POPULARITY
Kein Asyl für russischen Kriegsgegner – Ein russischer Student flieht nach Deutschland, um nicht im Krieg gegen die Ukraine kämpfen zu müssen. Doch er bekommt kein Asyl. Zusammen mit seiner Frau und einer NGO kämpft er um ein Bleiberecht.
Entgegen einer strikteren Asyl- und Migrationspolitik der EU will die linke Regierung in Madrid irregulären Einwanderern das Bleiberecht geben, eine einmalige Legalisierung. In diesen Tagen soll es losgehen, die Aktion ist nicht unumstritten. Julia Macher, Anika Reker, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Mit dieser Classix-Spezialausgabe geht es auf Zeitreise. Wir zeigen die schrägsten Funde aus dem extra 3-Archiv.
Mit dieser Classix-Spezialausgabe geht es auf Zeitreise. Wir zeigen die schrägsten Funde aus dem extra 3-Archiv.
Die europäische Asylreform wird nun Realität. Die EU-Staaten wollen den Druck auf abgelehnte Asylbewerber erhöhen und Abschiebungen effizienter abwickeln. Dafür sollen Menschen ohne Bleiberecht neue Pflichten erhalten.
Für Schweizer Lehrbetriebe lohnt sich die Ausbildung von Lernenden. Das zeigt ein neuer Bericht, der im Auftrag des Bundes verfasst wurde. Im Mittel sind es netto pro Lehrjahr und Lehrstelle gut 4500 Franken. Es gibt allerdings Unterschiede zwischen den Berufen. Weitere Themen: Der Bundesrat wertet das Verhandlungsergebnis im Zollstreit mit den USA als positives Resultat. Die Schweizer Wirtschaft kann aufatmen. Doch wie hoch ist der Preis für diese Einigung? Thomas Cottier, emeritierter Professor für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht, ist kritisch. Grossbritannien will eines der strengsten Einwanderungsgesetze Europas einführen. Ein definitives Bleiberecht gäbe es erst nach 20 Jahren. Kann die linke Labour-Regierung mit dieser Verschärfung tatsächlich punkten?
Der Berliner CDU/SPD-Senat geht davon aus, dass die Zahl der erfassten Wohnungslosen in Berlin bis zum Ende des Jahrzehnts von derzeit 55.656 auf rund 86.000 steigen wird. Zählt man Flüchtlinge mit einem Bleiberecht dazu, die derzeit mangels Wohnraums in Gemeinschaftsunterkünften oder Erstaufnahmestellen untergebracht sind, dann steigt der Unterbringungsbedarf sogar auf rund 114.000 Menschen. Das gehtWeiterlesen
Ungleich vertreten - Braucht die Politik mehr Vielfalt?; Passiv- Vapen - Ist auch das ein Problem?; Wasser sparen - Muss ich das auch in Deutschland machen?; Next Level Sound - Wie die KI die Musikwelt verändert; Migranten ohne Bleiberecht: Warum sie nicht ausreisen wollen; Störe kehren zurück - In kleinen Schritten; ME/CFS - Leben mit permanenter Erschöpfung; Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Die zuständigen Beamten haben viel zu tun. Aufenthaltsverlängerungen, Ausweisungsverfahren. Vor ihnen sitzen Menschen, die um ihr Bleiberecht kämpfen. Von Anja Kempe. Regie: Anja Kempe. WDR 5 — Reportage (Ausschnitt)
Wer in der Schweiz einen gewissen Steuerbetrag pro Jahr abliefert, kann sich damit quasi die Aufenthaltsbewilligung kaufen. Warum gibt es diesen Artikel im Gesetz? Welche Menschen nutzen ihn und was kostet das? Einige hundert Menschen leben in der Schweiz mit einem goldenen Visum. Es sind vermögende Ausländerinnen und Ausländer, die dank hoher Steuern die Aufenthaltsbewilligung B erhalten. «Im Ausländergesetz gilt: Wer Geld hat, ist willkommen», sagt Migrationsexperte Marc Spescha. Er erklärt in der heutigen Folge die Vorteile der goldenen Visa, spricht aber auch über das nötige Gleichgewicht, das es mit jenen brauche, die weniger Geld hätten. Ausserdem hat «News Plus» mit Cédric Miehle telefoniert. Er ist Rechtsanwalt und berät Kundinnen und Kunden, die sich für ein goldenes Schweizer Visum interessieren. Die Motivation dahinter sei unterschiedlich – und nicht immer nur finanzieller Natur. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Marc Spescha, Migrationsexperte - Magdalena Rast, Sprecherin beim Staatssekretariat für Migration SEM - Cédric Miehle, Rechtsanwalt bei «Domenig und Partner» ___________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Lea Saager ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Migration wird in der Öffentlichkeit meist als Problem diskutiert. Dabei sei sie essenziell für unser Wachstum und den Ausgleich des demografischen Wandels, sagt Migrations-Experte Herbert Brücker. Und es seien nicht Fachkräfte, die gebraucht werden. Von WDR 5.
Watzke, Michael www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Kaum ist Syriens Diktator Assad aus dem Land getrieben, beginnt in Deutschland eine Diskussion um das Bleiberecht der Menschen, die vor Gewaltherrschaft und Bürgerkrieg geflohen sind. Wie finden Sie das? Diskussion mit der Journalistin Siruan Hossein und Moderatorin Elif Şenel. Von WDR 5.
Stadt Lüneburg legt Vorschläge zu Erbbaurechtkosten vor/SVG Lüneburg feiert fulminanten Sieg über Chaumont
Nach Messermord in Aue - AUF1 erfuhr: Der verdächtige Afghane hat kein Bleiberecht - doch die Behörden schauten immer wieder weg+ Hungerstreik! So unbeugsam kämpft Oberfeldwebel Bittner um seine Freiheit + Und: Nicht woke und teuer genug - Systemgewerkschaft will, dass wir noch mehr GEZ-Gebühren zahlen
Die NRW-Landesregierung legt Maßnahmen zu Migration und Sicherheit vor. "Auf Bundesebene muss dafür gesorgt werden, dass weniger kommen, die kein Bleiberecht haben", sagt Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU): Dann könne man sich um die anderen besser kümmern. Von WDR 5.
Wie wird man Flüchtlinge wieder los, die kein Bleiberecht haben? Darüber denken derzeit so manche Politiker nach. Italien bringt Migranten demnächst in Lager nach Albanien. Autorin: Silke Hahne Von Silke Hahne.
Moin zum Fleckenhörer am 19. August 2024. Heute ist Welttag der Humanitären Hilfe. Weltweit sind rund 120 Millionen Menschen auf der Flucht. Hauptziel der Geflüchteten ist natürlich Europa. Im Kanal von Sizilien, in der Ägäis, in der Meeresenge von Gibraltar, vor den Kanarischen Inseln entstehen See-Friedhöfe, die von Tag zu Tag größer werden. Die meisten Geflüchteten kommen zu uns aus Syrien und Afghanistan. Obwohl die menschenrechtliche und humanitäre Katastrophe in Afghanistan dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bekannt ist, gibt es zunehmend mehr Ablehnungen von Asylanträgen afghanischer Geflüchteter. Bereits 32 Abschiebungen gab es dieses Jahr aus Schleswig-Holstein nach Afghanistan laut Zuwanderungsbericht des Landesamtes. Abschiebungen nach Afghanistan bedeuten zwangsläufig eine Kooperation mit den Taliban, die Menschen-, Frauen- und Kinderrechte mit Füßen treten, foltern, vergewaltigen und morden, so der flüchtlingspolitische Sprecher von PRO ASYL Tareq Alaows. Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, doch trotz dieser dramatischen Situation gibt es immer noch Forderungen aus der Bundesregierung nach engerer Zusammenarbeit mit den Taliban. Insbesondere die Arbeit der Frauen in der humanitären Hilfe möchte ich am heutigen Welttag der Humanitären Hilfe in den Mittelpunkt stellen. Sie sind es meist, die die Arbeit vor Ort machen. In Afghanistan dürfen weibliche Fachkräfte und Ärztinnen nicht mehr arbeiten. Wenn eine Frau krank wird, darf sie sich im Terrorregime der Taliban nicht von einem männlichen Arzt behandeln lassen. Damit ist sie praktisch zum Tode verurteilt. Der Fleckenhörer fordert einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan und ein Bleiberecht für geduldete Afghan*innen! Unsere Themen heute: +++ Internationale Aktion gegen den Bergbau und zur Verteidigung des Lebens +++ Fakten gegen Mythen: Diverse Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen veröffentlichen Faktencheck zur EU-Entwaldungsverordnung +++ Auf Jugendliche in Neumünster warten noch 320 Azubi-Chancen Musik: Gel (USA) Raufasertapete (Berlin) Psychords (Italien)
«Diese Asylpolitik ist nicht mehr im Interesse unserer Bevölkerung, sie schadet ihr», sagt der neue SVP-Asylchef Pascal Schmid. Es bestehe dringender Handlungsbedarf. Werden Asylsuchende straffällig, soll das Asylverfahren sofort eingestellt und die Personen in ihre Heimatländer zurückgeschafft werden. Abgewiesene Asylsuchende sollen kein Bleiberecht mehr in der Schweiz erhalten. Systematische Grenzkontrollen sollen wieder eingeführt werden. Das fordert die SVP. Das Gespräch führten Markus Somm und Camille Lothe.
Abschiebungen nach Afghanistan sind bisher tabu. Für Straftäter und Gefährder wollen viele das nach dem Attentat in Mannheim ändern. Außerdem: Wie Regierung, Behörden und Polizei bei der EM für Sicherheit sorgen wollen. (17:17) Jasper Barenberg
Die Bundesregierung bringt Migrationsabkommen mit weiteren Ländern auf den Weg. Im Interview erklärt MIgrationsforscher Herbert Brücker die unterschiedlichen Migrationsabkommen. Dabei sei die Rücknahme von abgelehnten Asylbewerbern nicht gut geklärt. Von WDR 5.
Abschiebungen nach Afghanistan sind bisher tabu. Für Straftäter und Gefährder wollen viele das nach dem Attentat in Mannheim ändern. Außerdem: Wie Regierung, Behörden und Polizei bei der EM für Sicherheit sorgen wollen. (17:17) Jasper Barenberg
Moin, an allen Ecken und Enden fehlen Fachkräfte, aber bürokratische Hürden verhindern, dass hochqualifizierte Menschen aus dem Ausland hier bleiben können. Dieses Thema hat mich heute richtig aufgeregt! Einen Hamburger Fall haben wir recherchiert. Worum es dabei genau geht, hört ihr hier! Einen niedrigen Blutdruck beim Hören wünscht euch Maiken Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Dienstag, 19.03.2024 +++HOCHQUALIFIZIERTE EXPERTIN VON ABSCHIEBUNG BEDROHT +++ Mirjetta Kaitasi kommt aus dem Kosovo und arbeitet als Bombenentschärferin in Hamburg. Sie hat die weltweit höchste Zertifizierungsstufe in ihrem Fachbereich. Personal mit ihren Fähigkeiten wird händeringend gesucht. Und trotzdem droht ihr nun die Abschiebung, da ihr Berufszweig nicht zu den für ein Bleiberecht anerkannten Qualifikationen gehört. Ihr Fall liegt jetzt beim Eingabenausschuss der Bürgerschaft. Wie ihre Chancen auf ein Bleiberecht stehen, weiß NDR Hamburg Journal Autor Heiko Sander.
Geduldete Flüchtlinge können seit Anfang 2023 das sogenannte Chancen-Aufenthaltsrecht beantragen - wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen zum Beispiel fünf Jahre ununterbrochen im Status der Duldung gewesen und nicht vorsätzlich straffällig geworden sein. Innerhalb von 18 Monaten müssen sie eine Arbeit finden, ausreichend Deutsch lernen, ihren Pass besorgen - dann können sie ein dauerhaftes Bleiberecht beantragen. Für viele Geduldete, deren Asylantrag einst abgelehnt wurde, ist das eine Chance. Bisher wurden in Bayern viele Anträge gestellt. Doch es gibt Hindernisse, die für manche Betroffene schwer zu überwinden sind.
Übers Wochenende streiken bei der SNCF die Zugsbegleiter, was Zugausfälle zwischen Zürich und Paris zur Folge hat. Nun nützt die politische Rechte im Senat die aufgeladene Stimmung, um ein befristetes Streikverbot zu fordern. Weitere Themen: In verschiedenen Kantonen gibt es Unmut rund um den Schutzstatus S, den nur Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten. Konkret steht die Vermutung im Raum, dass Roma-Gruppen sich mit gefälschten ukrainischen Pässen das Bleiberecht erschleichen. Was ist dran an diesen Vorwürfen? Braucht Europa eine eigene Nuklearverteidigung, weil der atomare US-Schutzschirm nach einer möglichen Wiederwahl von Donald Trump ins weisse Haus in Frage gestellt ist? Diese Frage wird hochkontrovers an der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert.
Teil 1 CORRECTIV-Artikel löst Propaganda-Lawine ausEin Kommentar von Wolfgang Effenberger.Am 30. November 2023 verteidigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Parlament das von der Bundesregierung ausgearbeitete „Rückführungsverbesserungsgesetzes“(1) als das umfangreichste Gesetz zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen von Rückführungen, das eine Bundesregierung jemals vorgelegt habe.Gesetzentwurf der Ampel-Koalition „zur Verbesserung der Rückführung“Nach dem Gesetzentwurf „zur Verbesserung der Rückführung“ soll die Fortdauer und die Anordnung von Abschiebungshaft künftig unabhängig von etwaigen Asylantragstellungen möglich sein, auch bei Folgeanträgen. Verstöße gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote werden laut Vorlage als eigenständiger Haftgrund außerhalb der Fluchtgefahr im Rahmen der Sicherungshaft geregelt; zudem ist ein behördliches Beschwerderecht für den Fall der Ablehnung des Abschiebungshaftantrags vorgesehen. Zugleich sieht der Gesetzentwurf vor, die Höchstdauer des Ausreisegewahrsams von derzeit zehn auf 28 Tage zu verlängern, um effektiver als bisher ein Untertauchen des Abzuschiebenden zu verhindern.“(2) Weiters ist vorgesehen,„…dass Widerspruch und Klage gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote keine aufschiebende Wirkung mehr haben. … Daneben enthält die Vorlage weitere Maßnahmen zur erleichterten Identitätsfeststellung und zur erleichterten Abschiebung von Straftätern und Gefährdern. Für den Bereich der Organisierten Kriminalität soll ein Ausweisungstatbestand geschaffen werden, der an die Angehörigkeit zu Strukturen der Organisierten Kriminalität anknüpft und unabhängig von einer strafrechtlichen Verurteilung ausgestaltet ist.“(3)Ministerin Faeser: Es braucht klare RegelnFaeser betonte in der Debatte, dass es klare Regeln brauche, damit Deutschland ein „solidarisches Land“ sein könne. Dazu gehöre, dass Menschen ohne Bleiberecht das Land „schnell und zuverlässig“ auch wieder verlassen müssen. Schon jetzt sei die Zahl der Abschiebungen im laufenden Jahr um 27 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Eigentlich sei es eine Selbstverständlichkeit, dass Ausreisepflichtige Deutschland verlassen müssen, doch gebe es in der Praxis immer wieder Schwierigkeiten, dies umzusetzen. Der Bund müsse einen rechtlichen Rahmen schaffen, der den Ländern einen möglichst effektiven Vollzug der Rückführungen ermöglicht.Parteigenosse Dirk Wiese hält den Gesetzentwurf für notwendig. Es gebe einfach Menschen, die nach Deutschland kämen und keine Bleibeperspektive haben, sich aber „nicht an die Spielregeln halten“. Genauso richtig sei es auch,„Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern zu erleichtern und zugleich die Bekämpfung der Schleuserkriminalität zu verschärfen. Ebenso wichtig wie das Gesetzespaket sei für sie eine stärkere Steuerung der Migration, dass die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf mehr Migrationsabkommen mit Ländern lege, die momentan die Rücknahme von Menschen verweigern“(4).Ampel-Partner FDP sieht Wende in der AsylpolitikStephan Thomae (FDP) betonte, Abschiebungen seien die notwendige und konsequente Vollendung einer behördlichen oder gerichtlichen Entscheidung.Wenn ein Asylantrag abgelehnt worden sei, hat die Ausreise des Antragstellers zu erfolgen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, müsse der Staat Entscheidungen treffen... hier weiterlesen: https://apolut.net/frontalangriff-der-demokraten-auf-andersdenkende-teil-1-correctiv-von-wolfgang-effenberger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der 24. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Elise Landschek mit Christian Fuchs, Investigativreporter und Rechtsextremismus-Experte bei ZEIT ONLINE, und mit Andreas Zick, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld. "Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet!" Was Markus Frohnmaier, Pressesprecher und Mitglieder der AfD-Bundestagsfraktion, bereits 2015 ausrief und damit genau meinte, wurde in den vergangenen Jahren immer deutlicher. Und es fand in den jüngsten Enthüllungen rund um das Potsdamer Geheimtreffen einen vorläufigen Höhepunkt. Zusammen mit potenten Finanziers fantasieren sich Rechtsextremisten ein neues, altes Deutschland herbei. Ein Deutschland, in dem Asylsuchende, Ausländer mit dauerhaftem Bleiberecht, aber auch deutsche Staatsbürger, die aus ihrer Sicht nicht nach Deutschland passten, millionenfach ausgegrenzt und deportiert werden. Unter den Gästen der geheimen Diskussionsrunde tummelten sich auch Mitglieder und Funktionäre der Alternative für Deutschland. So etwa Roland Hartwig, rechte Hand der AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel. Die Co-Parteivorsitzende zog in dieser Woche bereits Konsequenzen und entließ Hartwig. Mails, die dieser Redaktion vorliegen, legen den Verdacht nahe, dass das Geheimtreffen am Lehnitzsee im November 2023, über die das Recherchenetzwerk Correctiv zuletzt ausführlich berichtet hat, vermutlich bereits die siebte Ausgabe gewesen ist. Die neuesten Enthüllungen haben erneut gezeigt, wie eng die AfD mit Rechtsextremen verbandelt ist. Als Antwort darauf haben am Sonntag in Berlin, Potsdam und anderen Städten Tausende Menschen gegen rechts demonstriert. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock nahmen teil. Unter Demokraten ist nun erneut die Diskussion über ein mögliches Parteiverbot entbrannt. Vizekanzler Robert Habeck sagte am Rande seiner Israel-Reise, er halte es für geboten, Beweise gegen die Partei zu sammeln. Umweltministerin Steffi Lemke geht noch einen Schritt weiter, sie sagt: "Angesichts der nun deutlich gewordenen schwerwiegenden Bedrohungslage muss aus meiner Sicht die Strafverfolgung Priorität haben". CDU-Chef Merz beteuert unterdessen, dass es keine Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD geben werde – ein Verbotsverfahren unterstützt er allerdings nicht. Wie rechts darf eine Partei sein? Wie wird die politische Landschaft nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg aussehen? Wie reagieren CDU und CSU und wie geht die Gesellschaft mit der Radikalisierung der AfD um? Unsere Live-Nachrichtensendung sehen Sie immer donnerstags live ab 18 Uhr auf zeit.de sowie auf YouTube, Twitch, LinkedIn, Instagram und Facebook. Redaktionsleitung und Moderation: Elise Landschek Aufnahmeleitung: Fabienne Sand Producing: Lucie Liu Redaktion: Ina Rotter, Matthias Giordano Regie: Mariana Dellien Lino Audiotechnik: Alba Schmidt Stimme: Poliana Baumgarten Community: Jarnail Sekhon, Silvia Nwadiuto Chike Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann, soundskin Diskutieren Sie mit: Unsere Live-Nachrichtensendung sehen Sie immer donnerstags live ab 18 Uhr auf zeit.de sowie auf YouTube, Twitch, LinkedIn, Instagram und Facebook. - - - Wir sind auch auf Youtube. Alle Informationen zu unserer Livesendung finden Sie hier. Mehr zum Thema Hitze gibt es auf ZEIT ONLINE.
Olaf Scholz zeigt Härte und spricht von Abschiebungen »im großen Stil«. Wer kein Bleiberecht hat, soll schnell ins Flugzeug gesetzt werden. Dazu will die Regierung die Befugnisse der Behörden erweitern und die Regeln verschärfen. »Ein wesentlicher Schritt zur Begrenzung irregulärer Migration«, glaubt man im Innenministerium. Wirklich? Bislang scheitern in der Praxis zwei von drei Abschiebungen. Auf viele Hindernisse hat die Bundesregierung nur begrenzten Einfluss. Was nötig wäre, um die Worte des Kanzlers einzulösen, erklärt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt in dieser Folge. Außerdem berichtet die Abschiebungsbeobachterin Melisa Ergül-Puopolo, zu welchen Problemen es am Frankfurter Flughafen immer wieder kommt. Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400. Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser verhandelt in Marokko über ein Migrationsabkommen. Nur so kann Deutschland Menschen ohne Bleiberecht schneller abschieben. Unsere Korrespondentin ordnet die Erfolgschancen ein.
Bundeskanzler Scholz will mehr Kooperation mit dem westafrikanischen Nigeria - unter anderem im Energiebereich, aber auch bei der Rückführung von Migranten ohne Bleiberecht. Außerdem ist Deutschland neben den Öl-Importen auch an Gas-Lieferungen interessiert.
Ein neues Gesetz soll Abschiebungen von Asylbewerber:innen ohne Bleiberecht beschleunigen. "Wir brauchen schnellere Verfahren für die, die abgeschoben werden und die, die bleiben", sagt Josefine Paul, NRW-Flucht- und Integrationsministerin (Grüne). Von WDR 5.
Nach einem neuen Gesetzentwurf sollen Personen ohne Bleiberecht schneller abgeschoben werden können. Der Argumentation, dass das Grundrecht auf Asyl für Hilfsbedürftige damit besser geschützt werde, folgt der Migrationsforscher Benjamin Etzold nicht.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Hinweis: In dieser Folge geht es um sexuelle Gewalt an Minderjährigen.Nicht über jede Tat ist gleich viel bekannt. In den ersten Folgen des Podcasts sprachen wir über Fälle, bei denen es Augenzeugen gab und Täter, die mit Gutachter Frank Urbaniok über ihre Taten sprachen. Dieser Fall ist anders. Ein Mann, der als Asylbewerber in der Schweiz lebt, hat ein Kind sexuell missbraucht. Die einzige direkte Zeugin ist das Opfer. Und der Täter schweigt. Der Mann wird trotz dieser Tat nicht ausgeschafft. In der vierten Folge von «Hinter der Tat» spricht Gutachter Frank Urbaniok über die Rekonstruktion dieses Verbrechens – und welche Herkunft spielt, in der öffentlichen Wahrnehmung und beim Umgang damit. Ein Thema, das politisch genutzt wird, sagt Frank Urbaniok, aber kaum sachlich diskutiert.«Hinter der Tat» ist eine Kooperation der Podcastschmiede und von Tagesanzeiger, Basler Zeitung, Berner Zeitung. Mehr Crime-Inhalte zum Hören und Lesen finden Sie auf tagesanzeiger.ch/urbaniok. Sie haben noch kein Abo? Testen Sie als Podcast-Hörer:in den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat: über podcast.tagesanzeiger.ch
«Ich brauche kein Mitleid, ich brauche einen Job.» Dieser Satz einer Frau in Zürich, Opfer von Zwangsprostitution, liess Tabea Oppliger aufhorchen. Opfer von Menschenhandel brauchen Zukunftsperspektiven. Mit ihrem Sozialprojekt «KitePride» in Israel nähen Ex-Prostituierte Taschen aus alten Segeln. * Über die Begegnung mit einer Prostituierten in Zürich wird Tabea Oppliger auf die Schwierigkeiten aufmerksam, wenn Zwangsprostituierte aussteigen und sich eine andere Zukunft aufbauen wollen. * Das veranlasst Tabea Oppliger, gemeinsam mit ihrem Mann, einem ehemaligen Polizisten, das Sozialunternehmen «KitePride» zu gründen, bei dem Opfer aus Zwangsprostitution nähen und zuschneiden lernen. * «KitePride ist auch ein Upcycling-Projekt: Alte Segel Taucheranzüge und Fallschirme werden zu Taschen, Rucksäcken und Accessoires. Die Oppligers gehen damit nach Israel, das Start-Ups gegenüber offen ist. In der Schweiz sehen sie keine Möglichkeit. * Tommy, eine 29-jährige Israelin und Opfer von Zwangsprostitution, hat durch Tabea Oppligers Unternehmen den Ausstieg geschafft. Sie arbeitet als Köchin, unter anderem bei «KitePride», denn das gemeinsame Mittagessen der Angestellten ist wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie. * Die Aufenthaltserlaubnis für Tabea Oppliger und ihren Mann in Israel läuft aus. Wenn sie nicht das Bleiberecht bekommen – was geschieht dann mit dem Sozialunternehmen? * Doro Winkler von der Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration gibt Auskunft über Chancen und Schwierigkeiten beim Ausstieg aus der Zwangsprostitution und der Möglichkeit zur Unterstützung dabei. Im Podcast zu hören sind: * Tabea Oppliger, 45-jährige Schweizerin, in Papua Neuguinea aufgewachsen. Gründerin vom Sozialunternehmen «KitePride» in Tel Aviv. * Tommy, 29-jährige Israelin, ehemalige Zwangsprostituierte, die sich durch das Sozialprogramm von Tabea Oppliger eine Zukunft aufbaute. Heute arbeitet sie als Köchin. * Doro Winkler, Geschäftsleitungsmitglied von der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ und Expertin im Europarat für Menschenhandel. Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Heute sprechen Catherine und Sebastian darüber, wie schwer es eigentlich nach Brexit geworden ist, als EU-Bürger ein Bleiberecht für UK zu erhalten. Ist der Besucherstatus bzw. Besuchervisum vielleicht eine Möglichkeit, viel Zeit in "Dear Old Blighty" zu verbringen? = Hintergrund = Nach Brexit brauchen auch EU-Bürger und Schweizer ein Visum, um in UK zu leben und / oder zu arbeiten. Wer in England, Schottland, Wales oder Nordirland studieren möchte oder dort ein Jobangebot eines qualifizierten Arbeitgebers hat, wird relativ einfach ein Visum für den UK bekommen. Alle anderen, vor allem Freiberufler, Unternehmer, digitale Nomaden, Privatiers, Rentner und Pensionäre werden es praktisch unmöglich finden, ein Visum mit Aufenthaltsgenehmigung für das Vereinigte Königreich zu bekommen. Aber braucht man überhaupt ein Visum? Denn auch mit dem Besucherstatus / Besuchervisum darf ich mich 6 Monate am Stück in UK aufhalten. Und das ist nicht eingeschränkt auf 180 Tage pro Jahr oder 180 Tage in 365 Tagen. Theoretisch kann ich nach 6 Monaten UK ausreisen und kurze Zeit danach wieder einreisen. Komplett legal ist das. Und gerade für digitale Nomaden interessant: Es ist explizit erlaubt, von UK aus für einen nicht-britischen Arbeitgeber bzw. Auftraggeber zu arbeiten (einwanderungsrechtlich wohlgemerkt, Steuerpflicht kann man trotzdem auslösen bei langen Aufenthalten...).
“Auf den Dschungel bist Du nicht vorbereitet”, sagt die hochschwangere Elisabeth Rosell, die fünf Monate lang unterwegs ist. Ihr Ziel: Ein besseres Leben in den USA. Viele Menschen aus Lateinamerika versuchen auf US-amerikanischem Boden eine Perspektive zu finden, einen Job. Dazwischen liegt eine monatelange Reise, bis zum US-Grenzzaun. Auf der anderen Seite warten grelle Scheinwerfer, aber auch stärkende Snacks. In dieser 11KM Folge begleiten wir Ralf Borchard, ARD-Korrespondent in Washington, im Morgengrauen an den Grenzzaun bei El Paso. Die US-Grenzpolizei versucht dort, die Ankommenden aufzuhalten, um ihr Bleiberecht zu überprüfen. Seit dem 11. Mai gelten neue Bestimmungen: Zwar ist der sogenannte “Title 42”, der Coronabedingt eine sofortige Abschiebung erlaubte, ausgelaufen, und trotzdem hat US-Präsident Joe Biden die Regeln rund um Asyl, Flucht und Migration eher verschärft. Wohin steuert das Einwanderungsland USA? Hier der Link zu Ralf Borchards Radioreportage zur Patrouille an der US-mexikanischen Grenze: https://www.ardaudiothek.de/episode/breitengrad/am-grenzzaun-in-el-paso-versagt-die-us-einwanderungspolitik/bayern-2/12589359/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Jasmin Brock Mitarbeit: Mira-Sophie Potten Produktion: Ursula Kirstein, Jacqueline Brzeczek, Alex Berge, Hannah Brünjes und Eva Erhard Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode trägt der NDR. ...und hier geht es zu “Amerika, wir müssen reden” in der ARD Audiothek, unserer Podcast-Empfehlung mit Ingo Zamperoni: https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/
Welches sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Schweiz? Wie hat sie sich deshalb politisch verändert? Das beantworten wir im SRF-Podcast «Einfach Politik» und schauen auf das bewegte Jahr zurück. Begriffe wie «Sonderstatus», «Strommangel» und «Sanktionen» sind plötzlich in aller Munde und wurden auch in der Inlandredaktion von SRF rege diskutiert. Überrascht vom Krieg in der Ukraine hat die Schweiz in diesem Jahr politisch viel in Bewegung gesetzt, um mit den Auswirkungen des Krieges klarzukommen. Wir haben für die Flüchtlinge aus der Ukraine einen Sonderstatus eingeführt, der ihnen ein schnelles Bleiberecht gewährt, haben beschlossen, die EU-Sanktionen gegen Russland mitzutragen und versuchen nun, einen drohenden Strommangel abzuwenden. Wie hat der Krieg die Schweiz geprägt – und was bleibt davon? In dieser Folge von «Einfach Politik» beleuchten wir die politischen Veränderungen, die der Krieg uns gebracht hat. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly, Noemi Ackermann und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Björn Müller
Welches sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Schweiz? Wie hat sie sich deshalb politisch verändert? Das beantworten wir im SRF-Podcast «Einfach Politik» und schauen auf das bewegte Jahr zurück. Begriffe wie «Sonderstatus», «Strommangel» und «Sanktionen» sind plötzlich in aller Munde und wurden auch in der Inlandredaktion von SRF rege diskutiert. Überrascht vom Krieg in der Ukraine hat die Schweiz in diesem Jahr politisch viel in Bewegung gesetzt, um mit den Auswirkungen des Krieges klarzukommen. Wir haben für die Flüchtlinge aus der Ukraine einen Sonderstatus eingeführt, der ihnen ein schnelles Bleiberecht gewährt, haben beschlossen, die EU-Sanktionen gegen Russland mitzutragen und versuchen nun, einen drohenden Strommangel abzuwenden. Wie hat der Krieg die Schweiz geprägt – und was bleibt davon? In dieser Folge von «Einfach Politik» beleuchten wir die politischen Veränderungen, die der Krieg uns gebracht hat. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly, Noemi Ackermann und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Björn Müller
Wie die Konservativen beim Thema Zuwanderung keine gemeinsame Linie finden. Warum Kinderärzte das Heulen kriegen. Und wie Deutschland doch noch im WM-Turnier bleiben will. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Unionsfraktion muss mit Abweichlern im Kampf gegen Ampel-Gesetz rechnen Kinderärzte am Limit, ratlose Politik: »Da fängt man doch an zu heulen« Wie stark (oder schwach) ist Costa Rica wirklich? Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren.Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Matthis und Minh Thu hatten Spaß am Eröffnungsspiel der Fußball-EM der Frauen und danach geht's um diese eher unsportlichen Themen: Was es bedeutet, dass die EU Atomkraft und Erdgas als klimafreundlich einstufen will (01:08). Warum in den Niederlanden Landwirt:innen mit ihren Fahrzeugen Straßen und Supermärkte blockieren (05:04). Wie es die Bundesregierung gut integrierten Ausländer:innen einfacher machen will, ein Bleiberecht zu bekommen (08:17). Warum Diskriminierung von queeren Menschen am Arbeitsplatz immer noch ein wichtiges Thema ist (11:21). Ihr wollt uns eure Meinung geigen oder uns in den Himmel loben? Feedback und Themenwünsche nehmen wir gerne entgegen als Sprachnachricht an 0151 15071636 oder per Mail an 0630@wdr.de. Mehr News aus unserem Team gibt's den ganzen Tag drüben bei Instagram: www.instagram.com/tickr.news Von 0630.
Das Wichtigste für Sie an diesem Mittwoch: Die Abgeordneten des EU-Parlaments entscheiden über die kontrovers diskutierte Frage, ob Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke als nachhaltig gelten können. Boris Johnson muss sich Fragen zur Sex-Affäre stellen. Und: Auftaktspiel der Fußball-EM der Frauen mit 74.000 Fans.
Neues Bleiberecht: In Sachsen-Anhalt könnten 2.500 Menschen auf eine Duldung hoffen. Am Mikrofon ist Uli Wittstock
Etwa 200.000 Menschen sind in Deutschland nur „geduldet“. Ein neues Bleiberecht soll ihnen eine Perspektive bieten. Der versprochene Paradigmenwechsel sei das noch nicht, sagt Thomas Berthold vom Kinderhilfswerk terre des hommes.Thomas Berthold im Gespräch mit Julius Stuckewww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Abgelehnte, aber gut integrierte Asylbewerber sollen künftig in Deutschland bleiben können. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, über den der „Spiegel“ berichtet. Gleichzeitig will die Regierung Straftäter konsequenter abschieben. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
In Deutschland leben mehr als 25.000 Asylsuche mit dem rechtlichen Status "Duldung light". ZEIT-ONLINE-Autorin Franziska Schindler erklärt, was es mit diesem Status genau auf sich hat und welche Wege Menschen zu einem sichereren Bleiberecht haben. Außerdem: Anfang Mai gab es zwei Vorfälle in Mannheim, bei denen psychisch kranke Menschen nach Polizeieinsätzen starben. Warum Polizisten und Polizistinnen trotz erheblicher Risiken auch gegen psychisch Erkrankte Pfefferspray einsetzen und welche Probleme es bei der Aufarbeitung solcher Fälle gibt, darüber spricht ZEIT-ONLINE-Autor Lukas Haas. Und sonst so? Welche Skin-Care-Routine Delfine benutzen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen(https://www.zeit.de/autoren/P/Azade_Pesmen/index) Mitarbeit: Sarah Vojta, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migrationspolitik: Aufwachen, anziehen, warten(https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-05/migrationspolitik-chancen-aufenthaltsrecht-ampel-koalition-gefluechtete/) Asylpolitik: Wettlauf gegen die Zeit(https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-03/asylpolitik-abschiebungen-ampel-koalition-chancen-aufenthaltsrecht) Polizeigewalt in Mannheim: Tödliches Unwissen(https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-05/mannheim-polizeigewalt-psychisch-kranke) Polizeigewalt: Die Grenzen der Gewalt(https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-03/polizei-gewalt-ausuebung-polizeibeamte-private-abzeichen-uniform) iScience: Evidence that Indo-Pacific bottlenose dolphins self-medicate with invertebrates in coral reefs(https://www.cell.com/iscience/fulltext/S2589-0042(22)00541-7)
Die Bilder aus dem Ukraine-Krieg erinnern die Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert an ihre eigene Kindheit im Krieg. In Sarajevo erlebte sie den Bosnienkrieg und floh mit ihrem Vater mit nach Deutschland, nachdem sie von einer Granate schwer verwundet wurde. In Sicherheit angekommen, startet sie ein neues Leben in Bonn, das Bleiberecht bleibt ihr trotz des schweren Traumas lange verwehrt. Heute ist Jasmina Hostert Bundestagsabgeordnete der SPD und sagt aufgrund ihrer Biografie: “Ich bin Pazifistin.” Die Waffenlieferungen in die Ukraine findet sie dennoch wichtig, denn sobald der Krieg erst ausgebrochen sei, helfe nicht nur Diplomatie. Im Gespräch mit Wolfgang Heim spricht Jasmina Hostert über die Parallelen zwischen ihrer Kriegserfahrung und den Geflüchteten heute, über die Unterstützung und den Neuanfang in Deutschland und warum sie schon immer in die SPD wollte.
Aufzeichnung vom Montag, 10. Jänner 2022 Wir freuen uns, wenn Sie auch im neuen Jahr wieder dabei sind und wünschen viel Vergnügen mit der ingesamt schon 57. Folge des ALLES AUSSER CORONA Podcast mit Eckel & Niavarani & Sarsam. "Bei unserem nächtlichen Austausch handelt es nicht um ein Festival von schnellen Pointen, sondern um einen freundschaftlichen Austausch zwischen Kollegen, denen lange Zeit ihre Arbeit fehlte. Wer will, kann uns sehr gerne dabei belauschen." Auch wenn die Drei jetzt wieder auf der Bühne stehen können: Eckel&Niavarani&Sarsam finden ihr Publikum auch, indem sie einander via Skype am Abend beim Reden zusehen. Gespräche über die Themen, die uns aktuell alle bewegen. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es unter www.kurier.at/podcasts
Vor einem Jahr entfachte die Abschiebung der damals zwölfjährigen Tina eine politische Debatte. Jetzt ist sie wieder zurück in Österreich. Edith Meinhart begleitete ihre Rückkehr und spricht im profil-Talk über ihre Eindrücke aus Georgien, das Schicksal abgeschobener Kinder und darüber, was Tinas Geschichte an politischen Veränderungen mit sich brachte.
Was haben der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung, damit zu tun, dass zeitgleich Aussiedler aus postsozialistischen Staaten nach Deutschland einwanderten? Es sind die gleichen historischen Voraussetzungen, die zu diesen Prozessen führten und in den 1980ern mit der Entspannungspolitik zwischen Ost und West begannen. Im Osten erlaubte Gorbatschows Liberalisierungspolitik Sowjetbürgern ab 1988 ins Ausland zu reisen oder dauerhaft auszuwandern. Das wiedervereinigte Deutschland erleichterte wiederum 1990 mit seinem neuen Aussiedlergesetz deutschstämmigen Aussiedlern und Menschen mit jüdischem Hintergrund aus ehemals sozialistischen Ländern die Einreise und das Erlangen der deutschen Staatsbürgerschaft. Trotzdem spielt bei den Debatten um die Wiedervereinigung die Perspektive dieser Einwanderergruppen selten eine Rolle, finden Ira und Edwin. Woran das liegt, welche Gemeinsamkeiten Aussiedler mit Ostdeutschen haben und welche Unterscheide in beispielsweise der Wahrnehmung in der Bundesrepublik – darüber sprechen sie in dieser Folge mit Eleonora Hummel. Sie stammt aus Kasachstan und ist Autorin der Romane „Fische von Berlin“, „Venus im Fenster“ sowie ihres neuen Werks „Die Wandelbaren“. Weil sie bereits seit 1982 in Dresden lebt – damals als sowjetische Ausländerin mit unbefristetem Bleiberecht –, vereint sie beide Perspektiven: die der Ostdeutschen und der Russlanddeutschen. Als Ostdeutsche würde sie sich trotzdem nicht bezeichnen, auch nach fast vierzig Jahren in Sachsen. Bild: get-shop.de / eleonora-hummel.de
Im neuen Wochenkommentar decken wir heute die Ursache für die zuletzt gehäuften Frauenmorde auf, wir bringen eine herzerwärmende Anleitung für modernes Bleiberecht und decken die wahren Ursachen der Klopapier-Engpässe in Venezuela auf!