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Wenn alte Sagen auf die moderne Gesellschaft treffen: Schreibstudierende des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel haben für den SRF-Tag der Schweizer Literatur neue Sagen verfasst. Sie spiegeln die Themen und Ängste unserer Zeit, vom Klimawandel bis zur KI. Kathrin Thenhausen: Schreckhorndrache Eine alte Geschichte, an die niemand mehr glaubt, wird plötzlich wieder aktuell, weil die Gletscher schmelzen. Unerklärliches und Schreckliches muss geschehen, bis man reagiert und den Zugang zu den Bergen sperrt. Eine moderne Klimasage. Tamara Cina: Aletschbord Um zahlungskräftige ausländische Tourist:innen anzulocken, baut der Wirt des Hotels Belalp auf über 2'000 Metern Höhe einen Tennisplatz mit Blick auf den Aletschgletscher. Das klappt nur mit der Hilfe des unheimlichen Aletschji-Hirten, der ihn aber eindringlich vor den Folgen seiner Habgier warnt. Vergeblich. Die Bestrafung des Wirts ist sagenhaft. Eine Klimasage. Margreth Steger: Das Tuntschi Eine neuartige Dating-App, gefüttert mit den Emotionen der Nutzenden, verspricht die perfekte Beziehung. Dahinter steckt aber eine Hightech-Firma mit finsteren Absichten. Marina, die davon erfährt, verschwindet spurlos. Es wird eng für die Menschheit! Eine moderne Grossstadtlegende über die Angst vor der KI. Joni Merz: Der Geisterzug Der Zug fällt wegen einer technischen Störung aus, doch der Ersatzbus wartet ewig vor der geschlossenen Bahnbarriere. Was läuft hier falsch? Ist der Windzug Zeichen eines Geisterzugs, und wenn ja: Welche Interessen spielen mit? Eine moderne Grossstadtlegende über die Tücken der Technik. ____________________ Mit: Sarah Spale (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Serge Krebs – Regie: Zita Bernet – Redaktion: Markus Gasser ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 27'
Am 11. Juni 2026 beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Mexiko und Kanada – und wieder werden wohl über eine Milliarde Menschen die Spiele verfolgen, schlicht weil sie Fußball lieben. Doch wie jedes sportliche Großereignis hat auch diese WM eine politische und wirtschaftliche Dimension: Staaten nutzen die internationale Bühne zur Selbstdarstellung, Konzerne nutzen sie zur Gewinnmaximierung. In dieser Folge spricht Pauline Jäckels mit der Sportjournalistin Alina Schwermer über Sportswashing – und über die politischen Hintergründe der diesjährigen WM. Gemeinsam fragen sie: Welche Interessen bestimmen die Sportwelt? Wie instrumentalisieren Staaten Großereignisse für ihre eigene Propaganda? Und warum trifft der Vorwurf des Sportswashing eigentlich immer nur bestimmte Länder? Außerdem: Bringt ein persönlicher WM-Boykott überhaupt etwas – und wie sehen linke und sozialistische Perspektiven auf Sportpolitik aus? Alina Schwermer hat Journalismus und Geschichte in Dortmund, Bochum und Sankt Petersburg studiert. Seit 2015 schreibt sie über die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Sports. Zuletzt erschien von ihr „Futopia – Ideen für eine bessere Fußballwelt" (2022), das auf der Shortlist zum Fußballbuch des Jahres stand. Schreibt uns an weltunordnung@rosalux.org
Das Ölembargo von US-Präsident Donald Trump lässt Kubas Wirtschaft kollabieren. Der Tourismus bricht ein und die Menschen leiden. Das ist genau das, was die USA und ihr Präsident wollen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: im Jahr 2018 sind noch ca. fünf Millionen Touristen nach Kuba gekommen, im März 2026 waren es gerade nur noch ca. 35.000. Seit 2021 sind insgesamt rund 850.000 Menschen von der Insel geflohen. Dafür gibt es viele Gründe: Hyperinflation, Blackouts, leere Apotheken. Und Donald Trump machte das Leben im Januar 2026 mit einer Executive Order noch komplizierter: Kuba sei eine außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit. Auch US-Außenminister Marco Rubio treibt die Eskalation weiter voran und verhandelt indirekt gleichzeitig mit Raúl Castros Enkel. In dieser Ausgabe von Trumps Amerika spricht Host Juan Moreno mit Marc Pitzke, langjähriger USA-Korrespondent des SPIEGEL. Die beiden debattieren: Wer trägt die Schuld am Kollaps? Wie lange hält die Insel noch? Und was kommt danach? Mehr zum Thema: (S+) Sie träumen ihr Leben lang von Cuba libre – aber können sie Trump trauen?https://www.spiegel.de/ausland/kuba-und-die-usa-exilkubaner-in-miami-ueber-die-hoffnung-auf-den-grossen-umsturz-a-12dd2de2-8630-445c-a566-6d88bbe7678f (S+) Kubas Präsident attackiert Trumps Übernahmedrohunghttps://www.spiegel.de/ausland/kuba-miguel-diaz-canel-verurteilt-trumps-drohung-als-kriminellen-akt-a-e016ce70-4d49-4e7d-93ca-73b0807619ab Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Einerseits tritt China als Friedensstifter in der Straße von Hormus auf, andererseits unterstützt China den Iran. Welche Interessen das Land hat, dazu eine Einschätzung von China-Experte Markus Taube. Von Markus Taube.
Das neue Bundesjagdgesetz hat am 27.3.2026 den Bundesrat passiert. An diesem Tag wurde diese Folge aufgenommen. Während sich Lobbyverbände die Hände reiben und manche Medien unkritisch Desinformation verbreiten, sehen Fachleute schon jetzt: Dieses Gesetz ist rechtswidrig. Es wird weder Weidetierhaltenden helfen noch den vielbeschworenen „Frieden im ländlichen Raum“ sichern. Sabine spricht diesmal wieder mit Ines – einer Insiderin, die seit Jahrzehnten im Staatsdienst arbeitet, tief im Naturschutzrecht steckt und die politischen Hinterzimmer kennt. Jetzt tritt sie wieder an die Öffentlichkeit und redet Klartext. In dieser Folge erfahrt ihr: - Warum das neue Jagdgesetz juristisch wackelt - Welche Interessen im Hintergrund wirklich wirken - Was Weidetierhaltende jetzt erwartet - Und warum Widerstand nicht nur legitim – sondern Pflicht ist. Eine Folge für alle, die wissen wollen, was hinter den Kulissen passiert – und wie man sich gegen rechtswidrige Politik wehren kann.
Jubiläum: Die 90. Episode wird am fünften Jahrestag des Starts von „Update Klima & Energie“ veröffentlicht! Die jüngsten massiven Preissprünge an den Tankstellen zeigen erneut – nur kurze Zeit nach der Gaskrise –, welche auch finanziellen Risiken die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern mit sich bringt. Obwohl die technischen Lösungen für eine vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien längst vorhanden sind, werden die öffentlichen Debatten darüber häufig emotional und stark polarisiert geführt. Unser Gast Christian Stöcker, Journalist und Professor für digitale Kommunikation, analysiert mit uns, warum rationale Argumente in der Energiepolitik häufig untergehen. Wie entstehen gesellschaftliche Debatten? Wer prägt sie – und warum werden wichtige Fakten in sozialen wie auch in klassischen Medien oft ignoriert? Welche Interessen beeinflussen, welche Interessengruppen steuern den Diskurs, und mit welchen Mitteln? Und vor allem: Wie kann der gesellschaftliche Dialog wieder stärker von Sachlichkeit und Fakten geprägt werden?
„Operation Epischer Zorn" (Epic Fury), so heißt die amerikanisch-israelische Militäraktion gegen den Iran, die am 28. Februar 2026 begonnen hat. Über diese Offensive, ihre Hintergründe und ihre möglichen Folgen spricht Gerd Buurmann mit dem deutsch-israelischen Schriftsteller und Journalisten Chaim Noll. Was bedeutet es, wenn ein Regime wie das iranische militärisch angegriffen wird? Welche Interessen verfolgen die USA und Israel – und welche Rolle spielen Europa und Deutschland? Und wie ehrlich ist der Westen im Umgang mit der Bedrohung durch den politischen Islam?
Seit Samstagmorgen führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran und greifen politische und militärische Ziele im ganzen Land an. Ein Teil der Spitze der islamischen Republik wurde inzwischen getötet, darunter der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei gleich in der ersten Angriffswelle. Die Freude darüber war groß, Chamenei hat das Land 37 Jahre lang mit großer Härte und Brutalität geführt. Bei den Massenprotesten dagegen im Januar sind mutmaßlich mehr als 30.000 Demonstrierende vom Regime ermordet worden. Aber viele Menschen im Land blicken auch mit Sorge darauf, was nun kommt. US-Präsident Trump hat die iranische Bevölkerung aufgefordert, das Regime nach Ende der Bombardements zu stürzen, scheint selbst aber keinerlei Plan dafür zu haben, was nach den Angriffen passieren soll. Ständig nennt die US-Administration neue Gründe für den Krieg, zudem werden immer neue Ziele formuliert. Eins scheint sicher zu sein: Um die Menschen in Iran geht es dabei eher nicht. Der Iran reagiert mit Angriffen auf Israel und viele andere Länder am Golf, inzwischen ist die Hisbollah vom Libanon aus in den Krieg eingestiegen. Unterdessen gehen die Ölpreise hoch, auch an deutschen Tankstellen ist der Sprit bereits teurer geworden. Was droht in Iran? Gibt es überhaupt berechtigte Hoffnung darauf, dass das Regime fällt? Welche Interessen haben die USA, Israel und die Staaten am Golf? Welche Druckmittel hat der Iran? Und spielt Europa bei all dem irgendeine Rolle? Darüber sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks. Zu Gast bei Moderatorin Sabine am Orde, Karim El-Gawhary, langjähriger taz-Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, Daniela Sepehri, Publizistin und taz-Autorin mit Schwerpunkt Iran und Auslandsredakteur Bernd Pickert, zuständig für die USA.
Ich versuche in diesem Video nicht, den Krieg moralisch vorschnell zu bewerten – sondern ihn zuerst zu verstehen. Warum greifen Israel und die USA den Iran jetzt an? Welche Interessen, welche Ideologien, welche Geschichte stehen dahinter? Und was bedeutet das für uns in Europa? Ein persönlicher Versuch, Klarheit zu schaffen – und zum Gebet für Frieden einzuladen.
Im Krieg am Golf steht auch für die Türkei viel auf dem Spiel. Welche Interessen verfolgt der türkische Präsident Erdogan im Iran-Konflikt?
Seit 20 Jahren entwickelt die Universität Bern einen Massenspektrometer, der mit der Artemis-Mission mit den Astronauten zum Mond fliegen soll. Für den Leiter des Physikalischen Instituts ist dies vor allen ein Test. Sein Instrument soll einmal Leben auf dem Mars entdecken. Eigentlich hätte Artemis II Anfang März starten sollen, um mit 4 Astronauten einen Probeflug um den Mond zu machen. Nun wurde der Start auf April verschoben. «Wenn Menschen dabei sind, darf kein Risiko eingegangen werden», begründet der Schweizer Astrophysiker Peter Wurz diesen Schritt. Er steht in engem Austausch mit der Nasa. Bereits bei der Apollo-Mission schrieb ein Instrument der Universität Bern Geschichte: Das Sonnenwindsegel. Es sammelte den Sonnenwind ein, der nur ausserhalb der Atmosphäre weht. Noch vor der US-Flagge pflanzten die Astronauten das Segel in den Mond. Die enge Zusammenarbeit mit der Nasa ist nie abgebrochen. Die Universität Bern wurde angefragt, für die Artemis-Mission einen Massenspektrometer zu entwickeln, der portabel mit Laser die Zusammensetzung des Mondes erkunden kann. Das Ziel ist es, mit diesem Gerät einst nach Leben auf dem Mars zu suchen. Welchen Anforderungen muss ein Instrument im Weltall genügen? Welche Interessen stehen hinter der neuen Mondmission? Wird die Nasa den neuen Wettlauf zum Mond gewinnen? Warum beteiligen sich auch Bergbaufirmen mit Milliardenbeträgen an der Mission? Peter Wurz, Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Bern ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Die USA greifen nach Grönland, Großbritannien entsendet einen Flugzeugträger in den Nordatlantik und China erweitert seine Eisbrecherflotte. Wird die Arktis zum nächsten Schauplatz im Kampf der Großmächte um Einfluss und Rohstoffe? Die Arktis ist eine der Regionen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Doch statt auf Kooperation und Umweltpolitik zu setzen, treiben die Anrainerstaaten die Militarisierung der Region weiter voran. Auch die Europäische Union und Deutschland mischen kräftig mit. In der Arktis-Strategie von 2022 wird die Region als „in Bezug auf den Klimawandel, Rohstoffe und geostrategische Fragen für die Europäische Union von großer strategischer Bedeutung“ eingestuft. Die Bundesregierung unterstützt den Ausbau der militärischen Präsenz der NATO durch die Bundeswehr aktiv. Welche Folgen hat die Militarisierung der Arktis? Welche Interessen verfolgt die USA in Grönland? Und wie reagieren Russland und China auf diese Entwicklungen? In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Ebbe Volquardsen über die Geopolitisierung der Arktis. Ebbe Volquardsen ist Skandinavist, Politik- und Kulturwissenschaftler und arbeitet als Professor für Kulturgeschichte in Nuuk (Grönland). Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
(00:00:59) Welche Interessen verfolgt das Unternehmen hinter der Art Basel im Nahen Osten? Und was wird kritisiert am neuen Ableger der Art Basel? (00:05:41) Assessment-Verfahren, um Missbrauch in römisch-katholischer Kirche zu verhindern. Wie läuft's? (00:10:31) Der Schweizer Grafiker Jean Widmer ist verstorben - ein Pionier des Minimalismus. (00:11:44) Volker Weidermanns Buch «Wenn ich eine Wolke wäre» schildert, wie die jüdische Dichterin Mascha Kaléko nach dem 2. Weltkrieg erstmals wieder in ihre Heimat reiste. (00:15:59) «Jetzt sag doch endlich was» von David Hugendick: Autobiografie und kleine Kulturgeschichte des Stotterns. (00:20:05) Theater Neumarkt zeigt: «Und dann Romy Schneider» - eine Textcollage, die erlebbar macht, wie Romy Schneider verschwand. (00:24:36) US-Präsident Donald Trump schliesst das Kennedy Center in Washington für Renovationsarbeiten.
Vor dem Bezirksgericht Brugg AG stehen ab Montag eine Ärztin und ein Arzt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, in der Psychiatrischen Klinik Königsfelden im Jahr 2020 einen suizidgefährdeten jungen Patienten nicht genügend geschützt zu haben. Der Patient verstarb. Weitere Themen in der Sendung: · Solothurner Obergericht bestätigt Schuldspruch für Brandstifter, der 2022 im Wasseramt 12 Brände gelegt hat. Das Obergericht verlängert die Strafe sogar leicht. Der Beschuldigte bestreitet nach wie vor, für die Brände verantwortlich zu sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. · Asylunterkunft Rüfenach geht am 4. Februar in Betrieb: Die Unterkunft befindet sich in der ehemaligen Kinderstation in Rüfenach und sollte ursprünglich schon vor einem Jahr aufgehen. · In Oftringen ist eine neue, grosse Eishalle geplant mit bis zu 6'500 Sitzplätzen. Welche Interessen verfolgt dabei der EHC Olten. Verwaltungsratspräsident Marc Thommen nimmt Stellung.
Rommy Arndt im Gespräch mit Philipp Gut, Jonas Greindberg und Martin Steiner. Kontrafunk-Kommentar: Kommentar Markus Vahlefeld US-Präsident Donald Trump hat in Davos gesprochen. Es ging um Grönland, die NATO, die Ukraine und viele andere Aspekte. Wir analysieren die Rede mit unserem Schweizer Kontrafunkkollegen Philipp Gut. Laut Donald Trump gibt es eine Bedrohung Grönlands durch Russland und China. Stimmt das? Welche Interessen verfolgt Peking in Bezug auf Grönland und die Arktis? Das ist das Thema des Gesprächs mit unserem China-Experten Jonas Greindberg. Im Kommentar des Tages beleuchtet Markus Vahlefeld von allen Seiten das lächerliche Bild, dass die deutsche Politik derzeit abgibt. Und zum Schluss der Sendung werfen wir einen genaueren Blick auf E-Fahrzeuge im Winter. Wie zuverlässig sind sie, wenn die Temperaturen unter Null sinken?
Mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie hat die US-Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten klar gemacht: Keine Einmischung mehr in Konflikte in Europa oder Asien, sondern ein Fokus auf die Nachbarn auf dem eigenen amerikanischen Kontinent. Unser Gast Anne Schneider, Korrespondentin im ARD-Studio Washington, erzählt uns in dieser Folge, wie die Angriffe auf angebliche Drogenschmugglerboote vor der Küste Venezuelas mit dieser Strategie zusammenhängen. Welche Interessen verfolgt die US-Regierung in Venezuela wirklich und wie weit wird sie gehen? Über die neuesten Entwicklungen in den USA halten euch Anne Schneider und ihre Kolleginnen und Kollegen vom ARD-Studio Washington auf tagesschau.de auf dem Laufenden: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika Hier findet ihr alle 11KM-Folgen zu den USA – auch die Folge “Billig und tödlich: Fentanyl-Krise in den USA”, in der wir darauf schauen, warum die Fentanyl-Krise in den USA uns auch in Deutschland einholen könnte: https://1.ard.de/11KM_Podcast_USA Hier geht's zu "Die Entscheidung” unserem Podcast-Tipp. Jede Staffel geht es um eine politische Entscheidung, die unser Leben bis heute beeinflusst. Wie auch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten: https://1.ard.de/die-entscheidung-br Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Eva Münch Mitarbeit: Niklas Münch Host: David Krause Produktion: Jan Stahlmann, Timo Lindemann und Fabian Zweck Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Das hochbrisante Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Wladimir Putin in Moskau steht im Zentrum der aktuellen Folge von “Der Trump-Effekt". Ulf Röller und Elmar Theveßen sprechen mit Armin Coerper, dem ZDF-Studioleiter in Moskau, und ordnen ein, was in diesem Moment auf dem Spiel steht. Welche Signale sendet der Kreml? Welche Interessen verfolgt das Umfeld von Donald Trump? Und wie sehr droht Europa zwischen Washington und Moskau an Einfluss zu verlieren? Die Korrespondenten analysieren Putins Drohkulisse, mögliche wirtschaftliche Motive im Hintergrund und die Frage, ob tatsächlich ein neuer Macht-Deal entstehen könnte – ein Deal, der die Zukunft der Ukraine und die Rolle Europas grundlegend verändern würde. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 02. November 2025 um 20:00 Uhr. ---- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen, Kara Ghazaryan Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Stürzt der Nahe Osten ins Chaos, wenn die Waffenruhe in Gaza scheitert? Donald Trumps 20-Punkte-Friedensplan für den Nahen Osten sollte ein historischer Durchbruch werden. Doch jetzt scheint alles auf der Kippe zu stehen: Ein erneutes Aufflammen der Gewalt bedroht nicht nur den groß verkündeten Friedensplan für Gaza, sondern auch die fragile Stabilität der gesamten Region. Zumindest sprechen davon Schlagzeilen und Kommentatoren. In der neuen Folge von „Nahost verstehen“ gehen wir den entscheidenden Fragen auf den Grund: Wie realistisch ist Trumps Friedensvision? Welche Interessen und Ideologien prallen in Sachen Friedensplan aufeinander – und was bedeutet die aktuelle Eskalation, die den Waffenstillstand brüchig und fragil erscheinen lässt? Ein Podcast, der tiefer geht: jenseits der Schlagzeilen, mitten in der politischen Realität des Nahen Ostens. Anhören, weitersagen und fünf Sterne hinterlassen. Nur so kann der Podcast wachsen. -------- Unterstützte mich jetzt: www.tomdavidfrey.de/support -------- Datum der Aufzeichnung: Dieser Podcast bezieht sich auf ein Thema, das sich laufend entwickelt; auch erhebt der Podcast keinen Vollständigkeitsanspruch. Das Aufnahmedatum dieser Folge waren der 22.10.2025. -------- Disclaimer: Alle Inhalte von Tom David Frey sind selbst recherchiert und eingesprochen. Auch die Stimmen der Gäste oder Interviewpartner sind stets authentisch. Künstliche Intelligenz wird ausschließlich genutzt, um Zitate oder Textausschnitte zu vertonen. Videos und Podcast erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz journalistischer Sorgfalt sind Fehler nicht auszuschließen. -------- #Trump #Friedensplan #Gaza #Krieg #Israel #Krieg
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage einer Frau aus Bayern gegen die Pflicht zum Rundfunkbeitrag zurückverwiesen an den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, verbunden mit einer Rüge für die dortigen Richter. Über dieses Urteil und mögliche Folgen spricht der Journalist Peter Welchering. Welche Interessen die EU im Westbalkan verfolgt, berichtet Boris Kálnoky, Journalist und Leiter der MCM-Medienschule in Budapest. Der erste Fusionsreaktor der Welt, der sauberen, sicheren Strom liefert, soll in Deutschland entstehen. Das Potenzial dieser Technologie erklärt Prof. Christian Linsmeier vom Forschungszentrum Jülich. Und im Kommentar befasst sich Cora Stephan mit der Frage, wessen Interessen eigentlich die deutsche Bundesregierung vertritt.
In Afrika verschärft sich die imperiale Konkurrenz um Einfluss und Ressourcen. China und Russland fordern die ehemaligen Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien sowie der USA immer offener heraus. Ausgerechnet in dieser Situation entdeckt die deutsche Politik ihr Interesse für einen Kontinent, der in der medialen Berichterstattung kaum eine Rolle spielt. Bundeswehreinsätze wie in Mali oder Projekte zur Förderung von grünem Wasserstoff in Namibia zeigen: Auch Deutschland bemüht sich um mehr Einfluss – politisch, wirtschaftlich und militärisch. In der 6. Folge von «Weltunordnung» spricht Felix Jaitner mit Frauke Banse, Dozentin am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Kassel, über die deutsche Afrikapolitik. Welche Interessen verfolgt Deutschland in Afrika? Wie verschärft die imperiale Konkurrenz der Großmächte Konflikte auf dem Kontinent? Und inwieweit können afrikanische Länder von der erneuten geopolitischen Konkurrenz profitieren und eigene Entwicklungsprojekte vorantreiben?
Im Sudan herrscht die größte humanitäre Krise der Welt. Wer kämpft gegen wen? Welche Interessen verfolgen Russland und die Golfstaaten – und warum schaut kaum jemand hin? 150.000 Tote, Millionen Vertriebene, fast die Hälfte der Bevölkerung von Hunger bedroht – und dennoch bleibt das oft unsichtbar. Während die Welt aus guten Gründen nach Gaza und in die Ukraine blickt, versinkt der Sudan weitgehend unbeachtet seit über zwei Jahren in einem brutalen Bürgerkrieg, den die Vereinten Nationen inzwischen als größte humanitäre Krise der Gegenwart bezeichnen. Dem Konflikt sind Jahrzehnte der Unterdrückung und Machtkämpfe vorangegangen. Besonders im Westen des Landes, in der Region Darfur, kommt es zu Massakern, systematischen Vergewaltigungen und ethnisch motivierter Gewalt. Die USA sprechen von Völkermord und verhängten Sanktionen gegen den RSF-Anführer Dagalo. Doch darüber hinaus bleiben internationale Reaktionen schwach. Dabei warnen Hilfsorganisationen: Ohne mehr Aufmerksamkeit und Druck der Weltgemeinschaft bleibt der Krieg im Sudan weiter im Schatten – mit verheerenden Folgen für Millionen Menschen. Warum fällt es uns so leicht diesen Krieg zu ignorieren und was muss geschehen, damit das Leiden der Zivilbevölkerung endlich beendet wird? Das bespricht Moderatorin Hannah Grünewald in der 105. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags ab 21 Uhr auf zeit.de und auf YouTube. Redaktionsleitung und Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano, Fish&Clips Redaktion und Produktion: Matthias Giordano, Carl Friedrichs, Fish&Clips Sprecherin: Poliana Baumgarten Mitarbeit: Leonie Georg Ressortleitung Video: Max Boenke und Claudia Bracholdt Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin #sudan #bürgerkrieg #hungersnot #gold #russland
Ein Terroranschlag in der Kaschmir-Region brachte die Atommächte Indien und Pakistan an den Rand eines Krieges. Welche Interessen verfolgen die Machthaber der beiden Länder? Gast: Ulrich von Schwerin, Indien-Korrespondent Host: Alice Grosjean Weitere Informationen: [Die Atommächte Indien und Pakistan ziehen die Notbremse – und vereinbaren eine Waffenruhe mit sofortiger Wirkung](https://www.nzz.ch/international/indien-und-pakistan-vereinbaren-eine-waffenruhe-mit-sofortiger-wirkung-ld.1883792) [Der Mullah-General: Pakistans Armeechef Asim Munir entscheidet über den Verlauf des Konflikts mit Indien](https://www.nzz.ch/international/pakistans-mullah-general-wer-ist-der-armeechef-asim-munir-ld.1883337) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25072651_031579/?trco=24059331-05-18-0001-0005-026474-00000009&tpcc=24059331-05-18-0001-0005-026474-00000009&gad_source=1&gad_campaignid=22316833831&gbraid=0AAAAA-7q_79v3u3SQ3_1OsKUSWI2TigOM&gclid=EAIaIQobChMIhcjNjoSRjQMVsoCDBx3WCRAlEAAYASAAEgL1mPD_BwE)
Es geht in die zweite Runde der indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran zum iranische Atomprogramm . Was ist das Ziel dieser Gespräche? Welche Interessen werden verfolgt? Dazu Politikwissenschaftler Christian Hanelt, Bertelsmann Stiftung. Von WDR 5.
Grönland steht immer wieder im geopolitischen Fokus – vor allem für die USA, Donald Trump und JD Vance. Doch warum ist Grönland für Amerika so wichtig? Welche Interessen verfolgen Donald Trump und JD Vance? Welche Rolle spielt Dänemark in diesem geopolitischen Machtspiel? Und wie geht es den Menschen in Grönland in dieser ausserordentlichen Bedrohungslage? In dieser Folge sprechen Podcast-Host Joëlle und Noreuropa-Korrespondent Niels Anner über: - Warum Donald Trump Grönland kaufen wollte - Die geopolitische Bedeutung von Grönland für die USA und Dänemark - Wie Trump die Beziehung zwischen Grönland und Dänemark beeinflusste - JD Vance und seine Sicht auf Amerikas Rolle in der Arktis Jetzt reinhören und mehr über Grönland, Donald Trump, JD Vance und Dänemark erfahren. #Grönland #DonaldTrump #JDVance #Dänemark #Geopolitik #USA #Arktis
Anfang März verübten islamistische Kämpfer ein Massaker an Alawiten im Nordwesten des Landes – mehr als tausend Menschen wurden dabei getötet. Die Übergangsregierung verspricht weiterhin, einen Staat für alle Syrer und Syrerinnen aufzubauen. Doch wie ernst meinen es die neuen Machthaber? Welche Interessen verfolgen die anderen Parteien in der Region? Und welche Rolle kann und sollte Europa in dem Prozess übernehmen? Eva Röder diskutiert mit Nina Amin – ARD-Korrespondentin; Dr. Asiem El Difraoui – Autor und Filmemacher; Dr. Bente Scheller – Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung
Ukraine-Krise, Friedensverhandlungen, Rohstoff-Politik: Die komplexen Dynamiken des Ukraine-Konflikts. In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die aktuellen Entwicklungen rund um Friedensverhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine. Sie beleuchten die Kontroverse um den Status von Präsident Selenskyj und untersuchen die geopolitische Rolle ukrainischer Rohstoffvorkommen in den internationalen Beziehungen. Wie könnten die aktuellen diplomatischen Bemühungen den Verlauf des Konflikts verändern? Welche Interessen verfolgen die verschiedenen Akteure bei den Verhandlungen? Was bedeutet das geplante Rohstoffabkommen für die Zukunft der Ukraine? Eine facettenreiche Diskussion über internationale Diplomatie, geopolitische Strategien, Ressourcenpolitik und die humanitären Folgen des Krieges. Quellen: https://hosshopf.notion.site/Wird-die-Ukraine-jetzt-aufgeteilt-1a87066c0c5a8037a932c925db06074b
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
In der heutigen Folge sprechen Martin,Chris und Jan-Paul über das Paper "Analyzing Bitcoin Consensus: Risks in Protocol Upgrades". Was ist der Bitcoin-Konsens? Wer ist in die Konsensfindung involviert? Welche Interessen und Anreize haben die verschiedenen Stakeholder in diesem Prozess?Von und mit: - Martin - Chris - Jan-PaulProduziert und geschnitten: MartinHier könnt ihr uns eine Spende über Lightning da lassen: ⚡️nodesignal@getalby.comWenn euch unsere Arbeit gefällt, könnt ihr unsere Folgen auch auf Podcasting 2.0 Plattformen, wie Fountain, PodcastGuru, Castamatic, Breez oder Podverse hören und uns so eine kleine Aufmerksamkeit da lassen. Danke an alle, die die Bitcoin Community mit ihren Spenden unterstützen! Mit diesen Spenden wird unter anderem unser Bounty Programm verwirklicht, in dem ihr euch für die Mitarbeit an einem Projekt eine Belohnung sichern könnt.Für Feedback und weitergehenden Diskussionen kommt gerne in die Telegramgruppe von Nodesignal und bewertet uns bei Spotify und Apple Podcasts. Folgt uns auch gerne bei Nostr:npub1n0devk3h2l3rx6vmt24a3lz4hsxp7j8rn3x44jkx6daj7j8jzc0q2u02cy und Twitter.Blockzeit: 883341Ren Crypto Fish, Steve Lee, Lyn Alden: Analyzing Bitcoin Consensus: Risks in Protocol UpgradesDavid Harding: Harmony and DiscordStephen Livera 616: https://stephanlivera.com/episode/616/
Am 20. Jänner 2025, auf den Stufen des Kapitols in Washington, schwört Donald Trump erneut den Amtseid als Präsident der Vereinigten Staaten. In der ersten Reihe die Elite der amerikanischen Tech-Welt: Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos.Es ist ein Bild, das für sich spricht. Die Präsenz dieser Milliardäre bei der Angelobung ist nicht nur Symbol, sondern auch Ausdruck einer tiefen Verflechtung zwischen Big Tech und der politischen Macht. Diese beschränkt sich nicht auf ihr Verhältnis zu Trump. Sie kontrollieren Infrastrukturen, die unser Leben prägen: Soziale Netzwerke, die unsere Debatten kanalisieren, Algorithmen, die unsere Wahrnehmung steuern und Cloud-Imperien, auf denen ganze Staaten ihre Daten lagern. Elon Musk träumt von Mars-Kolonien und Gehirnchips, Zuckerberg verwaltet die digitale Identität von Milliarden Menschen, und Bezos' Amazon dominiert den Welthandel.Aber sind solche Auftritte ein Zeichen der aktiven Unterstützung Trumps Politik oder einfach eine pragmatische Anpassung an die Realität? Welche Interessen verfolgt diese Kapitalfraktion? Hat Trump die Tech-Giganten im Griff, oder bestimmen sie längst die Regeln? Und ist die wachsende Macht dieser Konzerne über Medien und Politik eine wirkliche Verschiebung der Macht oder nur ein altes Problem im neuen Antlitz?
Es geht um Bodenschätze, aber nicht nur. Seit Jahren ist der Osten von Kongo-Kinshasa umkämpft. Am Sonntag ist die Gewalt eskaliert. Rebellen haben die Millionenstadt Goma teilweise unter ihre Kontrolle gebracht. Was steckt hinter dem jahrelangen Konflikt? Hunderttausende Menschen sind durch die Kämpfe bereits vertrieben worden. Die Lage in der Stadt Goma ist unklar. Es gibt Berichte über Plünderungen und Vergewaltigungen. Der Angriff auf die Wirtschaftsmetropole im Osten von Kongo-Kinshasa ist nur die letzte Eskalation in einem Konflikt, der Jahrzehnte zurückreicht. Welche Interessen spielen rein? Was bräuchte es, um die Gewalt zu stoppen? Und warum unternimmt die Weltgemeinschaft bisher kaum etwas? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Sarah Fluck, Afrikakorrespondentin Radio SRF ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Can Külahcigil ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
"America first" ist das Motto von Donald Trump. Seit seiner Amtseinführung lässt der neue US-Präsident auf Worte Taten folgen: Rechtsradikale Angreifer des Kapitols sind frei, Migranten bangen um ihre Zukunft. Beim Thema Strafzölle stehen China, Mexiko und Kanada als Erstes auf seiner Agenda. Auch den Nahen Osten hat Trump im Blick: Schon vor seiner Vereidigung forderte er in markanten Worten ein Ende der Kämpfe in Gaza. Eines ist immer gleich: Trump hat die eigenen Interessen im Fokus.Andreas Reinicke ist Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Berlin und beobachtet die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten seit Jahrzehnten sehr genau. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" beschreibt er Trumps Blick auf die Region so: "Es geht um das Interesse Israels, es geht um das humanitäre Leid. Aber es geht auch um wirtschaftliche Interessen, ganz eindeutig."Für die USA, so Reinicke, sei "die Unruhe in der gesamten Region ein Problem". Vor allem gehe es dabei um das Verhältnis zwischen Saudi-Arabien und Iran. Sollte sich das verschärfen, könnte sich das auf die Ölmärkte auswirken. Denn würde der Iran die Durchfahrt dieser für Öltanker so wichtigen Seeroute blockieren, wären die Folgen weltweit zu spüren: Der Ölpreis würde steigen, und Benzin würde auch in den USA teurer werden. "Diese Art von Destabilisierung der Weltwirtschaft kann auch ein Trump nicht haben wollen", erklärt Reinicke. "Deswegen ist das Grundsatzinteresse, dass hier eine friedliche Lösung entsteht, für alle Seiten, auch für ihn."Trumps Gesprächsstil wirkt dabei von außen wenig friedlich: Er hat gedroht, im Nahen Osten werde "die Hölle losbrechen", wenn die von der Hamas entführten israelischen Geiseln nicht bis zu seiner Amtseinführung zurück seien. Das werde nicht gut sein für die Hamas, "und es wird - offen gesagt - für niemanden gut sein", so Trumps Worte. Sie richteten sich an die Hamas, aber indirekt auch an Israel, einen Vorschlag für die Waffenruhe ebenfalls zu akzeptieren.In der Diplomatie brauche es manchmal einen deutlichen Ton, erklärt Reinicke. Der Trump-Faktor hat für ihn eine wichtige Rolle gespielt, um zu der Waffenruhe in Gaza zu kommen - die "sehr ausgeklügelten diplomatischen Verhandlungen vorher" allerdings ebenso. Die USA unter dem ehemaligen Präsidenten Joe Biden, aber auch Katar und Ägypten hatten monatelang daran gearbeitet.Und jetzt? Andreas Reinicke ist ehemaliger Diplomat und bezeichnet sich in der neuen Podcast-Folge als "berufsmäßigen Optimisten": "Ich sehe zunächst einmal die Chancen in dieser Entwicklung, denn ohne einen Waffenstillstand wird es nicht weitergehen", erklärt der Nahost-Experte: "Aber das ist natürlich eine wackelige Angelegenheit, und es ist unklar, in welche Richtung sich das entwickeln wird."Die Gefahr für Störungen ist groß, und radikale Kräfte gibt es auf beiden Seiten. Ohne Druck von außen ist für Reinicke eine Einigung kaum denkbar. Die internationale Gemeinschaft müsse eine klare Linie vorgeben, fordert Reinicke - und sieht damit nicht nur die USA, sondern auch die Europäer und Deutschland in der Pflicht.Andreas Reinicke ist Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Berlin. Als ehemaliger EU-Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten hat er die Europäische Union im damaligen Nahost-Quartett vertreten. Reinicke ist ehemaliger Diplomat und war er sowohl in Tel Aviv als auch in New York tätig. Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Russland wird derzeit von Politik, Nachrichtendiensten und Medien verdächtigt, Einfluss auf die kommende Bundestagswahl auszuüben. Doch wie sieht es mit den USA aus? Welche Interessen haben sie eigentlich am Ausgang der Wahl und welche Möglichkeiten haben sie, darauf Einfluss zu nehmen? Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie, der sich mit transatlantischen Lobbynetzwerken beschäftigt.Weiterlesen
In der aktuellen Folge des Podcasts „Wirtschaft Düsseldorf unplugged“ spricht Moderatorin Andrea Greuner mit Katrin Lohner, der Gründerin der Leading Rockets, Führungskräftecoach und Mitglied der IHK Vollversammlung. Katrin Lohner teilt spannende Einblicke in ihre Arbeit als Coach, wenn sie Führungskräfte dabei unterstützt, ihre Potenziale zu entfalten, Teams erfolgreich zu führen und dabei authentisch und reflektiert zu handeln. Ihre Herangehensweise? Praxisnah, individuell und immer auf Augenhöhe ausgerichtet.
Mehr als 50 Jahre hat die Familie Assad in Syrien geherrscht. Nach dem Sturz des Regimes bringt sich auch die Türkei in Position - Warum? Weitere Themen: · Israel-Syrien: Nach dem Sturz des Assad-Regimes hat die israelische Armee eine demilitarisierte Pufferzone eingenommen. Das hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärt. Was Israel dort für Pläne hat. · Brasilien: 12 Millionen Menschen hätten es innerhalb eines Jahres aus der Armut geschafft. Das meldet die Statistikbehörde Brasiliens. Warum dabei vor allem Sozialprogramme eine Rolle gespielt haben. · Kongo: Dutzende Menschen sind laut den lokalen Behörden innert weniger Tage gestorben. Die Menschen hatten offenbar grippeähnliche Symptome. Was bisher über diese Krankheit bekannt ist.
Zum Wochenbeginn bebte die Börse. Ist die Gefahr an den Aktienmärkten nun gebändigt? Prof. Thomas Mayer vom Flossbach von Storch Research Institute erläutert die Situation. Welche Interessen hat China im Nahen Osten? Das fragen wir den Sinologen Jonas Greindberg. Im Gespräch mit der AfD-Politikerin Lena Kotré aus Brandenburg geht es um einen mutmaßlichen Anschlag mit Buttersäure auf einen ihrer Mitarbeiter, und Uwe Jochum kommentiert den Versuch, die Bevölkerung zu verwirren und ihre Gewissheiten zu zerstören.
Iran und Israel liegen rund 2000 Kilometer auseinander, es sind keine Nachbarstaatan – und doch sind sie schon lange verfeindet. Direkte Kriegshandlungen zwischen den beiden Ländern gab es bisher keine. Doch nun droht dieser «Schattenkrieg» zu eskalieren.In den letzten Tagen hat der Iran rund 300 Drohnen, Raketen und Flugköprer Richtung Israel geschossen. Es war eine Reaktion auf einen mutmasslich israelischen Angriff in Syrien, bei dem u.a. ein hochrangiger General der Revolutionsgarden getötet wurden.In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Paul-Anton Krüger, Redaktor und mehrere Jahre Korrespondent von «Süddeutsche Zeitung» und «Tages-Anzeiger» im Nahen Osten, die jüngsten Ereignisse ein. Welche Interessen und welche Vorgeschichte stehen dahinter? Und wie gross ist die Gefahr, dass der Krieg im Nahen Osten sich nun ausweitet?Moderation: Mirja GabathulerMehr zum Thema: Kommentar: Irans Angriff ist brandgefährlichAnalyse: Was der Iran wirklich bezwecktAnalyse: Israel schwankt zwischen Vernunft und WutHintergrund: Irans Waffenarsenal – eine Übersicht Als Podcast-Hörer:in den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen und hören: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Das westliche Militärbündnis Nato zieht es an den Genfersee. Dort will die Allianz ein Verbindungsbüro eröffnen. Im «Maison de la Paix» soll das Büro eingerichtet werden, wo unter anderem das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik einquartiert ist. Welche Interessen verfolgt die Nato damit? Weitere Themen: (01:07) Nato will in Genf ein Verbindungsbüro eröffnen (10:32) 30 Jahre nach Völkermord in Ruanda (18:19) Martin Haefner – der Mann, der bei Swiss Steel den Takt vorgibt (21:56) Wo steht das Projekt «Cargo Sous Terrain»? (25:28) Lisa Mazzone – so tickt die neue Chefin der Grünen Schweiz (31:18) Ukraine: Medienfreiheit gerät unter Druck (36:42) Dengue-Fieber breitet sich in Thailand aus
Mit reißerischen Headlines und Falschmeldungen sorgt das rechte Onlineportal »Exxpress« in Österreich immer wieder für Aufmerksamkeit. Die Herausgeberin, Eva Schütz, scheint so gar nicht zu dem Krawallmedium zu passen. Sie machte zunächst als Sportlerin Karriere, studierte Jura und gründete später ihre eigene Kanzlei. Unter der Regierung von Sebastian Kurz arbeitete sie zwischenzeitlich im Finanzministerium. Und gründete dann, gemeinsam mit dem Boulevardjournalisten Richard Schmitt, den »Exxpress«. Die Frage ist: warum? In dieser Folge von »Inside Austria« beschäftigen wir uns mit dem rechten Onlineportal »Exxpress«. Welche Interessen verfolgen die Macher? Und welche Parallelen gibt es zum deutschen Portal »nius«, das von Ex-Bild Chef Julian Reichelt gegründet wurde? In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Einen Überblick über Themen und Entwicklungen in Österreich finden Sie auf derstandard.at und auf spiegel.de. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach dem Terrorangriff am 7. Oktober letzten Jahres verfolgt Israel noch immer das Ziel, die Hamas zu vernichten. Der Gazastreifen liegt zu grossen Teilen in Trümmern, mehr als 23'000 Palästinenserinnen und Palästinenser sind bei israelischen Angriffen gestorben. Ein Ende des Kriegs scheint in weiter Ferne.Doch jetzt nimmt der Druck auf Israel zu. Südafrika verklagt Israel wegen des Verdachts auf Genozid. In diesen Tagen läuft am Internationalen Gerichtshof in Den Haag der Prozess. Und auch in Israel selbst gibt es Proteste der Bevölkerung. In Tel Aviv forderten am Wochenende 120'000 Menschen die Freilassung der Geiseln.Wie gefährlich ist die aktuelle Lage für Israel? Welche Rolle spielt der Prozess? Welche Interessen verfolgen die Huthi-Rebellen und die Hizbollah-Miliz? Und wie könnte es im Nahen Osten weitergehen?Im täglichen Podcast «Apropos» ordnet Peter Münch, Israel-Korrespondent des Tages-Anzeigers und der Süddeutschen Zeitung, die aktuelle Lage im Nahostkonflikt ein. Er ist zu Gast bei Mirja Gabathuler.Aktuelles zum Thema:100 Tage Krieg in NahostDer Nahostkonflikt weitet sich aus: eine neue Front beim Roten MeerRisikobereit, rückständig und starrsinnig: So gefährlich sind die HuthiGenozid-Prozess gegen Israel: Was Sie zum Prozess wissen müssen Als Podcast-Hörer:in den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen und hören: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Seit Jahren gilt der Iran als wichtiger Unterstützer der Hamas. Nach dem Angriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation auf Israel wird nun über eine mögliche Beteiligung des Iran spekuliert. Laut Medienberichten könnte der Angriff über Wochen hinweg geplant worden sein.Wie handfest sind diese Spekulationen? Welche Interessen verfolgt der Iran? Und was würde Irans Eingriff in den Krieg für den Nahen Osten bedeuten?Darüber sprechen wir mit Raphael Geiger in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Geiger ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und Tamedia in Istanbul und weilt derzeit in Athen. Moderiert wird die Folge von Mirja Gabathuler.Artikel zum Thema:Zur aktuellen Lage in Israel: Der News-TickerWie Terroristen den Iron Dome ausgehebelt haben
Das russische Militär soll einen Waffenstillstand in Bergkarabach vermittelt haben. Welche Interessen verfolgt Russland? Und: Kliniken fordern mehr finanzielle Hilfen.
Nach zwölf Jahren im Abseits ist Syriens Präsident Baschar al-Assad zurück im Kreis der Arabischen Liga. Der Staatenbund hatte ihn 2011 wegen des brutalen Vorgehens gegen die syrische Bevölkerung ausgeschlossen. Der Bürgerkrieg hat Hunderttausende das Leben gekostet, Millionen zur Flucht gezwungen. Folter, Giftgas-Einsätze und andere schwere Menschenrechtsverletzungen gehen auf das Regime zurück. Dass Assad nun offenbar wieder salonfähig zu sein scheint, ist nicht nur vielen Syrern unbegreiflich. Viele fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Welche Interessen stecken dahinter und welche Konsequenzen wird die Wiederaufnahme Syriens in den Kreis der Arabischen Liga haben für das Beziehungsgeflecht, die Machtkonstellationen und die Konfliktherde in der Region und darüber hinaus? Anna Osius über das Comeback des syrischen Diktators Baschar al Assad
Seit dem Putsch Ende Juli steht das westafrikanische Land in den Schlagzeilen. Die Welt schaut hin, weil sie mit Niger verbandelt ist. Der Westen hat in der Vergangenheit das Land immer wieder als Anker der Stabilität bezeichnet. Welche Interessen der Westen in Niger verfolgt und warum Geld allein keine Stabilität garantiert, schauen wir in dieser Folge mit der freien Journalistin Naveena Kottoor an. Ihr habt Feedback oder Themeninputs? Wir freuen uns auf eure Nachrichten auf 076 320 10 37 oder newsplus@srf.ch
Nach zwölf Jahren im Abseits ist Syriens Präsident Baschar al-Assad zurück im Kreis der Arabischen Liga. Der Staatenbund hatte ihn 2011 wegen des brutalen Vorgehens gegen die syrische Bevölkerung ausgeschlossen. Der Bürgerkrieg hat hunderttausende das Leben gekostet, Millionen zur Flucht gezwungen. Folter, Giftgas-Einsätze und andere schwere Menschenrechtsverletzungen gehen auf das Regime zurück. Dass Assad nun offenbar wieder salonfähig zu sein scheint, ist nicht nur vielen Syrern unbegreiflich. Viele fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Welche Interessen stecken dahinter und welche Konsequenzen wird die Wiederaufnahme Syriens in den Kreis der Arabischen Liga haben für das Beziehungsgeflecht, die Machtkonstellationen und die Konfliktherde in der Region und darüber hinaus? Anna Osius berichtet.
Wladimir Putin lädt in St. Petersburg zum zweiten Russland-Afrika-Gipfel. Welche Interessen verfolgt er auf dem Kontinent? Und: Die EZB will erneut den Leitzins erhöhen.
Zwölf Jahre stand Syriens Präsident Baschar al-Assad im Abseits: Die Arabische Liga hatte ihn wegen des brutalen Vorgehens gegen die eigene Bevölkerung ausgeschlossen. Inzwischen hat der Bürgerkrieg hunderttausende Menschen das Leben gekostet, rund die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. Auch für Folter und Giftgas-Einsätze ist das Regime verantwortlich. Und doch wurde Syrien jetzt wieder in die Arabische Liga aufgenommen. Viele Syrer und auch internationale Beobachter fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Welche Interessen stecken hinter der Annäherung der arabischen Staaten an Syrien? Und was bedeutet sie für die internationalen Beziehungen und die Machtkonstellationen in der Region?
Mehr als eine Dekade lang hat Syriens Präsident Baschar al-Assad Krieg gegen sein eigenes Volk geführt. Hunderttausende hat der Konflikt das Leben gekostet, Millionen zur Flucht gezwungen. Folter, Giftgas-Einsätze und andere schwere Menschenrechtsverletzungen gehen auf das Regime zurück.Und dennoch ist Assad heute wieder zurück auf der internationalen Bühne: Nach zwölf Jahren im Abseits wurde er wieder in die Arabische Liga aufgenommen. Der Staatenbund hatte ihn 2011 wegen des Bürgerkriegs ausgeschlossen. Dass Assad nun offenbar wieder salonfähig zu sein scheint, ist nicht nur vielen Syrern unbegreiflich. Welche Interessen stecken dahinter? Und welche Konsequenzen wird die Wiederaufnahme für die Region haben? ARD-Korrespondentin Anna Osius seziert das komplexe politische Geflecht, dass das Comeback des Diktators ermöglichte.
Die Republik Moldau, auch Moldawien genannt, oft übersehen, ist seit letztem Jahr offiziell EU-Beitrittskandidatin. Rückenwind für den Weg in die EU verspricht der Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft am 1. Juni in dem kleinen Land, das seit Jahren um Stabilität ringt. Moldau ist arm, aber strategisch enorm wichtig. Im Nachbarland Ukraine herrscht Krieg. Russland übt seinen Einfluss aus und schürt Ängste. Die EU und 20 weitere Staaten wollen Flagge zeigen und für einen pro-europäischen Kurs werben. Gleichzeitig wollen sie der pro-russischen Propaganda etwas entgegensetzen: Mit politischen Versprechen und viel Geld. Was macht die kleine, bisher vernachlässigte Republik so wichtig für Europa? Welche Interessen verfolgt Russland? Und was wollen die 2,6 Millionen Moldawier? Wir sprechen darüber mit: Raimar Wagner, Moldau-Experte der Friedrich-Naumann-Stiftung Leslie Schübel, Russland-Expertin der Körber-Stiftung Bernhard Drumel, Concordia Sozialprojekte Alexander Göbel, ARD-Korrespondent in Brüssel
Die Kurdische Arbeiterpartei PKK steht auf der Terrorliste der EU. Sie ist im Zuge der internationalen Entwicklung in den Fokus gerückt, denn die Türkei wirft potentiellen NATO-Partnern deren Umgang mit PKK-Anhängern vor. Welche Interessen verfolgt Ankara und welche die PKK? Was sagt die pro-kurdische HDP in der Türkei und was das Ausland?Von Marion Sendkerwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei