast, du kriegst das nicht unter im Alltag oder so, ja, dann mach vielleicht wirklich zwischendurch mal so 2, 3 tiefe Atemzüge, wirklich, wo du auch tief ein- und ausatmest, so gut es eben geht. Ja, also auch da sagt man ja oft so leicht, den Atem hat man immer dabei, sag ich ja auch gerne, aber aus eigener Erfahrung kann ich ja sagen, als ich eben metastasenbedingt meine Operation an der Lunge hatte, da konnte ich danach überhaupt nicht richtig tief atmen. Und das war für mich richtig schlimm, weil ich ja aus meinem Yoga einfach auch gewohnt bin, tief zu atmen. Aber ich habe es dann eben probiert und immer wieder geübt und habe dann zum Beispiel in der Klinikkapelle immer mal Om gechantet. Das wollte ich dann gerne machen und ausprobieren und war zum Teil frustriert, wenn es nicht so geklappt hat, wie ich wollte, weil ich einfach gemerkt habe, mir fehlt die Luft. Aber auch das ist ja etwas, was man einfach erst mal wahrnehmen kann. Und was dann wieder auch was in Gang setzen kann. Also in meinem Fall hat es in Gang gesetzt, das überhaupt erst mal anzuerkennen, was geht, und das zu wertschätzen, was ich da auch geschafft habe. Und es gar nicht darum geht, da jetzt möglichst lange und tief zu atmen, sondern einfach nur in diesem kleinen Rahmen das für mich zu machen, so wie es möglich ist. Und eben nicht in die Frustration gehen, sondern wirklich das auch anzuerkennen, um mich selber wertzuschätzen für das, was ich da tue. Und der Atem ist wirklich auch etwas, was ich sehr, sehr gerne in Yoga-Praxis einbaue. Für viele ist Yoga ja vor allem das Turnen auf der Matte, wie ich immer gerne sage. Aber das ist gar nicht der Hauptaspekt von Yoga, auch wenn der natürlich wichtig und auch schön ist. Und in der heutigen Zeit, wo wir ja auch wirklich uns viel zu wenig insgesamt bewegen, möchte ich das auch wirklich sehr empfehlen, dass wir diese Yoga-Bewegung aber auch irgendwie einbauen. Wenn es nicht jeden Tag geht, dann vielleicht irgendwie 1, 2, 3 Mal die Woche. Und auch da muss es nicht eine super lange Praxis sein. Das ist super schön, ich unterrichte hier bei mir vor Ort im Studio 90 Minuten, auch aus Überzeugung, weil ich eben weiß, dass alles zusammen, die Atmung, die Entspannungsphasen, die körperlichen Phasen, all das braucht Zeit. Aber das muss nicht im Alltag der Standard sein. Es können auch einfach nur mal 20 Minuten sein oder eine Viertelstunde oder so, ne. Aber da wirklich auch gerne immer so eine Kombination aus einer Atmung und vielleicht auch dann ein bisschen Bewegung. Und die Bewegung darf auch sanft sein. Das muss nicht ein Hochleistungssport sein. Wichtiger ist immer, dass man ein bisschen was macht. Und bevor man sich denkt, ich muss jetzt hier dreimal die Woche meine Stunde Sportprogramm durchziehen und das klappt dann nicht, dann mach lieber jeden Tag 5 Minuten, jeden Tag eine kleine Bewegungsübung oder vielleicht im Tag verteilt morgens, mittags, abends jeweils 5 Minuten. Dann ist das ja auch schon erstmal was. Entspannung funktioniert ja selten auf Knopfdruck. Deswegen ist es ja bei Stress auch so ein bisschen das Problem zu sagen, so jetzt ab sofort mache ich das und dann ist der Stress weg. So funktioniert es nicht, ne. Wir brauchen Zeit. Der Körper und dieses ganze System und unser Körper ist nun mal das, was uns so am, was am einfachsten für uns funktioniert, finde ich immer, weil dadurch haben wir eben was, was wir anfassen können, was wir richtig merken und was für uns ein bisschen greifbarer ist. Wie wenn ich jetzt vom Nervensystem zum Beispiel spreche. Aber den Körper können wir deswegen auch viel besser nutzen, sage ich jetzt mal, ja, für diese Dinge. Und zu sagen, jetzt leg dich mal hin und entspann dich, das funktioniert so nicht, ja. Aber es ist etwas, was wir eben üben können. Und auch da kommt eben Yoga ins Spiel, weil ich natürlich eben als Yogalehrerin das ja super gut finde. Und sowohl über die körperlichen Übungen verschiedenster Art vielleicht auch in Kombination mit einer Atemübung, aber auch mit Entspannungen, die wir dann üben können in so einer Yoga-Praxis, kann das wirklich im Laufe der Zeit besser werden. Also wer jetzt sich denkt, man ist schon eigentlich viel zu viel drüber, nee, probier es wirklich unbedingt aus. Also probier wirklich mal so kleine Yoga-Einheiten aus. Und wenn jemand sagt, Yoga ist nichts für ihn, dann denke ich mir immer, nee, dann hast du einfach noch nicht mit der richtigen Person Yoga gemacht. Und Dann probier es gerne mal mit mir aus. Nicht, dass ich sagen würde, ich bin hier das Nonplusultra. Aber ich bin schon überzeugt, dass jeder Mensch ein für sich passendes Yoga finden kann, weil eben Yoga auch so vielfältig ist. Und Stress ist eben was, das zeigt sich nicht nur in diesen Gedanken. Nicht nur, dass unsere Gedanken dann ständig kreiseln und wir überlegen, was wir alles noch machen müssen. Oder wir drüber nachdenken, was in der Vergangenheit passiert ist. Wir vielleicht Gespräche nochmal im Kopf durchgehen oder Sachen, die auch schon länger her sind. Was uns ja alles überhaupt nichts bringt, weil wir diese Dinge aus der Vergangenheit nicht ändern können, egal wie oft wir darüber nachdenken. Und wir können auch das, was in der Zukunft geplant ist, noch so oft im Kopf durchgehen, es ist trotzdem keine Garantie, dass es genauso passieren wird. Also das ist wirklich etwas, ja, unsere Gedanken spielen dann eine große Rolle. Und nicht umsonst heißt es ja im Yoga Sutra Yoga Chitta Vritti Nirodha, was so viel bedeutet wie Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist. Also, dass wir eben nicht mehr permanent in diesem Gedankenkarussell so gefangen sind und grübeln und grübeln und grübeln. Aber Stress zeigt sich eben auch körperlich, ne, indem wir eben so Anspannung haben, indem dann zum Beispiel, wenn wir den Kiefer, die Zähne aufeinanderpressen, dann auch Verspannungen im Nacken zu spüren sind. Das kann zu Kopfschmerzen führen und so weiter. Also Verspannungen, die dann auch zu Schmerzen führen, gerade im Kopfbereich oder im oberen Körperbereich, sage ich jetzt mal, auch so den Schultern oder so. Das kann wirklich auch durch zu viel Stress kommen, weil wir eben dann dazu neigen, uns immer wieder unbewusst anzuspannen. Und da kann es immer mal helfen, auch da zwischendurch wieder tief zu atmen, aber auch vielleicht mal sich kurz durchzuschütteln, den Körper zu schütteln, einmal alles durchbewegen. Eine kleine Yoga-Einheit, wo man sich auch mal dehnt in jede Richtung. Vom Sitzen aufstehen und mal durch den Raum laufen. Auch da vielleicht zwischendurch noch mal reinspüren, wie fühlt sich denn mein Körper gerade an und was brauche ich denn? Und Yoga kann wirklich eine wunderbare Unterstützung sein, wenn es ums Thema Stress geht. Aber Yoga ist kein Zaubermittel, ne? Und es ist— wird nichts passieren, wenn du nicht selber auch was machst. Ja, das muss man leider da sagen. Ich bin ja regelmäßig aufgrund meines Lymphödems auch bei der Lymphdrainage und rede da oft mit den Physiotherapeutinnen. Und die kennen das Problem auch, dass man dann vielleicht Hausaufgaben mitgibt und die nicht gemacht werden. Und da will ich aber jetzt an der Stelle auch nicht schon wieder Druck aufbauen und noch mehr Stress machen, sondern wirklich dich ermutigen und sagen, kleine Einheiten, die zu dir passen. Also probier gerne Chapter One mal aus, wenn du magst, ja, oder melde dich gern, wenn du noch mal eine konkrete Frage auch hast. Und Yoga ist wirklich da eine gute Unterstützung, aber es ist kein Allheilmittel, ja. Also von daher einfach mal ausprobieren. Und schauen, was wie geht. Diese Körperwahrnehmung kann am Anfang auch ungewohnt sein. Dann merkt man vielleicht auch Dinge, die einem sonst nicht so bewusst sind. So was vielleicht, dass die Schultern wirklich angespannt sind oder der Atem zu schnell ist oder auch, dass der Bauch immer angespannt und fest ist. Das ist auch etwas, was gerade wir Frauen ja oft machen, dass wir den Bauch eigentlich rund um die Uhr so nach innen ziehen oder dass das Gesicht angespannt ist. Und es ist überhaupt nicht zu werten, sondern einfach nur mal wahrzunehmen. Yoga meint also immer erstmal das nach innen Spüren. Und ich sage immer, Yoga ist die Verbindung zu dir selbst und aber auch zu anderen. Aber auch zu dir selbst. Und das ist ja etwas, was wir eben oft ja nicht mehr so haben und irgendwie verloren gegangen ist. Also von daher, ja, wenn du magst, probier es einfach gerne mal aus. Und ja, vielleicht diese Woche einfach immer mal wieder auch einen kleinen Check-in machen mit dir selbst, mit dem Körper. Was spüre ich? Wie atme ich gerade? Wie fühlt sich mein Körper an? Was brauche ich gerade? Fühle ich mich gerade irgendwie angespannt? Wie ist mein Stresslevel? Das kann auch spannend sein, wirklich mal so ein gefühltes eigenes Stresslevel dir aufzuschreiben. Und da mag ich immer gerne auch das ganz konkret so auf einer Skala von 1 bis 10, wenn jetzt 1 ganz wenig ist und 10 ist sozusagen Oberlimit, das einfach mal für dich, ja, zu notieren, ganz ohne auch da jetzt direkt dich noch mehr zu stressen deshalb, sondern wirklich auch das einfach nur mal wahrzunehmen, ne. Und wenn du vielleicht merkst, dass du auch gerade an einem Punkt bist, wo du auch gar nicht so jetzt noch mehr Infos brauchst, sondern Unterstützung, ich veranstalte die Tage ein Webinar speziell auch für Frauen mit einer Brustkrebs- oder mit einer Krebserkrankung allgemein, Weil das ja eben auch etwas ist, wo ich selber ja sehr viel zu sagen kann. Deswegen habe ich es jetzt genannt Trotz Krebs ins Handeln kommen, weil ich da eben auch weiß, dass es für ganz viele mit einer Krebserkrankung ein großes Problem ist, auch wieder ins Tun zu kommen, erstmal anzufangen, aber dann auch dranzubleiben. Nicht sagen, ich fange jetzt an, ich mache mal 2 Tage was und dann vergesse ich es wieder. Da habe ich ja in der letzten Podcastfolge auch schon drüber gesprochen, über diese kleinen Schritte. Dann ist das wirklich meine Herzenseinladung an dich. Das kostet nichts, also wirklich einfach mal anmelden. Packe ich auch den Link am besten hier in die Shownotes unter den Podcast. Und dann freue ich mich, wenn du da vielleicht einfach mal mit dabei bist, denn im Oktober wird’s ein neues Programm von mir geben, ein Begleitprogramm, The Life Journey. Da bin ich gerade noch mitten in der Entwicklung, was sich aber speziell eben an Frauen mit einer Krebserkrankung richtet. Wobei ich jetzt gerade denke, es wäre vielleicht auch für andere Menschen mit einer chronischen Erkrankung geeignet, aber ich habe es erstmal gezielt an Menschen mit einer Krebserkrankung, an Frauen mit Krebs gerichtet. Und ja, da werde ich auf jeden Fall in dem Webinar, in dem Online-Seminar, auch noch mal was dazu sagen. Aber ich werde vor allem auch Tipps teilen, die eben helfen beim Anfangen, warum man nicht warten muss, bis man mehr Energie hat. Das ist nämlich auch so ein Trugschluss, immer zu denken, ich muss warten, bis ich ja mehr Energie habe, bis ich Zeit habe, bis ich weniger Stress habe. Das wird nie passieren, sondern wir müssen wirklich trotz dieser Dinge wieder ins Handeln kommen. Also von daher melde dich da gern an. Wie gesagt, es kostet nichts. Ich pack den Link hier in die Shownotes. Und ja, ich glaube, das ist auch ein guter Abschluss heute für die Podcastfolge. Ich hoffe, du hast einiges für dich mitnehmen können, hast vielleicht ein bisschen mehr verstanden, wie Stress funktioniert, dass Stress auch immer ein Zeichen von deinem Körper ist und jetzt gar nicht was nur Negativs, sondern eben auch immer so ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, ein bisschen mehr auf dich zu achten, vielleicht dir ein bisschen mehr Ruhe, Entspannung zu gönnen, auch wenn das natürlich nicht immer einfach ist. Deswegen muss man schauen, wie kann ich es so gestalten, dass es zu mir und zu meinem Alltag passt. Ich hoffe, dass du vor allem auch einen freundlichen Blick auf dich selbst und auf deinen Körper hier mitnimmst. Denn der Körper ist nicht das Problem, auch der Geist ist nicht das Problem, ja, sondern es ist oft unsere Gesamtsituation. Ja, wie heißt ja so schön: Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden. Aber das Schöne ist ja, also es ist nichts, was so bleiben muss, sondern wir können ja immer wieder uns entscheiden, das zu ändern, etwas zu tun. Und ich hoffe sehr, dass mein Podcast, meine Blogbeiträge, meine Angebote dich dabei unterstützen. Denn das ist der Grund, warum ich das auch alles mache. Ich freue mich, dass du hier dabei warst. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann bewerte die gerne mit einer 5-Sterne-Bewertung, abonniere den Podcast, teil das gerne weiter an andere, für die das auch spannend sein könnte. Und das freut mich immer sehr. Du kannst auch immer gerne bei Spotify zum Beispiel so einen Kommentar unter die Folge schreiben und auch schreiben, was dir gut gefallen hat. Wenn es dann nicht geht, dann schreib mir auch gerne eine Nachricht über christinerabt.de. Und teil da, was dir besonders gut gefallen hat, oder auch ob du Wünsche für die zukünftigen Podcastfolgen hast. Das ist ja auch das Schöne, das soll ja ein Miteinander sein. Und deswegen, ja, schreib das mir gerne, melde dich bei mir, und dann freue ich mich sehr, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist. Bis dahin immer mal zwischendurch ans Atmen denken, vielleicht zum Abschluss jetzt noch mal tief ein- und ausatmen, noch mal kurz recken, strecken oder ausschütteln, Und bis zum nächsten Mal. Tschüss! Vielen Dank, dass du heute dabei warst und mir deine Zeit geschenkt hast. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann würde ich mich total freuen, wenn du es auch mit deinen Freunden teilst oder mir eine positive Bewertung gibst. Lass es dir gut gehen, genieß jeden Tag, jeden Moment, und bis zum nächsten Mal! Der Beitrag 180: Stress ist nicht nur schlecht für dich erschien zuerst auf Christine Raab.
Achtung Markennennung ohne irgendwelche Vorteile In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Ich örtliche Betäubungen in der zahnärztlichen Praxis einsetze und welche Faktoren aus unserer Sicht den Unterschied machen. Im Mittelpunkt stehen praktische Erfahrungen mit Infilations- und Leitungsanästhesien sowie die Frage, wie wir Behandlungen für Patienten möglichst gut steuerbar machen. Wir erklären, dass wir bei Infiltrationen meist kurze Spritzen verwenden und für viele Anwendungen 1:200.000 mit Adrenalin bevorzugen, weil diese Konzentration für uns gleichmäßiger wirkt. Bei Oberkieferbehandlungen nutzen wir außerdem elektronische Systeme wie den DentaPen, weil sie die Applikation standardisieren und die Injektion für uns planbarer machen. Für palatinale Anästhesien und bestimmte Leitungen setzen wir zusätzlich das System The Wand STA ein. Wir beschreiben, dass palatinale Injektionen unangenehmer sein können, aber für eine verlässliche Betäubung oft nötig sind, besonders bei Frontzahn- und Trauma-Fällen. Dabei gehen wir auch darauf ein, dass zu viel palatinale oder intraligamentäre Anästhesie Probleme wie Gaumenbeschwerden oder in seltenen Fällen Gewebsreaktionen verursachen kann. Im Unterkiefer arbeiten wir häufig mit einer Leitungsanästhesie und ergänzen diese je nach Situation mit Infiltrationen. Als Backup nennen wir das QuickSleeper-System für Fälle, in denen trotz anderer Maßnahmen keine ausreichende Betäubung erreicht wird, etwa bei starker Pulpitis. Dabei betonen wir aber auch die begrenzte Wirkdauer und die technische Abhängigkeit dieses Verfahrens. Zum Schluss sprechen wir über Vorbereitung und Prämedikation. Wir fragen im Vorgespräch, wie gut Anästhesien bisher funktioniert haben, und empfehlen je nach Situation Ibuprofen oder bei stärkeren Ängsten auch Dexamethason. Außerdem nehmen wir aus einem Gespräch mit, dass es sinnvoll sein kann, den Blutgefäßverlauf bei der Injektion besser sichtbar zu machen. 00:00:14 Lokalanästhesie-Basics 00:04:55 Geräte und Injektionstechnik 00:07:03 Palatinale Anästhesie 00:10:54 Unterkiefer und Leitungsblock 00:15:12 Prämedikation vor dem Termin 00:19:16 Intraossäre Notfalllösung 00:23:53 Fazit und Ausblick
Wusstet Ihr, dass jeder Kiefer jedes Jahr noch ein minikleines Bisschen wächst, auch wenn wir längst erwachsen sind? Das sorgt manchmal für Ärger beim Beißen und sehr oft für verdrehte Zähne im Unterkiefer, ist aber ganz und gar unabhängig vom Geschlecht, sagt Dr. Dr. Margrit-Ann Geibel, Professorin für geschlechtssensible Zahnmedizin im Österreichischen Krems. Sie hat das erste deutschsprachige Lehrbuch zum Thema "Gender Dentistry" herausgegeben. Diana im Gespräch mit der Zahnmedizin-Pionierin über das tückische Wechselspiel von hormonellen Veränderungen und Stress und dessen Folgen für das orale Wohlbefinden, den Speichel und was er Gutes für uns tut – und die besten Tipps und Tricks, um sich selbst zu helfen, etwa wenn der Mund trocken ist, die Zunge brennt oder das Zahnfleisch blutet. Teil 2 unserer Doppelfolge zum Thema Mundgesundheit in der Lebensmitte.
Schnarchen, Zähneknirschen und Kieferpressen, das sind Dinge, die viele aus dem Alltag kennen, über die aber selten gesprochen wird. Dabei können sie nicht nur den Schlaf stören, sondern auch langfristig Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. In dieser Folge von Mission Gesundheit spreche ich mit Dr. Michael Adler über die oft unterschätzte Rolle des Kiefers beim Schnarchen und darüber, warum solche Beschwerden nicht nur ein Thema für die HNO-Medizin, sondern für Ärzte mit Kompetenz für zahnärztliche Schlafmedizin sind. Wir klären, was beim Schnarchen im Körper passiert, welche Funktion der Unterkiefer dabei spielt und warum Zähneknirschen und Kieferpressen häufig unbemerkt im Schlaf stattfinden. Außerdem geht es um mögliche Ursachen wie Stress und muskuläre Spannungen, typische Warnzeichen im Alltag sowie moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, von Schienen bis hin zu ganzheitlichen Ansätzen.
Bei dieser Yoga-Mitmach-Session im Stand integrieren wir von Kopf bis Fuß den ganzen Körper. Statt einem klassischen Bodyscan, gehen wir hier ganz körperlich vor. Du startest mit Kopfhautreiben, Augenbrauen heben/senken, Augenbewegungen, Wechselatmung, Schnalzen, Unterkiefer mobilisieren. Und so geht es weiter Stück für Stück nach ganz unten bis zu deinem kleinen Zeh. In guten 15 Minuten bistdu einmal ganz durch, danach wird noch in bisschen gerieben, gestreckt und ausgepustet. Ich hoffe du hast viel Freude damit.Lass mir gerne eine Info da ob dir das gefallen hat, und du mal wieder so eine Folge möchtest.Verschaffe dir gerne einen Überblick über meine anstehenden Workshops auf www.yogaflowtogo.deAnmeldung und Infos findest du hier: www.yogaflowtogo.de und @thali.happyyogaMein Audiokurs mit 4 Einheiten Yoga und Nervensystem, findest du hier Rabattcode 2€ mitNAMASTE25 Namaste, viel Spaß, deine Thali von Yoga Flow to Go.
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Stellen Sie sich vor, Sie haben Zahnschmerzen im Unterkiefer links. Der Zahnarzt findet aber keine Ursache für die Schmerzen und rät zu einem Besuch beim Kardiologen. In seltenen Fällen kann nämlich tatsächlich eine gefährliche Herzerkrankung hinter ungeklärten Zahnschmerzen stecken, dies bezeichnet man als Buddenbrook-Syndrom.Nun könnten Sie verärgert aufspringen und einen anderen Zahnarzt aufsuchen. Und dann noch einen. Vielleicht kaufen Sie sich auch eine Mundspüllösung oder putzen sich ausgiebig die Zähne. Doch nichts will helfen, es wird immer schlimmer. Vielleicht ist die moderne Ernährung schuld, die Umwelt, ein falsches Material für die Zahnfüllung. Doch während die Ursache an vielen Stellen gesucht wird, liegt das Problem tiefer: Ihr Herz ist der Auslöser der Schmerzen. Auflagerungen in den Herzkranzgefäßen lassen fast kein Blut mehr durch, der Herzmuskel wird schlecht versorgt, und ein Herzinfarkt steht unmittelbar bevor. So etwas wäre doch fatal! Die ganze Zeit wurde an den Zähnen herumgedoktert, während die Ursache ein krankes Herz war.Vielleicht kennen Sie Folgendes aus Ihrem Leben: Sie sind schlecht gelaunt, reden unschöne Worte, sind verbittert, missmutig, gereizt und gehen anderen aus dem Weg. Die ganze Zeit meinen Sie, dass die Schuld bei den anderen liegt. Dabei liegt die wahre Ursache bei Ihnen selbst. Jesus sagt in unserem Tagesvers, dass unser eigenes böses Herz die Ursache für das Problem ist. Es ist leicht, die Schuld woanders zu suchen, aber auch tragisch. Denn wenn wir der Diagnose des göttlichen Arztes nicht zustimmen, dann werden wir auch die einzig wirksame Therapie nicht mitmachen, die er anbietet, nämlich ihm unsere Schuld zu bekennen und ein erneuertes und gereinigtes Herz zu bekommen.Marcus NickoDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
War der Piltdown-Mensch tatsächlich das lang gesuchte Bindeglied zwischen Mensch und Affe? So jedenfalls wurde sein Schädel der Fachwelt präsentiert. Erst Jahrzehnte später flog der Evolutions-Schwindel auf: Die Überreste waren zusammenmontiert aus einem Menschenschädel und dem Unterkiefer eines Orang-Utans.
Körpersprachen-Experte Stefan Verra über:Ob man Körpersprache lernen kann "Die Körpersprache besteht aus zwei Faktoren. Nummer eins ist das Angeborene, das Temperament. Nummer 2 sind angewöhnte Routinen, die schauen wir uns ab. Deswegen schauen etwa Rechtsanwälte in der Körpersprache oft sehr ähnlich aus, ohne dass ihnen das bewusst ist."Über Karl Nehammer "Er bewegt seinen Unterkiefer wenig. Damit ist auch die Amplitude, das Große in seiner Bewegung, eingeschränkt. Das ist wichtig, weil man manchmal Worte sehr groß sagen muss, aber manchmal sollte man sie nur flüstern. Über Andreas Babler "Er hat ein echtes Bedürfnis noch Nähe, er sucht aktiv den Körperkontakt mit Leuten sucht. Es gibt eine Zielgruppe, die will Politiker zum Anfassen. Der Nachteil davon ist, dass die Körpersprache bei ihm so harmoniesuchend wirkt."Über Herbert Kickl "Seine körpersprachlichen Fähigkeiten sind eingeschränkt. Da ist nicht wirklich was schlecht, da ist nicht wirklich was gut. Wenn er gestikuliert, dann in kleinen Bewegungen im Rahmen von 10, 15 Zentimetern, immer auf Brusthöhe."Über Werner Kogler "Er ist kein Frontrunner. Dafür muss ich jemand sein, den nicht nur die Stammwählerschaft interessant findet. Er hat Glück gehabt, weil die erste Regierungsbeteiligung mit Sebastian Kurz war."Über Beate Meinl-Reisinger "Sie hat von allen Kandidaten die größte Verhaltensvielfalt . Sie lacht viel, sie gibt damit jenen Menschen, die sagen, warum kann man nicht einmal positiv in die Zukunft schauen, eine emotionale Heimat. Sie kann unglaublich große Bewegungen machen und sie kann wahnsinnig bedrohlich sein in ihren Gesten. Da kommt der Unterkiefer nach vorne. Da denkt man sich, ja, mit der will ich nicht streiten. Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.Behalten Sie hier all unsere Podcasts im Überblick.Zuschriften richten sie bitte an: c.nusser@newsflix.at
Luke Humphries braucht einen größeren Trophäenschrank: "Cool Hand Luke" gewinnt auch das World Matchplay und hält damit nun alle Ranglisten-Majors außer die UK Open und European Championship. Wir sprechen im Podcast ausführlich über die entscheidenden Tage von Blackpool, natürlich mit einem besonderen Fokus auf das umkämpfte Finale zwischen Humphries und Michael van Gerwen, der sich jetzt Ober- und Unterkiefer (hier gibt es einen kleinen medizinischen Exkurs von Micha) brechen lässt. Außerdem ist James Wade, die Konstanz-Maschine der PDC, kurz Thema, wir diskutieren über den Vergleich der letzten beiden Weltmeister Michael Smith und Luke Humphries hinsichtlich ihres Arbeitsethos und ziehen ein kurzes ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast – meinsportpodcast.de
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Wir sind Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung, und unser Körper ist längst durch hochenergetische Materie ersetzt worden. Wie können wir krank werden? Wenn die alten Mächte es wagen, uns zu stören, muss es bei uns Lücken geben. Der falsche Eindruck von Krankheit zielt auf unser menschliches Herz. Zu diesem Thema möchte ich über eine Erfahrung berichten. Vor zwei Jahren begann mein Zahnfleisch im rechten Unterkiefer zu schmerzen, der Schmerz kam und ging. Zunächst schenkte ich dem Ganzen keine große Beachtung. Im vergangenen Frühjahr bekam ich das Ergebnis der von meinem Arbeitgeber organisierten körperlichen Untersuchung aller Mitarbeiter. Bei mir waren die Krebsantigenwerte erschreckend hoch, ein Vielfaches des Normalwerts. Nachdem ich den Bericht gelesen hatte, nahm ich ihn nicht ernst. Später wurden die Zahnschmerzen immer häufiger und hielten länger an.... https://de.minghui.org/html/articles/2024/4/30/175015.html
Zähne sind keine toten Steine im Mund, sondern lebendiges Gewebe, und genauso sollten wir sie auch behandeln. Sie sind ein Ausdruck ganzheitlicher Gesundheit und psychoemotionaler Aspekte. Über Energieleitbahnen sind die Zähne mit dem Körper und dessen Lebensthemen verbunden. Dr. Karin Bender-Gonser ist Zahnärztin und „Botschafterin der Zähne“. Im Podcast erfährst du, wie du die Symptome der Zähne deuten und damit ursächlich lösen kannst. Themen dieser Episode:Was sagen uns die Zähne des Ober- im Vergleich zum Unterkiefer?Die rechten im Vergleich zu den linken Zähnen?Wie schlimm ist es, wenn Weisheitszähne entfernt wurden?Ist eine Zahnspange notwendig?Was sind die Ursachen von Problemen mit der Zahnwurzel, dem Hals oder der Krone?Ist Fluorid notwendig?Wie sieht die perfekte natürliche Zahnpflege aus?Sponsorensmaints Mushrooms | hochpotente Vitalilze für Leistung, Hormonbalance und Immunsystem mit dem Code TIM10 für Erstbesteller und TIM5 für weitere Bestellungen bei smaintsLinksWebsite Dr. Karin Bender-Gonser@FolgedirselbstDie Sprache der Zähne von Dr. Karin Bender-GonserGanzheitlich gesunde Zähne von Dr. Karin Bender-GonserArtikel: Gesunde Zähne benötigen MineralstoffeZahnpasta entwickelt mit KarinÜber Karin Bender-GonserDr. Karin Bender-Gonser ist seit 1992 Zahnärztin und praktizierte bis 2014 in eigener Praxis. Während dieser Jahre erhielt sie zahlreiche Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen auf ganzheitlichem Gebiet (Akupunktur, TCM, Hypnose, Kinesiologie, Naturheilkunde). Nach einer schweren Krankheitsdiagnose im Jahre 2014 entschied sie sich, die Praxistätigkeit aufzugeben, um dem eigenen Heilungsprozess Raum und Zeit zu bieten. Während der folgenden Jahre lernte sie die Kraft der Meditation und anderer Entspannungstechniken kennen und beschäftigte sich intensiv mit folgenden Themen: Ernährung, Erdung, Spiritualität, Neuroplastizität, Herzkohärenz, u.v.m. Aufgrund eigener Erfahrungen und dem über Jahre gesammelten Wissen entstand die holistische Zahngesundheits-Betrachtung. Dr. Karin Bender-Gonser sieht sich heute in der Rolle der lnspirationsgeberin,Kostenfreier Videokurs: Ganzheitlich gesund durch intelligente BewegungSponsoreneverydays | Wohlfühlsupplements | thinkflowgrow10smaints | hochpotente Vitapilze TIM10AVEA | optimale Zellfunktion | thinkflowgrow15 Lichtblock | Innovative Lichtlösungen | thinkflowgrow10Lykaia | Ziegenprotein | thinkflowgrow10AG1 | All-In-One Nährstoffdrink
Im Podcast "Doc on Air" spreche ich darüber, wie man richtig Erste Hilfe leisten kann. Heute konzentrieren wir uns auf das Thema Schlaganfall. Ein Schlaganfall tritt plötzlich auf und kann schwierig zu erkennen sein. Ähnlich wie bei einem Vulkan gibt es Warnzeichen, die aber nicht jeder versteht. Als Laien sollten wir uns deshalb keine Vorwürfe machen, sondern systematisch vorgehen. Ein Schlaganfall kann entweder durch verstopfte Gefäße im Gehirn oder eine Thrombose verursacht werden. Es ist wichtig, auf unsere Gesundheit zu achten und Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Stress zu minimieren. Im Alter kann ein Schlaganfall plötzlich auftreten und zu Sprach- und Bewegungsstörungen führen. Um die Symptome eines Schlaganfalls zu erkennen, gibt es den FAST-Test, bei dem wir das Gesicht, die Arme, die Sprache und die Zeit überprüfen. Denn Zeit ist Hirn und deshalb müssen wir schnell handeln. Die Zeit ist entscheidend, wenn es um Schlaganfälle geht. Je früher ein Schlaganfall erkannt wird und je schneller wir die Rettung rufen, desto besser sind die Chancen auf eine schnelle Genesung. Es ist wichtig, die Symptome zu erkennen und sofort die Nummer 144 anzurufen. Die Symptome umfassen ein hängendes Gesicht, Schwierigkeiten beim Heben beider Arme und Sprachstörungen. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass sich im Gehirn etwas abspielt und eine spezialisierte neurologische Abteilung benötigt wird. In der Zwischenzeit sollten wir den Betroffenen beruhigen und warm halten, ohne Flüssigkeit zu geben. Wenn möglich, können wir auch den Blutdruck messen, um weitere Informationen für die Rettungsdienste zu liefern. Zusammengefasst ist eine plötzlich auftretende einseitige Störung wie Lähmung, Bewegungsstörungen oder Taubheitsgefühle immer ein Alarmzeichen. Es ist entscheidend, schnellstmöglich die Rettung zu rufen, selbst bei Sehstörungen wie plötzlich auftretenden Doppelbildern oder einseitigen Sehverlusten. Auch starke Kopfschmerzen können auf eine Gehirnblutung oder ein Kopfproblem hinweisen. Gleichgewichtsstörungen sollten ebenfalls beachtet werden. Ein Schlaganfall ist ein Wettlauf gegen die Zeit, daher sollten wir schnell die Nummer 144 anrufen und den Patienten beruhigen. Es ist wichtig, dem Patienten mitzuteilen, dass die Rettung kommt und ihn in eine Fachabteilung bringt, wo er versorgt wird. Enge Kleidung sollte gelockert werden und es ist wichtig, den Patienten nicht alleine zu lassen. In der Nacht sollten wir jemanden mit einem Licht auf die Straße schicken, um die Rettung schnell zu finden. Ein weißes Handtuch auf dem Balkon aufhängen, damit die Rettung den Standort leicht erkennt. Es ist wichtig, den Patienten anzusprechen, sanft zu rütteln und erneut die Rettung anzurufen, wenn er bewusstlos wird. Der Patient sollte in stabiler Seitenlage liegen, nie auf dem Rücken, um das Ersticken an Erbrochenem zu verhindern. Wenn der Patient atmet, können wir den Unterkiefer und den Kopf überstrecken, um die Atmung zu erleichtern. Wenn der Patient keine Reaktion zeigt und nicht mehr atmet, ist es Zeit für eine Wiederbelebung. Überall gibt es Defibrillatoren und Halbautomaten, über die wir in einer separaten Sitzung sprechen werden. Bei der Wiederbelebung drücken wir das Brustbein gegen die Wirbelsäule und beatmen zweimal, gefolgt von 15 Druckmassagen. Zeit ist hier entscheidend, wir müssen sofort handeln, ohne Pausen. Es ist wichtig zu betonen, dass wir nichts falsch machen können und dass Schlaganfälle eine häufige Ursache für Spätfolgen sind. Wir müssen uns trauen zu handeln, denn wir können dem Patienten wirklich helfen. Es ist nicht so schwer. Ich wünsche euch alles Gute.---DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.Weitere Informationen auf doc-on-air.comDas Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.atBei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut
Sibylle Wiemer: Mit Leichtheit reiten wie Philippe KarlEin Pferd muss entspannt sein, um leicht zu reiten zu sein und dafür braucht es ein entsprechendes Training von Pferd und Reiter. Die mobile Reitlehrerin Sibylle Wiemer ist vor allem durch Philippe Karl und seine „Ecole de Lègéreté“ geprägt. Mit Leichheit meint der französische Reitmeister nicht nur die Hilfengebung, sondern generell eine harmonische Ausbildung ohne Druck aus Respekt vor dem Pferd.AUF TRAB zu Gast gibt Sibylle uns einige Tipps, wie man Leichtheit beim Reiten erzielt. Damit sich das Pferd losgelassen bewegen kann, muss unter anderem das Maul des Pferdes beweglich sein, das Pferd im Unterkiefer nachgeben können. Das trainiert man, so wie die meisten Hilfen, am besten vorerst vom Boden aus. Hierfür stellt man sich vor das Pferd, steckt die Finger jeweils durch die beiden Trensenringe und bewegt das Gebiss in Richtung Maulwinkel. Zuerst leicht vibrierend, um den Kopf des Pferdes etwas anzuheben. Weicht das Pferde zurück, lässt man es den Kopf ein wenig absenken. Dann beginnt man sanft das Gebiss im Maul zu bewegen, und achtet darauf, das das Genick des Pferdes stets der höchste Punkt bleibt. Wenn das Pferd das Maul öffnet und zu kauen beginnt, setzen die Hilfen aus. Das geht aber nur gut mit einem lose verschnallten Nasenriemen, soll heißen: Zwischen Nasenriemen und Nasenrücken sollten mindestens zwei Finger aufrecht passen. Weitere Trainingstipps aus der Lègéreté bzw. für Reiten mit Leichtheit in dieser AUF TRAB-Podcastfolge.Mein Buchtipp zu dieser Podcastfolge: Sibylles jüngstes Werk „Lektionen für die Reitstunde“, erschienen im Kosmos Verlag. Viel Hör- und Lesevergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies. Und dann hätte ich für Euch noch einen Veranstaltungstipp: AUF TRAB organisiert vom 27. bis 29. Oktober im Festschloss Schlosshof /NÖ einen Kurs Klassische Reitkunst mit Horst Becker. Info unter www.auftrab.eu. Velvet und ich sind auch dabei. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag. Eure Julia Kistner#Lègéreté #Training #PhilippeKarl #sibylleWiemer #Losgelassenheit #Entspannung #BeweglichesMaul #podcast Foto: Sibylle Wiemer/Bearbeitung AUF TRAB
Unser Gehör ist äußerst komplex. Doch die akustische Aufnahmefähigkeit einer Eule stellt unser menschliches Ohr in den Schatten. Sie nimmt Geräusche in einem viel größeren Frequenzbereich wahr als wir Menschen. Aufgrund ihres sensiblen Gehörs kann die Schleiereule im Dunkeln auf Futterjagd gehen. Die ringförmig um die Augen angeordneten Federn bilden den sogenannten Schleier. Sie sind eine Art Schalltrichter, damit Geräusche direkt zu den Ohröffnungen geleitet werden. Diese Ohröffnungen sind asymmetrisch am Kopf angeordnet. Damit hört die Eule in unterschiedliche Richtungen. Das Zusammenspiel zwischen dieser Ohrsymmetrie und dem Gesichtsschleier verleiht der Eule ihre besondere Hörfähigkeit.Auch Delfine hören 14-mal besser als wir Menschen. Sie nutzen ein akustisches Echo-Ortungssystem sowohl zur Orientierung als auch zum Aufspüren ihrer Beute. Die ausgestoßenen Signale treffen auf ein Gegenüber oder auf ein Hindernis und werden reflektiert. Dieses Echo wird vom Unterkiefer des Delfins aufgefangen und an das Innenohr weitergeleitet. Sogar der Herzschlag seines Gegenübers ist für den Delfin wahrnehmbar.Im heutigen Tagesvers ist eine ganz einfache Logik enthalten: Der Schöpfer von Auge und Ohr kann weder taub noch blind sein. Es ist gar nicht möglich, dass diesem großen Gott etwas verborgen bleibt. Wir Menschen schlussfolgern leider allzu leicht, dass Gott uns nicht hört. Vielleicht haben Sie auf eine bestimmte Gebetserhörung gewartet, aber Gott hatte eine andere Absicht. Nicht immer handelt Gott so, wie wir uns das wünschen. Denn er hat den vollständigen Überblick über unser Leben. Schenkt oder versagt er uns etwas, meint Gott es immer gut mit uns. Deshalb sollten wir mit ihm über alles reden, was unser Leben betrifft.Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Bei mir im Schlafzimmer ist es ziemlich laut. Und zwar liegt das vor allen Dingen daran, dass ich schnarche. Warum ist das so? Wenn man schläft, entspannt man sich – und dummerweise entspannen sich dann auch die Zunge und das »Gaumensegel« im Mund. Schläfst du auf dem Rücken, dann fallen Zunge und Gaumensegel nach hinten und blockieren den Luftweg. Was im Luftweg rumliegt, wird von dem Luftstrom bewegt. Das verursacht dann diesen sägenden Ton. Wer ist betroffen? Es scheint so, dass vor allem Männer schnarchen. Denn Frauen haben bis zu den Wechseljahren durch die Hormonsituation eine höhere Grundspannung in den Muskeln im Mund. Außerdem begünstigt Übergewicht das Schnarchen. Denn durch mehr Fettgewebe verengt sich der Halsbereich. Auch übermäßiger Alkoholkonsum macht Schnarchen wahrscheinlicher. Denn der Alkohol lässt ebenso wie Schlaf- und Beruhigungsmittel Zunge und Muskulatur im Rachen erschlaffen. Und die Schlafposition ist mitentscheidend? Wenn du auf der Seite liegst und nicht auf dem Rücken, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du schnarchst. Ausgeschlossen aber ist es nicht. Und auf dem Bauch? In der Theorie sollte man glauben, dass du dann kaum schnarchst. Allerdings kenne ich aus der eigenen Familie einen Fall, bei dem tatsächlich jemand besonders laut schnarcht, wenn er auf dem Bauch liegt. Das Schnarchen ist vor allem für den Partner lästig. Ist es auch gefährlich? Wenn man gleichmäßig schnarcht, dann ist das zwar nervig, aber ungefährlich. Anders ist das bei der sogenannten Schlafapnoe. Sprich: Wenn du immer mal Aussetzer im Schnarchen hast, plötzlich Ruhe ist und du anschließend hechelst wie ein Hund, der gerade gerannt ist, dann ist eine Untersuchung im Schlaflabor zu empfehlen. Wer diese Atemaussetzer im Schlaf hat, der ist in der Regel auch nach acht Stunden Schlaf noch müde. Weil er durch diese Atemaussetzer erstens eine verringerte Sauerstoffversorgung während des Schlafs hat. Und weil er zweitens – ohne dass man es unbedingt merkt – regelmäßig aufwacht. Was kann ich gegen mein Schnarchen tun? Belastbare Studien, was tatsächlich hilft, gibt es meines Wissens nicht. Interessanterweise scheint es zu helfen, ein Blasinstrument wie Trompete, Oboe oder Klarinette zu lernen. Denn dadurch bekommen die Muskeln, die im Schlaf erschlaffen, eine höhere Grundspannung. Ich will aber kein Instrument lernen. Ist dann eine Operation das letzte Mittel für mich? Nicht unbedingt. Da stehen Risiko und Nutzen meist nicht in einem allzu günstigen Verhältnis. Du kannst dir aber beispielsweise von einem Kieferorthopäden individuell eine Schiene anpassen lassen, die den Unterkiefer nach vorne zieht, während du schläfst. Dadurch verändern sich die Raumverhältnisse im Rachen. Das kann helfen. Von der Stange sollte die im Interesse der Zähne aber nicht sein. Kommt das Schnarchen nur bei Menschen vor? Wie ist es mit unseren nächsten Verwandten, den Affen? Ich habe noch nie etwas von einem schnarchenden Affen gehört. Es gibt sogar eine Theorie, wonach das Schnarchen der Preis des Menschen für die Fähigkeit der differenzierten Lautbildung beim Sprechen ist. Bei Hunden aber gibt es einige Rassen, die häufiger schnarchen. Das liegt vor allem an der Züchtung. Weil bei ihnen Nase und Mund verwachsen sind? Richtig. Die Möpse zum Beispiel haben sehr häufig Atemprobleme. Bei denen wurde das Schnarchen gewissermaßen eingebaut.
Ein steifer Unterkiefer ist der Klangentwicklung nicht zuträglich. Ein freier Klang ist unser Ziel. www.facebook.com/andreabkunzvocal
Eugène Criqui „Er hatte schon andere Male eins aufs Maul bekommen“. New York, 26. Juli 1923. Bereits zum vierten Mal rollt Eugene Criqui unter den Schlägen des Amerikaners Johnny Dundee zu Boden. Der Weltmeister im Federgewicht ist in Bedrängnis. Allerdings hat der Mann, der den Spitznamen "Eiserner Kiefer" trägt, schon einiges erlebt. Acht Jahre zuvor, in der Nacht vom 13. auf den 14. März 1915, wartete er in der ruhigen Gegend des Schützengrabens von Calonne, etwa 20 Kilometer südöstlich von Verdun. An diesem Tag wacht Eugène Criqui, Infanterist im 54. RI, an der Schießscharte eines kleinen Postens in Richtung der deutschen Linien. Ein schlechter Platz, da die vorherigen Späher getötet wurden. In der Dunkelheit ist es sehr schwer, die Erdsäcke von den deutschen Stellungen jenseits des Dickichts und der zerfetzten Bäume zu unterscheiden. Plötzlich sieht Criqui, dass sich etwas bewegt, und eröffnet das Feuer. Als Gegenreaktion ertönt ein Schuss von der anderen Seite des Niemandslands. Der Boxer wurde ins Gesicht geschlagen und fiel auf den Boden des Grabens. Er blieb bei Bewusstsein, stand aber unter Schock und schaffte es, zu seinen Kameraden zurückzukehren, die die hässliche Wunde im Gesicht des jungen Mannes entdeckten... Die Kugel zerschmettert seinen Unterkiefer, zerreißt seine Zunge und schlägt ihm gut zwanzig Zähne aus. Aus dem schrecklichen Loch im Gesicht des Boxers spritzt Blut. Viele halten seine Verletzung für fatal … Der Boxer wird notfallmäßig von Krankenträgern nach Rupt-en-Woëvre transportiert. Criqui wird gerettet, jedoch ist sein Leidensweg von zahlreichen chirurgischen Eingriffen gespickt ... Um sein „kaputtes Maul“ wiederherzustellen und seinen Kiefer zu reparieren, wird ihm schließlich eine Eisenplatte transplantiert … Teilweise aus der Armee entlassen und trotz seiner Behinderung nahm er ab 1917 das Training für den Ring wieder auf. Von Stufe zu Stufe eroberte der "König des KO", wie er genannt wurde, 1923 in New York gegen Johnny Kilbane den Weltmeistertitel im Federgewicht... und verlor ihn einen Monat später gegen Dundee durch einen Kieferschlag. Dies hielt Criqui jedoch nicht davon ab, bis 1928 weiter zu boxen, obwohl er sich bei einem anderen Kampf die Hand brach. Für all diese Heldentaten wurde der Pariser im März 1960 in den Orden der Armee aufgenommen. Mit der Militärmedaille und der Croix de Guerre (Kriegsverdienstkreuz) mit Palmenzweig ausgezeichnet stirbt „Gégène mit dem kaputten Maul“ 1977 #DestindeVerdun, ein Podcast, geschrieben und produziert vom Team des Mémorial de Verdun : Nicolas Czubak, Quentin Poulet und Charles Poisson Textadaption für Audio : Delphine Peresan-Roudil und Florence Guionneau-Joie Sprecher : Veronika Beiweis Produktion : FGJ/Art Expo - Postproduktion : Plissken Production - Aufnahme : Hope So Production
Herzlich Willkommen zu einer neuen Podcast Folge. Danke für deine Zeit, denn Zeit ist das wertvollste, was wir besitzen. Danke, dass du dir bewusst Zeit nimmst, diese so wertvolle und hoffnungsvolle Folge anzuhören. Hier kommt Davids Geschichte. Mein Name ist David von @davids.cancer.diary. Ich bin 34 Jahre jung und hatte ein Non-Hodgkin-Lymphom. Meine Geschichte begann im November 2019, bis April 2020 folgten 6 Chemotherapien DA-EPOCH-R. Von Mai bis Juni bekam ich 20 Bestrahlungen am Unterkiefer. Im Juli 2020 wurde bei einem Kontroll-PET-MRT ein Rezidiv am Brustbein gefunden. Von Juli bis September folgten 25 weitere Bestrahlungen des Brustbeins. Im September 2020 hatte ich meine erste Operation am Unterkiefer mit einem Implantat aus Beckenkamm. Nicht einmal ein Jahr später im September 2020 fand man nach einem Kontroll-CT weiteres Rezidiv auf der Lunge. Im Oktober und November wurde eine Biopsie, zwei Immuntherapien R-DHAP und eine Stammzellapherese gemacht, also eine Filterung der im Blut enthaltenen Blutstammzellen. Einen Monat später fand man ein drittes Rezidiv im Hypopharynx, ein Teil des Rachens. Besonders motiviert haben mich in dieser Zeit meine Familie und Freunde. Meine Kinder sind ein weiterer Grund, den Kampf nicht aufzugeben und weiterzumachen. Durch meine neue Partnerin kam weitere Hoffnung ins Leben. Neben all diesen Punkten habe ich versucht, in jeglicher Hinsicht das Leben zu genießen und das Beste aus der Situation zu machen. Das Leben schenkt einem so viele tolle Möglichkeiten. Mit Erhalt der Diagnose befindet man sich stetig in einem Prozess. Durch verschiedene Therapien habe ich gelernt, bei mir zu bleiben. Auf meinen Körper zu hören. Und das zu tun, was meinem Körper guttut. Es gab sicher auch schwierige Momente. Enttäuschungen. Verluste. Ängste. Sorgen. Jedoch kamen auch viele neue Wege dazu. Menschen haben sich entfernt. Ich habe mich von Menschen entfernt. Neue Menschen steigen in den Zug des Lebens ein. Manche länger, andere kürzer. Das Leben ist eine Zugfahrt und man selbst ist der Lokführer. Es gibt schnellere Strecken und langsame Strecken. Manchmal bleibt der Zug auch an einer Haltestelle. Ich erinnere mich hier gerne an die Worte meines Opas: ›Wenn ich den Humor verliere, ist es aus‹. Genau diese Einstellung ermutigt mich jeden Tag, aufs Neue den Kampf anzunehmen. Jeder Mensch sollte seine Ziele haben. Jeder ist für sich gut, so wie er ist. Jeder hat eine Chance verdient. Als Krebsbetroffener bekommt man manchmal sogar eine zweite Chance. Nutze diese Chance! Ich hoffe sehr, dass dir die Folge gefallen hat und du etwas mitnehmen konntest. Schreib mir von Herzen gern, eine positive Bewertung oder wenn du magst, abonniere meinen Podcast, um keine Folge zu verpassen. Ich würde mich riesig über deine Gedanken zu dieser Folge freuen, schau gern bei Instagram vorbei unter der aktuellen Podcast Folge und kommentiere dort deine Gefühle und Gedanken. Was konntest du für dich mitnehmen? Denk immer daran, DU bist nicht allein. Ich freue mich schon auf die nächste Folge mit dir. Bleib gesund! Danke, dass es dich gibt. Teile den Podcast mit den Menschen, die genau jetzt Mut, Kraft und Hoffnung brauchen. Hast du deine eigene Krebs Erfahrung, die du mit der Welt teilen möchtest? Oder hast du jemanden aus deiner Familie an Krebs verloren? Oder bist du vielleicht selber Arzt/Heilpraktiker/Ernährungsexperte/Yoga/Onkologe/Psycho Onkologe/ Vielleicht möchtest du uns aber auch über deinen Verein erzählen, den du gegründet hast, für Betroffene und Angehörige?? Ich möchte jedem eine Chance geben, über das Thema Krebs zu sprechen. Fühl dich von Herzen umarmt. Deine Kendra ❤
Der älteste Mensch nördlich der Alpen hatte eine “Riesenklappe” – denn er hatte ein enormes Gebiss. Das wissen wir seit 1907, als der komplette Unterkiefer des “Homo heidelbergensis” entdeckt wurde - in Mauer bei Heidelberg.
In diesem besonderen Fall steht, weniger die Versorgung auf Implantaten mittels Keramikbrücken im Vordergrund, sondern viel mehr die Geschichte dahinter und die Stärke, die ein Mensch mit sich bringt. Bärbel Bauer ist ein einzigartiges Beispiel dafür, wie Menschen über sich hinauswachsen können und mit Hilfe von Ehepartnern, Freunden oder auch der Familie zu Dingen im Stande sind, die sie selbst für unmöglich gehalten haben. Gefunden durch YouTube, hat sie allen Mut zusammengenommen und Dr. Stefan Helka samt Team aufgesucht. Tiefschläge durch abgesagte Termine haben Bärbel jedoch final nicht davon abgehalten die Behandlung wieder aufzunehmen und sogar über die notwendige Versorgung im Unterkiefer hinaus, den Oberkiefer in Angriff zu nehmen! Eine besonders emotionale und mitreissende Folge „Patienten Plaudern“, die selbst unseren Alex in seinen Bann zieht, dürft Ihr hier erwarten! Liebe Grüße aus dem Implantatzentrum Herne _____________________________________________
Dr. Martin Laaß ist heute der Expertengast bei Dr. Axel Enninger. Dr. Laaß ist Oberarzt an der Kinderklinik Dresden und Kindergastroenterologe. Er diskutiert mit seinem Gastgeber über das Thema „verschluckte Gegenstände“ – und was der Gastroenterologe dabei tun (und lassen!) sollte. Nur ein geringer Prozentsatz der verschluckten Gegenstände landet überhaupt in der pädiatrischen Notfallambulanz. Ob eine Intervention notwendig ist, entscheiden die Antworten auf folgende Fragen: Was ist es für ein Gegenstand? Wo sitzt er im Körper? Wie alt ist das Kind? Dabei stellen Knopfzellen, Powermagnete und Nahrungsmittelboli die Spitzenreiter der gefährlichen Gegenstände dar. Anamnese und Klinik sind ganz wichtig. So ist Speicheln das charakteristische Symptom für festsitzende Fremdkörper in Speiseröhren, häufig liegen aber nur wenige bis gar keine Symptome vor. Bei der weiteren Diagnostik ist auch das richtige Röntgen (vom Unterkiefer bis zum Beckenkamm) wichtig. Knopfzellen stellen einen absoluten Notfall dar und sollten „emergent“ (so schnell wie möglich, maximal innerhalb von zwei Stunden!) entfernt werden, wenn sie sich in der Speiseröhre befinden. Allerdings wird kontrovers diskutiert, ob ein Eingriff erforderlich ist, wenn sie im Magen liegen. Darüber hinaus kann man in diesem spannenden und lehrreichen Podcast hören, was die Gabe von Honig bewirken kann, wie Ärztinnen und Ärzte mit verschluckten Powermagneten und Fischgräten verfahren sollten und warum es oft sinnvoll sein kann, bei Fremdkörperingestion interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Weiterführende Links: ESPGHAN-Positionspapier https://journals.lww.com/jpgn/Fulltext/2021/07000/Diagnosis,_Management,_and_Prevention_of_Button.27.aspx https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33555169/ Algorithmus für Batterie-Ingestionen vom National Capital Poison Center https://www.poison.org/battery/guideline https://www.poison.org/-/media/files/poisonorg/battery/battery-guideline-2021-5-for-web.pdf Leitlinien der NASPGHAN https://journals.lww.com/jpgn/Fulltext/2015/04000/Management_of_Ingested_Foreign_Bodies_in_Children_.28.aspx https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25611037/ Basierende Artikel für die Empfehlungen zur Applikation von Honig a) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27859311/ b) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29889306/ Kontakte: Feedback zum Podcast? podcast@infectopharm.com Homepage zum Podcast: www.infectopharm.com/consilium/podcast/ Für Fachkreise: www.wissenwirkt.com und App „Wissen wirkt.“ für [Android](https://play.google.com/store/apps/details?id=com.infectopharm.lms.app&gl=DE) und [iOS](https://apps.apple.com/de/app/wissen-wirkt/id1614299678) Homepage InfectoPharm: www.infectopharm.com Disclaimer: Der consilium – Pädiatrie-Podcast dient der neutralen medizinischen Information und Fortbildung für Ärzte. Für die Inhalte sind der Moderator und die Gäste verantwortlich, sie unterliegen dem wissenschaftlichen Wandel des Faches. Änderungen sind vorbehalten.
Mitten in Herne und doch so weit entfernt von einem Lächeln. Holger Rosbeck litt bislang unter Zahnarztangst und quälte sich schleppend in eine Herner Praxis. Geprägt durch seinen Arbeitsunfall und die einhergehenden starken Medikamente ist der berufsunfähige Herner mehrfach gestraft, denn durch die Schmerzschübe und Krämpfe, ob am Tage oder bei Nacht, leiden die Zähne extrem. Erst nachdem der überweisende Zahnarzt bei brechenden Kronen und Brücken am Ende seiner Kraft stand, kam Holger Rosbeck zu uns ins Implantatzentrum Herne. Die komplette Versorgung des Ober- und Unterkiefers war für Doc Helka und Philipp Poss keine leichte, aber eine machbare Aufgabe mit tollem Ergebnis. Nicht nur ästhetisch, sondern energiespendend für Holger Rosbeck bringt die fertige Versorgung viel Lebensfreude mit sich. Was es noch zu dieser tollen Geschichte zu erzählen gibt, erfahrt Ihr wie immer in diesem Video! _____________________________________________
Die Zähne der heutigen Pferde werden weniger beansprucht als die ihrer früheren Artgenossen in der Wildnis. Ohne regelmässige Kontrolle und Korrektur der Zähne und der Zahnstellung, können Pferde hartnäckige Zahnschmerzen bekommen. Das domestizierte Pferden muss heutzutage kein sehr hartes Futtermaterial zermahlen. Daher können im Oberkiefer an der Aussenseite der Backenzähne scharfe Kanten oder Haken entstehen. Ebenso im Unterkiefer an der Innenseite. Diese scharfen Kanten können zu einer Verletzung der Backenschleimhaut und der Zunge führen. Empfindliche Zahnschmerzen Verschiebt sich ein Backenzahn, entstehen Zahnzwischenräume, in denen Futterreste stecken bleiben können. In der Folge können sich schmerzhafte Parodontaltaschen bilden. Fehlen Zähne in der Zahnreihe des Pferdegebisses, wird der entsprechende Gegenzahn nicht abgerieben. Er wird immer länger und behindert den Mahlvorgang beim Fressen. Stille Patienten Pferde mit Zahnschmerzen leiden sehr lange still vor sich hin, bevor sie zu erkennen geben, dass ihnen die Zähne Schmerzen bereiten (keine oder hastige Nahrungsaufnahme, Fieber etc.). Daher sollte die Zahnkontrolle regelmässig erfolgen, um Probleme rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
Hanna fragt Papa - Der Podcast für neugierige Kinder und Eltern
Der Speichel wird durch sechs große und hunderte von kleinen Speicheldrüsen in der Mundhöhle gebildet. Die großen, paarig angelegten Speicheldrüsen finden sich im Wangen-, Unterkiefer- und Unterzungenbereich, die bis zu 1000 mikroskopisch kleinen Speicheldrüsen sind im gesamten Mund- und Rachenraum verteilt. - Mehr infos unter https://www.karex.com/de-de/zahnpflege/speichel-zusammensetzung-aufgaben#:~:text=Der%20Speichel%20wird%20durch%20sechs,gesamten%20Mund%2D%20und%20Rachenraum%20verteilt.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Schluck- und Sprechstörungen spielen meist eine untergeordnete Rolle in der Wahrnehmung von Patienten. Dabei treten Probleme mit dem Schlucken bei bis zu 40% und mit dem Sprechen bei circa 75% aller MS-Patienten im Laufe der Krankheit auf. In Folge #128 geht es darum, wie Du erkennst, dass ein Problem besteht und vor allem was Du dagegen unternehmen kannst. Schließlich gehören Essen und Trinken sowie die Unterhaltung mit anderen Menschen zu den absoluten Grundbedürfnissen. Ein Logopäde kann Dir dabei helfen, das Schlucken oder auch Sprechen wieder zu erlernen. Genaueres erfährst Du im Beitrag. Hier geht es zum Blogbeitrag: https://ms-perspektive.de/was-kannst-du-bei-ms-bedingten-sprech-und-schluckstoerungen-tun/ Inhaltsverzeichnis Wann treten Schluck- und Sprechstörungen auf? Wie äußern sich Schluck- und Sprechstörungen bei Multipler Sklerose? Welche Auslöser führen zu Schluck- und Sprechstörungen? Welche Tests werden durchgeführt, um die Diagnose zu stellen? Auswirkungen von MS-bedingten Schluck- und Sprechstörungen? Was kannst Du selber bei Schluck- und Sprechstörungen tun? Wie kann Dir die Logopädie bei MS-bedingten Schluck- und Sprechstörungen helfen? Gibt es Medikamente gegen Schluck- und Sprechstörungen bei Multipler Sklerose? Welche Optionen stehen noch zur Verfügung? Was ist die beste Prävention gegen Schluck- und Sprechstörungen bei MS? Denkanstoß Linktipp Frage an Dich Wann treten Schluck- und Sprechstörungen auf? Tendenziell spielen Sprech- und Schluckstörungen oft erst im späteren Verlauf eine Rolle. Ein leicht verändertes Sprechen ist zunächst wenig auffällig. Erst wenn die Kommunikation stark in Mitleidenschaft gezogen wird, leidet das Sozialleben und der Handlungsdruck steigt. Generell treten leichte bis schwere Sprechprobleme bei bis zu 75% aller MS-Patienten auf. Schluckstörungen führen vielleicht schon eher zu einem Leidensdruck, da häufiges Verschlucken mindestens unangenehm und teilweise sogar gefährlich ist. Mit einer Häufigkeit von 30 bis 40% ist es jedoch weniger weit verbreitet. Auch hier bezieht sich die Zahl auf alle Schweregrade von leicht bis stark. Beide Symptome können, müssen aber nicht, gemeinsam vorliegen. Es besteht außerdem ein Zusammenhang mit Bewegungsstörungen. Wie äußern sich Schluck- und Sprechstörungen bei Multipler Sklerose? Sprechstörungen Bei Sprechstörungen funktionieren die zum Sprechen benötigten Muskeln und Organe nicht mehr richtig. Die Bandbreite reicht von minimal bis zur absoluten Unverständlichkeit. Man spricht von einer Dysarthrie, wenn Lähmungen oder eine gestörte Koordination der Sprechmuskulatur die Lautbildung erschweren. Falls zusätzlich noch Atmung, Resonanz und Stimmerzeugung betroffen sind, lautet der Fachbegriff Dysarthrophonie. In jedem Fall wird die Kommunikation erschwert, was meist zu weniger Kontakten führt. Konkrete Symptome: zu leise oder laute Stimme bzw. zu hohe oder zu tiefe Stimmlage eine raue, heisere oder gepresste Stimme undeutliche, verwaschene Aussprache zu langsames oder schnelles Sprechen eine monotone Sprechmelodie, abgehacktes Sprechen, unangemessene Sprechpausen Tonhöhenschwankungen und -sprünge Atemstörungen (Kurzatmigkeit, Sprechen bei der Einatmung oder am Ende der Ausatmung, ungleichmäßige Atmung, etc.) Gut zu wissen: Wortschatz und Sprachverständnis sind bei einer Sprechstörung nicht beeinflusst. Schluckstörungen Bei einer neurogenen Schluckstörung, auch Dysphagie genannt, funktioniert das sonst recht automatisch ablaufende Programm nicht mehr und Essen und Trinken können zur Qual werden. Typische Anzeichen sind: häufiges Verschlucken erhöhter Speichelfluss Hustenreiz eine belegte Stimme wässrige, tränende Augen eine verstärkte Verschleimung Fieber Mangelernährung und Flüssigkeitsverlust mögliche soziale Isolation, da beim Verschlucken auch Nahrung aus Mund oder Nase wieder austreten kann Bei vielen Betroffenen gelangen Nahrungsbestandteile in die Atemwege. Die Hälfte aller Patienten hustet, die andere Hälfte nicht. Denn auch dieser Schutzreflex kann gestört sein. Welche Auslöser führen zu Schluck- und Sprechstörungen? Am Schluckvorgang sind ca. 50 Muskelpaare und 5 Hirnnerven beteiligt. Die fünf wichtigen beteiligten Nerven sind der Trigeminus, der Facialis, der Glossopharyngeus, der Vagus und der Hypoglossus. Je nachdem, wo die MS-Läsionen auftreten, funktionieren sie nicht mehr richtig oder ihre sonst völlig unbewusst ablaufende Koordination. Da wir ungefähr einmal pro Minute schlucken, macht das rund 1.000 Mal Schlucken pro Tag. Echt blöd, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Auch bei Sprechstörungen können einzelne Muskeln oder deren Zusammenspiel gestört sein. Wichtig: Medikamente gegen Spastiken können Sprechstörungen verschlechtern. Vielleicht macht es Sinn, eine geringere Dosis auszuprobieren und zu testen, ob die Sprache dadurch wieder deutlicher wird. Welche Tests werden durchgeführt, um die Diagnose zu stellen? Bei Schluckbeschwerden werden neben allgemeinen Beobachtungen, die am Schluckvorgang beteiligten Organe überprüft. Es wird geschaut, ob die Sensibilität ausreichend vorhanden ist und wie der Schluckversuch abläuft. Nach Bedarf werden spezielle Endoskope eingesetzt, um zu überprüfen, ob Speichel, Essen oder Nahrung versehentlich in die Luftwege gelangen. Zur genauen Diagnostik bei Sprechstörungen gehört ein Überprüfen der Reflexe, der Lippenbewegungen, der Atmung, des Kiefers, des Gaumensegels, der Stimme, der Zunge und der generellen Verständlichkeit. Außerdem ist der Verlauf entscheidend, tritt eine Besserung auf, bleibt alles gleich oder wird es sogar schlechter? Auswirkungen von MS-bedingten Schluck- und Sprechstörungen? Sprechstörungen erschweren die Kommunikation mit anderen Menschen und können zur Isolation führen. Bei Schluckstörungen besteht die Gefahr einer Mangelernährung, Dehydrierung und Lungenentzündung. Die Lebensqualität sinkt in beiden Fällen deutlich. Daher lautet mein Tipp. Sobald Du oder Dein Umfeld Veränderungen wahrnehmen, solltest Du Dir professionelle Hilfe holen. Ganz konkret können Schluckbeschwerden zu häufigen Husten- und Erstickungsanfällen während dem Essen und Trinken führen. Eventuell fließt auch Nahrung in die Nase. Der Speichelfluss kann erhöht sein. Auch eine öfter auftretende „gurgelnde“ Stimme nach dem Essen oder ein Fremdkörpergefühl beim Schlucken können durch eine neurogene Schluckstörung ausgelöst werden. Eine große Gefahr ist die sogenannte stille Aspiration. Nahrung oder Getränke gelangen in die Luftwege und bei 50% der Betroffenen passiert das still, sprich ohne Hustenanfälle. Eine Lungenentzündung kann die Folge sein, ebenso Fieber. Was kannst Du selber bei Schluck- und Sprechstörungen tun? Such Dir frühzeitig professionelle Hilfe beim Logopäden und vermeide dadurch negative Auswirkungen auf Deine Gesundheit und Dein Sozialleben. Das klare Ziel ist, dass Deine Sprache besser verständlich wird und Du somit wieder leichter mit anderen kommunizieren kannst. Falls Deine Atmung betroffen ist, wird sie ebenfalls trainiert. Bei Schluckproblemen geht es darum, das eigentliche Schlucken zu verbessern, damit Du regelmäßig und ausreichend Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen kannst. Dem Verschlucken soll vorgebeugt werden. Nutze die erlernten Techniken und Übungen auch privat. Und Lasse auch all Deine anderen MS-Symptome wie Fatigue, Tremor oder Spastiken behandeln. Multiple Sklerose ist eine komplexe Erkrankung, die einer ebenso umfassenden Behandlung bedarf. Konkrete Tipps bei Schluckbeschwerden Sitze aufrecht und mit erhobenem Kopf. Iss wenig Süßspeisen und Milchprodukte, sie regen den Speichelfluss an. Lass Dir Zeit beim Essen, Trinken und Sprechen. Kurze Pausen, gutes Kauen und kleine Bissen sind gesünder und führen zu weniger Problemen. Nutze Verdickungsmittel. Sie können Dir helfen, Flüssigkeiten ohne Verschlucken zu trinken. Beachte die Konsistenz, sie ist ein entscheidender Faktor. Vermeide Nahrungsmittel, die trocken, klein, körnig, zäh, reizend oder scharf sind. Sie erhöhen die Gefahr von Schluckbeschwerden. Verzichte auf Kräuter, Fasern und Garnituren und auf Mischkost. Ein feiner, homogener, nicht klebriger Brei ist ideal, ebenso weiche Speisen. Lass beim Trinken den Kopf nahe der Brust, statt ihn nach hinten zu beugen. Bleib nach dem Essen noch mindesten 20 Minuten sitzen und führe anschließend eine gründliche Mundpflege durch. Damit keine kleinen Speisereste zum späteren Verschlucken führen. Wie kann Dir die Logopädie bei MS-bedingten Schluck- und Sprechstörungen helfen? Sprechstörungen Bei Sprechstörungen steht die Verhaltensänderung an oberster Stelle. Du trainierst Deine Sprechgeschwindigkeit, Deine Stimmlage und Deine Körperhaltung, aber auch die Lautbildung. Außerdem wird Dir beigebracht, kurze Sätze zu verwenden. Anfangs geht es darum, dass Du Deine Defizite bewusst wahrnimmst, um anschließend gezielt an ihnen zu arbeiten. Dabei wird die Beweglichkeit Deiner Sprechorgane trainiert, also von Zunge, Lippen und Unterkiefer und deren Bewegungen. Wusstest Du, dass beim Sprechen ca. 100 Muskeln aktiv sind? All diese Muskeln können gekräftigt und mobilisiert werden. Dabei kommt der Atmung eine besondere Rolle zu, denn ohne genug Puste, klappt Sprache einfach nicht. Vielleicht spricht Dich eine Gruppentherapie an. Dort kannst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und vor allem lernen zu argumentieren und zu diskutieren. Egal ob Du eine bestimmte Rolle einnimmst, die Kommunikation zeitweise leitest oder Deine Krankheit verarbeitest, am Ende trainierst Du den Austausch mit anderen und das ist sehr gut. Falls die Problematik bei Dir besonders fortgeschritten ist, übt der Logopäde die nonverbale Kommunikation mit Dir, sprich Mimik und Gestik. Darüber hinaus kommen technische Unterstützungsmöglichkeiten hinzu, wie schriftbasierte Kommunikationsmittel, Sprachverstärker oder Sprachcomputer bzw. verschiedene Apps. Natürlich können Dir Hilfsmittel nur nutzen, wenn Du sie akzeptiert und als Unterstützung verstehst. Schluckstörungen Die konkrete Schlucktherapie hängt von der genauen Ursache ab. So kannst Du Übungen für Zunge und Lippen nutzen oder Dein Schluckreflex bewusst stimuliert werden. Eine aufrechte Sitzposition und Kopfhaltung sowie ganz bewusstes, teils erneutes Schlucken und Nachräuspern können ebenfalls hilfreich sein. Hinzukommen Stimm-, Sprech- und Atemübungen, die nicht nur beim Sprechen helfen, sondern auch das bessere Schlucken fördern. Anmerkung Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Therapieoptionen, um die MS zu bremsen oder zu stoppen, dass so starke Symptome immer unwahrscheinlicher werden. Aber natürlich gibt es auch MS-Patienten, die schon sehr lange mit der Diagnose leben und keine oder erst sehr verspätet Therapiezugang erhalten oder sich bewusst dagegen entschieden haben. Für diese Menschen ist es gut, dass es eine Vielzahl an Unterstützungen gibt. Gibt es Medikamente gegen Schluck- und Sprechstörungen bei Multipler Sklerose? Wenn eine sehr starke Sprechstörung vorliegt und die Logopädie nicht zur gewünschten Besserung führt, kann Fampridin ausprobiert werden. Bei einer zu hohen Speichelproduktion, hilft womöglich eine Injektion mit Botulinumtoxin in die Speicheldrüsen. Wie immer gilt, sprich Deinen Neurologen an. Er kann Dich beraten, welche Option in Frage kommt und einen Versuch lohnt. Welche Optionen stehen noch zur Verfügung? Wenn die Logopädie allein nicht ausreicht, um schwere Schluckstörungen zu verbessern, kann eine Elektrostimulation der Rachenmuskulatur ausprobiert werden. Und bei besonders schweren Fällen von Mangelernährung oder wenn immer wieder Essen in die Lunge gelangt, kann eine Magensonde dauerhaft oder temporär für Abhilfe sorgen. Was ist die beste Prävention gegen Schluck- und Sprechstörungen bei MS? Das Du eine wirksame verlaufsmodifizierende Therapie hast und mit Deinem Lebenswandel positiv Einfluss nimmst. Es gibt mittlerweile für alle Arten der MS Therapieoptionen. Egal ob Du eine milde, aktive oder gar hochaktive MS hast, ob Du im schubförmigen oder progredienten Verlauf bist. Lass Dich beraten. Am besten von einem auf Multiple Sklerose spezialisierten Arzt. Und sei Dir bewusst, dass Du in jeder Lebenssituation und passend zu Deinem Beruf oder Deinen Freizeitaktivitäten eine geeignete Therapie wählen kannst. Spritzen, Tabletten, Infusionen – fast immer stehen mehrere Optionen zur Auswahl. Und denk dran, Nebenwirkungen sind zwar nicht schön, aber eine fortschreitende MS bedeutet meist deutlich gravierendere und zum Teil unumkehrbare Auswirkungen. Also verringere selbst Risikofaktoren, indem Du auf Tabakkonsum verzichtest und nur wenig Alkohol trinkst. Ernähre Dich ausgewogen und bewege Dich regelmäßig, am besten an der frischen Luft. Dann hast Du bereits ganz viel positiv beigetragen. Denkanstoß Hast Du ab und an leichte Probleme beim Schlucken oder Sprechen, die Du früher nicht hattest, dann lass es doch einfach mal bei einem Fachkundigen, sei es Dein Neurologe oder ein Logopäde überprüfen. Fast immer gilt, dass ein frühes Entgegenwirken zur besseren Prognose führt. Linktipp Wenn Du gerne noch mehr über Schluck- und Sprechstörungen lernen möchtest, dann empfehle ich Dir den Beitrag „Alles rund um Schluck-und Sprechstörungen“ der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft. Dort findest Du auch drei weiterführende Links. Frage an Dich Hast Du schon mal Probleme mit dem Schlucken oder Sprechen gehabt? Und bestand eventuell ein Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose? Bestmögliche Gesundheit wünscht Dir, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht aller Podcastfolgen.
Themen Folge 132: Sonnenschein statt Selbstbräuner, die Fußfett-Diät für mehr Lebensqualität, die Wachsmalstift-Therapie, der Sinn von Deckweiß, trist und grau als Saisonfarbe, Gurkengeruch, das Update zur Gewinnspielaktion, der Nachbar und die Bild am Sonntag, Waschmaschinen für nachts, Calli lässt Essen liefern, ausgerengte Unterkiefer für Biertulpen, der Basisst von Homeoffice und die gewichsten Schuhe, Portmonai auf Autodach, Bundesminister Partybus, Bußgelder per Navi-App und das Geheimnis von Straßenbaustellen.
Zahnimplantate im Oberkiefer und Unterkiefer sind für uns an der Tagesordnung - Daher war sich unser liebes Community-Mitglied Roger Hinrichsen aus dem entfernten Garstedt im Norden von Hamburg auch so sicher mit uns. Zudem kam durch die Präsenz auf YouTube und die regelmäßigen Live Q&A von Stefan und Alex direkt der Spirit des Implantatzentrums Herne rüber. "Das hat einfach gepasst! Ihr habt ja auch quasi gleich gesprochen wie ich...!" Mit etwas Mut hat Roger dann den ersten Termin in Angriff genommen - Der Rest ist Geschichte, die er gerne mit uns im Video teilt! Lernt ein mutiges Nordlicht kennen und erlebt, wie eine Entscheidung ein ganzes Leben positiver und motivierter gestalten kann! Spannend, menschlich und interessant: Unser neues Video! _____________________________________________
Wenn der Zusammenbiss von Ober. und Unterkiefer nicht mehr stimmt, kann dies verschiedene Ursachen haben: Welche Ursachen gibt es? Wie kann man diese beseitigen? Was ist eine Umstellungsosteotomie? Was mache ich am besten bei einer Stauchung im Kiefergelenk bei z.Bsp. nach einem Sturz? Mehr Infos auch unter: Kiefergelenk-Zentrum
Gaumenbedeckte Prothese ade! Premiumversorgung im Ober- und Unterkiefer nach extremen Knochenaufbau! Eines ist klar: Robert Bücking ist einer der heftigsten Fälle in Sachen Knochenaufbau im Jahr 2021 gewesen. Mit einem fast zahnlosen Gebiss, das mit schlechtsitzender Versorgung unten, sowie einer gebrochenen gaumenbedeckenden Prothese im Oberkiefer zu verminderter Lebensqualität führte, kam er zu uns. Durch die Google-Suche und final die YouTube-Suche in Sachen Implantologie und Premiumversorgungen für Nordrhein-Westfalen (Robert lebt in Lüdenscheid NRW), lernte er unsere Praxis und das zahnärztliche Team kennen. "Das Vertrauen zur Dr. Stefan Helka war direkt da!" Das hatte zur Folge, das auch nach zahlreichen erfolglosen Rauchentwöhnungskuren nun endlich auch hier ein Erfolg stattfand, denn nichts kann eine erfolgreiche Implantation mehr schaden als Rauchen. Robert riss sich zusammen und hörte endlich auf Rat von Stefan Helka auf zu rauchen. Wirkliche Freude verspürt er aber aufgrund des neuen Geschmackserlebnisses, denn eine gaumenbedeckte Prothese hindert stark im Genuss von Speisen, was viele Menschen bestätigen können. Die Versorgung im Oberkiefer und Unterkiefer sind unglaublich gut geworden und auch Robert Bücking ist glücklich, würde die Behandlung und den teils anspruchsvollen Weg jedem empfehlen bzw. es immer wieder tun! Das Team und Alex bedanken sich für das nette Interview und den tollen Kontakt zu einem besonderen Menschen. Alles Gute für die Zukunft! _____________________________________________
Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind keine. Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten
Titanic-Panik am Starnberger See Regionalkrimis gibt es viele. Aber so schräg wie die von Ida Ding sind keine. Muck Halbritter sonnt sich im Schlosspark Possenhofen, als seine Tochter dort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt: Ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi? Kurz danach neue Schlagzeilen: Ein aufwändig nachgebautes historische Prunkschiff säuft gleich bei der Jungfernfahrt im See ab, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, naja, alle bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der drunten am See und oben im Dorf halt jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten
Unsere Gedanken beeinflussen das Schicksal unserer Zellen. Unser Immunsystem ist damit von unserem Gehirn und unseren Gedanken abhängig. Es ist der Nährboden, auf dem wir wachsen und uns entwickeln, was ganz entscheidend für unsere seelische und physische Gesundheit ist. Wir werden zu dem, was wir denken und wir werden zu dem Energiefeld, was wir erzeugen. Genau diese Energie äußert sich physisch in unserem Körper, In unserem Blut und unserem Gewebe. Wie beeinflussen unsere Emotionen den Zustand dieses Nährbodens? Welche Auswirkungen hat dies auf unseren Körper, wenn wir unsere Bedürfnisse unterdrücken und durch Erziehung oder Lebensansichten keinen Zugang zu unseren Bedürfnissen und Emotionen gelernt haben. Der Körper zeigt uns schließlich den symbolischen Schmerzzustand unserer Seele. An einem Patientenbeispiel zeige ich euch das Zusammenspiel der physiologischen und emotionalen Komponenten über den Knotenpunkt der Zähne. Diesmal legen wir den Fokus auf Zähne im Unterkiefer links unten (35,36,37)
Wir sprechen von einer CMD, wenn wir eine Funktionsstörung im Kausystem meinen. Betroffen können folgende Strukturen sein: Unterkiefer, Kiefergelenke, Zahnstellung und Zusammenbiss, Muskulatur. Diese Strukturen spielen zusammen, wenn wir Kauen, Schlucken, Trinken, Gähnen, Lachen, Küssen aber auch Schlafen und Sprechen. Das bedeutet: Bei allen diesen Tätigkeiten können bei einer Fehlfunktion Schmerzen entstehen. Da viele Menschen während sie Schlafen massiv mit den Zähnen zusammen beißen, wachen sie dementsprechend am nächsten Morgen mit Verspannungen an der Kau- und Nackenmuskulatur auf. Dies wird häufig von massiven Schmerzen begleitet. Eine Zahnschiene ist nicht immer das, was die Heilung bei CMD bringt. Vielmehr ist die Zahnschiene eine von vielen Maßnahmen. Erfahre in dieser Folge, was Du noch tun kannst, wenn Du unter CMD-Symptomen wie Kopf-,Kiefer-, Nackenschmerzen und Tinnitus leidest. Noch mehr wertvolle Informationen zu diesem Thema findest Du in meinem CMD-Therapie-Onlineseminar. Dieses findest Du hier: https://muskana-akademie.de/alle-seminare-workshops/cmd-therapie-online-seminar/ Hier findest Du mich: Praxis Dr. Jasper: https://drjasper.deMuskanadent: https://muskanadent.comYouTube: http://bit.ly/drjasper-youtube Podcast iTunes: https://bit.ly/drjasperFacebook Dr. Jasper: https://www.facebook.com/ZahnarztpraxisJasper/ Facebook Muskanadent: https://www.facebook.com/muskanadent/ Instagram Dr. Jasper: https://www.instagram.com/zahnarztpraxis_drannettejasper/ Instagram Muskanadent: https://www.instagram.com/drannettejasper_muskanadent/ Gratis Checkliste “So halten Deine Zähne ein Leben lang”: https://verzahnt.online Buche deine persönliche Sprechstunde mit mir: https://drannettejasper.de/online-sprechstunde/ Buch “Verzahnt”: https://www.m-vg.de/riva/shop/article/15075-verzahnt/?pl=3887e229-9ea5-4043 Buch "Yoga sei Dank" von Dr. Annette Jasper: https://www.komplett-media.de/de_yoga-sei-dank-_112788.html
Seid ihr bereit Kinder? Popeye, der einäugige Spinatfresser mit prägnantem Unterkiefer ist in Sammellaune! Egal ob Herzen, Noten oder Hilfeschreie - hier wird alles gefangen und verwertet.
Frage von Yvonne zum Ton - Saxophon Ansatz Tipps wenn die Saxophon Töne quietschen - DailySax #216 00:00 Wie lange dauert es bis man gut klingt auf dem Saxophon? 03:25 Wie weit muss ich das Mundstück in den Mund nehmen? 05:05 Das Mundstück zu weit im Mund (falsch) 06:10 Das Mundstück an der Spitze spielen (falsch) 08:13 Wenn du den Unterkiefer zu weit vorschiebst (falsch) 08:53 Ansatz-Test: Wie lange kannst du den Ton halten? 12:34 Danke fürs Zuschauen Suchst du auch nach diesen Themen? "Saxophon Töne quietschen" "Das Saxophon quietscht bei tiefen Tönen" "Saxophon tiefe Töne quietschen - Warum?" "Das Saxophon quietscht plötzlich" "Das Saxophon pfeift" "Saxophon hohes G quietscht - Warum?" "Saxophon tiefe Töne kommen schlecht" "Saxophon Ansatz Tipps" Viele Saxophonisten sehnen sich nach einem besseren Sound. Obwohl sie schon länger spielen, sind sie nicht richtig zufrieden mit ihrem Sound und wissen nicht wirklich was sie verbessern können. Saxophon ist, wenn es um die Griffe und die Fingertechnik geht, eigentlich ein leicht zu lernendes Instrument. Was aber meistens länger dauert ist die Soundentwicklung. Warum ist das so? Es dauert manchmal Jahre, bis man einen Sound entwickelt hat, der mit der eigenen Vorstellung übereinstimmt. Das hat mit Kontrolle und vor allem mit dem Gehör zu tun. Bei Blasinstrumenten muss man ein gutes Gehör für Intonation, Ansprache, Dynamik und dadurch eine gute Kontrolle über den Sound entwickeln. Es gibt leider keinen Trick dafür oder eine Abkürzung. Wichtig ist, dass man sich fast täglich mit dem Sound beschäftigt. Das geschieht über spezielle Übungen und vor allem durch Aufnahmen. Der Schüler lernt sich sehr gut kennen, wenn er sich regelmäßig selber aufnimmt und sich diese immer wieder anhört. Dabei kann er mit anderen Saxophonisten vergleichen, und rausfinden was er verändern muss. Ich zeige dir in diesem Video, warum es manchmal komisch klingt, das Saxophon qietscht, und was das mit dem Ansatz zu tun hat. Es ist schon sehr wichtig wie weit man das Mundstück in den Mund nimmt. Jede Veränderung erzeugt einen anderen Sound. Die Unterschiede sind dabei recht heftig! Wenn du Fragen hast, schreibt es unten in den Kommentar Bereich. Du kannst auch allgemeine Fragen zur Musik, Jazz, Saxophon Reparatur, Improvisation und so weiter stellen. Ich freue mich auf dein Feedback! Die #DailySaxophone Show! gibt dir jeden Tag (oder fast jeden Tag) eine neue Aufgabe zum Üben. Wir machen Übungen für die Technik, Sound, Ansatz, Improvisation und alle Themen rund um das Saxophon. http://saxvideotraining.com http://saxbrig.de #saxbrigblog EMAIL: info@saxvideotraining.com MESSENGER: m.me/saxbrig HIER KÖNNT IHR BERND NOCH FINDEN HOME: http://berndsax.com INSTAGRAM: https://www.instagram.com/berndsax/ SNAPCHAT: https://www.snapchat.com/add/berndsax FACEBOOK: https://www.facebook.com/bernd.hartnagel TWITTER: https://twitter.com/berndhartnagel TUMBLR: https://hartnagel.tumblr.com SAXBRIG FINDET IHR HIER: YOUTUBE: https://youtube.com/user/saxbrig https://saxbrig.com https://saxvideotraining.com https://saxophon-lernen.com https://saxophonkurse-online.de INSTAGRAM: https://www.instagram.com/saxbrig/ MESSENGER: https://m.me.saxbrig FACEBOOK: https://www.facebook.com/saxbrig FACEBOOK: https://www.facebook.com/saxvideotraining TWITTER: https://twitter.com/saxbrig TUMBLR: https://saxbrig.tumblr.com PODCAST: https://tinyurl.com/yatkkcuq
John Higgins hat die Players Championship in der Marshall Arena in Milton Keynes nicht nur gewonnen. Nein, er hat das Turnier dominiert. In einer Art und Weise, wie wir das beim Snooker in den Jahren seit der Hochphase von Stephen Hendry nur noch selten gesehen haben. Auch im Finale ließ Higgins seinem Konkurrenten aus der "Class of 92" beim 10-3 keine Chance. Andreas Thies und Christian Oehmicke versuchen ansatzweise, dieser Leistung gerecht zu werden und sie angemessen einzuordnen. John Higgins hatte schon für ausgerenkte Unterkiefer gesorgt, als er Mark Selby im Viertelfinale nur sieben Punkte überlassen hatte. Die niedrigste Punktzahl, die ein Spieler jemals in einem best-of-11-Match holte. Dann hatte er das Halbfinale gegen Kyren Wilson dominiert. Unter anderem mit einer Clearance von 51 Punkten, die zum Besten gehörten, was man in den letzten Jahren gesehen hat. Und dann das Finale. Schnell war er zu einer 5-0 Führung gestürmt und von daher gab es keinen Blick in den Rückspiegel mehr für "The Wizard of Wishaw", der vor einigen Jahren aus Motivationsproblemen schon mal sein Queue in die Ecke stellen wollte. O'Sullivan ist der erste Spieler, der vier Finals in ei...
John Higgins hat die Players Championship in der Marshall Arena in Milton Keynes nicht nur gewonnen. Nein, er hat das Turnier dominiert. In einer Art und Weise, wie wir das beim Snooker in den Jahren seit der Hochphase von Stephen Hendry nur noch selten gesehen haben. Auch im Finale ließ Higgins seinem Konkurrenten aus der "Class of 92" beim 10-3 keine Chance. Andreas Thies und Christian Oehmicke versuchen ansatzweise, dieser Leistung gerecht zu werden und sie angemessen einzuordnen. John Higgins hatte schon für ausgerenkte Unterkiefer gesorgt, als er Mark Selby im Viertelfinale nur sieben Punkte überlassen hatte. Die niedrigste Punktzahl, die ein Spieler jemals in einem best-of-11-Match holte. Dann hatte er das Halbfinale gegen Kyren Wilson dominiert. Unter anderem mit einer Clearance von 51 Punkten, die zum Besten gehörten, was man in den letzten Jahren gesehen hat. Und dann das Finale. Schnell war er zu einer 5-0 Führung gestürmt und von daher gab es keinen Blick in den Rückspiegel mehr für "The Wizard of Wishaw", der vor einigen Jahren aus Motivationsproblemen schon mal sein Queue in die Ecke stellen wollte. O'Sullivan ist der erste Spieler, der vier Finals in ei...
Jackass, Doppelkinn und Molche ohne Unterkiefer. Das und die Geschichte von Pattes Entführung auf Mallorca alles in Folge 44 mit dem wunderschönen Titel ,,Vom Noppenlappen in mein TammiTammi''Ihr mögt unseren Podcast und wollt uns unterstützen? Dann könnt ihr uns ganz einfach via Paypal unterstützen. Klick hier: https://paypal.me/pools/c/8sEdkG7sBK Folgt uns bei Instagram: https://www.instagram.com/geschwaetzi_bologneseFolgt uns bei Facebook: https://de-de.facebook.com/geschwaetzibolognese/ Bock auf Merchandise? Klick hier: https://shop.spreadshirt.de/bolognese/ Geschwätzi Bolognese ist ein Podcast von Sebastian Kraft und Patrick Saad Fahim Auch wenn wir hin und wieder die ein oder andere Beleidigung raushauen, möchten wir uns hiermit von allen diskriminierenden, menschenfeindlichen und rassistischen Meinungen distanzieren. Bei uns ist kein Platz dafür. Solltest du das anders sehen, dann Fick Dich bitte, DANKE.Support the show (https://paypal.me/pools/c/8sEdkG7sBK)
Jetzt mal Big Talk, hier! Nach dem seichten Einstieg in der 1. Folge wollen wir nun ein bisschen tiefer graben. Zum einen wird es darum gehen wie tot Punk eigentlich wirklich ist, was aktuell in Sachen Rap so geht (oder auch nicht) du ob man einen veganen Lebensstil auch auf Tour aufrecht erhalten kann!? Die Hosen und Unterkiefer fallen dann bei essentiellen Fragen nach Dankbarkeit, Andersartigkeit oder dem grundsätzlichen Vertrauen in die Menschheit. Links: 1) Komitee gegen den Vogelmord e. V. www.komitee.de 2) Tierschutzstiftung Hof Butenland www.stiftung-fuer-tierschutz.de 3) Video aus dem Hambacher Forst www.youtube.com/watch?v=skF80HHvFRU 4) Frauenhaus Lörrach www.fhf-loerrach.de 5) Doku Eisbären Doku Eisbären https://act.sealegacy.org/pages/face-of-climate-change?fbclid=IwAR3g-xjJgGsXDIi29gTr_cCXGe6YnmMNUQnNx0cSSRuGcF5uYU_eeIUgtTU Aufgezeichnet am 18. Oktober 2018
Heute hörst du Übungen dir zu entspannten Sprechmuskeln und einer besseren Stimme beim Sprechen oder Singen verhelfen. Die Übungen arbeiten mit dem bewussten Anspannen und Entspannen der Kiefermuskulatur, wie bei der Progressiven Muskelentspannung und der Bewegung des Unterkiefers. Bewege deinen Unterkiefer vor und zurück, rechts und links, kreisende Bewegung, Mund öffnen usw. Auch mit deiner Zunge kannst du noch einige Übungen machen. Mehr Informationen zu Yoga, Meditation und Massage findest du unter http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung.html
Heute hörst du Übungen dir zu entspannten Sprechmuskeln und einer besseren Stimme beim Sprechen oder Singen verhelfen. Die Übungen arbeiten mit dem bewussten Anspannen und Entspannen der Kiefermuskulatur, wie bei der Progressiven Muskelentspannung und der Bewegung des Unterkiefers. Bewege deinen Unterkiefer vor und zurück, rechts und links, kreisende Bewegung, Mund öffnen usw. Auch mit deiner Zunge kannst du noch einige Übungen machen. Mehr Informationen zu Yoga, Meditation und Massage findest du unter http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung.html
PC Arbeit durch 2 große Faktoren unergonomisch – Starre Haltung und starrer Blick zum Bildschirm. Mittlerweile empfiehlt man nicht mehr 50 25 25 sondern etwas mehr sitzen als stehen, aber deutlich mehr dynamisch Richtig Sitzen – Hand auf Tisch auflegen und Ellbogen und Hand sollte selben Winkel haben, Schulter dabei entspannt. Der Tisch sollte sich so einstellen lassen, dass Sie so sitzen können. Pomodoro halb Stundentakt ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde Die Methode basiert auf der Idee, dass häufige Pausen die geistige Beweglichkeit verbessern können und bietet ein Mittel gegen die Angstblockade, wie sie von Henri Bergson und Eugène Minkowski beschrieben wird. Regelmäßig Position / Haltung ändern - Die beste Haltung ist die nächste Produktivität wird auf Dauer durch Bewegungsmangel eingeschränkt, denn der Organismus wird nicht ausreichend bedient wird – Kreislauf wird langsamer, durch flacheres Atmen weniger Sauerstoff im Körper und somit im Gehirn. Francesco Cirillo: The Pomodoro Technique. Staffan Nöteberg: Die Pomodoro-Technik in der Praxis. Technik 2 Monitore da heute mehr Papierlos gearbeitet wird, aber mit schlechter Position ganz nah zusammen, leicht schräg beide. So siehst du immer leicht schräg zur Seite - Nackenschmerzen, Verspannungen und eine unnatürliche Haltung sind die Folge. Meine Empfehlung: Hauptmonitor gerade vor dem Gesicht, anderer auf der Seite, obere Kante auf Höhe der Augen sonst überstreckt man den Nacken Mittlerweile gibt es Bildschirme Sie den Mitarbeiter beobachten und Hinweise geben ob der Bildschirm höher oder runter gestellt werden sollte 270€ von Philips 24Zoll wenn Erfahrungen damit gern posten Untersuchungen belegen, dass der Lidschlag sich reduziert bei Bildschirmarbeit – Normal 20 bis 25 mal je Minute, on Top bei Bildschirmarbeit gab es 0 bis 2 Lidschläge und im Schnitt 5 bis 7. Durch Gähnen (Unterkiefer mit offenem Mund bewegen und durch Mund atmen, verursacht Gähnen auf Knopfdruck – zusätzlich eine Blinzelübung beim Einatmen dreimal blinzeln beim Ausatmen Augen schließen, Sie merken die Augen werden lockerer und hoffentlich auch feucht. AHA-Effekt und Sondertip: wenn Sie ein ergopanel Akustikbild mit Bergpanorama oder Seeblick in kleinere Räume hängen, haben Sie auch einen Fernblick, obwohl dieser sich erst ab 6 Meter einstellt. Ein Akustikbild mit Tiefenwirkung sorgt dafür, diesen Fernblick zu bekommen. Bereits jeder zweite 25-jährige hat das Problem kurzsichtig zu sein und schon heute eine Brille zu brauchen. Sehkraft kann man durch gewisse Regelmässigkeit mittels Bewegung und Abwechslung wieder stärken. Hierzu gibt es mittlerweile Spezialisten die gute Vorträge dazu anbieten. Ratgeber entspannte Augen am PC Mehr Informationen unter www.lauble.net Fragen und Themenwünsche richte bitte an martin@lauble.net und bitte bewerte meinen Podcast und teile ihn mit deinen Freunden und Kollegen, oder wen du sonst als Büroarbeitenden kennst. Vielen Dank und herzliche Grüße Martin Lauble
Die Stimme für Erfolg - Der stimmige Podcast mit Beatrice Fischer-Stracke
In dieser Folge bekommst du ein paar leichte, aber wirkungsvolle Übungen an die Hand, mit denen du deinen Unterkiefer lockern kannst. Du lernst zu spüren, wann du ihn falsch nach unten führst und wann du ihn richtig und unverkrampft fallen lässt. Achte dabei auch auf eine lockere Zunge, die sich nicht nach hinten ziehen, sondern bei Nichtgebrauch im Unterkiefer liegen sollte. Die Zungenspitze berührt leicht die unteren Schneidezähne. Viel Spaß bei den Übungen! Mein Podcast bei podster
In diesem Selbstmassage Videos zeigt Krishnapriya Übungen mit denen du die Sprechmuskeln entspannen kannst. Dies kann zu einer besseren Stimme beim Sprechen oder Singen verhelfen. Sukadev leitet die Übungen an. Wie bei der Progressiven Muskelentspannung spannst du deine Kiefermuskulatur an, hälst die Spannung einen Moment und entspannst sie anschließend. Dies funktioniert mit der Bewegung des Unterkiefers. Bewege deinen Unterkiefer vor und zurück, rechts und links, kreisende Bewegung, Mund öffnen usw. Auch mit deiner Zunge kannst du noch einige Übungen machen. Mehr Informationen über Ayurveda Massage Ausbildungen und auch andere Massagen findest du unter http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung.html. Vieles zum Thema Ayurveda auf unserem Ayurveda-Portal: https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-seminare/. Sei beim nächsten Ayurveda Kongress mit dabei: https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kongress.
In diesem Selbstmassage Videos zeigt Krishnapriya Übungen mit denen du die Sprechmuskeln entspannen kannst. Dies kann zu einer besseren Stimme beim Sprechen oder Singen verhelfen. Sukadev leitet die Übungen an. Wie bei der Progressiven Muskelentspannung spannst du deine Kiefermuskulatur an, hälst die Spannung einen Moment und entspannst sie anschließend. Dies funktioniert mit der Bewegung des Unterkiefers. Bewege deinen Unterkiefer vor und zurück, rechts und links, kreisende Bewegung, Mund öffnen usw. Auch mit deiner Zunge kannst du noch einige Übungen machen. Mehr Informationen über Ayurveda Massage Ausbildungen und auch andere Massagen findest du unter http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung.html. Vieles zum Thema Ayurveda auf unserem Ayurveda-Portal: https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-seminare/. Sei beim nächsten Ayurveda Kongress mit dabei: https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kongress.
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 19/19
Abstract Das Ziel der Studie war es den Effekt einer Nahrungserweiterung um pflanzliche Substanzen auf den Verlauf einer refraktäreren chronischer Parodontitis bei unterschiedlichen Risikogruppen zu untersuchen. 30 Probanden mit refraktärer Parodontitis erhielten bei ansonsten unverändertem Hygieneverhalten und unveränderter Ernährung für 4 Monate zusätzlich das Pflanzenkonzentrat JuicePLUS+ („The JuicePlus Company Europe“). Die Probanden wurden nach anamnestischen Besonderheiten (Geschlecht/Raucher/ parodontalpathologische Keimlast/genetische Vorbelastung) unterteilt. Die primären Untersuchungsparameter waren Plaqueanlagerung (API), Blutungsindex (BOP) und die Sondierungstiefe. Sekundäre weiche Parameter waren die Wirkung der Nahrungserweiterung auf das allgemeine und das orale Wohlbefinden. Es konnte bei nahezu gleichbleibend hohem API (Ausgangswert: 52,7%; Abschlusswert: 49,1%) ein durchschnittlicher Rückgang des BOP um 19,3% nachgewiesen werden. 90% aller Probanden erfuhren eine Verbesserung des Blutungsindex. 63% aller Patienten erreichten innerhalb der ersten beiden Monate eine deutliche Besserung des Entzündungszustands. Die Taschentiefen reduzierten sich im Oberkiefer um durchschnittlich 0,164mm im Unterkiefer um 0,292mm. Die weichen Endpunkte verbesserten sich deutlich. Es konnte kein Unterschied im Bezug auf die Wirksamkeit und das Ansprechen auf die Nahrungserweiterung zwischen den einzelnen Risikogruppen festgestellt werden. Die Effekte waren bereits bei der ersten Kontrolle nach 2 Monaten nachweisbar. Es konnte eine deutliche Verbesserung des parodontalen und psychischen Zustands erreicht werden. Diese Besserung wurde nicht durch eine verbesserte Mundhygiene während des Beobachtungszeitraums verursacht. Die Nahrungserweiterung hatte nahezu keinen Einfluss auf die Mundhygiene. Es lässt sich folgende Hypothese aufstellen: Durch die Zufuhr von Pflanzenkonzentraten könnte es zu einem Ausgleich von Stoffwechseldefiziten, zu einer Unterstützung des Immunsystems und zu einer Reduktion des oxidativen Stresses kommen. Nebenwirkungen in Zusammenhang mit der Nahrungserweiterung wurden nicht berichtet. Die Nahrungserweiterung mit dem Pflanzenkonzentrat JuicePLUS+, kann die Ausprägung und den Verlauf bei therapierefraktärer Parodontitis günstig beeinflussen und die Psyche positiv stimulieren.
Ein Jahrhundertfund! Am 21. Oktober 1907 wurde in Mauer nahe Heidelberg ein menschlicher Unterkiefer ausgegraben: "Heit hab isch de Adam g'funne", meinte der Arbeiter, der ihn fand. Autor: Florian Hildebrand
Warum hat nur keiner auf die warnenden Stimmen der Asylkritiker gehört? Im sächsischen Heidenau hat heute ein syrischer Flüchtling seinen Unterkiefer ausgerenkt und vor den Augen entsetzter Passanten ein 5-jähriges blondes Mädchen bei lebendigem Leib verspeist. Die schreckliche Szene dauerte insgesamt rund 25 Minuten.
Unglaublich, dass die Folge 69 komplett ohne sexuelle Anspielungen und dreckige Ausführungen ausgekommen ist. Anstatt dessen haben Markus und Josef eine neue, komplett unbetretene Ebene des Podcasting erreicht: Filme Viel Spaß mit dem Kino Talk, der nicht nur Roger Ebert das Unterkiefer runterhängen lassen würde, unter anderem Tiefsinnigstes zu THE ANGRIEST MAN IN BROOKLYN, THE FISHER KING, TIME BANDITS, LIFE ITSELF, THE DROP, MALLRATS, WILD ZERO, BIG HERO 6, WE ARE THE BEST, INHERENT VICE, AUCH ZWERGE HABEN KLEIN ANGEFANGEN
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 15/19
Mon, 24 Jun 2013 12:00:00 +0100 https://edoc.ub.uni-muenchen.de/15841/ https://edoc.ub.uni-muenchen.de/15841/1/Rathgeber_Jean_Paul_Christian.pdf Rathgeber, Jean Paul Christian
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 13/19
In der prospektiven klinischen Studie zum Langzeitverhalten von IPS Empress I Keramikinlays konnten nach einer Liegedauer von 10 Jahren bei 31 Patienten insgesamt 62 Rekonstruktionen beurteilt werden; 51 Inlays waren noch in situ. Die 10-Jahres-Untersuchung umfasste die klinischen Parameter Ästhetik, Oberflächenqualität, Randqualität, Randverfärbung, Sekundärkaries, Mundhygieneparameter, Attachmentverlust, Vitalität, Okklusionsstellung und Abrasion. Weitere Fragen bezogen sich auf die Beschwerdeanamnese, Therapiemaßnahmen und Misserfolgsgründe. Die Auswertung erfolgte mittels der SPSS 15.0- Family Software. Die Überlebensrate nach Kaplan-Meier für 10 Jahre betrug 82,3%, die mittlere Überlebenszeit lag bei 122,9 Monaten. Misserfolgsgründe waren in 72,7% der Fälle pulpitische Beschwerden sowie Randdesintegration und Fraktur (27,3%). Von den noch in situ befindlichen Inlays wiesen weitere fünf (Rand-)frakturen auf; an vier Zähnen wurde Sekundärkaries im Randbereich diagnostiziert. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen Randqualität und Randverfärbung, sowie Randqualität und Sekundärkariesbildung konnte nachgewiesen werden. Inlays im Prämolarenbereich wiesen signifikant bessere Randqualität und Überlebensraten auf. Die Lage der Inlays in Ober- oder Unterkiefer und die Wahl des Befestigungskomposits (Variolink bzw. Sonocem) hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Überlebenszeit. Zweiflächige Inlays schnitten tendenziell besser ab als dreiflächige. Die gute Biokompatibilität der Keramik konnte bestätigt werden.
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 10/19
Das Ziel der vorliegenden Untersuchung bestand darin, festzustellen, ob Unterschiede bei der Verlustrate von Brackets bei Verwendung von zwei verschiedenen self-etching Primern (SEP) (TransbondTM Plus oder ClearfilTM Protect Bond) innerhalb eines split-mouth-Designs vorhanden sind. Das weiteren sollte die Effektivität von ClearfilTM Protect Bond bezüglich einer möglichen Hemmung der Plaqueakkumulation und Demineralisation untersucht werden. Dazu wurden in dieser prospektiven, longitudinalen, klinischen Studie 24 gesunde Kinder (15 Mädchen und 9 Jungen) im Alter zwischen 12 und 15 Jahren (Durchschittsalter 13,12) untersucht. Die Probanden wiesen eine neutrale Bisslage (Klasse I), milden bis moderaten Engstand, keine Entkalkungen, keine Hypomineralisationen und eine adäquate Mundhygiene vor. Zum Einsatz kamen kieferorthopädische Metallbrackets (equilibrium® 2, Dentaurum, Ispringen, Deutschland). Die Brackets wurden mit dem Adhäsiv TransbondTM XT (3M Unitek, Monrovia, CA) befestigt. Während der Baseline-Untersuchung wurde die frühere Karieserfahrung des jeweiligen Patienten mittels des DMFS-Index erhoben. Eine Woche vor dem Bonding und an jedem dritten Recall wurde der Plaque-Index (PI) erhoben (Silness et al. 1964). Zudem wurde eine visuelle Beurteilung (VR) des Zahnschmelzes, welcher das Bracket umgibt (Bracketumfeld), inzisal und gingival am lateralen Schneidezahn und am ersten Prämolaren durch die Verwendung eines modifizierten Kariesindex (Ekstrand et al. 1998; Geiger et al. 1992; Marcusson et al. 1997) erhoben. Bei der Baseline und während der weiteren Untersuchung konnte mittels DIAGNOdent (KaVo, Biberach, Deutschland) eine Laserfluoreszenz-Messung (LF) jeweils für den gleichen Zahn erhoben werden. Um Unterschiede der gemessenen DIAGNOdent-Werte feststellen zu können, wurden die Differenzen zwischen den ersten Messungen und der jeweiligen Reevaluationen errechnet. Über den Untersuchungszeitraum von 12 Monaten konnten insgesamt 26 Verluste (5,4%) der insgesamt 480 in dieser Studie aufgenommen Brackets an den Zähnen registriert werden. Obwohl signifikant mehr Brackets bei Verwendung von ClearfilTM Protect Bond sich lösten (P=0,002), war der Bracketgesamtverlust (5,4%) klinisch akzeptabell. Die Verteilung der totalen Verlustrate im Ober- und Unterkiefer zeigt, dass eine signifikant höhere Verlustrate für den Oberkiefer festzustellen war (P=0,008). Der Vergleich der konstruierten Kaplan-Maier-Überlebenskurven zeigte, dass hinsichtlich des Verlustrisikos über den ganzen Untersuchungszeitraum hinweg ein signifikanter Unterschied zu Lasten der Brackets, die mit dem SEP ClearfilTM Protect Bond befestigt wurden, vorhanden war. Bei Bracketverlust konnte nur eine geringe Menge an Adhäsiv am Zahnschmelz festgestellt werden. Es kam vielmehr zu Verlusten an der Schnittstelle zwischen Zahnschmelz und Adhäsiv. Nebeneffekte im Sinne von Schmelzrissen oder Schmelzfrakturen wurden nicht festgestellt. Der Plaque-Index (PI), die visuelle Beurteilung (VR) sowie die Differenzen der Laser- Fluoreszenzwerte zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Zähnen, an denen die Brackets mit ClearfilTM Protect Bond befestigt wurden und jenen mit TransbondTM Plus (P>0,05).
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 08/19
Für eine Studie zur Evaluierung der Behandlungseffekte bei Patienten, die kieferorthopädisch mit der forcierten Gaumennahterweiterungsapparatur (GNE) behandelt wurden, standen die Befundunterlagen von 32 Kindern (13 Mädchen und 19 Jungen) im Wechselgebissalter aus der Poliklinik für Kieferorthopädie im Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität zur Verfügung. Sie wurden nach folgenden Kriterien ausgesucht: (1) keine vorherige kieferorthopädische Behandlung (2) keine kraniofazialen Anomalien oder Syndrome (3) keine fehlenden Zähne (Unterzahl) im Ober- oder Unterkiefer (4) maxilläre transversale Diskrepanz im Sinne einer Verschmälerung (5) Klasse II Malokklusion nach der ANGLE-Klassifikation (6) Patienten im Wechselgebiss mit Indikation zu einer Non-Ex-Therapie Die Patienten wurden mit einer forcierten Gaumennahterweiterung (Hyrax Expansionsschraube, Forestadent®, Germany) gefolgt von einer Therapie mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen behandelt. Im Unterkiefer kamen während der Erweiterungsphase keine aktiven kieferorthopädischen Geräte zum Einsatz. Zur Beurteilung der Behandlungserfolge wurden jährlich kieferorthopädische Modelle erstellt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden mit den natürlichen Wachstumsveränderungen bei ebenfalls 32 Kindern (13 Mädchen und 19 Jungen), die keine maxilläre Diskrepanz im Sinne einer Verschmälerung auswiesen, ansonsten aber dieselben Kriterien wie die behandelten Kinder aufwiesen, verglichen. Zielsetzungen dieser Modellstudie waren: (1) Erfassung und Auswertung der transversalen, sagittalen und vertikalen Veränderungen der maxillären und mandibulären Zahnbögen sowie der Okklusionsverhältnisse bei den 32 behandelten Patienten der Behandlungsgruppe • vor Behandlung (T1), • nach GNE und während der festsitzenden kieferorthopädischen Behandlung (T2), • nach festsitzender kieferorthopädischen Behandlung (T3), • und in der Postretentionsphase (T4). (2) Evaluierung der dreidimensionalen Veränderungen der Zahnbögen und Okklusionsverhältnisse bei den 32 Probanden ohne kieferorthopädische Einflussnahme (Vergleichsgruppe) zu vergleichbaren Untersuchungszeitpunkten T1, T2, T3, T4. (3) Ableitung der dentalen Behandlungseffekte für Zahnbögen und Okklusion durch Gegenüberstellung der Veränderungen bei behandelten Patienten und unbehandelten Probanden an allen vier repräsentativen Beobachtungszeitpunkten. Das durchschnittliche Alter der Kinder in der Behandlungsgruppe zum ersten Erfassungszeitpunkt (T1) betrug 9 Jahre 3 Monate ± 1 Jahr 6 Monate, das in der Vergleichsgruppe 9 Jahre 5 Monate ± 1 Jahr. Die Ober- und Unterkiefermodelle von jedem Untersuchungszeitpunkt wurden von einer Untersucherin mit Hilfe einer auf 0,01 mm Genauigkeit geeichten digitalen Schieblehre vermessen. Alle Veränderungen zwischen den Untersuchungszeitpunkten innerhalb der Behandlungs- bzw. Kontrollgruppe wurden mit dem t-Test bei gepaarten Stichproben statistisch geprüft. Der t-Test nach Student (t-Test bei unabhängigen Stichproben) kam zur Anwendung, um die Unterschiede zwischen der GNE-Bandlungsgruppe und der unbehandelten Vergleichsgruppe zu ermitteln. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern innerhalb der behandelten und unbehandelten Gruppe gab. Zwischen den Zeitpunkten T1 (Anfangsbefund) und T2 (nach GNE-Behandlung) • fielen in der behandelten Gruppe signifikante Unterschiede (p
Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 06/19
Längenmessungen und deskriptive Charakterisierungen waren bisher die einzigen Anhaltspunkte zur Beschreibung der Kauflächenmorphologie. Für computergestützte Verfahren in der Zahnmedizin ist dies für die Erstellung eines Datensatzes nicht ausreichend. In der Literatur existieren hierzu bisher keine Lösungsansätze. In dieser Arbeit wurde in einem ersten Schritt eine Zahnbibliothek aus unversehrten Kauflächen aufgebaut. Mit Hilfe dieser Zahndatenbank wurde ein mathematisches Modell (Mehl 2002), das einen bestimmten Zahntypus anhand weniger Parameter unter Berücksichtigung funktioneller und biologisch relevanter Strukturen mathematisch beschreiben kann, erstellt. Dieses biogenerische Zahnmodell wurde an verschiedenen, der Zahnbibliothek unbekannten, Zähnen getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass in allen Fällen eine vollautomatische Anpassung möglich war. Die Genauigkeiten der Anpassungen lagen bei etwa 87 μm. Des Weiteren wurden verschiedene Einflussgrößen auf das mathematische Modell untersucht. Dabei konnten keine allgemeingültigen Werte gefunden werden, die in jedem Falle die besten Ergebnisse liefern. Die Bandbreite der entsprechenden Werte konnte jedoch eingegrenzt werden. Die visuelle Auswertung und der metrische Vergleich der Anpassungen verdeutlichen die große Flexibilität des biogenerischen Zahnmodells. In einem weiteren Schritt wurden die Bibliothekskauflächen untereinander verglichen. Der Durchschnittswert für die mittlere Abweichung von dem rechten und dem linken ersten Molaren jeweils eines Probanden beträgt 119 µm im Unterkiefer und 126 µm im Oberkiefer. Bei dem Vergleich von ersten Molaren unterschiedlicher Probanden ergibt sich ein Wert von 276 µm im Unterkiefer und 340 µm im Oberkiefer. In einer Dritten Versuchsanordnung wurden sieben Prothesenzähne mittels biogenerischen Zahnmodells auf ihre „Natürlichkeit“ getestet. Vier Zähne konnten als eher natürliche Durchschnittszähne klassifiziert werden. Zwei Zähne wurden als nicht repräsentative Durchschnittszähne eingestuft. Ein Zahn konnte auf Grund seines starken Abrasionsgrades nicht eingeordnet werden. Insgesamt besteht mit Hilfe des biogenerischen Zahnmodells die Möglichkeit, Kauflächen vollautomatisch unter Berücksichtigung biologischer und funktio¬neller Kriterien zu rekonstruieren. Inwieweit dies bei Zähnen gelingt, die einen großem Substanzverlust erfahren haben, beispielsweise durch Inlay-/Onlaypräperation, müssen weiter Studien zeigen. Auch scheint die Frage interessant, ob es möglich ist, von noch erhaltenen Zähnen Rückschlüsse auf bereits zerstörte Zähne zu erhalten.