Brettspiel-News.de ist ein Online-Magazin rund um das Thema analoge Spiele. Hier werden Brettspiele, Kartenspiele und digitale Umsetzungen vorgestellt. In unserem Podcast führen wir Interviews mit Verlagen, Autor:innen und anderen Personen aus der Brettspiel-Branche, besprechen einzelne Spiele und diskutieren im Team, zu zweit oder allein über alles rund um analoge Spiele.
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In dieser Folge sprechen wir über die Entwicklung von Spielmechaniken und darüber, wie sich Brettspiele im Lauf der Jahrzehnte verändert haben. Wir ordnen ein, dass heutige Spiele im Durchschnitt deutlich mehr Mechaniken enthalten als früher, und dass Spielmechaniken oft den Kern eines Spiels ausmachen.Wir blicken zurück auf frühe Mechaniken wie das Würfeln und das Laufspiel, das sich bereits sehr früh wissenschaftlich belegen lässt. Als weitere alte Mechaniken nennen wir das Stichspiel und das kooperative Spiel, das schon bei einem frühen Vorläufer von Monopoly angelegt war.Ein Schwerpunkt liegt auf Mechaniken, die sich in den letzten Jahrzehnten stärker durchgesetzt haben: Area Control, Deckbuilding, Drafting, Worker Placement, Social Deduction und Wohlfühlspiele. Wir besprechen dabei auch, wie einzelne Spiele diese Mechaniken populär gemacht haben und wie Autoren daran weitergearbeitet haben.Danach gehen wir auf einzelne prägende Ideen ein, etwa die Kramer-Leiste, geheime Rollen in Heimlich & Co., die Spielende-Karte von Sid Sackson, Push-your-Luck bei Can't Stop und Knete als Spielmaterial bei Barbarossa und die Rätselmeister. Wir erwähnen auch Mechaniken mit Mehrfachfunktion von Karten, flexible Kartenstapel, Stichvorhersage und ungewöhnliche Formen von Wertung.Zum Schluss sprechen wir über jüngere Entwicklungen wie Legacy-Spiele und Geschicklichkeitsspiele. Wir halten fest, dass Würfel, Karten und Zufall weiterhin zentrale Elemente bleiben und dass sich Spielmechaniken stetig weiterentwickeln.

In dieser Folge sprechen wir über die B-Rex-Tage in Merseburg, ein jährliches Brettspiel-Event mit vielen Neuheiten aus mehreren Verlagen. Wir schildern die entspannte Atmosphäre, die vielen bekannten Gesichter und dass wir an drei Tagen eine große Zahl an Partien gespielt haben, auch wenn nicht alles geschafft wurde.Wir beginnen mit Joyride, einem chaotischen Rennspiel mit Fahrzeugen, Würfeln, Minen, Öl und Raketen. Danach geht es mit Blumenstraße Duell weiter, einem Zwei-Personen-Spiel mit Zahnrädern, bei dem wir Aktionen über eine sich ständig verändernde Auslage auswählen und dadurch Pflanzen, Lieferungen und Kettenzüge auslösen.Anschließend sprechen wir über Excalibur, ein Spiel um das Finden und Stehlen des richtigen Schwerts, das besonders in größeren Runden funktioniert. Danach folgt Fiunace Duell, ein weiteres Zwei-Personen-Spiel mit Auktionsmechanismus und zusätzlicher Karte für Wege und Produktion, das wir beide als sehr gelungen empfunden haben.Wir besprechen außerdem Quest GmbH & Co. KG, ein humorvolles Spiel über ein Auftragsunternehmen in einer Fantasy-Stadt, in dem wir absurde Quests erfüllen und dafür Schätze sammeln. Danach geht es mit Trash Poker weiter, einem Kartenspiel mit Poker-Anmutung und vielen Symbolen, das aber eher Deckbau als klassisches Poker ist.Später folgen March of the Ants, ein Spiel um einen Ameisenstaat mit Evolution und Aufbau, sowie Mond in Asche / Line of Fire, ein Duellspiel mit Lanes, Fahrzeugen und Gebietskontrolle, das uns weniger überzeugt hat. Mit Borales kommt danach ein ruhigeres Spiel über eine Expedition in die Arktis, bei dem wir Tiere beobachten und mit Karten ein kleines taktisches Puzzle lösen.Weitere Themen sind Gestern wirst du mich töten, ein sehr reduziertes Zwei-Personen-Spiel mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie Maestro, Künstler und Rivalen, ein längeres Teamspiel um Michelangelo und Leonardo da Vinci. Danach sprechen wir über Pax Viking, ein großes Wikinger-Spiel mit vielen Regeln und Material, das wir nur angespielt haben.Zum Schluss nennen wir noch Laylines, Schnick, Schnack und Schmuck, Pirate King, Fernweh, Red 7, Yonder, Acropolis Pantheon und Psink. Am Ende halten wir fest, dass uns vor allem Furnace-Duell, Joyride, Red 7 und Yonder besonders im Gedächtnis geblieben sind und dass das Wochenende insgesamt sehr positiv war.

Die SPIEL 2026 – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs BSN Team, das in wenigen Wochen wieder unterwegs ist, um neue Hypes zu erforschen, neue Verlage zu besuchen und neue Spielegeheimtipps zu entdecken. Beam me up, Joachim! ---Die Messe SPIEL in Essen rückt wieder näher – und damit wächst auch die Liste an Spielen, die wir unbedingt im Auge behalten wollen. In unser Mini-Serie "SPIEL Watchlist" wirft unser BSN-Podcast-Team einen Blick auf die Neuheiten, die uns mindestens neugierig machen: mit dabei ist manch großer Titel, aber auch viele kleine Überraschungen, spannende Konzepte und Spiele, die garantiert noch nicht auf jeder Hype-Liste stehen. Dabei geht es nicht nur um unsere Vorfreude. Wir schauen genauer hin: Was steckt hinter den ersten Ankündigungen? Welche Spiele könnten echte Geheimtipps werden? Wo ist der Hype vielleicht größer als das Spiel selbst?In Folge 2 unserer Mini-Serie laden Dani, Nils und Toby wieder zum fachsimpeln ein. Und weil es so schön war, haben sie sich erneut Stephan aus der BSN News-Redaktion geschnappt.

Ich habe in diesem kleinen Interview wieder einen neuen Verlag zu Gast. André von der "Brettspielbude" spricht mit mir über sich, seinen Onlinehandel, sowie dem lokalen Ladengeschäft und natürlich seine erste Lokalisierung: "Minigolf Designer", welches nun endlich auf Deutsch erscheinen wird.

Die Messe SPIEL in Essen rückt wieder näher – und damit wächst auch die Liste an Spiele, die wir unbedingt im Auge behalten wollen. In unser Mini-Serie "SPIEL Watchlist" wirft unser BSN-Podcast-Team einen Blick auf die Neuheiten, die uns mindestens neugierig machen: mit dabei ist manch großer Titel, aber auch viele kleine Überraschungen, spannende Konzepte und Spiele, die garantiert noch nicht auf jeder Hype-Liste stehen. Dabei geht es nicht nur um unsere Vorfreude. Wir schauen genauer hin: Was steckt hinter den ersten Ankündigungen? Welche Spiele könnten echte Geheimtipps werden? Wo ist der Hype vielleicht größer als das Spiel selbst?Dani, Nils und Toby haben sich in der ersten Folge dieser Miniserie außerdem auch einen Gast eingeladen: Stephan aus der BSN News-Redaktion hat bereits ein paar Neuheiten/Demos angespielt.

"BSL Games" stellt sich vor.Ich habe mich mit Melanie, Eva und Angelo in einem Biergarten verabredet, um über ihren neuen Verlag "BSL Games" - gegründet 2025 - zu plaudern. Dabei stellen die drei die Entstehungsgeschichte des Verlags vor und reden natürlich auch über ihre 3 Neuheiten dieses Jahres "Bärenbeute", "5 Pairs" und "Prag im Verborgenen". Sogar für nächstes Jahr haben die Newcomer bereits großartige Neuigkeiten zu vermelden.Seid gespannt wohin die Reise geht.

In der zweiten Vorstellungsrunde stellt Nils seine TOP-Lieblingsspiele vor. Dani, Sven und Toby kommentieren seine Liste und besprechen am Ende selbst ihre kürzlich gespielten Spiele "Sagrada", "Bunny Kingdom Town" und "Trash Poker"

In dieser Folge spreche ich mit dem Programmierer und Erfinder über die neuesten Features der Brettspiel-App "SPielatus".Was ist "SPielatus"? Was sind die neuesten Funktionen und warum sollte ich die App überhaupt nutzen?

In der ersten Vorstellungsrunde stellt Sven seine TOP-Lieblingsspiele vor. Dani, Jesper und Nils kommentieren seine Liste mit klugen Kommentaren :).Im Anschluss besprechen die drei noch ihre kürzlich gespielten Spiele "Das Unbewusste", "Haushoch" und "Pandemic Legacy Season 0"

Wir waren zu Besuch bei Spieletastisch in Schönaich bei Böblingen (Stuttgart), um den neuen Verlag "Never Enough Boardgames" kennenzulernen. Sascha, der Inhaber des bekannten Onlinehändlers "Spieletastisch" stellt uns seinen neuen Verlag und das Erstlingswerk "No Risk, No Tower" vor.

In dieser Podcast Folge besprechen Johanna, Nils und Sven verschiedene Erweiterungen zu Spielen, die sie essentiell oder auch unbrauchbar finden. Im Anschluss reden die drei über ihre kürzlich gespielten Partien "Biddle", "Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel", "Nemesis", "Perspectives", "The Vale of Eternity" und "Zwischen zwei Schlössern" waren auf dem Tisch.

Warum sehen Brettspiele heute so aus, wie sie aussehen? In dieser Folge tauchen Daniel und Peter tief in die Geschichte der Spielverpackung ein — von der ersten farbigen Chromolithografie 1858 über 3Ms legendäre Bookshelf Games bis zur quadratischen Revolution durch Die Siedler von Catan. Es geht um Blechdosen und Butterdosen, um Geigenkästen und Bananen-Stoffbeutel, um das blaue Ravensburger-Dreieck, das 90 % der Deutschen erkennen, und um die Frage, warum Friedemann Friese mit grünen Haaren auf seiner eigenen Schachtel steht. Eine Zeitreise durch 170 Jahre Verpackungsgeschichte — die zeigt: Die Schachtel war nie nur bloße Hülle. Sie war Marketing, Statussymbol, Sammelobjekt und manchmal sogar Teil des Spiels selbst.

In dieser neuen Folge des BSN Team-Podcasts sind wieder Toby, Sven und René am Start und berichten von ihren jüngsten Spieleerfahrungen. Zu Anfang widmen sich jedoch Toby und Sven wieder einem Sonderthema. In dieser Folge: Was ist uns der Spielspaß wert? Halten wir für alles den Geldbeutel auf, oder ist irgendwann Schluss?Im Anschluss berichtet Sven von einem seiner liebsten "T"-Spiele: "Teotihuacán - City of Gods". Was macht den Reiz dieses modernen Klassikers von Daniele Tascini aus? Toby hat mit "Container" (von Adam Allsuch Boardman) einen ganz großen Fang an Land gezogen und erzählt, warum das Spiel zurecht gehypt wird und diese neue und hübschere Auflage so sehr verdient hat. Füße hoch! Sven wischt einmal feucht durch und schwingt seinen Staubwedel: im schnelle Kartenspiel "Abgestaubt" von Reiner Knizia bleibt kaum eine Spielkarte dort wo sie mal war.Apropos Karten, "Eternal Decks" von Hiroken hat jede Menge davon und Toby findet, das Spiel ist eines seiner liebsten kooperativen Kartenspiele der letzten Zeit. Was macht das Spiel aus? Abgesehen vom wilden Artwork.Woooosh! Wie ein Komet (oder Asteroid?) saust René in die Folge hinein und teilt mit uns seine eigenen Erfahrungen mit "How to Save a World" (Yuval Grinspun). Zu guter Letzt hat das BSN Team "Frosted Blooms" online auf BoardGameArena gespielt. Wir teilen unsere Meinung zu diesem besonderen Plättchenlegespiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc, das es sogar auf die erweiterte Nominiertenliste der "Spiel des Jahres" Jury geschafft hat.

In dieser Folge geht es hinter die Kulissen von brettspiel-news.de. Warum lief die Seite in den letzten Wochen zeitweise instabil? Warum war das nötig — und was hat es mit Künstlicher Intelligenz zu tun?Wir blicken zurück auf eine Joomla-Installation, die seit 2016 gewachsen ist. Was damals modern war, wurde über die Jahre zum Problem: Dutzende Plugins, veraltete Abhängigkeiten, ein fehlender Upgrade-Pfad. Frühere Update-Versuche scheiterten — aus gutem Grund. Die Sorge vor Ausfällen und Datenverlust war zu groß. Also blieb alles, wie es war. Bis jetzt.Unser Gast Namik erzählt, wie er die Migration angepackt hat, warum er sich mit IT-Buddy auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert hat — und was seine Zeit in der Konzern-IT damit zu tun hat. Infrastruktur, Netzwerke, Server, Sicherung: alles aus einer Hand, mit einem direkten Ansprechpartner. Kein Ticket-Dschungel.Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um KI: Wie setzt Namik KI-Agenten konkret ein? Für E-Mail-Auswertungen, Fehleranalysen, Code-Prüfungen, Statistik-Reports. Routinearbeit, die nachts läuft — damit Kunden morgens eine erste Einordnung im Postfach haben. Und wir sprechen über ein KI-gestütztes Softwareprojekt für Pflege- und Betreuungsdienste: Tourenplanung, Schichtplanung, Arbeitszeiterfassung, Leistungsnachweise. In kürzester Zeit sind aus ersten Modulen umfassende Funktionen geworden.Zum Abschluss: Was hat das Redesign gebracht? Deutlich bessere Ladezeiten, steigende Reichweite, ein Staging-System für Updates — und eine Seite, die jetzt regelmäßig gepflegt wird statt nur geflickt.---- IT-Buddy: https://www.snkb.de/it-buddy/- brettspiel-news.de: https://www.brettspiel-news.de- Joomla 6 & Astroid Framework*Feedback zur Folge? Schreib uns an podcast@brettspiel-news.de*

Wir haben uns gefragt, ob wir uns von Brettspielpreisen beeinflussen lassen. Diese Frage ist auf unterschiedliche Arten zu verstehen. Kaufen, Spielen oder Empfelen. Wie lassen wir uns durch die verschiedenen Brettspielpreise beeinflussen.Im Anschluss reden Nils, Dennis, Dani und Sven über ihre letzten gespielten Partien im Brettspielhobby.

In dieser Spezialfolge blicken wir auf das Brettspiel-News-Wochenende 2026 im Sauerland zurück, das über vier Tage in Evingsen stattfand. Wir sprechen über die besondere Atmosphäre des Treffens, die Organisation durch das Planungsteam und das Jubiläumsformat mit Punkten, Aufgaben und kleinen Herausforderungen rund um Spiele, Wissen und Puzzles.Leider ist diese Folge unter den Tisch gefallen, weswegen wir sie nun einige Wochen später als geplant veröffentlichen. Das hier ist Teil 1 und Teil 2 der Folge findet ihr bei Quality Downtime. Viel Spaß beim hören, wir freuen uns auf euer Feddback!

Vier Spiele, vier Sünden. Stephan kauft ein Spiel, das aussieht wie zu lange in der Sonne gelegen — und liebt es. Daniel kämpft mit einer Anleitung aus der Hölle und einem Spielbrett, auf dem grün lila ist. Thorben beichtet, dass er 35 Jahre auf seine erste Regelrunde gewartet hat. Und Christian packt eine Schachtel aus, die kleiner ist als eure Kaffeetasse — mit Göttern, Runen und Killer-Kaninchen. Dazu: Was ein U-Boot-Ingenieur mit Brettspielen zu tun hat, warum "Pile of Shame" ab einer gewissen Größe "Naturschutzgebiet" heißt und wie man mit 30 Jahren Verspätung endlich sein Lieblingsspiel von 1982 spielt. ▶️ Jetzt reinhören — auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo's Podcasts gibt.

Wir haben uns in dieser Folge gegenseitig unsere liebsten Mechanismen vorgestellt und in diesem Zuge direkt ein paar passende Spiele vorgestellt. Es ist erstaunlich wie viele Spiele einen einzigen Mechanismus immer wieder neu erfinden, sodass ein einzigartiges Spiel entsteht.Im Anschluss berichteten wir, wie immer, über unsere vergangenen Brettspielwochen.Dennis, René und Sven ergänzen sich im Gespräch immer wieder gegenseitig, während sie "Calico", "Eldur", Tzolk'in der Maya Kalender", Next Station: London", "Akropolis" und "Krakel Orakel" sprechen.

In dieser Folge des Brettspiel-News-Podcasts begrüßt Host Stephan zwei der drei Designer von Believe in Me! (Please): Erik Haffner und Cornel Krizsan – zwei Menschen, die nicht nur Brettspiele entwickeln, sondern auch an deutschen Comedy-Meilensteinen wie Bernd das Brot, Pastewka und Sketch History mitgewirkt haben. Mit am Tisch sitzt außerdem Steffen, der die wichtige Rolle des Mannes übernimmt, der gelegentlich nickt und Fragen stellt.Believe in Me! (Please) erscheint noch 2026 bei Wyrmgold. Das Spiel wurde über fast fünf Jahre entwickelt – begonnen noch vor der Corona-Pandemie – und verbindet das Thema falscher Gottheiten mit einem wilden Mix aus Tableau-Building, Deckbuilding, Worker Placement und einem verdeckten Stichmechanismus. Das Besondere: Das Thema stand zuerst da, inspiriert von Terry Pratchett und Monty Python, und die Mechaniken wurden darum herum gebaut. Ein Verlag, der das Götter-Thema durch Autos ersetzen wollte, bekam eine klare Absage.Die MacherDass der Humor so präzise sitzt, ist kein Zufall. Alle drei Designer kommen aus der Filmbranche:Erik Haffner ist Autor und Regisseur im Comedy-Bereich. Er war Regisseur bei Bernd das Brot, Pastewka und Sketch History und viele Jahre Companion von Tommy Krabbeweiss' Produktionsfirma.Cornel Krizsan begann als Regieassistent an Eriks Seite und ist heute selbst Regisseur, unter anderem für Soko Köln und Soko Stuttgart.Henneke Holst (in dieser Folge nicht dabei) arbeitet als Skript-Supervisor und achtet am Set darauf, dass keine Anschlussfehler passieren.Kennengelernt haben sie sich an Filmsets – und in den typischen Wartezeiten zwischen den Drehs ihr gemeinsames Hobby entdeckt: Brettspiele.

Im Gespräch berichtet Claudia Lier über ihren Wiedereinstieg in die Brettspielbranche nach etwa zehn Jahren Pause. Zuvor hatte sie bei Spieloffensive gearbeitet, unter anderem in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und ist nun bei B-Rex Entertainment tätig. Sie beschreibt den Wechsel zurück in die Szene als „nach Hause kommen“.B-Rex Entertainment besteht aus sieben Verlagen mit jeweils eigenem Profil. Claudia erklärt, dass sich die Spiele der einzelnen Verlage oft in Zielgruppe, Anspruch und Stil ähneln. Sie betont zugleich, dass die große Menge an Neuheiten eine Einarbeitung erfordert.Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist March of the Ants: The Evolved Edition. Das Spiel wird als anspruchsvolles Area-Control-Spiel beschrieben, in dem Ameisenkolonien entwickelt, Ressourcen gesammelt und Gebiete erobert werden. Claudia hebt die anpassbare Ameisenkönigin, die Interaktion und das schöne Material hervor.Danach sprechen sie über World Order, einen komplexen Politiksimulator und indirekten Nachfolger von Hegemony. Das Spiel behandelt Machtblöcke wie USA, China, Russland und EU, die sich durch Diplomatie, Wirtschaft und Militär positionieren. Es wird als anspruchsvoll, aber thematisch sehr aktuell beschrieben.Weitere Neuheiten sind Furnace Duel, ein Zwei-Personen-Spiel über konkurrierende Industrielle mit Engine-Building und Auktionen, sowie Der Weg zu Satori, ein stark thematisches Expertenspiel rund um Erleuchtung, Meditation und Ressourcenmanagement. Auch Aya: Kinder der Sonne wird vorgestellt, ein Ressourcen- und Entwicklungsspiel im Inka-Setting.Mit Weirdwood Manor wird ein kooperatives Boss-Battling-Spiel mit Horror- und Feenwelt-Thema genannt. Für den Ausblick werden Widerstand: Oranje wird siegen, Trash Poker, Fernweh und Red Seven besprochen. Die Erweiterungen zu Inis, Redlands, Nucleum, Suna und Dice Throne Adventure runden den Überblick ab.

In dieser Folge starten wir mit dem Thema Solospiele und stellen den ein oder anderen Titel dieses Formats vor. Im Anschluss sprechen Toby und Sven über ihre gespielten Spiele. "Flossenschlag" und "Conservas" nehmen sich das Thema Fische an. Im Anschluss redet Sven über "Biss 20", ein Highlight seines Spieleregals. Toby hat währenddessen das Print&Play Spiel "52 Realms: Adventures" ausgedruckt und ausprobiert. Zum Abschluss wird noch etwas Zeit mit "Echos der Zeit" und "Take Time verbracht. Viel Spaß beim hören.

Was haben drei Nachnamen, die verdächtig ähnlich klingen, und alte Klassenfotos mit dem Nagaraja-Fall zu tun?. In dieser Episode von BSN Playthrough führt Toby unsere drei Ermittler Daniel, Peter und Philipp durch die letzten beiden Aktedes Nagaraja-Falls des innovative Rätselspiel Perspectives von Matthew Dunstan und Dave Neale (auf Deutsch im Vertrieb von Asmodee).Jayan Bhoranal muss mit dem verschwinden der Nagaraja-Statue zu tun haben, aber als ihn in seiner Wohnung stellen wollen, fehlt von Jayan jede Spur. Stattdessen stellen uns die dort gefundenen alten Klassenfotos und Fotokopien von Personalausweisen vor neue Rätsel? Wer ist Jayan Bhoranal? Haben wir Anjai Yadav anscheinend zu früh entlastet?In dieser Folge stürzen sich Toby, Daniel, Phil und Pete in den dritten und vierten Akt des Krimi-Spiels Perspectives. Jetzt reinhören und mitkombinieren!Hashtags: #PlaythroughPodcast #PerspectivesGame #Brettspiele #Rätselspaß #Deduktion #GamingGroup #NagarajaFallDie Musik stammt von envato.com und wurden lizensiert am 30.5.2026.

In dieser Folge sprechen wir über die kürzlich veröffentlichten Golden Geek Awards - Ein Community Preis der Webseite www.boardgamegeek.com.Wir besprechen die ausgezeichneten Spiele und im Anschluss reden wir über unsere kürzlich gespielten Spiele: Magic Maze Tower, Empire's End, Dinogenics und Railway Boom.

Was passiert, wenn ein Professor mit Doktortitel beschließt, die Welt der Brettspiele zu revolutionieren? In dieser Episode werfen Daniel Krause und Peter Neugebauer einen emotionalen Blick zurück auf das Leben und Wirken einer der prägendsten Figuren der modernen Spielgeschichte.Erfahren Sie, warum es in der damaligen Zeit alles andere als selbstverständlich war, die Entwicklung von Spielen als einen hochkarätigen kreativen Prozess zu verteidigen. Wir beleuchten die Herausforderungen, vor denen Autoren stehen, die den mutigen Schritt wagen, mehr als nur eine Idee abzugeben: Von der mühsamen Redaktionsarbeit über die Materialauswahl bis hin zur engen Zusammenarbeit mit Illustratoren – ein Arbeitsaufwand, der oft unterschätzt wird.Besonders im Fokus steht der enorme Einfluss dieser Persönlichkeit auf namhafte Editionen und Verlage sowie der unermüdliche Einsatz für ein Mitspracherecht bei der künstlerischen Gestaltung. Es ist die Geschichte eines Wegbereiters, der erst vor wenigen Wochen, am 11. April, verstorben ist und eine Lücke hinterlässt, die in der Branche tief zu spüren ist.Wer war dieser „bemerkenswerte Mensch“, der Spiele als echtes Kulturgut begriff? Tauchen Sie mit uns ein in eine Hommage an einen Visionär, dessen Erbe wir heute in fast jedem gut sortierten Spieleregal finden.Jetzt reinhören und mehr über ein Leben im Zeichen des Spiels erfahren!

Willkommen zur neuen Folge unseres Brettspiel-Podcasts! Heute werfen wir einen Blick in die Kristallkugel und spekulieren über die Nominierungen für das „Spiel des Jahres“ und „Kennerspiel des Jahres 2026“. Sven und Daniel haben sich durch aktuelle Trends, Diskussionen in der Szene und persönliche Favoriten gearbeitet – und liefern euch neun O-Töne aus der Redaktion, die unsere Prognosen untermauern. Los geht's!Die Favoriten der Redaktion Sven und Daniel haben sich vorbereitet und jeweils drei Spiele im Kopf, die sie für die Nominierungslisten 2026 ins Rennen schicken würden. Sven verrät: „Ich habe mich so vorbereitet, dass ich jeweils drei nenne und dann meinen Favoriten herauspicle“. Daniel hat sogar einen Spoiler parat: „Ich kann schon mal verraten: Ich habe ein Kennerspiel des Jahres Kandidaten, das noch nicht genannt wurde“. Welches das ist? Das bleibt vorerst unser Geheimnis – aber wir diskutieren es ausführlich in der Folge!Fazit: Was könnte 2026 gewinnen? Ob Legacy, klassische Mechaniken in neuem Gewand oder ein komplett unerwarteter Kandidat – die Spannung bleibt. Eines ist sicher: Die Diskussionen in der Redaktion zeigen, wie vielfältig die Brettspiel-Landschaft ist. Und wer weiß, vielleicht liegt Sven oder Daniel mit ihren Tipps ja goldrichtig.Hört rein in die Folge, um alle neun O-Töne zu hören und unsere Spekulationen im Detail zu verfolgen! Welche Spiele würdet ihr nominieren? Schreibt uns eure Favoriten in die Kommentare.Bis zur nächsten Folge – bleibt spielbegeistert!

In der neuen Team-Folge sprechen Nils, Dani und Sven über den Umgang mit Messeloot. Ungespielt kaufen oder nicht kaufen? Wie lange bleibt dieser Loot im Regal und wie werden sie beeinflusst von der Atmosphäre der Messe. Sie weichen allmählich von dieser Eingangsfrage ab, reden allgemein über die verschiedenen Arten von Messen, die sie besucht haben und kommen dann schlussendlich zu den kürzlich gespielten Spielen, die sie vorstellen: "Got Five!", "Inori", "Molly House", "Voodoo", "Dito", "Underwater Cities - Daten-Ära" und "Luthier" werden detailliert betrachtet mit einigen anderen Spielen, die als Vergleich herhalten müssen.

Ein verschwundenes Original, eine täuschend echte Fälschung und drei Ermittler, die im Dunkeln tappen – zumindest teilweise. In dieser Episode von Playthrough führt Toby unsere drei Ermittler Daniel, Peter und Philipp durch den zweiten Akt des Nagaraja-Falls des innovative Rätselspiel Perspectives von Matthew Dunstan und Dave Neale (auf Deutsch im Vertrieb von Asmodee).Ein unbezahlbares Artefakt wurde gegen eine Fälschung ausgetauscht, und alle Augen richten sich auf eine Hauptverdächtige: Anjali Yadav. Die Beweislage im Museum von Neudehli scheint erdrückend – ein roter Mantel auf den Überwachungskameras und eine dunkle Vergangenheit in der Kunstfälschung machen die Kuratorin zur perfekten Zielscheibe.In dieser Folge stürzen sich Toby, Daniel, Phil und Pete in den zweiten Akt des Krimi-Spiels Perspectives. Doch während die Ermittler die Akten wälzen, stoßen sie auf Ungereimtheiten, die nicht ins Bild passen. Was hat ein indischer Wetterbericht mit der Glaubwürdigkeit einer Videoaufnahme zu tun? Warum spielt ein digitaler Grafikfehler auf „PC6“ plötzlich eine Schlüsselrolle? Und wie konnte ein banaler Versandkatalog zur wichtigsten Spur werden?Das Team muss heute messerscharf kombinieren, um zwischen manipulierten Daten und echten Alibis zu unterscheiden. Erleben Sie eine investigative Achterbahnfahrt zwischen 7-Segment-Anzeigen und kryptischen E-Mails. Wird Anjali Yadav zu Recht beschuldigt, oder zieht im Hintergrund jemand ganz anderes die Fäden? Rätselt mit und findet heraus, ob unser Team den Zeitstempel-Trick rechtzeitig durchschaut!Jetzt reinhören und mitkombinieren!

Der „Pile of Shame“ oder die Essenz der Sammlung? In der dritten Folge des Jahres 2026 führen euch die „Waldorf und Statler der Brettspielszene“ – Stephan, Daniel und Toby – wieder tief in ihre Regale des schlechten Gewissens. Während Stephan davor warnt, dass man für dieses Hobby bald ein zweites Bankkonto braucht, geben die drei heute ungeschminkte Urteile über Spiele ab, die viel zu lange im Staub lagen.In dieser Folge unter anderem:Resist! (Daniel): Ein reines Solo-Kartenspiel im historischen Setting der spanischen Franco-Diktatur. Daniel hat es endlich ausgepackt. Doch hält das Spiel den hohen Erwartungen an die Thematik stand, oder ist der Widerstand zwecklos, weil der Glücksfaktor das Zepter übernimmt?Concordia (Toby): Ein moderner Klassiker von 2013, der fast 10 Jahre bei Toby ungereift blieb. Angesichts der aktuellen Deluxe-Welle stellt sich die Frage: Braucht dieses spielerische Meisterwerk wirklich ein „Shiny-Bling-Bling“-Upgrade von Awaken Realms, oder ist die alte, optisch oft kritisierte Schachtel immer noch das Maß aller Dinge?Streetlands (Stephan): Der japanische „Lacerda-Brecher“ im zuckersüßen Gewand. Stephan hat 449 Holzteile (ja, er hat sie gezählt!) und jede Menge Cookie-Hasen auf den Tisch gebracht. Erfahrt, warum dieses Expertenspiel mit einer Komplexität von 4.14 trotz seiner bunten Optik alles andere als ein leichter Snack für zwischendurch ist – und warum man es vielleicht besser nur zu zweit spielt.Außerdem im Talk:Warum ist das „Auspöppeln“ für manche das Highlight des Spiels? Warum enttäuscht das Inlay von Anno 1800 bis heute? Und kommt Toby wirklich nicht aus der Nummer raus, sich das Cover von Eternal Decks tätowieren zu lassen, wenn er die nächste Wette verliert?Hört rein, lasst euch inspirieren (oder abschrecken) und rettet eure Sammlung vor dem Verstauben!Aktiviert uns: Schreibt uns euer Feedback! Welche Schätze liegen auf eurem Pile of Shame? Schickt uns eure Kommentare und bewertet uns auf der Plattform eurer Wahl.Jetzt reinhören und den Stapel verkleinern!

In der neuesten Folge des Team-Podcasts widmen sich die Teilnehmer der Ausbildung zur Fachkraft für Gesellschaftsspiele welche bei der Brettspiel-Academie angeboten wird. Nils strebt diese Ausbildung noch an, während René und Dani sie bereits abgeschlossen haben.Was sind die Vorteile einer solchen Ausbildung im Alltag, in der Schule und im Kindergarten? Die drei Pädagogen sind sehr angetan von der Ausbildung und berichten durchweg positiv davon.Im Anschluss berichten die vier Teilnehmer über ihre kürzlich gespielten Spiele und die Episode wird mit den neuesten Outtakes abgeschlossen :).

Wer waren die Menschen, die das Brettspiel von einem anonymen Spielzeug zu einem anerkannten Kulturgut machten? In dieser fast 80-minütigen Episode tauchen Daniel Krause und der Branchenexperte Peter Neugebauer tief in die Jahrzehnte ein, in denen alles begann.Im Fokus stehen drei legendäre Autoren, die den Weg für die heutige Szene ebneten: Rudi Hoffmann, Alex Randolph und Sid Sackson. Zu einer Zeit, als die Namen der Erfinder auf den Spielepackungen noch völlig unüblich waren, erkämpften sich diese drei Pioniere ihren Platz als Urheber oder professionalisierten die Branche mit ihrem Selbstverständnis Autoren zu sein. Erfahren Sie, wie der kreative Designer Rudi Hoffmann, der Visionär Alex Randolph und der einflussreiche Sid Sackson die Grundlagen für das moderne Autorenspiel legten. Peter Neugebauer berichtet als echter Zeitzeuge von den Anfängen in den 70er und 80er Jahren und gibt exklusive Einblicke in die Geschichte hinter den Klassikern. Ein Muss für jeden, der wissen will, auf wessen Schultern die heutigen Spiele-Giganten stehen!Hat Ihnen die Folge gefallen? Dann unterstützen Sie uns: Geben Sie uns einen Daumen hoch, bewerten Sie den Podcast und empfehlen Sie uns weiter, damit die Geschichte der Brettspiele lebendig bleibt!

In dieser Episode habe ich Pascal, den Entwickler der innovativen App Spielatus, eingeladen. Diese App zielt darauf ab, Brettspielrunden effizient und benutzerfreundlich zu organisieren.Pascal erzählt von seiner Begeisterung für Brettspiele, die er seit 15 Jahren lebt. Obwohl er beruflich aus dem Controlling kommt, hat ihn die digitale Welt dazu inspiriert, ein Tool zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Brettspielgemeinschaft gerecht wird. Die App Spielatus ist nach dem berühmten Berg Pilatus in der Nähe seiner Heimat Luzern benannt und bietet eine Plattform, um Spielrunden einfach zu erstellen und zu organisieren.Ein zentrales Merkmal der App ist die Möglichkeit, verschiedene Gruppen zu verwalten und Spielrunden in diesen Gruppen zu veröffentlichen. Pascal erklärt, dass er die App aus Eigenbedarf entwickelt hat, als er feststellte, dass die Organisation von komplexeren Spielen häufig recht umständlich war.Die App ermöglicht es den Nutzern, eine Runde zu planen und Teilnehmer über Push-Benachrichtigungen zu informieren, was die Koordination erheblich erleichtert.Wir sprechen auch über die Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit der App, die in allen gängigen App-Stores erhältlich ist und heruntergeladen werden kann. Der Einstieg erfolgt über die Erstellung oder den Beitritt zu einer Gruppe. Darüber hinaus ermöglicht die App das Abstimmen über verschiedene Termine für eine Runde, was besonders hilfreich ist, um das passende Datum für alle Teilnehmer zu finden.Pascal betont, dass die App keine Werbung enthält und die gesammelten Daten sicher und privat bleiben. Ein weiteres spannendes Feature ist die Integration der App mit BoardGameGeek, einer bekannten Plattform in der Brettspiel-Community. Diese Integration ermöglicht es Nutzern, ihre Spielesammlungen einzufügen und zu sehen, welche Spiele in den Gruppen verfügbar sind.Pascal beschreibt die Herausforderungen und automatisierten Prozesse bei der Implementierung dieser Funktion und teilt seine Überlegungen zur Einbindung von weiteren Erweiterungen, um die Nutzererfahrung zu optimieren. Pascal erzählt von den Entwicklungsphasen der App, die insgesamt etwa sechs Monate in Anspruch genommen hat. Dabei kam moderne Technologie zum Einsatz, einschließlich KI-gestützter Programmierung, um den Entwicklungsprozess zu unterstützen. Obwohl Pascal kein traditioneller Programmierer ist, hat er viel Zeit investiert und über 300 Stunden darauf verwendet, die App funktionsfähig zu machen.All das geschieht im Rahmen eines Solo-Projekts, das er aus persönlichem Interesse und später als Beitrag zur Brettspiel-Community gestartet hat. Dabei gibt er an, dass die App kostenlos und werbefrei bleibt, um möglichst vielen Nutzern den Zugang zu ermöglichen. Zukünftige Updates sind ebenfalls in Planung, wobei er auf das Feedback der Community eingehen möchte.Abschließend spricht Pascal über seine Vision für die App und wie sich Spielatus in der Brettspielwelt positionieren soll. Er möchte, dass sie ergänzend zu bestehenden Tools sein soll und weiterhin von den Anregungen der Nutzer geprägt wird. Das Engagement für die Community zählt für ihn und er ermutigt die Zuhörer, ihre Ideen und Wünsche direkt zu teilen, um die App weiter zu verbessern.

Zu Beginn der Folge diskutieren Dennis, Toby und Sven über das immer wieder auftauchende Phänomen des Review-Bombing auf Boardgamegeek. Aktueller Anlass ist der Artikel, der auf unserer Webseite Brettspiel-news.de veröffentlicht wurde. Dazu ziehen wir verschiedene Spiele der Vergangenheit heran, die davon betroffen wurden und überlegen, warum die User der Plattform sich so verhalten.Im Anschluss reden wir über unsere kürzlich gespielten Partien. Dennis war auf einem Brettspieltreffen und hat sich vor allem Kooperativ bewegt. "KuZOOkA" und "Fish n' Flip" kamen bei ihm auf den Tisch, beide Spiele für Toby und mich eher unbekannt, aber interessant. Toby redet über die beiden Spiele "Cozy Stickerville" und "Toriki", die er beide mit seiner Tochter erkundet und durchgespielt hatte. Später spricht er noch über die Neuheit "Mistborn", einem Deckbauspiel, welches das Thema der gleichnamigen Romanreihe aufnimmt und nach seiner Meinung sehr gut umgesetzt wurde.Ich selbst halte mich in dieser Folge etwas zurück und stelle ebenfalls nur zwei Spiele vor. Zum einen rede ich über "Minigolf Designer", welches bei uns schön öfter auf dem Tisch lag und mich und meine Tochter sehr begeistert. Zum anderen stelle ich das schon recht alte Spiel "K2" vor, das ebenfalls immer wieder auf meinem Tisch zu finden ist.Insgesamt eine sehr gemischte Folge mit vielen tollen Spielen.

Das Kallax platzt aus allen Nähten, aber was steckt eigentlich in der hintersten Reihe? In dieser Folge von Pile of Shame räumen wir auf! Zusammen mit euch werfen wir einen Blick auf die Spiele, die viel zu lange ignoriert wurden.Die Highlights dieser Folge:Viking Seesaw: Daniel präsentiert ein seltenes Geschicklichkeits-Juwel von Reiner Knizia – direkt aus dem Wikinger-Kippboot.Russian Railroads: Dennis hat den Klassiker nach 5 Jahren Wartezeit endlich auf den Tisch gebracht. Lohnt sich der Hype um die Schienen-Strategie?Farms Race: Stefan sorgt für Lacher mit mutierten Tieren, die Jagd auf Menschen machen.Diese Episode ist eine Liebeserklärung an das Hobby und ein Weckruf an alle „Regalleichen“. Staubt eure Spiele ab – es wird Zeit zu zocken!

Hast du dich schon mal gefragt, warum eigentlich genau diese Spiele in deinem Regal stehen? Sind es echte Herzensentscheidungen oder bist du (vielleicht unbewusst) Opfer eines geschickten Marketings geworden? In der neuen Folge #579 gehen Sven, René und Nils einer brisanten Frage auf den Grund: Sind wir Influencer – oder werden wir selbst am laufenden Band beeinflusst? Das Team blickt tief in den Spiegel der Brettspiel-Bubble und stellt fest: Wir sind manipulierbarer, als wir dachten! Passend dazu gibt es eine bunte Mischung aus Spieleindrücken: Von düsteren Kampagnen-Anfängen in Arkham Horror über physikalische Begeisterung bei Marie Curie und Newton bis hin zu einem regelbrechenden 4-Spiele-Marathon von Sven. Hör rein und finde heraus, ob du nach dieser Folge auch direkt den „Kaufen“-Button drücken willst!

Ein verschwundenes Original, eine täuschend echte Fälschung und vier Ermittler, die im Dunkeln tappen – zumindest teilweise. In dieser Episode von Playthrough stürzen sich Tobi, Daniel, Peter und Philipp in das innovative Rätselspiel Perspectives. Das Besondere: Jeder von uns sieht Details, die den anderen verborgen bleiben. Nur durch präzise Beschreibungen und messerscharfe Kombination können wir den Fall um den „Nagaraja“ lösen. War es ein Insider-Job? Wann genau wurde die Statue ausgetauscht? Begleitet uns bei einer hitzigen Diskussion voller Notizen, Skizzen und Geistesblitze. Schafft ihr es, die Hinweise schneller zu verknüpfen als wir? Hört rein und rätselt mit!Spiel: Perspectives (Orange Box)Fall: Der NagarajaSchwierigkeit: KniffligTeamwork-Faktor: 10/10Perspectives Orange mit 48% Rabatt kaufenHashtags: #PlaythroughPodcast #PerspectivesGame #Brettspiele #Rätselspaß #Deduktion #GamingGroup #NagarajaFallDie Musik stammt von envato.com und wurden lizensiert am 19.3.2026.

Stell dir vor, du hältst ein Spiel in Händen, das:✔ Verlage ablehnten – weil es "zu langweilig" war✔ Einen ganzen Verlag rettete – und seinen Schöpfer zum Star machte✔ Bis heute in über 40 Sprachen gespielt wirdDas ist keine Fantasie. Das ist die wahre Geschichte von "Catan".In dieser Folge enthüllt Peter Neugebauer – einer der engsten Weggefährten von Klaus Teuber – die unglaublichen Geheimnisse hinter dem Welterfolg:

Was kommt 2026 auf den Tisch? In dieser Folge unseres Brettspiel-Podcasts nehmen wir euch mit auf eine spannende Reise durch die neuesten Ankündigungen der Branchenriesen Asmodee und Awakened Realms – und verraten, warum diese Entwicklungen nicht nur für Hardcore-Fans, sondern für alle Spielenden interessant sind!

Standard oder Chaos? In dieser Folge unseres Brettspiel-Podcasts stellen wir eine Frage, die jeden Sammler umtreibt: Brauchen wir genormte Spieleschachteln – oder ist Kreativität wichtiger als Praktikabilität?Gemeinsam mit Nils und René nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die Welt der Brettspiel-Verpackungen – von klassischen Eurogame-Formaten wie „Zug um Zug“ bis zu modernen Experimenten wie „Nature“ mit seiner quadratischen Schachtel. Warum fällt es uns so schwer, diese Spiele ins Regal zu sortieren? Und warum fühlt sich manche Verpackung an, als wäre sie um das Design herum gebaut – statt um das Spiel?

Von Daniel, Sven, Stefan und Nils: Manche Brettspiele sind wie gute Freunde: Man trifft sie nicht jeden Tag, aber wenn, dann fühlt es sich an, als wäre keine Zeit vergangen. In unserer neuen Podcast-Folge haben wir uns vier solcher „alten Lieben“ vorgeknöpft – Spiele, die vielleicht nicht mehr neu sind, aber trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistern.Mystic Vale: Deckbuilding mit Durchblick„Das ist richtig genial!“ – Stefan über ein Spiel, das vor zehn Jahren mit einer revolutionären Idee kam: Card-Crafting.Statt Karten zu ziehen, baut ihr sie hier selbst – aus durchsichtigen Folien, die ihr übereinanderlegt. Als Druiden rettet ihr ein verfluchtes Tal, sammelt Mana und verbessert euer Deck Runde für Runde. „Die Mechanik ist so einfach wie genial“, sagt Sven. „Und die Erweiterungen bringen noch mehr Abwechslung ins Spiel.“Pictures: Kreativität mit Alltagsgegenständen„Das ist ein Mordspaß!“ – Daniel über ein Spiel, das mit Bauklötzen, Schnüren und kleinen Figuren Bilder nachbauen lässt.Keine komplizierten Regeln, nur pure Kreativität: Pictures fordert euch auf, Motive mit den seltsamsten Materialien nachzustellen. „Manchmal lachen wir uns kaputt, weil jemand ein Bild mit einer Socke und einem Löffel nachgebaut hat – und es trotzdem perfekt passt“, erzählt Stefan. Perfekt für gemütliche Spieleabende mit Freunden oderFamilie.Suburbia: Stadtplanung mit Strategie„Das ist ein Spiel, das man immer wieder spielen kann“ – Sven über einen Klassiker, der seit 2012 nichts von seinem Charme verloren hat.Hier baut ihr eure eigene Vorstadt – Plättchen für Plättchen, mit Einkommen, Einwohnern und Prestige. „Jede Entscheidung hat Konsequenzen“, erklärt Stefan. „Legt ihr ein Industriegebiet oder setzt ihr auf Wohnviertel?“ Besonders gelungen: der Aufholmechanismus, der dafür sorgt, dass niemand zu weit zurückfällt. Und die Erweiterungen bringen noch mehr Tiefe ins Spiel. Ein Vergleich mit Artengarten liegt nahe – doch während dieses Spiel auf Harmonie setzt, geht es in Suburbia um knallharte Strategie.Der Eiserne Thron: Machtkämpfe in Westeros„Das Spiel hat eine hohe Einstiegshürde – aber wenn man drin ist, will man nicht mehr aufhören“ – Nils über ein Spiel, das seit 2003 nichts von seiner politischen Brisanz verloren hat.Wer Game of Thrones liebt, wird hier fündig: Als Häuser Westeros' kämpft ihr um die Vorherrschaft – mit Diplomatie, List und, wenn nötig, mit dem Schwert. „Die Charaktere sind gut an die Serie angelehnt, und die Mechaniken spiegeln die Intrigen und Machtspiele wider“, sagt Nils. Die Erweiterungen machen das Spiel noch variabler – perfekt für alle, die komplexe Strategie und epische Machtkämpfe lieben.Warum wir diese Spiele immer wieder spielenDiese vier Klassiker zeigen: Ein gutes Brettspiel lebt nicht von seinem Erscheinungsdatum, sondern von den Momenten, die es schafft. Vielleicht habt auch ihr ein Spiel im Regal, das ihr schon lange nicht mehr gespielt habt – aber das eigentlich nur darauf wartet, wiederentdeckt zu werden.Habt ihr ein Brettspiel, das ihr immer wieder spielt? Schreibt uns in die Kommentare!

In dieser Folge besprechen wir zu Beginn, wie lange ein Brettspiel dauern darf. Es werden verschiedene Aspekte angebracht, wodurch die Spieldauer unterschiedlich wahrgenommen wird.Im Anschluss sprechen René, Jesper, Nils und Sven über ihre gespielten Spiele der letzten Wochen.Fear of the Dark, Gloomhaven, Dodos Riing Dinos, Spooktacular, The Crooked Crown, Gwent, Invincible, First in Flight

In diesem neuen Quiz-Format versuchen die Teilnehmer über fünf Frage-Kategorien mit je fünf Fragen die meisten Punkte zu machen. Nebenbei besprechen wir Brettspielthemen und am Ende gibt es sogar ein paar Outtakes.

Wenn im Januar die Spielwarenmesse in Nürnberg ihre Tore öffnet, ist das für die Branche immer eine ganz eigene Hausnummer. Daniel und Tobi vom Brettspiel-News-Team haben sich dieses Jahr gemeinsam ins Getümmel gestürzt – und dabei festgestellt, dass die Messe für sie dieses Mal mehr war als nur ein reiner Arbeitstermin. Es ging um das gemeinsame Erkunden, das Networking und den Blick hinter die Kulissen.Doch erst einmal auf Anfang: Die Reise war alles andere als ein Selbstläufer. Wer im tiefsten Winter durch Deutschland tourt, weiß, was das bedeutet. Starker Schneefall und widrige Straßenverhältnisse machten die Anreise zu einer echten Geduldsprobe. Aber eins vorweg: Der Aufwand hat sich gelohnt, sobald der erste Kaffee im Pressebereich dampfte und der Blick über die Neuheiten schweifen konnte.Der Kontrast zur SPIEL in Essen ist dabei jedes Jahr aufs Neue faszinierend. Wo in Essen die schiere Masse an Fans die Hallen flutet, regiert in Nürnberg die Fachbesucher-Atmosphäre. Das bedeutet: weniger Gedränge, entspanntere Gespräche an den Ständen und ein Fokus, der klar auf dem Business und den kommenden Trends liegt. Es ist eine ruhigere, fast schon analytische Art, das Hobby zu erleben.Inhaltlich gab es für die beiden einiges zu entdecken. Besonders spannend war die Entwicklung bei HABA – nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Zeit scheint sich der Verlag wieder zu stabilisieren, was für die Branche ein wichtiges Signal ist. Auch bei Game Factory und Kosmos gab es reichlich Futter. Während Game Factory mit innovativen Konzepten und Erweiterungen punktete, stand bei Kosmos natürlich das große Jubiläum der Exit-Reihe im Rampenlicht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Varianz das System auch nach Jahren noch hergibt.Müsste ich das Erlebnis einordnen, läge der Reiz vor allem in der Mischung aus harten Branchen-Fakten und den persönlichen Anekdoten, die so ein Messebesuch eben schreibt – vom Networking-Abend bis zum fachlichen Austausch über neue Mechaniken.Wer wissen will, welche Titel uns in den nächsten Monaten in den Regalen begegnen, sollte in die Episode reinhören. Die Vorfreude auf das Spielejahr ist nach diesem Trip definitiv geweckt.

Am Stand von Brettspiel-News war zum Messegespräch Sven von Biberstein Spiele zu Gast, um über die Neuheiten des Verlags zu sprechen, der vor einem Jahr gestartet ist. Das Interview führte Toby. Nach den bereits vorgestellten Titeln „1980 Sixtinische Kapelle“ und „1998 ISS“ standen zum einjährigen Jubiläum zwei neue Spiele im Fokus: „1906 San Francisco“ und „1923 Cotton Club“. Ein wiederkehrendes Detail bleibt das kompakte Schachtelformat – gedacht für wenig Regalfläche und als „Mitnehmformat“ für Runden unterwegs. In der Einordnung wurden die Spiele je nach Mechanik zwischen gehobenem Familienspiel und Kennerspiel verortet. Dabei wurde betont, dass die Grundprinzipien bewusst zugänglich bleiben sollen, auch wenn sich über Aufgaben und Optimierung zusätzliche Tiefe ergibt. „1906 San Francisco“ setzt thematisch auf den Wiederaufbau von San Francisco nach dem Erdbeben von 1906. Gespielt werden kann 1–4 Personen, inklusive Solo-Modus und einer eigenen Variante für zwei Personen. Im Zentrum steht das Errichten von Häusern, gesteuert über einen Aktionsmechanismus: Aktionskarten liegen in zufälliger Reihenfolge auf dem Spielfeld, wodurch Entscheidungen stark vom Timing abhängen. Aktionen lassen sich nicht nur am eigenen Standort ausführen – bestimmte Felder können auch „aus der Distanz“ genutzt werden, dann gegen Zahlung von Dollar. Die Palette reicht von Material beschaffen über Baugenehmigungen bis zum Schutt räumen. Zusätzliche Punktequellen entstehen über öffentliche und private Aufgaben, die den Aufbauplan um Prioritäten und Abwägungen erweitern. Das Spiel endet nach maximal sechs Runden oder früher, sobald eine Person alle eigenen Häuser gebaut hat. „1923 Cotton Club“ führt nach Harlem in die Zeit der Prohibition und nimmt den Cotton Club als thematischen Bezug. Ziel ist es, den eigenen Club über Berühmtheiten und passende Voraussetzungen sichtbar zu machen. Mechanisch wird das über Worker Placement umgesetzt: Mit Geschäftspartnern werden Aktionsfelder belegt, um Ressourcen zu erhalten und Künstler zu gewinnen. Parallel wird der Club ausgebaut, und über gesammelte Symbole sollen die Vorlieben der auftretenden Persönlichkeiten erfüllt werden. Zusätzlich kommen Ereignisse ins Spiel, die neue Anforderungen setzen oder Bonuspunkte ermöglichen. Zu beiden Titeln wurde außerdem auf begleitende Hintergrundinfos verwiesen – etwa über Instagram, wo sich weitere Details zu Künstlern und historischen Bezügen finden sollen – sowie auf die Online-Präsenz des Verlags mit Shop und weiteren Informationen

In dieser Episode des Brettspiel-News-Team-Podcasts reden wir über das spannende Thema der Spieletreffs, ein zentraler Aspekt für alle Brettspielfans, die neue Spieler und Gruppen kennenlernen möchten.Dennis, Sven und Philipp teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen, wenn es darum geht, Spiele auszuwählen, die für unterschiedliche Spielniveaus geeignet sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Spiele man mitbringen sollte, insbesondere wenn man die Spielgewohnheiten und Vorlieben der anwesenden Personen nicht kennt.Sven hat vor, in seiner Firma einen regelmäßigen Brettspielabend zu organisieren, und möchte sicherstellen, dass die Auswahl der Spiele sowohl Anfängern als auch erfahrenen Spielern gerecht wird. Er diskutiert, wie wichtig der erste Eindruck ist und welche Spiele potenzielle Spieler anziehen oder abschrecken könnten. Auch Philipp bringt seine Erfahrungen aus dem Spieleverein ein, wo er ebenfalls auf die Ungewissheit über das Spielniveau der Teilnehmer stößt. Dies löst eine lebhafte Diskussion darüber aus, welche Strategien und Spiele sich für den Einstieg eignen. Die Drei erörtern verschiedene Spiele, die sie für ihre kommenden Spieletreffs in Betracht ziehen.Von klassischen Titeln wie „Zug um Zug“ und „7 Wonders“ bis hin zu Spielen wie „Heat“ und „Port Royale“ wird eine breite Palette von Optionen erörtert. Sie reflektieren, wie bestimmte Spiele durch ihre Mechaniken und Themen auch weniger erfahrene Spieler ansprechen können und wie wichtig es ist, eine Balance zwischen anspruchsvollen und leichteren Spielen zu finden.Darüber hinaus teilen die Podcaster ihre eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Spielen, die sie zuletzt gespielt haben, darunter "Molly House", "Zombicide" und das neue „Kingdom Crossing“. Dennis gibt Einblicke in die Themen und Mechanismen dieser Spiele und wie sie im Kontext von Spieletreffs funktionieren könnten. Auch die Herausforderungen beim Vermitteln von Spielregeln und dem Umgang mit unterschiedlichen Spielstilen werden angesprochen. Die Episode endet mit dem Ausblick auf zukünftige Spieleabende und den Anreiz, die Vielfalt der Brettspielwelt weiterhin zu erkunden. Es wird deutlich, dass die Auswahl der Spiele und die Dynamik innerhalb einer Gruppe entscheidend dafür sind, ob neue Spieler kommen und Spaß haben oder ob man sie durch eine ungünstige Spielwahl vergrault. Mit einer Vielzahl von Tipps und Ideen runden die Podcaster die Episode ab, um ihre Zuhörer zu motivieren, selbst aktiv zu werden und neue Spiele-Entdeckungen zu teilen.

In der aktuellen Folge des Brettspiel-News-Podcasts ist Channing Jones zu Gast – Autor von Era of Atlantis. Am Rande der Messe in Essen spricht er über die Entstehung des Spiels, das zuvor auf GameFound finanziert wurde, und ordnet ein, welche Ideen dahinterstehen. Das Interview führte Daniel.Era of Atlantis verbindet Area Control mit Worker Placement und führt in eine mythische Welt, die zeitlich „vor 12.000 Jahren“ verortet wird. Spielende treten als Geheimgesellschaften auf und übernehmen dabei jeweils zwei von fünf Fraktionen. Ein zentraler Punkt: Viele Entscheidungen sind auf Zusammenarbeit angelegt. Die Wertung hängt laut Channing Jones an gemeinsamen Ergebnissen – beispielhaft wird beschrieben, dass am Ende nur der niedrigere Wert der beiden kontrollierten Fraktionen für die eigene Punkteausbeute zählt. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, in dem Absprachen, Timing und Verhandlungen eine größere Rolle spielen als bei klassischen Mehrheiten-Spielen. Im Ablauf wählen Spielende in ihrem Zug eine Figur und führen Aktionen aus, bleiben dabei aber an Entscheidungen von Verbündeten gekoppelt. Das Management von Einfluss und Ressourcen wird so als gemeinsames „Austarieren“ angelegt, bei dem eigene Ziele und die Pläne anderer ständig mitgedacht werden müssen. Neben Era of Atlantis spricht Channing Jones auch über seinen Hintergrund in der Szene und über Galactic Era, sein erstes Spiel im selben Universum. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf ein weiteres Projekt: Gnomenparlament, das sich um Abstimmungen und Regeländerungen dreht. Zum Abschluss wird erwähnt, dass Era of Atlantis auch über den Tabletop Simulator ausprobiert werden kann; weitere Updates laufen über CJ Games.Hier gibt es das Spiel zu unterstützen.

In der neuen Folge von Pile of Shame geht es um Spiele, die über längere Zeit ungesehen im Regal standen – gekauft mit Vorfreude, dann aber nicht gespielt. In großer Runde (Daniel, Toby, Sven, Nils und Steffen) wird der eigene „Stapel der Schande“ durchforstet: Jede Person bringt ein noch unverzocktes Spiel mit, erzählt kurz, warum es eingezogen ist – und warum es bislang liegen blieb.Zum Auftakt gibt es eine kleine Einschätzrunde: Anhand von Hinweisen versuchen alle, das mitgebrachte Spiel der anderen zu erraten. Danach folgt die Vorstellung der Titel und der ersten Eindrücke aus der Runde – inklusive der Frage, wie viel Einstiegshürde, Vorbereitung und Spieltempo jeweils mitbringen. Im Gespräch tauchen dabei sehr unterschiedliche Kandidaten auf: Legacies als komplexes Spiel rund um Generationen und Vermögensaufbau, Regicide als kooperatives Kartenspiel mit Pokerdeck, außerdem Earth und E-Mission mit Naturthemen und kooperativen Ansätzen. Zum Abschluss steht Hotstreak als wettbewerbsorientierter, eher chaotischer Kontrast mit auffälligem Material und ungewöhnlicher Mechanik.Zwischendurch wird eingeordnet, welche Erwartungen an die Spiele geknüpft waren, welche Mechaniken am Tisch zünden – und wo Frust entstehen kann, etwa durch viel Zufall, knappe Entscheidungen oder hohen Aufbauaufwand. Insgesamt steht weniger das Ergebnis im Vordergrund als das gemeinsame Erleben am Tisch und die Frage, welche „Regalleichen“ als Nächstes eine Chance bekommen.

Live von der SPIEL in Essen war in einer Folge des Brettspiel News Podcasts Björn vom Brettspiel Club Niederrhein zu Gast. Im Gespräch mit Daniel ging es um die Entstehung des Vereins, die Organisation der öffentlichen Spieletreffs und darum, wie sich aus einer Spielrunde in kurzer Zeit eine größere Community entwickelt hat.Nach Angaben aus dem Podcast zählt der Brettspiel Club Niederrhein inzwischen über 230 Mitglieder. Gespielt wird nicht an einem einzigen Ort, sondern verteilt auf mehrere Städte am Niederrhein. Die Treffen sind als öffentliche Spieletreffs angelegt, bei denen Brett und Kartenspiele auf den Tisch kommen und bei denen auch neue Personen ohne Vorerfahrung dazukommen können.Gegründet wurde der Verein laut Björn am 1. Mai 2023. Als Auslöser beschreibt er die Idee, wieder häufiger „am Tisch“ zu spielen. Der erste Vorsitzende Frank habe den Club initiiert, die Nachfrage nach den Treffen sei dann schneller gewachsen als zunächst erwartet. Neben regelmäßigen Spieletreffs gehören laut Podcast auch größere Formate dazu, etwa Spieletage und Brettspiel Wochenenden, die teils gemeinsam mit lokalen Partnern organisiert werden.Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Willkommenskultur bei den Treffen. Björn schildert, dass bei den Terminen verantwortliche Personen darauf achten, Gäste gezielt anzusprechen und passende Runden zu finden. Die Idee dahinter ist, Hürden beim Einstieg niedrig zu halten, etwa wenn jemand noch unsicher ist, welche Art Spiele zum eigenen Geschmack passt oder wie schnell sich eine Gruppe findet.Außerdem stellte Björn eine vereinseigene App als zentrales Organisationstool vor. Dort laufen demnach Informationen zu Terminen und Veranstaltungen zusammen, ebenso die Kommunikation innerhalb des Clubs. Mitglieder können sich laut Beschreibung für Spiele und Treffen koordinieren, gleichzeitig sei auch eine einmalige Teilnahme für Gäste abbildbar. Im Podcast wurde das als praktische Lösung eingeordnet, um viele Standorte und Termine übersichtlich zu bündeln.Zum Abschluss ging es um den Austausch innerhalb der Brettspiel Community, den der Club über Messen, Treffen und persönliche Kontakte erlebt. Björn beschrieb dabei vor allem die Vernetzung als Mehrwert, weil dadurch Spielideen, Erfahrungen und Gruppen leichter zusammenfinden können.

In der 108. Episode des Brettspiel-News-Team-Podcasts kommen die Gastgeber Dennis, Tobi, Jesper und Nils zusammen, um über ihre neuesten Spieleerfahrungen und Vorsätze für das Jahr 2026 zu diskutieren.Die Episode beginnt mit einem Rückblick auf die guten Vorsätze, die die Runde für das neue Jahr gefasst hat. Tobi teilt seinen Entschluss, seinen "Pile of Shame" – eine Sammlung ungespielter Brettspiele – zu reduzieren und spricht ehrlich über seine Käufe und die Herausforderungen beim Spielen von über 250 Titeln, während Jesper ebenfalls seine Sammlung trackt, um gezielt seine Spieleauswahl zu verbessern.Die Diskussion entwickelt sich weiter, als die Gastgeber ihre Lieblingsspiele und die Herausforderungen des Spielens im neuen Jahr thematisieren. Tobi bringt "Old King's Crown" ins Spiel, ein asymmetrisches Bietspiel, das ihm zufolge episch und unterhaltsam ist, während Nils "Thebai" vorstellt, ein Spiel, das bei ihm nicht so gut ankam wie die vorherigen T-Spiele, und Jesper seine Begeisterung für "Arche Nova" als Familienspiel teilt. Jesper beschreibt seine Erfahrungen mit der Erweiterung des Spiels und die Herausforderungen an die Siegpunktbedingungen, während Tobi und Nils ihre kritischen Beobachtungen zu "Hot Streak" und "Magical Athlete" im Kontext von Partyspielen hinzufügen.Der Dialog ist dynamisch, da sie über die Vor- und Nachteile verschiedener Spiele sprechen und die Balance zwischen Spaß und strategischem Denken beleuchten. Nils erwähnt, dass er mit der "Invincible"-Serie vertraut ist und das Kartenspiel zu dieser IP als sehr ansprechend empfindet, was die Runde dazu anregt, die Verbindung von Spiele-IPs und deren Anziehungskraft zu diskutieren. Abschließend resümieren die Gastgeber ihre Lieblingsspiele und die damit verbundenen Erlebnisse, und sie ermutigen die Zuhörer, ihre eigenen Spielesammlungen zu überdenken und mehr Spiele zu spielen.Der Podcast schließt mit dem Aufruf, weiterhin die Freude am Brettspielen zu pflegen und Erfahrungen zu teilen.

In dieser Episode steht Patrick im Mittelpunkt, der das Brettspielgeschäft AllGames4You inzwischen führt. Das Interview führte Daniel auf der SPIEL in Essen 2025. Im Gespräch schildert Patrick, wie sich seine private Begeisterung für Brettspiele mit diesem Schritt verbunden hat und welche Pläne er für die Weiterentwicklung des Geschäfts in den kommenden Jahren verfolgt.Zunächst geht es um die Veränderung des Sortiments und der Ladenfläche. All Games for You startete ursprünglich mit einem kleineren Brettspielangebot, nutzt inzwischen aber den Großteil der Fläche für Spiele. Patrick beschreibt, dass die Nachfrage in diesem Bereich deutlich gewachsen ist und sich die Ausrichtung des Shops entsprechend verschoben hat. Parallel dazu habe sich eine aktive Community entwickelt. Regelmäßige Spieleabende und Veranstaltungen sorgen dafür, dass der Laden nicht nur als Verkaufsort genutzt wird, sondern auch als Treffpunkt, an dem Neuheiten ausprobiert und Spielrunden organisiert werden.Ein weiterer Abschnitt dreht sich um Patricks Eindrücke von der SPIEL in Essen. Dort nutzt er die Messe nicht nur, um Neuheiten zu sichten, sondern auch, um Kontakte zu pflegen, mit Verlagsmitarbeitenden zu sprechen und sich über Trends zu informieren. Er gibt Einblicke, wie er Informationen zu neuen Titeln sammelt und daraus Entscheidungen für die Sortimentsplanung ableitet.Im Rahmen des Gesprächs kommen auch Spiele zur Sprache, die ihn zuletzt beschäftigt haben. Patrick nennt dabei unter anderem Boss Fighters als Titel, der während der Messe viel Aufmerksamkeit erhalten habe. Außerdem beschreibt er, dass sich seine eigenen Vorlieben im Lauf der Zeit verändert haben und inzwischen auch kooperative Spiele bei ihm stärker im Fokus stehen als früher.Zum Ende hin wird deutlich, welche Rolle Patrick dem gemeinschaftlichen Aspekt beimisst. Neben wirtschaftlichen Fragen geht es ihm darum, Spielkultur vor Ort zu fördern und Menschen über das gemeinsame Spielen zusammenzubringen. Damit zeichnet die Episode ein Bild davon, wie sich ein stationärer Handel zwischen Sortiment, Veranstaltungen und Szene Vernetzung weiterentwickeln kann.

In dieser Episode des Brettspiel News Podcasts ist Erik zu Gast, der mit Wyrmgold im kommenden Jahr sein erstes Spiel veröffentlichen will. Aufgenommen wurde das Gespräch auf der SPIEL in Essen, am Stand des Spielezentrums Herne. Dort spricht Erik über die Entstehung von Believe in me, please und den Weg von der ersten Idee bis zur geplanten Veröffentlichung 2026. Interviewer ist Daniel.Entwickelt wurde der Titel von einem Trio aus Erik sowie Cornel und Hennecke. Ausgangspunkt waren gemeinsame Gespräche über Brettspiele und darüber, welche Art Erlebnis am Tisch entstehen soll. Im Kern versetzt Believe in me, please die Spielenden in die Rolle von Göttern, die um Gläubige ringen. Nach Eriks Schilderung stand das Thema früh fest, bevor einzelne Mechaniken konkret ausformuliert wurden. Die Gottheiten sind dabei für Naturphänomene zuständig, die im Spielverlauf beansprucht und genutzt werden können. Als Tonvorbilder nennt Erik humoristische Einflüsse, unter anderem Terry Pratchett und Monty Python.Auch die Verlagssuche ist Teil des Gesprächs. Erik beschreibt, dass es zunächst sehr unterschiedliche Reaktionen gab, von Zurückhaltung bis deutlichem Interesse. Am Ende habe sich mit Wyrmgold ein Partner gefunden, der die Grundidee verstanden und das Projekt begleiten wollte.Beim Blick auf den Spielablauf geht es vor allem um Interaktion und Entscheidungen unter Zeitdruck am Tisch. Nach Eriks Angaben kombiniert Believe in me, please mehrere bekannte Bausteine wie Tableau Building und Deck Building. Zusätzlich soll ein verdeckter Stichmechanismus enthalten sein. Über ausgespielte Karten werden Naturphänomene beansprucht, die eigene Gottheit weiter ausgebaut und zugleich die Pläne der anderen im Blick behalten. Ein zentraler Anspruch in der Entwicklung sei gewesen, Downtime zu begrenzen, damit die Partien in Bewegung bleiben und Reaktionen auf gegnerische Züge möglich sind.Zur Gestaltung nennt Erik die Illustratorin Maren, die auch an Pagan gearbeitet hat. Für 2026 ist die Veröffentlichung angesetzt, bis dahin wird laut Erik weiter getestet und am Feinschliff gearbeitet.