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Arbeitsmigration in Tschechien: Besserer Verdienst zum Preis von schlechten Bedingungen
Arbeitsmigration in Tschechien: Besserer Verdienst zum Preis von schlechten Bedingungen
In Tschechien fehlen Arbeitskräfte, und das in hoch- wie in niedrigqualifizierten Jobs. Arbeitsmigration wird darum zu einem immer wichtigeren Thema. Wer von Agenturen angeworben wird, ist jedoch häufig unlauteren Bedingungen ausgesetzt. Und auf der anderen Seite gibt es in den Grenzgebieten tausende Pendler, die in Deutschland und Österreich arbeiten. Wie steht es derzeit um die Arbeitsmigration in Tschechien? Gelingt es, die hohe Zahl an Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren? Und welche politischen Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gibt es – oder fehlen? Die erste Folge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“, haben Daniela Honigmann und Ivo Vacík vorbereitet.Mehr Hintergrundinformationen zu den Gästen und dem Projekt unter: Podcast: Sechsmal Tschechien
Monatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/philippinen-die-maenner-fahren-zur-see-die-frauen-organisieren-sich-online-ld.1927801). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
In der englischen Kleinstadt Boston leben viele Menschen, die im Ausland geboren wurden. Mehr als in den meisten anderen englischen Orten. Für manche gilt die Stadt als Symbol misslungener Integration. Andere erleben sie als lebendig und wirtschaftlich funktionierend. Doch was stimmt? Grossbritannien-Korrespondent David Signer war mehrere Tage vor Ort. Er sprach mit polnischen und britischen Ladenbesitzerinnen, Arbeitsvermittlern und einem Lokalpolitiker der Partei Reform UK. Die Gespräche zeigen: Viele Vorwürfe gegen Migranten halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Die meisten Einwanderer kommen aus Osteuropa, arbeiten in Landwirtschaft und Fabriken – Jobs, für die sich kaum Einheimische finden. Gast: David Signer, NZZ-Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Sarah Ziegler Davids Reportage mit noch mehr Stimmen aus Boston kannst du bei der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/immigranten-in-boston-spannungen-in-einer-englischen-kleinstadt-ld.1918995)lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
In Folge 203 des Dachthekenduetts sprechen Martin Moczarski und Sascha Koll über den Gold-/Silber-Crash und Bitcoin-Druck, die Epstein-Files (Beweise vs. Narrative) sowie den US-Bericht zur EU-„Regulierung“ sozialer Medien, DSA, X-Razzia in Paris und deutschen Staatsausgaben.Feuertonne: https://schlosserei-thiele.shop/products/feuertonne-afuera?variant=56595927564663Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Hunderttausende Menschen aus Italien kamen seit Mitte der 1950er-Jahre nach Deutschland, arbeiteten in Fabriken, auf Baustellen und trugen entscheidend zum Wiederaufbau und zum Wirtschaftswunder bei. Sie erlebten Stigmatisierung und Diskriminierung, sagt eine Migrationsforscherin.
Jahn, Thekla www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Als "Ali" enthüllt Günter Wallraff die brutalen Arbeitsbedingungen der "Gastarbeiter". Sein Buch "Ganz unten" erscheint am 21.10.1985 und schockiert die Bevölkerung. Von Veronika, Biermann, Ulrich Bock.
Die Philippinen - das sind mehr als 7500 Inseln mit rund 110 Millionen Menschen und 134 Sprachen: Ein Land der Superlative mit indigenen Traditionen, einer bewegten und teils schmerzhaften Kolonial-Vergangenheit und einer Gegenwart, die von sozialen Spannungen, von Arbeitsmigration und Naturgewalten geprägt ist. Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren die Philippinen neben Literatur auch viele andere Seiten ihrer reichen Kultur. Schon jetzt kann man sich in Ausstellungen und Veranstaltungen mit den Philippinen vertraut machen. Foto: Search for Life II, Filmstill © Stephanie Comilang
Die Philippinen - das sind mehr als 7500 Inseln mit rund 110 Millionen Menschen und 134 Sprachen: Ein Land der Superlative mit indigenen Traditionen, einer bewegten und teils schmerzhaften Kolonial-Vergangenheit und einer Gegenwart, die von sozialen Spannungen, von Arbeitsmigration und Naturgewalten geprägt ist. Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren die Philippinen neben Literatur auch viele andere Seiten ihrer reichen Kultur. Schon jetzt kann man sich in Ausstellungen und Veranstaltungen mit den Philippinen vertraut machen. Foto: Search for Life II, Filmstill © Stephanie Comilang
In dieser Folge des "Zaren. Daten. Fakten."-Podcasts spricht Michael Germershausen von Antal International über die Lohnentwicklung und den Arbeitsmarkt in Russland und Zentralasien. Antal International ist ein global tätiges Personalvermittlungsunternehmen mit über 130 Büros in mehr als 30 Ländern. Michael Germershausen erläutert die Unterschiede und Faktoren, die die Gehälter in Moskau, Taschkent und Almaty beeinflussen. Überdies beleuchtet er die Auswirkungen von Steuerreformen und die Rolle der Arbeitsmigration aus Zentralasien nach Russland. Michale Gemerhausen bei LinkedIn: https://kz.linkedin.com/in/michaelgermershausen
Außenminister Johann Wadephul hat Japan und Indonesien besucht. Es ging um Geopolitik, Rohstoffe, Technologie, Arbeitsmigration, militärische Zusammenarbeit. Endlich zeige Deutschland, dass es in Asien nicht mehr nur auf China schaut. Wurzel, Steffen www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
In der Podcast-Folge #134 von Klartext HR spricht Stefan Scheller mit Dr. Matthias Mauch zum Thema „Internationales Recruiting - erfolgreiche Arbeitsmigration“. Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte in Deutschland wird durch den demographischen Wandel in den kommenden Jahren immer angespannter. Schon jetzt suchen Unternehmen händeringend nach Möglichkeiten, offen Stellen zu besetzen - und schauen dabei immer häufiger über die Landesgrenzen. Mit Matthias diskutiere ich unter anderem darüber, * wie sich Arbeitsmigration von Fluchterfahrung unterscheidet * wie notwendig Rekrutieren im Ausland geworden ist * welche Herausforderungen es zu bewältigen gibt * was HR-Verantwortliche wissen sollten, um Arbeitsmigration sinnvoll für sich zu nutzen * welche konkreten Praxistipps er für die Hörer:innen hat Ein spannender Talk als 15-Minuten-Impuls. Klartext HR - Informieren. Inspirieren. Lernen. Viel Spaß damit! Dr. Matthias Mauch ist Gründer und Geschäftsführer von TERN Deutschland, einem internationalen Fachkräfte-Recruiting-Dienstleister mit eigener Vermittlungsplattform. Sein Team und er rekrutieren und integrieren Talente, vor allem im Gesundheitsbereich. Das Unternehmen trägt das Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ und handelt danach. Matthias Mauch verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Recruiting- und Bildungssektor. Zuvor promovierte er an der renommierten Business School WHU in Vallendar. >> LinkedIn-Profil von Dr. Matthias Mauch: https://www.linkedin.com/in/dr-matthias-mauch >> Website TERN Group: www.tern-group.com >> weitere Folgen Klartext HR: https://persoblogger.de/klartext-hr >> Lernen Sie auch das Podcast-Format YOUR HR STAGE von Stefan Scheller kennen: https://persoblogger.de/your-hr-stage
In der vierten Folge von Untold Stories geht es in das Jahr 1973, als in Westdeutschland über 300 spontane Streiks die Republik erschütterten. Im Mittelpunkt stehen die Gastarbeiter:innen, die für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Bezahlung und leichbehandlung kämpften – und damit nicht nur die Betriebe, sondern auch die Gesellschaft herausforderten.Zu Gast sind Irina Vavitsa, Zeitzeugin und Mitstreiterin beim Streik im Hella-Werk in Lippstadt, sowie Historiker Tim Zumloh vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Gemeinsam blicken sie auf die Ursachen der Streikwelle: Lohndiskriminierung, fehlende Mitsprache und die Erfahrung, trotz harter Arbeit als „Fremde“ behandelt zu werden. Wir besprechen, wie aus alltäglicher Ungleichbehandlung und Unmut eine Bewegung entstand – und wie die Streikenden, oft ohne Unterstützung von Gewerkschaft oder Betriebsrat, für ihre Rechte eintraten.Irina Vavitsa berichtet von der Atmosphäre im Betrieb, der Rolle der Dolmetscher, der Kraft des Zusammenhalts und der Solidarität, die die Streikenden – trotz medialer Anfeindungen – aus der Region erfuhren. Auch die unterschiedlichen Reaktionen von Gewerkschaften und Öffentlichkeit werden thematisiert: von moralischer Unterstützung bis zu offener Ablehnung und Hetze.Eine Folge, die ein bislang wenig beachtetes Kapitel der westfälischen und deutschen Geschichte aufschlägt, das bis heute nachwirkt. Eine Folge über Mut und die Kraft, Geschichte zu verändern – erzählt aus der Perspektive derjenigen, die sie geschrieben haben. Im Podcast erwähnte Literatur: Das Zitat von Orhan Çalışır stammt aus dem Text:Orhan Çalışır: Ein heisser Sommer in Bielefeld-Brackwede.In: Cafaro, N., Hüttner, B. und Tekin, C. (Hrsg.) (2023): Gelingende und misslingende Solidarisierungen.Spontane Streiks in Westdeutschland um 1973. Luxemburg Beiträge 18. Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung. S. 83-87. Online verfügbar unter: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/luxemburg_beitraege/lux_beitr_18_Streiks-1973_web.pdfEingelesen wurde es von Florian Bender.Kokot, Thordis (2025) Mehr als „Gastarbeiter“. Ein biografisches Fallbeispiel aus Lippstadt zur Vielschichtigkeit der Arbeitsmigration in den 1960er und 1970er Jahren.Hiko.hypotheses.org. Verfügbar unter: https://hiko.hypotheses.org/4537Die Reihe wird veröffentlicht im Podcastkanal„Regionalgeschichte auf die Ohren (RadiO)“und auf der LWL - Website.Mehr Informationen auf der LWL Website hierDas Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Pflaumbaum, Natascha www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Arbeitsmigration - Ohne Mitarbeiter aus dem Ausland geht es nicht / Ramadan: Wie der muslimische Fastenmonat endgültig im Einzelhandel ankommt / Ira Peter: "Deutsch genug? Warum wir über Russlanddeutsche sprechen sollten" / CD-Tipp: Abel Selaocoe - "Hymns of Bantu" // Beiträge von: Susanne Wimmer, Nermin Ismail, Eleonore Birkenstock, Thilo Braun / Moderation: Ulrike Ostner
Seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine herrschte zwischen Russland und den USA weitgehend Funkstille. Nun aber sassen die Aussenminister beider Länder im saudischen Riad erstmals wieder zusammen. Die konkreten Ergebnisse blieben zwar mager. Doch die Stimmung war augenscheinlich gut. Alle Themen (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) Tauwetter zwischen den USA und Russland? (04:28) Friedensverhandlungen Ukraine: Europa muss sich neu aufstellen (07:28) Nachrichten (11:52) Welche Mächte in Syrien mitmischen (20:49) Der rechtsbürgerliche Viererblock im Bundesrat (26:03) Was die Scheizer Behörden gegen PFAS unternehmen (30:28) Förderung der Arbeitsmigration als Rezept gegen Fachkräftemangel? (36:00) Deutschland: Leben mit Bürgergeld
Schickt uns eine Nachricht In der aktuellen Podcastfolge beleuchten wir zusammen unseren Gäst*innen das Thema Arbeitsmigration in der Landwirtschaft näher. Dazu haben wir Lina Tennhardt und Liene Hennig vom FiBL sowie Phillipe Sauvin von der Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft eingeladen. Gemeinsam mit Vanessa Gabel sprechen sie über die aktuelle Situation von Arbeitsmigrant*innen in der Schweiz und werfen dabei auch einen Blick in die Zukunft. Die meisten von uns erinnern sich wahrscheinlich noch an die Coronazeit, als die Einreise von Saisonarbeitskräften zur Ernte erschwert wurde und plötzlich alle um ihren «Spargel» bangen mussten. Dadurch kam aber auch endlich etwas in den Fokus, dem wir normalerweise eher nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Die Tatsache, dass einige unserer landwirtschaftlichen Produktionszweige auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen sind. Während reine Ackerbaubetriebe im Vergleich mit relativ wenigen Arbeitskräften auskommen, gibt es Betriebe, vor allem in den arbeitsintensiven Bereichen wie Gemüse-, Obst- oder auch Weinbau, die durchaus auf migrantische Arbeitskräfte angewiesen sind. Da die Arbeit in der Landwirtschaft oft körperlich anstrengend ist, die Arbeitszeiten häufig lang und die Löhne im Vergleich eher niedrig sind, kann es schwierig sein genügend «Hände» zu finden, um die anfallenden Arbeiten zu verrichten. In diesem Podcast wollen wir uns ein besseres Bild über die Verhältnisse rund um Arbeitsmigration in der Schweizer Landwirtschaft machen und einen Ausblick in die Zukunft geben. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.Folge 86 Sprache/52min. 00 Sek. Gäste/FiBL-Forschungsteam: Lina Tennhardt, Liene Hennig (beide FiBL Schweiz), Phillipe Sauvin (Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft)Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLFinanzierung: Forschungsprojekt Planet 4BWeiterführende Informationen:Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschafthttp://www.agrisodu.ch/Forschungsprojekt Planet 4Bhttps://planet4b.eu/E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Eine Brücke über das Stettiner Haff, eine Abkürzung von der Oder an die Ostsee - davon träumen die Menschen im polnischen Westpommern schon lange. Sie kämen aus der Metropole Stettin in einer Stunde an die Ostsee. Und ihre Waren auch. Realistisch? Host: Mirja Freye Gast: Matthes Klemme, Pomerania-Redaktion Redaktion: Carola Lewering, Pomerania-Redaktion E-Mail: mvimfokus@ndr.de Podcast MV im Fokus „Der Swinetunnel: Fluch oder Segen?“: https://www.ardaudiothek.de/episode/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/125-der-swinetunnel-fluch-oder-segen/ndr-1-radio-mv/12703921/ Podcast Empfehlung BR 24 „Polen gigantische Drehscheibe für Transportgeschäft und Arbeitsmigration“: https://www.ardaudiothek.de/episode/br24-reportage/polen-gigantische-drehscheibe-fuer-transportgeschaeft-und-arbeitsmigration/br24/14059479/ Visualisierung der polnischen Verkehrsprojekte - Neubau der S3 auf Wollin: https://youtu.be/0r8Owpf8_xI?si=-PswmfVP9otqZYSP Visualisierung der Stettiner Westumfahrung - YouTube Video: https://youtu.be/OzO3OOY5Pew?si=dz_YnI_ccCobFVn3 Aktuelle Top Folgen von MV im Fokus: Seeadler in MV: Zwischen Babyboom und Bleivergiftung: https://www.ardaudiothek.de/episode/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/seeadler-in-mv-zwischen-babyboom-und-bleivergiftung/ndr-1-radio-mv/14079243/ Mit Haferflocken gegen Bauchfett und Übergewicht - Update: https://www.ardaudiothek.de/episode/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/mit-haferflocken-gegen-bauchfett-und-uebergewicht-update/ndr-1-radio-mv/14055403/ Regenbogenfahne, rauer Ton, Rücktritt: Neubrandenburgs OB Witt im Gespräch: https://www.ardaudiothek.de/episode/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/regenbogenfahne-rauer-ton-ruecktritt-neubrandenburgs-ob-witt-im-gespraech/ndr-1-radio-mv/14025343/
Bittere Armut trieb die Menschen in Norditalien dazu, sich in den Sommermonaten auf bayerischen Baustellen und Ziegeleien zu verdingen. Der Bauboom des späten 19. Jahrhunderts ist auch ihr Verdienst, doch die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren drückend. Mit dem Ersten Weltkrieg kam diese Arbeitsmigration schlagartig zum Erliegen. Von Julia Devlin (BR 2024)
Polen ist längst zu einer gigantischen Drehscheibe für das internationale Transportgeschäft und Arbeitsmigration geworden. Deutlich sichtbar wird das unter anderem auf dem Tankstellen-Parkplatz in Katy Wroclawskie. Nur Heiligabend und Sylvester ruht der Verkehr auf dem riesigen Parkplatz unweit von Breslau. Von hier aus starten an den restlichen 363 Tagen im Jahr Tausende zu ihren Jobs nach Westeuropa. Darunter auch sehr viele LKW-Fahrer aus nicht EU-Staaten. Gerade sie werden oft zu Dumping-Löhnen angestellt. Gewerkschafter sehen mittlerweile Anzeichen von - wie es heißt - "krimineller Ausbeutung". Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster haben sich an der Tankstelle unweit von Breslau umgesehen.
Das Auswärtige Amt hat das sogenannte Auslandsportal gestartet. Gerade Fachkräfte, Studierende oder Azubis sollen es dadurch einfacher haben, einen Antrag für langfristige Aufenthalte zu stellen. Damit sollen Fachkräfte aus dem Ausland schneller ins Land geholt werden, lange Wartezeiten von neun und mehr Monaten für ein Visum sollen der Vergangenheit angehören. So soll die Arbeitsmigration erleichtert und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden. Von Daily Good News.
Stövesand, Catrin www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Was klappt gut, woran hakt es noch? ++ Gespräch mit Tanja Fendel, Expertin für Arbeitsmigration am IAB in Nürnberg ++ Lebensmittelgroßhändler im Ausnahmezustand: Der Run auf die Dubai-Pistaziencreme ++ Frag die Arbeitsrechtlerin: Darf der Chef mein Überstundenkonto „einfrieren“?
In Arizona hatten die Kandidaten der Demokraten jahrzehntelang keine Chance, bis Joe Biden dort mehr Stimmen als Donald Trump holte. Zwischendurch schien der Staat wieder Richtung Trump zu kippen, doch seit Kamala Harris kandidiert, ist wieder alles offen. Der Bauer in der Wüste, die Restaurantbesitzerin mit mexikanischen Wurzeln, der Sozialarbeiter: Alle sind auf der Suche nach Lösungen über Parteigrenzen hinweg.
Es gibt viel zu besprechen bei der diesjährigen Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft (APK) in Neu-Delhi: Arbeitsmigration zwischen Deutschland und Indien, Verteidigung, kritische Technologie. Wir schauen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien, auf Interessen auf beiden Seiten und fragen, ob Inderinnen und Inder eigentlich gern zu uns kommen möchten.
Es gibt viel zu besprechen bei der diesjährigen Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft (APK) in Neu-Delhi: Arbeitsmigration zwischen Deutschland und Indien, Verteidigung, kritische Technologie. Wir schauen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien, auf Interessen auf beiden Seiten und fragen, ob Inderinnen und Inder eigentlich gern zu uns kommen möchten.
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 22.10.2024++Zwischen Ost und West, zwischen Russland und Europa, balanciert die Republik Moldau. Die Spaltung ist deutlich, die Herausforderungen groß: Arbeitslosigkeit, Arbeitsmigration, Korruption. (Marcus Marschalek)++Am vergangenen Samstag ist die Überlebende des NS-Terrors, Helga Feldner-Busztin, verstorben. Die gebürtige Wiener Jüdin war bis zuletzt als Zeitzeugin in Schulen unterwegs, sie wurde 95 Jahre alt. (Astrid Plank)++China und der Vatikan haben ein Abkommen zur Ernennung von Bischöfen in der Volksrepublik um weitere vier Jahre verlängert. Das geheim gehaltene Abkommen regelt die Ernennung von katholischen Bischöfen in China.
Sie schuften auf Baustellen, schlachten Schweine, ernten Spargel, putzen Büros und Hotels – immer mehr Migranten übernehmen Arbeiten, für die sich in Deutschland kaum noch jemand findet. Viele von ihnen werden ausgebeutet. Und das mit System. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist eine Parallelwelt entstanden. Ein System, in dem große Unternehmen Arbeiten an Subunternehmen auslagern – und sich damit ein stückweit der Verantwortung entziehen. In seinem Buch „Ganz unten im System“ verbindet der Journalist Sascha Lübbe Einblicke in diese Welt mit dem Blick auf das große Ganze. In Reportagen zeigt er, wie die Menschen arbeiten und leben. Er besucht rumänische Bauarbeiter in ihrem Wohnheim, spricht mit osteuropäischen Beschäftigten der Fleischindustrie, verbringt ein Wochenende mit usbekischen Lkw-Fahrern. Er fragt aber auch nach den Hintergründen. Wie konnte sich das System in dieser Form entwickeln? Was sind historische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Hürden, die einem Wandel zum Besseren im Wege stehen? Ist der überhaupt möglich, innerhalb eines auf Profit ausgelegten Wirtschaftssystems? Nicht zuletzt: Beruht unser Wohlstand auf der Ausbeutung dieser Menschen? Sascha Lübbe arbeitet als Reporter und Autor in Berlin. Seine Artikel erscheinen unter anderem bei Zeit Online, taz, NZZ, Welt am Sonntag, stern.de. Er war für den Deutschen Reporter*innen-Preis, den Deutschen Journalistenpreis und den Alternativen Medienpreis nominiert.Sie hören den Mitschnitt der Lesung am 09.10.2024 in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain in Berlin-Marzahn.
Die Republik Moldau ist eines der ärmsten Länder in Europa. Daher hat die Arbeitsmigration hohe Ausmaße angenommen, bis zu einem Drittel der Bevölkerung arbeitet im Ausland. Zurück bleiben Kinder, die bei ihren Großeltern aufwachsen. Das Beispiel von Elena und ihren zwei Enkelkindern, die im Tageszentrum Lapusna von Concordia Betreuung erfahren.
Neckar-Alb Podcast von RTF1 & RTF3 | Reutlingen Tübingen Zollernalb
Arbeitsmigration und Gastarbeit - das war auch in Tübingen ein Thema in den 1950er bis 1970er-Jahren. Damals schloss die Bundesrepublik Anwerbeabkommen mit Ländern sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas ab, um dem Bedarf an Arbeitskräften gerecht zu werden. Aus dieser Zeit sind auch Erinnerungsstücke aus dem Arbeits- und Lebensalltag der Gastarbeiter erhalten geblieben - das Stadtmuseum Tübingen hat dazu jetzt einen Aufruf gestartet. | Videos in der RTF1 Mediathek: www.rtf1.tv | RTF1 - Wissen was hier los ist! |
Zum 20. jährigen Jubiläum der "EU-Osterweiterung" ist Deutschland heute mit dem Fachkräftemangel mehr denn je auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Trotzdem gleicht die Realität von Arbeitsmigrant:innen aus Mittel-, Süd- und Osteuropa oft einem neokolonialen Ausbeutungsszenario. Im Gespräch mit der Sozialwissenschaftlerin Ewa Palenga-Möllenbeck, der tschechischen Journalistin und Dokumentarfilmerin Apolena Rychlíková @apolenarychlikova und Justyna Oblacewicz von der DGB-Beratungsorganisation »Faire Mobilität« sprechen wir über diese Themen und fragen: Welche Abhängigkeiten und Ungleichgewichte entstehen und welche Auswege sind möglich?Diese Episode enstand in Kooperation mit dem @nationaltheater.mannheim.ntm und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Würtemberg @boell_bwKuration #OSTOPIA: @domi_sirok @melonajuice @maschalttBühnenbild @oktavia_zyta_herbst
In dieser Folge der SHK-Show spricht Max Herrmannsdörfer mit Andreas Koch-Martin, Geschäftsführer der Innung SHK Berlin. Werbung Der vierte Stern" ist eine Reise durch die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Der kicker-Podcast lässt zehn Jahre später ein WM-Turnier Revue passieren, bei dem für die deutsche Mannschaft nicht von Anfang an die Zeichen auf Sieg standen. Isabella Fischer und Matthias Dersch nehmen euch mit auf eine Reise durch ein Land, das den Fußball lebt. Zu hören gibt es ihn ab sofort in der kicker App, auf kicker.de und überall, wo es Podcasts gibt.
Armut, Abenteuerlust und ein "Anwerbeabkommen" brachten in den 50er- und 60er-Jahren Hunderttausende Italiener nach Deutschland. Das deutsche Wirtschaftswunder war auch ihr Erfolg. Viele pendeln bis heute "zwischen den Welten". (Wiederholung vom 17.06.2023) Lemmerich, Philipp;Otto, Stefanie www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
Immer mehr Jobs können in Österreich nicht besetzt werden. Gezielte Migration von Fachkräften soll das Problem lösen, erhofft sich die Politik. Doch warum sollten Arbeitskräfte aus dem Ausland überhaupt nach Österreich kommen? Und ist es wirklich klug, dass Asylwerber bei uns nicht arbeiten dürfen?
Die Zuwanderungsdebatte wird oft populistisch geführt. Während die Aufnahme von Geflüchteten primär aus humanitären Gründen geschieht und nicht auf Gewinn abzielt, ist die Situation bei der Arbeitsmigration komplexer. Scherer, Katja www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Ärztinnen, Pflegekräfte, Ingenieure: Die Deutschkurse am Goethe-Institut in Istanbul sind voll mit jungen Fachkräften, die auswandern möchten. In Deutschland hoffen sie auf bessere Arbeitsbedingungen und ruhigere politische Verhältnisse. Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In der neuen Episode Ehrlich jetzt? diskutieren der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr und Yasmine M'Barek über Migration. Dem Liberalen fehle die Trennung zwischen Arbeitsmigration und humanitären Verpflichtungen. Das führe auch in der Debatte zu Vermischung, sagt der FDP-Fraktionschef im Podcast: "Dauernd über Grenzen zu reden, heißt ja nur, ich lehne mich zurück und versuche etwas vermeintlich Falsches zu begrenzen, weil ich muss es richtig machen." Stattdessen solle Arbeitsmigration attraktiver werden und im Fokus stehen: "Sollten wir nicht von Anfang an das Signal ausstrahlen: Es ist leicht, nach Deutschland zu kommen, wenn man durchstarten will, ranklotzen will?" Außerdem müsse man politisch für Ordnung beim Thema sorgen: "In Deutschland ist alles durchreguliert und alles geordnet. Aber in der Migrationspolitik herrscht Unordnung." Aktuell prüft die Bundesregierung, ob Deutschland Asylverfahren in Drittstaaten auslagern kann. Dürr befürwortet das, jedoch sei dies nur eine "Unterkategorie". Alle zwei Wochen begrüßt ZEIT-ONLINE-Redakteurin Yasmine M'Barek bei "Ehrlich jetzt?" einen Spitzenpolitiker oder eine Spitzenpolitikerin. Sie können sich zu ihrem Herzensthema erklären und über Fragen diskutieren, für die in Nachrichtensendungen und Talkshows kein Platz bleibt. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail über ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Während Lea höchst bemüht ein bisschen Chaos in ihrem Leben verursacht und dank dicker Backen für die Unterhaltung dieser Folge zuständig ist, genießt Verena eine vergleichsweise ruhige Woche. Trotzdem ist die Anspannung groß, denn: Die Entscheidungen in Sachen Elterngeld stehen an, weshalb Verenas Refresh-Button Google zum Glühen bringt. Gleichzeitig gibt's bei beiden Grund zum Feiern. Der FC Viktoria hat es nämlich zum ersten Mal seit seiner Gründung ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft – und Lea ist offiziell in die Hall of Future eingetreten. Dieses Mal wird es politisch im Deep Dive – mit Damian Boeselager. Damian ist seit 2019 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Spitzenkandidat der von ihm gegründeten Partei Volt für die Europawahl 2024. Im Parlament arbeitet er an der Weiterentwicklung der EU, einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaft, der Arbeitsmigration und einem humaneren Asylsystem. Von ihm wollen Lea und Verena wissen: Wie gründet man eigentlich eine Partei? Wie sehen die ersten Schritte aus, welche Herausforderungen treten auf, an welchen Zielen wird Erfolg gemessen? Deutschland erlebt gerade eine Welle an Parteineugründungen. Mit Damian sprechen sie darüber, woran das liegt, warum eigentlich jede*r in einer Partei sein sollte und welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sich politisch zu engagieren. Bevor Lea und Verena noch eine Gesangseinlage zum Besten geben, erzählt Lea von dem Mutigsten, das sie je getan hat. Verena spricht über ihren schlechten Einfluss im Hinblick auf übermäßigen Zuckerkonsum – und wie sie damit die Angst schürte, eine Seefahrerkrankheit hätte in ihrem trauten Heim Einzug gehalten. Hier könnt ihr das Fast & Curious Fragespiel kaufen. Hier findet ihr unsere aktuellen Werbepartner. Hier gelangt ihr zu der Doku „Stress und Druck in der Schule: Macht Schule krank?“ Hier könnt ihr die Petition „Zukunft Bildung - nehmt uns ernst!“ von change.org unterzeichnen. 00:01:03 Im “Catchup” sprechen Verena und Lea über die Erfolge des FC Viktoria, die anstehende Elterngeld-Entscheidung und Leas Aufnahme in die Hall of Future. 00:15:27 Im “Deep dive” geht es mit Damian Boeselager um die Frage: Wie gründe ich eine Partei? 00:44:59 Bei “Was bewegt uns” beantworten die beiden gegenseitig Fragen aus ihrem F&C Kartenspiel. 00:52:50 In der Kategorie “Empfehlung der Woche” stellt Verena die NDR-Doku “Stress und Druck in der Schule: Macht Schule krank?” vor. 00:57:29 Und das letzte Wort hat heute Lea.
Sie sind Hindus, Muslime, Christen und Sikhs, Studierende, Fahrradkuriere, IT-Fachleute, Gastronominnen, Künstler und Ingenieurinnen. Ihre Muttersprache ist Hindi, Bengalisch oder Tamilisch, mit Englisch als Lingua franca. Inderinnen und Inder in Berlin sind eine rasant wachsende Community – warum ist die deutsche Hauptstadt so attraktiv für sie?
In dieser Folge des Future Talk tauchst Du mit uns ein in die Welt der "Grenzgänger" in Deutschland und der Schweiz. Grenzgänger sind die Arbeitnehmer, die täglich eine Grenze überqueren, um ihrer Arbeit nachzugehen - eine Form der Arbeitsmigration, die in Europa in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Was steckt hinter dieser Praxis? Wer profitiert davon, und wer hat möglicherweise Nachteile? Ist die grenzüberschreitende Arbeitsmigration wirklich eine Lösung für den Arbeitskräftemangel, oder schafft sie neue Probleme? Zusammen mit dem Experten für Arbeitsmigration, Michael Siegenthaler von der Konjunkturforschungsstelle KOF an der ETH Zürich, nehmen wir uns diese und viele andere Fragen vor. Michael gibt Dir tiefe Einblicke in die Thematik und zeigt, wie die Situation in Deutschland und der Schweiz variiert. o linkedin.com/in/michael-siegenthaler o Website: https://sites.google.com/site/siegenthalermichael/home o KOF: https://kof.ethz.ch/das-institut/bereiche/forschungsbereich-arbeitsmarktokonomie.html o Link zur Studie: https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/aer.20181779 Neben Apple Podcast kannst du unseren Podcast auch bei Spotify, Soundcloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Schweiz und Deloitte Deutschland Oder schreibe uns auf LinkedIn: LinkedIn Alexander Börsch LinkedIn Michael Grampp
Auf den ersten Blick war Fatih Çevikollus Familie eine völlig normale Gastarbeiterfamilie. Seine Eltern waren Ende der Sechzigerjahre aus Adana in der Türkei als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Die Mutter fand Arbeit als Näherin, der Vater eine Anstellung im Kölner Ford-Werk. Der Traum der Familie stand immer fest: Wie kehren zurück in die Türkei. Wie bei vielen anderen erfüllte sich dieser Traum nie. Fatih Çevikollus Mutter litt mit zunehmenden Alter an einer Psychose, der Vater schloss sich immer mehr in seiner eigenen Welt ein und ließ die angestaute Wut am jungen Fatih aus: »Er hat mich verprügelt und seine Bestrafungen waren von einer Grausamkeit, die mich bis heute erschreckt. Ich habe ihn gehasst. Und weißt du, womit? Mit Recht!« Fatih Çevikollu beschreibt sein Leben und das seiner eigenen Familie und schont dabei weder sich noch die Eltern, auch nicht Deutschland und seine ausländerfeindliche Politik. Dabei spricht er ein Thema an, das bisher in der öffentlichen Debatte kaum eine Rolle spielt: Welche Folgen hatte die Arbeitsmigration für die erste Generation der Einwanderer? Was haben enttäuschte Hoffnungen, fehlende Integration und systematische Ausgrenzung in Deutschland mit diesen Menschen gemacht? Im Podcast »Moreno+ 1« beschreibt Çevikollu, wie die Folgen der Migration bis heute nachwirken. Im Jahre 20230 werden rund 2,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland leben, die 65 Jahre oder älter sein werden. Çevikollu findet, dass es höchste Zeit wird, sich der Biografien dieser Menschen anzunehmen.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Kabarettist Fatih Çevikkollu erzählt, wie Stressfaktoren der ersten Arbeitsmigranten bis heute in den Familien nachwirken. Nur ein Ruck kann Deutschland vor dem Abstieg retten, meint Ursula Weidenfeld. Und: ein Regierungsflieger als Sinnbild Deutschlands? Von WDR 5.
Armut, Abenteuerlust und ein "Anwerbeabkommen" brachten in den 50er- und 60er-Jahren Hunderttausende Italiener nach Deutschland. Das deutsche Wirtschaftswunder war auch ihr Erfolg. Viele kehrten in die Heimat zurück, doch etliche pendeln bis heute "zwischen den Welten". Lemmerich, Philipp;Otto, Stefaniewww.deutschlandfunk.de, Gesichter EuropasDirekter Link zur Audiodatei
Die Carearbeit, Sorgearbeit, stellt die Katholischen Frauenbewegung auch heuer in den Fokus bei der Aktion Familienfasttag. Internationale Projektpartnerinnen sind Frauen auf den Philippinen. Hier sind besonders viele Frauen von Arbeitsmigration betroffen. Die Katholische Frauenbewegung unterstützt hier eine Frauenorganisation, die sich um Beratung der Arbeitsmigrantinnen kümmert.
Ajay Mauray ist IT-Entwickler und mit 31 Jahren aus Indien zum Arbeiten nach Deutschland gekommen. Sein Vermittler sagt: Behörden müssten schneller, Chefs flexibler werden, sonst würde der Fachkräftemangel nie behoben.
Warum sprechen viele von "Brain Drain", wenn es um die Abwanderung von Fachkräften aus ärmeren Ländern geht? DW-Reporter Chiponda Chimbelu findet: Das ist falsch und negativ konnotiert. Die Menschen ergreifen ihr Schicksal und die Chance auf ein besseres Leben.
Der Wasserhahn tropft und man braucht dringend einen Handwerker. Pech gehabt, nächster Termin erst in 4 Wochen. Fachkräftemangel ist in vielen Branchen immer mehr ein Problem, weltweit. Doch wie kommt es dazu was kann man dagegen tun? Ein Erklärer.
Albrecht von Lucke meint, die ungelösten Probleme von heute werden Olaf Scholz im Herbst auf die Füße fallen. Mit Moshe Zuckermann diskutiert Sebastian Moritz, warum der Begriff „Antisemitismus“ in Deutschland oft zu einfachen Reflexen führt. Und: 4. Juli. Von WDR 5.